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 Betreff des Beitrags: Re: (23) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. August 2022, 00:32 
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Entwarnung bei YB-Profi Loris Benito nach Verletzung gegen FCB

Loris Benito musste das Spitzenspiel der Young Boys beim FC Basel schon nach wenigen Minuten verletzungsbedingt verlassen. Der 30-Jährige kann aber glücklicherweise Entwarnung geben.

Der Linksverteidiger erhielt bei einem Zweikampf einen Schlag auf die Fersen. Obwohl Benito zunächst versuchte weiterzuspielen, musste er nach einer guten halben Stunde schliesslich ausgewechselt werden. Gegenüber “Blick” beschreibt der 13-fache Nationalspieler die Situation wie folgt: “Ich habe einen Schlag auf die Ferse erhalten und dabei den Schuh verloren. Das ist eine extrem dünne Stelle, deshalb hat sich die Ferse stark entzündet. Trotz Schmerzmitteln ging es nicht mehr. Es war, wie wenn ein Messer in der Ferse steckt, das man nicht herausbekommt.”

Immerhin kann er Entwarnung geben. Ein langer Ausfall wird wegen dieser Blessur nicht folgen: “Ich hoffe, dass es schon am Donnerstag klappt. Und sonst halt am Sonntag gegen Servette.”

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... tzung-fcb/


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 Betreff des Beitrags: Re: (23) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. August 2022, 21:22 
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Wegen Budget-Unterschied

YB-Benito hat gar kein Mitleid mit Winti

Der FC Winterthur geht zu Hause gleich mit 1:5 gegen YB unter. Der Aufsteiger und die Berner haben natürlich ein ganz anderes Budget zur Verfügung. Das macht dem YB-Verteidiger Loris Benito wenig aus.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 28958.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (23) Loris Benito
 Beitrag Verfasst: Montag 5. September 2022, 22:40 
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YB-Rückkehrer Loris Benito

Endlich ist er wieder relevant – und träumt von der WM

Vor einem Jahr begann seine Arbeitslosigkeit, nun ist Loris Benito zurück. Wie er auch in dieser schwierigen Zeit optimistisch blieb und was ihn am meisten beschäftigte.

Als Loris Benito zum Saisonstart gegen den FC Zürich einläuft, wird ihm wieder bewusst, wie privilegiert er eigentlich ist. Wie sehr er dieses Gefühl mag, in ein volles Stadion einzulaufen, Choreos auf beiden Seiten, die Ränge sind voll. Er reibt sich mit beiden Händen die Unterarme, während er davon spricht, wie er all das aufsaugt, feststellt: Das ist es! Obwohl er nicht mal in der Startformation steht, während 90 Minuten auf der Ersatzbank sitzt, ist er glücklich und dankbar, dass rund 25 seiner engsten Freunde und Verwandten von der Tribüne aus zuschauen. Sie alle waren auch bei ihm, als das alles ganz weit weg war. Sie waren diejenigen, die genauso wie er unbeirrt daran glaubten, dass auch diese extrem belastende Phase bald vorbei sein würde.

Die Leidenszeit beginnt fast auf den Tag genau vor einem Jahr. Benito hat zwei Saisons bei Bordeaux in der Ligue 1 hinter sich, es läuft wunschgemäss, er spielt viel und gut. Er ist Teil eines Schweizer EM-Teams, das im Viertelfinal gegen Spanien erst im Penaltyschiessen ausscheidet, dazu erhält er im Club einen neuen Chef, den er bestens kennt: Vladimir Petkovic. Nur bekommt auch der Verein einen neuen Chef, dieser sieht sich mit alten, angehäuften Schulden konfrontiert. Druck lastet auf allen Neuen, dazu findet Benito, dass es Zeit sei für den nächsten Schritt, er informiert den Verein darüber. Es gibt Kontakte zu möglichen Interessenten, sie fruchten nicht.

Also sagt der Linksverteidiger, er würde nun doch gern bleiben, der Club aber will ihn nicht mehr, setzt auf Junge mit Wiederverkaufswert. Benito hingegen geht auf die 30 zu, hat nur noch ein Jahr Vertrag. 48 Stunden vor Ende des Sommer-Transferfensters heisst es vonseiten Bordeaux: Sollte Benito tatsächlich bleiben, würde er nicht für die Liga gemeldet. «Meinen Vertrag auszusitzen, kam für mich nicht infrage», sagt er und erklärt damit, weshalb er sich für eine Auflösung entscheidet.

Keine Hilfe von Petkovic

Und Petkovic? «Von ihm hätte ich mir schon erhofft, dass er mir sagt: ‹Wenn du keine Lösung findest, bist du ein wertvoller Spieler für mich.›» Benito versteht aber auch, dass der Druck auf dem früheren Schweizer Nationaltrainer gross gewesen sein muss – und Petkovic wohl einfach die Anweisungen von oben zu akzeptieren hatte.

Somit steht Benito plötzlich als vertragsloser Spieler da. Er, der seine Karriere immer sorgfältig durchgeplant hatte, der eigentlich bereit war für den nächsten Schritt nach vorne. Er spürt diese Ungewissheit, weil theoretisch jeden Tag ein Angebot kommen könnte, jeder Tag könnte derjenige sein, an dem er unterschreibt. Nur kommt dieser Tag einfach nicht. Leuchtet das Handy auf und erscheint der Name von Berater Philipp Degen, ist er aufgeregt. Jetzt vielleicht? Wieder nichts. Und immer mehr kommt dieses mulmige Gefühl auf, in Vergessenheit zu geraten. «Es geht nicht um ein Aufmerksamkeitsdefizit», präzisiert der Aargauer. Aber wer vom Radar des wöchentlichen Liga-Alltags verschwindet, der verliert für die Fussballclubs plötzlich an Relevanz. Und wer nicht mehr relevant ist, kriegt keine Angebote.

Die Wochen vergehen, Benito trainiert in einem Berner Athletikcenter, hält sich dort fit, findet sogar die Zeit, um an Defiziten zu arbeiten. «In dieser Hinsicht war es super», sagt er. Während in Teamtrainings das Kollektiv im Vordergrund steht, geht es in dieser Zeit nur um ihn. In Bereichen wie Schnelligkeit, Explosivität und Spritzigkeit macht er grosse Fortschritte, erreicht Werte wie niemals zuvor in seiner Karriere.

Das motiviert ihn – und dennoch fehlt ihm der Fussballplatz, der Ball, die Kabine. Was jedoch niemals fehlt: der Glaube. Er erinnert sich daran, was ihm vor seinem Wechsel vom FC Zürich zu Benfica Lissabon im Sommer 2015 viele sagten: «In die Schweiz zurückkehren kannst du immer.» Er glaubt daran, in der Heimat einen Markt zu haben. Das hilft ihm, genauso wie die Tatsache, dass er endlich wieder Dinge tun konnte, auf die er jahrelang hatte verzichten müssen. Restaurantbesuche mit Freunden zum Beispiel, dort nach dem Essen auch einfach mal sitzen bleiben. Oder die Familie sehen, die Grosseltern. Auch deshalb sagt er rückblickend: «Die Zeit war hart, aber ich möchte sie nicht missen.»

Unbeschwert Fussball spielen

Irgendwann findet er sogar so etwas wie Gefallen an seiner Situation. Im November ist das, mittlerweile trainiert er beim Jugendclub FC Aarau, dort kann er unbeschwert Fussball spielen, fast wie als kleiner Bub. «Ansonsten stehst du in jedem Training unter Beobachtung, wirst permanent bewertet.» Hier aber ist er zwei- bis dreimal die Woche zu Gast, hier geht es nicht um Konkurrenzkampf, nicht darum, den Trainer zu beeindrucken. Hier geht es für ihn einfach nur noch um Fussball.

Zu dieser Zeit ist auch der Kopf freier, er hat sich damit abgefunden, dass in den nächsten paar Wochen kein Angebot mehr kommen wird. Viel zu nah ist das Winter-Transferfenster, die nächste grosse Gelegenheit für ihn, einen Arbeitgeber zu findet. Tatsächlich unterschreibt er für die Rückrunde beim FC Sion, dort stellt er von Beginn an klar, dass er kein langfristiges Engagement im Wallis plant. Auch deshalb kriegt er eine Ausstiegsklausel fürs Ausland.

Eine Klausel, die für Ligakonkurrent YB nicht gilt, weshalb Benito diesen Frühsommer zeitweise daran zweifelt, dass die Rückkehr tatsächlich zustande kommt. Mehr als den Sittenern seinen Wunsch «klar und deutlich» mitteilen, kann er nicht tun. Er ist positiv überrascht, dass Christian Constantin einem Verkauf zustimmt. Positiv überrascht und dankbar.

Nun ist er also wieder in Bern, da, wo er nach eigener Aussage die beste Zeit seiner Profikarriere hatte. Er schätzt die Mischung aus Bodenständigkeit und Ambition, das Familiäre, dass es keine Nebenschauplätze gibt: «Im Laufe der Jahre realisiert man, wie wichtig das ist.» Hier ist er glücklich, auch wenn er mit Ulisses Garcia einen starken Konkurrenten auf seiner Linksverteidiger-Position hat.

Dass der 30-Jährige im Wankdorf eine Art zweite Karriere lanciert, wäre eine naheliegende Sichtweise, er selber sieht das aber anders: «Es ist ein weiteres Kapitel meiner Karriere.» Eine, zu der die halbjährige Vertragslosigkeit nun mal einfach dazugehört. Und vielleicht doch noch ein Transfer in eine grosse Liga? Auch hier blockt Benito ab: «Darüber mache ich mir keine Gedanken, ich will mich nicht unter Druck setzen.» Deutlicher wird er hingegen, wenn es um die WM in Katar geht: «Das ist ganz klar ein Ziel, ja.» Benitos Zuversicht konnte das schwierige letzte Jahr offensichtlich nichts anhaben.


https://www.bernerzeitung.ch/endlich-is ... 4115099396

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