 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Samstag 10. Juli 2021, 00:36 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 21. Juli 2021, 23:12 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
21.07.2021  Zitat: Der FC Luzern will den Cuptitel verteidigen, Sorgic ist Captain – vor dem Heimspiel gegen YB gibt's Tests für Fans
Die Luzerner Verantwortlichen haben heute Mittwoch ihre Vorsaison-Medienkonferenz abgehalten. Dabei äusserten sich Sportchef Remo Meyer und Trainer Fabio Celestini über die Ziele. Thema war auch die mögliche Rückkehr von Spielmacher Louis Schaub.
Der prominente Neuzugang Holger Badstuber hatte das erste Saisonziel des FC Luzern am Sonntag im SRF-«Sportpanorama» bereits mit markigen Worten im erfolgsgewohnten Stil des FC Bayern bekanntgegeben: «Wir wollen Titel gewinnen.» Der 32-jährige Verteidiger präzisierte anschliessend: «Als Titelverteidiger im Pokal will man den Titel wieder gewinnen.»
Dieser eigentlich schon recht ambitionierten Zielsetzung schlossen sich Sportchef Remo Meyer und der Trainer an. Fabio Celestini:
«Den Sieg im Cup wollen wir wenn möglich verteidigen.»
Einen Tabellenplatz in der Meisterschaft gaben weder der Trainer noch Meyer an. Celestini möchte nach dem sechsten Platz in seiner ersten Saison, als er in der Winterpause für den freigestellten Thomas Häberli übernahm, und dem fünften Rang in der vergangenen Spielzeit «eine Verbesserung erreichen».
Meyer will mehr als 46 Punkte sammeln
Der Sportverantwortliche Remo Meyer spricht davon, «mehr Punkte zu holen als in der Vorsaison». 46 Zähler sammelte der FC Luzern in der Saison 2020/21, ebensoviele waren es im Jahr zuvor. Die Vorgabe lautet für die Mannschaft von Fabio Celestini also, 47 oder mehr Punkte zu gewinnen.
Los geht die Saison am Samstag (18.00 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die die Young Boys. Sowohl Celestini wie auch Meyer möchten unbedingt besser starten als in der letzten Spielzeit – da ist der FCL schlecht aus den Startlöchern gekommen, holte in den ersten sechs Ligapartien nur zwei Punkte. «Aber in der Vorsaison waren wir längst noch nicht so weit, weil mehrere neue Spieler erst spät zur Mannschaft gestossen sind», fasst Mittelstürmer Dejan Sorgic zusammen. Unter anderem er selber: Der Zuger kehrte via Auxerre (Ligue 2) zurück nach Luzern.
Sorgic mit sehr gutem Gefühl aus der Vorbereitung
«In diesem Sommer sind die meisten Neuzugänge von Anfang der Vorbereitung an dabei gewesen», stellte Sorgic fest. In der Vorbereitung habe er ein sehr gutes Gefühl bekommen. «Auch die Testspiele sind für uns gut gelaufen.» Er, Celestini und Meyer sagten unisono:
«Jetzt wollen wir endlich eine gute Vorrunde spielen.»
Zuerst mal, möglichst viele Punkte aus dem nicht einfachen Startprogramm gegen Meister YB und eine Woche später auswärts gegen St. Gallen mitnehmen.
Klar ist jetzt, wer die Nachfolge des zurückgetretenen Captains Christian Schwegler (37) übernimmt: Dejan Sorgic. Der 31-jährige Goalgetter, der in der vergangenen Saison mit 13 Ligatreffern der beste Luzern-Torschütze war, ist als Eigengewächs mit langjähriger Super-League-Erfahrung bei Thun und dem FCL prädestiniert dafür. «Das Captainamt bedeute mir viel, es ist eine Ehre und ich bin stolz darauf», sagte der besonnene Teamplayer aus Unterägeri mit Wurzeln in Serbien.
Bleibt Louis Schaub beim 1. FC Köln?
Die grosse Frage, die sich die Fans stellen, ist, ob Louis Schaub doch noch zum FCL zurückkehrt. Sportchef Meyer tönt so, als sei die Sache gelaufen:
«Wir hatten ein hervorragendes gemeinsames Jahr mit Schaub. Doch es ist sehr schwer, die Kaufoption zu ziehen. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es nicht möglich gewesen.»
Und: «Wir gehen davon aus, dass er gemäss Vertrag in Köln bleibt und die Saison dort bestreitet.» Noch nicht ganz aufgegeben hat Coach Celestini: «Im Fussball kann viel passieren. Louis ist immer willkommen.»
Das Transferfenster ist noch bis Ende August offen. Remo Meyer will mindestens einen weiteren neuen Innenverteidiger neben Holger Badstuber holen. Ob der Ex-Bayern-Star gegen YB bereits spielen kann, ist noch genauso offen wie beim neuen Spielmacher Samuele Campo.
FCL-Fans können sich vor dem Match testen lassen
Wie Luzern-Präsident Stefan Wolf anlässlich der Medienkonferenz erklärte, können sich die Zuschauer vor dem Startspiel am Samstag gegen YB vor dem Stadion kostenlos testen lassen. Es gilt bekanntlich die 3-G-Regel: geimpft, genesen oder getestet. Wer also den Covid-19-Test machen muss, hat die Gelegenheit dazu ab 10.00 Uhr. Zuvor muss an markierter Stelle der QR-Code auf dem Handy mit den Personalien eingegeben werden, dann erfolgt der Test in einem Zelt. Nach einer Viertelstunde erhält, wer negativ getestet wurde, das für den Stadionzutritt notwendige Zertifikat. https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.2165807
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 14:59 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.07.2021  Zitat: Cupsieger gegen Meister als Auftaktskracher
Celestini will gleich den «Supercup» gewinnen!
«Besser gehts nicht!» Trainer Fabio Celestini ist heiss auf den Saisonstart mit seinem aufgerüsteten FCL. Er wäre gar dafür, dass nach der Affiche gegen YB ein Pokal vergeben würde.
Fabio Celestini lacht. «Warum nicht einen dritten Titel in der Schweiz einführen?», fragt der Luzerner Cheftrainer und verweist auf den Auftaktskracher zwischen FCL und YB. «Cupsieger gegen Meister, das ist unser Supercup! Ein toller Start in die Meisterschaft und gleich ein fantastischer Test für den FC Luzern gegen das beste Team der Liga.»
Celestini weiss: Ein Startsieg gegen YB – und die nach dem Cupsieg und den prominenten Transfers ohnehin schon euphorisierten FCL-Fans wären wohl nicht mehr zu halten. Eine blauweisse Party zum Auftakt? «Wir spielen zu Hause und haben endlich wieder Zuschauer – natürlich werden wir versuchen, schon dieses Spiel zu gewinnen», verspricht Celestini.
Badstuber und Campo brauchen noch Zeit
Doch der FCL-Coach betont auch, dass sich erst noch zeigen werde, wie weit sein auf verschiedenen Positionen verändertes Team bereits sei. Wann etwa Ex-Bayern-Verteidiger Holger Badstuber einsatzfähig sein wird, ist noch offen – der sechsfache deutsche Meister selbst geht davon aus, «im Verlaufe der nächsten Wochen voll am Start» zu sein. Ex-Basel-Star Samuele Campo ist nach einer Blinddarmentzündung ebenfalls noch nicht ganz fit. Dafür dürfte der von Union Berlin geholte Christian Gentner gleich der Chef auf dem Platz markieren – zusammen mit Captain und Torjäger Dejan Sorgic.
Letzterer zeigt sich zuversichtlich, dass aus dem Aufschwung, den der Klub gerade erlebt, noch mehr entstehen könnte: «Mit diesem Team ist Vieles möglich! Es war wichtig, dass der Grossteil der Neuen schon früh in der Vorbereitung zu uns gestossen ist. So konnten wir uns gemeinsam entwickeln – und jetzt sind wir parat für YB!»
Abgeschlossen ist die Luzerner Transferoffensive aber noch nicht. Ein Innenverteidiger sowie einer für die Abwehrseite soll noch kommen. Bastelt die Luzerner da am grossen Überraschungsteam der Saison? «Das hoffen wir», meint Trainer Celestini augenzwinkernd. Sportchef Remo Meyer aber will keinen konkreten Rang als Ziel für die neue Spielzeit nennen: «Nehmen wir mal YB und Basel vorne weg, dann ist es zwischen Position drei und zehn extrem eng. Wir sagen uns einfach: Wir wollen auf diesem Zug, auf den wir zuletzt aufgesprungen sind, weiterfahren.» Ob er nun zum Sieg im «Supercup» dampft?
So kommen die Fans beim ersten Spiel der Saison ins Stadion
Ligaweit gilt: Ohne gültiges Covid-Zertifikat für Geimpfte, Getestete oder Genesene geht nix! Nur wenn man dieses – auf Papier oder mit der «Covid Certificate-App» – vorweisen kann, kommt man ins Stadion. In Luzern, wo heute um 18 Uhr das erste Super-League-Spiel der Saison zwischen dem FCL und YB angepfiffen wird, steht zudem ein Testcenter bereit. Der FCL bietet zwischen 10.00 und 17.00 Uhr die kostenlose Durchführung eines Antigen-Schnelltests an (zwischen dem Restaurant Schützenhaus und dem Hallenbad Allmend). Der Klub bittet die Fans, spätestens zwei Stunden vor dem Spiel zu erscheinen und die App bereits installiert zu haben. Jeder testwillige Matchbesucher benötigt seine Krankenkassenkarte sowie ein amtlicher Ausweis. Letzterer ist auch notwendig, um dann ins Stadion zu kommen.
Und wie sehen dann die Schlangen vor der Swissporarena aus? Zuerst wird beim ersten Check-Point separat das Covid-Zertifikat überprüft, dann erst kommt weiter vorne das Ticket an die Reihe. Ist man einmal drin, gibts keine weiteren Einschränkungen.
Eine Personengruppe ist vom ganzen Prozedere ausgenommen: Unter-16-Jährige kommen auch ohne Covid-Zertifikat ins Stadion. Und Achtung: Selbsttests reichen zum Einlass nicht aus! https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 98373.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 16:48 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Alles zum Spiel Luzern - YB
Die personelle Situation bei YB
Bei YB fehlen in Luzern die verletzten Fabian Lustenberger, Jean-Pierre Nsame und Joël Monteiro sowie der verletzte Nico Maier.
Luzern geht mit namhaften Zuzügen in die Saison
Die Zentralschweizer haben sich mit viel Routine aus Deutschland verstärkt. Am Samstag (18 Uhr) eröffnet der Cupsieger der vergangenen Saison die Meisterschaft gegen Meister YB.
***
Der FC Luzern hat in der Sommerpause namhafte Transfers getätigt und damit die Abgänge von Stammspielern wie Christian Schwegler (Rücktritt), Lucas (Saudi-Arabien), Stefan Knezevic (Charleroi) und Louis Schaub (zurück zu Köln) kompensiert. Christian Gentner und Holger Badstuber (unten im Bild) ragen dabei heraus - beide haben bis zu ihrem Wechsel in die Innerschweiz ausschliesslich in der Bundesliga gespielt.
Der 32-jährige Badstuber gewann mit dem FC Bayern sechs Meistertitel, viermal den Cup und 2013 die Champions League. Der Innenverteidiger bestritt für Deutschland 31 Länderspiele und stand zuletzt bei Stuttgart unter Vertrag. Gentner, der am 14. August seinen 36. Geburtstag feiert, brachte es in seiner Laufbahn auf nicht weniger als 430 Bundesligapartien. Zweimal wurde er Meister, und das, ohne je beim FC Bayern gespielt zu haben: 2007 gelang ihm das Kunststück mit Stuttgart, zwei Jahre später mit Wolfsburg. Die letzten zwei Saisons spielte Gentner bei Union Berlin mit Trainer Urs Fischer.
Badstuber und Gentner sind beim FCL bei weitem nicht die einzigen Profis aus Deutschland. Marius Müller, Marvin Schulz, Tsiy Ndenge und Varol Tasar besitzen ebenfalls den deutschen Pass.
Reichlich Erfahrung bringt auch Patrick Farkas mit, ein 28-Jähriger Österreicher. Der ehemalige U21-Nationalspieler holte zuletzt mit RB Salzburg vier Meistertitel in Serie. Bei den Luzernern ersetzt er auf der rechten Abwehrseite Schwegler, seinen einstigen Teamkollegen in Salzburg. Im Mittelfeld trägt künftig Samuele Campo die Rückennummer 10. Fabio Celestini kennt den 26-jährigen Basler, der in der Rückrunde 2020/21 an den Zweitbundesligisten Darmstadt ausgeliehen war, aus gemeinsamen Zeiten bei Lausanne.
Der FC Luzern verfügt über ein qualitativ starkes Kader und startet ambitioniert in die neue Spielzeit. Als Cupsieger möchte er auch international für Aufsehen sorgen. In der Qualifikation zur neu geschaffenen Conference League bekommt er es entweder mit Feyenoord Rotterdam oder KF Drita aus dem Kosovo zu tun (5. und 12. August). Das Hinspiel am Donnerstagabend endete im Kosovo 0:0.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 23. Juli 2021, 22:54 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.07.2021  Zitat: FCL-Sportchef Remo Meyer: «Wir starten dieses Jahr mit vielen Ambitionen in die Meisterschaft»
Eine spannende Angelegenheit zum Saisonauftakt: Der FC Luzern startet am Samstag um 18 Uhr zu Hause gegen den Schweizermeister YB in die neue Saison – erstmals seit Längerem wieder vor einer grösseren Zuschauerkulisse. FCL-Sportchef Remo Meyer spricht zusammen mit Moderator Thomas Erni und Philipp Breit, Sportchef bei Radio Pilatus & Tele 1, über die Mannschaft des FC Luzern und deren Ambitionen für die neue Saison. https://www.luzernerzeitung.ch/zentrals ... ld.2166645
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 24. Juli 2021, 11:11 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.07.2021  Zitat: Ein Auftaktsieg ist nicht alles, aber er beruhigt
GC gegen Basel, der Klassiker, der seit gut zwei Jahren nicht mehr ausgetragen wurde, ist der Schlager des ersten Wochenendes der Super League 2021/22. Klubs mit klangvollen Namen treffen aufeinander.
(sda) Weder die Spieler noch die Trainer hüben und drüben sind in eine mehr als zwei Monate dauernde Sommerpause vernarrt. Am Ende dieser Pause und bevor es wieder losgeht, wissen sie alle nicht, ob sie besser oder schlechter sind als am Ende der vorangegangenen Saison. Testspiele können selbst in inflationärer Zahl keinen verlässlichen Aufschluss geben. Es ist eine Zeit der Ungewissheit.
Besonders lästig sind die langen Wochen für einen neuen Cheftrainer, der die Saison nicht einmal mit dem Dauerwettbewerb, der Meisterschaft, beginnen kann, sondern mit einem wichtigen K.o.-Spiel einsteigen muss. So ergeht es Gerardo Seoanes Nachfolger David Wagner bei den Young Boys. Er muss sich dieser Tage in der Qualifikation zur Champions League messen lassen, noch bevor er den Überblick über alle Möglichkeiten in seiner Mannschaft haben kann.
Aber in der 1. Runde der Super League von diesem Wochenende gilt: Ein Sieg ist mehr wert als die drei Punkte, die er einbringt. Wer immer erfolgreich startet, bekommt neues Selbstvertrauen und die vermeintliche Gewissheit, dass die Saisonvorbereitung gut oder sogar sehr gut war. In die Köpfe der Verlierer dagegen können sich ganz andere Gedanken einnisten.
Item, aus ihren vier Auftaktspielen der letzten vier Saisons (in denen sie ausnahmslos Meister wurden) holten die Young Boys zehn von zwölf möglichen Punkten, mehr als jede andere Mannschaft. Nach der Mathematik wären die Berner auch dann jedes Mal überlegen Meister geworden, wenn sie alle Auftaktspiele verloren hätten. Aber die Mathematik berücksichtigt die Psychologie nicht. Wer schon am Anfang gewinnt, glaubt, den Tritt sofort gefunden zu haben, und geht die weiteren Aufgaben mit geschwellter Brust an. Und mit der nützlichen Ruhe. Ein Auftaktsieg ist nicht alles, aber er beruhigt.
Ab diesem Wochenende wird man mehr als einem Jahr wieder richtige Stimmung miterleben, in den Stadien selber oder am Fernseher. Für den Match GC - Basel wird dies besonders wohltuend sein. Denn als die Zürcher letztmals im Oberhaus, war die Stimmung im Letzigrund auch lange vor der Pandemie trist. In dem betrüblichen Frühling des ersten Abstiegs der Hoppers nach 70 Jahren waren nur noch wenige Fans im Stadion. Und ein Teil von ihnen protestierte und randalierte.
Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:
Luzern - Young Boys (Duelle der letzten Saison: 1:2, 2:3, 2:2, 2:5). - Samstag, 18.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Ndenge und Alabi (beide verletzt); Lustenberger, Nsame, Maier und Monteiro (alle verletzt). - Statistik: Der FC Luzern hat aufgerüstet. Hier und dort werden ihm moderate Chancen auf den Titel - es wäre Luzerns zweiter nach jenem von 1989 - zugestanden. YB, nach jetzigem Stand im Vergleich zur letzten Saison kaum verändert, beginnt also mit einem schwierigen Auswärtsspiel. Letzte Saison holten die Berner aus den vier Duellen mit Luzern 10 von 12 Punkten. Das muss nicht unbedingt mehr so sein.
Lausanne-Sport - St. Gallen (2:2, 0:1, 4:3, 0:5). - Samstag, 20.30 Uhr. - SR Schnyder. - Absenzen: Turkes und Geissmann (beide verletzt); Kräuchi (verletzt). - Fraglich: - ; Kamberi. - Statistik: Lausanne-Sport ist nach den zahllosen Änderungen im Kader die Mannschaft, deren Leistungsfähigkeit am schwierigsten einzuschätzen ist. Bei St. Gallen wird man vielleicht bereits sehen, ob die Abgänge von Miro Muheim und insbesondere Jordi Quintilla kompensiert werden können. An den letzten Match gegen Lausanne haben die Ostschweizer nur gute Erinnerungen: Mit dem 5:0-Heimsieg Mitte Mai entledigten sie sich aller Sorgen. https://www.bielertagblatt.ch/sport/akt ... r-beruhigt
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 24. Juli 2021, 11:16 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.07.2021  Zitat: Stürmer Jordan Siebatcheu
Wetten, dass er sich für YB ausbezahlt?
In der neuen Saison muss der selbstbewusste Franzose mehr Verantwortung schultern, in Abwesenheit von Jean-Pierre Nsame könnte er zum wichtigsten Einzelspieler avancieren.
Wetten? «Es gibt schon genug Druck», sagt Jordan Siebatcheu und lächelt. Nach dem 0:0 bei Bratislava eröffnet der französische Stürmer mit den Young Boys am Samstag auch die Super-League-Saison – über den Ausgang der Partie gegen Luzern mag er nicht mutmassen.
Aber zu einer Wette hat er unfreiwillig bereits beigetragen. Das Engagement von Jordan Siebatcheu war für YB ein ungewisses Spiel. Zwar ging Sportchef Christoph Spycher mit überschaubarem Risiko ans Werk und übernahm den in Frankreich aufgewachsenen US-Amerikaner mit kamerunischen Wurzeln leihweise von seinem damaligen Club Stade Rennes. Aber dennoch: Für YB stellte sich nach dem Abgang von Guillaume Hoarau die Frage, ob mit dem damals formschwachen Siebatcheu der nächste lang gewachsene Franzose in Bern seine Karriere erfolgreich neu werde lancieren können.
Die knappe Antwort ein Jahr später ist: Ja. 12 Tore glückten Siebatcheu vergangene Saison, 3 in der Europa League, im Mai unterschrieb er bei YB folgerichtig einen Dreijahresvertrag. Als er vor einem Jahr von Stade Rennes nach Bern kam, trug er noch immer den Ruf eines teuren Missverständnisses mit sich herum. Fast 10 Millionen Euro hatte Rennes 2018 an Siebatcheus Stammclub Reims überwiesen, das Engagement war von Formtiefs und Verletzungen geprägt gewesen.
Die starke Abhängigkeit von Nsame
Und auch in Bern hatte Siebatcheu Startschwierigkeiten. In Kurzeinsätzen blieb er blass, ihm fehlte die Bindung zum Spiel, bis in den Herbst wartete er auf sein erstes Tor. Es fiel schliesslich kurz vor Weihnachten gegen Lugano, als der grosse Torjäger Jean-Pierre Nsame verletzt fehlte. Im gleichen Spiel gelang ihm das zweite, und drei Tage später in St. Gallen doppelte er doppelt nach. Vier Treffer in zwei Spielen, der Stürmer im Jammertal war plötzlich ein Goalgetter im Gipfelglück – und zur Winterpause wussten sie bei YB: Die Aktie Siebatcheu ist im Steigen begriffen.
Seither geht es für den selbstbewussten Franzosen aufwärts. Drei Tore im Sechzehntelfinal gegen Leverkusen, ein gewichtiger Beitrag zum Meistertitel, der neue Vertrag im Mai. Der kommenden Saison blickt Siebatcheu gelassen entgegen – trotz einer grösseren Rolle im Team.
Nach dem Achillessehnenriss von Nsame ist der 25-Jährige nun der Stossstürmer Nummer 1 und mit seiner Grösse neben den kleineren, weniger erfahrenen Meschack Elia (23 Jahre) und Felix Mambimbi (20 Jahre) gesetzt. Siebatcheu sagt: «Wir stehen so oder so unter Druck – alle erwarten doch, dass wir wieder Meister werden. Wir müssen alle liefern und sind weiter erfolgshungrig.»
YB zeigte sich gerade in den letzten beiden Jahren extrem abhängig vom zweifachen Torschützenkönig Nsame. Und der Kameruner wird noch lange fehlen. Nach seiner überragenden Saison 2019/20 mit 32 Liga-Treffern war die Offensive in der vergangenen Spielzeit etwas breiter aufgestellt, Nsame erzielte «nur» noch knapp 25 Prozent aller YB-Tore in der Super League. Und jetzt? «Die Verantwortung wird auf noch mehr Schultern verteilt sein», sagt Siebatcheu, «weil es auch komplizierte, zähe Spiele geben wird, die lange 0:0 stehen. Darauf bereitet uns der Trainer gut vor.»
Der Trainer ist neu bei YB, aber im Umgang mit David Wagner brauchte Siebatcheu keinen langen Anlauf. Als er nach dem Sieg mit dem amerikanischen Nationalteam in der Nations League der Concacaf-Verbände und einer Woche Ferien in Kamerun zu YB stiess, fanden die beiden US-Bürger sofort ins Gespräch. «Er scheint deutsche Disziplin und amerikanische Lockerheit zu vereinen», sagt Siebatcheu über seinen Trainer. Wagner kennt das Umfeld, in dem sich Siebatcheu als «Secondo» im Nationalteam derzeit bewegt. Auch der Deutsche absolvierte seine acht Länderspiele für die USA mit vielleicht weniger Bezug zum Land als einige seiner Mitspieler. Auch Nationaltrainer Gregg Berhalter zählte wie Wagner in den 90er-Jahren zum US-Kader, zusammen auf dem Platz standen die beiden aber nie.
Bereits wieder im Dreitagestakt
Der Auftakt in die neue Saison ist YB mit dem Spiel in Bratislava weder besonders geglückt noch total misslungen. Die Berner zeigten sich insofern modern, als sie nach der abgeschafften Regel im Europacup beim 0:0 gleich gänzlich aufs Auswärtstor verzichteten. Siebatcheu stand 90 Minuten auf dem Feld, blieb aber wirkungslos. «Man hat gesehen, wie gross die Unterstützung von 1000 Zuschauern sein kann. Wir hoffen darauf, dass viele YB-Fans ans Heimspiel kommen, um diesen wichtigen Sieg zu holen.»
Vor dem Rückspiel in einer Woche wartet am Samstag die Aufgabe in Luzern, danach geht es bereits wieder europäisch weiter, die Spiele folgen im Dreitagestakt. «An diesen Rhythmus sind wir nach letzter Saison gewöhnt. Wir werden das wegstecken», sagt Siebatcheu.
Wetten?
Luzern – YB
Samstag 24. Juli, swisspor-Arena, 18 Uhr.
So könnte YB spielen von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Ngamaleu, Aebischer, Lauper, Spielmann; Siebatcheu, Elia. – Es fehlen: Nsame, Lustenberger, Sulejmani (alle verletzt), Maier und Monteiro (im Aufbau). https://www.bernerzeitung.ch/wetten-das ... 2832048525
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 24. Juli 2021, 22:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.07.2021  Zitat: YB gewinnt Sieben-Tore-Spektaktel gegen Luzern dank Treffer in der 93. Minute
YB gewinnt eine wilde Auftaktpartie in der Super League dank einem Treffer in der Nachspielzeit. Insgesamt fielen sieben Tore im Auftakt gegen Luzern.
Rund 13’000 Fans waren beim Saisoneröffnungsspiel zwischen Luzern und YB im Stadion. Die Zuschauer dürften ihr Kommen nicht bereut haben.
Der Meister aus Bern startete besser in die Partie und Elia brachte die Berner mit einem Ablenker (14.) früh in Führung. Die Gäste konnten die Geschwindigkeit der Anfangsminuten aber nicht halten und Luzern wurde immer besser.
In der 27. Spielminute gelang Pascal Schürpf der Ausgleich. Angetrieben von den heimischen Zuschauern jubelten die Gastgeber 14 Minuten später erneut. Ibrahima N'Diaye konnte von einem Fehler von Aebischer profitieren und drehte mit einem Distanzschuss die Partie. Mit einer 2:1-Führung der Luzerner ging es zum Pausentee.
Badstuber verliert Kopfballduell
Für den Cupsieger kam es zu Beginn des zweiten Durchgangs noch besser. Pascal Schürpf erzielte mit dem Kopf seinen persönlichen Doppelpack und das dritte Tor für den FCL. YB-Trainer Wagner reagierte und wechselte gleich vier Mal – mit Erfolg! Innert zehn Minuten war die Partie wieder ausgeglichen. Erst erzielte Elia sein zweites Tor und im Anschluss war Siebatcheu nach einem Corner erfolgreich – eine irre Partie und beste Werbung für den Schweizer Fussball.
Im Anschluss flachte die Partie etwas ab, verlief aber immer noch auf einem sehr umkämpften Niveau. YB war in den Schlussminuten zwar stärker, es fehlte jedoch die Präzision im letzten Drittel.
In der 81. Spielminute gab ein Champions-League-Sieger sein Debüt in der Super League. Trainer Fabio Celestini brachte Holger Badstuber ins Spiel. Der 32-Jährige sollte helfen, einen weiteren Treffer zu verhindern. Dies gelang aber nicht. In der Nachspielzeit verlor Badstuber sein Kopfballduell mit Siebatcheu, der den Ball im Tor unterbrachte und dem Meister damit doch noch die ersten drei Punkte in der neuen Saison bescherte. https://www.20min.ch/story/schlaegt-der ... 5498878597
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 24. Juli 2021, 22:54 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.07.2021  Zitat: Sieben-Tore-Spektakel
Siebatcheu köpfelt YB in der Nachspielzeit zum Sieg
Vom 1:3 zum 4:3: Die Young Boys holen sich beim FC Luzern in einer packenden Partie die ersten drei Punkte der Saison. Wir berichteten live.
13’231 Fans, lautstarke Gesänge, viel Spektakel und ein Siegtor in der Nachspielzeit: Die Super-League-Saison 2021/22 beginnt für den neutralen Zuschauer aufregend – und für YB vor allem mit einer eindringlichen Warnung.
Der Titelverteidiger erlebt einen durchaus glatten Start. Nach einer Freistossvariante kommt der 19-jährige Fabian Rieder in der 14. Minute frei zum Schuss, via Fuss von Meschack Elia landet der Ball im Luzerner Tor. Doch dieses Berner 1:0 hält keine Viertelstunde. In der 28. Minute findet eine flache Hereingabe von Filip Ugrinic den FCL-Stürmer Pascal Schürpf, der zum Ausgleich trifft. Es ist ein Tor, das keineswegs aus heiterem Himmel kommt. Zuvor scheiterte Schürpf bereits am stark reagierenden YB-Goalie David von Ballmoos. Kurz vor der Pause kommt es aus Berner Sicht noch bitterer: Christian Fassnacht, gefühlt vorgestern an der EM noch Balleroberer gegen Paul Pogba, bringt Teamkollege Michel Aebischer in Bedrängnis. Dieser verliert den Ball an Ibrahima Ndiaye, der mit einem Flachschuss aus rund 16 Metern Luzern in Führung schiesst.
Ein Vorsprung, der vom Cupsieger sieben Minuten nach Wiederanpfiff sogar noch ausgebaut wird. Martin Frydek flankt massgenau auf Schürpf, der mit einem mustergültigen Kopfball zum 3:1 trifft. YB ist arg in Bedrängnis, also reagiert Trainer David Wagner. Auf einen Schlag tauscht er gleich vier Spieler aus – und ändert somit den Spielverlauf komplett. Zuerst ist es Elia, der von einem schlimmen Ballverlust von Luzern-Verteidiger Marco Burch profitiert (59.), dann steht Jordan Siebatcheu nach einem Eckball völlig frei und trifft zum Ausgleich (68.).
Sechs Tore – und ein weiterer Treffer sollte noch folgen. In der 93. Minute ist Siebatcheu wacher als der eingewechselte Holger Badstuber, ein früherer Champions-League-Sieger und sechsfacher deutscher Meister, und landet den Berner Lucky-Punch. Beim 4:3-Sieg in Luzern zeigt YB somit zwar viel Moral – der Gegner aber auch, dass diese Saison der fünfte Meistertitel in Serie für die Berner alles andere als ein Selbstläufer wird. https://www.20min.ch/story/schlaegt-der ... 5498878597
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 24. Juli 2021, 22:56 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.07.2021  Zitat: 7-Tore-Spektakel zum Saisonauftakt: YB ringt Luzern 4:3 nieder
- YB schlägt Luzern in der 1. Runde der Super League auswärts 4:3. - In einer an Spektakel kaum zu überbietenden Partie erzielt Jordan Siebatcheu in der 93. Minute den Siegtreffer. - Neben Siebatcheu treffen auch Pascal Schürpf und Meschack Elia doppelt. - Im zweiten Spiel des Tages ist St. Gallen zu Gast bei Lausanne.
Die über 13'000 Zuschauer in Luzern hatten sich wohl schon mit dem Unentschieden zufriedengegeben. Doch Jordan Siebatcheu hatte etwas dagegen. In der 93. Minute setzte sich der YB-Stürmer im Luftduell gegen Luzerns Neuzugang Holger Badstuber durch und traf zum 4:3-Siegtreffer.
Nach rund einer Stunde hatte die YB-Gefühlswelt noch ganz anders ausgesehen. Soeben hatte Pascal Schürpf mit seinem zweiten Treffer das 3:1 erzielte. Neo-Trainer David Wagner reagierte mit einem vierfachen Wechsel auf den Rückschlag.
Der Tausch verfehlte seine Wirkung nicht, nur 10 Minuten später war die Partie wieder ausgeglichen. Für die Tore waren aber Startelfkräfte besorgt. Elia (59.) mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Tages und sein Sturmpartner Siebatcheu (68.) sorgten für den verdienten Ausgleich.
Luzern dreht Partie vor der Pause
Schon die ersten 45 Minuten waren beste Werbung für den Schweizer Fussball. War es vor der Partie noch der strömende Regen, fielen nach dem Anpfiff auch die Tore.
- 14. Minute: Nach einer einstudierten Freistossvariante kommt Fabian Rieder von der Strafraumgrenze frei zum Abschluss. Der Schuss des Youngsters landet via Elia und dem Pfosten im Tor.
- 27. Minute: Filip Ugrinic legt den Ball gekonnt zurück auf Neuzugang Christian Gentner. Dieser verpasst zwar, doch Schürpf erbt und gleicht aus.
- 41. Minute: Michel Aebischer lässt sich im Spielaufbau den Ball abluchsen. Ibrahima Ndiaye bezwingt von Ballmoos in der weiten Ecke und dreht das Spiel noch vor der Pause.
Für Wagner endete dank dem ersten Sieg als YB-Trainer auch eine persönliche Durststrecke. Vor seiner Premiere in der Super League hatte der 59-Jährige 18 Spiele auf einen Pflichtspielsieg gewartet.
So geht es weiter
Für YB beginnt die Saison gleich mit einer weiteren englischen Woche. Nach dem 0:0 im Hinspiel ist der Meister in der 2. Runde der Qualifikation zur Champions League am Mittwoch gegen Slovan Bratislava im Wankdorf gefordert. Anpfiff der Partie ist um 20:15 Uhr. Drei Tage später ist Aufsteiger GC zu Gast in Bern (20:30 Uhr), Luzern reist am Sonntag nach St. Gallen (14:15 Uhr). https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... 4-3-nieder
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |