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YB spielt in Anti-Rassismus-Trikots
Am 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, werden die Young Boys ihre Begegnung gegen den FC Zürich in Spezialtrikots bestreiten – komplett in Schwarz, inklusive YB-Logo, Meisterbadge und Sponsorenaufdrucke. Bei den Spielernummern wurden verschiedene Anti-Diskriminierungs-Botschaften in den Muttersprachen aller YB-Spieler integriert. YB setzt so ein weiteres starkes Zeichen gegen Rassismus, für Offenheit und gegen Diskriminierung – Werte, für die der BSC Young Boys seit vielen Jahren einsteht. Ebenso findet sich der Claim #YBFOREVERYONE am Saum des Trikots. Fabian Lustenberger wird in diesem Spiel eine regenbogenfarbene Captainbinde tragen. Zudem werden die Corner-Fahnen im Stadion Wankdorf ab Sonntag stets im Regenbogen-Design gehalten sein.
Vor genau 25 Jahren lief YB zum ersten Mal mit einer Anti-Rassismus-Botschaft auf den Trikots auf. Damals prangte die Aufschrift «Gemeinsam gegen Rassismus» auf der Brust der YB-Spieler. Der gleichnamige Verein, der als Trikotsponsor für die Auf-/Abstiegsrunde 1995/96 fungierte, wurde im März 1996 gegründet und feiert heuer sein 25-jähriges Jubiläum. Weitere Informationen zum Verein "Gemeinsam gegen Rassismus" und dessen Entstehungsgeschichte können dieser Broschüre entnommen werden.
Die Aktion des BSC YB in Zusammenarbeit mit seinen Partnern ist Teil der Aktionswoche gegen Rassismus der Stadt Bern, die vom 20. bis 27. März stattfindet. Mit verschiedenen Veranstaltungen (mehrheitlich online) wird das Thema «struktureller Rassismus» aufgegriffen. Um sich diesem Problem bewusst zu werden, gibt es hier einen empfehlenswerten Privilegiencheck der Stadt Bern.
Die originalen YB-Spezialtrikots des Spiels gegen den FCZ werden anschliessend auf der YB-Auktionsplattform zu Gunsten der Berner Organisation GGGFON (Gemeinsam gegen Gewalt und Rassismus) versteigert. Das GGGFON ist eine kostenlose Informations-, Beratungs- und Meldestelle für rassistisch diskriminierende Vorfälle. Ebenso wird die Öffentlichkeit für die Thematik rassistischer Diskriminierung sowie für Zivilcourage sensibilisiert – unter anderem mit Kursen und Referaten.
Bereits am Freitag, 19. März, wird ab 17:00 Uhr eine limitierte Anzahl Spezialtrikots im YB-Onlineshop erhältlich sein. Ab Samstag, 20. März, können die Shirts auch im YB-Fanshop im Wankdorf Center erworben werden. Die Trikotnummern werden wie bei den originalen Matchtrikots mit den Botschaften in den Sprachen der YB-Spieler veredelt – so setzen YB-Fans ein weiteres starkes Zeichen für die YB-Werte und gegen Diskriminierung.
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20.03.2021
Zitat:
YB setzt auch gegen FCZ Zeichen gegen Rassismus!
Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Rassismus vom Sonntag, 21. März, engagiert sich YB ein weiteres Mal gegen Diskriminierung.
Das Wichtigste in Kürze
- Zum 25. Mal findet die Aktion «Gemeinsam gegen Rassismus» von YB statt. - YB-Captain Fabian Lustenberger läuft am Sonntag gegen FCZ mit einer Regenbogen-Binde auf.
YB kündigt die Antirassismus-Kampagne im Spiel gegen den FCZ (Sonntag, 16 Uhr) mit einem Video auf Instagram an.
Die YB-Stars proklamieren in ihrer Muttersprache eingängige Botschaften gegen die Diskriminierung.
Mit dem Hashtag «#YBforeveryone» machen die Profis nicht nur auf die Rassendiskriminierung aufmerksam.
Es geht auch um die Gleichstellung der Geschlechter und um sexuelle Akzeptanz.
Im Statement dazu schreibt YB: «Fabian Lustenberger wird am Sonntag gegen FCZ eine regenbogenfarbene Captainbinde tragen.»
BSC Young Boys: Seit 25 Jahren gegen Hass und Diskriminierung
Am 21. März 1996 wurde der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» von Urs Frieden (heute Ausbildner Nau.ch) und Micha Zbinden (Chefredaktor Nau.ch) gegründet.
Der gleichnamige Slogan prangte darauf auf den Matchleibchen des damals in der Auf-/Abstiegsrunde serbelnden Vereins.
Seitdem engagieren sich die Berner jedes Jahr aufs Neue gegen Gewalt und Diskriminierung.
Aus diesem Verein heraus entstand 1998 das Fussball-Lokal HalbZeit im Berner Nordquartier.
Lukas Meier, aktueller Co-Präsident der HalbZeit und Leiter der Berner Fanarbeit, nennt dies die «Initialzündung für die Berner Fussballszene».
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21.03.2021
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YB mit Topwert – FCZ noch hinter Vaduz
Das Duell zwischen Ballbesitz und Nicht-Ballbesitz
Heute droht im Wankdorf das einseitigste Spiel der Liga. Aber Ballbesitz-Schlusslicht Zürich will gegen Leader YB nicht nur verteidigen.
Zum Glück für den FCZ gibt es in dieser Tabelle keinen Absteiger! In der Ballbesitz-Rangliste der Super League belegt der Stadtklub den letzten Rang. Mit durchschnittlich 42,3 Prozent ist keine andere Mannschaft seltener am Ball. Selbst Aufsteiger Vaduz ist besser.
Ganz vorne: der heutige Zürich-Gegner YB mit 56,8 Prozent Ballbesitz. Im Wankdorf steigt damit das Duell zwischen Ballbesitz und Nicht-Ballbesitz. Wird sich Zürich so dominieren lassen müssen, wie es die Zahlen vermuten lassen? «Ich hoffe nicht, dass es so extrem sein wird», sagt FCZ-Trainer Massimo Rizzo, «wir wollen dagegenhalten und auch zu unseren Ballbesitzmomenten kommen. Nur verteidigen geht nicht.»
Die Zürcher Hoffnung: Man hat aus dem mageren Wert mit Effizienz 36 Tore und 33 Punkte herausgeholt. Vaduz beispielsweise steht bei 10 Punkten weniger. Doch es ist eine Gratwanderung. Der FCZ überlässt teilweise wie zuletzt gegen Lausanne das Spieldiktat so sehr dem Gegner, dass ganze Halbzeiten ohne FCZ-Torchancen vorbeiziehen.
Das ist weder für die Fans attraktiv – noch für den Trainer. «Es ist ein Ziel, gewisse Korrekturen anzubringen», sagt Rizzo. Er wollte bereits in der Winterpause sein mit Amtsantritt eingeführtes «Safety First»-Motto über Bord werfen. Musste dann aber zurückbuchstabieren, weil der Erfolg ausblieb. Rizzo: «Es ist auch etwas von den Spielertypen abhängig, es braucht Persönlichkeiten.» Wie etwa Benjamin Kololli, der zuletzt sein Comeback nach drei Monaten Verletzungspause gab.
Ob das in Bern reicht, wo Zürich die letzten neun Liga-Partien allesamt verlor? Rizzo: «Uns erwartet ein dominanter Gegner, der vor allem in den Heimspielen eine gewisse Intensität hat. Aber ich hoffe, dass auch wir unsere Stärken ausspielen können und das nötige Wettkampfglück haben.»
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21.03.2021
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FCZ verpasst den Sprung auf Platz drei
YB kehrt im Sondertrikot zum Siegen zurück
Am Ende ist das Resultat glasklar. Nach vier Liga-Remis in Serie schlägt YB den FC Zürich mit 4:0.
Das Spiel:
Seit dem sensationellen 2:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen klappte es bei YB nicht mehr mit dem Siegen. In der Liga folgten vier Unentschieden aufeinander. Am internationalen Tag gegen Rassismus, zu dem die Berner mit einem Sondertrikot auflaufen, gibt es dann auch wieder drei Punkte. Zu Beginn bietet sich aber eine Partie auf Augenhöhe im Wankdorf. Beide Mannschaften tauchen gefährlich vor dem gegnerischen Kasten auf.
Die Young Boys kommen aber nach und nach in Fahrt und übernehmen die Kontrolle. Aussenverteidiger Maceiras belohnt die Offensivbemühungen der Hausherren mit dem Führungstreffer. Kurz davor muss FCZ-Juwel Omeragic verletzt vom Platz. Die Zürcher versuchen, den Nackenschlag abzuschütteln, doch die Berner machen ihre Sache an diesem Sonntagnachmittag zu gut. Mambimbi beklagt einen nicht gegebenen Freistoss, bevor er wenige Sekunden danach den zweiten Treffer einleitet und selbst vollendet. Kurz vor Ende machen es die Stadtzürcher YB zu einfach. Siebatcheu und Elia treffen in den Schlussmomenten und sorgen für ein diskussionsloses Ergebnis.
Die Berner marschieren also wieder vorne davon, während der FC Zürich die Chance verpasst, auf den 3. Rang der Super League vorzustossen.
Die Tore
33. Minute | 1:0 | Quentin Maceiras gewinnt den Zweikampf gegen Seiler in der FCZ-Hälfte und zieht los. Nach einem Doppelpass mit Ngamaleu ist er alleine vor Brecher, dem der Aussenverteidiger mit seinem Aussenrist-Schuss keine Chance lässt.
62. Minute | 2:0 | Felix Mambimbi leitet den Angriff mit einem tiefen Ball auf Ngamaleu ein. Im Strafraum legt dieser wieder auf den U21-Natistürmer zurück, der flach einschiesst.
88. Minute | 3:0 | Garcia tankt sich auf links durch und flankt in die Mitte. Jordan Siebatcheu steht völlig frei und muss nur noch den Fuss hinhalten.
91. Minute | 4:0 | Wieder hat Ngamaleu seine Füsse im Spiel. Nach einem starken Vorstoss zur Grundlinie findet er in der Mitte Meschack Elia, der sich auch auf die Torschützenliste eintragen darf.
Der Beste:
Nicolas Moumi Ngamaleu. Zuletzt schwächelt er, nun gibt er gegen Zürich die Antwort: Starker Auftritt am Flügel. In der ersten Halbzeit wirbelt er links, in der zweiten auf rechts, wo ihm die sehenswerten Assists fürs 2:0 und 4:0 gelingen.
Der Schlechteste:
Blaz Kramer. Der FCZ-Stürmer vergibt aus 5 Metern freistehend per Kopf kläglich. Ein fataler Fehlschuss: Eine Minute später geht YB in Führung.
Das gab zu reden I:
YB ist an diesem Tag nicht gelb-schwarz, sondern komplett schwarz! Zum internationalen Tag gegen Rassismus, den YB unter dem Slogan «Gemeinsam gegen Rassismus» begeht, trägt der Meister ein Sondertrikot. Sogar das Logo und die Sponsoren-Aufschriften sind derart abgesoftet, dass sie kaum noch erkennbar sind. Die Rückennummern sind nicht weiss, sondern grau und enthalten Anti-Rassismus-Botschaften in der Landessprache des jeweiligen Spielers. Der einzige Farbtupfer in den komplett schwarzen YB-Outfits ist die Captainbinde von Lustenberger – sie ist in den Regenbogen-Farben gehalten.
Das gab zu reden II:
Ist der Trip zur A-Nati für Becir Omeragic (19) vorbei, ehe er am Montag beginnt? Der FCZ-Verteidiger verletzt sich in der ersten Halbzeit am rechten Knie und muss ausgewechselt werden. Omeragic zieht sich die Blessur ohne gegnerische Einwirkung zu. Nachdem er Ngamaleu den Weg verstellt und es Corner gibt, läuft das Talent noch ein paar Schritte und legt sich dann vor Schmerzen plötzlich auf den Boden.
So geht es weiter:
Jetzt steht zuerst die Nati-Pause an. Danach muss der FCZ am Samstag, 03.04. (20.30 Uhr) bei St. Gallen ran. Für die Berner gehts ins Wallis, wo sie am Sonntag, 04.04. (16 Uhr) bei Sion zu Gast sind.
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21.03.2021
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YB mit ungefährdetem 4:0-Sieg
Zürich in Bern erneut chancenlos
- YB kantert Zürich im Wankdorf 4:0 nieder und kehrt nach 4 Unentschieden in der Super League zum Siegen zurück. - Quentin Maceiras, Felix Mambimbi, Jordan Siebatcheu und Meschack Elia erzielen die Treffer für den Leader, der seinen Vorsprung an der Tabellenspitze auf 20 (!) Punkte ausbaut. - In den anderen Sonntagspartien trennen sich Luzern und Sion 1:1 unentschieden, Vaduz bezwingt Servette 2:1.
Am Schluss schossen sich die Berner auch noch den Frust vom chancenlosen Auftritt in der Europa League gegen Ajax Amsterdam von der Seele. Jordan Siebatcheu mit seinem 10. Saisontreffer in der 87. Minute und Meschack Elia in der Nachspielzeit machten für YB den Deckel drauf. Das 4:0 gegen den FCZ war nicht nur völlig verdient, sondern auch «standesgemäss».
In 5 von den letzten 7 Direktduellen hatte YB jeweils mindestens 4 Treffer gegen den FCZ erzielt. So war es auch diesmal. 10 Niederlagen der Zürcher in Folge gegen YB sprechen ausserdem eine deutliche Sprache.
Maceiras mit der Premiere
Den Torreigen eröffnet hatte Quentin Maceiras mit seinem ersten Tor überhaupt für YB (33.). Es war die Antwort auf eine gute Chance von Blaz Kramer auf der anderen Seite. Der FCZ-Stürmer setzte einen Kopfball nach einer Flanke von Ousmane Doumbia zu hoch an (31.).
Der FCZ liess offensiv wenig Positives erkennen. Zwar hatte Benjamin Kololli in den ersten Minuten mit einem frechen Abschluss vom Mittelkreis ein Zeichen gesetzt, aber David von Ballmoos parierte im Zurücklaufen – und die Gäste liessen in der Folge ihre anfängliche Aufmüpfigkeit vermissen.
Omeragic muss verletzt raus
U21-Nati-Spieler Felix Mambimbi, der von der Vorarbeit des starken Nicolas Moumi Ngamaleu (2 Assists) profitierte, führte mit dem 2:0 nach einer guten Stunde die Vorentscheidung herbei. Neben den 4 YB-Treffern auffällig waren auch die Trikots der Berner: Als Zeichen gegen Rassismus traten sie ganz in schwarz gewandet auf.
Bereits in der 29. Minute musste Becir Omeragic verletzt vom Platz. Ob der Nati-Verteidiger in Diensten des FCZ Vladimir Petkovics Aufgebot für die anstehenden WM-Quali-Spiele Folge leisten kann, bleibt abzuwarten.
So geht es weiter
Nach der Nati-Pause gastiert YB, das 10 Runden vor Schluss mit 20 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze ein einsames Dasein fristet, am 4. April beim FC Sion. Zürich reist tags zuvor zu St. Gallen, das nur einen Punkt weniger aufweist.
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21.03.2021
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YB erteilt dem FCZ eine Lektion – Vaduz schlägt Servette
Young Boys – Zürich 4:0
Nach sechs Spielen ohne Sieg, davon vier in der Super League, bauen sich die Young Boys gegen ihren Lieblingsgegner wieder auf. Der Leader setzt sich problemlos gegen den harmlosen FC Zürich mit 4:0 durch.
Seit August 2014 haben die Zürcher gegen die Young Boys nicht mehr gewonnen und in dieser Zeitspanne meistens sogar deutlich verloren. Das hat seine Spuren hinterlassen. Der FCZ, der mit einem Sieg auf Platz 3 hätte vorrücken können, agierte sehr zurückhaltend. Es hätte gar viel in seinem Sinne laufen müssen, um zu Punkten zu kommen. Mehr als einige Konter hatte die Mannschaft von Massimo Rizzo nicht aufzuweisen. In der 32. Minute vergab Blaz Kramer die beste Möglichkeit der Gäste, als er auf fünf Metern freistehend am Tor vorbei köpfelte.
Keine zwei Minuten nach diesem Zürcher Highlight kombinierten sich Jordan Siebatcheu und Quentin Maceiras in den Strafraum. Der aus Sitten gekommene Aussenverteidiger erzielte mit etwas Glück seinen ersten Treffer für YB. Nach dem 1:0 kontrollierten die Berner das Geschehen souverän. Das 2:0 nach einer guten Stunde durch den U21-Internationalen Felix Mambimbi war logisch. Die weiteren Treffer durch Siebatcheu und Meschack Elia in der Schlussphase sorgten dafür, dass das Resultat die Stärkeverhältnisse korrekt widerspiegeln.
Young Boys - Zürich 4:0 (1:0) SR Tschudi. Tore: 33. Maceiras (Siebatcheu) 1:0. 62. Mambimbi (Moumi Ngamaleu) 2:0. 87. Siebatcheu (Garcia) 3:0. 91. Elia (Moumi Ngamaleu) 4:0. Young Boys: von Ballmoos; Hefti (76. Garcia), Camara (76. Lauper), Lustenberger, Maceiras; Spielmann (67. Fassnacht), Rieder (67. Sierro), Aebischer, Ngamaleu; Mambimbi (67. Mambimbi), Siebatcheu. Zürich: Brecher; Omeragic (29. Wallner), Hekuran Kryeziu, Nathan, Aliti; Seiler, Doumbia; Domgjoni, Marchesano (85. Gnonto), Kololli (70. Ceesay); Kramer (70. Schönbächler). Bemerkungen: Young Boys ohne Nsame, Zesiger (beide gesperrt), Lefort und Petignat (beide verletzt). Zürich ohne Dzemaili, Khelifi, Sobiech, Tosin und Winter (alle verletzt). 29. Omeragic verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 10. Kramer (Foul). 55. Maceiras (Foul).
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21.03.2021
Zitat:
YB vor viertem Titel in Serie
Wieder die alten Young Boys
Die Resultatbaisse beendet und den Vorsprung weiter vergrössert: Den Bernern ist nach dem 4:0 gegen den FC Zürich der vierte Meistertitel in Serie kaum mehr zu nehmen.
Und plötzlich ist auch die Leichtigkeit wieder da. Christian Fassnacht trägt den Ball über den halben Platz nach vorne, bedient Ulisses Garcia, und der Abwehrspieler flankt genau zur Mitte, wo Jordan Siebatcheu nur noch einschieben muss. Es ist das 3:0, und es hat nur noch statistische Relevanz, denn schon lange ist klar, dass die Berner gegen den FC Zürich gewinnen werden. Genug haben sie aber noch nicht, den Schlusspunkt setzt Meschack Elia in der Nachspielzeit, nachdem der überragende Nicolas Ngamaleu noch einmal beschleunigt hat.
Die Reaktion mit acht neuen Spielern
FCZ-Trainer Massimo Rizzo muss ob der Geschehnisse in der Schlussphase fast das Augenwasser gekommen sein. Sein Berner Pendant Gerardo Seoane hatte nach zwei Dritteln des Spiels einen Dreifachwechsel vorgenommen und zehn Minuten später sein Kontingent mit zwei weiteren Wechseln erschöpft. Der Substanzverlust? Null Komma null. Im Gegenteil: Fassnacht, Garcia und Elia waren allesamt von der Bank gekommen und holten sich je einen Skorerpunkt.
Die Berner waren aus ungewohnter Position ins Spiel gestiegen – sie hatten etwas gutzumachen. Erstmals in der Ära Seoane hatten sie mit vier Unentschieden in Serie eine kleine Resultatbaisse durchgemacht. Der Innerschweizer gab vielen neuen Kräften die Gelegenheit, das Bild der letzten Wochen zu korrigieren, gegenüber dem Europa-League-Rückspiel vom Donnerstag veränderte er die Startformation gleich auf acht Positionen.
Nach einem Warnschuss von Benjamin Kololli – der FCZ-Offensivmann versuchte, David von Ballmoos aus dem Anstosskreis zu überraschen – liessen die Berner dem guten Willen Taten folgen. Sie störten den FCZ früh in der Angriffsauslösung, kamen selber immer wieder temporeich vors Tor und nach einer halben Stunde zum verdienten Führungstreffer. Aussenverteidiger Quentin Maceiras belohnte sich mit seiner persönlichen Torpremiere im YB-Dress für seinen grossen Offensivdrang. Eine Minute vorher hatte FCZ-Stürmer Blaz Kramer aus fünf Metern einen Kopfball übers Tor gesetzt. «Wenn du in Bern gegen YB etwas holen willst, brauchst du eine gewisse Effizienz», sagte Rizzo nach dem Spiel. Auch Seoane mass dieser Szene eine gewisse Bedeutung zu: «Da hatten wir ordentlich Glück.»
Die Young Boys, die aus Anlass des Internationalen Tages gegen den Rassismus in schwarzen Trikots spielten, waren vor der Pause nicht sehr effizient, schafften aber die Vorentscheidung mit der ersten wirklichen Chance nach der Pause. Ngamaleu leistete die Vorarbeit, Felix Mambimbi traf per Direktabschuss – es war sein erstes Meisterschaftstor in diesem Kalenderjahr. Auch hier überzeugte die Reaktion: Eine Minute vorher war dem Freiburger an der Strafraumgrenze ein klarer Freistoss verweigert worden.
Überhaupt: Die Berner verliessen sich nicht auf ihr Talent, sie zeigten Charakter: Im 17. Spiel in zwei Monaten waren sie gewillt, sich mit einer guten Leistung in die Nationalmannschaftspause zu verabschieden. Das ist gelungen, und Seoane war zufrieden: «Wir hatten mehr Zug aufs Tor, mehr Entschlossenheit und mehr Variabilität als zuletzt.»
Und weil sich Servette zu Hause parallel gegen Vaduz einen Fehltritt leistete, beträgt der Vorsprung zehn Runden vor Schluss nun zwanzig Punkte. Der Champagner für den vierten Meistertitel in Folge kann kalt gestellt werden. Seoane mochte aber nicht vorausblicken: «Die Ausgangslage ist klar, das können wir selbst gut einschätzen. Ich will aber nicht auf andere Plätze schauen, wir wollen uns weiterentwickeln.» Ausser für die sieben Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, ist nun ein kurzes Durchschnaufen angesagt, bevor es mit einer weiteren englischen Woche weitergeht. «Zuerst wollen wir jetzt komplett regenerieren», sagt Seoane.
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