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 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2005, 21:28 
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Auf Zidane folgt Thuram

Mit alten Stars zu neuen Erfolgen im bewährten Stil. Die Comebackwelle in der Equipe Tricolore schwappt weiter. Nach Zinedine Zidane kehrt jetzt auch Lilian Thuram zurück.

Der 33 Jahre alte Abwehrspieler von Juventus Turin erklärte seine Bereitschaft, der Equipe Tricolore in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland helfen zu wollen. Zuvor hatten sich in dieser Woche bereits Star-Akteur Zinedine Zidane (Real Madrid) und Claude Makelele (FC Chelsea London) zum Comeback in der Länder-Auswahl entschlossen.

Von der Berufung ins Aufgebot der Blauen für das Testspiel gegen die Elfenbeinküste zeigte sich der Defensivakteur überrascht. "Ich wollte meinen Rücktritts-Entschluss eigentlich nicht rückgängig machen, aber wenn Nationalcoach Raymond Domenech meint, dass ich dem Nationalteam helfen kann, dann werde ich seinem Ruf folgen", sagte Thuram in Turin.

Der Abwehrspieler war mit der Equipe Tricolore 1998 Welt- und 2000 Europameister geworden und hat bisher 103 Einsätze vorzuweisen. Der Italien-Legionär hatte ursprünglich nach nach der enttäuschenden Viertelfinale-Niederlage gegen Griechenland bei der EM in Portugal seinen Rücktritt erklärt.

In ihrer WM-Qualifikationsgruppe 4 rangieren Les Bleus mit zehn Punkten lediglich auf dem vierten Platz hinter Irland (13 Zähler), der Schweiz (12) und Israel (11).

sportbild.de


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 Beitrag Verfasst: Montag 8. August 2005, 21:38 
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Nur 15 000 der knapp über 31 000 Billette kamen in den Vorverkauf. Das Kontingentsminimum von 3200 Tickets ging an den französischen Verband.Die restlichen 13 000 Karten sind für die Gönner-Organisation «Freunde der Nationalmannschaft», Sponsoren und den SFV reserviert.

Das isch ä frächheit so öppis.. aber leider realität!

_________________
Die Hummel wiegt 4,8 Gramm.
Sie hat eine Flügelfläche von 1,45 cm² bei einem Flächenwinkel von 6 Grad.
Nach den Gesetzen der Aerodynamik kann die Hummel nicht fliegen.
Aber die Hummel weiss das nicht.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 7. September 2005, 21:16 
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Willy Sagnol wird gemäss Herrn Turnherr gegen die Schweiz gesperrt sein.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 8. September 2005, 12:39 
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So fahren wir an die WM

VON MARIO CASANOVA

NIKOSIA – Die Ausgangslage nach dem Quali-Mittwoch in der Gruppe 4: Nur Frankreich und die Schweiz können sich direkt für die WM qualifizieren. Irland muss hoffen, dass Frankreich gegen die Schweiz nicht gewinnt.
Frankreich hat in der Remis-Gruppe 4 mit dem 1:0 in Irland die Serie der Unentschieden unter den vier Spitzenteams im 10. Direktduell gebrochen. Das heisst: Israel, das nur noch gegen die Färöer antreten muss, kann sich nicht mehr direkt für Deutschland 2006 qualifizieren, sondern muss auf einen Barrageplatz hoffen. Vorausgesetzt natürlich, dass Frankreich und Irland ihre Spiele gegen Zypern gewinnen.

Der Modus bei Punktgleichheit
1) Punkte aus Direktbegegnungen
2) Tordifferenz aus Direktbegegnungen
3) Anzahl erzielter Tore aus Direktbegegnungen
4) Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
5) Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen
6) Entscheidungsspiel auf neutralem Terrain

Was heisst das für die Schweiz?

Sieg am 8. Oktober gegen Frankreich

Der Schweiz genügt in Irland dann ein Remis zur direkten Qualifikation.

Gibts eine Niederlage in Irland, kämen drei Teams auf 19 Zähler. Dann entscheiden zuerst die Punkte aus den Direktbegegnungen (je 5), danach die Tordifferenz aus den Direktbegegnungen. Im Moment sieht es so aus.

Schweiz (2 Spiele, 1:1-Tore, 2 Punkte) müsste gegen Frankreich höher gewinnen als gegen Irland verlieren.
Irland (3 Spiele 1:2-Tore, 2 Punkt) müsste gegen die Schweiz höher gewinnen als die Schweiz gegen Frankreich siegt.
Frankreich (3 Spiele, 1:0-Tore, 5 Punkte) kann das Torverhältnis höchstens ausgleichen und stünde im Direktvergleich wegen der weniger erzielten Tore immer schlechter als Irland oder die Schweiz da.

Remis am 8. Oktober gegen Frankreich

Dann braucht Köbis Team am 12. Oktober in Irland einen Sieg. Die Schweiz und Frankreich würden auf je 20 Punkte kommen, hätten aus den Direktbegegnungen gleich viele Punkte und gleich viele Tore. Die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen müsste entscheiden. Im Moment steht die Schweiz (17:6) besser da als Frankreich (9:1). Die Schweiz käme bei dieser Konstellation sicher auf mindestens 12 Plustore. Frankreich müsste Zypern also mit mindestens fünf Toren Differenz bezwingen.

Niederlage am 8. Oktober gegen Frankreich

Frankreich wäre direkt qualifiziert. Die Schweiz müsste in Irland gewinnen, um sicher Zweiter zu sein.

Der Super-Gau in dieser Gruppe wäre ein Entscheidungsspiel. Da müssten aber die ersten fünf Kriterien alle gleich sein. Das wäre der Fall, wenn Schweiz – Frankreich unentschieden endet, die Schweiz in Irland 1:0 gewinnt und Frankreich Zypern 9:5 schlägt. Bei einem Schweizer 2:0 müsste Frankreich 10:5 gewinnen. Gewinnt die Schweiz 3:2 müsste Frankreich schon 11:7 gewinnen...

Die restlichen Spiele
Samstag, 8. Oktober
Zypern – Irland
Schweiz – Frankreich
Israel – Färöer

Mittwoch, 12. Oktober
Frankreich – Zypern
Irland – Schweiz

Rechnen Sie nun selbst und stimmen Sie ab, auf welchem Rang die Schweiz nach der WM-Qualifikation steht.

Blick


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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. September 2005, 09:45 
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Bund, 9.9.2005


WM 2006 – wieso nicht?

Die Schweizer Nationalmannschaft befindet sich in einer vielversprechenden Ausgangslage
Die finale Qualifikationspartie vom 12. Oktober in Dublin ist für die Auswahl Köbi Kuhns wichtiger als das am 8. Oktober im Stade de Suisse stattfindende Heimspiel gegen Frankreich. Ein Erfolg über die Iren garantierte der Schweiz den zweiten Gruppenrang.

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ist ein ausserordentliches Gebilde. Vor und insbesondere nach jedem ihrer Einsätze gibt es ungezählte Nationaltrainer im Land, die wissen, was man hätte tun sollen oder nun tun müsste. Je grösser der Erfolg, desto grösser das Interesse, desto höher die Zahl der «Nationaltrainer»: Seit Köbi Kuhn das Amt des Nationaltrainers im Sommer 2001 angetreten hat, hat sich zwangsläufig – nicht nur hausgemachte, sondern eben auch von aussen herangetragene – Unruhe rund um die Nationalmannschaft ergeben: Denn unter Kuhn spielt das Nationalteam erfolgreich. Das Vor- und Nachspiel sowie die Partie auf Zypern selbst haben diese Zusammenhänge einmal mehr eindrücklich aufgezeigt.

Nach der Qualifikation für die EM 2004 steht nun die Qualifikation für die WM 2006 vor der Tür. Es stellt sich die einfache Frage: Wieso sollte sie nicht gelingen? Die Schweiz liegt v o r Frankreich, Israel und Irland auf Rang 1. Reüssiert Kuhns Team noch zwei Mal, ist es Gruppensieger, gewinnt es vier Punkte, erreicht es mindestens die Barrage gegen einen anderen Gruppenzweiten.


Sieg gegen Frankreich «wertlos»

Kuhn spricht von der «Pole-Position» – aus der Überzeugung, ein Sieg werde zur WM-Teilnahme genügen. «Wir haben zwei Chancen und brauchen einen Sieg. Mir wäre es lieber, diesen Sieg gleich am 8. Oktober gegen Frankreich zu erzielen. Dann können wir mit einer gewissen Ruhe nach Irland reisen, zumal wir in Dublin schon bewiesen haben, dass wir gewinnen können.» Der Gedankengang ist nachvollziehbar. Statistisch jedoch hält Kuhns Überlegung genauerer Betrachtung nicht stand. Mit einem Sieg gegen Frankreich können sich die Schweizer ausser noch mehr Anerkennung und einer ausgezeichneten Ausgangslage vor der Schlussrunde nichts sichern; ein Erfolg in Irland nach vorheriger Niederlage gegen Frankreich hingegen sichert definitiv den zweiten Rang.
Aus Schweizer Sicht ist demnach in der zweitletzten Runde keine Entscheidung möglich. Denkbare Entscheidungen sind am 8. Oktober: Frankreich sichert sich mit einem Vollerfolg in Bern den Gruppensieg, Israel bei einem Punktverlust (gegen die Färöer) und/oder Irland (bei Niederlage auf Zypern) falllen aus den Traktanden um die Ränge 1 und 2.


«Gute Meinung vom Trainer»

An höchster Verbandsstelle wird die derzeitige Lage des Nationalteams sehr hoch eingestuft. Ralph Zloczower, Präsident des Schweizerischen Fussballverbands, sagt: «Hätte mir jemand bei der Gruppenauslosung in Frankfurt angeboten, die Schweizer stünden zwei Runden vor Schluss punktgleich mit Frankreich an erster Stelle, hätte ich sicher angenommen.» Klar ist, dass die beiden folgenden Partien Aufgaben anderen Kalibers stellen, als die soeben bewältigten. «Es kommen zwei Spiele mit Cup-Charakter», sagt Zloczower. Der erfreuliche Stand der Dinge bestätigt Zloczower auch in seiner Haltung zur Trainerfrage: «Wir werden die Situation noch in diesem Jahr klären. Ich habe eine gute Meinung vom Trainer und sehe Kuhn als gute Lösung für die EM 2008. Aber meine persönliche Meinung ist nicht massgebend. Den Entscheid fällt der Zentralvorstand.»
Das ist richtig. Dennoch wäre es seltsam, würde sich der neunköpfige Zentralvorstand gegen seinen Präsidenten stellen. Auffallend ist anderseits, dass Zloczower bezüglich Kuhn von einer «guten Lösung» spricht. Die Formulierung lässt jederzeit die Bevorzugung einer «besseren Lösung» zu.
Der Nationalmannschaftsdelegierte Ernst Lämmli hätte eine Vertragsverlängerung mit Köbi Kuhn gerne schon in den vergangenen Wochen durchgebracht. Tatsächlich aber besteht für den SFV kein Grund zu Eile. Qualifiziert sich die Schweiz für die WM 2006, läuft Kuhns Vertrag automatisch bis zum kommenden Juli weiter. Verpassen die Schweizer ihre Chance, kann man die nähere Zukunft in Ruhe angehen. Denn der Schweiz steht als Ko-Veranstalter der EM 2008 erstmals das Privileg zu, keine Qualifikation bestreiten zu müssen.


Der Modus

Die acht Gruppensieger und die beiden besten Zweiten sind neben Gastgeber Deutschland direkt für die WM-Endrunde 2006 qualifiziert. Die sechs restlichen Zweiten spielen um die verbleibenden drei Plätze in einer Play-off-Runde mit Hin- und Rückspielen. Um die zwei besten Gruppenzweiten zu ermitteln, werden die Resultate gegen die erst-, dritt-, viert-, fünft- und sechstplatzierten Teams der gleichen Gruppe herangezogen. Kriterien bei Punktgleichheit in den Gruppen: 1. Punkte aus den Direktbegegnungen. 2. Tordifferenz in den Direktbegegnungen. 3. Anzahl erzielte Tore in den Direktbegegnungen. 4. Tordifferenz in allen Gruppenspielen. 5. Anzahl erzielte Tore in allen Gruppenspielen. 6. Entscheidungsspiel. (bsp)

_________________
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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. September 2005, 12:45 
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Im Blick von heute steht Kuhn habe auf die Frage ob er immer noch zufrieden sei wenn die Schweiz am schluss vielleicht auf Platz 2 steht in der gruppe obwohl man jetzt so kurz vor schluss auf platz 1 steht, sinngemäss geantwortet:

"Wir sind nicht Brasilien oder Argentinien. Wir müssen zufrieden sein. Wir sind *nur* die Schweiz"

Genau diese Mentalität ist irgendwie mühsam. Ob Dänemark auch den EM Titel gewonnen hätte 92 wenn sie gesagt hätten: "Wir sind nur Dänemark?" oder Griechenland letzte Jahr an der EM? Und diese Teams sind von den Fussballerischen Ressourcen ähnlich einzuschätzen wie die Schweiz. Kuhn fehlt irgendwie ein bisschen Pfupf im füdli und das absolute Selbstvertrauen.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. September 2005, 17:25 
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roeschu hat geschrieben:
Im Blick von heute steht Kuhn habe auf die Frage ob er immer noch zufrieden sei wenn die Schweiz am schluss vielleicht auf Platz 2 steht in der gruppe obwohl man jetzt so kurz vor schluss auf platz 1 steht, sinngemäss geantwortet:

"Wir sind nicht Brasilien oder Argentinien. Wir müssen zufrieden sein. Wir sind *nur* die Schweiz"

Genau diese Mentalität ist irgendwie mühsam. Ob Dänemark auch den EM Titel gewonnen hätte 92 wenn sie gesagt hätten: "Wir sind nur Dänemark?" oder Griechenland letzte Jahr an der EM? Und diese Teams sind von den Fussballerischen Ressourcen ähnlich einzuschätzen wie die Schweiz. Kuhn fehlt irgendwie ein bisschen Pfupf im füdli und das absolute Selbstvertrauen.


hab ich mir auch gedacht! solange es eingermassen läuft steckt man (nati) seine ziele m.E. (zu) hoch an, falls man dann aber zu scheitern droht wird das ganze wieder mit "wir sind ja nur die kleine schweiz..." relativiert! irgendwie kommt mir diese momentane einstellung der nati-beteiligten verdächtig bekannt vor... ach ja, stichwort "bidu zaugg".

was deine aussagen betreffend DAN und GRE angehen bin ich aber nicht mit dir einverstanden! auch wenn bei deren jeweiligem titelgewinn sehr viel glück mitspielte! die schweiz könnte imo niemals fussball-europameister werden! schade, ist aber halt einfach so... dazu fehlt ganz einfach die klasse!

grz ntm

ach ja bevor ichs vergesse: BIDU RAUS!!

auf einen deutlichen sieg am sa gegen fc subaru...



:bengal: :hoppyb: :bengal:


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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. September 2005, 21:45 
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Zitat:
irgendwie kommt mir diese momentane einstellung der nati-beteiligten verdächtig bekannt vor... ach ja, stichwort "bidu zaugg".

Bidu Zaugg und Köbi Kuhn sind BRÜDER !!! :angryletter:


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 Beitrag Verfasst: Montag 12. September 2005, 23:34 
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Thierry Henry wird höchstwahrscheinlich beim Spiel Schweiz - Frankreich fehlen (Muskelentzündung am Schambein).

Leider ist aber Trezeguet in toller Form. Er hat am Wochenende beim 0:4 in Empoli zweimal für Juve getroffen (Tor Nr. 98 & 99 für Juve)!


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. September 2005, 08:07 
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zidanes verletzung offenbar auch schlimmer als gedacht...ist auch fraglich für das CH spiel...


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