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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 09:04 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Erste Infos zur Champions LeagueAm Donnerstagabend, 26. August 2021, um 18:00 Uhr werden die Gruppen der UEFA Champions League ausgelost. Alles Wissenswerte rund um die Auslosung gibt es hier ( https://www.uefa.com/uefachampionsleagu ... 22/2001308). Infos zum TicketverkaufDer Ticketverkauf für die Gruppenphase der UEFA Champions League startet am 3. September 2021. In einer ersten Phase werden ausschliesslich YB-Abonnentinnen und -Abonnenten sowie weitere YB-Mitglieder die Möglichkeit erhalten, Ticket-Pakete für die drei Champions-League-Heimspiele zu beziehen. Allfällige noch verfügbare Ticketkontingente kommen zu einem späteren Zeitpunkt in den öffentlichen Verkauf. Weitere Infos zum Ticketverkauf folgen am Freitag, den 27. August 2021, nach der Auslosung vom Donnerstagabend. YB-SaisonkartenYB-Saisonkarten sind noch bis am Freitag, 27. August um 12:00 Uhr erhältlich. Im Online-Ticketshop ( https://abos.bscyb.ch) sind Normalpreis-Saisonkarten in den Sektoren A, B Balkon (ohne Family Corner) und C verfügbar. Ermässigte Saisonkarten (AHV/IV, U26, U16) werden nur auf der Geschäftsstelle und gegen Vorweisen eines amtlichen Ausweises verkauft. Gleiches gilt für Abonnemente im McDonald's Family Corner, für den zudem immer mindestens ein Erwachsenen- und ein Kinder-Abonnement gekauft werden muss (für beide Abonnemente wird ein amtlicher Ausweis verlangt). Die maximale Anzahl Public-Saisonkarten liegt bei 20'000, stand heute sind noch rund 3'000 Abos verfügbar (inkl. VIP-Abos liegt die Grenze bei 21'500). Weitere Informationen zur Saisonkarte gibt es hier ( https://www.bscyb.ch/saisonkarten). Fördermitgliedschaften sind zurzeit keine erhältlich. Termine der Gruppenphase 1. Spieltag: 14./15. September 2021 2. Spieltag: 28./29. September 2021 3. Spieltag: 19./20. Oktober 2021 4. Spieltag: 2./3. November 2021 5. Spieltag: 23./24. November 2021 6. Spieltag: 7./8. Dezember 2021
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 12:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2021  Zitat: Kommen Messi und Co nach Bern?
YB winkt in der Champions League dieses Hammer-Los
Der grosse Schritt ist gemacht – YB steht in der Champions League. Welche grosse Namen warten? Lionel Messi, Neymar und Robert Lewandowski könnten im Wankdorf zu Gast sein.
Morgen um 18 Uhr schaut die Welt nach Istanbul. In der Türkei findet die Auslosung zur Champions League statt (blue zoom live und auf Blick im Liveticker).
Mit den Young Boys – zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte qualifizieren sie sich für die Champions-League-Gruppenphase. Sofort beginnen die Träumereien der magischen Nächte. Wer kommt nach zuletzt Juventus und Manchester United als nächstes ins Wankdorf-Stadion? Natürlich sind die grossen Namen am reizvollsten: Messi, Neymar, Lewandowski, De Bruyne und Co.
Am Mittwoch sind noch drei Playoff-Spiele auszutragen, doch die Töpfe sind beinahe fix. Die Berner sind im Topf vier zu finden. Im ersten Topf befinden sich wie üblich die Meister der europäischen Ligen, darunter Brocken wie Chelsea, Manchester City oder Bayern München.
Messi und Co. im Wankdorf?
In Topf zwei sind die Teams nicht minder attraktive Mannschaften wie Real Madrid, Barcelona, Paris Saint-Germain und Liverpool. Welch Traum für die Berner Fans wäre es den neuen Sturm-Dreizack aus Messi, Neymar und Mbappé im Wankdorf zu sehen! Aus dem dritten Topf kann es zu einem Wiedersehen mit Ajax Amsterdam oder einem Duell mit RB Leipzig kommen.
Somit könnte YB in einer Gruppe mit Manchester City, PSG und RB Leipzig landen. Aus welcher Kombination das absolute Hammerlos schlussendlich besteht, lässt sich diskutieren. Festspiele in Bern sind aber vorprogrammiert.
Auch Schweizer Fussball profitiert
Der Einzug von YB in die Königsklasse hat auch eine Bedeutung für den Schweizer Fussball. Die Berner präsentieren sich als Vertreter auf einer weltweiten Plattform und bringen die Schweiz in der Fünfjahreswertung bereits jetzt nach vorne. Im Ranking springen wir nun von Platz 19 auf Platz 14 – auch dank der Leistungen des FC Basel in der Conference League. Stand jetzt würden in der übernächsten Saison somit zwei Mannschaften aus der Super League die CL-Quali bestreiten.
Zusätzlich erhält jeder Super-Ligist, der nicht europäisch spielt, eine Solidaritätszahlung in Höhe von 750’000 Franken. Für YB gibts nun ein saftiges Startgeld von rund 16,3 Millionen Franken. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 78667.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 23:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2021  Zitat: YB: Trainer Wagner fände CL-Gegner Liverpool «cool»
Endlich wieder Königsklasse in Bern! Die Spieler von YB sind nach dem Erreichen der Champions-League-Gruppenphase wieder zurück in der Bundesstadt.
Das Wichtigste in Kürze
- YB schlägt Ferencvaros Budapest auswärts mit 3:2 und steht in der Champions League. - Am Tag nach dem Erreichen der CL-Gruppenphase ist das Team zurück aus Budapest. - Die Auslosung findet am Donnerstag ab 18 Uhr statt.
Es ist vollbracht! YB zieht nach zwei spektakulären Playoff-Spielen gegen Ferencvaros in die Champions League ein. Zum zweiten Mal nach 2018 darf der Schweizer Meister im Wankdorf die «Crème de la crème» des Fussballs empfangen.
Stieg am Dienstag noch die grosse Party in Budapest, David Wagner? «Nach Schlusspfiff wars ehrlich gesagt überschaubar», so der YB-Trainer im Nau-Interview.
«Wir konnten halt nicht aus unserer Bubble raus. Trotzdem gab es ein paar andere Getränke als normal – und die Musik war auch etwas lauter.»
Und wen wünscht sich der Cheftrainer als Gegner in der Gruppenphase? «Ich freue mich auf die Auslosung, das wird spannend. Liverpool wäre schon ein cooles Los», so Wagner. Dabei käme es zum Treffen mit seinem Kumpel Jürgen Klopp.
Erster Königsklassen-Auftritt von «Kiki» Martins
Für Christopher Martins wird die Königsklasse zur grossen Premiere. «Wir haben uns nach dem Spiel auf dem Zimmer Geschichten erzählt. Von damals, als wir als Kinder erstmals Champions League geschaut haben.»
Dieser Traum wird jetzt Wirklichkeit. «Und jetzt spielen wir da – es ist unglaublich», schwärmt der Nati-Spieler Luxemburgs. «Wir wollen ein gutes Gesicht zeigen», erklärt «Kiki» Martins zudem.
Lauper: «Wollen mit YB auch auswärts unseren Stempel aufdrücken»
Einer, der den Klang der berühmtesten Fussball-Hymne schon kennt, ist Sandro Lauper. Der Konolfinger war bereits 2018 dabei.
«Ich habe nur überwältigende Erinnerungen, es war sehr emotional – auch mit den Fans. Die Stimmung war toll und wir haben gute Spiele gezeigt.»
Als Wunschgegner sei PSG in der Garderobe von YB hoch im Kurs. «Dann hätten wir gleich mehrere Stars abgedeckt», so Lauper.
Doch nur dabei sein reicht nicht! «Wir haben gute Heimspiele gezeigt und wollen primär die Schweiz würdig vertreten. Aber auch auswärts wollen wir jetzt mal den YB-Stempel aufdrücken.»
Auf wen die Berner in der Gruppenphase treffen, wird morgen Donnerstag entschieden. Ab 18 Uhr findet in Istanbul die Auslosung statt. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... l-65989147
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 25. August 2021, 23:48 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Die Auslosung wird am 26. August 2021 um 18 Uhr (MEZ) in Istanbul stattfinden. Aktuelles YB Team Ranking (Koeffizient) Young Boys Sui 35.000 UEFA European Football Calendar 2020/2021 https://kassiesa.net/uefa/calendar2021.htmlAccess list 2020/2021 https://kassiesa.net/uefa/AccessList2021.htmlQualification 2020/2021 https://kassiesa.net/uefa/qual2021.htmlSeeding in the Champions League 2020/2021 https://kassiesa.net/uefa/seedcl2021.htmlWikipedia - Champions League 2020/2021 https://de.wikipedia.org/wiki/UEFA_Cham ... ue_2021/22Topf 1: FC Chelsea (Sieger der UEFA Champions League 2020/21) [6] FC Villarreal (Sieger der UEFA Europa League 2020/21) Atlético Madrid (Meister der Primera División 2020/21) Manchester City (Meister der Premier League 2020/21) FC Bayern München (Meister der Fußball-Bundesliga 2020/21) Inter Mailand (Meister der Serie A 2020/21) OSC Lille (Meister der Ligue 1 2020/21) Sporting Lissabon (Meister der Primeira Liga 2020/21) Topf 2: Real Madrid (Zweiter der Primera División 2020/21) KK: 127,000 FC Barcelona (Dritter der Primera División 2020/21) KK: 122,000 Juventus Turin (Vierter der Serie A 2020/21) KK: 120,000 Manchester United (Zweiter der Premier League 2020/21) KK: 113,000 Paris Saint-Germain (Zweiter der Ligue 1 2020/21) KK: 113,000 FC Liverpool (Dritter der Premier League 2020/21) KK: 101,000 FC Sevilla (Vierter der Primera División 2020/21) KK: 98,000 Borussia Dortmund (Dritter der Fußball-Bundesliga 2020/21) KK: 90,000 Topf 3: FC Porto (Zweiter der Primeira Liga 2020/21) KK: 87,000 Ajax Amsterdam (Meister der Eredivisie 2020/21) KK: 82,500 Schachtar Donezk (Zweiter der Premjer-Liha 2020/21) KK: 79,000 RB Leipzig (Zweiter der Fußball-Bundesliga 2020/21) KK: 66,000 FC Salzburg[4] (Meister der Fußball-Bundesliga 2020/21) KK: 59,000 Benfica Lissabon (Dritter der Primeira Liga 2020/21) KK: 58,000 Atalanta Bergamo (Dritter der Serie A 2020/21) KK: 50,500 Zenit St. Petersburg (Meister der Premjer-Liga 2020/21) KK: 50,000 Topf 4: Beşiktaş Istanbul (Meister der Süper Lig 2020/21)[6] KK: 49,000 Dynamo Kiew (Meister der Premjer-Liha 2020/21) KK: 47,000 FC Brügge (Meister der Division 1A 2020/21) KK: 35,500 BSC Young Boys (Meister der Super-League 2020/21) KK: 35,000 AC Mailand (Zweiter der Serie A 2020/21) KK: 31,000 Malmö FF (Meister der Allsvenskan 2020) KK: 18,500 VfL Wolfsburg (Vierter der Fußball-Bundesliga 2020/21) KK: 14,714 Sheriff Tiraspol (Meister der Divizia Națională 2020/21) KK: 14,500
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 13:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2021  Zitat: Fast 35 Millionen winken
Was macht YB mit dem Geldregen?
Ist es opportun, kaum hat man sich für die Champions League qualifiziert, vom schnöden Mammon zu sprechen? Klar ist es das! Zumindest aus YB-Sicht. Die Berner können wieder im Geld schwimmen, wie in Entenhausen Dagobert Duck …
Sportchef Christoph Spycher zum Thema Millionenregen: «Wenn man achtzehn Monate ohne Zuschauer spielen muss, tut es gut, finanziell plötzlich eine solch gute Situation vorzufinden. Aber jetzt steht mal die Freude von Spielern und Staff im Vordergrund, die sich einen Traum erfüllen konnten.»
Schlüsseln wir doch im Detail auf, was YB einnehmen wird. Es beginnt mit der Startprämie für die Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase von 15,6 Millionen Euro. Das sind 16,8 Mio. Franken. Dann kriegt jeder Teilnehmer einen Koeffizienten-Betrag, der aufgrund der Leistungen der Klubs in den vergangenen zehn Jahren ausgeschüttet wird. Für jedes Team gibts einen Anteil von 1,137 Millionen Euro. Der erste erhält diesen Betrag also mal 32. Der letzte mal eins. YB ist in dieser Rangliste auf Platz 60. Allerdings sind fünf aktuelle Teilnehmer hinter den Bernern, so dass sie diesen Betrag mal sechs rechnen können, sollte sich Sheriff Tiraspol gegen Dinamo Zagreb durchsetzen. Das wären dann 6,8 Millionen Euro – 7,3 Mio. Fr.
Fernsehgeld ein kleiner Anteil
Ende Saison kommt ein Anteil aus dem Marktpool gemäss dem Wert des Fernsehmarktes dazu, der in der Schweiz naturgemäss nicht sehr hoch ist. Das werden dann gegen zwei Millionen Franken sein. Ein bisschen mehr als nach der ersten CL-Kampagne von YB.
Wird das Wankdorf-Stadion dreimal gefüllt, wovon man ausgehen kann, wenn nicht neue Covid-Bestimmungen das noch verhindern, gibts nochmals dreimal 1,5 Millionen Franken, also 4,5. Und last but hoffentlich nicht least, hoffen wir doch auf einige YB-Punkte in den sechs Gruppenspielen. Sind es vier wie 2018, kommen nochmals 2,8 Mio. Euro für einen Sieg und 930'000 für ein Unentschieden hinzu. Total 3,7 Millionen Euro – 4 Mio. Fr.
Die Rechnung sieht also folgendermassen aus: 16,8 (Startprämie) + 7,3 (Koeffizientenbetrag) + 2 (Marktpool) + 4,5 (Spieleinnahmen) + 4 (Punkteprämien). Macht: 34,6 Millionen Franken. Wahnsinn!
«Grosse Veränderungen wird es nicht geben»
Und was passiert mit diesen Millionen? Wird alles auf die Kante gelegt – oder gibts allenfalls nochmals eine Kaderauffrischung für die Königsklasse? Nochmals Spycher: «Grosse Veränderungen wird es nicht geben. Die Spieler, die das geschafft haben, verdienen es, nun auch zu spielen. Zudem können wir nicht eine Mannschaft auf die Champions League ausrichten. Egal, wieviele Transfers wir machen würden.»
Abwarten und Tee trinken. Fakt ist: Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame werden nach ihren Achillessehnenrissen in der Champions League allenfalls im letzten Spiel im Dezember ein Thema sein können. Da hätte YB also durchaus konkreten Handlungsbedarf. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 79664.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 13:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2021  Zitat: In der Königsklasse warten Hammer-Gegner auf YB – welche Gruppe wünschst du dir?
Heute Abend um 18.00 Uhr steht die Auslosung für die Gruppenphase der Champions League an. Mit dabei ist mit den Young Boys erfreulicherweise auch ein Schweizer Vertreter. YB befindet sich in Topf 4 und hat attraktive Gegner praktisch garantiert. Es ist auf jeden Fall für jeden was dabei.
Die Topfeinteilung: Topf 1: Chelsea, Villarreal, Atlético Madrid, Manchester City, Bayern München, Inter Mailand, OSC Lille, Sporting Lissabon. Topf 2: Real Madrid, Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, Paris St-Germain, Liverpool, Sevilla, Borussia Dortmund. Topf 3: FC Porto, Ajax Amsterdam, Schachtar Donezk, Leipzig, Salzburg, Benfica Lissabon, Atalanta Bergamo, Zenit St. Petersburg. Topf 4: Young Boys, Besiktas Istanbul, Dynamo Kiew, Brügge, AC Milan, Malmö, Wolfsburg, Sheriff Tiraspol.
Wir haben im Vorfeld schon mal ein wenig in den Töpfchen gestöbert und einige spannende Gruppen-Vorschläge gefunden.
Die Retorten-Gruppe
Eine Gruppe mit Klubs, die erst in den letzten Jahren dank massiven Investoren-Geldern zu Topklubs wurden. Alle kamen sie schon weit in der Champions League, keiner der Vereine hat es aber bisher geschafft, die Königsklasse zu gewinnen.
Manchester City Diesen Sommer hat man sich mal eben Jack Grealish geholt für läppische 117,5 Millionen Euro. Zum Vergleich: Der ganze YB-Kader weist einen Transferwert von 62,08 Millionen Euro auf.
Paris Saint-Germain Hat in diesem Sommer mal eben Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Achraf Hakimi und Georginio Wijnaldum geholt. Ach ja, ein gewisser Lionel Messi ist auch noch ablösefrei gekommen. Der soll noch gut sein, haben sie gesagt.
RB Leipzig Die Gründung 2009, in der gleichen Saison von der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen. 2013 von der Regionalliga in die 3. Liga aufgestiegen, 2014 dann in die 2. Bundesliga und 2016 in die erste Bundesliga. 2020 schafften sie es dann sogar bis in den Halbfinal der Champions League. Nicht schlecht für einen Klub, dessen alleiniger Zweck die Vermarktung eines Energydrinks ist.
Die Erfolgsverwöhnten-Gruppe
In den letzten zehn Jahren haben die folgenden drei Klubs ihre nationalen Meisterschaften mehrheitlich dominiert. Von insgesamt 30 möglichen Meistertiteln haben sie 25 geholt. Mit nun vier Titeln in Folge würde YB eigentlich ganz gut reinpassen.
Bayern München Seit 2012/13 neunmal in Serie Meister geworden, ein Ende der Dominanz ist nicht in Sicht.
Juventus Turin Letzte Saison verpasste Juventus Turin den Scudetto, Meiste rin Italien wurde Inter. Davor holten die «Bianconeri» neunmal in Serie die Meisterschaft.
Schachtar Donezk Siebenmal wurden die Ukrainer in den letzten zehn Jahren Meister. In der letzten Saison gelang das ausnahmsweise nicht, der Titel ging mal wieder an Rekordmeister Dynamo Kiew.
Die Stimmungs-Gruppe
Natürlich haben alle Klubs in der Champions League grossartige Fans. Es muss sich also niemand empören, wenn sein Lieblingsklub hier nicht auftaucht. Folgende drei Klubs passen besonders gut in diese Kategorie.
FC Villarreal Das Estadio de la Ceramica, eher bekannt unter dem alten Namen «El Madrigal», fasst zwar nur 23'500 Zuschauer, die Stimmung ist aber berüchtigt.
Liverpool FC Es braucht keine lange Erklärung zur Stimmung, die an der Anfield herrscht. Speziell auch vor der Partie sind die Liverpooler durch ihr «You'll Never Walk Alone» weltberühmt geworden.
FC Porto Gegen den FC Porto wäre das Stadion zwar weniger gelb, die Stimmung aber nicht minder schlecht. Das Estadio do Dragao hat normalerweise Platz für über 50'000 Zuschauer.
Die machbarste Gruppe
Eine einfache Gruppe wird es sowieso nicht geben für die Young Boys. Es hat ja schliesslich einen Grund, weshalb die Teams in der Königsklasse spielen. Gegen die folgenden Gegner wäre die Chance zumindest auf dem Papier am grössten, irgendwie die Gruppenphase zu überstehen.
Lille OSC Letzte Saison wurde Lille sensationell französischer Meister und steht deshalb in Lostopf 1. Diese Saison misslang der Start aber ordentlich – Lille steht nach drei Ligaspielen noch ohne Sieg da. Mit Torhüter Mike Maignan (zu Milan) und Mittelfeldspieler Boubakary Soumaré (zu Leicester) hat man aber auch zwei wichtige Teamstützen verloren.
FC Sevilla Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor, Tabellenführung in der Primera Divison. Und dennoch haben wir den FC Sevilla als einfachstes Los aus Topf 2 erkoren. Das liegt weniger an den Spaniern selbst, sondern mehr an dem sonst so stark besetzten Topf 2. Sevilla ist definitiv eine grosse Nummer, aber dennoch trauen wir YB gegen die Spanier noch am ehesten einen Punktgewinn zu.
FC Salzburg Auch Salzburg ist gut in die Saison gestartet. 5 Spiele, 5 Siege, dazu 15:3 Tore. Nicht nur die Mannschaft ist sehr jung (Durchschnittsalter 22,9 Jahre), auch der neue Trainer Matthias Jaissle ist erst 33-jährig. Das Team hat wahnsinniges Potenzial, dafür kaum Erfahrung. Gegen YB könnte es zu einem offenen Schlagabtausch kommen.
Die Schöne-Städte-Trip-Gruppe
Auch hier gilt: Viele Städte sind schön. Kein Affront. Wir haben folgende drei ausgewählt.
Sporting Lissabon
FC Barcelona
Zenit St.Petersburg
Die Offensiv-Gruppe
Die Young Boys haben nicht zuletzt in den Quali-Playoffs gegen Ferencvaros bewiesen, dass sie immer wieder für Spektakel gut sind und gewannen sowohl Hin- als auch Rückspiel mit 3:2. Eine Gruppe mit lauter offensiv ausgerichteten Teams wäre pures Spektakel, könnte aber auch in sehr vielen Gegentoren enden.
Manchester City Offensiv-Abteilung: Gabriel Jesus, Ferran Torres, Raheem Sterling, Phil Foden, Jack Grealish, Riyad Mahrez, Kevin de Bruyne, Bernardo Silva.
Letzte Saison in der Liga: 38 Spiele, 83 Tore.
Letzte Saison in der Champions League: 13 Spiele, 25 Tore
Borussia Dortmund Letzte Saison in der Liga: 34 Spiele, 75 Tore.
Letzte Saison in der Champions League: 10 Spiele, 19 Tore
Offensiv-Abteilung: Erling Haaland, Marco Reus, Donyell Malen, Thorgan Hazard, Youssoufa Moukoko, Ansgar Knauff, Marius Wolf, Steffen Tigges, Reinier, Julian Brandt, Giovanni Reyna.
Atalanta Bergamo Letzte Saison in der Liga: 38 Spiele, 90 Tore.
Letzte Saison in der Champions League: 8 Spiele, 11 Tore
Offensiv-Abteilung: Josip Ilicic, Duvan Zapata, Luis Muriel, Sam Lammers, Roberto Piccoli, Alksey Miranchuk, Matteo Pessina, Ruslan Malinovskyi.
Die Bollwerk-Gruppe
Wenn man eine offensiv ausgerichtete Gruppe basteln kann, darf eine Gruppe mit Stärken in der Defensive natürlich nicht fehlen.
Atlético Madrid/FC Chelsea Meister Atlético Madrid stellte letzte Saison die beste Verteidigung der LaLiga. Auch diese Saison werden sie, wie immer seit Diego Simeone übernommen hat, nur schwer zu knacken sein.
Gegen den Titelverteidiger Chelsea als Gruppenkopf wäre es kaum leichter. Unter Thomas Tuchel sind die Londoner defensiv kaum noch zu bezwingen. In 34 Spielen unter seiner Ägide erhielten die «Blues» bloss 22 Gegentreffer.
Juventus Turin Die letzte Saison missriet Juventus komplett. Am Ende reichte es dennoch zu Rang 4 mit genau einem Gegentor im Schnitt. Die Turiner stellten damit immerhin die zweitbeste Defensive hinter Meister Inter Mailand. Nun ist Defensiv-Spezialist Massimilliano Allegri zurück an der Seitenlinie. Er wird mit den beiden Europameistern Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini sowie Matthijs de Ligt wieder für die gewohnte defensive Stabilität sorgen.
Ajax Amsterdam Mit unfassbaren 102:23 Toren wurde Ajax letzte Saison in Holland Meister. Damit stellten die Holländer nicht nur den besten Sturm, sondern eben auch die deutlich beste Abwehr. In der Champions League waren sie mit sieben Gegentoren in sechs Spielen (in einer Gruppe mit Liverpool und Atalanta) ebenfalls ordentlich unterwegs. In der Europa League bekam auch YB zu spüren, wie stark Ajax verteidigt. Die Berner verloren das Achtelfinal-Duell mit insgesamt 0:5 Toren.
Die Andy-Möller-Gruppe
«Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!», sagte Andy Möller schon 1992. In der entsprechenden Champions-League-Gruppe wären für YB dieses Jahr Inter Mailand und Real Madrid verfügbar. Komplettiert wird die Gruppe mit Benfica Lissabon. Könnte ja auch in Spanien liegen.
Inter Mailand Letzte Saison unaufhaltsam zum Meistertitel in der Serie A. Doch neben Trainer Antonio Conte sind auch Sturmtank Romelu Lukaku (zu Chelsea) und Achraf Hakimi (zu PSG) nicht mehr im Verein.
Real Madrid In Madrid war es diesen Sommer vergleichsweise ruhig. Zu reden gab eher der Dauerrivale aus Barcelona. Mit David Alaba hat Real einen Ersatz für Sergio Ramos geholt. Die Frage ist nur: Gelingt es tatsächlich, Kylian Mbappé nach Madrid zu lotsen?
Benfica Lissabon Letzte Saison nur auf Rang 3 in der Liga Nos – trotz 22 Toren von Haris Seferovic, der die Torjägerkrone nur um einen Treffer verpasste. Aber klar, alleine wegen des Mannes aus Sursee wünschen wir uns Benfica in die YB-Gruppe. https://www.watson.ch/sport/user%20unse ... g-moeglich
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 13:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2021  Zitat: Fünf Gründe, warum für YB auch gegen Europas Top-Teams etwas drin liegt
YB qualifiziert sich zum zweiten Mal nach 2018 für die Champions League. Und hofft nun auf ein gutes Los. Dann liegt vielleicht sogar die K.o.-Phase drin.
Dabei sein ist alles. Das könnte es eigentlich immer heissen, wenn sich ein Schweizer Team für die Champions League qualifiziert. Denn allein finanziell ist es ein wahrer Segen: Mit Einnahmen von rund 25 Millionen Franken darf YB nun rechnen, dazu kommen Ticketeinnahmen und Punkteprämien. Doch YB hat durchaus das Zeug dazu, auch sportlich erfolgreich zu sein.
Hier sind fünf Gründe, warum die Berner in der Gruppenphase etwas reissen können.
1. Intakte Mannschaft
Nach dem vierten Meistertitel in Folge erwarteten nicht wenige, dass im Sommer in Bern ein Umbruch stattfinden wird. Zumal mit Gerardo Seoane auch der dreifache Meistercoach den Klub verliess. Doch es kam ganz anders: Kein einziger Stammspieler hat den Klub verlassen. Nicht einmal Top-Torjäger Jean-Pierre Nsame, was wohl auch an seiner Verletzung liegt.
Mit Jordan Siebatcheu konnte sogar ein weiterer Goalgetter verpflichtet werden, mit Alexandre Jankewitz zudem ein hoffnungsvolles Talent für die Zukunft. Mit Abgängen ist nach dem Einzug in die Champions League nun nicht mehr zu rechnen. Die Spieler können sich nun auf der grössten Bühne präsentieren und YB ist nach dem Geldsegen auch nicht auf Transfereinnahmen angewiesen.
Die Young Boys haben eine absolut intakte Mannschaft, die eingespielt ist. Nach dem Trainerwechsel braucht es natürlich auch etwas Zeit, bis die Automatismen greifen. Der erste Champions-League-Spieltag ist aber auch noch drei Wochen entfernt.
2. Hunger und Erfahrung
Den Bernern kommt zugute, dass Führungsspieler wie Christian Fassnacht, Nicolas Moumi Ngamaleu, Sandro Lauper, Michel Aebischer oder Jean-Pierre Nsame die Feuertaufe in der Königsklasse schon erlebt haben und eine gewisse Erfahrung mitbringen. Andere brennen regelrecht auf ihre ersten Champions-League-Spiele. Zu ihnen gehört neben zahlreichen jüngeren Spielern auch der derzeit verletzte Captain Fabian Lustenberger. Dieser Mix an Erfahrung und Hunger wird den Young Boys in ihrer zweiten Saison in der Königsklasse helfen.
3. In der Liga gefordert
Anders als in den letzten Jahren scheint es YB in dieser Saison in der Super League schwerer zu haben. Der FCZ ist hervorragend gestartet und vor allem der FC Basel scheint wieder ein ernstzunehmender Meisterkandidat zu sein. YB wird endlich wieder gefordert und spürt diesen Druck des Gewinnenmüssens. Ein weiterer Vorteil für die Berner im Hinblick auf die internationalen Spiele.
4. Fokus auf internationale Spiele
Gewiss strebt man in Bern auch den nächsten Triumph in der Super League an, doch nach vier Meistertiteln darf der Fokus in diesem Jahr auch mehr auf der Champions League liegen. Der eine oder andere Schlüsselspieler könnte in der Liga auch mal geschont werden. Bei gutem Abschneiden im Europacup ist die Chance dann auch grösser, dass künftig wieder zwei Schweizer Teams in der Champions-League-Quali spielen können. Ohnehin ist der Kader der Berner auch in der Breite stark genug, um in der Super League auch mit dem zweiten Anzug bestehen zu können.
5. Hoffen auf etwas Losglück
Letztlich kommt es sicherlich auch auf das Los an. In der Saison 2018/19 blieb YB gegen Manchester United, Juventus und Valencia chancenlos und wurde Letzter, holte aber immerhin einen Sieg und ein Remis. Eine solche Hammergruppe droht den Bernern erneut, da sie wieder aus Topf 4 gezogen werden. So ist es möglich, dass YB in eine Gruppe mit Manchester City, PSG und Leipzig gelost wird.
Möglich ist aber auch, dass der Schweizer Meister gegen Sporting Lissabon, Sevilla und Zenit St. Petersburg spielen kann. Gewiss wäre ein Weiterkommen auch in dieser Gruppe eine Überraschung, aber durchaus realistisch.
Verstecken muss sich YB in der Gruppenphase jedenfalls nicht. Welche Gegner den Bernern auch immer zugelost werden, das Minimalziel wird sein, auf den dritten Platz und damit in die Europa League zu kommen. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 53279.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 13:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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26.08.2021  Zitat: 2. Quali für Champions League
Berner Stolz nach einer langen gemeinsamen Reise
Es dauerte 3 Mal länger als 2018, bis YB das Ticket für die Champions-League-Gruppenphase in der Tasche hatte. Zudem fehlten wichtige Spieler.
In der Saison 2018/2019 mussten die Young Boys «nur» die Playoffs gegen Dinamo Zagreb überstehen, ehe sie über den erstmaligen Einzug in die Champions-League-Gruppenphase jubeln durften. Deutlich länger dauerte es heuer, bis die Berner zum 2. Mal in der Klubgeschichte als Teilnehmer des prestigeträchtigsten Klubwettbewerbs in Europa feststanden:
- 21./28. Juli: 2. Qualifikationsrunde gegen Slovan Bratislava (0:0, 3:2) - 3./10. August: 3. Qualifikationsrunde gegen Cluj (1:1, 3:1) - 18./24. August: Playoffs gegen Ferencvaros (3:2, 3:2)
Über 6 statt 2 Spiele, gegen 3 statt einen Gegner musste YB bestehen – riesig war deshalb auch die Erlösung und die Freude am Dienstagabend, als YB Ferencvaros auswärts erneut bezwungen hatte. «Es hat einen grossen Effort gebraucht», sagte YB-Sportchef Christoph Spycher denn auch. Über alles gesehen nannte er es «eine souveräne Qualifikation».
«Wir haben uns in Bratislava gesagt, dass wir zusammen eine Reise anfangen», sagte Coach David Wagner. Dass die Jungs nun diesen letzten Schritt gemacht hätten, freue ihn «wahnsinnig». Der 49-Jährige, der das Traineramt auf diese Saison hin von Erfolgscoach Gerardo Seoane übernommen hatte, redete seine Rolle klein. «Ich bin der allerkleinste Teil davon», so Wagner.
Der Verletztenliste getrotzt
Vielmehr dankte er im Moment des Erfolgs Vorgänger Seoane, Fabian Lustenberger oder Jean-Pierre Nsame, die es mitermöglicht hätten, «dass wir überhaupt in der Quali spielen konnten». Also allesamt Figuren, die aktuell nicht (mehr) dabei sind. Lustenberger und Nsame zählen zu den Langzeitverletzten.
Doch auch Spycher hob hervor, wie die Mannschaft auf solche Ausfälle und Widrigkeiten reagiert habe. Besonders deutlich wurde das für den Sportchef im Hinspiel gegen Budapest, als 5 wichtige Spieler fehlten.
Doch die Mannschaft habe – obwohl über lange Zeit in Unterzahl – gekämpft. «Das war sehr schön zu sehen.» Und dass der Griff nach den Champions-League-Sternen eine Woche später Realität wurde, machte sowohl Spycher als auch Wagner unglaublich stolz. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... amen-reise
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 14:26 |
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26.08.2021  Zitat: Der YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: «Es ist komplett unrealistisch, dass wir die Mannschaft auf die Champions League ausrichten»
Die Young Boys erreichen zum zweiten Mal die Gruppenphase der Champions League. Was in dieser Königsklasse-Herrlichkeit fast untergeht: Was ist eigentlich, wenn die Berner in dieser Saison nicht Meister werden?
Ende August 2021: Als den Young Boys am Dienstagabend gegen Ferencvaros Budapest der zweite Champions-League-Einzug geglückt ist, sagt der neue Trainer David Wagner: dass er auch dem Vorgänger Gerardo Seoane danke, der mit dem Meistertitel in der vergangenen Saison die Teilnahme an der Qualifikation erst möglich gemacht habe.
Ende August 2018: Als den Young Boys gegen Dinamo Zagreb der erste Champions-League-Einzug geglückt war, sagte der neue Trainer Gerardo Seoane: dass es ihm unglaublich viel bedeute für diese Leute, «die das aufgebaut haben». Seoane meinte den Sportchef Christoph Spycher, bestimmt auch die Investorenbrüder Andy und Hans-Ueli Rihs, die YB mit gut 50 Millionen Franken angeschoben hatten – und sicher auch den Vorgänger Adi Hütter.
In den Parallelen zwischen Wagner und Seoane zeigt sich: Entweder hat Wagner rasch verstanden, wie geredet und gelebt wird in diesem YB-Betrieb – oder er braucht sich nicht zu verstellen, es passt einfach. Es ist allen bewusst, dass diese solide Erfolgsmaschine nicht von heute auf morgen gebaut worden ist – und nicht von einem Einzelnen.
Der Hütter-Seoane-Mix
Heute, nach vier Meistertiteln in Serie, ist kaum mehr vorstellbar, was YB unter Hütter mit dem Titel 2018 durchbrochen hatte, diesen Fluch von 32 Jahren ohne Meistertitel. Damit warf Hütter einen langen Schatten, bis sich Seoane immer mannigfaltiger von Hütter emanzipierte, nicht nur mit der Champions-League-Teilnahme, sondern auch mit weiteren Titeln und mit der souveränen Art der Kommunikation, intern und extern.
Auch Seoane wirft einen Schatten auf den Nachfolger, umso mehr, nachdem Wagner in drei Ligaspielen erst ein Mal gewonnen hat. Aber mit zwei 3:2-Siegen gegen Ferencvaros und dem Einzug in die Königsklasse machte Wagner seinerseits ein Schrittchen zur Emanzipation. Der Sportchef Spycher beschreibt ihn als «sehr klar», er analysiere und kanalisiere sehr schnell. In taktischer Hinsicht hebt er Wagner von den Vorgängern ab, indem er sie in die Nähe von beiden rückt. Wagners Ansatz sei ein Mix aus den Konzepten von Hütter und Seoane, sagt Spycher: eine grundsätzlich offensive Herangehensweise mit einer aggressiven Mannschaft, die nach vorne verteidigt. Und es ist auch eine selbstbewusste Mannschaft, die sich in Budapest nicht irritieren liess vom 1:2-Rückstand, vom Tollhaus-Stadion, von den Absenzen der wohl wichtigsten Spieler, Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame.
Es klingt wie aus einer anderen Zeit, was Spycher im Oktober 2017 in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» sagte: «Manchmal kommt man sich komisch vor, wenn die Fussballschweiz von uns hören will, dass wir Basel herausfordern. Basel hat zwei gute Stürmer verloren und wieder zwei gute Stürmer geholt. Basel bleibt Basel.» Sechs Monate später war YB Meister, bald darauf in der Champions League.
Im Geschäftsjahr 2018 machte YB ein Plus von 17 Millionen Franken, 2019 eines von 21 Millionen. Aber YB blieb YB. Die Gewinne änderten nichts am Geschäftsmodell der Berner, sie träumten nicht von den Champions-League-Achtelfinals, sondern arbeiteten weiter wie bisher. Sie leisteten sich ab und zu einen Zuzug von höchstens gut 2,5 Millionen Franken, trieben aber nicht die Löhne in die Höhe und gewannen Titel um Titel, weil sie vieles gut machten auf und neben dem Feld. Und: weil der FC Basel in der Ära des Präsidenten Bernhard Burgener allzu sehr mit sich selber beschäftigt war. Weil Basel nicht Basel blieb.
YB wird viel Geld verdienen dank der Champions-League-Teilnahme 2021, mit rund 25 Millionen Franken wird hinlänglich gerechnet, womit sich die Corona-Verluste und die in diesem Sommer bisher fehlenden Transfereinnahmen auffangen lassen. Wenn nicht noch ein unwiderstehliches Angebot eintrifft, wird YB heuer erstmals seit vielen Jahren keinen Millionenverkauf realisieren – und es verschmerzen.
«Wir sind gut beraten, auf unserem Weg zu bleiben. Wir versuchten nicht, in einer anderen Liga zu spielen – das wird auch jetzt der Schlüssel sein», sagt Spycher. Wie richtig der Weg war, bekamen die Berner von der Corona-Pandemie unfreiwillig vorgeführt. 2020 brach der Umsatz um 33 Millionen ein, der Verlust betrug 5 Millionen – aber YB hatte ausreichend Reserven, um einschneidende Veränderungen zu vermeiden.
Unabhängigkeit so und so
Die Spieler willigten in Lohneinbussen ein, was auch daran lag, dass sie vom Klub transparent über die finanziellen Verhältnisse informiert worden waren. Es ist ein wertschätzender Umgang, der weiter gepflegt werden dürfte. YB wird das Kader mit Blick auf die Champions League von sich aus kaum markant verändern. Die Innenverteidigung etwa scheint ohne Lustenberger eher schmal besetzt, Spycher aber sagt: «Es ist komplett unrealistisch, dass wir die Mannschaft auf die Champions League ausrichten. Wir brauchen eine Mannschaft, die gewachsen ist – und es gibt Spieler, die sich gewisse Sachen verdient haben.»
Die Mannschaft wird auf die Super League ausgerichtet, wo Basel nach der Ära Burgener vielleicht wieder eher Basel ist. Der FCB ist besser gestartet als YB, am Sonntag begegnen sich die beiden Teams; in zwei Wochen empfangen die Berner den bisher verlustpunktlosen FC Zürich. Es geht im Moment der Champions-League-Herrlichkeit vielleicht vergessen: dass YB unter Umständen auch Identitätsfragen bevorstehen, Debatten darüber, wie wichtig es ist, Meister zu werden. «Der Meistertitel ist die Basis von allem», sagt Spycher. Denn wie auch Wagner bewusst war am Dienstagabend: Erst mit dem Meistertitel schafft sich YB überhaupt die Chance, an der Champions-League-Qualifikation teilzunehmen und sich Unabhängigkeit zu sichern, finanzielle Unabhängigkeit.
Wenn Spycher sagt, der Meistertitel sei die Basis, so zeigt sich: YB ist YB geblieben, aber der Anspruch hat sich verändert. Wie sagte er im Interview 2017 auch: «Es gibt keine Anzeichen für einen Rückfall», für einen Rückfall in wiederkehrende Turbulenzen früherer Tage. Er behielt recht. Und heute sagt er: «Es ist sonnenklar. Irgendeinmal kommt der Moment, in dem es nicht so läuft, wie man es sich wünscht. Aber ich bin überzeugt, dass wir gefestigt genug wären, damit umzugehen. Wer im Erfolg den Weg weitergeht, muss ihn auch im kurzfristigen Misserfolg konsequent weitergehen.» Auch darin würde sich Unabhängigkeit spiegeln: wenn die Berner nichts infrage stellen würden, falls sie in dieser Saison nicht Meister werden würden.
YB in der Champions League – die Millionen sprudeln
bir. Dank dem Sprung von YB in die Champions League wird jedem Super-League-Klub Geld zufliessen – sogenannte Solidaritätszahlungen der Uefa. Als YB 2018 letztmals in der Königsklasse unterwegs war, strich jeder Klub 500 000 Euro ein. Doch das ist nichts im Vergleich mit dem, was den Bernern gutgeschrieben wird. 2018 waren es am Ende 26,8 Millionen Euro. Allein von der Uefa, ohne Zuschauereinnahmen.
Jedem der 32 Teilnehmer sind 2021 als Antrittsgage für die Gruppenphase 15,64 Millionen Euro sicher. Dazu kommen Millionenbeträge auf der Grundlage der Uefa-Klub-Rangliste, des jeweiligen Fernsehmarkts und der Performance.
Der Champions-League-Klub mit dem besten Uefa-Koeffizienten erhält 36 Millionen, derjenige mit dem geringsten 1,1. YB ist im hinteren Bereich der Tabelle klassiert und erhielt 2018 5,5 Millionen. Auch der Schweizer Fernsehmarkt wirft im Vergleich zu den grossen Ligen wenig ab: YB erhielt damals 2,2 Millionen. Dank dem 1:1 gegen Valencia und dem 2:1-Sieg gegen Juventus kamen für YB 2018 3,9 Millionen an Leistungsprämien dazu. 2021 entlöhnt die Uefa einen Sieg mit 2,8 Millionen und ein Remis mit 930 000 Euro. https://www.nzz.ch/sport/fussball-yb-mi ... ld.1642165
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 26. August 2021, 15:23 |
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