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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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roeschu
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Verfasst: Montag 3. Oktober 2005, 10:25 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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Kuhn hat behrami von lazio aufgeboten. Verstehe ich nicht. Der Spieler hat öffentlich kundgegeben er wolle lieber für Albanien spielen als für die Schweiz.
Die Nationalmannschaft ist kein clubteam, dort sollen nur leute spielen die wirklich ein Bezug zum Land haben und sich auch dafür einsetzen wollen, da kann er noch so ein Talent sein.
Ich hoffe das er das Aufgebot Angebot nicht annimmt. Den möchte ich nicht in rotweiss sehen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2005, 08:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 04.10.2005
«Das wird ein Fussballfest»
Am Samstag trifft die Schweiz in der WM-Qualifikation im Wankdorf auf Frankreich. Nationaltrainer Köbi Kuhn über seinen Job, die Ausgangslage, seine Personalsorgen – und über den FC Thun.
Köbi Kuhn. / KeystoneKöbi Kuhn, Sie müssen der glücklichste Mann der Schweiz sein. Viele möchten Ihren Job als Nationaltrainer. Und: Ihr Vertrag wurde gerade verlängert …
Köbi Kuhn (lacht): … ja, ja, es geht mir auch gut, das ist doch klar. Allerdings bin ich nicht der Typ, der deshalb jeden Morgen einen Luftsprung im Schlafzimmer macht. Ich freue mich, dass der Verband meine Arbeit honoriert hat. Der Beruf als Schweizer Nationaltrainer ist tatsächlich ein Traumjob.
Man kann sich jedoch über den Zeitpunkt Ihrer Vertragsverlängerung unterhalten. Warum hat man Ihren Kontrakt nicht bereits im Sommer, sondern unmittelbar vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Frankreich und in Irland verlängert?
Intern war immer klar, dass wir uns im September in aller Ruhe besprechen. Ich sehe die Vertragsverlängerung als Zeichen der Kontinuität an. Mich freut es natürlich extrem, darf ich bis zur Euro 2008 im eigenen Land Trainer bleiben.
Der Schweizerische Fussballverband (SFV) agiert in der Öffentlichkeitsarbeit nicht immer glücklich. Behindert das Ihre eigene Arbeit entscheidend?
Das sehe ich nicht so. Natürlich sind Fehler passiert, zum Beispiel an der Euro 2004 und in der Spuckaffäre um Alex Frei. Allerdings hat jeder Beteiligte aus dieser Angelegenheit gelernt. Ich finde, wir sind eine gute Einheit. In Zypern habe ich es zuletzt als richtig erachtet, meine Meinung zur Behandlung von Torhüter Pascal Zuberbühler durch die Boulevardmedien zu sagen. Das ist mein gutes Recht. Und ich würde alles wieder gleich machen. Es geht nicht, wenn die Integrität eines Spielers angegriffen wird. Ich kann es nicht erlauben, wenn die Leistung des Teams unter der Berichterstattung möglicherweise leidet.
Die Schweiz führt zwei Runden vor Ende der WM-Kampagne in der Gruppe 4. Wie beurteilen Sie die spannende Ausgangslage?
Es ist sicherlich kein Zufall, dass wir auf Rang 1 stehen und noch keine Partie verloren haben. Allerdings haben wir derzeit noch nichts erreicht.
Hat sich Ihr Team die wirklich überragende Leistung für die letzten Partien aufgespart? Bislang waren die Vorstellungen zwar gut, aber nicht sehr gut.
Was heisst schon überragend? Dazu braucht es auch einen Gegner, der auf höchstem Niveau spielt. Wir haben natürlich Punkte verloren, in den Heimspielen gegen Israel oder Irland, aber wir haben auch überraschend in Paris gegen den Favoriten Frankreich 0:0 gespielt. Das gleicht sich alles aus. Wichtig ist, dass wir immer noch aus eigener Kraft an die WM fahren können.
Wie sieht denn Ihre persönliche Hochrechnung aus?
Ich bin in dieser Beziehung relativ zurückhaltend. Es kann sein, dass uns zwei Unentschieden reichen, um Zweiter zu werden. Es kann aber auch sein, dass ein Sieg gegen Frankreich dazu nicht genügt. Mein Hauptaugenmerk gilt derzeit der Partie am Samstag in Bern gegen die Franzosen. Vor der letzten Runde können wir dann mit dem Taschenrechner analysieren, welches Resultat in Dublin nötig ist, um Erster oder Zweiter zu werden.
Es muss aber schon das Ziel der Schweiz sein, am Ende mindestens auf Rang 2 zu stehen.
Natürlich wäre es eine riesige Enttäuschung für uns alle, wenn wir in der Endphase alles verspielen würden, was wir uns aufgebaut haben. Man darf aber bei aller Euphorie nicht vergessen, dass auch Irland und Israel und vor allem Frankreich sehr gute Mannschaften besitzen. Ich bin aber sehr optimistisch, denn das Wankdorf war in der Vergangenheit stets ein gutes Pflaster für die Schweiz. Und auch an Dublin haben wir gute Erinnerungen, schliesslich gewannen wir dort zuletzt auf dem Weg an die Euro 2004 mit 2:1.
Die Spieler glauben daran, Gruppensieger werden zu können. Spricht das für den Reifeprozess Ihres Teams?
Das hat mit der Mentalität der Akteure zu tun. Wir leisten ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Die jungen Spieler haben bereits viel erreicht, ich denke an den EM-Titel der U17-Auswahl vor drei Jahren. Wir haben nun zahlreiche Talente nachgezogen, die alle bereits im Ausland Erfahrungen gesammelt haben. Man spürt bei ihnen das Selbstvertrauen, den Glauben auch, nicht schlechter als die grossen Fussballnationen zu sein. Das färbt sich aufs ganze Ensemble ab. Es ist gewiss nicht falsch, zu behaupten, die besten Zeiten dieser Mannschaft stehen noch bevor. An der Euro 2008 werden die meisten Spieler im Zenit ihres Könnens stehen.
Wie immer vor Länderspielen müssen Sie sich aber jetzt damit herumschlagen, dass sehr viele Nationalspieler bei ihren Vereinen nicht erste Wahl sind.
Damit kenne ich mich aus, das ist kein Problem für uns. Wir haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass wir mit diesen besonderen Vorzeichen sehr gut umgehen können. Wichtig ist, dass die Fussballer immer gerne bei uns einrücken – auch heute Dienstag.
Auch die kommenden Gegner plagen sich mit Personalsorgen. Bei Frankreich fehlt Starstürmer Thierry Henry, die Offensivspieler David Trézéguet und Zinédine Zidane sind fraglich, bei Irland wird Altmeister Roy Keane fehlen. Ist das ein Vorteil?
Das ist schwer zu sagen. Bei uns fehlen leider auch gute Spieler wie Hakan Yakin. Es bringt auch hier nichts, gross zu spekulieren. 75 Minuten vor Spielbeginn werden wir auf dem Matchblatt sehen, wer wirklich fehlt. Wir müssen uns auf die eigenen Stärken konzentrieren. Das wird im Wankdorf ein riesiges Fussballfest geben. Stellen Sie sich vor, wir gewinnen gegen Frankreich …
Auch der FC Thun feiert in diesen Wochen regelmässig Partys im Wankdorf. Wie erklären Sie sich den sensationellen Erfolg des Oberländer Kleinklubs?
Es freut mich sehr, dass man beim FC Thun sieht, was mit Werten wie Solidarität, Disziplin und Willen alles möglich ist. Der Stellenwert des Schweizer Klubfussballs ist dadurch in Europa enorm gestiegen, das erzählen auch die Nationalspieler, die im Ausland spielen. Man reibt sich dort verwundert die Augen über den ungewohnten Teilnehmer in der Champions League. Das ist fantastisch. Der Erfolg ist kein Zufall, denn das Team ist intelligent zusammengestellt worden, es hat auch für mich sehr interessante Spieler dabei.
Welche denn?
Mauro Lustrinelli ist ja bereits dabei. Dann haben Spieler wie Silvan Aegerter oder Nelson Ferreira grosse Fortschritte gemacht. Sehr spannend sind natürlich die Jungen wie Goalie Eldin Jakupovic oder der athletische Linksverteidiger José Gonçalves. Mit beiden habe ich bereits gesprochen. Man muss jetzt einfach die weitere Entwicklung ruhig beobachten und abwarten, wann sie alle einen Schweizer Pass haben. Aber ihnen gehört die Zukunft.
Ihre persönliche Zukunft könnte Sie an die WM 2006 führen. Spüren Sie grossen Druck?
Die WM im nächsten Sommer in Deutschland wird alles in den Schatten stellen, was es in der Sportwelt je gegeben hat. Es wäre wunderbar, wenn wir dabei sein könnten. Und wenn nicht, arbeiten wir einfach konzentriert Richtung Euro 2008.
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Noch vier Tage - Spannende Situation
Am Samstag empfängt die Schweiz in Bern Frankreich (20.45 Uhr). Es ist – wieder einmal – im Wankdorf eine grosse Partie. Der Leader trifft auf den Zweiten, beide Länder sind nach acht Partien ungeschlagen und haben 16 Punkte totalisiert. Am 12. Oktober trifft die Schweiz dann in Dublin auf Irland. Die Ausgangslage in der Gruppe 4 vor den beiden Runden am Samstag und am übernächsten Mittwoch könnte spannender nicht sein. Noch machen sich vier Länder berechtigte Hoffnungen, an die WM 2006 nach Deutschland reisen zu können:
1. Schweiz 8 Spiele / 16 Punkte (17:6)
2. Frankreich 8 Spiele / 16 Punkte (9:1)
3. Israel 9 Spiele / 15 Punkte (13:9)
4. Irland 8 Spiele / 13 Punkte (11:5)
Die beiden letzten Runden. Samstag, 8. Oktober. Schweiz – Frankreich (20.45 Uhr/Bern). Zypern – Irland (19 Uhr/Nikosia). Israel – Färöer (20.10 Uhr/Tel Aviv). – Mittwoch, 12. Oktober. Irland – Schweiz (20.45 Uhr/Dublin). Frankreich – Zypern. (20.45 Uhr/Paris).
Die acht Gruppensieger und die beiden besten Zweitklassierten sind direkt für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland qualifiziert. Um die verbleibenden drei Plätze kämpfen die sechs Gruppenzweiten in einer Barrage Mitte November mit Hin- und Rückspielen.
Der Gruppenzweite der Schweizer Gruppe muss wohl auf Grund der Vielzahl an Unentschieden in diese Barrage gehen und qualifiziert sich nicht direkt für die WM.
_________________ For Ever
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roeschu
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Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2005, 10:09 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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Gemäss Blick ist nebst Trezeguet neu auch Thuram fraglich...
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. Oktober 2005, 10:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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bluewin.ch, 04.10.2005
Frankreich gegen die Schweiz ohne Trezeguet
Stürmerstar David Trezeguet steht der französischen Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz am kommenden Samstag in Bern nicht zur Verfügung.
[Si] - Trezeguets Verein Juventus Turin hatte bereits am Montag gemeldet, der Goalgetter (31 Tore für Frankreich) habe sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel gegen Inter Mailand am linken Oberschenkel verletzt. Die Sachlage wurde nun von Frankreichs Delegation bestätigt. Trezeguet wird nicht nur in der Partie gegen die Schweiz fehlen, sondern auch im abschliessenden Match Frankreich - Zypern am 12. Oktober in Paris.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2005, 12:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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uefa.com,05.10.2005
Ausfälle lassen Domenech kalt
Trotz einiger Ausfälle hat Raymond Domenech nach wie vor nur ein Ziel vor Augen: er will Frankreich als erster Nationaltrainer seit zwei Jahrzehnten erfolgreich durch die Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft führen.
Duell in der Schweiz
Die Franzosen müssen am Samstag in der Schweiz antreten. Mit einem Sieg beim Tabellenführer der Gruppe 4, der nur dank der besseren Tordifferenz an der Spitze liegt, würden sie sich den ersten Platz und damit ein Ticket zur WM 2006 in Deutschland sichern. Frankreich konnte jedoch zuletzt 1986 die Endrunde einer WM über die Qualifikation erreichen und muss zudem auf einige Stammspieler verzichten.
Diverse Ausfälle
In Bern fehlen die verletzten Thierry Henry, David Trezeguet und Gaël Givet sowie die gesperrten Willy Sagnol und Fabien Barthez. Überdies ist Lilian Thuram angeschlagen, während Zinedine Zidane am Sonntag nach dreiwöchiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Henry, der die Franzosen letzten Monat in der Republik Irland zu einem wichtigen Sieg geschossen hatte, laboriert an einer Leistenblessur und kann auch nächsten Mittwoch in Paris gegen Zypern nicht mitwirken.
Chance für Jurietti
Auch Trezeguet fällt für beide Partien aus. "Ich habe mit der medizinischen Abteilung von Juventus [FC] gesprochen, David kann nicht einmal beschwerdefrei gehen", verriet Domenech. Am Dienstag musste Verteidiger Givet verletzungsbedingt aus dem Trainingslager abreisen. Für ihn wurde Franck Jurietti nominiert. Der 30-Jährige hat zwar bislang noch kein Länderspiel absolviert, spielt aber laut Domenech beim FC Girondins de Bordeaux "in der besten Abwehr Frankreichs".
Sieg bei der EURO
Bei der UEFA EURO 2004™ konnten Les Bleus ihr Spiel gegen die Schweiz mit 3:1 gewinnen, doch im ersten Duell der WM-Qualifikation im März im Stade de France mussten sie sich mit einem torlosen Remis begnügen.
Mir fehlen zwar die beiden besten Stürmer, aber die Spieler, die auf dem Platz stehen, werden ihr Potenzial voll abrufenRaymond Domenech
Optionen im Angriff
Dennoch gibt sich Domenech äußerst zuversichtlich. "Trotz aller Verletzungen habe ich immer noch mehrere Optionen im Angriff", sagte der Coach, dem im Sturm Sidney Govou, Djibril Cissé und Sylvain Wiltord zur Verfügung stehen. "Mir fehlen zwar die beiden besten Stürmer, aber die Spieler, die auf dem Platz stehen, werden ihr Potenzial voll abrufen. Ich hätte natürlich lieber alle Mann an Bord gehabt, aber ich muss denen voll vertrauen, die spielen können."
Letzte Hürde Zypern
In der eng umkämpften Gruppe könnte den Franzosen sogar ein Unentschieden genügen. Während sie am letzten Spieltag Zypern empfangen, müssen die Schweizer nämlich in Irland antreten. Die Iren haben ebenfalls noch alle Chancen, sich für die Endrunde zu qualifizieren. Domenech könnte also am Ende der strahlende Sieger sein.
_________________ For Ever
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disizlapeste
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Verfasst: Mittwoch 5. Oktober 2005, 16:02 |
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Registriert: Sonntag 13. Juni 2004, 12:18 Beiträge: 209 Wohnort: 3006
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shalako hat geschrieben: uefa.com,05.10.2005
Ausfälle lassen Domenech kalt Trotz einiger Ausfälle hat Raymond Domenech nach wie vor nur ein Ziel vor Augen: er will Frankreich als erster Nationaltrainer seit zwei Jahrzehnten erfolgreich durch die Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft führen.
kein wunder bei dem repetoire an spielern! die könnten etwa 3 konkurrenzfähige teams stellen! ich sehe schwarz für samstag trotz dem medialen und verbandstechnischen optimismus... leider!
aber trotzdem HOPP SCHWIZ!!!
auch wenn ich nicht dabei sein kann, danke an den verband und die elenden cüpliwichsers... 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2005, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 06.10.2005
«Einen Sieg, nichts als einen Sieg»
Von Überheblichkeit keine Spur: Obwohl Frankreich am Samstag als Favorit gegen die Schweiz zum WM-Qualifikationsspiel in Bern antritt, zeigen «les bleus» grossen Respekt. Aber Trainer und Spieler sind auch zuversichtlich.
Zinédine Zidane übt sich vor dem Spiel gegen die Schweiz wie üblich in Bescheidenheit: «Es gibt keine schwachen Nationalteams mehr. Und es gibt auch keine leichten Länderspiele», kommentiert Frankreichs Spielmacher den eminent wichtigen Match am Samstag in Bern. An der Devise von Trainer Raymond Domenech lässt sich trotzdem nichts deuteln: «Verlieren wir keine Zeit mit theoretischen Berechnungen, wer bei welchem Resultat im Falle eines Sieges oder eines Unentschiedens der anderen die Qualifikation für sich entscheidet. Wir gewinnen gegen die Schweiz und fahren nach Deutschland», gibt er seinen Spielern den Tarif bekannt. «Einen Sieg und nichts als einen Sieg wollen wir in Bern erringen», sagt auch Zidane grimmig entschlossen.
Respekt vor Alex Frei
Der Star von Real Madrid, der nach zwei Jahren Pause seit diesem Sommer wieder das «maillot bleu» überstreift, ist einer jener Spieler der Equipe tricolore, der aus eigener Erfahrung die Stärken der Eidgenossen kennt. An der Euro im letzten Sommer in Portugal siegten die Franzosen nur mit Mühe 3:1. Von Überheblichkeit ist jedenfalls nichts zu spüren. Seit langem haben die Franzosen die Schweizer nicht mehr so ernst genommen wie vor dem Schlager in Bern.
Speziell motiviert ist Torhüter Grégory Coupet. Der Lyon-Goalie hat angekündigt, dass er seinen Platz als Nummer 1 nicht räumen will, wenn der eigentliche Stammtorwart Fabien Barthez seine Strafe wegen Bespuckens eines Schiedsrichters abgesessen hat. «Ich habe lange auf diese Chance gewartet», sagt Coupet. «Ich werde sie packen und will an der WM spielen.»
Der Respekt der Franzosen für die Eidgenossen trägt beim westlichen Nachbarn vor allem einen Namen: Alex Frei. Wann immer ein Sportkommentator den nächsten Gegner analysiert, lässt er Tore des Torjägers von Rennes einblenden. «Ein echter Stürmer mit einem unbändigen Drang zum Tor. Stets gefährlich und immer kämpferisch. Frei darf man bis zum Schlusspfiff keine Sekunde aus den Augen lassen», sagt der legendäre Auxerre-Trainer und heutige TF1-TV-Kommentator Guy Roux.
«Starkes Kollektiv»
Sonst sind die Schweizer in Frankreich jedoch kaum bekannt. Einzelspieler werden in den Vorschauen nicht hervorgehoben. «Die Schweiz ist vor allem stark als Kollektiv. Und sie verfügt über eine eingespielte Mannschaft, mit einem klaren System», schreibt das Intellektuellenblatt «Libération». Das Fachblatt «France Football» glaubt: «Bei den Schweizern funktionieren die Mechanismen besser als bei uns. Das ist ein Verdienst von Trainer Köbi Kuhn. Aber wir haben individuell die besseren Spieler und für jeden Posten zwei Leute, die in der Schweiz in der Startaufstellung stehen würden.»
Für die französischen Fussballfreunde ist jedenfalls klar, dass Zidane und seine Copains am Samstag ab 20.45 Uhr im Stade de Suisse in Bern einen schwierigen Abend erleben werden, bei dem sie nicht nur gegen hoch motivierte, kämpferische Eidgenossen zu bestehen und zu gewinnen haben – sondern auch gegen den eigenen Druck, zu versagen und nicht an die WM reisen zu können.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2005, 08:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 06.10.2005
«Frankreich wird immer Favorit sein»
Nationalstürmer Alex Frei vor dem Spiel gegen Frankreich über Kuhn, Zidane, das Stade de Suisse und die WM
Mit 22 Toren aus 38 Länderspielen weist Alex Frei eine erstklassige Bilanz auf. Der Basler erzielte in den letzten fünf Partien stets einen Treffer. Nicht zuletzt deshalb gilt der 26-Jährige im Qualifikationsspiel vom Samstag (20.45 Uhr) in Bern gegen Frankreich als Hoffnungsträger.
«BUND»: Als Sie sich am Sonntag von Ihren französischen Teamkollegen bei Rennes verabschiedeten: Bekamen Sie Sprüche zu hören?
ALEX FREI: Nein. Wir haben uns in der letzten Woche normal über das Spiel Schweiz - Frankreich unterhalten. Einige Mitspieler wollten wissen, wie ich die Lage einschätze. Aber am Sonntag war das Länderspiel fast kein Thema mehr. Im Zentrum stand unsere 1:3-Heimniederlage gegen Lyon.
Das nächste Mal, wenn Sie die Rennes-Kabine betreten, steht die Schweiz vielleicht als WM-Teilnehmer fest.
Ich denke im Moment nur an das Frankreich-Spiel, aber nicht an mögliche Folgen. Wir sind bisher gut damit gefahren, Spiel für Spiel zu nehmen. Das wollen wir auch im Endspurt der WM-Qualifikation so halten, am Samstag Frankreich, am Mittwoch Irland.
Als die Schweiz 1994 zum letzten Mal an einer WM teilnehmen durfte, waren Sie 15-jährig. Wie haben Sie das Turnier in den USA miterlebt?
Es war ein riesiges Erlebnis, das wir unter Kollegen feierten. Wir standen auch mitten in der Nacht auf, um am Fernsehen zu verfolgen, wie das Nationalteam in der WM-Vorbereitung auf Mexiko traf.
Was würde es für Sie bedeuten, an der WM in Deutschland dabei zu sein?
Die Generation, die für die Schweiz die WM 1994 bestritt, hat Geschichte geschrieben. Dominique Herr, der damals dabei war, ist auch heute, elf Jahre später, noch ein Begriff. Nun haben wir die Chance, etwas Einmaliges zu erreichen. Die WM ist das Grösste, was ein Fussballer erreichen kann. Wir haben zwei Spiele und damit zwei Matchbälle, um den Traum wahr zu machen. Weshalb sollten wir nicht optimistisch sein?
Mit Ihnen, Rochat, Gygax, Lichtsteiner, Lonfat, Bühler und Chiumiento spielen sieben Schweizer in Frankreich. Wie werden die Eidgenossen in der Ligue 1 wahrgenommen?
Wir werden so lange die «kleinen Schweizer» bleiben, bis wir auf Klubebene oder auf Stufe Nationalteam einen sehr grossen Erfolg verzeichnen. Auf meine Person bezogen spüre ich in Frankreich Respekt und Anerkennung. Aber es gibt auch immer Vorbehalte. Ich war in Frankreich Torschützenkönig. Aber man sagt nicht: «Der Frei, das ist eine Bombe.» Sondern eher: «Der Schweizer Frei ist gut.»
Stimmt es, dass Sie bei Rennes als einziger Spieler den Trainer duzen dürfen?
Ja.
Wie ist es dazu gekommen?
Während der EM in Portugal rief mich Laszlo Bölöni an. Er sprach mit mir über Spieler, die zu Rennes kamen, aber auch über solche, die nicht kommen. Er wollte meine Meinung hören. Am Ende des Gesprächs sagte er mir, dass ich ihn fortan duzen dürfe.
Welche Folgen hat Ihre Ausnahmestellung?
Das Privileg hat keine allzu grosse Bedeutung. Ich will die Situation auf keinen Fall ausnützen. Die andern Spieler ziehen mich gelegentlich auf und sagen, ich sei der Sohn des Trainers. Aber ich glaube, dass der Trainer zu mir genau gleich grosse Distanz hält wie zu jedem andern auch.
Der ehemalige YB-Spieler Alain Rochat gehörte bei Rennes zuletzt nicht mehr dem Aufgebot an. Auch Sie erlebten bei Rennes schwierige Phasen . . .
Im Vergleich zu meinen Anfangszeiten in Rennes besitzt Rochat viel mehr Erfahrung. Er hat eine ungleich höhere Anzahl Einsätze in der Liga gehabt als ich. Er wusste, dass es in Rennes nicht einfach wird. Aber er wird diese Phase meistern. Im Oktober, November und Dezember hat Rennes in Meisterschaft und Uefa-Cup viele Spiele zu bestreiten. Es wird zu Rotationen kommen, und Rochat wird wieder eingesetzt.
Wie stark stufen Sie Frankreich ein?
Frankreich wird in einem Spiel gegen die Schweiz immer Favorit sein, ob Zinédine Zidane dabei ist oder nicht. An dieser Ausgangslage wird sich auch in den nächsten fünf, sechs Jahren nichts ändern. Fussballkultur und Potenzial sprechen für die Franzosen.
Machen Sie sich vor einem Spiel ausführlich Gedanken darüber, wer auf der Gegenseite steht?
Nein. Mit den Gegnern befasse ich mich nur am Rand. Das soll nicht überheblich tönen. Aber entscheidend ist, dass die eigene Leistung stimmt.
Frankreich hat in acht WM-Qualifikationsspielen erst ein Tor – beim 1:1 im Auswärtsspiel in Israel – erhalten.
Tatsache ist aber auch, dass die Schweiz und Frankreich gleich viele Punkte geholt haben. Frankreich ist defensiv sehr stark, hat aber in der ersten Phase der WM-Qualifikation grosse Mühe gehabt, Tore zu erzielen. Zuletzt ging ein Ruck durch die Mannschaft.
Zinedine Zidane sorgte für frischen Schwung. Teilen Sie die Bewunderung für den Spielmacher von Real Madrid?
Ja. Zidane ist unter den Fussballern, was Luciano Pavarotti unter den Opernsänger ist.
Sie haben in den letzten fünf Spielen für die Schweiz stets einen Treffer erzielt.
Meine Leistungen bei Rennes waren zuletzt nicht berauschend, sondern einfach solid. Die Ausbeute im Nationalteam hängt damit zusammen, dass ich mich in diesem Umfeld sehr wohl fühle. Bei uns wird Harmonie gross geschrieben. Da fällt es leichter, gut zu spielen.
Wie wichtig sind Ihnen Torerfolge?
Ich denke nicht nur daran, Tore zu erzielen. Als Nationalspieler hat man die Verpflichtung gegenüber seinem Land, immer alles zu geben.
Wie stufen Sie die Entwicklung der Schweizer Mannschaft ein?
Wir haben uns nicht nur menschlich sehr gut entwickelt, sondern auch taktisch und technisch. Wir spielen ansehnlichen Fussball, an dem man sich freuen kann. In den letzten Jahren sind wir in Qualifikationsspielen fast nie richtig dominiert worden. Das sagt einiges über unser Potenzial aus.
Im gegenwärtigen Kader haben nur Müller, Vogel und Wicky mehr Länderspiele absolviert als Sie. Kommen die jungen Spieler mittlerweile zu Ihnen, um Ratschläge zu holen?
Ich bin da, wenn ich helfen kann. Aber es ist nicht nötig, dass ich regelmässig Ratschläge gebe. Einerseits haben die jungen Spieler ohnehin genügend Selbstvertrauen, um ihren eigenen Weg einzuschlagen. Anderseits gehöre ich ja noch nicht zum alten Eisen.
Barnetta, Senderos, Degen, Vonlanthen und Co. haben frischen Wind in die Mannschaft gebracht. Sehen Sie Unterschiede zwischen der «neuen Generation» und jener Zeit, als Sie erstmals ins Nationalteam berufen wurden?
Wir leben in anderen Zeiten. Das merkt man in der Gesellschaft, aber auch im Fussball. Die Zeiten sind vorbei, in denen die jüngsten Spieler im Training die Hütchen aufstellen mussten. Als ich zum FC Basel kam, war es für mich klar, dass ich die Bälle zu tragen und die Tore aufzustellen hatte. Dieses Selbstverständnis der Nachwuchsspieler ist nicht mehr zu erkennen – auch deshalb, weil vieles anders organisiert wird. Die «neue Generation» hat viel Selbstvertrauen und den legendären Komplex der kleinen Schweiz endgültig abgestreift.
Gibt es unter Profis wahre Freundschaften?
Ja, sicher.
Mit wem im Nationalteam halten Sie besondere Kontakte?
Es wäre unfair gegenüber den andern Mitspieler, wenn ich nun Namen nennen würde. Mit Remo Meyer und Mario Eggimann aus der ehemaligen U-21-Nationalmannschaft habe ich nach wie vor eine enge Beziehung. Bei Meyers kleinem Sohn bin ich Pate.
Sie scheinen auch zu Nationalcoach Köbi Kuhn ein spezielles Verhältnis zu haben. Gibt es dafür eine Erklärung?
Diese Einschätzung ist schon richtig. Es gibt einige Anekdoten mit Kuhn und mir. Wir arbeiten seit fünf, sechs Jahren intensiv zusammen, seit er Trainer der U-21-Mannschaft geworden ist. Es ist nicht so, dass wir immer die gleiche Meinung haben. Aber Kuhn ist ein Trainer, der mir sehr zusagt. Er hat mir stets Vertrauen geschenkt und war von meinen Qualitäten überzeugt. Auch im menschlichen Bereich gefällt mir seine Art.
Demnach waren Sie sehr zufrieden, als der Verband vor einer Woche Kuhns Vertrag bis zur EM 2008 verlängert hat.
Es liegt grundsätzlich nicht an mir, Vertragsdinge zu kommentieren. Aber ich habe mich für Kuhn gefreut. Und ich finde es richtig, dass wir am eingeschlagenen Weg festhalten.
Wann waren Sie letztmals im Stade de Suisse in Bern?
Ich war noch nie im neuen Stadion.
Und im alten Wankdorf?
Die Highlights im alten Wankdorf waren natürlich die Länderspiele. Mit Basels Nachwuchsteam habe ich einmal gegen YB gewonnen. Ich glaube, wir siegten mit 2:1, und ich habe ein Tor erzielt.
Was wünschen Sie sich am Samstag von den Zuschauern?
Ich wünsche mir, dass sie das Stadion in einen Hexenkessel verwandeln. Wir möchten auf dem Rasen die Fans auf den Tribünen spüren. Ich zweifle überhaupt nicht daran, dass das Publikum uns tatkräftig unterstützen wird.
Sternstunden im Wankdorf
Wer an einer Fussball-Weltmeisterschaft oder -Europameisterschaft teilnehmen will, benötigt in der Qualifikation grosse Siege. Ein Erfolg über Frankreich wäre für die Schweizer Nationalmannschaft am Samstag in Bern (20.45 Uhr) ein grosser Sieg – auch wenn er nicht zwingend mit der Qualifikation für das WM-Turnier 2006 in Deutschland verbunden sein müsste. Im Wankdorfstadion haben die Schweizer Fussballer einige Sternstunden erlebt. Eine Auswahl.
29. Oktober 1961. Dank Toren von Antenen, Wüthrich und Eschmann bezwingt die Schweiz Schweden im letzten Gruppenspiel der WM-Qualifikation mit 3:2. Der Erfolg hat ein Entscheidungsspiel in Berlin zur Folge, das die Schweizer gegen Schweden dank Treffern Schneiters und Antenens mit 2:1 für sich entscheiden. Die WM-Teilnahme 1962 in Chile unter Trainer Karl Rappan ist damit sichergestellt.
14. November 1965. Unter Nationalcoach Alfredo Foni besiegt die Schweiz Holland dank Toren von Hosp und Allemann mit 2:1 und sichert sich als Gruppensieger das Ticket für die WM 1966 in England.
1. Mai 1993. Im Rahmen der Qualifikation für die WM 1994 in den USA verblüfft die Schweiz mit einem 1:0 über Italien. Die von Trainer Roy Hodgson klug eingestellte Mannschaft behält den Favoriten unter Kontrolle und siegt dank einem Hottiger-Treffer – der Weg an die Weltmeisterschaft ist geebnet.
12. Oktober 1994. In einem mitreissenden Spektakel gewinnt die Schweiz gegen Schweden trotz Rückstand mit 4:2. Gegen den WM-Dritten von 1994 heissen die Schweizer Torschützen Ohrel, Sforza und Türkyilmaz, zudem profitieren die überzeugenden Gastgeber von einem schwedischen Eigentor. Mit dem Schwung des grossen Siegs gelingt unter Nationalcoach Roy Hodgson die Qualifikation für die EM-Endrunde 1996 in England. (st/rk)
_________________ For Ever
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roeschu
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Verfasst: Donnerstag 6. Oktober 2005, 12:33 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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disizlapeste hat geschrieben: kein wunder bei dem repetoire an spielern! die könnten etwa 3 konkurrenzfähige teams stellen! ich sehe schwarz für samstag trotz dem medialen und verbandstechnischen optimismus... leider!
seh ich nicht so. im gegensatz zur em2004, ist die Schweiz nominell stärker besetzt. es gibt jetzt auf manchen positionen gute ersatzleute und ein ausfall schmerzt nicht mehr so sehr. ausserdem haben die jungen (vorallem Barnetta aber imho auch ein Margairaz welcher zwar nicht im aufgebot ist..) sich gut entwickelt. Frankreich hingegen hat den Generationswechsel verschlafen und ist nominell schwächer als 2004. Und die Ausfälle von Henry, Trezeguet schmerzen auch ein Team wie Frankreich.
Natürlich ist Frankreich der Favorit, aber es ist nicht mehr dieselbe Mannschaft welche WM und EM Titel holte. Die Chanche stehen gut für die Schweiz sich mind. ein Untenschieden zu erkämpfen.
Gruppensieg wäre fantastisch, aber ein Barrage Spiel wäre auch cool....vorallem wenn das Rückspiel das Heimspiel wäre...nochmal richtig Stimmung, Emotionen und volle Bude...Sachen welche man von YB derzeit nicht en masse bekommt. Immer hin gibt es dann für rund 3 - 4 Jahre keine WM oder EM Quali Spiele mehr, da muss man nochmal richtig supporten.
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shalako
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Verfasst: Freitag 7. Oktober 2005, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 07.10.05
Er bleibt auch unter Druck cool
Morgen spielt die Schweiz im Wankdorf das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich. Nach Fehlern im Nationalteam steht Torhüter Pascal Zuberbühler unter Druck. Er lässt sich aber kaum etwas anmerken.
Pascal Zuberbühler sitzt gemütlich. Nicht so, wie man das erwarten durfte. Den Oberkörper leicht nach vorn gebeugt, die Hände auf dem Tisch gefaltet. Es sind grosse Hände. Und wichtige Hände, für ein Land, das darauf hofft, dass ihr Fussballnationalteam am Samstag (Wankdorf, 20.45 Uhr, live auf SF 2) in der WM-Qualifikation gegen Frankreich gewinnt. Zwei Tage vor dem Kräftemessen mit der Grande Nation stehen Pascal Zuberbühler und seine Mannschaftskollegen den Medien Red und Antwort. Für Zuberbühler, den Goalie, ist es eine spezielle Pressekonferenz. Er steht im Mittelpunkt des Interesses. Die Journalisten belagern ihn. Alle wollen wissen: Ist der Keeper nach den zwei Schnitzern in den Spielen gegen Israel und auf Zypern für die entscheidende Partie gegen Les Bleus bereit?
Wie ein Stehaufmännchen
Einfach waren sie nicht, die letzten Wochen, für den Torhüter. Nach seinem groben Lapsus beim 3:1-Sieg der Schweiz im WM-Qualifikationsspiel auf Zypern hagelte es in den Gazetten Kritik. Die Fussballfans im ganzen Land witzelten über ihn. Zubi, wie man ihn nennt, wurde zum Gespött der Nation. «Diesen Fehler habe ich längstens weggesteckt», sagt er nun, zwei Tage vor dem Showdown gegen Frankreich. Und zur Boulevardmedien-Kampagne sagt er kühl, als wäre er aus Stahl: «Derart negative Berichte sind zwar nicht angenehm, doch damit mich etwas aus der Bahn wirft, braucht es doch ein wenig mehr.» Was wolle er sich lange darüber aufhalten? «Mein Gott, jeder Fussballer macht einmal einen Fehler», sagt er. «Glücklicherweise haben wir die Partie auf Zypern noch gewonnen.»
Mindestens einen weiteren Sieg aus den verbleibenden Spielen gegen Frankreich und am Mittwoch in Irland benötigt die Schweiz noch, will sie sich direkt für die Weltmeisterschaft in Deutschland qualifizieren. Ist der Torhüter im Kopf für die finalen Partien bereit? Denn der Druck, der auf ihm lastet, ist schwer. Unter der Woche wurde im «Zischtigsklub» des Schweizer Fernsehens kontrovers über Zuberbühler diskutiert. Kann er sich unter solchen Nebengeräuschen aufs Fussballspielen konzentrieren? «Die Sendung war interessant», sagt er. Davon lasse er sich aber nicht aus der Ruhe bringen. «Wie ich mit Fehlern umgehen muss, um wieder auf die Erfolgsstrasse zu kommen, habe ich in meiner Karriere längst gelernt. Ich habe mehrmals bewiesen, dass ich das kann.» Sonst wäre er schon lange am enormen Druck zerbrochen.
Mittlerweile sitzt der Torhüter mit steifem Oberkörper auf seinem Stuhl, die Hände vor der Brust verschränkt. Es fühlt sich nicht mehr ganz so wohl wie zu Beginn der Medienkonferenz. Aufmerksam hört er sich die vielen Fragen an, er bleibt geduldig, auch wenn sie sich wiederholen. Dann sagt er plötzlich. «Stopp! Darüber will ich nicht mehr reden.»
Reif für einen Sieg
Viel lieber spreche er über die wichtige Partie gegen Frankreich. «Die Schweiz ist reif, um einen ganz Grossen zu schlagen.» Zuberbühler macht grosse Augen und fügt an: «Das ist das Spiel des Jahres.» Es komme auch überhaupt nicht darauf an, wer bei den Franzosen nun spiele. Ob mit Zinédine Zidane oder ohne, ob mit David Trézéguet oder nicht. «Frankreich ist die Nummer 8 der Fifa-Weltrangliste. Die Akteure spielen alle bei einem Topverein Europas und sind stark.»
Zuberbühlers Vorfreude aufs Spiel gegen Frankreich ist riesig. Hat er doch die Chance, mit guten Paraden sein angeschlagenes Image zu korrigieren. Ob es denn stimme, dass er, wie alle sagen, mit dem Rücken zur Wand am stärksten spielt? «No comment», sagt der Goalie. Dass er gegen übermächtige Teams wie Frankreich aber zu einer Weltklasseleistung fähig ist, hat er im März beim 0:0 in Paris bewiesen.
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«Dann sind wir zu allem fähig»
Der Schweizer Captain Johann Vogel über die Ausgangslage, den morgigen Gegner und Superstar Zinedine Zidane.
Johann Vogel, wie beurteilen Sie die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Frankreich?
Johann Vogel: Sie ist ähnlich wie vor zwei Jahren und dem letzten und entscheidenden Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft in Basel gegen Irland. Wieder spielen wir einen grossen Final vor eigenem Publikum, wieder haben wir alles selbst in der Hand. Und ich hoffe, die Partie wird auch diesmal zu unseren Gunsten ausgehen.
Sollte die Schweiz gegen Frankreich nicht auf Abwarten spielen und erst am Mittwoch in Irland unbedingt den Sieg suchen?
Ich habe schon zu Beginn dieser WM-Qualifikation gesagt, dass jeder Punkt gegen Frankreich ein goldiger ist. Deshalb ist klar, dass wir gegen die Franzosen je nach Spielverlauf mit einem Remis zufrieden sein können. Allerdings war es noch nie unsere Stärke, bewusst auf Unentschieden zu spielen. Und am Samstag werden wir das aus diesem Grund auch nicht tun.
Wie stark schätzen Sie die Franzosen ein?
Das französische Team ist nicht mehr ganz so gut eingespielt wie damals, als es nacheinander Welt- und Europameister wurde. Ansonsten kann ich bei dieser Klassemannschaft kaum Schwachpunkte ausmachen. Mit dem 1:0-Sieg auswärts in Irland vor einem Monat haben die Franzosen zuletzt ausserdem an Selbstvertrauen gewonnen.
Werden sich die verletzungsbedingten Absenzen von Thierry Henry und David Trézéguet auf die Offensivkraft Frankreichs auswirken?
Diese Absenzen werden die Qualität des Teams nicht mindern. Djibril Cissé und Sylvain Wiltord sind in der Lage, Henry und Trézéguet zu ersetzen. Das ist für mich auch der Hauptunterschied zwischen Frankreich und der Schweiz. Sie können solche Ausfälle besser wegstecken.
Auf Ihrer Position im defensiven Mittelfeld werden Sie es voraussichtlich mit Superstar Zinedine Zidane zu tun bekommen. Ein Schlüsselduell?
Ob das ein Schlüsselduell wird, kann ich nicht beurteilen. Natürlich kenne ich Zidanes Qualitäten, aber ich bin ja auch nicht mehr 18 Jahre alt und habe schon gegen viele Weltklassespieler gespielt. Deshalb bin ich nicht nervös. Ich werde meine Rolle interpretieren wie immer, und auch der Rest unseres Teams wird sich nicht nur auf Zidane konzentrieren.
Mit welchen Mitteln kann die Schweiz am Samstag Frankreich schlagen?
Wir müssen wie immer unsere Stärken ausspielen. Diese sind unsere Solidarität auf dem Feld und das starke Kollektiv. Wenn uns das morgen gelingt, dann sind wir gegen Frankreich zu allem fähig.
_________________ For Ever
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