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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Januar 2006, 09:10 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
kicker, 03.01.2006


"Eidgenossen" erhalten neuen Sportplatz

Günter Eichberg - von 1989 bis 1993 Präsident des FC Schalke 04 - ist Bürgermeister in Bad Bertrich. In diesem 1000 Einwohner zählenden Kurort in der südlichen Vulkaneifel bezieht die Schweizer Nationalmannschaft ihr WM-Quartier ("Fürstenhof").

Für diesen wichtigen, prestigeträchtigen Besuch lässt Eichberg eigens einen neuen Sportplatz anlegen. Und: Um eine schnelle Anreise der "Eidgenossen" zu den Spielen zu garantieren, wird der Militärflughafen Büchel geöffnet. "Die Zeit raubende, über 30 Minuten dauernde Busfahrt zum Hunsrück-Flughafen Hahn bleibt uns so erspart", freut sich Pierre Benoit, Medienchef des Schweizer Verbands.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Januar 2006, 09:43 
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:shock:

WM: FIFA erlässt Dresscode für Fans

In den Stadien dürfen keine Trikots mit Werbeaufdrucken fremder Sponsoren getragen werden

Das Verhalten der FIFA rund um die Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland nimmt immer groteskere Formen an.

Wie die deutsche Zeitung "Express" berichtet werden die Fussballfans aus aller Welt auf den Eintrittstickets darauf hingewiesen, doch bitte nur Kleidung ohne Aufdruck fremder Sponsoren zu tragen.

Dies bedeutet, dass Fans, die z.B. mit einem Trikot von Bayern München ins Stadion wollen nicht eingelassen werden, da Opel kein offizieller Sponsor der WM ist. Ähnlich könnte es allen ergehen, die mit einem Puma- oder Nikeoutfit ins Stadion wollen.

Auch bei den Prominenten wird da keine Ausnahme gemacht. Wer sich mit einer Mercedes-, BMW- oder Jaguarlimousine vors Stadion fahren lässt, wird von den Ordnern freundlich aber bestimmt zurück gewiesen. Vorfahrt vor das Stadion erhalten nur Limousinen des offiziellen Sponsors Hyundai.

442.ch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Januar 2006, 10:11 
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Zitat:
da Opel kein offizieller Sponsor der WM ist. Ähnlich könnte es allen ergehen, die mit einem Puma- oder Nikeoutfit ins Stadion wollen.

Zitat:
Vorfahrt vor das Stadion erhalten nur Limousinen des offiziellen Sponsors Hyundai.


isch ja nid ganz normau!!! :shock:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Januar 2006, 11:12 
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Willkomen beim Roman "1984"

Welles Arschloch dänkt sich so ä shit us? Di si ja wou nid ganz bache.
Was isch de mit de Nationalmannschafe wo us Usrüster Nike oder Puma hei. Dörfe die ou nid iz Stadion?

Das ganze wird ab absurdum gführt. Marketing lässt grüssen.

Am besste würde me di scheiss WM bojkotiere!

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 19. Januar 2006, 21:39 
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Zitat:
FIFA erlässt Dresscode für Fans


Spinnt jetzt der Sepp wieder! :evil:

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 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Januar 2006, 16:38 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
AB SAMSTAG WM-TICKETS BEANTRAGEN

Am Samstag, 21. Januar 2006, beginnt die Bestellphase für Eintrittskarten für die Schweizer Spiele an der Weltmeisterschaft in Deutschland.

Auf der Internetseite des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) http://www.football.ch/tickets finden Sie die notwendigen Angaben und die Formulare, die direkt online vollständig ausgefüllt werden müssen. Anträge können zwischen dem 21. Januar und dem 28. Januar 2006 gestellt werden. Datum und Zeit des Eingangs spielen keine Rolle, es entscheidet bei zu vielen Anträgen das Los über die Zuteilung. Pro Spiel und Antrag können maximal vier Karten beantragt werden. Die Preise bewegen sich zwischen 60 und 175 Franken.

Die gemäss den Vorgaben der FIFA zu erhebenden Daten dienen einzig und allein der reibungslosen Abwicklung des Vertriebs und werden nach dem Weiterverkauf unverzüglich gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben.

Insgesamt 11373 Eintrittskarten sind dem SFV für die drei Schweizer Vorrundenspiele zugeteilt worden. Für Frankreich - Schweiz vom 13. Juni 2006 in Stuttgart deren 3696, für Togo - Schweiz vom 19. Juni in Dortmund 4595 und für Schweiz - Republik Korea vom 23. Juni in Hannover 3082.

Für Spiele ohne Schweizer Beteiligung erhält der SFV keine Eintrittskarten zum Weiterverkauf, hingegen besteht die Möglichkeit, für allfällige weitere Schweizer Spiele (ab Achtelfinal) Tickets zu bestellen.

65 Prozent des dem SFV zur Verfügung stehenden Karten-Kontingents gelangen in den freien Verkauf, 20 Prozent sind für Spieler und Funktionäre, 15 Prozent für die Sponsoren reserviert. Weil die Nachfrage nach Tickets das Angebot erneut deutlich übersteigen wird, hat der SFV für die Zuteilung folgende Richtlinien erarbeitet:

Fans, die den Besuch von mindestens vier Auswärtsspielen der Nationalmannschaft (ohne Spiele der EURO 2004) seit dem 10. Oktober 2002 (Albanien - Schweiz in Tirana) belegen können, werden bevorzugt behandelt. Die restlichen Billette werden verlost, wobei diejenigen Antragsteller, die sich für alle drei Gruppenspiele anmelden, Vorrecht geniessen.


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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Januar 2006, 15:18 
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Beiträge: 6742
POLNISCHE HOOLIGANS

Der unbekannte Feind

Von Olaf Sundermeyer, Warschau

Wer von Hooligans redet, vermutet diese prügelnde Gruppe von Fußballfans meist unter Briten, Holländern und Deutschen. Eine Nation wurde noch nicht wahrgenommen: Doch in Polen ist eine große Szene entstanden, auf die vor der WM noch niemand vorbereitet ist.

Noch 136 Tage sind es bis zum polnischen Fußballfrieden. Er wird nur einen Sommer lang halten, nach der Weltmeisterschaft in Deutschland werden die polnischen Hooligans wieder aufeinander losgehen. "In Deutschland aber wollen sie vereint gegen andere losschlagen", sagt Jacek Purski von der Warschauer Faninitiative "Nigdy Wiecey" (niemals wieder).

Fans von Legia Warschau: "Wir müssen mit dem Schlimmsten rechnen"
Purski beobachtet seit Jahren die gewalttätige und rassistische polnische Fanszene und befürchtet für diesen Sommer das Schlimmste: "Die Hooligans wollen die Weltmeisterschaft in Deutschland nutzen, um zu zeigen, dass sie genauso gefährlich sind, wie ihre englischen, holländischen oder deutschen Kollegen. Wir müssen einfach mit dem Schlimmsten rechnen". Mit einer WM der Hooligans.

Und bei diesem Ereignis will Mark dabei sein. Der 21-Jährige ist Hooligan vom Haupstadtclub Legia Warschau. "Natürlich gehört zum Fußball auch der Zoff", sagt er. Marek findet, dass die Nazis sein Land "damals wenigstens von den faulen Juden befreit haben". Außerdem hätten sie gegen die "rote Brut aus Russland" gekämpft. Marek hat keine Arbeit, so wie jeder fünfte erwerbsfähige Pole - die höchste Quote in der Europäischen Union. "Ich mache aber dies und das", man wisse schon, was er meinen würde.

Purski hat da so eine Ahnung. Als "drittklassige Mafiosi", beschreibt er die polnischen Hooligans, "Autoschieber, Türsteher, kleine Diebe oder Dealer", seien das. So wie Mareks kahlköpfiger Kumpel Lukasz, der auch keine Arbeit, aber einen Staffordshire-Terrier hat, der unter die Kampfhundverordnung fällt. "Aber genau deshalb habe ich ihn ja auch", sagt Lukasz grinsend. Seine Beine stecken in einer verwaschenen Tarnhose, die Füße in deutschen Springerstiefeln. Fanmode in der polnischen "Ekstraklasa", der ersten Liga.

"Diese Jungs wollen den Club am liebsten selbst managen", sagt der neue Legia-Präsident Piotr Zygo, dessen Hauptaufgabe es ist, den Verein von den Hooligans zu befreien. Sein Vorgänger ist daran gescheitert. "Die Leute haben Angst vor den Hooligans. So lange die das Sagen haben, trauen sich zu wenige normale Menschen hierher", beschreibt Zygo das Dilemma.

Häufig kommen weniger als 2000 Fans zu den Spielen des polnischen Spitzenclubs, der in diesem Jahr wieder mit um die Meisterschaft spielt. Auch beim Lokalderby gegen Polonia ist das Stadion alles andere als gut besetzt. Immerhin hat Lukasz das letzte Aufeinandertreffen gefallen. "Haben wir denen beim letzten Spiel auf die Fresse gehauen", erinnert er sich mit Genugtuung.

Die Boulevardpresse hatte am Tag darauf vom "Krieg der Banditen" berichtet und von einem Dutzend Verletzten. Ein paar Tage später brannten im schlesischen Lubin mehrere Autos, in der westpolnischen Stadt Swiebodzin gingen Hooligans mit Eisenstangen auf Polizisten los. Alltag im polnischen Fußball - vor allem in den unteren Ligen geht es zur Sache: Nach dem Derby zwischen Resovia und Stal Rzeszów attackierten Resovia-Fans mit verbündeten Hooligans aus anderen Landesteilen Polizisten und verletzten einige von ihnen schwer.

Im Stadion von Resovia Rzeszów wurde die "Wiederholung der Kristallnacht" angekündigt, und ein Hooligan aus der Gruppe der "White Patriots" im schlesischen Czestochowa trägt das eintätowierte Hakenkreuz auf der blanken Brust: "Wir hassen Nigger, Schwule und Juden", sagt er. So wie Marek und Lukasz, die nun auch außerhalb Polens prügeln wollen: "Ist doch ganz egal, ob wir Karten haben oder nicht, so einfach werden wir wohl zu keiner WM mehr fahren können."

Erst Deutschland, dann England

300.000 Polen wollen zur Endrunde nach Deutschland kommen. Sie werden auch kommen müssen, wenn sie ihre Mannschaft spielen sehen wollen. Denn Polen, deutscher Gegner in der Gruppe A mit dem Spielorten Gelsenkirchen, Dortmund und Hannover, ist das einzige Land unter den WM-Teilnehmern, das keine Fernsehübertragungsrechte gekauft hat. Die meisten Experten tippen, dass das Team hinter Deutschland Gruppenzweiter wird - ein Achtelfinale gegen England in Stuttgart ist daher wahrscheinlich.

Für polnische Hooligans wäre das eine Traumkonstellation. Erst Deutschland, dann England - zwei erstklassige Gegner bei der "Hooligan-WM", die deutsche Sicherheitsbehörden unbedingt verhindern wollen. Eberhard Schönberg von der Gewerkschaft der Polizei weiß aber, dass das schwer werden wird: "Wir kennen die Leute nicht, auch die polnische Polizei kennt sie nicht ausreichend." Das dritte Problem sei die kurze, einfache Anreise der Polen, im Gegensatz zu den Briten, die auch erhebliche Ausreisekontrollen über sich ergehen lassen müssen.

In Polen gibt es keine zentrale Datei, in der straffällig gewordene Hooligans geführt werden. Weder die deutschen noch die polnischen Behörden können folglich Krawallmacher daran hindern, nach Deutschland einzureisen. Bekannt dürften nur diejenigen sein, die in Deutschland bereits aufgefallen sind: So wie zuletzt 53 Hooligans aus Poznan, die in einem Reisebus über die Grenze bei Frankfurt an der Oder kamen, um sich in einem Wald in Grenznähe mit ein paar Dutzend deutschen Hooligans zu prügeln. Das sei "Übung für die WM" gewesen, sollen diese Schläger nach ihrer Festnahme gesagt haben. Bei dieser Schlacht im Wald war auf deutscher Seite auch einer der Haupttäter dabei, die bei der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich den französischen Polizisten Daniel Nivel zum Schwerbehinderten geprügelt hatten.

Um den Hooligantourismus zu verhindern, soll im März in Berlin eine Sicherheitskonferenz mit den Anrainerstaaten und allen 32 Teilnehmerländern der WM stattfinden. Zuvor, am 1. März, test Polen in Kaiserslautern gegen WM-Teilnehmer USA. Das könnte auch für die deutsche Polizei ein Test werden.

Der polnische Fußballverband PZPN übt sich bislang in Zweckoptimismus, zumindest leugnet er das eigene Hooligan-Problem nicht: "Aber bis zur WM werden sich unsere Behörden mit der deutschen Polizei noch austauschen. Wir arbeiten gut zusammen", heißt es dort. Wie diese Zusammenarbeit genau aussehen soll, kann er noch nicht sagen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...395559,00.html


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 Beitrag Verfasst: Freitag 3. Februar 2006, 17:36 
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jaaaaaaaaa, 4 tix für CH - Togo über die fifa verlosung gekriegt... :scarf:

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Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Februar 2006, 08:48 
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Beiträge: 641
hat hier sonst noch jemand Tix zugelost bekommen?

Hab ihr die Email mit der Zahlungsaufforderung schon bekommen?

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 23:50 
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Togo hat heute Trainer Stephen Keshi gefeuert!


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