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 Beitrag Verfasst: Montag 24. September 2018, 15:20 
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BSC Young Boys - FC St. Gallen

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Stadion Wankdorf, Bern
Mittwoch,26. September 2018
Zeit: 20:00 Uhr

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Webseiten FC St. Gallen:
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Statistiken / Vergleiche FC St. Gallen:
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https://de.soccerway.com/matches/2018/0 ... 9/2797277/
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https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... -st-gallen
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... -gallen/11
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. September 2018, 19:16 
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BSC Young Boys - FC St. Gallen

Verletzt:
Mbabu, Wüthrich, Sow, Lotomba, Teixeira.

Vorverkaufsstand am Dienstagnachmittag:
20‘800 (davon 17'885 Dauerkarten)

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. An der Tageskasse wird ein Zuschlag von 3 Franken pro Ticket erhoben.

Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik)

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 25. September 2018, 23:39 
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25.09.2018

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Zitat:
Itten bleibt das Thema – doch nun geht’s für den FCSG nach Bern

Nach dem Ausfall des besten Torschützen der Saison, Cedric Itten, gastiert der FC St.Gallen am Mittwoch in Bern. Letztmals gewann der FCSG in Bern im Jahr 2005.

Die Aufgabe könnte schwieriger nicht sein. Um nicht zu sagen unlösbar. Wenn der FC St.Gallen am Mittwoch auswärts ab 20 Uhr im Stade de Suisse auf die Young Boys trifft, gibt es an der Rollenverteilung nichts zu deuteln. Hier der neue Koloss der Super League, der trotz des Flirts mit der Champions League nach sieben Meisterschaftsrunden mit dem Punktemaximum einsam führt, ­ligaweit am meisten Tore (26) erzielt und am wenigsten (5) erhalten hat. Dort der FC St.Gallen, der auf dem dritten Platz liegt, sich aber seine Wunden lecken muss nach den verlorenen Punkten gegen Lugano und dem schwerwiegenden Verlust zweier Spieler; schafft er es, das alles beiseitezuschieben?

An der gestrigen Pressekonferenz musste man feststellen: nicht ganz. Die schwere Verletzung Cedric Ittens war das vorrangige Thema, was ebenfalls die Anwesenheit des Präsidenten Matthias Hüppi unterstrich, der bald einmal sagte: «Wir werden schauen, welche Sanktion gesprochen wird. Alles Weitere werden wir dann prüfen. Das hängt aber auch davon ab, was Itten sich wünscht. Wir wollen aber keinesfalls, dass das Ganze im Sand verläuft.» Apropos Itten: Der 21-jährige Stürmer wird noch in dieser Woche in Basel am Knie operiert, die Rehabilitation wird er dann in St.Gallen absolvieren. An jenem Ort also, an dem er sportlich wirklich Fuss fasste. Auch wahrten der FC St. Gallen und Itten die Frist für das von der Liga eingeleitete Verfahren und reichten gestern Nachmittag die dafür notwendige schriftliche Stellungnahme beim Disziplinarrichter für Spielbetriebskommission der Swiss Football League ein.

Peter Zeidler sprach an der Pressekonferenz davon, das Foul nicht länger ins Zentrum rücken zu wollen, doch da war allein der Wunsch der Vater des Gedankens. Der Coach kam wieder und wieder auf die Causa zurück, sprach erneut von einer brutalen Attacke, die keine zwei Meinungen erlaube und leider an Itten ein Leben lang haften bleibe. Die Leidtragenden seien nun sie, die St. Galler, die Tragweite des Ausfalls könne nicht abgeschätzt werden. Zeidler sagte, der FC St. Gallen habe ja schon gegen Lugano zwei Punkte verspielt: «Weil Itten einfach nicht mehr auf dem Platz stand.»

Wer schiesst Ittens Tore?

Tatsächlich drängt sich mit Blick auf das Geschehen auf dem Rasen die Frage auf, wer Ittens Tore schiessen wird, der in Cup und Meisterschaft in dieser Saison schon elfmal getroffen hat. Und überhaupt: Gelingt es den Ostschweizern, den Hebel wieder umzulegen? Zudem wurde eine Erkenntnis aus den jüngsten St. Galler Auftritten offenbar: dass die Spieler mit Fortdauer der Partie in Sachen Konzentration nachlassen. «Physisch habe ich gar keine Bedenken. Vielmehr bekommen wir jeweils das Gefühl, dass es von selbst klappe, sowieso gut komme. Und dann sind wir plötzlich immer weniger präsent», sagte Zeidler.

Den Young Boys werden gegen St.Gallen Kevin Mbabu und Djibril Sow fehlen. «YB ist auch so das absolut Beste der Schweiz. Stimmige Taktik, tolle Mentalität, es hat die ideale Kombination», sagte Zeidler. Fakt ist, dass die Berner dem FC St.Gallen überhaupt nicht liegen. Letztmals gewann er zu Hause am 11. April 2015 mit 3:1, seither blieb er in 14 Auftritten (samt Cup) sieglos und verlor zehnmal. Der letzte Sieg in Bern stammt gar aus dem Jahr 2005.

Und auch wenn die Statistik so überhaupt nicht dem FC St.Gallen entgegenkommt, könnte es doch drei Aspekte geben, die für ihn sprechen. Da ist vielleicht das nähere Zusammenrücken, dieser «Jetzt erst recht»- oder «Wir gegen alle»-Effekt, den eine so schwere Verletzung nach sich ziehen kann. Da ist der FC St. Gallen, der auch in Bern seine neugewonnene offensive DNA zeigen und über die gesamte Zeit agieren will. «YB muss gegen uns schon richtig gut spielen, um zu gewinnen.» Und da sind die beiden Cup-Runden dieser Saison, die die Berner gegen Biel und Schaffhausen nur in extremis in der Verlängerung und mit viel Glück überstanden. Vielleicht tut der FC St.Gallen also gut daran, sich in einer Art Cup-Partie zu sehen, als David, der dem Goliath ein Bein stellen will. Beim Wettanbieter gäbe es bei einem Franken Einsatz für ein Unentschieden schon mehr als sechs Franken, ein Sieg brächte gar fast das Neunfache. Aber wer wettet schon. Oder soll man’s wagen?


https://www.tagblatt.ch/sport/fcstgalle ... ld.1056569

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 08:15 
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26.09.2018

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Der Zeidler steht auf Sturm

Peter Zeidler hat in St. Gallen viel Leidenschaft für den Fussball vorgefunden – etwas, worauf der Deutsche viel Wert legt. Vor dem Spiel bei den Young Boys muss seine Mannschaft einen Rückschlag verkraften.

Der Schock sitzt noch tief. Eigentlich möchte Peter Zeidler über den Auftritt in Bern sprechen, über die Chancen für seinen FC St. Gallen, über den Lauf von YB. Aber er muss noch einmal zurück, zum Sonntag, dem 2:2 gegen Lugano und vor allem: dem üblen Foul. St. Gallens Trainer ist noch immer etwas ausser sich, «so etwas habe ich noch gar nie erlebt».

Auf Kniehöhe trat Luganos Fabio Daprelà zu, er traf St. Gallens Cedric Itten mit offener Sohle. Der beste Angreifer der Ostschweizer ging mit Schmerzensschrei zu Boden, Riss an Kreuz- und Innenband, out bis Frühling. Im gleichen Spiel bricht sich auch noch Nicolas Lüchinger das Schlüsselbein, er fällt mehrere Monate aus.

Es sind die beiden Negativmeldungen, die zu Wochenbeginn die Agenda von St. Gallens Trainer Zeidler bestimmen. Die Liga hat noch am Sonntagabend ein Verfahren gegen Daprelà eröffnet. Der zuständige Richter hat am Dienstag entschieden, den Fall an die Disziplinarkommission weiterzugeben – was bedeutet, dass er auch mehr als die üblichen vier Spielsperren erhalten könnte. Daprelà muss sich möglicher­weise auch wegen vorsätzlichen Handelns verantworten, weil er Itten schon im letzten Aufeinandertreffen gedroht haben soll.

Die Vorgeschichte mit Daprelà

Am Sonntag kam es immer wieder zu Trashtalk, einmal fuhr Daprelà den Ellenbogen aus, sah Gelb, bis er dann heftig (und diesmal ungeahndet) zutrat. Bereits der FC Zürich soll den Fehlbaren bei der Liga gemeldet haben, weil dieser Antonio Marchesano ebenso unbehelligt heftig auf den Knöchel getreten war.

Und so hat Trainer Zeidler just vor dem Spiel bei YB ziemlich konkrete Personalsorgen. «Wir sammeln uns jetzt und bereiten uns gut vor. Trotz allem: Ich freue mich sehr auf das Spiel.» Der 56-jährige Schwabe ist ein leidenschaftlicher Fussballgucker, «und die Energie, welche YB momentan auf den Platz bringt, die spürst du sogar vor dem Fernseher». Überhaupt zeigt sich Zeidler ganz angetan von der Super League. Als Nachwuchstrainer hat er in Stuttgart und Nürnberg gearbeitet. Er kennt diese Städte, in denen sich viel bis alles um den Fussball dreht.

Das hat er in Ansätzen auch in Sion, wo er bis Frühling 2017 Trainer war, gespürt, das weiss er aus Bern, aus Basel, «und vor allem merke ich das jetzt auch in St. Gallen». Stolz berichtet Zeidler von einem Fantreffen, «die haben mich einge­laden, ich sprach vor ein paar Hundert Fans und habe die Begeisterung für unseren Verein gespürt».

«Ich bin ungeduldig»

Begeisterung bringt immer auch Druck mit sich, und diesem Druck, dem scheint der Trainer in diesen ersten Saisonwochen gewachsen – auch wenn für ihn selbst manchmal vieles noch zu langsam geht. «Ich bin ungeduldig und möchte gerne schon einen Schritt weiter sein.» Auswärts gab es für St. Gallen bisher zwei Siege und ein Remis, zu ­Hause mussten die Ostschweizer unglückliche Punktverluste hinnehmen – beim 0:1 gegen Luzern, am Sonntag beim 2:2-Ausgleich in letzter Minute gegen Lugano.

Zum ersten Heimspiel kamen noch 11 000, am Sonntag bereits 13 000 Leute ins Stadion. Zeidler nimmt solche Entwicklungen als Zeichen der Wertschätzung wahr. «Die Zuschauer honorieren unsere Leidenschaft – und wir sind ihnen jetzt verpflichtet.»

Der einstige Assistent von Ralf Rangnick bei Hoffenheim ist ein weitsichtiger Trainer. Als Coach von einem Club, dem vom achten bis zum zweiten Platz alles zuzutrauen ist, teilt er die Liga in Klassen ein und sagt: «Wir sind Dritter. Aber es liegt alles eng zusammen, es kann schnell gehen.»

Gedanken an die 12er-Liga

Für die wiedereingeführte Barrage sprach er sich nicht aus. Und der Blick geht in solchen Momenten auch nach Österreich, wo Zeidler bei Salzburg einst YB-Meistertrainer Adi Hütter beerbte. Seit zwei Jahren spielen sie im Nachbarland wieder mit zwölf Teams in der ersten Liga. «Das gibt eine ganz andere Dynamik.»

Als Erstes aber wartet: Bern, YB und die derzeit nicht sehr aussichtsreiche Aufgabe, beim Leader zu punkten. Der Trainer wird sein Team umbauen, wird Itten und Lüchinger ersetzen müssen, wohl auch die angeschlagene Inter-Leihgabe Axel Bakayoko, die Zeidler aus der vorderen Leihstation des Franzosen, seinem Ex-Club Sochaux, mitgebracht hat. Zeidler ist ein Mann der klaren Kommunikation, nach seiner Ankunft hat er etwa Alain Wiss mitgeteilt, dass es für ihn schwierig werde, einen Platz in der Mannschaft zu finden, Gleiches hat er auch mit dem Ur-St. Galler Tranquillo Barnetta besprochen.

Zeidler ist optimistisch, den Rückschlag vom Wochenende mit neuen Kräften und bestehendem Offensivfussball wegzustecken. Der Zeidler steht auf Sturm.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30013635

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 11:35 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 11:43 
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Titelkampf entschieden, Herr Spychcher?

«Es wird schwierig für die Konkurrenz»

Zwölf Punkte Vorsprung auf Basel nach sieben Runden. Christoph Spycher ist happy, glaubt aber, das Titelrennen sei noch lange nicht gelaufen.

Die 7:1-Demontage des FC Basel sah sich Christoph Spycher (40) umringt von seinen beiden Söhnen bestens gelaunt an. «Uns gehts gut, wir sind zufrieden mit dem Verlauf», sagt der YB-Sportchef, der alles richtig zu machen scheint. «Und dann läuft auch noch alles für uns. Der abgefälschte Freistoss. Die Rote Karte. Wir hatten das Glück gegen Basel, das uns gegen Manchester etwas gefehlt hatte.»

So kann Spycher bilanzieren: «Es ist ein Start, wie ihn wir uns vorgestellt haben.» Aber dieser Start mit sieben Siegen aus sieben Spielen, das war doch mehr Traumziel denn Vorstellung. Aber es ist nun mal so. Und die Meisterschaft scheint gelaufen. Kaum jemand glaubt ernsthaft daran, dass St. Gallen oder Thun dem Meister auf Dauer Paroli bieten können.

Es sei ja erst ein Sechstel der Saison gespielt, sagt Spycher. Ja, aber – das gibts vom bodenständigen Sportchef nicht. Es gibt maximal: «Wenn wir die Leistung weiter so bringen, wird es schwierig für die Konkurrenz.» Mehr nicht? «Mehr nicht.»

«Camara wird eine dominante Rolle spielen»

Selbst Mohamed Ali Camara, der in seinen ersten drei Spielen den einen oder anderen Bock drin hatte, spielte gegen Basel bärenstark. Spycher: «Wir sind von seinen Qualitäten absolut überzeugt. Wir wussten, dass er zuerst entwickelt werden muss. Er spielte in Guinea und ein Jahr bei einem kleinen Klub in Israel, bei dem es vier Trainerwechsel gab. Die Voraussetzungen waren schwierig. Nun geht die Entwicklung in die richtige Richtung.»

Spycher glaubt, dass Kassim Nuhu ersetzt ist. «Romelu Lukaku hat gegen uns mit Everton drei Tore gemacht. Gegen Camara null. Ich bin sicher: Er wird in der Schweiz eine dominante Rolle spielen.»

Also ist YB auf der Innenverteidiger-Position nicht zu dünn besetzt? «Nein. Wir haben Von Bergen, Wüthrich und Camara. Dahinter den hoch talentierten Jan Kronig. Und Benito wie Lauper können dort spielen. Macht sechs Spieler. Ich nenne das nicht dünn.»

Und wenn es schon mal so richtig läuft, hat YB auch noch Glück im Unglück. Djibril Sows Muskelprobleme im Oberschenkel sind am Abklingen. Und auch Kevin Mbabu hats nicht schlimm erwischt: Sprunggelenk bloss verstaucht. Mbabu und Sow pausieren gegen St. Gallen am Mittwoch und hoffen, am Samstag gegen Thun wieder dabei zu sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 98043.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 15:22 
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Fassnacht-Aebischer-Bertone-Ngamaleu
Assalé-Nsamé


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 22:07 
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8. Sieg im 8. Spiel

Auch St. Gallen kann die Young Boys nicht bremsen

- YB schlägt St. Gallen ohne Probleme mit 2:0.
- Die Tore für die Berner erzielen Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngalameu jeweils nach Abprallern.
- Die weiteren SL-Spiele: Basel rehabiliert sich gegen Luzern, Xamax beendet gegen Lugano seine Negativserie.

Wer dachte, dass bei den Young Boys nach dem rauschenden 7:1 gegen Basel vom Sonntag Genügsamkeit einkehren würde, sah sich rasch getäuscht. Nur 5 Minuten brauchten die Berner im Heimspiel gegen St. Gallen, um bereits wieder in Führung zu liegen.

Nach einer schönen Flanke von Christian Fassnacht konnte FCSG-Keeper Dejan Stojanovic den Ball nach einem Kopfball von Roger Assalé nur bis zu Jean-Pierre Nsame abwehren. Der Stürmer hatte keine Mühe, den Abpraller zu verwerten.

Rotation mit Erfolg

YB-Coach Gerardo Seoane stellte sein Team nach dem Kantersieg über Basel um, gönnte Stammkräften wie Guillaume Hoarau, Sekou Sanogo oder Miralem Sulejmani eine Pause.

Die Umstellungen machten sich bezahlt. YB blieb über die gesamte Partie hungrig und erzielte nach 30 Minuten den 2. Treffer, der in der Entstehung eine Kopie des 1. Tores war: Flanke Fassnacht, Kopfball Nicolas Moumi Ngalameu, Abpraller Stojanovic, Tor Ngalameu.

Kämpferisch starkes St. Gallen

St. Gallen machte nie den Eindruck, noch in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen. Bei den Ostschweizern wog der Ausfall von Top-Stürmer Cédric Itten zu schwer. Yannis Tafer kam einem Torerfolg in der 35. Minute nahe, traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aber nur den Aussenpfosten.

Kämpferisch kann man St. Gallen keinen Vorwurf machen, im Gegenteil. Die «Espen» überzeugten mit viel Herz und Einsatz. Spielerisch lagen aber sämtliche Vorteile bei den Bernern, deren Vorsprung auf das zweitklassierte Thun weiterhin äusserst beruhigende 10 Punkte beträgt. Genügsamtkeit scheint bei YB weiter überhaupt kein Thema zu sein.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ht-bremsen

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 22:10 
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Meister baut seine Siegesserie weiter aus

YB macht auch mit den Espen kurzen Prozess

Der Berner Meister-Express rollt scheinbar unaufhaltsam weiter. YB entscheidet den Spitzenkampf gegen St. Gallen ohne Probleme für sich, feiert einen lockeren 2:0-Sieg.

Das Spiel: Kaum hat die Partie begonnen, machen die Berner gleich dort weiter, wo sie am Sonntag bei der 7:1-Machtdemonstration gegen Basel aufgehört haben: mit dem Toreschiessen. Nsame trifft schon in der 5. Minute und legt damit den Grundstein für einen zu weiten Teilen ruhigen Abend seiner Mannschaft. Unaufgeregt, souverän und ohne an die Grenzen gehen zu müssen erledigt YB auch die achte Aufgabe der laufenden Meisterschaft erfolgreich. St. Gallen wird ohne den (nach dem Brutalo-Foul von Luganos Fabio Daprelà schwer verletzten) Stürmer Itten nicht gefährlich. Und spätestens in der 74. Minute ist das Spiel sowieso gelaufen. Routinier Vilotic sieht nach einem Handspiel Rot und schwächt damit die Espen noch mehr.

Die Tore:

5. Minute, 1:0 | Jean-Pierre Nsame | Nach einer Flanke von Fassnacht kann FCSG-Keeper Stojanovic den Kopfball von Assalé noch parieren, beim Nachschuss von Nsame ist er aber chancenlos. Der Stürmer bugsiert die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie.

31. Minute, 2:0 | Nicolas Moumi Ngamaleu | Wieder eine Fassnacht-Hereingabe. Wieder ein Kopball, diesmal von Ngamaleu. Wieder ein Stojanovic-Abpraller. Wieder Tor! Ngamaleu verwertet im zweiten Anlauf.

Der Beste: Jean-Pierre Nsame. Staubt nach fünf Minuten ab. Verkörpert nicht als einziger Berner die Lust am Kicken.

Der Schlechteste: Milan Vilotic. Macht nicht alles falsch, aber zu wenig richtig – fliegt wegen eines Hands als letzter Mann.

Das gab zu reden: Wie fangen die St. Galler den Ausfall ihres Mittelstürmers Cedric Itten auf? Nassim Ben Khalifa gibt die Speerspitze. Er fightet, rennt – ist aber mehrheitlich glücklos. Beide Trainer rotieren: je fünf Wechsel nehmen sie zum Wochenende vor!

So gehts weiter: Auf YB wartet gleich der nächste Spitzenkampf, sofern beim 10-Punkte-Vorsprung des Meisters noch die Rede davon sein kann. Am Samstag kommts zum direkten Duell mit dem ersten Verfolger – und das ist gleichzeitig auch das Berner Derby, gegen den FC Thun (19 Uhr). St. Gallen trifft zeitgleich auf GC.

*******

YB – St. Gallen 2:0 (2:0)
Stade de Suisse, 22 253 Fans, SR: Hänni (5).
Tore: 5. Nsame 1:0. 31. Ngamaleu 2:0.
YB: Von Ballmoos; Schick, Lauper, von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Aebischer, Ngamaleu; Nsame, Assalé.
St. Gallen: Stojanovic; Vilotic, Hefti, Mosevich, Wittwer; Sierro, Quintilla, Kräuchi; Tafer, Ben Khalifa, Manneh.
Einwechslungen: YB: Garcia (75. für Fassnacht). Seydoux (82. für Schick). Sulejmani (83. für Ngamaleu). St. Gallen: Kutesa (46. für Kräuchi). Buess (62. für Manneh). Bakayoko (76. Ben Khalifa).
Bemerkungen: YB ohne Mbabu, Wüthrich, Sow, Lotomba, Teixeira (alle verletzt), Marzino, Kronig (nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Itten, Muheim, Lüchinger
(alle verletzt), Koch, Wiss, Barnetta (nicht im Aufgebot). 73. Offside-Tor Vilotic.
Gelb: 38. Schick, 39. Quintilla (Foul).
Rot: 74. Vilotic (Hands).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 05527.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. September 2018, 22:11 
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26.09.2018

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YB setzt die Siegesserie fort – St. Gallen ist chancenlos

Nach dem Torfestival gegen Basel überzeugt YB auch gegen St. Gallen und gewinnt 2:0. Es ist der bereits achte Sieg im achten Meisterschaftsspiel.

YB baut und stellt um, alles locker leicht mit stets demselben Ergebnis: einem Sieg. Am Mittwoch traf der Schweizer Meister auf St. Gallen, im Vergleich zur letzten Partie veränderte der Trainer Gerardo Seoane das Team auf fünf Positionen. In der Innenverteidigung spielte erstmals Sandro Lauper und dribbelte manchmal, als befinde er sich im gegnerischen Strafraum. Das zentrale Mittelfeld war zum dritten Mal in Folge anders zusammengesetzt, diesmal mit Michel Aebischer und Leonardo Bertone, beide mit der Ausbildung im eigenen Nachwuchs. Léo Seydoux, auch ein eigener Junior, kam in der Endphase zum Debüt. Auf der Bank war er zuvor neben Säulen wie Sékou Sanogo, Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau gesessen. Für Hoarau stürmte Jean-Pierre Nsamé, der trotz guter Torquote selten von Anfang an spielt. Auch diesmal dauerte es nur fünf Minuten, bis Nsamé traf – 1:0.

Und schon wieder hatte YB früh die Gewissheit, dass die Überlegungen des Trainers nicht allzu verkehrt gewesen waren. Vielleicht fühlte es sich für Seoane auch gar nicht wie ein Risiko an, was er gemacht hatte, all diese Umstellungen und Veränderungen. Wie auch immer er die Mannschaft bisher komponiert hat – immer passte es. Alles läuft, alles fliesst, acht Spiele, acht Siege, klubinterner Startrekord. Die Young Boys brauchten gegen St. Gallen nicht über alle Massen zu brillieren; aber es ist glanzvoll genug, wie viel Agilität und Grundsolidität ihr Spiel derzeit hat. Vor der Pause spielten sie sich über fast unendlich viele Stationen eine Chance heraus, dass die Vorahnung entstand, Seoane werde dem Offensivfussball des Vorgängers Adi Hütter auf Dauer noch etwas mehr Kunst und Klasse geben.

Es muss erst wieder ein Schweizer Team herausfinden, wie es geht, auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse der YB-Dominanz zu entkommen. Der FC St. Gallen, immerhin auf Rang 3, schien nicht dafür geschaffen. Die Hälfte der vierzehn eingesetzten Spieler steht erst seit Sommer im Kader. YB indes wirkt in verschiedensten Zusammensetzungen eingespielt. In den letzten vier Super-League-Heimspielen schossen die Berner 18 Tore, den FC Zürich besiegten sie 4:0, Xamax 5:2, den FC Basel 7:1, St. Gallen letztlich 2:0. Am Samstag steht YB der nächste Quasi-Spitzenkampf bevor, gegen den FC Thun, Rang 2, zehn Punkte zurück. Der kleine Nachbar besiegte YB in der letzten Saison zweimal. Grund genug für Seoane, das Team unberechenbar zu halten und wieder umzubauen.

Young Boys - St. Gallen 2:0 (2:0)
22 250 Zuschauer. – Schiedsrichter: Hänni. – Tore: 5. Nsame (Assalé) 1:0. 31. Moumi Ngamaleu (Fassnacht) 2:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Schick (81. Seydoux), Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht (76. Garcia), Aebischer, Bertone, Moumi Ngamaleu (83. Sulejmani); Nsame, Assalé.
St. Gallen: Stojanovic; Hefti, Vilotic, Mosevich, Wittwer; Sierro, Quintilla, Tafer; Kräuchi (46. Kutesa), Ben Khalifa (76. Bakayoko), Manneh (62. Buess).
Bemerkungen: Young Boys ohne Mbabu, Sow, Wüthrich, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). St. Gallen ohne Itten, Lüchinger, Muheim (alle verletzt), Koch (rekonvaleszent), Barnetta und Wiss (beide nicht im Aufgebot). Super-League-Debüts von Leo Seydoux und Alessandro Kräuchi. 35. Schuss von Tafer an die Aussenseite des Pfostens. 74. Rote Karte gegen Vilotic (Notbremse-Hands). Verwarnungen: 38. Schick (Foul), 39. Quintilla (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/yb-will-gegen- ... ld.1423416

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