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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Januar 2007, 17:39 
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Bund, 24.01.2007

Zu Fuss ins Fussballstadion

Wie sich das Berner Nordquartier auf die Euro 08 vorbereitet
Tausende von Fans werden zu den Spielen nach Bern und vor allem ins Nordquartier reisen. Wie man die Fans durch die Stadt lotsen will, skizzierte Tschäppät an einer Veranstaltung der SP Nord.

Im Berner Stade de Suisse werden drei Spiele ausgetragen, alle an Werktagen, nämlich am 9., 13. und 17. Juli 2008. Und alle Spiele werden am Abend, um Viertel vor neun Uhr, angepfiffen. An den Spieltagen werden bis zu 100 000 Fans in Bern erwartet. Da stellt sich die Frage, wie die Fussballfans in die Innenstadt zu den Fanzonen (siehe oben) und ins 30 000 Leute fassende Stade de Suisse gelotst werden sollen.

Bahnhof Wankdorf geschlossen

Die Strategie steht fest: Eine möglichst grosse Zahl von Zuschauern soll mit den öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden, wie dem Standbericht des Bundes zur Euro 08 zu entnehmen ist. Es mag daher erstaunen, dass der S-Bahnhof Wankdorf an den Spieltagen geschlossen sein wird. Die Erfahrungen an der WM in Deutschland hätten gezeigt, dass der Ziel-Bahnhof und das Stadion nicht zu nahe beieinander liegen sollten, begründete Stadtpräsident Alexander Tschäppät den Entscheid an der öffentlichen Mitgliederversammlung der SP Bern Nord. Ausserdem sei es für Fussballfans eine Art Zeremonie, zu Fuss ins Stadion zu pilgern.

Fans, die mit dem Zug nach Bern kommen, steigen deshalb am Hauptbahnhof aus und gelangen durch die Aarbergergasse zunächst zum Waisenhaus- und zum Bundesplatz, den beiden Fanzonen. Dort werden die Spiele auf Grossbildschirmen übertragen. «Im Gegensatz zur Beamer-Technik versprechen diese Anlagen eine einwandfreie Sicht, auch bevor es eindunkelt», sagt Tschäppät. Zugang zu den Fanzonen erhält nur, wer sich einer Sicherheitskontrolle unterzieht. An verschiedenen Ständen können die Fussballfans Bier oder sonstige Getränke mit einem Alkoholgehalt von bis zu fünf Prozent kaufen. Um das Ziel des massvollen Alkoholgenusses zu erreichen, sei ein Alkoholverbot das falsche Mittel, erklärt Tschäppät, da in dem Fall viele schon betrunken anreisen würden.

Verkehrssperre im Nordquartier

Der Weg der Fussballfans führt weiter über die Kornhausbrücke und den Viktoriaplatz. Dazu werde die Strecke zu einer von Ständen und sanitären Anlagen gesäumten Fussgängerzone umfunktioniert, sagt Hugo Staub, Leiter Verkehrsplanung.

Damit die Karawane der Fussballfans durch die Stadt gelangen kann, soll an den Spieltagen das Nordquartier für den Normalverkehr weitgehend gesperrt bleiben. Man gehe davon aus, dass für Fans, die nicht auf das Auto verzichten wollen, auf der kleinen Allmend 4000 Parkplätze und auf dem Schermen-Areal 1000 Parkplätze bereitstehen werden, so Staub. Beide Orte würden ausschliesslich über die Autobahnausfahrt Wankdorf zu erreichen sein. Dabei sei mit einer Parkgebühr von 20 bis 30 Franken pro Tag zu rechnen, heisst es im Standbericht des Bundes. Das ehemalige Schlachthof-Gelände biete ausserdem Platz für 250 Reisebusse, ergänzt Staub. Der öffentliche Verkehr im Nordquartier wird hingegen auch an den Spieltagen so gut wie möglich aufrechterhalten. Gemäss Bernmobil wird das Nüni-Tram etwa ab 13 Uhr eingestellt. Der Breitenrainplatz bleibe aber mit einem Spezialbus erreichbar und der Wyler-Bus werde bis zur Tellstrasse verkehren.

«Am Nabel der Welt»

Da WM und EM beim harten Kern der Fussball-Rowdies als «Warmduscherveranstaltungen» gelten würden, hoffe er, der Ausnahmezustand werde sich auf das Gefühl, am Nabel der Welt zu sein, beschränken, sagt Tschäppät.

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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2007, 12:55 
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BZ, 26.02.2007

Fussballfans können es ruhig nehmen

Am 1. März beginnt der Vorverkauf für die Spiele der Euro 08 in der Schweiz. Doch übertriebene Eile bringt gar nichts.

Rund 75 Prozent der insgesamt gut 1050000 Tickets für die 31 Spiele der Euro 2008 gelangen in den freien Verkauf. Wer sich für Spiele in der Schweiz und in Österreich interessiert, kann sich ab kommendem Donnerstag via Internet unter euro2008.com um die begehrten Tickets bewerben. Diese erste Vorverkaufsphase dauert bis am 31.März.

Der europäische Fussballverband Uefa wird am Donnerstag in Basel die Medien über die genauen Details des Ticketverkaufs informieren. Dann werden auch die genauen Preise für die Spiele bekannt gegeben. Insider rechnen – je nach Spiel und Sitzplatzkategorie – mit Kosten von 55 bis 1000 Franken. Gemäss Uefa kann eine Person nur für ein Fussballspiel pro Tag Tickets bestellen – und zwar pro Partie maximal vier Karten. Nicht massgebend für die Zuteilung eines Tickets ist der Zeitpunkt der Bestellung. Ob also eine Person ihre Bestellung am 1.oder am 31.März aufgibt, spielt keine Rolle.

Klar ist: Die Nachfrage wird das Angebot bei weitem übersteigen. Wie bei der WM 2006 in Deutschland werden die Tickets dann unter den Bestellern ausgelost. In Deutschland hatten in der ersten Verkaufsphase über eine Million Menschen aus 195 Ländern ein bis vier Tickets angefordert. Im Verkauf waren damals deren 812000. Die Internet-tickets können entweder mit Kreditkarte oder Überweisung bezahlt werden. Die Uefa hat zudem einen weiteren Bestellkanal in Aussicht gestellt. Genaueres will der Verband am Donnerstag bekannt geben.

Bewohnerinnen und Bewohner der Host Cities Basel, Bern, Genf und Zürich haben ein Vorkaufsrecht auf je 750 Tickets pro Spiel im St.-Jakob-Park, im Stade de Suisse Wankdorf, im Stade de Genève und im Letzigrund. Durch die Angabe der Postleitzahl bei der Internetbestellung kommt das Vorkaufsrecht zum Tragen. Bleibt ein Bewerber oder eine Bewerberin der vier Gastgeberstädte ohne Erfolg, gelangt er oder sie automatisch in den freien Verkauf.

Wer in der ersten Phase kein Glück hat, kann es zu einem späteren Zeitpunkt beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) versuchen. Dieser hat für die Spiele der Schweizer Nati – wie alle anderen teilnehmenden Verbände – ein Kontingent von 20 Prozent der Tickets. sda/jo

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. März 2007, 17:25 
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alle schweizer spielen finden in basel statt :cry: :cry:

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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. März 2007, 15:28 
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BSC YOUNG BOYS1898 hat geschrieben:
alle schweizer spielen finden in basel statt :cry: :cry:


das war schon lange klar, wg. der grössten Kapazität in der Schweiz. Macht auch Sinn.

Ganz ursprünglich sollte der Halbfinal in Bern stattfinden. Als man aber entschloss das neue Wankdorf nicht für 40000 zu bauen hatte sich das erledigt...wenigstens ist das Eröffnungsspiel in Bern.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. März 2007, 15:31 
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Registriert: Freitag 2. März 2007, 18:05
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Ich muss dich enttäuschen, das Eröffnungsspiel ist auch in Basel...

Du kannst das nachlesen:

http://www.uefa.com -> Sprache Deutsch -> EM08 -> Endrunde -> Spielplan..

Ist auch logisch, denn die Schweiz eröffnet die EM und alle schweizer Spiele finden in Basel statt, leider.

:antibasel:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 3. März 2007, 22:43 
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Beiträge: 641
DrDeath7 hat geschrieben:
Ich muss dich enttäuschen, das Eröffnungsspiel ist auch in Basel...

Du kannst das nachlesen:

http://www.uefa.com -> Sprache Deutsch -> EM08 -> Endrunde -> Spielplan..

Ist auch logisch, denn die Schweiz eröffnet die EM und alle schweizer Spiele finden in Basel statt, leider.

:antibasel:


ääh ja, hesch rächt

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. April 2007, 09:31 
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Berner Zeitung; 13.04.2007

Allianz mit der Mozart-Stadt

Bern und Salzburg haben im Vorfeld der Euro 08 eine Partnerschaft geschlossen. Der Bürgermeister der Mozart-Stadt, Heinz Schaden, war in Bern zu Gast. Er plauderte mit Alexander Tschäppät über Kaffeekultur und YB.

Der Kaffee wurde schwarz serviert. Das ändert sich aber bald. Eine Kaffeestube nach Salzburger Vorbild solls während der Euro 08 geben im Berner Hotel Bellevue – mit Spezialitäten à la Einspänner oder Café Mozart, der einen Schuss Likör enthält.

Auch Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät freut sich. Er sass gestern Morgen im Hotel Bellevue neben Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden am Frühstückstisch, zusammen mit Journalisten. Die Städte Bern und Salzburg, die an der Euro 08 jeweils drei Spiele austragen, sind im Vorfeld des Turniers eine Partnerschaft eingegangen. «Damit Bernerinnen und Berner merken, dass es mehr als nur Kafi crème zu trinken gibt», sagte Tschäppät. Und Heinz Schaden fügte an: «Bestellt jemand in einem österreichischen Restaurant bloss einen Kaffee, schaut ihn der Kellner fragend an. Denn es gibt unzählige Varianten.»

Die Einwohner Salzburgs, diese Kaffeeverrückten, lernen im Gegenzug die Bernerplatte kennen, zudem sehen sie im Kino die Lausbuben aus «Mein Name ist Eugen» und hören Berner Jazz und die Comedy-Popband «Les Trois Suisses» live. Denn vom 22. bis 29.Oktober steht die Innenstadt Salzburgs im Zeichen einer «Berner Woche».

Berner Wirtschaftswunder

Für Bern ist es die erste Städtepartnerschaft überhaupt. Neben dem kulturellen Austausch soll auch die Wirtschaft profitieren. «Wir wollen im Sommer 2008 nicht nur sportlich, sondern auch volkswirtschaftlich viele Tore sehen», sagte Berns Regierungsrat Andreas Rickenbacher. Noch heute sei die Weltmeisterschaft von 1954 als Wunder von Bern in aller Munde. «Ich als Volkswirtschaftsdirektor sehe vor allem das Wirtschaftswunder.» Denn dieser Turniersieg habe die Konjunktur im Land des Weltmeisters Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder angekurbelt.

Ein weiterer Pluspunkt der Städtepartnerschaft: «Endlich sprechen wir wieder über die schöne Seite der Euro», sagte Rickenbacher. Zuletzt habe ja die Sicherheitsdiskussion überwogen.

Kunstrasen-Derby

Doch jetzt soll an den Austragungsorten die Vorfreude wachsen. «Denn Bern und Salzburg – das passt ganz einfach», sagte Bürgermeister Heinz Schaden. Beide Städte besässen das Uneso-Weltkultur-Label, schöne Landschaften und eine hohe Lebensqualität. «Und beide haben einen Fussballklub, der auf Kunstrasen spielt.» Deshalb sei im Rahmen der Euro-Partnerschaft ein Spiel zwischen YB und Red Bull Salzburg geplant. «Ein spannendes Duell, da beide Teams auf der Plastikunterlage besser kicken als auf Naturrasen.»

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. April 2007, 09:37 
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Zitat:
Deshalb sei im Rahmen der Euro-Partnerschaft ein Spiel zwischen YB und Red Bull Salzburg geplant.


Hurra, der Kommerzverein schlechthin kommt nach Bern...!!! :evil:
Naja, immerhin haben sie ja ihre Farben zurück...

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. April 2007, 10:01 
 
black_panther hat geschrieben:
Zitat:
Deshalb sei im Rahmen der Euro-Partnerschaft ein Spiel zwischen YB und Red Bull Salzburg geplant.


Hurra, der Kommerzverein schlechthin kommt nach Bern...!!! :evil:
Naja, immerhin haben sie ja ihre Farben zurück...



Was sind sie wieder violet-weiss ?


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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. April 2007, 10:12 
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Ja, so wie ich diese News auf http://www.violett-weiss.at/news.php verstehe schon. Oder?

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