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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 18. September 2020, 14:29 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Montag 28. September 2020, 00:05, insgesamt 2-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Freitag 18. September 2020, 14:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.09.2020  Zitat: YB: Der Meister trifft im EL-Playoff auf KF Tirana
Will YB in dieser Saison europäisch spielen, muss ein Sieg im Europa-League-Playoff her. Jetzt ist klar: Die Berner treffen dort auf KF Tirana aus Albanien.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Schweizer Meister und Cupsieger kennt seinen Gegner im Europa-League-Playoff. - YB trifft auf KF Tirana aus Albanien. - Das Spiel wird am 1. Oktober im Wankdorf in Bern ausgetragen.
Seit Freitag ist klar: YB muss im Playoff der Europa League gegen KF Tirana ran. Das Team aus Albanien schied Ende August gegen Roter Stern Belgrad aus der Champions-League-Quali aus. Gegen die Serben verlor Tirana zuhause mit 0:1.
Gewinnen die Young Boys die Partie, ziehen sie in die Gruppenphase ein – und sichern sich Millionen.
Die Chance auf das grosse Geld der Champions League hat YB bereits verspielt. In der Qualifikation gegen Midtjylland setzte es eine 0:3-Schlappe ab. Die Seoane-Elf konnte vor allem in der zweiten Halbzeit nicht überzeugen und verlor die Partie schlussendlich verdient.
Den Bernern bietet sich nun die letzte Chance, in dieser Saison europäisch zu spielen. Der Einzug in die Gruppenphase wird im EL-Playoff in nur einem Spiel entschieden.
YB geniesst Heimrecht. Damit geht es am 1. Oktober im Wankdorf um alles oder nichts. St.Gallen könnte auf Wolfsburg treffen – Basel mit machbarer Aufgabe
Der FC St.Gallen steht noch in Runde drei der EL-Quali. Gewinnen die Espen gegen AEK Athen ziehen sie ebenfalls in die Playoffs ein.
Und dort würde wohl ein harter Brocken warten. Der FCSG trifft bei einem Weiterkommen zuhause auf den Sieger zwischen dem VfL Wolfsburg oder FK Desna. Der Bundesligist ist in diesem Duell klar zu favorisieren.
Gleiches Prozedere gilt für den FC Basel. Gewinnen die Bebbi gegen Famagusta, steht man im Playoff. Dort würde sich der FCB dann entweder mit ZSKA Sofia oder B36 Torshavn messen. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... a-65784014
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Gonzo
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Verfasst: Freitag 18. September 2020, 16:37 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Samstag 19. September 2020, 08:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2020  Zitat: Champions League ohne YB: Jetzt wollen sie in der Europa League brillieren
Die Young Boys spielen nächste Saison nicht in der Champions-League mit, das steht seit Mittwochabend fest. Umso mehr wollen sie jetzt in der Europa League brillieren. Um sich jedoch zu qualifizieren müssen sie zuerst noch den heute ausgelosten Gegner „KF Tirana” schlagen. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -139196478
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 13:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2020  Zitat: YB: Ex-GC-Stürmer Avdijaj spricht über Play-off-Gegner Tirana
YB trifft im Europa-League-Play-off auf KF Tirana. Seit gut einem Monat spielt Ex-GC-Stürmer Albion Avdijaj bei den Albanern. Nau.ch hat mit ihm gesprochen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die letzte YB-Hürde auf dem Weg in die Europa League heisst KF Tirana. - Beim Team aus Albanien spielt auch ein Stürmer mit Schweizer Vergangenheit. - Nau.ch hat mit Ex-GC-Akteur Albion Avdijaj gesprochen.
Noch ein Sieg fehlt den Young Boys zur Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase. Bezwingt YB zu Hause KF Tirana, winken den Bernern Millionen.
Aber Achtung! Das Spiel gegen das Team aus der albanischen Hauptstadt wird kein Selbstläufer. Das sieht auch Albion Avdijaj so.
Der 26-Jährige spielt seit Sommer für Tirana. Zuvor lief der Angreifer auch für GC oder Vaduz auf – und kennt damit die Schweizer Liga bestens.
Stärke in der Defensive
«YB hat mehr Druck als wir», so der Albaner, welcher auch über den Schweizer Pass verfügt. Und weiter: «Sie sind die Favoriten in diesem Spiel und müssen daher Leistung bringen.» Tirana habe im Play-off nichts zu verlieren. «Eine Niederlage wäre für YB dramatisch, sie müssen sich viel mehr Sorgen machen als wir.»
Was liegt für Tirana drin? «Wir haben eine gute Mannschaft mit vielen guten und jungen Kickern», bekräftigt der Angreifer. Die Stärke seines Teams sei der Zusammenhalt und die kompakte taktische Ausrichtung in der Defensive.
«Für so eine Partie muss man sich nicht extra motivieren.» In Albanien gäbe es viele Spieler, welche noch nie im Ausland gespielt hätten. «Daher ist die Motivation sehr hoch, wir können uns in der Schweiz beweisen», führt Avdijaj aus.
«Hoffe Nsame wechselt noch»
Über die Young Boys weiss der Ex-Hopper natürlich Bescheid. Vor allem Knipser Jean-Pierre Nsame scheint für Gesprächsstoff zu sorgen. «Ich hoffe, dass er auch bald noch wechseln wird», scherzt der 1,91-Meter-Mann.
Auch der Berner Kunstrasen werde in Albanien thematisiert. «Dazu gab es schon einige Fragen.» Schlussendlich laufe aber alles auf eine einzige Partie hinaus. «Da kann alles passieren und wir werden alles geben, um dieses Spiel zu gewinnen.»
Das Play-off-Duell wird morgen Donnerstag um 20.30 Uhr angepfiffen. https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... a-65786652
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 17:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2020  Zitat: Schweizer Klubs mit Millionen in Aussicht
So viel Kohle winkt dem FCB und YB
Nur noch Basel und YB halten die Schweizer Fahne in Europa hoch. Am Donnerstag gehts um sehr viel Geld.
Silvan Widmer wählt ein starkes Adjektiv, als er auf die Bedeutung des Spiels gegen CSKA Sofia angesprochen wird: «Extrem» wichtig, sei das Playoff-Duell gegen den 31-fachen bulgarischen Meister. «Für die Mannschaft, für den Klub, für den gesamten Schweizer Fussball», so der Rechtsverteidiger.
Für die Spieler, weil die Europa-League-Gruppenphase jedem Einzelnen eine Plattform zur Marktwertsteigerung bietet. Für den Verein, weil die Quali wichtige Uefa-Prämien bringt. Und für die Super League, weil die Basler gegen die Bulgaren um wichtige Zähler für die Fünfjahreswertung der Uefa kämpfen. Dort liegt die Schweiz derzeit auf dem 17. Platz. Nur YB (gegen Tirana) und der FCB haben in dieser Saison noch die Möglichkeit, wichtige Koeffizienten-Punkte zu sammeln.
FCB kassierte letztes Jahr 14 Millionen
Für beide gehts am Donnerstag zudem um sehr viel Geld. Rund 3 Millionen Franken bringt die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League an Prämien, dort kämen pro Sieg rund 600’000 Franken und pro Remis rund 200’000 obendrauf. Der Gruppensieg bringt nochmal rund eine Million, hinzu kommen Prämien aus dem Markt- und dem Koeffizienten-Pool. Realistisch sind pro Klub mindestens sechs Millionen Franken an Einnahmen. Der FCB, der sich in der letzten Saison für den Viertelfinal qualifizierte, kassierte insgesamt gar 14 Millionen Franken.
Dazu kommt die Marktwertsteigerung der Spieler. Jeder einzelne Auftritt auf internationalem Parkett wird im Ausland registrier. Ein Fakt, den auch Silvan Widmer registriert. Darauf angesprochen, ob das morgige Spiel einen Einfluss auf seine Zukunft habe, antwortet der Aargauer: «Ich glaube nicht, dass dieses Spiel ein grossen Einfluss hat. Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag.» Aber «natürlich», so Widmer. «Für jeden einzelnen Spieler ist das eine gute Plattform, die Europa League.»
«Essentieller Beitrag für YB-Geschäftsjahr»
Nicht nur die Spieler, auch die Klubfinanzen stünden mit einer Europa-League-Quali besser da. YB-CEO Wanja Greuel: «Die Einnahmen aus dem europäischen Geschäft sind zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Dank der erfolgreichen letzten Jahre verfügen wir über eine gesunde Liquidität. Aber für den Abschluss unseres Geschäftsjahrs ist dieser Betrag essentiell.»
Noch fehlt ein Spiel, um dieses Ziel zu erreichen. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 20601.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 17:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2020  Zitat: Schweizer Klubs mit Millionen in Aussicht
So viel Kohle winkt dem FCB und YB
Nur noch Basel und YB halten die Schweizer Fahne in Europa hoch. Am Donnerstag gehts um sehr viel Geld.
Silvan Widmer wählt ein starkes Adjektiv, als er auf die Bedeutung des Spiels gegen CSKA Sofia angesprochen wird: «Extrem» wichtig, sei das Playoff-Duell gegen den 31-fachen bulgarischen Meister. «Für die Mannschaft, für den Klub, für den gesamten Schweizer Fussball», so der Rechtsverteidiger.
Für die Spieler, weil die Europa-League-Gruppenphase jedem Einzelnen eine Plattform zur Marktwertsteigerung bietet. Für den Verein, weil die Quali wichtige Uefa-Prämien bringt. Und für die Super League, weil die Basler gegen die Bulgaren um wichtige Zähler für die Fünfjahreswertung der Uefa kämpfen. Dort liegt die Schweiz derzeit auf dem 17. Platz. Nur YB (gegen Tirana) und der FCB haben in dieser Saison noch die Möglichkeit, wichtige Koeffizienten-Punkte zu sammeln.
FCB kassierte letztes Jahr 14 Millionen
Für beide gehts am Donnerstag zudem um sehr viel Geld. Rund 3 Millionen Franken bringt die Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League an Prämien, dort kämen pro Sieg rund 600’000 Franken und pro Remis rund 200’000 obendrauf. Der Gruppensieg bringt nochmal rund eine Million, hinzu kommen Prämien aus dem Markt- und dem Koeffizienten-Pool. Realistisch sind pro Klub mindestens sechs Millionen Franken an Einnahmen. Der FCB, der sich in der letzten Saison für den Viertelfinal qualifizierte, kassierte insgesamt gar 14 Millionen Franken.
Dazu kommt die Marktwertsteigerung der Spieler. Jeder einzelne Auftritt auf internationalem Parkett wird im Ausland registrier. Ein Fakt, den auch Silvan Widmer registriert. Darauf angesprochen, ob das morgige Spiel einen Einfluss auf seine Zukunft habe, antwortet der Aargauer: «Ich glaube nicht, dass dieses Spiel ein grossen Einfluss hat. Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag.» Aber «natürlich», so Widmer. «Für jeden einzelnen Spieler ist das eine gute Plattform, die Europa League.»
«Essentieller Beitrag für YB-Geschäftsjahr»
Nicht nur die Spieler, auch die Klubfinanzen stünden mit einer Europa-League-Quali besser da. YB-CEO Wanja Greuel: «Die Einnahmen aus dem europäischen Geschäft sind zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Dank der erfolgreichen letzten Jahre verfügen wir über eine gesunde Liquidität. Aber für den Abschluss unseres Geschäftsjahrs ist dieser Betrag essentiell.»
Noch fehlt ein Spiel, um dieses Ziel zu erreichen. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 20601.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 20:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2020  Zitat: Seoane vor EL gegen Tirana
«Kunstrasen-Vorteil? Darf man nicht pauschalisieren»
Die Bedeutung des Europa-League-Qualifikationsspiels gegen KF Tirana ist für YB gewaltig. Verrückt machen lässt sich die Berner Heim-Armada deswegen nicht. Im Gegenteil.
Alle Versuche schlagen fehl. YB-Coach Gerry Seoane lässt sich nicht dazu verleiten, die Bedeutung des Spiels gegen die Nummer 364 von Europa in den Mittelpunkt zu stellen oder gar zu überhöhen. Oder zumindest zu sagen, dass das Kribbeln schon grösser sei als sonst, weil es um so unglaublich viel gehe.
Zuerst mal um drei Millionen Franken Qualifikationsprämie. Dann wohl nochmals um so viel, wenn man sportlich einigermassen gut abschneidet. Und Geld aus dem Marktpool gibts auch nur, wenn man Spiele bestreitet. Es geht aber auch die Legitimation eines Kaders, das darauf ausgerichtet ist, dass quasi jede Woche eine englische ist. Das Kader von YB ist von der Qualität und Quantität her eines für die Europa-League-Gruppenphase.
«Fokus liegt auf unserer Leistung»
Ohne diese würde es doch langweilig … «Wir denken nicht so», sagt YB-Mittelfeldspieler Vincent Sierro. «Wir befassen uns nicht damit, was wäre, wenn wir es nicht schaffen. Unser Fokus liegt auf unserer Leistung und wie wir dieses Spiel angehen wollen. Dies immer im Wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können.»
Auch Trainer Gerry Seoane will nicht mit der Bedeutung der Partei kokettieren: «Wir wissen wohl genau, was auf dem Spiel steht. Doch unser Fokus liegt nicht auf der Bedeutung. Ein Sportler kann nicht frei im Kopf sein, wenn er andere Sachen im Kopf hat. Die Aufgabe des Staffs ist es, den Weg zum Sieg aufzuzeigen. Dass die Journalisten aber auf die Bedeutung hinweisen, verstehe ich sehr wohl.»
Kunstrasen ein Vorteil?
YB ist eine Macht im Wankdorf. Die letzte Heimniederlage datiert vom 28. November 2019 in der Europa League gegen Porto (1:2). Es war die einzige Niederlage in der ganzen letzten Saison im Wankdorf, das damals noch Stade de Suisse hiess. Als wesentlichen Faktor hat man in Tirana den Kunstrasen ausgemacht. Seoane relativiert: «Ich finde es schon spannend, dass es klar ist, dass es ein Vorteil sein soll, auf Kunstrasen zu spielen. Jede Mannschaft kann auch hier gewinnen. Da darf man nicht pauschalisieren, weil der eine Platz so ist und einer so. Da muss mal gesagt werden.»
Mindestens aber die Heimstärke und den Umstand, dass Tirana seit einem Monat keinen Ernstkampf mehr bestritten hat, kann der YB-Übungsleiter nicht wegdiskutieren. «Die Albaner werden hierherkommen, um Leistung zu bringen. Dieser Monat spielt da keine grosse Rolle.» Aber wenigstens die Heimstärke? Wann war denn die letzte Heimniederlage? «Das weiss ich nicht», sagt der Luzerner. «Ich führe keine Statistiken und halte auch nicht viel davon. Was ich weiss: Zuhause treten wir dominant auf. Mit der Vergangenheit kann ich mir nichts kaufen.» Dann helfen wir nach. Es war Porto, im letzten November. Seoane schnippisch: «Okay. Ich kann mir, wie gesagt, nichts davon kaufen.»
Von einem Sieg aber sehr wohl. Und da ist schwierig vorstellbar, dass dieses Heimmonster ausgerechnet vom kleinen Tirana gestoppt wird, dass in seiner 55-jährigen Europacup-Geschichte noch nie über eine zweite Runde hinausgekommen ist. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 20944.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 20:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.09.2020  Zitat: YB vor Partie gegen Tirana
Bloss kein ungemütlicher Herbst
Das Erreichen der Gruppenphase der Europa League ist bei den Young Boys fest eingeplant. Das Scheitern gegen Tirana würde YB vor Probleme stellen.
Die Maske zieht er runter, die Scheuklappen hoch. Ob Gerardo Seoane zur Bedeutung der Partie befragt wird oder zum Umstand, dass bei Europacup-Partien gar keine Zuschauer zugelassen sind, der YB-Trainer kommt immer wieder auf das Geschehen auf dem Platz zu sprechen. Einmal sagt er: «Wir wissen, was auf dem Spiel steht. Aber wir wollen uns nicht darauf fokussieren, sondern auf unsere Leistung.»
Es ist Mittwoch, der Tag vor dem Playoff zur Europa League gegen den KF Tirana. Eine Partie, in der die Young Boys viel verlieren können, weil sie daheim gegen den albanischen Meister deutlich favorisiert sind und der Einzug in die Gruppenphase fest eingeplant ist.
Doch darüber möchte Seoane bei der Medienkonferenz nicht sprechen. Lieber redet er etwa davon, dass er mit der Darbietung seines Teams am Samstag beim 0:0 in Sitten zufrieden gewesen sei. «Wir haben unsere Ideen sehr gut umgesetzt. Wir wollen solidarisch und aggressiv spielen.» Und er fügt an, gelinge das erneut, werde dies Tirana vor Probleme stellen. Seoane wird stolz sein, als der neben ihm sitzende Mittelfeldspieler Vincent Sierro auf die Frage nach dem Alles-oder-nichts-Charakter des Spiels gegen Tirana etwas ausholt, um dann doch zu bemerken, es sei eine normale Partie.
Doch das ist sie nicht: Ein Scheitern würde nicht nur das Verfehlen eines Saisonziels und wegfallende Einnahmen von mindestens 5 Millionen Franken bedeuten, sondern die sportliche Führung auch vor Probleme stellen. Das YB-Kader ist auf die Mehrbelastung im Europacup ausgerichtet und dementsprechend breit, das Verpassen der Europa League würde die Einsatzchancen einiger Spieler minimieren und die Unzufriedenheit erhöhen. Ein ungemütlicher Herbst könnte drohen. Schon jetzt tun sich die Young Boys schwer, Abnehmer für jene zu finden, die in ihrer Planung keine Rolle spielen.
Tirana ohne Spielpraxis
Ganz anders ist die Gefühlslage beim albanischen Gegner: Das Weiterkommen in Bern käme der erstmaligen Qualifikation für die Gruppenphase gleich. Einem riesigen Erfolg.
Die schon so grosse Aufgabe wird für Tirana durch die fehlende Spielpraxis erschwert. Die heimische Liga hat den Betrieb noch nicht aufgenommen, seine letzte Partie bestritt der 25-fache albanische Meister vor einem Monat im Supercup gegen Teuta. Davor hatte der Club in der Qualifikation zur Champions League Dinamo Tiflis besiegt und war dann Roter Stern Belgrad knapp unterlegen.
Der Erfolg gegen die Georgier wurde zuletzt allerdings relativiert: Die Färinger von Klaksvik, im August gegen YB gescheitert, besiegten Dinamo vor einer Woche 6:1. https://www.bernerzeitung.ch/bloss-kein ... 0677310810
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 30. September 2020, 21:20 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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