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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. September 2018, 20:42 
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BSC Young Boys - FC Basel

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Stadion Wankdorf, Bern
Sonntag, 23. September 2018
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-basel-1893
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3050780
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 18/fixture
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... basel/2174
https://de.soccerway.com/matches/2018/0 ... el/2797273
https://de.soccerway.com/matches/2018/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2019/7
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... n/fc-basel
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... c-basel/11
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 81,883.php


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. September 2018, 22:43 
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02.09.2018

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Der FC Basel muss gegen YB unbedingt gewinnen

Der FC Basel ist gegen YB schon zum Siegen verdammt. Gewinnen die Berner, liegen sie 12 Punkte vor der Konkurrenz vom Rheinknie. Meisterschaft entschieden.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel nach 6 Runden bereits 9 Punkte Rückstand auf YB.
- Bald könnten es schon 12 Punkte sein.
- Das gab es in der Super League noch nie.

Der FC Basel findet nicht aus dem Negativstrudel. Gegen den FC Thun «verlieren» die Basler mit 1:1. Das gibt zwar einen Punkt, aber es fühlt sich dennoch an wie eine Niederlage. Nach sechs Spielen haben die Bebbi bereits sagenhafte neun Punkte Rückstand auf YB. Fällt in drei Wochen bereits die Meister-Entscheidung?

Es sieht ganz so aus. Während die Young Boys einen Sieg an den anderen reihen, straucheln die Basler von einer Panne in die nächste. Nach der Ankunft von Marcel Koller lief es den Rotblauen eine Weile ganz passabel, man schien repariert. Doch der Koller-Effekt ist bereits wieder verpufft.

Letzte Saison wars nach 6 Spielen 1 Punkt

Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren, das ist klar. Aber neun Punkte Rückstand nach nur sechs Spielen, das ist schon eine Hausnummer. Zum Vergleich: vor einem Jahr hatten die Basler nach sechs Spielen gleich viele Punkte wie die Berner und lagen mit ihnen gleichauf hinter Zürich.

YB 18 Punkte, St.Gallen 10, Basel 9. In der Geschichte der Super League (seit 2003) war der Vorsprung des Ersten auf den Zweiten nach sechs Spieltagen noch nie so gross wie in dieser Saison. Am nächsten kam dieser Wahnsinnsmarke der FC Basel in der Saison 2016/17 (6 Punkte Vorsprung). Damals wurden die Bebbi mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg Meister.

Die Entscheidung fällt in genau drei Wochen

Für den FCB kommt die Pause darum genau zur rechten Zeit. Es gilt, sich zu sammeln, an den Schwächen zu arbeiten und vor allem, Selbstvertrauen zu tanken. Am 23. September 2018 fällt wahrscheinlich bereits die Entscheidung in der Super-League-Saison 2018/19.

Dann empfängt YB nämlich den FC Basel im Stade de Suisse zum Spitzenkampf. Gewinnen die Berner, haben sie nach sieben Runden unglaubliche zwölf Punkte Vorsprung auf ihren stärksten Rivalen. Das wäre natürlich ebenfalls Rekord und kaum noch einholbar.

Das Verteidigungs-Debakel

Zumal die Basler immer noch verunsichert wirken. Das Kader ist bei Weitem nicht so stark, wie zu früheren Jahren. Das Selbstbewusstsein fehlt, vielleicht sogar auch auf der Management-Stufe. Der FC Basel früherer Jahre hätte doch die Gelegenheit genutzt und frech dem FC St.Gallen Silvan Hefti abgejagt, um in der Innenverteidigung für Stabilität zu sorgen.

Hefti ist regemässig der Beste seines Teams auf dem Feld, 20 Jahre alt und bereits Captain. Stattdessen holt man als Suchy-Notfallersatz einen Carlos Zambrano, der aber bisher noch keine Minute gespielt hat. Und zu allem Überfluss werden die Basler gegen YB auch noch auf Mittelfeld-Beisser Taulant Xhaka verzichten müssen. Der 27-Jährige holte sich gegen Thun die Ampelkarte und wird darum fehlen.

Die Berner strotzen dagegen vor Selbstvertrauen und haben eine beneidenswerte Kaderdichte. Irgendwie gelang es ihnen sogar die Meistermannschaft zum allergrössten Teil zusammenzuhalten und noch besser zu machen. Es sieht nicht gut aus für den FC Basel.


https://www.nau.ch/sport/fussball/2018/ ... n-65409843

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. September 2018, 21:36 
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17.09.2018

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Nach Mourinhos United muss Basel nach Bern

Auch FCB-Koller mag Kunstrasen nicht

Dass YB gegen ManUtd auf Plastik spielt, sorgt in England für rote Köpfe – allen voran bei José Mourinho. Auch beim Liga-Konkurrenten aus Basel macht man sich seine Gedanken.

Früher, als Marcel Koller noch Spieler war, sei ein Kunstrasen noch «ein Teppich auf Beton» gewesen, so der FCB-Trainer. Im Laufe der Jahre habe sich die Qualität zwar massiv verbessert, ein Kunstrasen-Fan ist Koller deswegen aber nicht geworden: «Ich bin ein Naturbursche!»

Vorteil für YB, Herr Koller?

Am Sonntag muss er auswärts im Stade de Suisse auf Plastik ran, für den Zürcher eine Umstellung: «Der Ball rollt schneller, springt immer gleich auf.»

Obs ein Vorteil für YB ist, dass sie zuhause auf Kunstrasen spielen? «Das kann ich nicht sagen, sie müssen auswärts ja auch auf Naturrasen ran.» Anders sieht dies José Mourinho, der mit Manchester United am Dienstag in der Champions League in Bern gegen YB antritt. «Das ist ein Riesenvorteil für sie», sagt der portugiesische Star-Trainer.
Die Basler Durststrecke in Bern

Fakt für den FCB ist: Das Stade de Suisse ist für die Basler ein heisses Pflaster, von den letzten zehn Spielen gingen sieben verloren, nur zweimal geht der FCB als Sieger vom Platz. Der letzte Dreier liegt mehr als zwei Jahre zurück.

Obs am Sonntag mal wieder soweit ist? «Vielleicht», sagt Koller mit einem Schmunzeln, «bin ich nach dem Spiel plötzlich Kunstrasen-Fan!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 63810.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. September 2018, 20:10 
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Vorschau: BSC Young Boys - FC Basel

Verletzt:
Wüthrich, Sow, Lotomba, Teixeira.

Wüthrich und Sow fallen beide mit Oberschenkelverletzungen aus.

Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag:
27‘300 (davon 17'885 Dauerkarten)

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. An der Tageskasse wird ein Zuschlag von 3 Franken pro Ticket erhoben.

Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik)

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

YB-Spiele am Wochenende

Samstag, 22. September 2018:
10:00 Uhr: Thun - YB FE12 (Waldeck, Lerchenfeld)
11:00 Uhr: Old Boys - YB FE14 (Schützenmatte, Basel)
11:00 Uhr: Old Boys - YB FE13 (Schützenmatte, Basel)
14:00 Uhr: YB U16 - Servette (Neufeld)
14:00 Uhr: YB U15 - Servette (Neufeld)
14:00 Uhr: YB U18 - Servette (Stade de Suisse)
16:30 Uhr: YB U17 - Basel (Neufeld)
17:00 Uhr: YB U21 - Team Vaud (Stade de Suisse)
20:00 Uhr: Eschenbach - YB-Frauen (Cup / Eschewies)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:06 
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19.09.2018

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«Verlieren verboten»

Der FC Basel trifft am kommenden Sonntag auf den amtierenden Meister BSC Young Boys. Eins ist klar aus Basler Sicht: Verlieren ist verboten.

Nach gerade mal sechs gespielten Partien in der Meisterschaft klafft eine Lücke zwischen dem FCB und Meister YB. Während die Berner das absolute Punktemaximum einfahren konnten, haben die Basler wie bereits in der vergangenen Saison gepatzt. Auch wenn die Meisterschaft noch lange dauern sollte, muss die Vorgabe an die Basler sein: Verlieren verboten.
Von Bereitschaft und falschen Signalen

Nicht nur geht es am Sonntag für den FCB darum, in der Meisterschaft wieder erfolgreich Tritt zu fassen. Es geht vor allem darum ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen in Richtung Hauptstadt, dass die Fussballhochburg Basel noch am Leben ist. Dass der FCB bereit ist, mit dem Fokus voll auf der heimischen Liga, Boden auf die Konkurrenz gut zu machen. Eine Niederlage wäre nicht nur punktemässig brutal. Es würde auch das Signal an Gelb-Schwarz senden, dass der FCB weiterhin nicht in der Verfassung zu sein scheint für die Mission Titelrückeroberung.
Von Chancen und nötigem Selbstvertrauen

Die Chancen für Rotblau sind umso höher zu gewichten. Der FCB kann am Sonntag im Stade de Suisse nicht nur Punkte gut machen. Er kann sich viel mehr selber vor Augen führen: Ja, da geht noch was. Das viel umschriebene und hergebetete Selbstvertrauen einfahren, für die kommenden Aufgaben. Denn eins ist klar, sollte der FCB den Rückstand auf YB bis zur Winterpause nicht minimieren können, wird es auch mit einer Vorbereitung unter Marcel Koller, im Frühjahr extrem schwierig werden, den Bernern Einhalt zu gebieten.
Von Kunststücken bis Hoffnung

Auch wenn das Basler Lazarett aktuell mehr Spieler beherbergt, als die Ersatzbank. Die Young Boys stellen sich in dieser Hinrunde der mentalen Herkulesaufgabe Champions League. Es ist in erster Linie ein Charaktertest für die Berner, als effektiv ein Bonus. Den Fokus wieder auf die Liga legen zu können, nachdem man gegen Ronaldo und Co. unter Woche spielte. Das ist das Kunststück. Eine Aufgabe, von der der FCB nur allzu viele Geschichten erzählen kann. Und worin vielleicht der letzte Funken rotblaue Hoffnung steckt, dass der amtierende Meister bis zum Winter doch noch ins Stolpern gerät.


https://telebasel.ch/2018/09/19/verlieren-verboten/

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:12 
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21.09.2018

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Vor dem Duell mit YB: Darum ist die Basler Situation doch nicht so aussichtslos

Neun Punkte Vorsprung, acht Tore mehr geschossen, fünf weniger kassiert. Der neue Meister YB enteilt dem FC Basel auch zu Beginn der neuen Saison.

Vor dem Direktduell am Sonntag bleibt den Baslern – so scheint es zumindest – nur ein Trumpf: die Dreifachbelastung. Es liegt ja schliesslich auf der Hand, dass die Champions League an YBs Kraftreserven nagt. Der ein oder andere Ausrutscher im Ligaalltag ist da doch vorprogrammiert, oder nicht? Bochum (2005), Nürnberg (2008), Hertha (2010), Köln (2018): In der deutschen Bundesliga sind in diesem Jahrtausend schon einige Klubs abgestiegen, weil sie der Dreifachbelastung nicht gewachsen waren. In der Schweiz erwischte es nach dem ChampionsLeague-Abenteuer 2005/06 mit zwei Jahren Verzögerung auch den FC Thun.

unwahrscheinlich, wie dass der Henkelpott nach Bern wandert. Aber aus Basler Sicht reicht ja schon ein Absturz auf Platz 2. Den kann der FCB sogar noch aus eigener Kraft erzwingen. Vier Siege im Direktduell mit den Bernern und Basel hat drei Punkte Vorsprung auf YB. Die Statistik hat weitere Mutmacher parat.

Basel lockt immer noch mehr Fans ins Stadion. Basel erspielt sich mehr Torchancen und hat statistisch gesehen auch die besseren Torhüter. Omlin und Hansen vereiteln 45 Prozent aller gegnerischen Torchancen, YB-Goalie von Ballmoos nur 31 Prozent. Auch in Sachen Fouls stellt sich der FCB cleverer an. Obwohl Basel seltener den Ball hat, greift Rotblau weniger oft zu unfairen Mitteln. Auf der Gegenseite führten Fouls an Baslern zu deutlich mehr gelben Karten. Sollten diese Zahlen nicht Mutmacher genug sein, sei gerne an das letzte Aufeinandertreffen erinnert. Mit 5:1 schoss der FCB die Berner im Mai aus dem Joggeli.

Hier ist Basel besser als YB:

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https://www.bzbasel.ch/sport/basel/ybs- ... -133190993

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:15 
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21.09.2018

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Verkehrte Welt: Van Wolfswinkel hat beim FC Basel wieder Fahrt aufgenommen – wenn auch nicht auf seiner angestammten Position

Ricky van Wolfswinkel kam zum FCB als Stürmer und weil er international spielen wollte. Jetzt schaut er Champions League am TV und spielt als Flügel.

Eigentlich müsste Ricky van Wolfswinkel zu diesem Zeitpunkt irgendwo am Flughafen stehen, die Beine müde vom Spiel am Tag zuvor. Vielleicht mit der Erinnerung an einen weiteren glorreichen Champions-League-Auftritt, die der FC Basel schon öfters hinlegte. Oder er müsste wenigstens in irgendeinem Hotel-Bett liegen, ausruhen, sich vorbereiten auf die Europa-League-Partie am Abend. «Normalerweise würde ich jetzt nicht hier sitzen», sagt auch van Wolfswinkel. Denn normalerweise würde der FCB international spielen. Aber seit dem Führungswechsel ist alles ein bisschen anders.

Vor etwas mehr als einem Jahr kam van Wolfswinkel von Vitesse Arnheim zum FC Basel. Mit einer ziemlich klaren Vorstellung: «Mit dem Wechsel zu Vitesse habe ich in meiner Karriere einen Schritt zurückgemacht. Dann kam das Angebot von Basel und damit die Gelegenheit, um die Meisterschaft zu spielen und Champions League.» So war das ja immer in der jüngeren Vergangenheit. Doch erstmals seit 15 Jahren spielt der FCB weder Champions noch Europa League. So sitzt Ricky van Wolfswinkel an diesem Donnerstagnachmittag vor der Rotblau-Bar im Schatten. Frisch geduscht und herausgeputzt, das morgendliche Training in den Beinen und das Spiel gegen Meister und Leader YB vor der Brust.

Das Spiel der Berner gegen Manchester United am Vorabend hat er zu Hause geschaut. «Das war schon komisch», gibt er zu, «vor allem, als sie dann am Schweizer Fernsehen noch sagten, dass Mourinho zweimal in der Schweiz spielte und zweimal verlor, zweimal gegen den FCB. Da denkt man schon: Eigentlich müssten wir jetzt spielen. Aber wir haben es nicht verdient, so sehr es nervt, das zu sagen.»

Ein Signal an die Konkurrenz

Und so hat er an diesem Mittwoch erst die Kinder ins Bett gebracht und dann den Fernseher eingeschaltet. Zum einen, weil er sehen wollte, wie sich Manchester United auf Kunstrasen schlägt. Zum anderen natürlich, weil er den Gegner vom Sonntag auch in Aktion sehen wollte. Seine Lehren aus dem TV-Abend: «Wenn United den Ball hatte, kontrollierten sie das Spiel und fanden immer wieder Räume. So müssen wir das auch machen.»

Für den FCB ist das Spiel am Sonntag in Bern von enormer Bedeutung. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf YB und das nach bloss sechs Runden. Auf gar keinen Fall dürfen die Basler verlieren. Aber die Ziele sind höher: «Wir wollen ein Signal senden, den Rückstand auf sechs Punkte verringern.» Das Signal, das man an die Konkurrenz, die eigenen Fans und nicht zuletzt an das eigene Team senden möchte: Mit uns ist noch zu rechnen. Zumal YB erst noch beweisen muss, dass es die Dreifachbelastung meistern kann.

Der holländische Stürmer wird auch am Sonntag in Bern auflaufen, wie immer seit dem Trainerwechsel. Bloss nicht im Sturm, sondern auf dem Flügel. Eine Position, die er nie zuvor in seinem Leben gespielt hat. «Ich werde auch nie ein typischer Flügel sein. Ich bin nicht gut im 1:1, habe auch zu wenig Speed», sagt van Wolfswinkel. Trotzdem ist er unter Koller auf dieser Position gesetzt. «Wir wollten mehr Präsenz im Sturm. Ricky ist kein klassischer Flügel, der nur die Seite beackert. Er sucht den Raum und findet ihn öfter, wenn er von aussen zur Mitte zieht, als wenn er mit dem Rücken zum Tor steht», erklärt der Trainer seine Überlegungen.
Seit Koller da ist, spielt er wieder

Unter Raphael Wicky verkam der im Sommer 2017 als «Königstransfer» präsentierte Holländer zum Statisten. Trotzdem rief van Wolfswinkel Wicky eine Woche nach dessen Entlassung an und bedankte sich. Für die gemeinsame Zeit, dafür, dass er ihn zum FCB holte. Denn van Wolfswinkel gefällt es noch immer in Basel, trotz gerissener Meisterserie und verpasster Europa League. Seit Koller da ist, spielt van Wolfswinkel wieder. Er schiesst wieder Tore (fünf bisher), und er ackert defensiv wie ein Wahnsinniger. «Er wurde als Mittelstürmer geholt. Vor diesem Hintergrund ist es nicht normal, wie er nach hinten arbeitet. Das ist Mentalität, das ist top», sagt Koller.

Die Umfunktionierung van Wolfswinkels ist so weit fortgeschritten, dass dieser gar schon Positives darin sieht: «Als Stürmer hast du manchmal in einer Halbzeit bloss fünf Ballberührungen und dann sind es vielleicht bloss kurze Ableger. Jetzt bin ich viel stärker im Spiel integriert, habe mehr Freiheiten.» Einzig unter der Woche ist er zum Zuschauen verdammt. Aber das soll sich nächste Saison wieder ändern.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/verk ... -133192101

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:22 
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21.09.2018

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FCB gegen YB ohne sechs wichtige Spieler

Der FC Basel muss im Spitzenspiel bei den Young Boys am Sonntag auf nicht weniger als sechs wichtige Spieler verzichten.

Wie Trainer Marcel Koller auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bekanntgibt, fehlen Jonas Omlin, Marek Suchy, Samuele Campo, Valentin Stocker und Carlos Zambrano verletzt. Dazu kann Taulant Xhaka wegen einer Sperre nicht mittun. Der FCB-Trainer sieht den Gegner denn auch in der Favoritenposition: “Wir müssen am Sonntag unser Bestes geben. Fakt ist, dass YB neun Punkte Vorsprung und viel Selbstvertrauen hat. Das ist ihr Vorteil.”


https://www.4-4-2.com/super-league/fc-b ... e-spieler/

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:27 
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21.09.2018

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Der FCB: Überholt – und nun auch abgehängt?

Am Sonntag (16 Uhr, SRF 2) tritt der FC Basel bei den Young Boys an und es steht einiges auf dem Spiel: Ist der Ex-Meister in der Lage, ein Zeichen zu setzen? Oder nimmt der Rückstand auf den Titelhalter schon wieder astronomische Ausmasse an?

Warum es passiert ist, kann man sich spontan nicht erklären. Hat sich da eine Hymne verirrt? War es eine schlichte Tonprobe? Jedenfalls schallt am Freitag, Marcel Koller hat die Medienrunde gerade beendet, die Champions-League-Melodie durch den menschenleeren St.-Jakob-Park.

Ein Zeichen? Wenn ja – für was? Für die Sehnsucht nach den unvergesslichen Nächten in der Champions League? Für die Basler Tristesse im europacuplosen Herbst 2018, dem ersten seit 17 Jahren?

Am Sonntag jedenfalls wird der FC Basel dort auftreten, wo am Mittwoch ganz hochoffiziell die Hymne von den Besten erklungen war. Bei der Premiere der Young Boys in der Champions League und dem unter dem Strich eindeutigen 0:3 gegen Manchester United. Ein Spiel, das eher im Zeichen von nüchternem Lehrgeldbezug denn unter der Erfüllung kühnster Berner Träume gestanden hatte.

In diesem Stade de Suisse von Bern wird nach drei Wochen Länderspielpause und Cup-Wochenende der Spielbetrieb in der Liga wieder aufgenommen. Mit YB, das eine makellose Weste von sechs Siegen aus sechs Spielen hat, und mit dem FCB, der unter Koller zwar noch kein Super-League-Spiel verlor, mit neun Längen jedoch schon bedrohlich zurückliegt.

Das Spitzenspiel des Schweizer Fussballs schlechthin der letzten Jahre wird ähnlich wie am Mittwoch vor prächtiger Kulisse stattfinden. 27’300 Tickets, davon 17’885 Dauerkarten, waren am Freitag weg, und es könnte gut sein, dass Bern dieses Kräftemessen zum dritten Mal in Folge ein ausverkauftes Haus (31’100) beschert.

Koller: «Zwölf Punkte würden sich nicht gut anfühlen»

Zum ersten Mal in jüngerer Vergangenheit sind bei diesem Gipfeltreffen die Rollen umgekehrt und eindeutig verteilt. «YB ist der Favorit», sagt Marcel Koller. Das musste ein Basler Trainer schon lange nicht mehr konstatieren. Nach jahrelanger Dominanz haben die Young Boys den Serienmeister, unter dem sie selbst so leiden mussten, überholt. Mit 15 Punkten Vorsprung auf Basel sind die Berner im Mai Meister geworden, und nun lautet die spannende Frage bereits vor der siebten Runde: Hängt YB den FCB schon wieder frühzeitig ab?

Bei einer Basler Niederlage wären es zwölf Punkte Rückstand auf YB. Eine Vorstellung, die Koller schulterzuckend und mit dem Hinweis auf verbleibende 29 Spiele quittiert. Mit einem Eingeständnis auch («Das würde sich sicher nicht gut anfühlen») sowie mit einer Haltung («Will nicht über eine Niederlage reden»), die man im Joggeli seit den Zeiten von Christian Gross in dieser Bestimmtheit nicht mehr vernommen hat.

Viel spricht für YB, wenig für den FCB

Alle Indikatoren sprechen für die Young Boys: Ihre breite Brust, ihr Selbstverständnis, ihr eingespieltes Team, das nicht jenen Aderlass hinnehmen musste, der prophezeit worden war, der gefährlichste Angriff, die beste Verteidigung. Für den FC Basel spricht: wenig.

Das 1:5 in Basel Anfang Mai, als das Meisterrennen bereits entschieden war, einmal ausgenommen, haben die Berner gegen Basel inklusive eines Cup-Halbfinals die letzten sieben Spiele gegen den FCB nicht verloren. Der letzte FCB-Sieg datiert vom 10. August 2016, ein 3:0 daheim nach Treffern von Luca Zuffi, Birkir Bjarnason und einem Eigentor.

Damals stellten die Basler unter Trainer Urs Fischer ihren eigenen Startrekord mit neun Siegen im ersten Saisonquartal aus der Saison 2003/04 ein. Ein Kunststück, das sich die Young Boys nun anschicken zu wiederholen.

Koller: «Haben Spieler, die YB Schmerzen bereiten können»

Es sei denn, die Basler selbst gebieten dem Berner Alleingang Einhalt. «Wir wollen Punkte mitnehmen aus Bern», sagt Koller, «aber dafür müssen wir unser Bestes abrufen. Auch wir haben Spieler mit individuellen Qualitäten, die YB Schmerzen bereiten können.»

Die zurückliegende Trainingswoche war die erste, in der Koller seit seinem Amtsantritt in Basel mit der Mannschaft vernünftig trainieren konnte – von fünf verletzten, potentiellen Stammspielern abgesehen (Omlin, Suchy, Stocker, Campo und Zambrano). Umstände, über die der Cheftrainer nicht jammern will.

Startelf macht sich fast von selbst

21 Feldspieler und drei Torhüter waren am Freitag auf dem Trainingsplatz beim FC Basel. Einer davon steht im Stade de Suisse nicht zur Verfügung: Taulant Xhaka ist nach der Gelb-Roten Karte gegen Thun gesperrt. Fünf weitere Spieler bevölkern die Reha-Abteilung: Torhüter Jonas Omlin, Marek Suchy, Valentin Stocker, Samuele Campo sowie Carlos Zambrano.

Eine mögliche Aufstellung macht sich mit einer Ausnahme fast selbst. Im Abwehrzentrum deuten die Trainingseindrücke auf das Duo Cömert/Balanta hin, auf dem linken Flügel wird Trainer Marcel Koller wohl zwischen Kevin Bua und Noah Okafor hin- und hergerissen sein:

Intensiv ist gearbeitet worden auf dem Kunstrasen im Campus, eine Unterlage, zu deren Fans Koller nicht gehört («Bin ein Naturbursche»). Am Umschaltspiel wird gebüffelt, direkt kombiniert, kritisiert, korrigiert, die Zwischenräume erforscht – oder wie es Koller ausdrückt: «Wir versuchen, den Spielern unsere Idee vom Spiel einzuhämmern.»

Zwei Berner Serien sind beendet

Ob das schon reicht, den Young Boys nicht nur die Stirn zu bieten, sondern ihnen die erste Niederlage in der Super League beizubringen? Zwei Serien gingen für die Berner am Mittwoch schon zu Ende: Seit der 0:1-Heimniederlage gegen Dynamo Kiew in der Europa League, also seit dem 2. November 2017, hatte YB in 38 Spielen mindestens ein Tor erzielt. Und das 0:3 gegen Manchester war ausserdem die erste Niederlage im elften Pflichtspiel der Saison.

Am Berner Selbstvertrauen rütteln wird das wohl kaum. Und mit der Stringenz, der Entschlossenheit und dem Wettkampfglück auch, mit dem die Young Boys durch die ersten drei Monate der Saison marschiert sind, hat YB-Sportchef Christoph Spycher gut reden, wenn er betont: «Es ist nicht der Moment, Bilanz zu ziehen.» Am Sonntagabend wird man aber immerhin ein bisschen mehr wissen.


https://tageswoche.ch/sport/der-fcb-ueb ... bgehaengt/

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. September 2018, 21:29 
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Die neue Realität im Schweizer Fussball – YB gibt den Takt vor, Basel rennt hinterher

Der FC Basel war jahrelang das Mass der Dinge in der Schweiz. Jetzt steigt YB erstmals als «klarer Favorit», wie Marcel Koller sagt, in ein Duell gegen die Basler.

Sechs Spiele, mit 18 Punkten das Maximum, 21:4 Tore – so sah das damals aus. Damals, das war vor zwei Jahren. Die Bilanz ist jene des FC Basel im letzten Jahr unter Urs Fischer. Der FCB war nach sechs Runden der Konkurrenz längst enteilt, Luzern auf Platz 2 hatte schon satte sechs Punkte Rückstand, YB – an dritter Stelle – hatte nur gerade halb so viele Punkte auf dem Konto wie der FC Basel. Schon nach sechs Runden war klar, dass die Basler so gnaden- wie hemmungslos auf den achten Titel in Serie zusteuern. Fragte sich bloss noch, wie gross der Vorsprung sein würde. Und ob die Berner die Meisterschaft auf Rang 2 beenden würden – wie so oft in den Jahren davor. Die Hierarchie schien in Stein gemeisselt, unumstösslich.

Zwei Jahre später ist alles anders, komplett anders. Am Mittwoch hat YB in der Champions League zur Premiere Manchester United in Bern empfangen, während der FC Basel noch nicht einmal europäisch spielen darf, sondern zum Zuschauen verdammt ist. Die Tabelle – im Vergleich zu damals – ist auf den Kopf gestellt. Die Berner führen nach sechs Runden mit dem Punktemaximum und haben ein Torverhältnis von 19:4, Basel hat halb so viele Punkte auf dem Konto und bereits einen Trainerwechsel hinter sich.

Ein Spiel mit immenser Bedeutung

Unter diesen Vorzeichen kommt es am Sonntag zum Duell Meister gegen Vize-Meister – YB gegen FCB. Gefragt, wer denn nun Favorit sei in diesem Zweikampf der derzeit stärksten Fussballklubs der Schweiz, sagt FCB-Trainer Marcel Koller ohne zögern: «Klar YB. Der FC Basel hat zwar eine gute Vergangenheit, aber aktuell sind die Berner vorne.»

So deutlich hat das bisher noch niemand in Basel gesagt. Aber alles andere wäre Schönrederei, denn das ist letztlich die neue Realität im Schweizer Spitzen-Fussball: YB ist das Mass, alle anderen sind Herausforderer – auch der FC Basel.

Auch das ist letztlich nur eine Momentaufnahme. Schon am Montag kann alles wieder ziemlich anders aussehen. Ein Sieg der Basler und alles scheint plötzlich wieder offen – eine Niederlage, und schon betrüge der Vorsprung von YB zwölf Punkte und der FCB könnte nach bloss sieben Runden nicht mehr aus eigener Kraft Meister werden. Das zeigt: Es geht um sehr viel für den FC Basel. Es geht darum, die neue Realität nicht als gegeben hinzunehmen, sich aufzulehnen, zu kämpfen gegen die sich verfestigenden Hierarchien im Schweizer Fussball.

Mit neuem System gegen YB?

Man darf gespannt sein, wie der FCB diese Aufgabe angehen wird. Erstmals seit dem Trainerwechsel hatte Koller eine ganze Woche Zeit, um mit der kompletten Mannschaft zu trainieren, den Spielern seine Ideen, seine Philosophie, seinen Fussball einzuimpfen. Während YB unter der Woche erstmals Sternenluft schnupperte, ackerten die Basler teils in Doppelschichten auf dem Kunstrasen. Immer wieder haben Koller und seine Assistenten dabei Übungen oder Trainingsspiele unterbrochen, um auf kleine Details hinzuweisen und Positionen anzupassen.

Was Koller einen Strich durch die Rechnung macht, sind die zahlreichen Abwesenden. Samuele Campo, Jonas Omlin, Valentin Stocker, Marek Suchy und Carlos Zambrano fehlen verletzt, Taulant Xhaka gesperrt. Die 18 Mann für das Aufgebot am Sonntag ergeben sich so fast von selbst. Trotzdem könnte es eine Überraschung geben. Wenn die Eindrücke aus dem Training nicht täuschen, ist es gut möglich, dass der FCB in Bern erstmals in einem 4-4-2 spielen wird, dem gleichen System übrigens, das YB seit Adi Hütter spielt.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/die- ... -133225664

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