Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Juni 2004, 18:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07
Beiträge: 252
Diese Züricher sind richtige Deppen. Sollte das Stadion nicht gebaut werden, ist der Image Schaden für die Schweiz sehr gross. Es würden wahrscheinlich wieder etliche Jahre vergehen, bis wir einen grossen Event zugesprochen bekämen.

DANKE ZÜRICH!!! :angryfire:


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Juni 2004, 11:12 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28
Beiträge: 6742
Stadion-Streit: Vandalen verwüsteten VCS-Büros

ZÜRICH – Jetzt haben Vandalen in Sachen Stadion-Streit ihrem Ärger Luft verschafft – sie verwüsteten die VCS-Büros.

Unbekannte haben am Mittwochabend die Eingangstüre des Zürcher Büros des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) mit Farbe beschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf 5000 Franken. Ein ähnlicher Vandalenakt wurde bereits Ende Mai verübt, als die Türen mit Eiern beworfen worden waren.
Die Zürcher Stadtpolizei bestätigte am Donnerstag eine Meldung von «Radio 24», dass beim Eingang des VCS-Büros ein Farbanschlag stattfand. Genauere Angaben zum Vandalenakt konnte sie jedoch noch nicht machen. Es soll sich aber um 30 Vermummte (vermutlich aus der Fussball-Szene) handeln, die um 21.30 Uhr den Anschlag verübt haben.

Dienstagnacht war bekannt geworden, dass die Anwohner des geplanten neuen Zürcher Fussballstadions an ihre Rekursen festhalten werden und damit den Stadionbau weiterhin blockieren.

Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli rief am Mittwoch frustrierte Fussballfans und Stadionbefürworter dazu auf, ihrer Frustration nicht durch Gewalt abzureagieren.


die vandalen verschaffen sich luft mit ihren aktionen. denke das die übhaupt nichts bringen wird.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Juni 2004, 13:24 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28
Beiträge: 6742
Na also.....

Erste Stadion-Beschwerde abgeblitzt

Der Baujurist Robert Wolfer ist mit seiner Beschwerde gegen das Zürcher Stadionprojekt wegen übermässigen Schattenwurfs abgeblitzt.

Das Verwaltungsgericht lehnte Wolfers Beschwerde in seinem Entscheid vom Mittwoch im Hauptpunkt ab, wie Wolfer an einer Medienkonferenz am Donnerstag bekannt gab. Gemäss Wolfer hätte der über 33 Meter hohe Stadionkomplex nicht mehr Schatten werfen dürfen als ein 16 Meter hohes Gebäude. Das Verwaltungsgericht gab aber der Bauherrschaft recht, wonach der Schattenwurf nicht grösser sein darf als bei einem Gebäude von 25 Metern Höhe. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts kann von Wolfer nicht angefochten werden. Auch die Anwohnervereinigungen fechten in ihren Beschwerden den Schattenwurf des Stadionprojektes an.

Quelle: AP
Publiziert am: 10. Juni 2004 12:35


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Freitag 11. Juni 2004, 11:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
ewiges hickhack....... dieser Brüder.

Rekurs des VCS Zürich ist berechtigt

Die Rekurskommission des VCS Schweiz gibt den Rekurrierenden des VCS Zürich Recht: Die erweiterte UVP-Kommission des VCS Schweiz muss innert sieben Tagen in Vollbesetzung über die Erteilung einer Vollmacht im Fall «Einkaufszentrum Stadion Zürich» neu entscheiden.
Bis zum neuen Entscheid bleibt die provisorische Vollmacht des Präsidenten der Rekurskommission in Kraft, heisst es in einer VCS- Mitteilung vom Freitag.

Verstösse gegen geltendes Recht
Das Projekt «Einkaufszentrum Stadion Zürich» verstösst nach Auffassung des VCS Zürich auch in der vom Regierungsrat bewilligten Form gegen geltendes Recht: Die Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln entspreche nicht den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtssprechung.

So sei die Parkplatzzahl immer noch zu hoch. Dieser Umstand und die damit verbundene höhere Anzahl von Autofahrten zum Einkaufszentrum verstiessen gegen das Bundesumweltschutzrecht und die in vergleichbaren Fällen massgebende Bewilligungspraxis.

Über diese geltend gemachten Rechtsverstösse müsse das Verwaltungsgericht entscheiden können. Die erweiterte Umweltverträglichkeitsprüfungs-Kommission (UVP-Kommission) des VCS Schweiz werde deshalb aufgefordert, «in Anwendung ausschliesslich rechtlicher Kriterien zu entscheiden, was folgerichtig zu einer Vollmachtserteilung führen muss».

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Juni 2004, 01:43 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
13. Juni 2004, 02:17, NZZ am Sonntag

Rettungsplan für Stadionbau in Zürich
Ein neues Projekt mit Wohnungen statt Einkaufszentrum soll die EM-Spiele doch noch ermöglichen
Um die Fussball-EM in der Schweiz zu retten, unterstützt alt Bundesrat Adolf Ogi ein neues Zürcher Stadionprojekt mit Wohnungen und wenigen Parkplätzen. Erste Reaktionen fallen positiv aus. Die Investorin Credit Suisse prüft das Projekt.

Francesco Benini

Alt Bundesrat Adolf Ogi sieht die Glaubwürdigkeit der Schweiz gefährdet, wenn bis 2008 nicht wie vereinbart vier Fussballstadien gebaut sind, in denen Spiele der Europameisterschaften ausgetragen werden können. «Der Ruf der Schweiz darf keinen Schaden nehmen», sagt er. Sollte das gegenwärtige Stadionprojekt wegen Rekursen nicht fristgerecht realisiert werden, brauche es ein anderes Projekt, fordert Ogi, der als Bundespräsident die gemeinsame EM-Kandidatur Österreichs und der Schweiz eingefädelt hatte. Ein neues Projekt ausgearbeitet hat der Generalunternehmer Bruno Marazzi - jener Bauunternehmer also, der die Stadien in Basel und Bern realisiert hat und somit über einen Erfahrungsausweis verfügt. Adolf Ogi ist Verwaltungsrat der Marazzi Generalunternehmung AG.

Weniger Schattenwurf
Das neue Projekt umschifft die Klippen, an denen die rechtzeitige Realisierung des gegenwärtig geplanten Baus zu scheitern droht. Marazzis Architekt Max Dudler hat ein Stadion gezeichnet, dessen Mantelnutzung fast ausschliesslich aus Wohnungen besteht. Die Zahl der Parkplätze wäre viel geringer als beim jetzigen Projekt, das ein Einkaufszentrum vorsieht. Marazzi will auf Anfrage keine Auskunft geben über die Details seines Rettungsversuchs für den Zürcher Stadionneubau. Seine Zurückhaltung hat einerseits damit zu tun, dass er nicht als schlechter Verlierer dastehen will - im Projektwettbewerb von 2002 war er gegen die Generalunternehmerin Batigroup und deren Architekten Meili & Peter unterlegen. Marazzi betont, dass das Siegerprojekt architektonisch überzeuge.

Zum andern will der Bauunternehmer die Hauptinvestorin Credit Suisse (CS) nicht unter Druck setzen. CS- Sprecher Matthias Friedli bestätigt auf Anfrage, dass der Immobilienabteilung der Bank Marazzis Projekt vorliege. «Es braucht eine vertiefte Analyse», sagt Friedli. Nötig sei vor allem eine rechtliche und finanzielle Prüfung. Die CS wolle sich Zeit nehmen bis zum 7. Juli und dann informieren. Für die CS ist die rechtzeitige Baurealisierung auf die EM 2008 hin allerdings nicht zentral. «Wir sind von unserem Projekt überzeugt und wollen das Stadion auch später bauen», erklärt Friedli.

Marazzis Projekt sieht einen niedrigeren Bau vor als gegenwärtig geplant, weshalb sich auch aus dem Schattenwurf keine Probleme ergeben dürften. Sowohl die Zürcher Sektion des VCS als auch die Anwohnergruppen im Hardturmquartier erklären auf Anfrage, dass sie einem Stadionbau, der als Mantelnutzung Wohnungen vorsehe, keine Steine in den Weg legen würden. «Wir würden wohl kaum Rekurs einlegen», sagt VCS-Zürich-Geschäftsleiterin Gabriele Petri. Der Parkplatz eines Einkaufszentrums löse bis zu 18 Fahrten pro Tag aus, der Parkplatz einer Wohnung oder eines Büros hingegen im Schnitt nur 2,5 Fahrten. Silvia Biedermann von der Interessengemeinschaft Hardturm erklärt, dass es bei einem Stadionprojekt mit Neuwohnungen viel weniger Opposition von Seiten der Anwohner geben werde. «Wir setzen uns schon seit langem für einen höheren Wohnanteil in unserem Gebiet ein», sagt Biedermann. Laut dem Mediensprecher des Stadtzürcher Hochbaudepartements, Urs Spinner, haben sowohl Stadtpräsident Elmar Ledergerber als auch Stadträtin Kathrin Martelli Kenntnis von Marazzis Projekt. Der Entscheid liege allerdings nicht bei der Stadt, sondern bei der CS. «Solange die CS nicht auf Halbgrün schaltet, wird die Stadt nicht aktiv», betont Spinner. Ob für die Realisierung des neuen Projekts eine Volksabstimmung nötig wäre, müsste abgeklärt werden. Spinner erklärt, dass das Stimmvolk der Landabtretung von der Stadt an die Trägerschaft des Stadions auf der Basis des fünfeckigen Baus von Meili & Peter zugestimmt habe. Es sei unklar, ob die Landabtretung auch für einen anderen Stadionbau gültig wäre.

Unterstützung vom GC
Der Zeitdruck für den Neubau eines Stadions in Zürich ist gross. Wie ein Mitglied des Verwaltungsrats der Marazzi Generalunternehmung AG erklärt, würde es ausreichen, wenn die Bauarbeiten des architektonisch weniger aufwendigen Stadions im Frühjahr 2005 in Angriff genommen werden könnten. Als Alternative zum von Einsprachen blockierten Fünfeck-Bau auf dem Hardturm prüft das Hochbaudepartement der Stadt Zürich gegenwärtig, ob das neue Leichtathletikstadion Letzigrund schneller als geplant realisiert und EM-tauglich gemacht werden kann. Gegen dieses Projekt sprechen allerdings die hohen Kosten, mögliche Einsprachen der Anwohner sowie die Distanz zwischen Zuschauertribünen und Fussballfeld, die durch die Tartanbahn bedingt ist.

Hermann Strittmatter, Vorstandsmitglied des Grasshopper-Clubs, ist der Ansicht, dass Marazzis Projekt die EM in Zürich retten könnte. «Einige Leute müssten über ihren Schatten springen», sagt Strittmatter. Er stimmt mit Ogi überein, dass alle Ideen geprüft werden müssen, welche die in den Worten des Alt-Bundesrats «nationale Blamage» abwenden könnten.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Juni 2004, 01:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Tages-Anzeiger vom 12.06.2004

Hohe Hürden auch beim Letzigrund

Fachleute sagen, dass EM-Spiele im Leichtathletikstadion Letzigrund technisch möglich wären. Aber der Zeitdruck ist immens, und die politische Diskussion hat noch nicht einmal eingesetzt.

Von Felix Müller

Zürich. - Die Chancen für Europameisterschaftsspiele im umstrittenen Stadion Hardturm stehen schlecht. Trotzdem setzt der Stadtrat weiter darauf, die drei Partien in Zürich austragen zu können. Seine Hoffnungen ruhen jetzt auf dem geplanten Leichtathletikstadion im Letzigrund. Dessen Aufrichte ist für 2009 vorgesehen. Damit es zum Joker werden kann, müsste es aber zwei Jahre früher fertig sein. Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli (FDP) lässt deshalb im Eiltempo prüfen, was die Idee taugt (TA vom Freitag). Aus rein technischer Warte dürfte das Leichtathletikstadion tatsächlich eine realistische Alternative sein - dies zeigen Gespräche mit Bau- und Sportfachleuten. Diese bezeichnen die bekannten Probleme als lösbar. Einer der Stolpersteine ist die Anzahl der Sitzplätze. Der europäische Fussballverband Uefa schreibt ein Minimum von 30 000 vor - zudem dürfen die Stadien keine Stehplätze aufweisen. Im Letzigrund sind bisher erst 25 000 Sitzplätze vorgesehen - und 8000 Stehplätze. Um auf die erforderliche Anzahl an Sitzen zu kommen, nennen die Fachleute zwei mögliche Varianten, die sich auch kombinieren lassen: den Abstand zwischen den einzelnen Sitzen verkleinern und provisorische Tribünen bauen.

Enger stuhlen bringt mehr Plätze
Das Beispiel des Basler St.-Jakob-Stadions zeigt, wie viel sich mit einem kleineren Abstand zwischen den Sitzschalen herausholen lässt. Im Moment beträgt er im «Joggeli» 54 Zentimeter, soll für die EM 2008 aber auf 48 reduziert werden. Bei 42 200 Sitzplätzen holen die Basler damit 2500 Plätze heraus - ohne Komforteinbusse. Christian Kern, Chef der Stadiongesellschaft Basel United: «Wir haben einen Test gemacht - die Leute haben nicht einmal einen Unterschied festgestellt.» Rund 1000 Sitzplätze sollten die Architekten mit dieser Massnahme gewinnen können. Wenn die 8000 Letzigrund-Stehplätze zu Sitzplätzen umgewandelt werden, kommen weitere 3000 bis 3500 Sitzgelegenheiten hinzu, schätzt Kern.

Sollte das Soll von 30 000 noch nicht erreicht sein, müssten provisorische Tribünen eingesetzt werden. Die Uefa akzeptierte solche, wenn sie technisch stabil sind - nicht in Frage kommen deshalb Stahlrohrgerüste. In Salzburg haben die Stadionbauer das Problem gelöst, indem sie die Tribünen mit Betonelementen aufstockten und so die Kapazität des Stadions für die EM 2008 von 18 000 auf 30 000 Sitzplätze erhöhten. Nach der EM sollen die Elemente wieder entfernt werden, weil das Stadion für den heimischen Fussballklub Austria Salzburg sonst überdimensioniert wäre, wie Thomas Helbling sagt, der bis vor einem Jahr Projektleiter der EM-Bewerbung der Schweiz und Österreichs war. Ähnlich sind auch mehrere Stadionbetreiber in Portugal vorgegangen, wo heute Samstag die EM 2004 startet.

Stadt will Anfang Juli informieren
Das Hochbaudepartement wollte sich gestern nicht zu technischen Details äussern. Martelli wartet ab, was die laufenden Abklärungen ergeben - sie wird Anfang Juli darüber informieren. Wie ihr Sprecher Urs Spinner sagte, will die Hochbauvorsteherin vermeiden, dass sich die Leute allzu grosse Hoffnungen machen: «Im Moment ist das Letzigrund noch nicht einmal eine Alternative.» Diese defensive Haltung hat gute Gründe: Nach den technischen Hürden warten die wirklichen Knacknüsse.

Die nötigen Projektanpassungen werden auf die Kosten durchschlagen - und damit auf das Investitionsbudget der Stadt, die das alte Stadion besitzt und das neue finanzieren wird. Bisher ging die Stadt von Kosten in der Höhe von rund 100 Millionen Franken aus - nach Abzug von Subventionen von Bund und Kanton.

Der Gemeinderat muss zuerst den Projektierungskredit genehmigen - dies war bisher für diesen Herbst vorgesehen - und danach den Baukredit. Über diesen werden die Zürcherinnen und Zürcher abstimmen können. Ganz so schlank, wie der Stadtrat hofft, wird das Projekt kaum durchgehen. Ein Kritikpunkt könnte das Nutzungskonzept sein: Lohnt es sich, für ein grosses Leichtathletikmeeting und einige Openair-Konzerte pro Jahr so viel Geld auszugeben?

Für das Letzigrundstadion gelten dieselben Termine der Uefa wie für den Hardturm: Es muss spätestens Ende 2007 stehen. Terminlich hat die Stadt eine Grob-rechnung angestellt. Spinner: «Wenn es keine Rekurse gibt, reichen drei Jahre.» Mit anderen Worten: Nur schon ein Rekurs stellt die EM-Spiele im Letzigrund in Frage. Zudem muss das Projekt eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchlaufen.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Juni 2004, 10:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37
Beiträge: 3822
Wohnort: Bern
Hier noch ein Bild vom zukünftigen Letzi!

http://www3.stzh.ch/internet/hbd/home/ausschreiben/wettbewerbe_architektur/ausgefuehrt/stadion_letzigrund_ueberarbeitet.ParagraphContainerList.ParagraphContainer1.ParagraphList.0031.File.jpg/01_bild6-300.jpg


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 16. Juni 2004, 20:41 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Artikel vom 16. Juni 2004, 21:23 Uhr / Quelle: Blick Online

Stadion-Streit - Verwaltungsgericht lässt VCS abblitzen

ZÜRICH – Klappts doch noch mit dem Bau des neuen Stadion Zürich? Das Verwaltungsgericht tritt nicht auf die VCS-Beschwerde gegen das Projekt ein.

Damit wird der Stadionbau nur noch von den Rekursen von Anwohnern blockiert. Die Begründung des Entscheides wird das Verwaltungsgericht innert 10 Tagen mitteilen. Die Zürcher VCS- Sektion, die sich verbandsintern für den Weiterzug der Beschwerde eingesetzt hat, will laut deren Geschäftsführerin Gabi Petri erst dann Stellung nehmen.
Der VCS Schweiz zeigte sich erleichtert und hofft, dass der Entscheid aktzeptiert wird. Der VCS sei nun aus dem Rekursverfahren draussen.

Für die Stadt ist nun entscheidend, wie das Gericht über die Beschwerden der Anwohnerschaft befindet. Erst wenn diese vom Tisch seien, könne das Stadion allenfalls doch noch für die EM 2008 bereitgestellt werden. Für Hochbauvorsteherin Kathrin Martelli ist «das Wunder wieder ein wenig wahrscheinlicher».

Auch Bauherrin Credit Suisse zeigte sich erfreut über den raschen Entscheid. Laut Friedli besteht die Möglichkeit immer noch, dass das Stadion rechtzeitig gebaut werden kann, wenn sich die Anwohnerschaft noch in diesem Monat entscheidet, ihre Beschwerde zurückzuziehen. Wird bis Ende Juni kein Entscheid gefällt, wird die CS die Planungsarbeiten einstellen.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 4. August 2004, 17:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Artikel vom 4. August 2004, 15:06 Uhr / Quelle: Blick Online


Stadion-Streit - Nächster Stichtag rückt näher

ZÜRICH – Und noch immer fragen sich die Schweizer Fussball-Fans: Rollt nun an der EM 2008 der Ball in Zürich oder nicht?

Bald ein Jahr, nachdem das Stadtzürcher Stimmvolk den zwei Stadion-Vorlagen mit grosser Mehrheit zugestimmt hat, ist ein Auffahren der Baumaschinen nicht absehbar. Das Zürcher Verwaltungsgericht erklärte die Art, wie im Gestaltungsplan Fahrtenmodell und Parkplatzzahl berechnet wurden, für unzulässig.
Laut Verwaltungsgericht sind zwischen 1,3 und 2,17 Millionen Fahrten pro Jahr zulässig. Bis am 9. September müssen die Trägerschaft, die Credit Suisse (CS) und die Stadt Zürich, aber auch die rekurrierenden Anwohner entscheiden, ob sie sich mit diesen Vorgaben abfinden können. Dann läuft die Frist für einen Weiterzug ans Bundesgericht ab.

Für die Trägerschaft stellt sich die Frage, mit wie vielen Fahrten das Stadion rentabel betrieben werden kann. Die CS geht von 2 Millionen aus. Die Anwohner fordern allerdings eine Begrenzung von maximal 1,4 Millionen Fahrten pro Jahr.

Für das weitere Vorgehen stehen den Stadionpromotoren drei Varianten offen.

1. Sie lassen das ganze Projekt aus Rentabilitätsgründen sterben.
2. Sie ziehen den Entscheid vors Bundesgericht in der Hoffnung, dass die Lausanner Richter einen Entscheid zu Gunsten der Trägerschaft fällen.
3. Die Trägerschaft akzeptiert den Entscheid und schreibt die Fahrtenzahl im Gestaltungsplan neu fest.

Dieser müsste nochmals öffentlich aufgelegt werden. Eine Volksabstimmung wäre zwar nicht mehr nötig. Doch der ganze Instanzenweg stünde wieder offen: Regierungsrat – Verwaltungsgericht – Bundesgericht. Auch der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) könnte wieder rekurrieren.

Fest steht: Scheitern auch die letzten Verhandlungen mit den Rekurrenten und geht die Trägerschaft vor Bundesgericht, bedeutet dies den frühzeitigen Abpfiff für die drei in Zürich geplanten EM-Spiele. Die Zeit würde nicht mehr reichen, um das Stadion bis zum Turnierbeginn zu bauen.

Schreibt die Trägerschaft den Gestaltungsplan neu aus, ist sie auf den Goodwill der Uefa angewiesen. Diese müsste eine Fristerstreckung für die Fertigstellung des Stadions gewähren.


Letzigrund bleibt Alternative
Sollte das neue Stadion für die EM 2008 nicht fertig werden, bleibt der Stadt Zürich der Letzigrund. Allerdings ist für die Stadt klar, dass das Stadion langfristig, wie ursprünglich vorgesehen, zur reinen Leichtathletik- und Event-Arena werden soll. Aus diesem Grund wäre nach der EM 2008 ein Rückbau nötig.
Derzeit laufen Abklärungen, wie das Stadion EM-tauglich gemacht werden könnte und welche Mehrkosten eine Umrüstung verursachen würde. Notwendig wäre unter anderem eine Erhöhung der Zuschauerkapazität auf 30'000 Plätze.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. August 2004, 11:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
NZZ, 29.8.2004

Totales Zürcher Stadion-Debakel

Bauherrin CS steht vor dem Gang ans Bundesgericht - Projektleiter tritt ab

Die Credit Suisse lässt den Gestaltungsplan für das Fussballstadion im Zürcher Hardturmquartier vom Bundesgericht beurteilen. EM-Spiele finden dort somit keine statt.

Francesco Benini

Das schier endlose Trauerspiel um den Bau eines neuen Fussballstadions auf dem Zürcher Hardturmareal ist um ein Kapitel reicher. Laut zuverlässigen Quellen innerhalb der Bauherrin Credit Suisse (CS) wird die Bank den vom Verwaltungsgericht gefällten Entscheid über das Stadion ans Bundesgericht weiterziehen. Somit steht fest, dass das ambitiöse fünfeckige Stadion nicht rechtzeitig auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 gebaut wird. Projektleiter Reinhard Giger, Leiter Real Estate Management der CS, geht überdies Ende März 2005 im Alter von 56 Jahren in Frühpension.

Einigung ausgeschlossen
Laut den Quellen in der CS sind die zuständigen Amtsträger der Stadt Zürich darüber informiert worden, dass der Gang ans Bundesgericht bevorsteht. Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements, erklärt, dass der Entscheid, den die Stadt in Zusammenarbeit mit der CS fällen werde, noch nicht getroffen sei. Urs Spinner sagt aber auch: «Die Stadt Zürich hat zur Kenntnis genommen, dass die CS grosses Interesse daran hat, vor Bundesgericht zu gehen.» Der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber äussert sich zur Sache nur wie folgt: «Ich bin bodenlos enttäuscht.»

Anfang Juli hatte das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich entschieden, dass die Stadt die Anzahl Autofahrten, die das Stadion pro Jahr auslösen darf, neu festlegen muss, und zwar auf einen Wert zwischen 1,3 und 2,17 Millionen. Die Zahl kann angefochten werden. Für die Anwohner im Hardturmquartier liegt die oberste Grenze bei 1,75 Millionen. «Schon dieses Kompromissangebot hat im Quartier für heftige Diskussionen gesorgt», sagt Monika Spring, Co-Präsidentin der Interessengemeinschaft Hardturm. Für die CS sind 1,75 Millionen Fahrten völlig inakzeptabel. Die Bank hatte verlauten lassen, dass 2 Millionen Fahrten der untersten Grenze entsprächen; wie Mitarbeiter der CS berichten, müsste die Limite aber eher bei 2,2 Millionen liegen, wenn die angestrebte Rentabilität erreicht werden soll. «Dass wir uns mit der CS auf 2 Millionen Fahrten einigen, ist ausgeschlossen», sagt Anwohnerin Monika Spring. Die letzten Hoffnungen auf EM-Spiele im Hardturm müssen also begraben werden.

Dies ist nicht die einzige Hiobsbotschaft für all jene, die auf einen Stadionneubau in Zürich warten. Der Projektleiter der CS, Reinhard Giger, der das Bauvorhaben mit grossem Engagement vorantrieb, geht im kommenden Frühling in Frühpension. Giger erklärt auf Anfrage, dass sein Entscheid in keinem Zusammenhang stehe mit der schwierigen Entwicklung des Stadionprojekts. «Ich bin seit zwanzig Jahren bei der CS. Das war eine sehr intensive Zeit. Jetzt will ich etwas für mich alleine machen», sagt Giger. Den Entschluss, die Tätigkeit bei der Bank zu beenden, habe er im vergangenen Juli gefasst. Giger betont, dass er von der Geschäftsleitung der CS stets gestützt worden sei in seiner Haltung zum Stadionprojekt. Auf die Frage, ob die CS den Entscheid des Verwaltungsgerichts ans Bundesgericht weiterziehe, sagt Giger: «Das ist eine Option.» Die Frist für den Rekurs läuft am kommenden 9. September ab. Laut gut unterrichteten Quellen erwägt die CS neben dem im Grundsatz beschlossenen Weiterzug ans Bundesgericht derzeit nur noch eine andere Option, die allerdings weniger wahrscheinlich sei: die Aufgabe des Stadionprojekts.

Will die Stadt Zürich die EM-Spiele nicht an einen anderen Austragungsort verlieren, bleibt ihr nun keine andere Wahl, als den Neubau des Letzigrundstadions voranzutreiben. Das geplante neue Leichtathletikstadion muss angepasst werden; erforderlich sind vor allem zusätzliche Sitzplätze und eine grössere Infrastruktur für die Medienschaffenden.

Auch Letzigrund fraglich
Zu den geplanten Kosten von 110 Millionen Franken kommen dadurch weitere rund 15 Millionen für bauliche Anpassungen. Angesichts des Spardrucks bei der öffentlichen Hand ist nicht auszuschliessen, dass einer solchen Investition für drei EM-Spiele Widerstand erwächst. Über die Realisierung des Projekts werden die Stadtzürcher Stimmberechtigten befinden. Ein einziger Rekurs gegen den Gestaltungsplan des neuen Letzigrundstadions würde auch für dieses Vorhaben das Ende bedeuten. Bei einer geplanten Bauzeit von zwei Jahren und einem Fertigstellungstermin im Frühling 2008 - was der Europäische Fussballverband ausnahmsweise erlaubt - müssen im Letzigrund in eineinhalb Jahren die Bagger auffahren. Im Zürcher Stadtrat ist die Ansicht verbreitet, dass für die EM-Spiele «viel, aber nicht alles unternommen werden soll». Die gesicherte Durchführung des Leichtathletikmeetings sei für Zürich ebenso wichtig.

Über die Durchführbarkeit von EM- Spielen im neuen Letzigrundstadion wird die Stadt Zürich innerhalb der kommenden zehn Tage informieren.

http://www.nzz.ch/2004/08/29/il/page-article9TLV4.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de