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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 03:41 
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47
Beiträge: 496
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Gut: toll gekämpft, 1 punkt geholt

schlecht: wieder keinen grossen geschlagen, Degen, chancenauswertung, zu viele individuelle fehler.


Ich denke alles in allem eine ordentliche leistung unseres teams, alles ein klein wenig besser machen und ein zubi der zur abwechslung mal wieder eine souveräne partie spielt dann können wir (fast) jeden schlagen.

Und bitte bitte raus mit degen ! da haben wir doch genug alternativen nicht so wie im sturm.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 08:45 
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Haribo hat geschrieben:
wieso bringt dr köbi dr margairaz???

fcz syndrom? :roll:


JA!

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 09:36 
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Registriert: Dienstag 30. Mai 2006, 18:26
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Wohnort: Welschenrohr
hellbob hat geschrieben:
Haribo hat geschrieben:
wieso bringt dr köbi dr margairaz???

fcz syndrom? :roll:


JA!


däm chani ume zuestimme!


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 11:09 
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Bund, 14.06.2006

Leiden in der grossen Hitze

Riesig waren die Erwartungen, enttäuschend das Spiel. Beim langweiligen 0:0 in Stuttgart gegen Frankreich kämpften die Schweizer Spieler vor allem mit der Hitze. Der WM-Auftakt hat Spuren hinterlassen.Der Schweizer Nationalcoach Köbi Kuhn sprach nach dem 0:0 gegen Frankreich von einem «nicht schlechten Start».

Vermutlich hatte die gute Frau vom Stuttgarter Lokalradio nicht an die armen Nationalspieler aus der Schweiz und Frankreich gedacht, als sie am Nachmittag den Ratschlag erteilt hatte, bei diesen hohen Temperaturen viel Wasser zu trinken, die Sonne zu meiden und erst in den späten Abendstunden wieder Sport zu treiben. Nach 18 Uhr aber, als das Thermometer immer noch über 30 Grad angab und es unten auf dem Rasen des Gottlieb-Daimler-Stadions brütend heiss sein musste, war es für die Spieler relativ schwierig, die Sonne zu meiden. Immerhin, Wasser durften sie trinken, und das taten sie in grossen Mengen, und auch an den Tipp mit der Sportverweigerung fühlte man sich angesichts des uninspirierten Spiels teilweise erinnert.


25 000 Schweizer Fans

Die Fussballer schlichen über den Rasen, als läge ein anstrengender Marathon hinter ihnen, rasche Tempoverlagerungen oder Hochgeschwindigkeitssprints standen nicht zuoberst auf der Agenda. «Die Hitze hat brutal aufs Tempo gedrückt», sagte Tranquillo Barnetta. Vielleicht hätte ja ein Tor dem Spiel ganz gut getan, und vielleicht wäre ja alles anders gekommen, wenn der Freistoss Barnettas in der 24. Minute nicht an den Pfosten geklatscht wäre. Man muss im Konjunktiv bleiben, um positive Ansätze zu finden. Schön reden lässt sich der Auftaktmatch der Schweizer in die WM 2006 nicht, aber das lag gewiss nicht nur an ihnen. Die rund 25 000 Schweizer Anhänger im Stadion applaudierten den Nationalspielern nach Spielende jedenfalls freundlich, sie honorierten auch die Opferbereitschaft ihrer Landsleute.


Müllers Bedenken

Man musste sich nämlich Sorgen um die Gesundheit einzelner Spieler machen. «Ich hatte Angst vor einem Sonnenstich», sagte Patrick Müller, der sich eine Viertelstunde vor Schluss auswechseln liess. Viel verpasst hat der Innenverteidiger nicht mehr, denn auch in der Endphase vermutete man manchmal, bei den Franzosen stünden zwar auf den Trikots die Namen von Weltklassespielern, nicht aber die dazu gehörigen Fussballer darin. Zinédine Zidane, einst ein Genius am Ball, schlug den einen oder anderen hübschen Pass auf den einzigen französischen Stürmer Thierry Henry, vermochte aber von der fehlenden Intensität nicht zu profitieren. Man hatte ja vor dem Treffen noch gedacht, dass die Hitze den jugendlichen Schweizern zum Vorteil gereichen könnte, während die Leistungsträger der Equipe Tricolore überwiegend im Seniorenfussballalter steht.
Es war also ein schlechtes Spiel mit wenig Höhepunkten. Daniel Gygax vergab eine sehr gute Torchance, als er einen Kopfball aus wenigen Metern nicht an Fabien Barthez vorbeibrachte. Doch den Sieg hätte keine Mannschaft verdient gehabt.


Gegen Togo um 15 Uhr

Die Expertenkommission der Fifa hat dann doch noch einen besten Spieler der Partie gefunden: Der Franzose Claude Makelele, einer der unauffälligen, aber wirkungsvollen Arbeiter im defensiven Mittelfeld. Der «Tor des Spiels» war aber Alex Frei, der in der Nachspielzeit einen Freistoss mit der Hand ins Tor befördern wollte – Johan Djourou hätte den Ball (Achtung: Konjunktiv!) vermutlich ins Tor geköpft. Aber so ein 0:0 gegen Frankreich ist ja auch kein schlechter Start in eine WM. Ärgerlich sind die fünf gelben Karten gegen die Schweizer, für die Philipp Degen kein Verständnis hatte. «Der Schiedsrichter hat zu kleinlich gepfiffen», sagte der Rechtsverteidiger, der seinen linken Fuss wegen einer starken Prellung einbandagieren musste. Die Hitzeschlacht von Stuttgart hat Spuren hinterlassen. «Gegen Togo am Montag wird es sehr schwierig», sagte Barnetta. Auch er wird mit Schrecken daran gedacht haben, dass die Anspielzeit von 15 Uhr die Afrikaner weniger belasten dürfte.

Genug, um zufrieden zu sein

Die Schweiz und Frankreich gingen bei ihrem persönlichen WM-Auftakt im Gottlieb-Daimler-Stadion lieb miteinander um – trotz acht Verwarnungen, die der russische Schiedsrichter ausgesprochen hatte. Die Punkteteilung bietet keinen Grund, Trübsal zu blasen. Zum Auftakt eines Turniers zählt in erster Linie das Nichtverlieren, zumal die restlichen Gruppengegner Togo und Südkorea in Reichweite liegen sollten.

Köbi Kuhn wusste dem torlosen Treffen positive Seiten abzugewinnen, ohne in Euphorie zu verfallen. «Dieser Punkt ist für uns kein schlechter Start.» Sein Gegenüber Raymond Domenech hat ebenfalls Übung, ein Unentschieden gegen die Schweiz in Worte zu fassen. «Die Schweizer haben nun dreimal in Folge gegen uns nicht verloren. Also haben sie wiederum gut verteidigt.» Der in seiner Heimat arg kritisierte Nationalcoach wählte seine Sätze sorgfältig aus. «Das Resultat zählt im Fussball. Wir haben kein Tor geschossen, also müssen wir es gegen Südkorea besser machen.»


Steigerung nötig

Raum zur Entfaltung sieht auch Köbi Kuhn. «Ich bin sicher, dass wir uns steigern werden. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir den Ball zu wenig sorgfältig behandelt», sagte der Zürcher, der die vielen Abspielfehler in Zusammenhang mit der Nervosität der Spieler brachte. Er wolle sich trotz einem Pfostenschuss (von Barnetta) und einer Grosschance (für Gygax) nicht lange mit der Frage befassen, ob die Schweiz eher einen Punkt gewonnen oder zwei Zähler verloren habe. «Diese Spielerei ändert nichts am Ergebnis.» Man dürfe auf keinen Fall vergessen, gegen wen die Schweiz gespielt habe. «Frankreich besitzt ein Team mit vielen phantastischen Fussballern. Aber es hat uns abermals nicht bezwungen.» Anderseits unterliess es der Nationaltrainer auch nicht, anzufügen, dass «wir weiterhin darauf warten, einen Gegner dieses Kalibers zu schlagen.»
Die Trainer waren sich in ihrer Analyse ziemlich einig. Das galt auch für die Einschätzung der Leistung des Schiedsrichters. Domenech bemängelte, dass der Spielleiter die Szene, in der Patrick Müller den Ball kurz vor Halbzeit mit dem Arm berührte, «nicht als penaltyreif» einstufte. Kuhn seinerseits musste zähneknirschend zur Kenntnis nehmen, dass Magnin, Philipp Degen, Cabanas, Barnetta und Frei verwarnt wurden. «Ich habe den strengen Massstab nicht verstanden. Wird so rigoros durchgegriffen, trifft es fast alle Spieler.»
Die Schweizer teilten nicht nur aus, sie mussten auch gehörig einstecken. Die medizinische Abteilung wird jedenfalls einiges zu tun haben. Aus Spielersicht kommt der Besuch der Lebenspartnerinnen in Bad Bertrich zur rechten Zeit.

Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart. – 52 000 Zuschauer (ausverkauft). – SR Iwanow (Russ).

Frankreich: Barthez; Sagnol, Thuram, Gallas, Abidal; Vieira, Makelele; Wiltord (84. Dhorasoo), Zidane, Ribéry (70. Saha); Henry.

Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller (75. Djourou), Senderos, Magnin; Barnetta, Vogel, Cabanas, Wicky (81. Margairaz); Frei, Streller (57. Gygax).

Bemerkungen: 24. Pfostenschuss Barnetta. Verwarnungen: 42. Magnin (Foul), 45. Barnetta (Unsportlichkeit), 56. Degen (Foul), 64. Abidal (Unsportlichkeit), 72. Cabanas (Foul), 72. Zidane (Unsportlichkeit), 92. Sagnol (Unsportlichkeit), 93. Frei (Unsportlichkeit).

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Zuletzt geändert von shalako am Mittwoch 14. Juni 2006, 11:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 11:10 
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Bund, 14.06.2006

«Dieses 0:0 kann viel wert sein»

Der 35-jährige Pascal Zuberbühler bestritt gegen Frankreich sein erstes WM-Spiel. Der Goalie ist mit dem Punkt zufrieden.



Pascal Zuberbühler, wie bewerten Sie das 0:0 gegen Frankreich?

Pascal Zuberbühler: Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wir ein positives Resultat wollen. Das haben wir erreicht, dieses 0:0 kann sehr viel wert sein für uns.


Das Niveau der Partie war insgesamt tief. Hing das vor allem mit der Hitze zusammen?

Wir wussten, dass es heiss wird. Das war für beide Teams gleich. So schlecht fand ich das Spiel nicht, es gab gute Szenen.


Aber es gab nicht viele Torszenen. Hing das zögerliche Angriffsspiel der Schweiz mit dem Respekt vor den Franzosen zusammen?

Welchem Respekt? Noch einmal: Das Spiel war gut. Es war auch klar, dass wir gegen Frankreich nicht zu unglaublich vielen Torchancen kommen werden. Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden, denn Frankreich ist eine Spitzenmannschaft und sicher der Favorit in unserer Gruppe.


Ein Favorit, der aber gegen die Schweiz enttäuscht hat.

Ein erstes Spiel ist für alle Teams heikel, man muss schauen, wo man steht. Frankreich hat auch gute Chancen gehabt.


In der ersten Halbzeit war es Starstürmer Thierry Henry, der Sie dreimal geprüft hat.

Für mich war das kein Privatduell. Ich habe gar nicht gemerkt, dass es dreimal Henry war. Wir haben als Team defensiv sehr diszipliniert gespielt.


Wie beurteilen Sie die Szene, als der Ball nach einem Schuss Henrys direkt vor Ihnen im Strafraum an den Arm Patrick Müllers ging?

Das ist schwierig zu beurteilen. Der Arm ging nicht zum Ball, insofern war es kein Penalty. Es ging aber alles sehr schnell.


Wie haben Sie Ihr erstes Spiel an einer Fussball-WM erlebt?

(lacht) Es war warm. Nein, natürlich ist das eine spezielle Sache, doch als das Spiel anfing, war ich konzentriert.


Südkorea hat Togo 2:1 geschlagen. Wie sehen Sie die Schweizer Ausgangslage?

Sie ist sehr gut. Wir haben gegen Frankreich einen Punkt geholt, das müssen Südkorea und Togo erst schaffen. Ich bin optimistisch. (fdr)

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 11:12 
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Bund, 14.06.2006

Freis doofe Aktion

Abwehrchef Senderos war gegen Frankreich gut, Goalie Zuberbühler sicher, viele Schweizer mittelmässig, richtig schlecht keiner.

Pascal Zuberbühler Note 4,5
Eine sichere Leistung des Schweizer Torhüters, der aber selten ernsthaft geprüft wurde und einen geruhsamen Nachmittag verbrachte. Vor der Pause durfte er die Abendsonne Stuttgarts geniessen. Drei Interventionen gegen Henry, ein Fangfehler kurz vor Schluss.

Philipp Degen Note 4
Ohne Fehler, aber auch ohne die grossen Glanzlichter in der Offensive. Teilweise zu ballverliebt, als er aussichtsreiche Kontersituationen vertändelte. Verbrachte die letzten zehn Minuten im rechten Mittelfeld, weil er humpelte, die Schweiz aber bereits dreimal gewechselt hatte.

Patrick Müller Note 4
Solide Partie des Routiniers, einzig bei vereinzelten Pässen Zidanes auf Henry mit leichten Orientierungsschwierig keiten. Wurde eine Viertelstunde vor Schluss angeschlagen ausgewechselt.

Philippe Senderos Note 5
Eine starke Leistung des Youngsters. Bloss die unsichere Aktion, als er in der ersten Halbzeit einen Ball bös unterlief und Ribéry aufs Schweizer Tor losziehen konnte, schmälert den sonst sehr guten Eindruck.

Ludovic Magnin Note 4
Wie erwartet mit Schwächen in der Defensive, hatte grosse Mühe mit Wiltord. Wie erwartet mit Stärken in der Offensive. Ebenfalls mit Licht und Schatten bei den Freistössen.

Tranquillo Barnetta Note 4
Kam nicht ins Spiel. Steigerte sich, ohne jedoch jenen Esprit
zu versprühen, der in zuletzt oft ausgezeichnet hatte. Hatte Pech bei einem Pfostenschuss nach einem scharf getretenen Freistoss.

Ricardo Cabanas Note 3,5
Einige Fehlpässe, nach hinten solid, aber in der Vorwärtsbewegung ohne Ideen. Spielte oft quer und rückwärts und war damit gestern nicht die perfekte Ergänzung zu Captain Vogel.

Johann Vogel Note 3,5
Auch er blieb im zentralen Mittelfeld unauffällig. Die grandiosen Aktionen nach vorne hatte man auch nicht erwartet, aber sein Einfluss aufs Offensivspiel blieb arg überschaubar. Ordnete das Mittelfeld aber nach hinten.

Raphaël Wicky Note 4
Einer der besten Schweizer vor der Pause. Insgesamt aber kam auch über seine rechte Seite zuwenig nach vorne.

Alex Frei Note 3,5
War bemüht und möglicherweise übermotiviert. Unglückliche Szene, als er nach dem Pfostenschuss Barnettas falsch stand, um den Abpraller im Tor zu versenken. Lief viel, oft aber falsch. Sehr dümmliche Aktion, als er den Ball kurz vor Schluss mit der Hand ins Netz befördern wollte. Djourou wäre gut gestanden.

Marco Streller Note 3,5
Vermochte sich gegen die starke Innenverteidigung der Franzosen – mit dem überragenden Gallas – nie durchzusetzen.

Daniel Gygax Note 4,5
Brachte nach seiner Einwechslung einigen Schwung, vergab eine riesige Torchance mit dem Kopf, baute wieder ab.
Johan Djourou und Xavier Margairaz waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.

Fabian Ruch, Stuttgart

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 14. Juni 2006, 19:25 
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Beiträge: 1036
stimmt das, dass dr yakin nid uf dr bank gsi isch, sondern uf dr tribüni?


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