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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 00:38 
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Stimmen zum nächsten YB-Coup

Freude pur – und auch ein wenig Abrechnung mit den Kritikern

Die YB-Meisterhelden streichen ihre Leidensfähigkeit in dieser Saison heraus – und danken auch dem ehemaligen Trainer.

Endlich darf auch offiziell gefeiert werden: Die YB-Meisterhelden machten das Stade de Genève nach dem 1:0-Sieg gegen Servette zur Festhütte. Im strömenden Regen wurde mit den mitgereisten Fans im Gästesektor über den sechsten Titel in sieben Jahren gejubelt. Danach fand die Party in der Garderobe ihre Fortsetzung. Und zwischendurch standen Trainer, Spieler und Funktionäre vor das SRF-Mikrofon.

Das sagten ...

... Interimstrainer Joël Magnin: «Es ist fantastisch, dass wir jetzt definitiv Meister sind. Die Situation war speziell und nicht einfach. Ich möchte auch Raphael Wicky zu seiner Arbeit gratulieren. Er hat zwei Drittel der Saison gemacht. Gérard Castella und ich haben ein paar Prinzipien verändert, die Mannschaft hat das sehr gut aufgenommen. In dieser Situation zu übernehmen, war ein grosses Risiko für mich, aber Castella und ich arbeiten schon lange für den Klub und kennen die DNA von YB.»

" Es wird einem nichts geschenkt in dieser Meisterschaft."
Autor: Sandro Lauper

... der abtretende Verteidiger Fabian Lustenberger: «Wir haben viel investiert in diesem Jahr, wir mussten leiden, haben gewisse Dinge auch nicht so gut gemacht. Aber am Ende haben wir uns belohnt. Wir sind überglücklich, freuen uns, es ist verdient. Für mich persönlich ist es besonders speziell, meine Karriere so abschliessen zu können.»

... Siegtorschütze Mohamed Camara: «Wir wussten, dass wir nochmals eine gute Leistung zeigen müssen, um den Titel heute feiern zu können. Das haben wir gemacht, haben uns gegenseitig Kraft gegeben. Jetzt geniessen wir es, mit den Fans hier und später auch in Bern feiern zu können.»

... Mittelfeldspieler Sandro Lauper: «Lugano und Servette haben eine super Saison gespielt, aber am Schluss stehen wir zuoberst. Wir sind unglaublich froh. Die Champions League war ein Highlight, die Teilnahme ist für einen Schweizer Verein nie selbstverständlich. Um diese Chance nochmals zu erhalten, mussten wir Meister werden. Dass wir das nun mit den Fans feiern können, ist unglaublich schön. Es wird einem nichts geschenkt in dieser Meisterschaft. Wenn ich ein Wort finden müsste, um meine Gefühle zu beschreiben, wäre es vielleicht ‹Genugtuung› gegenüber all jenen, die unsere Saison schlecht geredet haben und Unruhe stiften wollten.»

... Sportchef Steve von Bergen: «Wir sind gestartet mit dem Ziel, unsere zwei Titel zu verteidigen, Meisterschaft und Cup. Der Traum der Champions League erfüllte sich zu Beginn der Saison, das war eine schöne Erfahrung. Nach der Winterpause hatten wir eine schwierigere Phase, auch mit der Entlassung von Raphael Wicky. Unter Joël Magnin konnten wir uns dann wieder nach oben ziehen.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -kritikern

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 00:42 
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Das sagen die YB-Meisterhelden

«Genugtuung», «Erleichterung» und der Dank an Ex-Coach Wicky

Es war keine einfache Saison für die Young Boys. Am Ende werden die Berner ihrer Favoritenrolle aber doch gerecht und feiern den 17. Meistertitel. Das sagen die YB-Helden nach dem Titelgewinn.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 10190.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 00:47 
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YB ist zum 17. Mal Schweizer Meister – Djokovic schaut zu

Jetzt ist es amtlich: YB verteidigt seinen Titel und ist zum 17. Mal in seiner Club-Geschichte Schweizer Fussball-Meister. Den Bernern reicht ein 1:0-Sieg.

Das Wichtigste in Kürze

- YB ist zum zweiten Mal in Folge und zum 17. Mal insgesamt Schweizer Fussball-Meister.
- Die Berner gewinnen bei Servette mit 1:0 – und das vor den Augen von Novak Djokovic.

Die Gäste aus Bern haben Mühe, in die Partie zu finden und geraten früh vermeintlich in Rückstand. Doch das Tor von Bolla zählt wenig eines Abseits nicht. Glück für Gelb-Schwarz.

Wirklich gefährlich wird es in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten nicht. Und so steht es zur Pause wenig überraschend 0:0. Das würde den Bernern für den Meistertitel reichen.
Djokovic bei YB-Meisterparty dabei

Ebenfalls im Stadion an diesem Abend ist Novak Djokovic. Die serbische Weltnummer 1 steht diese Woche erstmals bei den Geneva Open im Einsatz.

Nach der Pause sind die Young Boys dann das spielbestimmende Team. Und sie münzen die Überlegenheit aus und treffen in der 73. Minute durch Verteidiger Camara zum 1:0. Der Guineer trifft nach einem Lakomy-Eckball per Kopf.

YB trifft am Samstag im letzten Saisonspiel zuhause auf den FC Winterthur. Servette reist nach Lugano, wo es die Hauptprobe zum Cup-Final Anfang Juni bestreitet.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-is ... u-66765164

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 00:48 
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YB: Hier feiert das Team den nächsten Meistertitel

Meistertitel Nummer 17 ist Tatsache, YB macht mit dem 1:0 bei Servette den Sack zu. Nach dem Schlusspfiff feiern die Spieler mit den zahlreichen Fans.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt in Genf dank Mohamed Ali Camara mit 1:0.
- Damit ist der 17. Meistertitel der Club-Geschichte besiegelt.
- Novak Djokovic ist beim Sieg der Berner ebenfalls zu Gast.

YB hat den letzten kleinen Schritt zum Meistertitel gemacht. Das Team von Interimscoach Joel Magnin siegt in Genf mit 1:0 und darf sich feiern lassen. Das tut es mit den rund 2500 mitgereisten Anhängern.

Für YB ist es der 17. Meistertitel seiner Vereinsgeschichte, damit schliessen die Berner zu Servette auf. Nur der FC Basel (20) und GC (27) sind noch erfolgreicher. In den letzten sieben Jahren triumphierten die Berner sechsmal.

Auch Djokovic sieht Meisterparty von YB

«Wir haben viel investiert in diesem Jahr, wir mussten leiden, haben gewisse Dinge auch nicht so gut gemacht. Aber am Ende haben wir uns belohnt. Wir sind überglücklich, freuen uns, es ist verdient», sagt Fabian Lustenberger nach dem Spiel.

Unter den Tausenden Zuschauern in Genf befindet sich auch Novak Djokovic. Der Serbe nimmt diese Woche beim Geneva Open teil, wo er am Mittwoch erstmals im Einsatz steht.

Für YB geht die Saison kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den FC Winterthur zu Ende. Anschliessend dürfte in der Bundesstadt nochmals ausgelassen gefeiert werden.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hi ... l-66765170

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 02:30 
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Verrückte YB-Meistersause

Djokovic in der Kabine ++ Itten bringt Champagner nicht auf ++ Von Bergen wird zum Partylöwe

Mit einem Sieg bei Servette machen die Young Boys den Sack zu und holen ihren 17. Meistertitel. Das wird ausgelassen gefeiert. Mit Champagner-Duschen, einer langen Rückfahrt nach Bern – und Novak Djokovic.

Um 19.52 Uhr ist es Tatsache: Schiedsrichter Lukas Fähndrich pfeift die Partie in Genf ab, YB schlägt Servette 1:0 und feiert damit den 17. Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Die Freude ist riesengross. Bei den Spielern, bei den rund 2000 mitgereisten YB-Fans ...

... und auch bei Hunderten Berner Anhängern im Wankdorf, die das Spiel im Public Viewing mitverfolgten.

Champagner-Probleme bei Itten

Während die YB-Fans im Wankdorf die Ankunft der Meisterhelden sehnsüchtig erwarten, geht im Stade de Genève schon die Post ab. Die Spieler feiern mit den mitgereisten Anhängern. Cedric Itten kriegt eine Champagner-Flasche in die Hand gedrückt – doch der Stürmer hat mit dem Öffnen seine liebe Mühe ...

Sportchef von Bergen wird geduscht

In der Kabine geht die Party weiter. Mittendrin statt nur dabei: Sportchef Steve von Bergen. Der 40-Jährige, der 2018 und 2019 vor seinem Karriereende selbst zweimal als Spieler den Titel mit YB feiern konnte, tanzt mit David von Ballmoos und Co. und wird von Captain Fabian Lustenberger mit Champagner geduscht.

Selfie mit Djokovic

Und dann gibt es noch hohen Besuch in der Kabine der Berner: Novak Djokovic ist auch da und posiert mit Darian Males und Filip Ugrinic, die serbische Wurzeln haben, für ein gemeinsames Foto. Djokovic ist in dieser Woche bei den Geneva Open am Start und will sich für die anstehenden French Open in Form bringen. Für einen Abstecher ins Stade de Genève nahm sich der 24-fache Grand-Slam-Champion und grosse Fussball-Fan auch noch Zeit.

Zwischenhalt an der Tankstelle

Kurz nach 21 Uhr steigen die YB-Stars in den Car und machen sich auf den Weg Richtung Bern. Ist ihnen auf der langen Heimreise das Bier ausgegangen? Videoaufnahmen zeigen, wie die Spieler an einer Tankstelle Halt machen – die Party wird dabei aber nicht pausiert ...

Ankunft in Bern

Um Mitternacht treffen die Young Boys schliesslich im Wankdorf ein. Jeder einzelne Spieler wird auf den Platz gerufen und von den vielen Fans, die im Stadion ausgeharrt haben oder dazugestossen sind, gefeiert (s. Video oben). blue Sport konnte noch mit Cedric Itten, Darian Males und Sandro Lauper sprechen – und sie fragen, wer denn der grösste Partylöwe bei den Young Boys ist.

Nach der Sause im Wankdorf zieht die Mannschaft weiter in die Berner Innenstadt, wo bestimmt noch fleissig weitergefeiert wird ...

Das grosse Schlussbouquet folgt dann am Sonntag, wenn es in Bern zur grossen Meisterfeier kommen wird. Mit dabei ist dann endlich auch der Meisterpokal.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 09990.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 02:31 
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Das sagen die YB-Meisterhelden

«Genugtuung», «Erleichterung» und der Dank an Ex-Coach Wicky

Es war keine einfache Saison für die Young Boys. Am Ende werden die Berner ihrer Favoritenrolle aber doch gerecht und feiern den 17. Meistertitel. Das sagen die YB-Helden nach dem Titelgewinn.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 10190.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 02:33 
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Males über Djokovic-Treffen

«Einer der schönsten 20 Minuten in meinem Leben»

Novak Djokovic spielt zum ersten Mal an der Genf Open. Der Serbe nutzt die Reise nach Genf und besucht das Spiel Servette gegen YB. Darian Males bekommt nach dem Spiel die Möglichkeit, sich mit seinem Idol auszutauschen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58871.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 14:59 
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Samt Pyros und Feuerwerken

YB-Stars stellen Wankdorf mit Fans auf den Kopf

Die Fans haben lange auf ihre Spieler im Berner Wankdorf gewartet. Nun sind sie endlich da und das Fest kann beginnen. Zusammen singen, springen und tanzen sie zum 5. Mal in sechs Jahren.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58691.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 15:02 
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Magischer Djokovic-Moment und wer an den schreienden Spielern keine Freude hatte

So war die YB-Partynacht

Die zweite von vier Meisterpartys hat YB nach dem 1:0-Sieg in Genf bei Servette hinter sich gebracht. Es war eine erste rauschende Nacht. Blick war dabei.

Erst der Dank an die mitgereisten Fans im Stade de Genève. Dann der intimere Teil in der Garderobe. So beginnen die meisten Meisternächte. Das ist im Fall der Berner Young Boys auch nicht anders. Und in der Kabine geht schon mächtig die Post ab. Während die einen mit einem Bier in der linken Hand und einem Schnitzel in der rechten Interviews geben, wie der völlig losgelöste Goalie David von Ballmoos, geben andere den Takt zu den verrückten Meistertänzen an. Im Lead ganz klar Silvère Ganvoula.

Das Bier fliesst in Strömen

Doch irgendwann gehts weiter. Ab in den Mannschaftscar. Denn im zwei Busstunden entfernten Wankdorf harren rund 800 Fans der Dinge, die da kommen. Und die Dinge, die da kommen, sind zum einen die nach Genf mitgereisten Fans in den beiden Extrazügen. Zum anderen die Mannschaft selber.

Was danach passierte? Lassen wir einen erzählen, der einen nüchternen Eindruck macht: Loris Benito. Stimmt denn das mit dem Nüchternsein? «Klar. Ich habe zwei Bier gehabt. Man muss da taktisch vorgehen, es wird diese Woche noch manche Party geben.» Ein ausgefuchster Routinier.

Also, was passierte danach, Loris Benito? «Bei denen, die spielten, ging das mit dem Bier einfacher ins System. Supergelöste Stimmung im Car. Die Box war dabei. Mit den DJs Kastriot Imeri und Cheikh Niasse.» Das bedeutet viel französischer Rap, oder? «Logisch. Aber nicht nur. Auch ein bisschen Old School zum Mitgrölen. Natürlich ‹We are the Champions›.» Und wo war «DJ Bluem», der von Fabian Rieder als grosser DJ angekündigte Lewin Blum? «Der war bisher ruhig. Da erwarte ich eine klare Steigerung.» Klare Ansage von Benito!

Raststättenbetreiber haben keine Freude an YB

Break auf dem Weg nach Bern. Laut Sandro Lauper in einem Migrolino. Benito hingegen wusste das nicht mehr so genau. «Es war eine Raststätte. Die Betreiber hatten nicht eben grosse Freude an so viel herumspringenden und schreienden Menschen, denk ich mal. Aber sie waren lieb.» Zweck des Besuchs? Sandro Lauper erklärt: «Der Alkohol auf den leeren Magen ist vielen eingefahren. Da gings dann darum, etwas zwischen die Zähne zu kriegen. Alkohol gabs keinen.» Egal. Es habe ohnehin genug Bier im Car gehabt. «Ha, Bödele», sagt Benito, der Taktierer. «Das bekannte Bödele.»

Und dann der Empfang durch die Fans. Rund 800 seien nach dem Public Viewing im Stadion geblieben. Fast vier Stunden (!) haben die ausgeharrt. Dazu gesellen sich rund 1600 der über 2000, die im Stade de Genève waren. «Unglaublich, was die für uns machen. Viele sind aus Genf direkt hierhergekommen», staunt Lauper. «Einfach Weltklasse, unsere Fans», lobt Darian Males. Das Meisterteam wird vorgestellt. Als zum Schluss auch der Trainer seinen Einzelapplaus erhalten hat, hängen alle Spieler am Gitter, singen die YB-Version von Patent Ochsners Scharlachrot. Gänsehaut.

Males' magischer Djokovic-Moment

Einer hingegen ist völlig verklärt. Strahlt wie ein Marienkäfer. Males, der Serbien-Schweizer, sagt warum: «Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Novak Djokovic getroffen. Ich konnte 20 Minuten mit ihm reden. Über serbischen Fussball. Über seine Situation, wie es da weitergeht. Mit die schönsten 20 Minuten in meinem Leben! Er ist eines meiner Vorbilder. Ich schaue zu ihm auf.» Oder kurz gesagt: Diese Begegnung und der Meistertitel, daran werde er sein Leben lang zurückdenken.

Dokumentiert mit einem Foto mit dem ebenfalls Serbien-stämmigen Filip Ugrinic und dem Tennis-Weltstar, der diese Woche die Geneva Open bestreitet und es sich als Mega-Sportfan nicht hat nehmen lassen, die Schweizer Meisterschafts-Entscheidung live mitzuerleben. Vielleicht will der Joker auch nur kapieren, wie es sein konnte, dass die Schweiz nun an den beiden letzten Weltmeisterschaften seine Serben zweimal aus dem Turnier bugsiert hat.

Party-Tross zerfällt in Grüppchen

Irgendwann ist dann Schluss. Alle Pyros abgebrannt. Cedric Itten hat immer noch die Sonnenbrille auf. Es geht weiter in der vom Gewitter abgekühlten Berner Nacht. «Geplant ist nichts, wie auch? War ja alles spontan, weil wir nicht wussten, ob wir definitiv Meister sein würden», sagt Benito. Grüppchenweise gehe es weiter. Für die einen im Café des Pyrénés. Für die anderen an der Aarbergergasse mit ihren Bars. Richtig. Es ist ja Freinacht in Bern.

Und, ja: Am Samstag gehts weiter mit Party Nummer drei nach der Pokalübergabe im Anschluss ans Spiel gegen Winterthur. Und am Sonntag mit der letzten und vierten Feier. Mit dem offiziellen Umzug vom Wankdorf auf den Bundesplatz, wo das Team der Bevölkerung präsentiert wird. Es hat durchaus auch seine guten Seiten, wenn man nicht im Cupfinal steht.

https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 58939.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Mai 2024, 15:05 
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Unter den Blinden ist der Einäugige König: Diese Young Boys sind kein strahlender Meister

Wieder Meister, wieder mit einigem Vorsprung, wieder vorzeitig. Aber die YB-Ausgabe 2023/24 ist der schlechteste Meister der letzten zehn Jahre. Das sagt auch vieles über die Konkurrenz aus. Eine Analyse.

Am Montag um kurz vor 20 Uhr wird in Genf mit einem 1:0-Auswärtssieg der Vollzug vermeldet: Die Young Boys verteidigen ihren Titel. Sie sind zum sechsten Mal in den letzten sieben Saisons Meister. Sie gelangten wieder mit komfortablem Vorsprung und vorzeitig ins Ziel, obwohl sie einen Umweg einschalten (im Herbst mehrere Wochen auf Platz 2 klassiert), einen Boxenstopp vornehmen (Entlassung von Trainer Raphaël Wicky) und vereinzelt Tempodrosselungen (im Frühjahr kein Sieg in den Spitzenspielen gegen Lugano) in Kauf nehmen mussten.

Um die Leistungen und den Saisonverlauf der Berner einzuordnen, hilft ein Blick zurück in die letzte Spielzeit. Da war YB an 35 von 36 Spieltagen an der Spitze klassiert, bei Saisonhälfte betrug die Reserve auf den ersten Verfolger 12 Punkte, am Schluss lag man 16 Punkte vor Servette. Kurz: YB entwickelte sich in dieser Saison zurück.

Vor einem Jahr war die Kluft zwischen YB und der Konkurrenz so gross, dass es sich der VR-Delegierte Sport, Christoph Spycher, und Sportchef Steve von Bergen leisten konnten, dem Trainer auf diese Saison hin ein schwächeres Kader bereitzustellen. Die Rechnung ging auf: Der Transferüberschuss betrug mehr als 30 Millionen Franken, und gravierende, sportliche Schäden blieben aus. Doch dass es am Ende zum Titel reichte, sagt nicht unbedingt etwas über die Weitsicht von Spycher und von Bergen aus. Es ist vor allem der fehlenden Resilienz der Konkurrenz geschuldet. Aber dazu später mehr.

In diesem Jahr, und das ist die gute Nachricht für die YB-Aficionados, kamen sie in Bern nun frühzeitig zur Einsicht, die neue Saison nicht im Verwalter- sondern im Aufbruchmodus anzugehen. Früh war klar, dass der Vertrag mit Wicky nicht verlängert würde, eine Formschwäche führte dann im März sogar zur vorzeitigen Entlassung. In Zukunft soll der neue Trainer Patrick Rahmen nicht nur Resultate liefern, sondern auch wieder für Freude, Euphorie und Spektakel sorgen.

Aber zurück zum letzten Sommer: Da verliessen die Schweizer Internationalen Fabian Rieder, Cédric Zesiger und Christian Fassnacht die Young Boys. Im Winter gingen auch Ulisses Garcia und Topskorer Jean-Pierre Nsame. Sie alle wurden nicht gleichwertig ersetzt. Kam hinzu, dass im Verlaufe der Saison Leistungsträger wie Loris Benito, Filip Ugrinic und Kastriot Imeri längere Zeit ausfielen.

Entsprechend vermittelte YB auf dem Rasen oft den Eindruck, dass hier ein Meister am Werk war, welcher der Konkurrenz nicht entrückt ist, sondern sich dieser eher mehr und mehr annäherte. Ein paar Fakten bestätigten das Bauchgefühl: Sieben Niederlagen häufte YB bisher an. Letztmals hatte vor 22 Jahren (FC Basel) ein Meister öfter verloren. Oder der Punkteschnitt: Selbst wenn YB das letzte Spiel gewinnt, kommt es nur auf 2,02 Punkte pro Spiel. Letztmals war vor zehn Jahren ein Meister schlechter (FC Basel).

Letztlich wies der YB-Parcours viele Parallelen auf zur Saison 2021/22. Auch damals kam der Meister-Express nicht richtig in Fahrt. Auch damals schwächten Abgänge das Team. Auch damals musste der Trainer zu Beginn des Frühjahrs gehen. Vor zwei Jahren rächte sich das. Mit dem FC Zürich stand ein Konkurrent bereit, der die Schwächen von YB auszunutzen wusste.

Dieses Mal war es anders. Lugano, Servette oder auch St. Gallen und der FC Zürich durchlebten Phasen, in denen sie den Anschein erweckten, sie könnten YB gefährlich werden. Aber sie hatten auch Defizite, die einen Meister-Run verhinderten. Lugano plagte sich im Herbst aufgrund der Europacup-Strapazen mit zu vielen Verletzten herum und handelte sich deshalb bis zur Winterpause ein Handicap von zwölf Punkten ein. Ähnlich erging es St. Gallen, das ebenfalls zu wenig breit aufgestellt war und nach guter Vorrunde im Februar aufgrund zahlreicher Absenzen vier Mal in Folge verlor.

Servette wiederum verweigerte sich so lange dem Ziel «Meistertitel», bis die Spieler glaubten, es sei nichts zu holen. Just als die Genfer den 1. Platz hätten erobern können, reihten sie im April vier Niederlagen aneinander. Kam hinzu, dass es der Klub versäumte, die Spielberechtigung für die Wintertransfers rechtzeitig einzuholen. Ohne Ersatz für den in die Bundesliga abgewanderten Topskorer Chris Bedia war Servette auf lange Sicht ohne Chance.

Bleibt der FCZ, der im Herbst wochenlang Leader war, ehe er sich in einer Trainer-Diskussion verzettelte und der neue Sportchef Milos Malenovic den Unterbau des Klubs derart exzessiv umgestaltete, dass auch die Professionals die Orientierung verloren. Statt wie vor zwei Jahren von den Unzulänglichkeiten von YB zu profitieren, muss der FCZ froh sein, dass er sich unter dem mittlerweile vierten Trainer in dieser Saison noch auf einen Europacup-Platz rettete.

Ja, die Young Boys holten den Titel mehr wegen der Schwächen der anderen und weniger wegen der eigenen Stärken. Sie sind in dieser Saison kein strahlender Meister. Sie bleiben zwar der König, aber es ist bestimmt nicht nur blanker Zynismus, sondern höchstens eine kleine Zuspitzung der Umstände, wenn man das Sprichwort bemüht: Unter den Blinden ist der Einäugige der König.


https://www.watson.ch/sport/analyse/883 ... er-meister

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