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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 20:03 
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nebst zubi verblässt selbst Marco "Flopolo" Pascolo.... :dugroesste1:

gewinnt die schweiz heute nicht deswegen findet morgen ein mediales Lynchen statt...was wohl zubi sagen wird? "ja ehh gut, man kann immer sagen das sei ein Goalifehler, aber der Ball kommt mit Drall, und ich hab ihn relativ spät gesehen...den trifft er auch nur einmal so im Leben..blablabla"


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 20:11 
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wieso hat kuhn beim interview so rote augen?

hat er wohl mit zubi zusammen geweint? oder zusammen eins gekifft?

herrlich die Beiträge in CH Fussballforen zu Zubi in verschiedensten Dialekten:

-"gurkenzubi"
-"zubi du mongo"
-taxifahrer zu zubi "gönd sie ruhig no eis ga trinke, ich han uf zypere gwettet..."
-"Ich amüsiere mich köstlich."
-"zubi raus"
-"och ne zubi"
-"ich krieg das kalte kotzen......... läck mir alles am arsch, weg mit dem mongo"
-wältklass Dä Zubi
-das goal isch dschuld vo de medie!
-Dieses verdammte A....loch!
-zu zubi sag ich nichts mehr
-scheisse nochmals....raus mit dem idiot...
-mein gott, wette wegem zubi chömemer nöd at WM
-zubi soll zurücktreten aber sofort
-und ez use mit dem flügefänger!!!! gopfer dammi noma!!! huere idiot
-läck der zubi ist ne RIESENFLASCHE....
-zubi, das isch scho de gröscht trottel schlächter chammer nöme si
dä Zubi söll am Suntig au so hebe....
-wozu haben wir überhaupt einen sturm wenn so ein weichei im tor steht
-Sowas ist doch unglaublich........
-zubi uuuuseeeeeeeee!!!!



:wave:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 21:17 
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ich fass es nicht, er hats tatsächlich gesagt im interview: "...schuld am patzer ist die kritik...". der blick ist also schuld. die interviews von kuhn und zubi waren genauso wie das Gekicke zum erbrechen.

naja wenigstens jetzt noch 2 spannende spiele gegen IRE und FRA


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 21:21 
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Glück gehabt Schweiz, Glück gehabt Zubi. :wink:

Zum Glück spielt Zuberbühler nicht in Italien, Deutschland oder Spanien. Da würde er jetzt durch die Hölle gehen müssen. Da merkt man eben ob ein Fussballer Profi durch und durch ist, oder eben nicht.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 21:39 
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Beiträge: 19
Zubi isch u blibt än arrogante Sack. Statt dass är zu sim Bockmischt steit, git dr de Medie (Blick) tschuld. Die hett me gärn :evil: Dr Sutter (trotz sim Züri-Bärndütsch) hets im Fernseh vori richtig gseit, ä Mönsch mit meh innere Sterchi u Souveränität hätti i dere Situation besser reagiert. U dr bescht vom Sutter: äs gäbi bim Zubi no einiges z'schaffe i sire Persönlechkeitsentwicklig :grin1:

Aber Houptsach gwunne :D

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WAS DEN DEUTSCHEN DAS WUNDER VON BERN 1954 IST UNS SCHWEIZERN DAS WUNDER VON BERLIN 2006 ;)


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 22:12 
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Beiträge: 641
vielleicht kann der Alain dem Zubi ja mit einer Bachblütentherapie helfen...höööö

Riedle hat wieder 2 Mal "Hakin" statt "Yakin" gesagt und auch sonst kennt er die Spieler kaum,, alptraumhaftes Duo Riedle und Wyler


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 22:41 
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Zitat:
Riedle hat wieder 2 Mal "Hakin" statt "Yakin" gesagt und auch sonst kennt er die Spieler kaum,, alptraumhaftes Duo Riedle und Wyler
Jo mei, des wor zu erwortn das der Kalle nix gscheits sogan hat. Der Dani is sowiso a Subbnkaschbal. Die zwa froàsln über 90 Minuten an richtign Schmarrn zam.

Prost zam! 8)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 08:17 
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BZ, 08.09.2005


Blaues Auge und drei Punkte

Die Schweiz ist beim 3:1-Sieg auf Zypern mit einem blauen Auge davongekommen. Ein katastrophaler Aussetzer von Torhüter Pascal Zuberbühler blieb diesmal folgenlos. Damit bleibt die Schweiz im WM-Rennen.

«Danke»: Der unglücklich agierende Torhüter Pascal Zuberbühler (links) umarmt Torschütze Philippe Senderos nach dem 3:1-Sieg über Zypern / Keystone

Die rund 500 mitgereisten Schweizer Anhänger feierten ihr Team um 23.10 Uhr Lokalzeit mit grosser Begeisterung. Ihr Ausflug nach Nikosia hatte sich an diesem lauen Sommerabend gelohnt. Mit drei budgetierten Punkten im Gepäck reist die helvetische Delegation heute zurück in die Heimat – und trotz des gestrigen Sieges mit jeder Menge Ärger und Wut. Denn nicht nur Trainer Köbi Kuhn, sondern auch einige Spieler, insbesondere Torhüter Pascal Zuberbühler, fühlten sich in den letzten Tagen von der Boulevard-Berichterstattung unfair behandelt. Mit dem Erfolg gegen einen mittelmässigen Gegner hat die Schweiz wenigstens resultatmässig auf den Rückschlag gegen Israel (1:1) reagiert. Der Weg zum Sieg aber war steinig und ungewöhnlich.


Zuberbühlers Fehler

Wie am Samstag in Basel gegen Israel ging die Schweiz durch ein Tor Alex Freis früh in Führung. In der 15. Minute lancierte Tranquillo Barnetta auf der rechten Seite Daniel Gygax, und die Hereingabe des Lille-Spielers beföderte Torjäger Frei im zweiten Anlauf ins Tor. Wie in Basel leistete sich Pascal Zuberbühler kurze Zeit später einen fürchterlichen Fehlgriff. Bereits die Aktion gegen Israel war peinlich, doch der gestrige Aussetzer dürfte auf internationalem Niveau einer absoluten Rarität gleichkommen. Einen völlig ungefährlichen langen Pass von Ioannis Okkas unterschätzte der Torhüter. Der Ball setzte am Boden auf, sprang über Zuberbühler hinweg, wo Efstathios Aloneftis von diesem unglaublichen Fauxpas profitierte und den Ball ins leere Tor schob.

Dieses überraschende Gegentor lähmte die Schweizer, kein Spieler war in der Lage, wieder für Ruhe und geordnete Aktionen zu sorgen. Trainer Kuhn hatte Barnetta überraschend als Spielmacher aufgestellt, doch der Youngster war mit dieser Schlüsselrolle zuwenig vertraut. Bis weit in die zweite Halbzeit mussten die Schweizer befürchten, erneut zwei Punkte zu verlieren, obwohl der Gegner eigentlich gar keine reelle Torchance besessen hatte.


Senderos und das Glück

Doch an diesem Abend stand das Glück auf der Seite der Schweizer. Der überragende Innenverteidiger Philippe Senderos versuchte auf der linken Seite einen verzweifelten Flügellauf, irgendwann flankte er irgendwie in die Mitte, der Ball wurde abgelenkt und landete in der 70. Minute im Tor der Gastgeber. Die Sicherheit kehrte damit nicht zurück in die Reihen der Schweizer Nationalspieler, aber wenigstens war Zuberbühlers Fehler korrigiert. Und als der gute Linksverteidiger Christoph Spycher eine Flanke in den Strafraum trat, köpfte Daniel Gygax, wiederum relativ überraschend, in der 84. Minute zum 3:1-Sieg.

Die Schweizer haben auf der Ferieninsel ihre Mission damit erfüllt. «Ich habe nie daran gezweifelt, dass wir dieses Spiel nicht gewinnen werden», sagte Senderos, der zugab, dass er beim 2:1 eigentlich flanken wollte. Und Zuberbühler erklärte, man habe heute gesehen, «dass wir eine stabile Mannschaft sind». Der Torhüter gestand seinen Fehler diesmal, im Gegensatz zum Israel-Spiel, sofort ein: «Ich bin froh, haben wir trotzdem noch gewonnen.»


Sehr spannende Situation

Vor den letzten beiden Runden im Oktober präsentiert sich die Ausgangslage in der Qualifikationsgruppe 4 äusserst spannend. Israel hat auf den Färöer-Inseln 2:0 gewonnen und dürfte die Kampagne mit dem erwarteten Erfolg im Heimspiel gegen die Kicker von der Schafsinsel mit 18 Punkten beenden. Die Schweiz hält bei 16 Zählern und empfängt noch Frankreich, ehe es zum Abschluss nach Irland geht. Die Iren verloren gestern gegen Frankreich 0:1 und sind mit nun 13 Punkten in Rücklage geraten. Die Franzosen dagegen reisen mit der gleichen Bilanz wie die Schweiz (8 Spiele/16 Punkte) zum Spiel am 8. Oktober nach Bern. Dann braucht es eine wesentlich stärkere Schweizer Leistung, soll der WM-Traum weitergehen. Selbst bei einem Heimsieg aber wäre in dieser verrückten Gruppe nicht einmal der 2. Rang gesichert.


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Senderos stark, Zuberbühler miserabel

Philippe Senderos war wie gegen Israel der beste Schweizer. Keeper Pascal Zuberbühler dagegen erneut von der Rolle.
Pascal Zuberbühler: Note 1
Ein unglaublicher Fehler beim Gegentor. Die Vorgeschichte und der private Kleinkrieg mit dem «Blick» haben ihn massiv verunsichert. Anders ist ein derart krasser Aussetzer des Routiniers nicht zu erklären.

Philipp Degen: Note 2,5
Viele Fehlpässe, viele ungenaue Aktionen. Auch offensiv unglücklich und nicht so dynamisch wie erhofft.

Patrick Müller: Note 4
Sehr solide, aber wiederum mit viel zu wenig Einfluss auf die Spieleröffnung.

Philippe Senderos: Note 5,5
Der Turm in der Abwehr gewann nicht nur mit dem Kopf jeden Zweikampf. Der Youngster überraschte auch mit einigen herrlichen Pässen in die Spitze. Und schoss in der 70. Minute das glückhafte 1:2.

Christoph Spycher: Note 5
Sehr sachlich und konzentriert. Der Frankfurter ist defensiv die bessere Lösung als Ludovic Magnin. Gestern auch nach vorne mit guten Ideen – und einer schönen Flanke vor dem 1:3.

Johann Vogel: Note 3,5
Der Captain war jener Vogel längst vergessener Tage: Emotionslos, harmlos, risikolos. Nahm das Heft zuwenig in die Hand und leistete sich einige ungewohnte Fehlpässe.

Daniel Gygax: Note 4
Schön die Vorarbeit vor dem 0:1, ansonsten aber konnte er sich fast nie durchsetzen. Schwach waren auch seine Freistösse. Mit dem Kopftor zum 1:3 erlöste Gygax die zitternden Schweizer.

Tranquillo Barnetta: Note 4
Wunderbar, wie er das Schweizer Führungstor einleitete. Es war nicht sein Fehler, dass er auf der falschen Position aufgestellt wurde. Er ist kein Spielmacher, hat aber mit seiner Schnelligkeit andere Qualitäten, die gestern verschenkt wurden. Zu übereifrig und zuwenig konkret in seinen Aktionen in der Mitte. Aber wenigstens ständig unterwegs.

Raphael Wicky: Note 3,5
Der Walliser war in seinem 60. Länderspiel unauffällig. Er wäre in einer defensiveren Rolle möglicherweise besser aufgehoben als im linken Mittelfeld.

Alex Frei: Note 4
Der Skorer erzielte im 37. Länderspiel bereits sein 22. Tor. Frei war stark in der Startphase, später fehlte ihm auch die Unterstützung seiner Mitspieler.

Johan Vonlanthen: Note 2,5
Fahrig und fehlerhaft. Vonlanthen vermochte kaum einen Ball richtig zu verarbeiten und war überfordert. Ungenügend bei seinen drei guten Torchancen in der zweiten Halbzeit.

Hakan Yakin: Note 3,5
Kam nach 73 Minuten für Frei und agierte relativ unauffällig.

Mauro Lustrinelli (81. für Vonlanthen) und Benjamin Huggel (89. für Barnetta) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.


Die Notenskala: 6 = Spitze; 5 = Gut; 4 = Genügend; 3 = Ungenügend; 2 = Schwach; 1 = Miserabel. – Halbnoten sind möglich.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 08:22 
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Bund, 08.09.2005


Die grosse Erleichterung

Zypern - Schweiz 1:3 – das Team Köbi Kuhns hält seine ausgezeichnete Position im WM-Rennen
Ein Sieg auf Zypern war die Forderung. Mit dem Zusatz «egal wie» hatte Nationalcoach Köbi Kuhn die Bedeutung unterstrichen. Mit dem 3:1-Sieg haben die Schweizer die Aufgabe erfüllt.

Dass die Schweizer Nationalmannschaft besseren Fussball spielen kann als Zypern, liess sich schon vor der Partie in Nikosia einfach mit dem Blick auf die Tabelle erkennen. Die Erinnerung an das Hinspiel in Zürich, als den Schweizern der Siegtreffer nach aufopfernder, aber spielerisch mässiger Leistung erst in der 88. Minute gelungen war, zeigt, dass der Weg zu klaren Tabellenständen sehr holprig sein kann.


Der Blick auf das Resultat von gestern könnte zur Einschätzung verleiten, die Schweiz habe einen sicheren Auswärtssieg erzielt. Eigentlich nicht falsch, wäre da nicht die 34. Minute gewesen, die zu halbstündiger Fassungslosigkeit im Schweizer Team führte.


Schwerer Abend für Zuberbühler

Torhüter Pascal Zuberbühler stand dabei im Mittelpunkt und erlebte in seinem 32. Länderspiel vermutlich den bisher schwersten Abend mit der Nationalmannschaft. Wie schon gegen Israel war der 1,97 cm grosse Captain des FC Basel krass unterbeschäftigt. Ausser ein paar Rückgaben, bei denen er die Bälle per Fuss wieder ins Spiel zurückbeförderte, hatte Zuberbühler kaum etwas zu tun. In der 29. Minute war es ein Einfaches, den Weitschuss von Konstantinos Charalampidis zu behändigen. Die Schweizer führten 1:0 und hatten das Geschehen im Griff. Es schien nur eine Frage der Zeit, bis das 2:0 fallen würde.
Doch dann kam die 34. Minute: Marios Ilia hatte einen 50-Meter-Pass geschlagen. Efstathios Aloneftis lief mit Philippe Senderos um die Wette Richtung Strafraumgrenze. Dort kam ihnen Zuberbühler entschlossen entgegen; allerdings unterlief er den kurz zuvor aufgesprungenen Ball, womit Aloneftis «freie Fahrt» Richtung Tor erhielt. Das 1:1 kam einem Schock gleich – für den Torhüter, die Mannschaft und die ganze Delegation. Inwieweit Zuberbühlers grober Fehler im Zusammenhang mit dem völlig unnötigen Wirbel stand, den der «Blick» mit seiner anhaltenden Polemik verursacht hatte, ist nicht schlüssig zu beurteilen. Die Vorkommnisse der letzten Tage dürften in dieser Szene mindestens als «vierter Mann» mitgespielt haben. Daraus nun ein Goalieproblem in der Nationalmannschaft abzuleiten, wäre Resultat einer sehr kurzfristigen und oberflächlichen Betrachtung. Erstens hat Zuberbühler dem Team schon manchen Punkt gerettet, und zweitens ist kein Torhüter in Sicht, den man als besser einstufen müsste, als die jetzige Nummer 1 von Kuhn.


Energieanfall von Senderos

Nach gut einer Stunde schien den Schweizern die Ideen im Spiel nach vorne auszugehen. Die notwendige Überzeugung, das Ziel noch zu erreichen, strahlte auch nicht mehr bis hinauf unters Tribünendach. Philippe Senderos, bezüglich Länderspieleinsätzen (5) Youngster im Team Köbi Kuhns, nahm sich zu diesem Zeitpunkt (69.) ein Herz und startete das, was man einen Energieanfall zu nennen pflegt. Der Arsenal-Spieler schloss mit einem Schrägschuss ab, der abgelenkt den Weg ins Tor fand. Es war der Moment der grossen Erleichterung. Zuberbühler, einsam vor seinem Tor stehend, streckte die Hände lange und weit zum Dank aus. Als Senderos die Geste bemerkte, zeigte er «cool» mit dem Daumen nach oben. Die Erleichterung erweiterte sich auf die gesamte Schweizer Delegation und die geschätzten 400 Anhänger, als Daniel Gygax in der 83. Minute auf 3:1 erhöhte. Unmittelbar nach Spielende fiel sich das Duo Zuberbühler/Senderos in die Arme.


Einige Probleme

Die bessere Mannschaft gewann verdient und bewahrte ihre Leaderposition in der WM-Gruppe. Einige Fragezeichen und Probleme jedoch konnte Kuhns Team nicht verbergen. Goalie Zuberbühler ist mental angeschlagen, hat aber nun einen Monat Zeit zur Erholung. Hakan Yakin, dessen Ideen gegen höherkarätige Gegner wie Frankreich und Irland mehr als nur gut tun würden, muss in dieser Zeit Kraft und Spritzigkeit tanken. Im Übrigen wird man nicht erwarten dürfen, dass Alex Frei auf immer und ewig in jedem Länderspiel ein Tor (zuletzt waren es fünf in Serie) erzielt. Damit ist in erster Johan Vonlanthen angesprochen, der gestern farblos wirkte. Vornamensvetter Vogel wünscht man, dass er bei Milan Spielpraxis erhalte, um im Oktober seine zentrale Rolle ohne Einschränkung spielen zu können.
Es liessen sich noch andere kleine Ungereimtheiten im Schweizer Team nennen, doch in erster Linie ist festzuhalten: Köbi Kuhn ist einem «Drama» um Goalie Zuberbühler entgangen und liegt in seiner WM-Gruppe an erster Stelle. Es hat nun zwei «Finalspiele» gegen Frankreich und Irland.


ZYPERN - SCHWEIZ 1:3 (1:1)
GSP-Stadium, Nikosia. – 3000 Zuschauer. – SR Iwanow (Russ). – Tore: 15. Frei 0:1. 35. Aloneftis 1:1. 69. Senderos 1:2. 84. Gygax 1:3. – Bemerkungen: Zypern ohne Lufteris und Makridis (gesperrt). Schweiz ohne Cabanas, Streller und Murat Yakin (alle verletzt). Nicht eingesetzt: Magnin, Lichtsteiner, Smiljanic und Coltorti. Rama und Benaglio auf der Tribüne. – Verwarnungen: 7. Okkarides (Foul). 18. Wicky (Foul). 22. Ilia (Foul). 36. Frei (Foul). 66. Charalambous (unsportliches Verhalten).
Zypern: Morphis; Llia, Okkarides (46. Lambrou), Louka, Charalambous; Charalampidis, Krassas (64. Nikolaou), Michail (82. Yiasoumi), Aloneftis; Konstantinou, Okkas.
Schweiz: Zuberbühler; Degen, Müller, Senderos, Spycher; Gygax, Vogel, Wicky; Barnetta (89. Huggel); Vonlanthen (81. Lustrinelli), Frei (72. Hakan Yakin).


Zuberbühlers Lob und Ärger

Vor den letzten WM-Qualifikationsspielen gegen Frankreich und Israel haben die Schweizer ihre bemerkenswerte Serie der Ungeschlagenheit auf elf Partien ausgebaut. Letztmals blieb das Schweizer Nationalteam unter Trainer Roy Hodgson vergleichbar lange ungeschlagen: Zwischen 1993 und 1995 absolvierten die Eidgenossen 13 Begegnungen ohne Niederlage.

Der gestrige Sieg war vor allem für Pascal Zuberbühler von grösster Bedeutung, nachdem der Goalie beim 1:1-Ausgleich einen weiten Ball unterlaufen hatte. Im Anschluss an die Partie sagte der Basler Torhüter, natürlich sei die «Blick»-Polemik nicht spurlos an ihm vorbei gegangen. Er könne die Art und Weise der Berichterstattung überhaupt nicht verstehen und habe dafür keinerlei Verständnis, sagte er. Was aber zähle, sei der Erfolg der Mannschaft. «Wir haben als Team immer zusammengehalten, der eine hat für den andern gekämpft. Ich bin froh, haben wir das 1:1 noch in einen 3:1-Sieg verwandelt.» (bsp)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 09:30 
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Wohnort: Wankdorf D4 / Veltins-Arena N3
Unsäglich, dieser Zuberbühler. Schon das 1-1 gegen Israel war haltbar. Jetzt wohl der Lapsus des Jahres, die Sendung Pleiten, Pech und Pannen lässt grüssen. Ob die Zubersau denen wohl auch Drohungen schickt. :lol:

Der soll einfach mal zuerst lernen, seine eigenen Fehler einzugestehen. Nur dann besteht die Möglichkeit zur Besserung. Aber der arrogante Zubi hat eh das Gefühl, er sei unfehlbar. :evil:

Bitte, Zubi, mach mal für die Basylanten so ein Flop, am Besten gleich gegen uns. :)

Schön, dass wenigstens die Mannschaft noch eine Reaktion zeigen konnte und noch ein 3-1 Sieg einfahren konnte.

_________________
:ybfahne2: :wave: :ybfahne1:

Und überhaupt: :heul_doch:


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