Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Hooliganismus rund ums Wankdorf
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. August 2005, 13:55 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bund, 23.08.2005

Dritte Halbzeit mit Tränengas

Drei Heimspiele, zwei Polizeieinsätze – drohen dem Wankdorfquartier regelmässige Krawalle?
Nach den Fussballspielen der Berner Young Boys gegen die Grasshoppers und den FC Zürich kam es zu Ausschreitungen. Stadtpolizeisprecher Franz Märki spricht von einem «schwierigen Einsatzgebiet». Unterdessen sind erste Stadionverbote ausgesprochen worden.

Vor gut zwei Wochen, nach dem ersten Meisterschaftsspiel im neuen Wankdorfstadion zwischen YB und GC, lieferten sich Fangruppen Schlägereien. Zürcher Hooligans warfen dabei auch Absperrmaterial gegen unbeteiligte Personen und beschädigten Fahrzeuge. Die Polizei ging mit Gummischrot gegen die Krawallmacher vor. Vier Zürcher wurden festgenommen, zwei Personen erlitten Verletzungen. Vergangenen Sonntag glichen sich die Bilder: Nach Spielende suchten gegen hundert FCZ-Supporter die Konfrontation mit den YB-Fans. Als sich Polizeigrenadiere dazwischen stellten, wurden sie mit Steinen und Flaschen beworfen. Ein Teil der Gewalttätigen stiess daraufhin hinter dem Leichtathletikstadion auf YB-Gruppen, «welche die Aggressionen erwiderten», wie es im Polizeicommuniqué vom Sonntag hiess. Rund 200 gewaltbereite Fans gingen aufeinander los. Nur mit Gummischrot und Tränengas konnte die Polizei die Gruppen trennen. Rund eine halbe Stunde lang dauerte der Einsatz. Die Lage beruhigte sich erst, als ein Zug mit den Zürcherfans kurz vor 19 Uhr die S-Bahn-Station verliess.

Bilanz des Nachspiels: Zwei Polizisten erlitten durch Steinwürfe leichte Verletzungen, diverse Fahrzeuge wurden beschädigt, Wankdorfkreuzung, Winkelried und Papiermühlestrasse waren rund 30 Minuten nicht passierbar.


Positionen markieren

Für Franz Märki, Sprecher der Stadtpolizei Bern, gibt es verschiedene Erklärungen dafür, dass bei den ersten drei YB-Heimspielen bereits zwei Polizeieinsätze nötig wurden: Zum einen sei es die «Konstellation der Fangemeinden», welche zu den Ausschreitungen führten. Konkret: Ein Teil der Zürcher Supporter ist, wie diverse Leute aus der Basler Fanszene, als militant bekannt. In Erinnerung sind die Auseinandersetzungen im Nachgang an Neufeldspiele, als Fussballfans versuchten, die Reitschule anzugreifen.

Dazu komme, sagt Märki, dass das neue Stadion auf die gewaltbereiten Fangruppen einen besonderen Reiz ausübe: «Die wollen hier Positionen markieren.» Dabei spielten auch die Berner keine unbedeutende Rolle: Die YB-Fraktion könne auf rund 100 gewaltbereite Leute zählen, die die Konfrontation suchten, schätzt der Sprecher der Stadtpolizei.

Nicht erleichtert wird die Arbeit der Sicherheitskräfte durch die Situation beim Ausgang des gegnerischen Fanblocks auf Seite der Sempacherstrasse. Der Weg zu Bahn und Bus führt durch ein Wohngebiet, vorbei an einer Tankstelle und über eine stark befahrene Strasse –«ein schwieriges Einsatzgebiet, wenn wir gezwungen sind, Gummischrot oder Reizgas einzusetzen », sagt Märki. Sorgen bereitet der Polizei schliesslich auch die Situation bei der S-Bahn-Station Wankdorf, wo in kurzen Abständen Schnell- und Güterzüge passieren ohne anzuhalten. Da könnte es sehr gefährlich werden, wenn beispielsweise Gruppen versuchten, vor der Polizei über die Geleise zu fliehen.

Franz Märki hofft aber, dass sich die Lage rund ums neue Stadion «bald beruhigt». Mit jedem Einsatz lerne die Polizei dazu. «Zurzeit analysieren wir genau, was bei den beiden Einsätzen passiert ist», sagt Märki. Bereits «ausgezeichnet» funktioniere die Zusammenarbeit mit den Stadionbetreibern und dem dortigen Sicherheitsdienst.


Bereits vier Stadionverbote

Matchbesucherinnen und -besucher müssen auch künftig damit rechnen, dass sie aus dem Sektor C nicht den Ausgang Sempachstrasse benützen können, welcher sich in der Nähe des gegnerischen Fanblocks befindet. Dies werde je nach Sicherheitslage spontan entschieden, sagt Stade-de-Suisse-Betriebsleiter Stefan Niedermaier. Erst gar nicht mehr ins neue Wankdorfstadion hinein dürfen künftig drei YB- und ein GC-Supporter. Gegen sie ist im Nachgang zu den Ausschreitungen vom 6. August ein Stadionverbot ausgesprochen worden, wie Niedermaier auf Nachfrage des «Bund» sagte.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Hooliganismus rund ums Wankdorf
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. März 2009, 09:33 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 20.03.2009

Die Problemzone Wankdorf

Am Sonntag findet im Stade de Suisse das Spiel YB - Zürich statt. Für Polizei und Sicherheitsleute gibts mehrere Gefahrenherde.

http://files.newsnetz.ch/upload/2/1/2153.PDF

Auch an diesem Sonntag wird ein SBB-Extrazug Hunderte FCZ-Fans im Berner Nordquartier abladen. Seit der Eröffnung des Stade de Suisse im Sommer 2005 reisen Fussballfans aus der ganzen Schweiz mit dem Zug via S-Bahn-Station Wankdorf an die Spiele in Bern.

Polizeieskorte zum Stadion

Mit einem Grossaufgebot begleitet die Kantonspolizei die FCZ-Fans vom Bahnhof Wankdorf ins wenige hundert Meter entfernte Stade de Suisse. YB - Zürich ist nicht nur ein Spitzenkampf. YB - Zürich ist zugleich ein Hochrisikospiel. In der Vergangenheit wurde diese Partie wiederholt von Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Fangruppen und Scharmützeln zwischen Fans und Sicherheitskräften begleitet.

Bekannte Gefahrenherde

Bei Hochrisikospielen, wie es auch Partien gegen Basel und GC sind, treten rund um den Bahnhof Wankdorf immer wieder die gleichen Probleme zu Tage. Vor dem FCZ-Spiel äussern sich Exponenten zu den bekannten Problemzonen (siehe Grafik).

20000 Tickets verkauft

Der Vorverkauf fürs Spiel (Anpfiff: 16 Uhr) läuft gut: 20000 Tickets wurden laut YB-Pressechef Charles Beuret bisher abgesetzt. Er rechnet, je nach Wetter, mit 25000 Zuschauern. Bernerinnen und Berner darunter werden gebeten, das Stadion via Guisanplatz oder über die Route Papiermühlestrasse/Stauffacherstrasse zu verlassen (siehe Karte). Mittels Lautsprecherdurchsagen und Hinweisen im Matchprogramm wird YB diesem Wunsch Nachdruck verleihen.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 35 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de