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 Betreff des Beitrags: Re: Spielplan YB - Saison 2024/2025
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. April 2025, 21:59 
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Eine Analyse zur Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele

Der Spielplan der nächsten Saison dürfte für die Young Boys etwas schwieriger werden

In der Super League wurden am Montag die Runden 34 bis 38 angesetzt. Damit ist der Spielplan der Saison 2024/25 nun komplett. Nach zwei Jahren mit dem neuen Modus lohnt sich ein Blick auf die Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele.

Mit dem FCSG in den Top-Sechs wäre vieles einfacher geworden

Der FC Lausanne-Sport hat am 33. Spieltag mit einem Sieg gegen den FC Lugano den Sprung in die Championship Group geschafft. Den Verantwortlichen für den Spielplan bei der Swiss Football League wäre wohl deutlich lieber gewesen, wenn es der FC St.Gallen gewesen wäre, der sich im Fernduell mit dem FC Lausanne-Sport und dem FC Zürich noch den letzten Platz in der oberen Tabellenhälfte ergattert hätte. Dann wäre die Zusammenstellung des Spielplans deutlich leichter gefallen. Noch in der ersten Saison mit dem neuen Modus, also der Spielzeit 2023/24, wurde bei allen Teams das Verhältnis von 19 Heimspielen zu 19 Auswärtsspielen erreicht. Dieses Gleichgewicht konnte dieses Jahr nicht hergestellt werden.

Zum Ende der Saison wird der FC Lausanne-Sport ein zusätzliches Heimspiel ausgetragen haben, dem FC St.Gallen hingegen wird ein Auftritt vor dem heimischen Publikum fehlen. Der SFL ist es zumindest gelungen, auch diesbezüglich eine smarte Lösung zu finden. Der zusätzliche Heimvorteil, beziehungsweise der Nachteil aus Sicht der Espen, dürfte weder auf den Meisterkampf noch auf die Entscheidung um die Abstiegsränge einen entscheidenden Einfluss haben. Sehr wohl könnte Lausanne-Sport aber im Rennen um einen Europacup-Startplatz von einem zusätzlichen Auftritt auf dem heimischen Kunstrasen profitieren.

Nicht einmal die Hälfte der Duelle sind ausgeglichen

Vor der Einführung des neuen Modus wurde als ein Kritikpunkt die unfaire Verteilung von Heim- und Auswärtsspielen oftmals angemerkt. Dabei geht es nicht nur primär um die absolute Anzahl der Heimspiele in einer Saison, sondern auch konkret darum, diese auf die einzelnen Gegner herunterzubrechen. Denn schlussendlich generiert ein Heimspiel gegen einen attraktiven Gegner mit vielen Auswärtsfans mehr Einnahmen als eine Partie, in welcher der Gästesektor praktisch leer bleibt. Und auch der sportliche Einfluss sollte nicht unbeachtet bleiben.

Diese Verteilung im Detail anzuschauen ergibt nach zwei Saisons mit dem "Schottischen Modus" ein erstaunliches Bild. Insgesamt 13 Mannschaften haben in diesen beiden Saisons in der Super League gespielt und zusammen für 77 ausgetragene Paarungen gesorgt. Von diesen 77 Paarungen fanden bislang nur bei 32 Duellen gleich viele Spiele an den jeweiligen Standorten statt. Mit anderen Worten sind nur in 44.59 Prozent der bisherigen Begegnungen Heim- und Auswärtsspiele ausgeglichen.

Das ist allerdings keine Kritik in Richtung der Liga, schlicht und einfach ist diese tiefe Prozentzahl auch dem Modus geschuldet. Für eine angestrebte ausgeglichene Spielanzahl braucht es schon einmal eine gerade Anzahl an Partien. Sprich dieses Gleichgewicht können zwei Teams nur erreichen, wenn sie in den letzten beiden Saison jeweils für die finale Phase zweimal in derselben Tabellenhälfte gelandet sind oder sich kein Mal in der Championship Group und der Relegation Group getroffen haben. Insgesamt war das nur in 35 Duellen der Fall. Eine wirklich deutliche Ungleichverteilung der Heim- und Auswärtsspiele ist in folgenden drei Paarungen der Fall.

Ungleichverteilung der Heim- und Auswärtsspiele trotz einer geraden Anzahl an Spielen
(Anzahl Heimspiele in Klammern)

- Servette FC vs. BSC Young Boys (5:3)
- FC Sion vs. FC Zürich (3:1)
- FC Stade-Lausanne-Ouchy vs. FC Lausanne-Sport (3:1)

In der Vorsaison waren es insgesamt drei Duelle, in denen einer Mannschaft dreimal das Heimrecht zukam. Der FC Zürich empfing dreimal den BSC Young Boys, der Grasshopper Club Zürich spielte dreimal im Letzigrund gegen den FC Basel. Und das oben aufgelistete Stadtduell in Lausanne fand dreimal beim FC SLO statt. Den anderen beiden Altlasten wirkte man in dieser Saison entsprechend entgegen, so gastierten der FCZ zweimal in Bern, der GCZ zweimal in Basel.

In der aktuellen Saison sind es sogar gleich vier Duelle, die im Verhältnis 3:1 stattfinden. Bei zwei Paarungen, FC Lausanne-Sport - FC Lugano und Yverdon Sport FC - FC St.Gallen 1879, entsteht aufgrund der Spielverteilung der Vorsaison aber kein grösseres Ungleichgewicht. Die anderen beiden Duelle stehen neu in der oberen Auflistung. So ist davon auszugehen, dass in der kommenden Saison der FCZ in den ersten 33 Runden zwei Heimspiele gegen den FC Sion und die Young Boys zwei Heimspiele gegen Servette austragen werden.

Eine schwierige Saison 2025/26 für die Young Boys

Die Kaderplaner der Swiss Football League sind emsig dabei, fortlaufend die Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele möglichst auszugleichen. Das bedeutet aber auch, dass sich in vielen Fällen bereits Tendenzen für die nächste Saison ergeben. Interessant ist dies beispielsweise im Falle des BSC Young Boys. Die Berner trugen in den letzten beiden Saisons jeweils vier Heimspiele und nur drei Auswärtsspiele gegen den FC Basel, den FC Luzern und den FC St.Gallen aus. Es ist also wohl davon auszugehen, dass die Berner in der nächsten Saison bis zur Ligateilung gegen die genannten Teams zweimal auswärts antreten muss. Da warten heisse zusätzliche Auswärtsspiele, in denen der Kunstrasenvorteil von YB wegfällt.

Auch die ungleiche totale Anzahl an Heim- und Auswärtsspielen soll möglichst in der nächsten Saison ausgeglichen werden. So wird der FC St.Gallen 2025/26 wohl 20 Heimspiele austragen, der FC Lausanne-Sport nur deren 18. Die Ligazusammensetzung, konkret die entsprechenden Absteiger, werden ebenfalls einen Einfluss auf die Gestaltung des Spielplans haben. Hält beispielsweise der Grasshopper Club Zürich die Klasse, muss er während der First Stage in der kommenden Saison wohl zweimal nach Luzern, Basel und St.Gallen reisen. Gleichzeitig könnten sich die Hoppers sowohl im Stadtderby gegen den FC Zürich als auch im Kantonsderby gegen Winterthur, sofern auch der FCW sich in der Liga hält, wohl gleich doppelt von einem Heimvorteil profitieren.

Diese sozusagen Altslasten aus den alten Spielplänen können die Voraussetzungen für die kommende Saison entsprechend leicht beeinflussen. Für besonders heimstarke Teams, so wie im genannten Fall der Young Boys, erhält dieser Faktor natürlich zusätzliches Gewicht. Auf jeden Fall wird für die Spielplangestalter auch die Erstellung der Spielpläne der nächsten Saison eine Herausforderung, zu beachten sind ja noch unzählige andere Faktoren, als nur die hier fokussierte Verteilung von Heim- und Auswärtsspielen.


https://sport.ch/superleague/1464221/de ... ger-werden

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