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| Autor: | shalako [ Freitag 22. April 2005, 08:50 ] |
| Betreff des Beitrags: | Berner Eishockeyderby im Wankdorf |
BZ, 22.4.2005 Berner Eishockeyderby im Wankdorf SC Bern - SCL Tigers vor 31 784 Fans im ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf. Was wie ein Gag tönt, wird hinter den Kulissen seriös diskutiert. Martin Steinegger, Captain des SC Bern, findet die Idee «sensationell». «Wir sind interessiert daran, das Berner Eishockeyderby ins Stade de Suisse Wankdorf zu holen», sagt Peter Jauch, CEO des neuen YB-Stadions. Marc Lüthi, Geschäftsführer des SC Bern, doppelt nach: «Auf diese Idee kam ich schon vor eineinhalb Jahren.» Auch Ruedi Soltermann, Verwaltungsratspräsident der SCL Tigers, begrüsst die Verlegung des Derbys von der BernArena (Fassungsvermögen 16 771 Fans) ins Nationalstadion. «Einzige Bedingung», sagt er im Scherz, «wir haben Heimrecht!» Was meint Franz A. Zölch, Präsident der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, zu diesem aussergewöhnlichen Plan? «Wir unterstützen alles, was den Sport attraktiver macht. Ich könnte mir vorstellen, dass wir eine Ausnahmebewilligung erteilen, wenn alle Parteien einverstanden sind und das Wetter mitspielt.» Meisterschaftsspiele unter freiem Himmel sind gemäss Reglement des SEHV nicht erlaubt. Geldregen, Imagepflege Auszahlen soll sich der Eishockeymatch SC Bern - SCL Tigers in doppelter Hinsicht. Das Stade de Suisse Wankdorf dürfte Geschichte schreiben und mit voraussichtlich 31 784 Fans einen «Schweizer Rekord» im Eishockey aufstellen. Der Geldsegen, den das Derby in die Kassen der drei Parteien spülen wird («ein Volksfest mit einer Win-Win-Win-Situation», Zitat Peter Jauch), ist das eine, Imagepflege das andere. «Ein Eishockeyspiel im ausverkauften Wankdorf», sagt Martin Steinegger, Captain des SC Bern, «wäre sensationell. Wir Eishockeyaner sind grosse Fussballfans. Es wäre schade, wenn ein Paragraf im Reglement dieses einmalige Meisterschaftsspiel verhindern würde.» Multifunktionales Stadion Mit einem starken und finanziell gesunden YB allein lässt sich das Stade de Suisse Wankdorf nicht finanzieren. 18 Heimspiele pro Jahr sind zu wenig. Deshalb will Peter Jauch den 350-Millionen-Franken-Bau mit fussballfremden Veranstaltungen besser auslasten. Multifunktionalität nennt er dies. Das Eishockeyderby ist ein Beispiel dafür; Beachvolleyball, Tennis (Daviscup), Freestyle-Motocross, Biathlon und Musikkonzerte fünf andere. «Denkbar wäre auch die Durchführung eines Zeitfahrens an der Tour de France mit Zielankunft im Stadion», philosophiert Peter Jauch, «Andy Rihs, Stade-de-Suisse-Aktionär und Besitzer der Profi-Radsportgruppe Phonak, kennt diese Pläne.» Deshalb möchte Jauch im neuen Stadion den Naturrasen rausnehmen und den im Unterhalt kostengünstigeren Kunstrasen einbauen (siehe Geschichte unten). Je nach Event müssten verschiebbare Zusatztribünen die Zuschauer näher ans Geschehen bringen. «Die Betriebskosten im neuen Stadion betragen pro Monat zwischen 500 000 und 800 000 Franken, im Extremfall bis zu einer Million Franken», rechnet Jauch vor. Der 58-Jährige sieht das neue Nationalstadion als Erlebniswelt. «Ohne wirtschaftliche Absicherung geht nichts. Das Stadion muss Treffpunkt von Leuten aller Gesellschaftsschichten werden. Es muss eine Plattform sein, wo sich alle wohl fühlen, wo sich alle in gepflegter Atmosphäre verpflegen und amüsieren können.» Eis deckt Kunstrasen zu Eis im Stade de Suisse Wankdorf - wie geht das? «Das ist einfach», erklärt Gartenbauer Daniel Andenmatten, «über den Kunstrasen wird ein weisses Bauflies gelegt. Mit Hilfe von Schneekanonen wird eine fünf bis zehn Zentimeter hohe Schneeschicht produziert. Dann spritzt man die Fläche mit Wasser ab. Es geht aber auch ohne Schneekanonen. In diesem Fall wird das Wasser direkt auf das Bauflies gespritzt. Nach 10 bis 14 Tagen - je nach Temperatur - bildet sich Natureis. Abgebaut wird das Eis mit dem Salzstreuwagen. Innert zwei Tagen taut das Eis auf.» Daniel Andenmatten arbeitet im Sportzentrum Grächen, das seit zwei Jahren seinen Kunstrasenplatz im Winter jeweils in eine Na tureisbahn umrüstet. Eis im Stade de Suisse Wankdorf - wieviel kostet das? «15 000 bis 20 000 Franken», sagt Daniel Andenmatten. Ein Betrag, den die 15 013 zusätzlichen Eishockeyfans nach dem Schichtwechsel locker einspielen sollten. -------------------------------------------------------------------------------- Multifunktionell dank Kunstrasen Kunstrasen im Stade de Suisse? Gibt der Schweizerische Fussballverband grünes Licht, dürfte YB bald auf Teppich spielen. Neue Fussballstadien sind zumeist wahre Bijous. Doch die Bauten haben einen Nachteil: Auf Grund der steilen Tribünenwände dringt zu wenig Licht und Luft an die Spieloberfläche. Das hat zur Folge, dass das Gras nur ungenügend wächst und dementsprechend wenig widerstandsfähig ist. In der AmsterdamArena, zum Beispiel, musste der Rasen in den letzten 6 Jahren 25-mal ersetzt werden. Der FC Chelsea wechselt das Grün in seinem Heimstadion an der Stamford Bridge in London alle 4 bis 5 Spiele aus - eine teure Massnahme, kostet die Verlegung eines solchen Naturrasens doch um die 300 000 Franken. In den letzten Jahren wurden in der Entwicklung und der Qualität von künstlichen Rasenflächen enorme Fortschritte erzielt. Aus diesem Grund stellt sich für die Stadionbetreiber immer mehr die Frage, ob sie nicht anstatt Naturrasen einen weniger unterhaltsintensiven Kunstrasen einbauen lassen wollen. So auch in Bern. 100 Tage vor der Eröffnung liegt im neuen Stadion zwar bereits ein satter grüner Naturrasen. Ob er dort jemals benutzt wird, ist laut Stade-de-Suisse-CEO Peter Jauch jedoch ungewiss: «Wenn der Schweizerische Fussballverband (SFV) dem Kunstrasen als Unterlage bald zustimmt, reicht die Zeit noch, bis zur Eröffnungsfeier einen künstlichen Rasenteppich einzubauen.» Damit ist so gut wie sicher, dass die YB-Spieler ihre Heimspiele ab nächster Saison auf der bislang ungewohnten Unterlage austragen werden. Denn: «Die Tendenz beim SFV geht dahin, Kunstrasen als Spielunterlage zu genehmigen», sagt Christian Moroge, Präsident der Sportplatzkommission des SFV. Der Verbandsentscheid könnte Ende nächster Woche fallen. Wirtschaftlich attraktiv Für den Kunstrasen spricht einerseits, dass er robuster ist und somit die von den Betreibern gewünschte Multifunktionalität erst möglich macht (siehe Haupttext oben). Andererseits ist er aber auch von seiner Wirtschaftlichkeit attraktiver. Der Einbau eines Kunstrasens ist mit rund 800 000 Franken zwar wesentlich teurer als derjenige von Naturrasen, der Unterhalt kommt die Betreiber jedoch viel günstiger zu stehen. Für die Lieferung des künst- lichen Grüns ins Wankdorf kommt die Firma XL Generation mit Sitz in Zug in Frage. Diese hat im Rahmen eines Uefa-Projektes bereits das Spielfeld des FC Dunfermline in Schottland mit Kunstrasen ausgestattet. «Der ‹XL Turf› besteht aus synthetischem Gras von 34 Millimetern Länge und hat viel mit natürlichem Rasen gemeinsam», sagt Albert Beerli, Verwaltungsrats-präsident von XL Generation. FC Weissenstein machts vor Vor zwei Wochen erhielt Albert Beerlis Firma von der Stadtgärtnerei und dem Sportamt der Stadt Bern den Auftrag, 8000 Quadratmeter Kunstrasen - Rasenplatten von 1,44 Quadratmetern - für den Sportplatz Weissenstein herzustellen. Und was geschieht mit dem bereits im Stade de Suisse Wankdorf verlegten Naturrasen? «Den wollen wir mit so wenig Verlust wie möglich verkaufen», sagt Peter Jauch. Interessenten hätten sich bereits gemeldet. Zwei Einfamilienhausbesitzer in Dornach, zum Beispiel, die sich das Gras in ihren Garten wünschen. -------------------------------------------------------------------------------- NHL-Spiel vor 57 167 Zuschauern Ein Eishockeyspiel vor 31 784 Zuschauern gab es in der Geschichte des Schweizer Eishockeys noch nie. Den «Europarekord» hält Moskau. 50 000 Fans verfolgten am 14. Februar 1954 im Fussballstadion «Dynamo-Park» das Eishockey-Länderspiel zwischen der Sowjetunion und der Tschechoslowakei (2:0). Der weltweite Rekord für eine Freiluft-Begegnung datiert vom 6. Oktober 2001. 74 554 Fans sahen in Lansing das College-Duell der Erzrivalen Michigan State und University of Michigan. Der Boden des Football-Stadions wurde mit einer Eisfläche belegt. Geschichte hat auch das Open-airgame zwischen den Ed monton Oilers und den Mont real Canadiens geschrieben. 57 167 Fans verfolgten am 22. November 2003 im Commonwealth Stadium das bestbesuchte NHL-Spiel aller Zeiten. Noch in bester Erinnerung ist der letzte Weltrekord, der dank eines multifunktionalen Stadions gebrochen wurde: Am 12. September 2004 sahen 30 925 Fans in der Arena in Gelsenkirchen, wo sonst der Fussballklub Schalke 04 seine Heimspiele austrägt, den Handballmatch Lemgo - Kiel (26:31). Der Zuschauer-Weltrekord für Handballspiele wurde um 11 000 übertroffen. |
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| Autor: | Hauptstadt [ Montag 22. August 2005, 22:13 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zu diesem Eishockeyderby im Wankdorf kommts nicht! Obwohl die Bewilligung für die Freiluft-Partie vorlag und die Pläne schon sehr weit waren, blies SCB-Manager Marc Lüthi die Übung ab. Grund: Wirtschaftliche Gründe |
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| Autor: | black_panther [ Dienstag 23. August 2005, 06:13 ] |
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Und derzue gseht me wider, um was em Herr Jauch würklech geit. Nume ums z'Gäud... |
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| Autor: | Haribo [ Dienstag 23. August 2005, 10:08 ] |
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| Autor: | shalako [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:33 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Bund, 07.12.2006 Berner Derby unter freiem Himmel Ein Berner Derby im Stade de Suisse ist seit geraumer Zeit ein Thema. Nun soll der Plan umgesetzt werden: Die SCL Tigers wollen den SCB am 14. Januar in Bern empfangen – als Gastgeber in der Heimat des BSC Young Boys. Die SCL Tigers haben für heute Mittag zu einer Medienorientierung eingeladen – an einem für sie höchst ungewöhnlichen Ort: Im Stade de Suisse Wankdorf Bern wollen sie bekanntgeben, wie das hundertste Eishockey-Derby zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern am Sonntag, 14. Januar, über die Bühne gehen soll. Der Anlass wird Aufnahme in die Geschichtsbücher des Schweizer Sports finden – als erstes Nationalliga-A-Spiel in einem Fussballstadion unter freiem Himmel. Geplant ist, dass über dem Kunstrasen ein Eishockey-Spielfeld bereit gestellt wird. Das eigens für diesen Termin umgebaute Stadion dürfte ungefähr 25 000 Zuschauerinnen und Zuschauern Steh- und Sitzplätze bieten. SCL Tigers als «Heimklub» Pläne, das Berner Derby in die Fussballarena zu verlegen, bestehen schon seit geraumer Zeit. Bereits im Hinblick auf die Saison 2005/06 wurde ernsthaft darüber diskutiert. Der SC Bern sah aber nach ausgiebigen Gesprächen davon ab, weil er das unternehmerische Risiko im Vergleich zur absehbaren Rendite als zu gross einstufte. Nun aber wollen es die SCL Tigers offensichtlich wissen: Sie treten am 14. Januar als «Heimklub» im Stade de Suisse an. Nach dem FC Thun in der Champions League findet ein weiterer Klub des Kantons Unterschlupf im Wankdorf. An jenem Wochenende werden die Berner Sportinteressierten auf Trab gehalten – mit den Weltcuprennen in Wengen und dem Eishockey-Spektakel in Bern. Die Nationalliga dürfte der ausgefallenen Idee wohlwollend begegnen, obwohl Nationalliga-Spiele im Normalfall in einer Halle stattzufinden haben. Der ehemalige Nationalliga-Präsident Franz A. Zölch hatte im April 2005 gesagt, die Liga unterstütze alles, was den Sport attraktiver mache. Er stellte damals für den Fall eines «Open-air»-Spiels eine Sonderbewilligung in Aussicht. Keine Weltneuheit Die Berner Premiere unter freiem Himmel ist keine Weltneuheit. Der europäische Zuschauerrekord für ein Eishockey-Spiel wurde im Februar 1954 aufgestellt, als dem Klassiker Sowjetunion – Tschechoslowakei im offenen «Dynamo-Park» von Moskau 50 000 Besucher beiwohnten. Weltweit steht die Bestmarke bei 74 554 Zuschauern: Im Oktober 2001 hatte das Spiel der rivalisierenden College-Teams Michigan State und University of Michigan für verstopfte Zufahrtsstrassen gesorgt. In der NHL wurde die Begegnung Edmonton Oilers – Montreal Canadiens im November 2003 unter freiem Himmel durchgeführt – es war mit rund 60 000 Zuschauern das bestbesuchte NHL-Spiel aller Zeiten. An diese Zahl wird der Publikumsaufmarsch Mitte Januar in Bern nicht kommen. Aber auch so wird das Derby unter einem ganz besonderen Stern stehen. |
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| Autor: | Skyline [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 14:35 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
will ich nicht, das ist unser stadion! |
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| Autor: | schwarz-gelbe Macht [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 16:03 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Nur über deren Leichen |
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| Autor: | Bierflasche [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 16:06 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
http://www.stadedesuisse.ch/events/eve-tatze_derby.htm |
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| Autor: | Skyline [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 16:56 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
das sieht ja scheisse aus. ausserdem sieht man da fast nix.. |
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| Autor: | YB_Lady_13 [ Donnerstag 7. Dezember 2006, 17:29 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Son Scheiss mag ich nicht |
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