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 Betreff des Beitrags: UEFA Cup Qualifikation
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. August 2004, 15:26 
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Second qualifying round - First leg
Match kick-offs are listed in local time

10/08/2004
Banatski 1-2 Maribor
Pasching 3-1 Zenit
Omonia 1-1 CSKA Sofia

12/08/2004
Železnik 17:00 Steaua
Banská Bystrica 17:00 Wil
Željeznicar 17:00 Litex
Nistru 17:30 Sigma
Petrzalka 17:30 Dnipro
Tbilisi 18:00 Legia
Illichivets 19:00 Austria
Metalurh 19:00 Tiraspol
Glentoran 19:00 Elfsborg
Odd 19:00 Ekranas
Ventspils 19:00 Brøndby
Stabæk 19:00 Haka
Öster 19:00 Metalurgs
Dinamo Zagreb 19:00 Primorje
Slavia 19:00 Dinamo Tbilisi
Újpest 20:00 Servette
Levski 20:00 Modrica
Otelul 20:00 Partizan
AEK 20:00 M. Petach-Tikva
Terek Grozny 20:00 Lech
Bodø 20:00 Lev. Tallinn
Hafnarfjördur 20:00 Dunfermline
Beveren 20:00 Vaduz
Amica 20:00 Honvéd
Gençlerbirligi 20:15 Rijeka
Rapid 20:15 Rubin
Hammarby 20:45 ÍA
Sakhnin 21:00 Partizani
Žalgiris 21:05 AaB


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 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. August 2004, 22:01 
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Beiträge: 3822
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Auswärts-Niederlagen für Wil und Servette

Auf Wil und Servette warten in den Rückspielen der 2. Qualifikationsrunde des UEFA-Cup schwierige Aufgaben. Sowohl Wil (bei Banska Bystrica) als auch Servette (bei Ujpest Budapest) verloren 1:3.
Mit dem gleichen Resultat kehrt Vaduz aus Beveren (Be) zurück. Gegen den KSK Beveren, der mit elf Spielern von der Elfenbeinküste startete, ist diese Schieflage im Rückspiel in zwei Wochen kaum mehr zu korrigieren.

Die in die Challenge League relegierten St. Galler überzeugten in der Slowakei bei ihrer Europacup-Première mit einer taktischen Meisterleistung 72 Minuten lang, ehe die Konzentration in der Schlussviertelstunde nachliess. Nach dem allzu krassen 1:3 wird es für die von Trainer Walter Hörmann neu zusammengesetzte junge Truppe äuserst schwer, den Rückstand im Rückspiel am 26. August im Zürcher Hardturm zu korrigieren.

Servette Genf wartet auch nach dem Gastspiel bei Ujpest Budapest auf den ersten Saisonsieg. Christian Karembeu zeigte trotz Trainingsrückstand in der Innenverteidigung ein vielversprechendes Debüt. Sein Verteidigerkollege Hervé Alicarte schoss das zwischenzeitliche 1:2. Das Schlusslicht der Super League muss damit im Rückspiel im Stade de Genève am 26. August mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, soll die Europacup-Saison nicht vorbei sein, ehe sie richtig begonnen hat.

Dukla Banska Bystrica - Wil 3:1 (0:0)

Stiavnicky. -- 6210 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Tudor (Rum). -- Tore: 72. Agim Nushi 0:1. 75. Semenik 1:1. 79. Semenik (Foulpenalty) 2:1. 90. Jakubko 3:1.

Wil: Lopar; Schönenberger, Dzombic, Ivelj, Hämmerli; Oberli, Previtali; Kristian Nushi, Savic (82. Gsell), Wiederkehr (58. Agim Nushi); Mordeku (75. Egli). -- Bemerkungen: Banska Bystrica ohne Pancik und Kentos (beide verletzt). Wil ohne Vitinho (noch keine Arbeitsbewilligung) und Pires (verletzt). 79. Rote Karte für Dzombic (Notbremsdefoul), 87. Rote Karte für Kulik (grobes Foul). Verwarnungen: 9. Pecovsky, 17. Dzombic, 20. Hämmerli, 44. Toth, 58. Previtali, 69. Penov (alle Foul), 92. Oberli (Reklamieren).

Ujpest - Servette 3:1 (1:0)

Ferenc Puskas, Budapest -- 4000 Zuschauer. -- SR Eriksson (Sd). -- Tore: 42. Polonkai 1:0. 56. Rajczi 2:0. 57. Alicarte (Foulpenalty) 2:1. 64. Toth 3:1.

Servette: Roth; Portillo, Karembeu, Alicarte, Edu; Callà (73. Toni), Leonardo (80. Londono), Diogo, Ziani, Beausejour; Hassli (82. Kader). -- Bemerkungen: Servette ohne Furo, Pont, Domoraud, Bah, Moldovan, Cravero (alle verletzt) und Valvidia (nicht spielberechtigt). 78. Pfostenkopfball von Juhar. Verwarnungen: 7. Ziani, 23. Tamasi, 49. Grosz, 85. Vankzak (alle Foul).

Beveren - Vaduz 3:1 (2:0)

Freethiel. -- 4000 Zuschauer. -- SR Lattik (Est). -- Tore: 23. Tokpa 1:0. 26. Romaric 2:0. 56. Zarn 2:1. 65. Né 3:1.

Vaduz: Silva; Telser, Hasler, Gohouri, Michael Stocklasa; Zarn, Martin Stocklasa, Bismark, Burgmeier (20. Weller); Fischer, Dos Santos. -- Bemerkungen: Vaduz ohne Obhafuoso (kein Visum für Belgien). 20. Burgemeier verletzt ausgeschieden. 32. Pfostenschuss Dos Santos. Verwarnungen: 36. Michael Stocklasa (Foul).

Weitere Resultate

Zelznik Belgrad - Steaua Bukarest 2:4. Petrzalka Bratislava - Dnjepr Dnjepropetrowsk (Ukr) 0:3. Illitschiwez Mariupol (Ukr) - Austria Wien 0:0. Ventspils (Lett) - Bröndby Kopenhagen 0:0. Levski Sofia - Modrica (Bos) 5:0. Slavia Prag - Dynamo Tiflis 3:1. Rapid Wien - Rubin Kasan (Russ) 0:2.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. August 2004, 23:02 
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Beiträge: 29376
news.ch, 26.8.2004

Desaster für den Schweizer Fussball

Riesen-Desaster für die Schweizer Klubs im diesjährigen Europacup: Nach den Young Boys sind auch Cupsieger Wil und der FC Servette bereits in der Qualifikationsphase kläglich gescheitert.

Erstmals seit 1975 vermochte sich damit kein einziges Schweizer Team auf sportlichem Weg für die nächste Runde zu qualifizieren. Schweizer Meister Basel kann nur im UEFA-Cup mittun, weil er als Verlierer der 3. Qualifikationsrunde für die Champions League automatisch an der 1. Hauptrunde des UEFA-Cup (dem sogenannten Verlierer-Cup) teilnehmen darf.
Nach dem klaren Out des Super-League-Zweiten YB gegen Roter Stern Belgrad (2:5-Gesasmtskore) und der deutlichen Niederlage des FCB gegen Inter Mailand (1:5) schieden nun auch Wil und Servette sang- und klanglos aus. Die Ostschweizer schafften gegen Banska Bystrica zuhause lediglich ein 1:1, die Genfer bezogen gegen Ujpest Budapest auch in Genf eine 0:2-Niederlage. Beide Teams hatten das Hinspiel auswärts mit 1:3 verloren.

Die blamablen Darbietungen der Schweizer Europacup-Vertreter werden sich im UEFA-Cup-Ranking entsprechend niederschlagen. Man kann schon jetzt davon ausgehen, dass der Meisterschafs-Zweite in der übernächsten Saison nicht mehr an der Champions-League-Qualifikation wird teilnehmen dürfen.

Auch für den FC Vaduz ist das Abenteuer UEFA-Cup nach dem Rückspiel in der zweiten Qualifikations-Runde bereits beendet. Der 1:3-Niederlage gegen den belgischen Vertreter Beveren vor 14 Tagen folgte trotz klarem Chancenplus ein 1:2.

Servette - Ujpest Budapest 0:2 (0:0)
Stade de Genève. -- 5680 Zuschauer. -- SR Richards (Wales). -- Tore: 84. Bükszegi 0:1. 90. Feczesin 0:2. -- Servette: Roth; Londono (69. Callà), Furo, Karembeu, Edu; Diogo; Leonardo, Ziani (81. Lombardo), Beausejour (59. Merino); Hassli, Kader. Bemerkungen: Servette ohne Alicarte, Cravero, Domoraud (alle verletzt), Bah, Moldovan (beide rekonvaleszent), João Paolo und Valdivia (nicht spielberechtigt). Ujpest komplett. 78. Pfostenschuss von Feczesin. 90. Lattenschuss von Simek. Verwarnungen: 35. Juhar, 88. Furo (beide wegen Fouls). 86. Gelb-Rote Karte gegen Juhar (Ballwegschlagen).

Wil - Dukla Banska Bystrica 1:1 (0:0)
Hardturm, Zürich. -- 1200 Zuschauer. -- SR Kapitanis (Zyp). -- Tore: 61. Semenik 0:1. 68. Zverotic 1:1. -- Wil: Lopar; Schönenberger, Ivelj, Previtali, Hämmerli; Oberli, Wiederkehr; Kristian Nushi (52. Zverotic), Savic, Agim Nushi (62. Egli); Mordeku (66. Gsell). -- Bemerkungen: Wil ohne Dzombic (gesperrt), Pires (verletzt), Vitinho und Bem (keine Spielberechtigung). Banska Bystrica ohne Kulik (gesperrt) und Pancik (verletzt). 9. Zajac hält Foulpenalty von Savic. 40. Gelb-Rote Karte für Urgela (Foulspiel). 94. Rote Karte für Semenik (grobes Foulspiel). Verwarnungen: 22. Kunzo, 25. Dzurik (beide Foul), 35. Urgela (Handspiel), 43. Wiederkehr, 45. Savic, 55. Previtali, 58. Vyskoc (alle Foul).

Vaduz - Beveren 1:2 (0:1)
Rheinpark. -- 1100 Zuschauer. -- SR Panic (Bos). -- Tore: 32. Junior 0:1. 56. Romaric 0:2. 78. Zarn 1:2. -- Vaduz: Silva; Telser, Gerster, D´Elia, Michael Stocklasa; Zarn, Rivera (76. Bismark), Perez, Weller (63. Obhafuoso); Fischer, Dos Santos (63. Polverino). -- Bemerkungen: Vaduz ohne Martin Stocklasa (gesperrt), Hasler (krank), Burgmeier und Gohouri (beide verletzt). Beveren ohne Kaiper (verletzt). Platzverweis: 79. Junior (Tätlichkeit). Verwarnungen: 8. Eboué (Hands), 29. Fischer (Unsportlichkeit), 44. Lardenoit (Foul), 70. Kante (Foul), 74. Diawara (Foul), 81. Telser (Foul), 82. D´Elia (Foul), 92. Romaric (Unsportlichkeit).

(Quelle: Si)

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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. August 2004, 10:39 
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Beiträge: 29376
Schweiz fällt im UEFA-Fünfjahres-Ranking zurück

FUSSBALL - YB, Wil und Servette bereits ausgeschieden: Das miserable Abschneiden der Schweizer Fussball-Teams im Europacup warf die Schweiz im Fünfjahres-Ranking der UEFA vom 13. auf den 17. Platz zurück.

Verbleibt die Schweiz auf dieser Position, würde sie übernächsten Sommer die Berechtigung verlieren, zwei Mannschaften für die Champions-League-Qualifikation abzustellen. Der Meisterschaftszweite der nächsten Saison dürfte im Sommer 2006 nur noch um eine Teilnahme am UEFA-Cup kämpfen.

Die einzige Hoffnung in diesem Herbst ruht nach dem schnellen Ausscheiden der Young Boys sowie dem blamablen Out von Servette und Wil auf dem FC Basel. Der Schweizer Meister ist nach seinem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation automatisch für den UEFA-Cup qualifiziert. Mindestens zwei Ränge müsste die Schweiz wieder gutmachen können. Dazu sind mehrere Siege des FCB nötig.

Aufholen schwierig

Ein Wettmachen der diese Saison verlorenen Plätze ist jedoch schwierig. Wahrscheinlicher ist, dass die Schweiz noch weiter zurückfällt, weil sie nur noch ein Team im Wettbewerb hat, während die unmittelbare Konkurrenz noch mit mehreren Klubs punkten kann. Israel als 14. des Rankings, hat mit Maccabi Tel Aviv eine Mannschaft in die Champions League gebracht, die Ukraine (15.) figuriert sogar mit zwei Teams in der Königsklasse, und auch Norwegen (16.) ist einmal mehr mit Rosenborg Trondheim vertreten.

Mit den durch YB, Wil und Basel bisher gewonnenen drei Punkten rangiert die Schweiz diese Saison in der Zwischenwertung beinahe am Schluss. Einzig Mazedonien, Luxemburg, Färöer, Malta, Wales, San Marino und Andorra haben unter den 51 teilnehmenden Nationen noch schlechter abgeschnitten. Selbst Liechtenstein und Exoten wie Weissrussland, Aserbaidschan, Armenien oder Estland haben in dieser Europacupsaison bisher bessere Ergebnisse geliefert.

Nur 1959 noch schlechter

Um ein ähnlich schlechtes Abschneiden der Schweizer Europacup-Vertreter zu finden, muss man in der Geschichte weit zurückblättern. Selbst 1975, als letztmals alle vier Schweizer Teams in der ersten Runde ausschieden, kamen doppelt so viele gewonnene Punkte zusammen. Und 1968, als gleich fünf Schweizer Teams europäisch mitbuhlten, setzte es immerhin zwei Siege in zehn Partien ab. Damals hiessen die Gegner allerdings Barcelona, AB Kopenhagen, Juventus Turin, Bologna und Napoli. Schlechter als diese Saison war die Schweiz einzig im Jahr 1959, als die drei Schweizer Vertreter nur ein Unentschieden erreichten.

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