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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 18:31 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Zuletzt geändert von Bierflasche am Mittwoch 16. November 2005, 09:36, insgesamt 1-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 09:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 16.11.2005
Pressing schon vor dem Spiel
WM-Barrage, Teil 2: In Istanbul will die Schweiz heute einen 2:0-Vorsprung gegen die Türkei verteidigen (SF 2 live, 19.15 Uhr). Stürmer Alex Frei ist das Sinnbild für Schweizer Ruhe und Selbstbewusstsein.
Man kennt ja diese Bilder aus langweiligen Pressekonferenzen vor Länderspielen, wenn der Nationaltrainer und ein Spieler, meistens der Captain, vorne auf dem Podium sitzen und gleichgültig Auskunft geben. Bei der Schweizer Auswahl ist es aber seit Jahren eine angenehme Selbstverständlichkeit, dass sämtliche Fussballer den Medien einen Tag vor dem Spiel eine halbe Stunde zur Verfügung stehen. Das türkische Ensemble dagegen wird seit Tagen streng kaserniert, und so stürmte gestern in Istanbul mutmasslich jeder einheimische Pressevertreter aufgeregt das schicke Kempinski-Hotel.
Frei und die Belagerung
Vor Alex Frei standen die Fernsehkameras teilweise vierreihig, Dutzende von türkischen Journalisten bedrängten den Schweizer Stürmer, der in der Türkei seit seinem Rencontre mit Fatih Terim am vergangenen Samstag in den Wankdorf-Katakomben eine Hassfigur darstellt. Frei ergab sich dem ungewohnten, beinahe anarchischen Ansturm mit bewundernswerter Gelassenheit. Der 26-Jährige war den Umständen entsprechend entspannt, er war nett, und er wirkte sympathisch. «Nein, dieser Vorfall mit Terim ist längst vergessen», sagte Frei, «und es gab auch keine körperlichen Aggressionen.» Aber ja doch, Emotionen gehörten halt zum Fussball, teilte Frei der ungläubigen türkischen Pressemeute mit, die sich ob so viel Offenheit und Lockerheit im helvetischen Lager im Paradies wähnte. Am Nebentisch posierte Jungstar Valon Behrami für ein Erinnerungsbild mit einem türkischen Journalisten, weiter hinten im Raum blödelte der heute gesperrte Ludovic Magnin herum, und mittendrin in diesem Tohuwabohu erklärte der 20-jährige Philippe Senderos abgeklärt: «Unsere Mentalität lässt gar keine Nervosität zu. Wir haben unglaublich viel Vertrauen in unsere Fähigkeiten.»
Die neuen Dänen
Bisher galten die Dänen als unfassbar lockere Zeitgenossen. Doch vermutlich haben diese coolen Eidgenossen längst die Nachfolge der Skandinavier angetreten, die 1992 sensationell Europameister wurden, nachdem sie, überspitzt beschrieben, direkt aus dem McDonald’s an die EM gereist waren, weil Jugoslawien kurzfristig ausgeschlossen worden war.
Dieser talentierte Multikulti-trupp der Schweizer besitzt vorerst nur eine glänzende Perspektive – und die hervorragende Aussicht, in aktiver Rolle an der WM 2006 dabei zu sein. «Wir führen 2:0, die Ausgangslage ist gut», sagte Frei und resümierte damit das sportliche Geschehen, welches auf Grund der zahlreichen Scharmützel neben dem Rasen zuletzt in den Hintergrund gerückt war. «Aber am Mittwoch wartet ein wütendes türkisches Team und ein brutal schnelles Spiel auf uns», sagte Frei, «wir dürfen uns nicht überrennen lassen.»
Auch sein Trainer erwartet einen Gegner, «der alles daransetzen wird, den Rückstand so rasch wie möglich zu kompensieren». Und weil Köbi Kuhn in diesen hektischen Tagen ein perfekter Vorstand seiner wilden, jugendlichen und ambitionierten Fussballer ist, vergass er nicht, darauf hinzuweisen, «dass erst Halbzeit ist». Die Türkei sei ein starkes Team, sagte Kuhn freundlich, ehe er von den Seinen am Mittwochabend «eine disziplinierte Leistung» forderte. «Sonst ist der Vorsprung rasch verspielt.»
Vonlanthen oder Streller?
Mit einer taktisch intelligenten Spielweise will Köbi Kuhn dem erwarteten Sturmlauf der Türken entgegentreten. Gründe für umfangreiche Dispositionen gibt es keine, nur geringe Retouchen sind anzubringen. Für den gesperrten Magnin wird der defensiv solidere Christoph Spycher hinten links verteidigen, der wertvolle Arbeiter Raphael Wicky rückt im Mittelfeld in die Schweizer Formation, in der wohl erneut zwei Stürmer figurieren werden. Kuhn hat im Angriff die Wahl zwischen dem im Hinspiel unglücklichen Marco Streller und Johan Vonlanthen. «Ich bin bereit», sagte Vonlanthen, «und ich denke, dass ich mit meiner Schnelligkeit bei den Kontern eine gute Wahl wäre.»
Ganz sicher im Sturm spielen wird Alex Frei. Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich die türkischen Verteidiger heute derart hartnäckig um den besten Schweizer Angreifer kümmern werden wie gestern die türkischen Journalisten.
Die möglichen Aufstellungen. Türkei: Volkan; Hamit Altintop, Ibrahim, Alpay, Ümit; Nihat, Selcuk, Bastürk (Tümer), Emre; Hakan Sükür, Halil Altintop. – Schweiz: Zuberbühler; Degen, Müller, Senderos, Spycher; Barnetta, Vogel, Cabanas, Wicky; Frei, Vonlanthen.
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Türkische Schmerzen für das Wunder
Nationaltrainer Fatih Terim ist überzeugt, dass die Türkei den 0:2-Rückstand heute aufholen kann.
Erstmals seit Samstagabend sprach Fatih Terim gestern wieder zu den Medien. Der Nationaltrainer kündigte fürs Barrage-Rückspiel eine aggressive und hungrige türkische Auswahl an. «Wir haben in Bern nicht gut gespielt und verdient 0:2 verloren», sagte Terim und klagte: «Aber wir hätten nach einem Handspiel Patrick Müllers einen Penalty erhalten sollen. Das war einer der klarsten Elfmeter in der Geschichte des Fussballs.» Istanbul sei aber nicht Bern, und die Türkei nicht die Schweiz, erklärte Terim. «Wir werden vor unseren Fans wütend und mit sehr viel Leidenschaft reagieren.»
Der erfahrene Terim firmiert in der Türkei als Startrainer. Aber auch ein Fussballlehrer mit Heiligenschein muss zu altbewährten Floskeln greifen, um die Bedeutung des finalen Spiels zu unterstreichen: «Jetzt gibt es definitiv keine Ausreden mehr. Die Türkei gehört an eine Weltmeisterschaft, wir werden am Mittwoch rennen bis zum Umfallen.» Hingebungsvoll, aber geduldig und aggressiv, doch im Rahmen des Erlaubten, strebe die Türkei das Fussballmärchen an. «Kalkuliertes Risiko», nannte Fatih Terim seine Strategie.
Der 52-jährige Terim gewährte gestern 45 Minuten Audienz. Er schärfte seinen Landsleuten aufs heutige Kräftemessen gebührend ein: «Das Publikum wird uns fantastisch unterstützen und am Ende euphorisch applaudieren.» Um manche Wunder zu realisieren, müsse man halt vorher Schmerzen erleiden, sagte Terim in seiner emotionalen Rede. «Ich habe keinerlei Bedenken, dass wir den 0:2-Rückstand nicht noch drehen könnten.»
Der Türkei, WM-Dritte 2002, stehen heute die im Hinspiel in Bern noch gesperrten Hamit Altintop (Schalke) und Emre (Newcastle) wieder zur Verfügung, zudem dürfte der zuletzt angeschlagene Regisseur Yildiray Bastürk (Hertha Berlin) auflaufen. Und vorne wird Altmeister Hakan Sükür ein zweiter Angreifer zur Seite gestellt. Wie sagte doch Terim: «Sollten wir ein Tor erhalten, müssen wir halt vier Treffer erzielen.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 09:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.11.2005
Blumen zur Versöhnung
Der türkische Fussballverband hat gestern einiges unternommen, um sich für die Peinlichkeiten des Vortags zu entschuldigen
Hotelbesuch des türkischen Verbandspräsidenten, Blumen zum Abschlusstraining und markante Polizeipräsenz: Der Aufenthalt der Schweizer in Istanbul verläuft wieder in geordneten Bahnen. Wie wird es aber heute im Stadion sein?
Nach dem turbulenten Montag mit zuvor nie gesehener türkischer Gastfeindschaft am Flughafen ist im Umfeld der Schweizer Nationalmannschaft wieder einigermassen Ruhe eingekehrt – jedenfalls bis zum Sturm heute Abend im Fenerbahçe-Stadion. Der türkische Verband bemühte sich eifrig, die Wogen zu glätten und die unhaltbaren Zustände, welchen die Schweizer ausgesetzt waren, zu korrigieren. Die mahnenden Worte aus den Reihen des Weltfussballverbands dürften die türkischen Bemühungen um Wiedergutmachung beschleunigt haben. Für eine Nation, die sich um Aufnahme in die Europäische Union bemüht, waren die in vielen Ländern ausgestrahlten Fernseh-Bilder mit pöbelndem Flughafen-Personal und Eier an den Teambus werfenden Fanatikern keine gute Werbung.
Durch das Verkehrschaos
An der gestrigen Medienkonferenz im Teamhotel der Schweizer versuchten zwar einige türkische Journalisten, Köbi Kuhn bei der Frage-Halbstunde aufs Glatteis zu führen und das angespannte Verhältnis zwischen den WM-Kandidaten neuerlich zu belasten. Doch der Schweizer Trainer erwies sich – um beim Sinnbild zu bleiben – als standfester Schlittschuhläufer. Das imposante Aufgebot an türkischen Kameraleuten stand im Einklang mit dem Sondereinsatz der Istanbuler Polizei am Abend. Der Bus des Schweizer Teams wurde von mehreren Patrouillen durch den Abendverkehr der 15-Millionen-Metropole geleitet – ein Kunststück in Anbetracht des täglichen Verkehrschaos. Mit viel gutem Willen wurde zudem versucht, die beiden Cars mit Schweizer Medienschaffenden in den Konvoi einzubinden. Doch bereits nach der ersten Kurve verschaffte sich der Teamcar einen nicht mehr aufzuholenden Vorsprung. Die Medienleute trafen dennoch rechtzeitig im Stadion ein – der Chauffeur hatte sich auf teilweise waghalsige Weise auch ohne Polizeigeleit mehr oder weniger freie Bahn verschafft.
Blumensträusse zum Training
Am Rand des Trainings wurden die Schweizer überrascht: Eine Delegation des türkischen Verbands schaute vorbei, um drei Blumensträusse als Zeichen der Freundschaft zu überreichen. Bereits am Vormittag hatte der türkische Verbandspräsident der SFV-Spitze im Hotel einen Besuch abgestattet, um sich für die Ereignisse des Montags zu entschuldigen.
Auch der polnische Verbandspräsident Michael Liskiewicz, beim heutigen Spiel als Fifa-Kommissär im Einsatz, markierte Präsenz. Am Rand des Schweizer Abschlusstrainings im Sükrü-Saraçoglu-Stadion, dessen Kapazität für die WM-Barrage aus Sicherheitsgründen von 52 000 auf 39 000 verringert worden ist, sagte Liskiewicz, man werde den Ablauf des Geschehens heute genau im Auge behalten. Im schlimmsten Fall läge es in der Kompetenz des Polen – gemeinsam mit dem belgischen Schiedsrichter Frank de Bleeckere, einem 39-jährigen Aufsteiger in der Szene –, das Spiel abzubrechen. SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron geht aber davon aus, dass die Partie in geordneten Bahnen verlaufen wird. Die gestrigen türkischen Aktivitäten bezeichnete er als «nette Gesten».
Gemeinsame Rückreise
Hinter den Kulissen läuft die Vorbereitung der Heimreise vom Donnerstag auf Hochtouren. Richard Wey von Travelclub, offizieller SFV-Reisepartner, sagte, man sei um eine reibungslose Abfertigung am Atatürk-Flughafen bemüht. Neben dem Swiss-Sicherheitsdienst wurde auch das türkische Innenministerium eingeschaltet – mit dem Ziel, dass der Schweizer Teambus direkt aufs Rollfeld des Flughafens fahren darf. Auf diese Weise wurde beispielsweise die französische Nationalmannschaft vor dem Spiel in Bern auf dem Flughafen Belpmoos in Empfang genommen.
Ferner ist geplant, dass auch die im Ausland tätigen Spieler am Donnerstag nach Zürich fliegen. Im Normalfall reisen die im Ausland tätigen Profis direkt nach Deutschland, England, Frankreich, Holland und Italien zurück. Den betroffenen Klubs wurde mitgeteilt, die Massnahme sei aus Sicherheitsgründen notwendig.
Trotz türkischen Entschuldigungen ist nicht anzunehmen, dass es zwischen den Barrage-Teilnehmern in absehbarer Zeit zu einem Freundschaftsspiel kommen wird. Johann Vogel, der Captain, wird aber früher, als den andern lieb sein dürfte, wieder nach Istanbul zurückkehren: In der nächsten Woche absolviert er mit Milan das Champions-League-Spiel bei Fenerbahçe. (st)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 09:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.11.2005
Markante Steigung vor dem Ziel
Hochspannung am Bosporus: Schafft die Schweiz in besonderer Atmosphäre die Teilnahme für die WM 2006?
Mit dem 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel steigt die Schweiz heute in Istanbul gegen die Türkei in den zweiten Teil der Barrage (Beginn: 19.15 Uhr). Gelingt dem Kuhn-Team die erste WM-Qualifikation seit 1994, schreibt es Fussballgeschichte.
Aus der Warte der unaufgeregten Beobachterin der WM-Qualifikation hat die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» dem Schweizer Nationalteam am Samstag im Rahmen des 2:0-Siegs über die Türkei eine «grossartige Leistung» bescheinigt. Die «Süddeutsche Zeitung» stimmte in das weit herum gehörte Loblied ein und liess ihre Leserschaft wissen, Coach Köbi Kuhn habe eine Auswahl zusammengestellt, mit der sich im Land der Kantone fast alle identifizierten.
Die Popularität der jungen Equipe kann heute in ungeahnte Höhen schnellen. Gelingt es den Schweizern, im Rückspiel den in Bern erworbenen Vorteil zweier Tore zu verteidigen, finden sie im 32er-Feld der WM des nächsten Sommers Unterschlupf – ein triumphaler Empfang am Donnerstag in Zürich (wohl ohne Passkontrolle . . .) wäre dem Team ebenso sicher wie ein eigenes Kügelchen bei der Gruppenauslosung am 9. Dezember in Leipzig.
Verlängerung möglich
Die Reise in den Osten Deutschlands ist allerdings noch weit weg, mindestens 90 Spielminuten, möglicherweise liegen auch 120 und ein Penaltyschiessen dazwischen. Steht es nach regulärer Spielzeit 2:0 für die Türkei, kommt es zu einer Verlängerung von zweimal 15 Minuten, wobei auch in der Überzeit die gängige Europacupformel angewendet wird. Das heisst: 2:1 für die Türkei nach Verlängerung brächte der Schweiz aufgrund des Auswärtstreffers die WM-Teilnahme.
Es liegt in der Natur der Sache, dass sich die Direktbeteiligten vor dem vierten Schweizer Spiel der Wahrheit innert knapp 40 Tagen ebenso konzentriert wie zuversichtlich geben. Während verlässliche türkische Quellen davon sprechen, «ihr» Nationalteam könne zu Hause auf keinen Fall derart schlecht spielen wie am Samstag, beschwören die Gäste Teamgeist, Fortschritte und Erfolgsserie. Seit 14 Spielen hat das Kuhn-Team nicht mehr verloren – ebenfalls seit dem 1:3 gegen Frankreich an der EM 2004 hat es nie mehr als zwei Tore in einem Spiel kassiert.
Der Jüngste im Kader, Johan Vonlanthen, verweist auf die Wichtigkeit, «vor allem intelligent» zu spielen. Was das im Klartext heisst, führt sein Freund aus gemeinsamen Eindhover Zeiten, Captain Johann Vogel, aus. «Diszipliniert spielen, ruhig sein, cool bleiben.» Die türkischen Zuschauer seien wilder als andere, sagt der Milan-Profi. «Es wird ein Spiel unter besonderen Umständen, mit Provokationen von der Garderobe bis zum Platz.» Vogel lässt keinen Zweifel offen, dass er dem Team zutraut, am Bosporus zu bestehen. In früheren Jahren habe er im Nationalteam Spieler erlebt, die Mühe mit Druck gehabt hätten. «In diesem Team ist aber keiner, welcher der Belastung nicht standhält. Diese Mannschaft ist jung und dennoch reif und abgeklärt.»
Auch Köbi Kuhn hat in den eigenen Reihen Qualitäten ausgemacht, die über präzise Flanken, gutes Stellungsspiel und listige Dribblings hinausgehen. «Das Team ist mental gewachsen. Nur wer im Kopf stark ist, kann in solch einem Spiel bestehen. Meiner Mannschaft traue ich das zu. Viele Spieler haben in grossen Ligen Erfahrungen gesammelt. Sie haben erlebt, dass es nicht nur bei Spielen in Istanbul laut zu und her geht.»
Streller fraglich
Wer 2:0 führt, macht sich grosse Hoffnungen. Anderseits stehen Play-offs im Sport auch für besondere Umstürze, turbulente Spiele und Kraftakte jener Teams, die mit dem Rücken zur Wand stehen. Im vorliegenden Fall bedeutet dies: Die Türkei wird versuchen, auf dem Rasen den letzten Strohhalm zu ergreifen, die Schweiz sieht das Ziel in Griffnähe, aber noch verbleibt auf dem Weg an die WM eine letzte markante Steigung.
Kuhn liess sich gestern wie üblich nicht in die Karten blicken, auf welche Anfangsformation er setzen will. Womöglich hatte sich der Zürcher auch noch nicht endgültig entschieden. Zu erwarten ist, dass Christoph Spycher den gesperrten, aber als Maskottchen mitgereisten Ludovic Magnin auf der linken Abwehrseite ersetzen und Raphaël Wicky nach seiner Sperre ins Team zurückkehren wird. Ein Fragezeichen gilt es hinter den Angriff zu setzen. Obwohl man bei fast allen steigende Fieberkurven zu erkennen glaubt, fehlte Marco Streller im Abschlusstraining als Einziger wegen leicht überhöhter Temperatur. Doch auch ohne Grippeanzeichen des Baslers wäre denkbar gewesen, dass Kuhn im Sturm auf Vonlanthen setzt – oder allenfalls mit Alex Frei als einziger Spitze und einem fünf Mann starken Mittelfeld dahinter beginnen lässt.
Selten zuvor hat die Floskel – die Einstellung ist wichtiger als die Aufstellung – aus Schweizer Sicht mehr Gewicht gehabt als heute.
MÖGLICHE FORMATIONEN
Türkei: Volkan; Hamit Altintop, Alpay, Toraman, Ümit Özat; Nihat, Bastürk, Emre, Tümer; Halil Altintop, Hakan Sükür.
Schweiz: Zuberbühler; Degen, Müller, Senderos, Spycher; Vogel, Barnetta, Cabanas, Wicky; Frei, Vonlanthen.
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 11:18 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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roeschu
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 11:23 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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WM-Barrage - Calmy-Rey setzte sich für Nati ein
FUSSBALL - Die Schweizer Aussenministerin Micheline Calmy-Rey hat sich bei ihrem türkischen Amtskollegen in einem Brief über die Vorkommnisse beim Empfang der Schweizer Nationalmannschaft beschwert.
Ivo Sieber, der Mediensprecher des EDA, bestätigte einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung "Blick". "Ich bin erstaunt und besorgt nach den Ereignissen rund um die Ankunft unserer Fussballmannschaft in Istanbul", schrieb die Bundesrätin. "Diese Behandlung ist für mich nicht akzeptabel." Sie hoffe, dass alle Massnahmen getroffen würden, um die Sicherheit der Spieler und der Schweizer Zuschauer zu gewährleisten.
rotweiss.ch
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Ego
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 15:42 |
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Registriert: Samstag 16. Juli 2005, 09:30 Beiträge: 39 Wohnort: BÄRN!!!
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So, ich denke alles wurde gesagt...
Lasst das Spiel beginnen und dann sehen wir weiter. Die Schweiz ist bereit für die WM'06, jetzt braucht nur noch einen kleinen Schritt.
Hopp Schwiiz  ( oder eifach witercho  )
_________________ Wo Rauch ist, ist auch Feuer!
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Gonzo
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 15:57 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Istanbul wird (Ver-)Brennen!

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Gonzo
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 16:06 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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roeschu
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Verfasst: Mittwoch 16. November 2005, 19:20 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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muuuuuuuhahahahhahahahhahahhahahhahahhahahah
1 min: 0 - 1
Hurren Son Frei
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