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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 31. August 2004, 17:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 31.8.2004
Spuck-Affäre - Benoit ist der Sündenbock
KLOTEN – Der Untersuchungsbericht um Alex Freis Spuck-Affäre ist da. Resultat: Pierre Benoit ist der Sündenbock, die Verbandsspitze führungsschwach!
Dr. Ulrich Fässler, Rechtsanwalt und ehemaliger Regierungsrat, hat heute seinen Untersuchungsbericht veröffentlicht. An jenem Ort, der durch das Swissair-Grounding weltberühmt geworden ist – im Balsberg in Kloten.
Die wichtigsten Punkte im Bericht: Die Verbandsspitze hätte in der Spuck-Affäre «schneller und professioneller handeln können und müssen». Die offizielle Delegation des SFV sei nicht auf die EM vorbereitet gewesen, es gab Kompetenzkonflikte und Führungsfehler. Die Wahrheit hätte die Verbandsspitze aber nicht gekannt.
Alex Frei hatte Kommunikationschef Pierre Benoit gebeichtet, dass er im England-Spiel Steven Gerrard angespuckt habe (was von DRS-Bildern nach dem Uefa-Freispruch bewiesen worden war). Die beiden wollten die Sache geheim halten. Ab diesem Zeitpunkt seien die beiden – so stehts im Untersuchungsbericht – «Gefangene ihrer eigenen Strategie gewesen». Frei war intern und extern zum Lügen verurteilt. Benoit kam in einen unlösbaren Konflikt zwischen der Absprache mit Frei und seinen Verpflichtungen als Kommunikationschef des SFV. «Eine grobe Loyalitätsverletzung gegenüber seinen Chefs», meinte Fässler.
Pierre Benoit trägt für die verhängnisvolle Entwicklung der Spuckafffäre die Verantwortung. Doch auch die Verbandsspitze habe grosse Fehler gemacht, sei während des Aufenthalts in Portugal nicht vorbereitet gewesen: Keine Pflichtenhefte, keiner habe in der kritischen Phase intensiv mit Alex Frei geredet, auch nicht nach Veröffentlichung der verhängnisvollen TV-Bilder. Diese hätten, so Fässler, von SF DRS medienrechtlich und nach eigenen publizistischen Leitlinien zwingend gezeigt werden müssen.
Angesichts des Verhaltens von Pierre Benoit sei eine gute und glaubwürdige Kommunikation durch den SFV gar nicht mehr möglich gewesen. Das Misstrauen der Medien sei laufend grösser geworden und auch die Auftritte des SFV-Präsidenten Ralph Zloczower konnten das Vertrauen nicht wieder herstellen. Die Medien, insbesondere SF DRS, wurden zunehmend zum Feind gestempelt.
Fazit des Berichtes: Es sind Symptome für Schwächen und Probleme in den Bereichen Führung, Teamverhalten, Kommunikation und Kompetenzabgrenzungen zu erkennen. Dr. Fässler sagt auch, wo Handlungsbedarf bestehe.
Die Pflichtenhefte, Zuständigkeiten und Kompetenzen im Zentralvorstand und im technischen Bereich seien zu prüfen. Ebenfalls als notwendig erachtet es Ulrich Fässler, dass künftige Einsätze von Delegationen bei grossen Anlässen sorgfältig geplant würden: Es brauche Programme, Aufgabenzuteilungen und Pflichtenhefte. Das Kommunikationskonzept sei zu überprüfen und auch auf ausserordentliche Situationen auszurichten.
Weiter wird dem SFV in Fässlers Schlussbericht empfohlen, den Zentralvorstand mit neuen Kräften zu ergänzen. Auch über die weitere Zusammenarbeit mit Kommunikationschef Pierre Benoit müsse der SFV kurzfristig entscheiden.
Der Verband will sich noch heute zum Fässler-Bericht äussern. Trotz dieses miesen Zeugnisses ist kaum anzunehmen, dass die Verbands-Herren an Rücktritt denken. Sie wollen ihr «Leistungsheft» noch mit der Durchführung der Euro 2008 schmücken...
Und was passiert mit Pierre Benoit? Er wurde vor zwei Wochen bereits in den Innendienst zurückversetzt. Vorläufig bis nach den beiden WM-Qualispielen gegen die Färöer und Irland am 4. und 8. September. «Und das bleibt vorläufig so», wie ein SFV-Sprecher heute bekanntgab.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 31. August 2004, 17:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Ghost
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Verfasst: Mittwoch 1. September 2004, 13:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
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höchste eisenbahn das in diesem "sesselfurzer" - verein mal aufgeräumt wird.
schickt das nagetier endlich in die wüste!
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Hotzenplotz
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Verfasst: Mittwoch 1. September 2004, 16:45 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 21:46 Beiträge: 216
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Für einisch hoffe ig, dass dr Blick dasmau ou ä Hetzjagd gäge Zclozower und Co. macht!!!
 Zclozi Raus, Zclozi raus!!!
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 4. September 2004, 11:40 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Fans fordern den Rücktritt
SFV-Zentralpräsident Ralph Zloczower will die Affäre in seinem Verband aussitzen. Die Öffentlichkeit versteht das nicht.
Bei einer nicht repräsentativen Umfrage von espace.ch haben sich bis gestern 87,2 Prozent aller Abstimmenden für einen Rücktritt von Ralph Zloczower von seinem Amt als Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) ausgesprochen. 6,4 Prozent möchten Zloczower weiter an der Macht sehen, 6,4 Prozent ist es egal.
Ein identisches Bild zeigt eine ähnlich gelagerte Umfrage des «Blick»: 81,3 Prozent fordern einen Zloczower-Rücktritt, 5,6 Prozent wollen ihn als Zentralpräsidenten behalten, 13,2 Prozent ist es egal.
Ulrich Fässler hatte in seinem Untersuchungsbericht neue Kräfte für den SFV gefordert.
BZ
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 4. September 2004, 11:42 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Nur zwei wären 2008 noch dabei
Der FC Zürich fordert eine Alterslimite für Verbands- und Ligafunktionäre von 68 Jahren (wir berichteten am Donnerstag exklusiv). Kommt der Antrag durch, bekommt der SFV-Zentralvorstand ein völlig neues Gesicht.
In der Wirtschaft sind sie mittlerweile gang und gäbe: Alterslimiten für Verwaltungsräte und Konzernchefs. Bei der Migros ist für den Konzernchef beispielsweise mit 62 Jahren Schluss. Bei der Coop besteht eine Alterslimite für Verwaltungsräte von 65 Jahren, bei der Credit Suisse Group scheiden VR-Mitglieder mit 70 Jahren aus.
Fünf wären 2008 weg
Wenn es nach dem Willen des FC Zürich geht, wird es beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) bald einmal ebenfalls eine «Altersguillotine» geben. Vizepräsident Urs Scherrer hat beim Komitee der Swiss Football League einen Antrag gestellt, der ein Höchstalter für Verbands- und Ligafunktionäre von 68 Jahren vorsieht (wir berichteten am Donnerstag exklusiv in dieser Zeitung).
Was würde das für den Zentralvorstand, also für das oberste Führungsorgan des SFV, konkret bedeuten? Nur zwei von sieben Zentralvorstandsmitgliedern wären bei der EM-Endrunde 2008 in der Schweiz und Österreich noch an Bord: Peter Stadelmann (heute 52), der Präsident der Swiss Football League, und Paul Krähenbühl (54), Vertreter der Amateurliga und ehemaliger Präsident der Schiedsrichterkommission des SFV. Die fünf anderen, also Zentralpräsident Ralph Zloczower, die beiden Vizepräsidenten Guido Cornella und Urs Saladin, Ernst Lämmli und Giuseppe Poma, würden der «Altersguillotine» zum Opfer fallen. Die EM-End-runde 2008 im eigenen Land – das höchste der Gefühle für jeden Funktionär – käme für das Quintett zu spät.
Logisch also, dass die SFV-Führung nicht viel vom FCZ-Antrag hält. Dabei hat dieser nicht einmal direkt mit dem Untersuchungsbericht der «Spuck- und SFV-Affäre» durch Ulrich Fässler zu tun. «Unser Antrag ist seit rund zwei Monaten deponiert», sagt FCZ-Vize Urs Scherrer, «er ist also keine Reaktion auf die Untersuchung Fässlers. Aber angesichts deren Resultate sieht man, dass wir mit unserem Anliegen richtig liegen.»
Einer gewissen Ironie entbehrt der Antrag nicht, wird der FCZ doch durch Sven Hotz geführt – mit 75 Jahren der älteste Vereinspräsident der Super League. «Aber Hotz hat keine Verbands- oder Ligafunktion inne», ergänzt Scherrer.
Entscheid im Frühling?
Da die Vereine der Swiss-Football-League an der Delegiertenversammlung des SFV kein direktes Antragsrecht besitzen, hat der FCZ sein Begehren beim Komitee der Swiss Football League deponiert. Die Chancen stehen gut, dass der Antrag den Delegierten vorgelegt wird. Auch bei der YB-Führung kommt die FCZ-Idee gut an. Präsident Peter Mast: «Da kann YB sicher voll dahinterstehen.»
Wird der Antrag überwiesen, können die 101 SFV-Delegierten im kommenden Frühjahr darüber abstimmen. Im Fall einer Annahme des FCZ-Vorstosses wäre auch die Frage um den Rücktritt von Zentralpräsident Ralph Zloczower (71) elegant gelöst: Nach einer dreimonatigen Übergangsfrist müsste er seinen Posten räumen – eine Abwahl wäre so elegant zu umgehen.Peter Jost
BZ
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