Pierre Benoit bleibt beim SFV
Pierre Benoit, als SFV-Kommunikationschef im Zug der Spuck-Affäre um Alex Frei an der EM-Endrunde in Portugal in arge Kritik geraten, wird weiterhin für die Medienarbeit im Schweizerischen Fussballverband (SFV) zuständig sein.
Wie der SFV in einem Communiqué mitteilt, wechselt die direkte Verantwortung für Kommunikation, Marketing und Sponsoring von Pierre Benoit zu SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron.
Der SFV schreibt in diesem Zusammenhang von einer "neuen Kommunikationsstruktur", die ab sofort gültig ist: "Die fussballerischen Grossereignisse WM-Ausscheidung 2006 und Euro 2008 sind sowohl für den Schweizerischen Fussballverband wie auch für die Nationalmannschaft von entscheidender Bedeutung. Deshalb hat der Zentralvorstand entschieden, den Schlüsselbereich Kommunikation neu zu strukturieren. Mit Blick auf diese Grossereignisse kommt den Bereichen Kommunikation, Marketing und Sponsoring im SFV eine immer bedeutendere Rolle zu. Deshalb hat der Zentralvorstand die direkte Verantwortung dafür Generalsekretär Peter Gilliéron übertragen."
Pierre Benoit ist demnach der Verantwortung entbunden, zumindest was die Bereiche Marketing und Sponsoring betrifft. Benoit werde sich in Zukunft auf die Medienarbeit für den Verband konzentrieren, steht in der SFV-Mitteilung weiter.
Dies wiederum bedeutet, dass er im zentralen Bereich Kommunikation weiterhin operativ tätig sein wird. Der Verband erhofft sich eine Verbesserung der Dienstleistung für die Medien. Nach Darstellung des SFV hat Benoit "einen guten Draht zu den Sportjournalisten".
news.ch, 25.11.2004
Scheiss Vetternwirtschaft. RAUS mit Benoit!!!! 