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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 06:11 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 06:14 
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Frankreich (FRA)


Am 12. Juli 1998 versetze die französische Nationalmannschaft ein ganzes Land in kollektiven Freudentaumel. Zum ersten Mal gewann die „Equipe Tricolor“eine FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, noch dazu im eigenen Land. Der 3:0-Sieg gegen Brasilien ließ allein auf den Pariser Champs Elysées Millionen überglücklicher Franzosen die ganze Nacht durchtanzen und feiern. Ein überragender Zinedine Zidane krönte seine herausragende Leistung mit zwei Toren gegen die Südamerikaner.

Elfmal nahm das Gründungsmitglied der FIFA bislang an WM-Turnieren teil, aber der Erfolg von 1998 stellte alles andere in den Schatten. Spieler wir Zinedine Zidane, Youri Djorkaeff oder Fabien Barthez begeisterten die gesamte Fussballwelt mit ihren überragenden Leistungen. Das Team von Trainer Aimé Jacquet war bei der WM im eigenen Land einfach unschlagbar.

Sechzig Jahre vorher, 1938, richtete Frankreich bereits ein WM-Turnier aus, doch damals hatten die Gastgeber weniger Glück, schieden im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Italien aus. Im Jahre 1958 sorgte Just Fontaine für einen Rekord, der bis heute ungebrochen ist. Der Franzose erzielte bei der WM in Schweden 13 Tore und wurde somit zum Rekordtorschützen aller Finalturniere. Diese Leistung ist bis heute unerreicht.

Auch in den Folgejahren brachte Frankreich große Fußballer hervor. In den 80er Jahren dominierten Spieler wie Michel Platini, Alain Giresse oder Jean Tigana, die mit ihrem leichtfüßigen Spiel die gesamte Fussballwelt beeindruckten. Doch trotz ihres guten Mittelfeldes scheiterten die Franzosen zweimal im Halbfinale gegen Deutschland. Zunächst 1982 in Spanien und dann in einem an Dramatik nicht zu überbietenden Thriller bei der WM 1986 in Mexiko. Obwohl Frankreich in der Verlängerung schon mit 3:1 führte, gelang den Deutschen noch der Ausgleich, und sie setzten sich dann im Elfmeterschießen durch.

Nach dem Gewinn des WM-Titels 1998 setzte Frankreich noch einen drauf und holte zwei Jahre später auch den Titel in der Europa-Zone. In einem Herzschlagfinale besiegten sie Italien in der Verlängerung des Finales von Rotterdam durch ein Golden Goal mit 2:1.

Mit breiter Brust traten die Franzosen als Titelverteidiger auch bei der WM 2002 an, doch der hoch gehandelte amtierende Weltmeister erlebte ein Debakel. Nicht ein einziges Tor gelang den „Les Bleus“beim Turnier in Korea und Japan. Eine 0:1-Niederlage gegen WM-Neuling Senegal, ein 0:0 gegen Uruguay und eine 0:2-Pleite gegen Dänemark ließen Zidane und Co. mit hängenden Köpfen nach Hause fahren.

Auch zwei Jahre später bei der EURO 2004 schnitten die Franzosen letztlich enttäuschend ab. Sie unterlagen im Viertelfinale dem späteren Titelgewinner Griechenland. Spätestens jetzt war klar, dass die goldenen Zeiten vorüber waren.

Raymond Domenech übernahm dann den Neuaufbau der Nationalmannschaft in der Qualifikation zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ unter wenig beneidenswerten Vorzeichen. Zunächst musste er den Rücktritt zahlreicher erfahrener Spieler wie Bixente Lizarazu, Lilian Thuram, Claude Makelele und Zinedine Zidane verkraften.

Domenech wurde wegen der durchwachsenen Leistungen seines Teams in Gruppe 4 (mit der Schweiz, Israel, Republik Irland, Zypern und den Färöer-Inseln) heftig kritisiert, in der die Franzosen durchaus favorisiert waren. Er hielt jedoch an seiner Marschroute fest.

Im Sommer 2005 waren die Franzosen zwar noch auf Qualifikationskurs, konnten jedoch dabei nie überzeugen oder sich der Qualifikation sicher sein. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Mannschaft unerwartete Verstärkung. Nach langen Überlegungen und Überredungen entschlossen sich Zidane und Makelele zum Rücktritt vom Rücktritt und auch Thuram kehrte in die Nationalmannschaft zurück. Und das machte sich umgehend positiv bemerkbar. Auf den hart erkämpften Sieg in Dublin (1:0) folgte ein Unentschieden in Bern (1:1) und der Heimsieg gegen Zypern (4:0). Damit war die Qualifikation für die Franzosen perfekt.

Das brachte die Kritiker von Raymond Domenech jedoch nicht zum Verstummen. Der gewitzte Trainer brachte die Ambitionen seiner Mannschaft überspitzt formuliert auf den Punkt: "Ich habe immer an die Qualifikation geglaubt, während sich viele sehr skeptisch zeigten. Wenn ich nun sagen würde, dass wir in Deutschland die zweite Runde erreichen wollen, hieße es, dass ich die Ziele zu niedrig stecke. Daher bestätige ich hiermit, dass wir zur Weltmeisterschaft fahren, um den Titel zu holen!" Hinter dieser Aussage steckt zweifellos der Wunsch, auch die hartnäckigsten Kritiker zum Schweigen zu bringen.

Allgemeine Informationen

* FIFA Kürzel: FRA
* Land: Frankreich
* Land (Offizieller Name): République Française
* Kontinent: Europa
* Hauptstadt: Paris
* Größere Städte: Lyon, Marseille, Lille, Toulouse, Nizza, Strasbourg, Nantes, Bordeaux, Saint Etienne, Montpellier, Le Havre, Rennes, Reims, Toulon, Grenoble, Brest
* Währung: Euro
* Offizielle Sprache(n): Französisch
* Motto: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Bevölkerung

* Einwohner (in Millionen): 60.18
* BSP pro Einwohner (in US Dollar): 25,700
* Dichte (Einwohner je km²): 110.01
* Durchschnittsalter (in Jahren): 38.3
* Lebenserwartung zur Geburt (in Jahren): 79.28

Internet

* Internet-Code: .fr
* Anzahl Internetnutzer: 16,97 Millionen (2002)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 06:14 
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Republik Korea (KOR)


Nach dem Erreichen des Halbfinales beim FIFA-Weltpokal Korea/Japan 2002™ vor heimischer Kulisse sind die Erwartungen an die Republik Korea bei ihrer sechsten Endrundenteilnahme in Folge enorm hoch. Einige enttäuschende Ergebnisse in der Qualifikation, in der sie von ihren 12 Spielen zwei verloren und drei Mal unentschieden spielten, sollte ihren sehr erwartungsvollen Fans jedoch zumindest eine gewisse Zurückhaltung geben.

Die Südkoreaner mussten gleich im zweiten Qualifikationsspiel zur FIFA WM 2006™ ein torloses Unentschieden auf den Malediven verdauen. Dieses Ergebnis kostete den portugiesischen Trainer Humberto Coelho seinen Posten und führte zur Verpflichtung des Niederländers Jo Bonfrere, der die Mannschaft ohne weiteren Ausrutscher unter die letzten Acht brachte.

In der abschließenden Qualifikationsrunde im Jahr 2005 büßten die Koreaner jedoch weiter an Selbstvertrauen ein. Nach dem Heimsieg gegen Kuwait im Februar verlor die Mannschaft von Bonfrere am 25. März in Dammam gegen Saudiarabien mit 0:2 ihr zweites Spiel. Im Anschluss gewannen die Südkoreaner in Seoul mit 2:1 gegen Usbekistan. Im Rückspiel in Taschkent am 3. Juni retteten sie allerdings erst in der Nachspielzeit einen Punkt durch den Ausgleichstreffer von Park Chu Young. Der 4:0-Kantersieg gegen Kuwait fünf Tage später machte schließlich die Qualifikation zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ perfekt. Nach der 0:1-Heimniederlage im letzten Qualifikationsspiel im August gegen Saudiarabien trat Bonfrere jedoch aufgrund der heftigen Kritik an der Leistung seiner Mannschaft zurück.

Die Republik Korea hat bisher am häufigsten von allen asiatischen Mannschaften am FIFA-Weltpokal™ teilgenommen und qualifizierte sich erstmals 1954. Vor 2002 konnten die Südkoreaner jedoch kein einziges ihrer 14 Weltmeisterschaftsspiele gewinnen. Das sollte sich unter dem niederländischen Trainer Guus Hiddink ändern. Mit ihm erreichte die Mannschaft das Halbfinale und bezwang dabei nicht weniger als vier europäische Mannschaften: Polen, Portugal, Italien und Spanien. Dieser fantastische Lauf fand erst mit der 0:1-Niederlage gegen Deutschland im Halbfinale sein Ende.

Obwohl es seitdem einige Änderungen in der koreanischen Mannschaft gab, besetzen die Helden von 2002 nach wie vor die Schlüsselpositionen. Park Ji Sung, inzwischen bei Manchester United, entfaltet aus dem Mittelfeld heraus enorm viel Druck in der Offensive. Der linke Verteidiger Lee Young Pyo ist seinerseits eine der Schlüsselspieler in der Abwehr, die vor dem erfahrenen Torhüter Lee Woon Jae spielt. Im Sturm gibt es eine ganze Reihe von Alternativen mit Ahn Jung Hwan, der das Golden Goal gegen Italien erzielte, Cha Du Ri und Lee Dong Gook, dem erfolgreichsten Torjäger beim AFC Asien-Pokal 2000.

Der neue Trainer Dick Advocaat – der dritte Niederländer an der Spitze der Südkoreaner – könnte problemlos drei Stürmer nominieren, wenn alle Spieler gesund sind und wird ebenfalls auf das Nachwuchstalent Park Chu Young setzen, der seine Torgefährlichkeit mit zwei Treffern in drei Qualifikationsspielen bereits unter Beweis stellte. Unabhängig von der Aufstellung wird es Advocaat allerdings nicht einfach haben, den Erfolg seines Landsmanns Hiddink zu wiederholen.


Allgemeine Informationen

* FIFA Kürzel: KOR
* Land: Korea Republik
* Land (Offizieller Name): Daehanminguk
* Kontinent: Asien
* Hauptstadt: Seoul
* Größere Städte: Busan, Daegu, Incheon, Gwangju, Daejeon, Ulsan
* Währung: Won
* Offizielle Sprache(n): Koreanisch
* Motto: Dynamisches Korea

Bevölkerung

* Einwohner (in Millionen): 48.29
* BSP pro Einwohner (in US Dollar): 19,400
* Dichte (Einwohner je km²): 490.34
* Durchschnittsalter (in Jahren): 33.2
* Lebenserwartung zur Geburt (in Jahren): 75.36

Internet

* Internet-Code: .kr
* Anzahl Internetnutzer: 25,6 Millionen (2002)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 06:16 
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Togo (TOG)


Zu Beginn der Qualifikation schien es sehr unwahrscheinlich, dass Togo sich zum ersten Mal für die Endrunde einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft qualifizieren könnte. Die ersten drei Qualifikationsspiele der Mannschaft trugen kaum dazu bei, diesen Eindruck zu ändern. Die Togoer starteten Ende 2003 mit einer 0:1-Niederlage gegen Äquatorial-Guinea in die Vorausscheidung. Zwar gewannen sie dann das Rückspiel in Lomé mit 2:0 und erreichten damit die Gruppenphase der Qualifikation, man erwartete aber dennoch nicht allzu viel von dem Team.

Dann folgte am 5. Juni 2004 im Auftaktspiel der Gruppe 1 eine Niederlage gegen Sambia, und alles deutete darauf hin, dass Togo hier wohl große Schwierigkeiten haben würde. 15 Tage später sah dann jedoch alles ganz anders aus. Ein 3:1-Sieg gegen Senegal, den Favoriten der Gruppe und Viertelfinalteilnehmer von Korea/Japan 2002, gab der Mannschaft von Trainer Stephen Keshi Auftrieb und es folgte eine beeindruckende Serie ohne Niederlage.

Auf ein Unentschieden in Liberia folgten vier Siege, bevor das Team am 18. Juni 2005 nach Dakar reiste. Dort erzielte der Erfolgsgarant Emmanuel Adebayor in der 71. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:2-Unentschieden, der Togo die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung sicherte. Mit Siegen gegen Liberia und Kongo gelang es der Mannschaft dann, diesen Vorsprung zu halten. Eine Bilanz von sieben Siegen und nur einer einzigen Niederlage in zehn Qualifikationsspielen ist sicherlich beachtlich für ein Land, das die letzten drei WM-Qualifikationen lediglich als Gruppenvierter abschloss.

Togo hat zwar bereits fünf Mal die Endrunde des Afrikanischen Nationen-Pokals erreicht, aber die Qualifikation für die Weltmeisterschaft ist bei weitem der größte Fussballerfolg, den dieses Land bisher zu verzeichnen hat. Nationaltrainer Keshi hat sicherlich großen Anteil an dieser Leistung. Der ehemalige nigerianische Nationalspieler (er war beim FIFA Weltpokal™ 1994 in den USA Mannschaftskapitän) übernahm das Amt in Togo, nachdem er seinen Job als nigerianischer Assistenztrainer nach dem Ausscheiden der Mannschaft im Halbfinale des Afrikanischen Nationen-Pokals 2002 verloren hatte. Sein anfängliches Ziel war eine Platzierung unter den ersten Drei, aber dann packte ihn doch der Ehrgeiz: "... als wir sahen, dass Deutschland vielleicht erreichbar war, sagte ich meinen Spielern, dass dies eine Chance sei, die sie nur einmal im Leben bekämen."

Der Trainer ist nicht die einzige Verbindung zu Nigeria, denn die Stürmer Adebayor und Oulfade sind ebenfalls gebürtige Nigerianer, beschlossen jedoch, für Togo zu spielen. Adebayor ist der unumstrittene Held des togoischen Fussballs und hat Frank Fiawoo, das legendäre Idol der sechziger Jahre bereits überflügelt. Dieser hatte damals für die französischen Vereine Olympique Marseille und Bastia gespielt. Der groß gewachsene, schlaksige Adebayor steht in der ersten französischen Liga bei Monaco unter Vertrag und erzielte in der Qualifikation elf Tore, wobei er gegen alle fünf Gegner Togos in Gruppe 1 traf. Mit dieser beeindruckenden Bilanz wurde er Torschützenkönig im afrikanischen Qualifikationswettbewerb.

Allgemeine Informationen

* FIFA Kürzel: TOG
* Land: Togo
* Land (Offizieller Name): République Togolaise
* Kontinent: Afrika
* Hauptstadt: Lomé
* Größere Städte: Sokodé, Palimé, Atakpamé, Bassari, Tsévié, Anécho, Mango, Bafilo, Tabligbo
* Währung: CFA-Franc
* Offizielle Sprache(n): Französisch
* Motto: Arbeit, Freiheit, Vaterland

Bevölkerung

* Einwohner (in Millionen): 5,43
* BSP pro Einwohner (in US Dollar): 1.5
* Dichte (Einwohner je km²): 95,61
* Durchschnittsalter (in Jahren): 17,3
* Lebenserwartung zur Geburt (in Jahren): 53,43

Internet

* Internet-Code: .tg
* Anzahl Internetnutzer: 50.000 (2002)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:20 
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Mit dabei an der WM und gegen die Schweiz spielen wird auch unser Mittefeldstratege Yao Aziawonou.

:sensational:

_________________
...habe fertig!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:24 
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bluewin.ch, 10.12.2005

Stimmen zur Auslosung

Stimmen zur Auslosung von Köbi Kuhn, Daniel Gygax, Philipp Degen, Tranquillo Barnetta, Ralph Zloczower, Johann Vogel, Dick Advocaat, Stephen Keshi und Raymond Doemench.

[Si] - Jakob Kuhn (Trainer Schweiz): "Frankreich ist in Ordnung als Gegner aus dem Topf 1. Wir kennen die Franzosen gut, aber sie uns natürlich auch. Daher ist es nicht ein Vorteil, dass wir schon gegen sie gespielt haben. Ich sage aber immer wieder das gleiche. Es ist kein Wunschkonzert. Aber wir haben eine attraktive Gruppe. Südkorea ist konditionell sehr stark, das hat man vor vier Jahren gesehen. Es ist ein gutes Team, aber sie werden vielleicht nicht mehr so stark sein wie an der WM 2002. Ich denke nicht, dass sie sich nochmals so perfekt und lange vorbereiten können, weil jetzt viele Spieler in Europa unter Vertrag stehen. Togo kenne ich nicht gut. Ich weiss, dass ein Spieler von ihnen bei YB ist, und ein anderer bei YF Juventus spielt. Insgesamt sind unsere Chancen gut. Es wird nicht einfach, aber machbar. Wir sind selbstbewusst genug, um zu wissen, dass wir uns durchsetzen können. Ich finde es gut, gegen Frankreich beginnen zu können. Die Franzosen werden mehr Druck haben als wir. Toll ist auch, dass das Spiel in Stuttgart und damit nahe der Schweizer Grenze stattfindet."

Daniel Gygax: "Frankreich verfolgt uns -- erst an der EM, dann in der WM-Qualifikation und jetzt schon wieder. Ich hätte sehr gerne gegen Deutschland gespielt. Togo kenne ich überhaupt nicht, einzig Emmanuel Adebayor, der in Frankreich spielt. Er ist fast zwei Meter gross und sehr torgefährlich, sonst würde er kaum in Monaco spielen. Mit Südkorea muss man immer rechnen, schliesslich war das Team vor drei Jahren nicht WM-Vierte geworden. Frankreich war sicher nicht mein Wunschgegner; das wird mich in der Garderobe jetzt wieder ein halbes Jahr verfolgen. "

Philipp Degen: "Das ist eine machbare Gruppe. Natürlich ist es schade, dass wir schon wieder auf Frankreich treffen. Aber wir kennen das Team, das ist auch ein Vorteil. Die Franzosen werden wieder die Favoriten sein, und wir haben dabei nichts zu verlieren. Südkorea hat eine gute Mannschaft, aber wir müssen uns nicht verstecken. Und wenn wir in die Achtelfinals wollen, müssen wir Togo schlagen. Bringen wir an der WM unsere normale Leistung, haben wir eine realistische Chance weiterzukommen."

Tranquillo Barnetta: "Das ist keine schlechte Gruppe. Wir haben wieder Frankreich; einzig das Los mit Südkorea hätte etwas besser sein können, aber man kann es sich nicht aussuchen. Wir wissen, dass wir gegen Frankreich bestehen können, das ist unser Vorteil. Wenn bei Frankreich alle fit sind, wird es sicher nicht einfach. Über Togo kann ich nicht viel sagen. Afrikaner sind tendenziell körperlich stark, und es ist schwierig gegen sie zu spielen. Aber wir müssen uns vor niemandem verstecken."

Ralph Zloczower (SFV-Präsident): "Es hätte schwierigere Gruppen gegeben. Gut ist die Auslosung vor allem, weil wir in der Nähe des ersten Spielortes (Stuttgart -- Red.) unser Quartier haben (Bad Bertrich -- Red.). Bei Frankreich wissen wir, mit wem wir es zu tun haben. Stark ist sicher auch Südkorea. Die Asiaten sind die Nummer 29 im FIFA-Ranking und werden sicher etwas zu bieten haben. Togo ist nicht so bekannt, aber sie haben sich in Afrika für die WM qualifiziert. Auch die können sicher gut 'tschutten'."

Johann Vogel (Captain Schweizer Nationalmannschaft): "Mein erster Eindruck ist, dass wir die Qualifikation schaffen können. Es gibt keinen Gegner, der uns nicht liegt. Natürlich ist Frankreich nicht mein Wunschgegner. Wir hatten sie schon an der EM und jetzt in der WM-Qualifikation, das war schon etwas viel in letzter Zeit. Aber wir haben in der Qualifikation ja auch gesehen, dass wir gegen grosse Gegner punkten können. Aber ich glaube, wir können auch gegen die anderen beiden Nationen ein gutes Resultat erzielen können. Ich freue mich besonders auf Südkorea, weil ja da zwei ehemalige Teamkollegen von mir spielen."

Dick Advocaat (Trainer Südkorea): "Die Gruppe ist eine Herausforderung für uns. Wir müssen gut spielen, um weiterzukommen. Ich habe die Schweiz gegen die Türkei und Frankreich gesehen. Sie hat sehr gut gespielt, aber wir sind auch stark und schwer zu schlagen. Wir können jede Mannschaft bezwingen."

Stephen Keshi (Trainer Togo): "Ich respektiere die Schweiz; sie spielt einen guten Fussball. Wer sich in der Barrage gegen die Türkei durchsetzt, muss gut sein. Für uns ist es grossartig, erstmals dabei zu sein. Neben Frankreich, der Schweiz und Südkorea sind wir die Kinder in dieser Gruppe, aber auch Frankreich begann einmal klein. Wir wollen an der WM Erfahrungen sammeln."

Raymond Doemench (Trainer Frankreich): "Es ist immer dasselbe bei Auslosungen: Man weiss nie, wie schwer es letztlich wird. Wir wissen noch, wieviel Mühe wir gegen die Schweiz bekundet haben. Und Südkorea ist nach der WM 2002 eher eine schlechte Erinnerung, während Togo mich an Senegal und unsere Ausftaktniederlage vor vier Jahren erinnert. Es wird nicht einfach."

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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:35 
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Gonzo hat geschrieben:
Warum aber hat uns Heidi Ihre Bälle nicht gezeigt? :girl1:

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da wäre der iran wohl in kollektive ohnmacht gefallen... 8)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 12:50 
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waren die südkoreaner nicht die mannschaft, die zu beginn der qualifikation ein jämmerliches 0:0 auf den malediven hingelegt hat?


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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Dezember 2005, 13:00 
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Beiträge: 641
südkorea ist m.e sehr gefährlich. nicht wegen der letzten WM und der erfolge dort (welche ja auch durch fragliche Schirientscheide zustande kamen) sondern eher wegen der spielweise. kleine wendige spieler, technisch stark und ausdauernd. Da mach ich mir sorgen um einen Müller in der Verteidigung....dafür kann Riese Streller sie im Sturm niedertrampeln....wird spannend...freue mich huärä..:)

_________________
Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2005, 10:06 
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Bund, 13.12.2005

11 788 Tickets für die Schweiz

Die Chancen, im Sommer an der WM-Endrunde in Deutschland eines der drei Schweizer Gruppenspiele live im Stadion zu sehen, sind minim. Dem Schweizer Verband (SFV) stehen gemäss Fifa-Regelung nur 11 788 Tickets zu.

In einer ersten Runde erhält jedes WM-Teilnehmerland eine garantierte Anzahl Tickets pro Spiel, die 8 Prozent der Kapazität des jeweiligen Stadions entsprechen. Im Fall der Schweiz heisst das: 3821 Karten für die Partie gegen Frankreich in Stuttgart, 4823 für das Spiel gegen Togo in Dortmund und 3144 für Schweiz - Südkorea in Hannover. In einer zweiten Runde kann jedes Land dem WM-OK bis zum 9. Januar zusätzliche Wünsche vorbringen. Die besten Chancen auf ein Ticket haben Schweizer Fans wohl im Spiel gegen Togo im Westfalenstadion, wo mehr als 60 000 Zuschauer Platz finden. Es ist nicht anzunehmen, dass das Interesse für dieses Spiel ausserhalb der Schweiz sehr gross sein wird. In den freien Verkauf werden jedoch nicht alle 11 788 dem SFV garantierten Tickets gehen. Aus diesem Kontingent müssen auch die Ansprüche der Sponsoren, Funktionäre und weiterer Kreise befriedigt werden. Wie die genaue Verteilung aussieht, will der SFV am 19. Dezember bekannt geben. Eine weitere Möglichkeit, zu Tickets zu kommen, ist der Weg über die Homepage der Fifa. (si)

_________________
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