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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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SAMiS
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Verfasst: Freitag 28. April 2006, 17:43 |
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Registriert: Sonntag 16. April 2006, 09:39 Beiträge: 90
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Fröie mi scho uf d Paninis - Wankdorf aus Chläber
Nur das doofe Basu  Das die soviu Schpiu übrchöme...
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stiller bewunderer
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Verfasst: Freitag 28. April 2006, 18:13 |
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Registriert: Mittwoch 28. September 2005, 15:08 Beiträge: 202
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naja, basel hat das grösste stadion der schweiz und somit ist dies auch logisch zu begründen....
übrigens: eigentlich hätte bern ein 40000er stadion bekommen sollen und somit die meisten spiele der schweizer austragungsorte, doch da man es nach der EM wieder zurückbauen wollte entschied sich der sfv für die variante basel...
aus meiner sicht völlig logisch...
cheers
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SAMiS
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Verfasst: Samstag 29. April 2006, 12:05 |
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Registriert: Sonntag 16. April 2006, 09:39 Beiträge: 90
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Leider hat der SFV die Lage der Stadien nicht beachtet!
Basel ist am Arsch der Schweiz und Bern im Zentrum - ein Gruss nach Genf, Sion & Lugano...
Aber ist ja klar, es geht nur um die Menge, damit der SFV verdienen kann!
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Haribo
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Verfasst: Dienstag 30. Mai 2006, 10:53 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Bern und Salzburg planen Städtepartnerschaft
Die beiden Städte wollen während der EURO 2008 vor allem ausserhalb der Stadien zusammenarbeiten
Bern und Salzburg sind Austragungsorte der in der Schweiz und Österreich stattfindenden EM. Stadt und Kanton Bern sowie Stadt und Land Salzburg erhoffen sich vom Anlass eine nationenübergreifende Wirkung. Man wolle die Euro 2008 auch ausserhalb der Stadien für eine fruchtbare Zusammenarbeit nutzen, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Amtes für Information.
Zum Auftakt haben der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Regierungsrätin Elisabeth Zölch mit ihren österreichischen Amtskollegen Heinz Schaden und Gaby Burgstaller eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die noch zu planenden, gemeinsamen Aktivitäten sollen 2007 und 2008 umgesetzt werden. Angestrebt werden unter anderem Austauschprogramme in den Bereichen Medien, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Sport.
442.ch
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 31. Mai 2006, 10:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 31.05.2006
Schokoladestädte gehen zusammen
Stadt und Kanton Bern gehen mit Stadt und Land Salzburg für die Fussball-EM 2008 eine Partnerschaft ein. Vorgesehen sind etwa Austausche in Kultur, Schulen und Sport. Betont werden die Gemeinsamkeiten – so als Schokoladestädte mit Toblerone und Mozartkugeln.
Es war gewissermassen ein süsses Geheimnis, das gestern publik gemacht wurde: Bern und Salzburg gehen zusammen. «Am 26. Mai haben der Bürgermeister von Salzburg Dr. Heinz Schaden und der Stadtpräsident von Bern Alexander Tschäppät sowie die Landeshauptfrau von Salzburg Gaby Burgstaller und Regierungsrätin Elisabeth Zölch in einer gemeinsamen Absichtserklärung eine Euro-2008-Partnerschaft beschlossen.» Das gaben Zölch und Tschäppät gestern bekannt. Ziel sei es, «vor und während der Euro 2008 die Chance der internationalen Aufmerksamkeit für die gemeinsame Umsetzung von Marketing- und Kommunikationsmassnahmen» zu nutzen und sich «für ein attraktives Rahmenprogramm zugunsten der Bevölkerung» zu engagieren. Dass sich Bern ausgerechnet mit Salzburg zusammentue, beruhe auf den vielen Gemeinsamkeiten: Beide gehören zum Unesco-Welterbe, beide Städte sind etwa gleich gross und verfügen über ein vergleichbares Umland – und beide Städte sind bekannt für Schokoladespezialitäten, nämlich «Toblerone und Mozartkugeln», wie Zölch und Tschäppät unisono sagen.
Zuerst sei diskutiert worden, dass sich die Hauptstädte zusammentäten, Bern und Wien also, berichtete Tschäppät gestern auf Anfrage, «das wäre aber eine ziemlich grosse Nummer gewesen». Wien sei besser geeignet für Zürich – im Übrigen sei Salzburg, «die attraktivste Stadt» unter den österreichischen Austragungsorten, zu denen auch Klagenfurt und Innsbruck gehören. Über die hoheitliche Absichtserklärung hinaus ist die Zukunft der Partnerschaft allerdings noch vage: Es werde im Vorfeld der EM 2008 einen Austausch geben, etwa von Ausstellungen, möglicherweise von Orchestern, man werde sehen, ob Museen aus Salzburg und Bern gemeinsame Projekte realisieren könnten; auch ein Schüleraustausch sei denkbar – so nennt Tschäppät einige Möglichkeiten, wie sich Bern und Salzburg näher kommen könnten. Fest geplant ist laut Berns Stadtpräsident immerhin ein Freundschaftsspiel zwischen YB und Salzburg.
Die Rollen von Stadt und Kanton
Geklärt ist unterdessen auch die Rollenteilung zwischen Stadt und Kanton Bern: Die Stadt organisiert ein attraktives Rahmenprogramm rund um die Spiele und weitere Aktivitäten für die Bevölkerung. Der Kanton kümmert sich um Massnahmen, «die gegen aussen wirken», wie Zölch sagt. Dabei steht die Werbung für den Tourismus und den Werkplatz Bern im Vordergrund, «der ganze Kanton soll von der Plattform der EM profitieren können», so Zölch. (sbü)
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. Juni 2006, 21:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bluewin, 22.06.2006
Ständerat sagt nun doch Ja zu höherem Bundesbeitrag für EURO 08
Der Bund übernimmt die Aufwendungen der Städte Bern, Basel, Zürich und Genf von 10,5 Millionen Franken für die Sicherheit an der Fussball-EM 2008. Der Ständerat hat die vom Nationalrat geforderte Aufstockung des Bundesbeitrages genehmigt.
[sda] - Der Bund wird somit die Fussball-EM EURO 08 mit höchstens 82,5 Millionen Franken unterstützen; ingesamt 35,7 Millionen entfallen auf die Sicherheit. Die Aufstockung von 10,5 Millionen Franken ist für Aufwendungen der Städte für Polizeieinsätze reserviert und wird nur auf eine detaillierte Abrechnung hin ausbezahlt.
Der Ständerat folgte mit 23 zu 7 Stimmen und nicht ganz ohne Schelte dem Antrag einer knappen Mehrheit seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK). Kommissionspräsidentin Anita Fetz (SP/BS) hatte aufgerufen, ein Penaltyschiessen in der Einigungskonferenz zu umgehen.
Als Sieg sollten die Städte dieses Einlenken aber nicht auffassen, warnte Madeleine Amgwerd (CVP/JU). "Denn dies würde bestätigen, dass die Städte einfach mehr Geld abholen wollten." Diese hätten oft ungeschickt argumentiert und dabei den Eindruck von Erpressung hinterlassen.
Sportminister Samuel Schmid bekräftigte auf eine Frage von Thomas Pfisterer (FDP/AG), er werde mit der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren und den vier Städten die verrechenbaren Leistungen vertraglich regeln. Das Kostendach von 10,5 Millionen Franken werde nicht überschritten.
Die übrigen Kostenanteile des Bundes hatten die Räte schon früher bereinigt. Es sind 10,8 Millionen für die Stadien, 7 Millionen für die Projektleitung, 4 Millionen für Kombitickets für den öffentlichen Verkehr, 5 Millionen für Breitensport sowie je 10 Millionen für die Landeswerbung und eine Reserve.
Die EURO 08 wird von der Schweiz und Österreich gemeinsam durchgeführt. Angepfiffen wird sie am 7. Juni 2008 in Basel. Von den 31 Spielen finden 15 in der Schweiz statt: 6 in Basel und je 3 in Zürich, Bern und Genf.
Das Finalspiel findet am 29. Juni 2008 in Wien statt. Die Kosten von 182,1 Millionen Franken teilen sich der Bund, die Kantone und die vier Austragungsstädte.
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 11. August 2006, 10:58 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Euro 08 in Bern
«Es söll fätze»
VON MARCO RÜEGG
11.08.2006 | 00:03:17
BERN – Die Hauptstadt rüstet sich für die EM: Die Fan-Zonen sind bestimmt. Wer für sie bezahlt, nicht.
Bern rollt der Euro08 langsam den roten Teppich aus. Gestern stellten Stadt und Kanton erste Ideen vor. «In einigen Bereichen sind wir noch nicht, wo wir gern wären», gibt Stadtpräsident Alexander Tschäppät zu.
Die drei vorgesehenen EM-Partyherde in der Berner Innenstadt: Bundesplatz, Waisenhausplatz und Kornhausplatz.
Knackpunkt: die Finanzen. Die Hauptstadt rechnet wie an der WM in Deutschland mit einem Run auf Grossleinwände.
Doch Public Viewing ist teuer. Der rote Teppich kostet viel Geld, auch wenn Bern tiefer stapelt als die WM-Städte 2006. «Wir sind nicht Berlin», sagt Tschäppät. Geplant ist ein Budget von 4 bis 5 Millionen Franken.
Schon elf Firmen schiessen je 100 000 Franken ein, andere überlegen sich ein Engagement noch. «Die Wirtschaft profitiert ja auch», so der EM-Delegierte Marcel Brülhart.
Dafür knausert die Uefa. Sie weigert sich, den EM-Städten Quellensteuer abzuliefern. «Unverschämt», findet Brülhart.
Das Berner EM-Feuer wird voraussichtlich auf dem Bundesplatz, dem Waisenhaus- und dem Kornhausplatz lodern (siehe Skizze) sowie in den umliegenden Gassen – ein Partymekka für rund 70 000 Fans.
Und wenn eine Invasion von 100 000 Deutschen eintrifft? Dann käme Plan B zum Zug: zusätzliche Fan-Zonen im Neufeld, bei der BEA oder in der Agglomeration.
Im Stade de Suisse darf 2008 übrigens «richtiges» Bier fliessen. Ein Alkoholverbot, glaubt Tschäppät, bewirke nur, dass Fans «auf Vorrat» umso mehr kippen.
Damit sich auch Nüchterne amüsieren (und um die Fussballeuphorie anzuheizen), hat sich um Präsident Tschäppät der Verein Euro 08 Bern formiert, der für die Kür neben der Pflicht sorgt: Konzerte, Plauschturniere, Partys...
Tschäppät: «Ich will keine Euro für VIPs, sondern es Fäscht wo fätzt.»
blick.ch
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black_panther
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Verfasst: Freitag 11. August 2006, 11:53 |
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Registriert: Sonntag 14. August 2005, 12:25 Beiträge: 1122 Wohnort: Zollikofen
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Ich glaube das kommt gut in Bern. Wen das alles so umgestetzt wird, wie es momentan gesagt wird, wird das ein richtig schönes Fussballfest!
Was haltet Ihr eigentlich von den Slogen für die Stadt Bern?
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YB_for_ever
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Verfasst: Sonntag 13. August 2006, 19:46 |
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47 Beiträge: 496 Wohnort: Wankdorfstadion
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Der Trambetrieb wird wohl eingestellt  Ideale Plätze um die Fanzonen zu machen, mitten in der Stadt.
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shalako
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Verfasst: Freitag 1. Dezember 2006, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bieler Tagblatt, 01.12.206
«Wir wollens klein und originell»
Er will alle Berner Fussball-Muffel in die Ferien schicken: Marcel Brülhart, der Projektleiter Euro 08 der Stadt Bern, über Engländer. Über Pissoirs. Und darüber, wie er der Uefa grosse Zugeständnisse entlockt hat.
Interview: Tobias Habegger und Adrian Zurbriggen
Marcel Brülhart, welche Teams wünschen Sie sich für die Spiele der Euro 08 im Stade de Suisse?
Marcel Brülhart: Holland, Frankreich oder Italien.
Ist dies Ihr Wunsch als Euro- Projektleiter der Stadt Bern?
Nein, als Fan. Ich mag Mannschaften, die offensiv spielen. Okay: Italien spielt zwar grauenhaft. Aber die haben die besten Fans.
Und wie stehts mit England?
Bei denen läufts ja nicht so gut. Die müssen aufpassen, dass sie sich überhaupt qualifizieren.
Aber mit England würden viele Fans nach Bern kommen. Eine Chance oder ein Problem?
Wir kriegen so oder so zugkräftige Teams zugelost - für alle drei Partien eines aus Topf eins. Zugegeben: Die Engländer würden mir Sorgen bereiten. An die WM nach Deutschland waren zum Teil 100 000 Fans ohne Tickets angereist. Zum Vergleich: Bern hat 130 000 Einwohner.
Was macht man mit so vielen Engländern?
In der Stadt verteilen. Leider wissen wir erst nach der Auslosung im Dezember 2007, welche Spiele in Bern stattfinden. Wir planen mit Szenarien, damit wir auf alles vorbereitet sind.
Auch auf Hooligans?
Auch auf Hooligans. Doch an den letzten Turnieren hatte es nur wenig gewaltbereite Fans.
Was für Leute reisen an eine EM?
Vor allem Gruppen, Familien oder Jassrunden, die gleichzeitig Ferien machen und viel konsumieren. Das Durchschnittsalter ist hoch, der Grossteil ist relativ gut gebildet und hat einen guten Lohn. Bei den Engländern würde mir einzig die Anzahl Sorgen bereiten - nicht der doch eher negative Ruf. Für eine solchen Masse muss man an vieles denken. In München gab es während der WM zu wenig Pissoirs. Es hat, auf Deutsch gesagt, gestunken wie die Sau.
Haben Sie bereits genügend mobile Toiletten bestellt?
Ein paar hundert sind reserviert. Das dürfte reichen. Obschon es auf dem Weg von der Innenstadt zum Stadion viele Pissoirs braucht. Sonst pinkeln die Fans in Blumenbeete und an Hauswände. Denn die meisten werden zu Fuss ins Wankdorf gehen. Das dürfte das grössere Problem für das Nordquartier werden - nicht der Verkehr. Allerdings wird das Quartier «nur» an den drei Spieltagen betroffen sein.
Man begleitet doch die Fans auf dem Weg zum Stadion, oder?
Es werden bis zu 2000 Fanbetreuer im Einsatz stehen. Diese sind auch auf dem Weg zum Stadion präsent. Ich bezweifle aber, dass sich solche Szenen gänzlich unterbinden lassen.
2000 Fanbetreuer - was für Leute werden das sein?
Primär Jugendliche. Viele Secondos, die Fremdsprachen beherrschen. Schön wäre auch, wenn die Fanklubs in Stadt und Region mitmachen würden.
Erhalten die Helfer einen Lohn?
Das ist noch nicht bestimmt. Ich denke, wichtig ist, dass sie bei diesem Event dabei sein dürfen. Wir werden Goodies verteilen und wohl auch ein paar Tickets.
Für die Bevölkerung wird es wohl schwierig, Tickets zu kriegen.
Obschon wir mit der Uefa eine sehr gute Lösung ausgehandelt haben (siehe unten, Anm. der Redaktion), wird das Turnier für die Bevölkerung hauptsächlich in den Fanzonen stattfinden. Wir rechnen pro Tag mit 20000 bis 50000 Besuchern. Diese Zahl steht und fällt mit der Euphorie.
Wie weit ist die Planung der Fanzonen gediehen?
Wir haben gemerkt, dass jene in der oberen Altstadt - also vorab auf Bundes-, Bären- und Waisenhausplatz - im Extremfall nicht reichen. Darum fassen wir eine weitere im Bereich Marzili/Gaswerkareal ins Auge.
Und einen Platz für ein Camp für auswärtige Fans haben Sie mittlerweile gefunden?
Wir haben eine Zeltstadt auf dem Gurten angedacht. Die Idee wäre, die Infrastruktur des Gurtenfestivals früher aufzubauen und diese zu nutzen. Der Platz dort ist aber stark beschränkt. Wir suchen darum auch entlang dem S-Bahn-Netz, etwa in Münsingen, nach Standorten.
Sie haben 18 Monate lang mit dem Europäischen Fussballverband über Marketingrechte und Kostenverteilung gerungen.
Die Leute der Uefa verhielten sich zu Beginn schon ziemlich arrogant. Sie kamen und sagten: Wir wollen dieses und jenes. Was überhaupt möglich ist, interessierte sie nicht. Also mussten wir ihnen sagen: Auch wenn dies in anderen Ländern üblich ist, so läuft das bei uns nicht!
Wie hat die Uefa reagiert?
Nach einem halben Jahr hat sie gemerkt, dass auch in der Schweiz das Geld nicht auf der Strasse liegt. Sie hat verstanden, dass es bei uns nicht wie in Deutschland einen Bundeskanzler gibt, der eine Garantie unterschreibt, damit alles wie geschmiert läuft - und die notabene am Ende fast 5 Milliarden Euro gekostet hat. Nach und nach hat sich ein gegenseitiges Verständnis entwickelt. Was auch normal ist, wenn man derart viel Zeit zusammen verbringt...
Das Ergebnis lässt sich sehen: Nie zuvor hat die Uefa den Host Citys so viel Geld bezahlt und derart viele Marketingrechte abgegeben.
Wir wussten: Die Uefa hatte ihren Sponsoren Werbung und Leistungen versprochen, die sie ohne unser Einlenken nicht erfüllen kann. Hätten wir etwa den Bundesplatz nicht zur Verfügung gestellt, wäre die Uefa in Schwierigkeiten geraten. Aber auch wir hatten Bedürfnisse, bei denen wir auf das Einlenken der Uefa angewiesen waren. Am Ende können wir von einer fairen Lösung sprechen, was bei derartigen Anlässen tatsächlich nicht selbstverständlich ist.
Dank dieser Lösung kostet die Euro für Bern deutlich weniger als 7 Millionen Franken. Was bringt das Turnier den Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen?
Die Gäste, die während der Euro nach Bern kommen, konsumieren vier Mal mehr als normale Touristen. Das gilt auch für die Menschen aus der Umgebung. Den Hoteliers winken 60 000 bis 80 000 zusätzliche Übernachtungen. Doch fast so wichtig: Es entstehen Projekte für Jugendliche, für Secondos und für Arbeitslose. Zudem erhoffe ich mir Impulse für die Fanarbeit in Bern.
Verglichen mit anderen Städten ist das Budget relativ klein. Das Zürcher Budget beträgt mit 18 Millionen mehr als das Drei- fache.
So viel Geld wäre bei uns nicht zu holen. Unser Motto lautet: Klein, sympathisch und originell. Trotzdem soll es eine grossartige Party werden. Wenn wir die Gäste in den Fanzonen gut unterhalten und das Wetter mitspielt, so wird das die beste Werbung für Bern.
Und die Bernerinnen und Berner, die mit Fussball nichts am Hut haben, gehen im Juni 2008 am besten in die Ferien?
Ja (lacht). Die Stadt wird ganz im Zeichen des Fussballs stehen. Spass beiseite: Wer sich über die vielen Fans nervt, kann ja ins Museum gehen. Dort wird man genügend Platz haben. Wir planen einen Pass, mit dem man fast gratis alle Berner Museen besuchen kann.
Marcel Brülhart
Marcel Brülhart, 38, bildete sich an der Uni Bern zum Juristen aus. Der Anwalt mit eigener Kanzlei arbeitete schon interimistisch als Rechtskonsulent für die Stadt Bern.
Seit 2005 firmiert er in der Stadtverwaltung als Gesamtprojektleiter Euro 08 Bern. Dieses Mandat läuft bis 2008. Der bekennende YB-Fan hofft zwar, dass die Euphorie um die Schweizer Nationalmannschaft die Berner Fanzonen zum Brodeln bringt, sein Tipp ist trotzdem pessimistisch: «Die Schweiz fliegt in der Vorrunde raus.»
Er ist selber aktiver Fussballer, stürmte einst für den FC Köniz in der 2.Liga, jetzt kickt er bei den Senioren desselben Vereins. (azu)
Zehn Prozent für Berner
azu. «Ich weiss das tönt nicht grad nach sehr viel», sagt Marcel Brülhart. Doch der Berner Euro-Verantwortliche müsste sich nicht entschuldigen, die Uefa liess sich in dieser Sache einen sehr guten Deal entlocken. Für jedes der drei Spiele im Stade de Suisse werden unter der Stadtberner Bevölkerung 750 Karten verlost, bestätigt Brülhart einen Bericht des «Bund».
750 Karten sind nicht wenig: Für jedes Spiel kommen nämlich weltweit nur 8000 Tickets in den freien Verkauf. Für die Bernerinnen und Berner bleiben also zehn Prozent der Plätze reserviert.
«Ein solche Speziallösung hat es bis anhin nie gegeben, das ist ein Novum», erklärt Brülhart. Noch erstaunlicher werde dieses Entgegenkommen der Uefa, wenn man bedenke, dass eine solche Bevorzugung der lokalen Bevölkerung wettbewerbsrechtlich nicht ganz unproblematisch sei, sagt der Jurist Brülhart. 1990 an der EM in Holland und Belgien wurde eine solche Kontingentierung gerügt.
An der Fussball-WM in Deutschland im letzten Sommer habe es keine Vorrechte für die Bevölkerung gegeben, weiss Brülhart.
Dasselbe Zugeständnis wie Bern wurde auch den anderen Host Cities der Euro gemacht. Für die Spiele der Schweizer Nationalmannschaft verfügt der Fussballverband - wie jeweils bei solchen Turnieren üblich - über ein Ticket- Kontingent. Die Gruppenspiele der Schweizer finden alle in Basel statt.
_________________ For Ever
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