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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Sonntag 30. September 2018, 22:04 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2018, 15:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.10.2018  Zitat: Weiler mit dem FCL in der Mini-Krise
«Eine gewisse Unsicherheit ist da»
René Weiler und der FCL verlieren die dritte Partie in Folge. Und kommenden Samstag müssen die Luzerner nach Bern zu Meister YB.
Es ist eine verdiente Pleite. Luzern verliert gegen Sion 1:3. «Sie waren besser», sagt FCL-Coach René Weiler mit sportlicher Fairness. Für die Innerschweizer ist es die dritte Niederlage in Folge, die sechste im neunten Spiel.
Klar, dass in Luzern bereits der Begriff «Mini-Krise» herumgeistert. «Aktuell stehen wir da, wo wir hingehören», spricht Weiler wie immer Klartext. Er wolle die Spieler weiterbringen, sie besser machen. Aber das brauche Zeit und Kontinuität.
Bei der 1:2-Pleite in Basel letzte Woche zeigte Luzern eine solide Leistung. Gegen Sion aber spielte der FCL mies. Ist die Mannschaft verunsichert? «Wenn man die letzten zwei Spiele knapp verliert und wird dann gegen Sion in den ersten 20 Minuten dominiert wird, dann ist klar, dass eine gewisse Unsicherheit da ist», erklärt Weiler. «Sicherheit holt man sich mit Erfolgserlebnissen. Es liegt nun an uns, dass wir zusammen diese Erfolgserlebnisse zurückholen.»
Das Problem: Kommenden Samstag muss Luzern nach Bern zu Liga-Dominator YB. Die Berner sind nicht unbedingt als Punktelieferant bekannt, haben sie bisher doch alle Spiele der Saison gewonnen. «Wir müssen jetzt erstmal das letzte Spiel verarbeiten. Dann wollen wir uns gegen die aktuell beste Mannschaft der Schweiz besser behaupten als gegen Sion», so Weiler.
Drei Pleiten in Folge – es gibt sicherlich bessere Vorbereitungen, um in die Hauptstadt zu reisen. Weiler: «Das ist herausfordernd. Aber dem müssen wir uns stellen.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 22110.html
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 16:09 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 4. Oktober 2018, 23:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.10.2018  Zitat: Spielt René Weiler mit FC Luzern gegen YB um seinen Kopf?
Neun Spiele, sechs Pleiten. Und jetzt muss Luzern auswärts gegen YB ran. Wackelt bereits der Stuhl von Trainer René Weiler?
Das Wichtigste in Kürze
- Krise beim FC Luzern. - Trainer René Weiler ist unter Druck. - Der Name von Thomas Häberli geistert rum.
Der FC Luzern kommt nicht vom Fleck. Das 1:3 gegen Sion war gleichbedeutend mit der dritten Niederlage in Folge.
Es droht bereits die nächste Pleite für den FCL. Gegen Meister YB wird es am Samstag (19 Uhr) auf dem Kunstrasen ziemlich schwierig, Punkte zu holen. Der neue Trainer René Weiler ist bereits angezählt.
Weiler findet, dass der FCL «da steht, wo er hingehört». Er brauche halt Zeit, um die Spieler besser zu machen.
Das mag sein. Es ist für Weiler aber zu hoffen, dass ihm die Verantwortlichen diese Zeit auch gewähren. Denn: Es droht die Rote Laterne nach der nächsten Runde. Schlägt GC zuhause Lugano und Xamax den FC Sion, ist Luzern mit einer Niederlage Letzter. Spielt Weiler in Bern schon um seinen Kopf?
Es ist kein Geheimnis, dass die Innerschweizer auf Thomas Häberli (44), zurzeit Assistenztrainer/Spielerentwickler beim FC Basel und mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet, stehen. Häberli war vor der Verpflichtung Weilers der Wunschkandidat, hat aber dem FCL abgesagt. «Häbis» Ziel ist aber klar, nämlich mittelfristig Trainer in der Super League zu werden. https://www.nau.ch/sport/fussball/spiel ... f-65439473
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 20:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.10.2018  Zitat: Aggressiv gegen das YB-Bollwerk
Nach drei Niederlagen in Folge steht der FC Luzern unter Zugzwang, muss dringend punkten. Am Samstag (19.00, Bern) bekommen es die Luzerner jedoch mit Leader BSC Young Boys zu tun. Hilfe erhält der FCL vom kleinen Bruder aus Kriens.
Noch ganz fertig ist das Stadion Kleinfeld in Kriens nicht. Neben dem Fussballfeld betätigen sich diverse Bauarbeiter, um dem nigelnagelneuen Stadion den letzte Schliff zu geben. Die Stühle leuchten in grün, den Farben des SC Kriens. Dieser trainiert und spielt normalerweise im Kleinfeld, empfängt am Samstag in der Challenge League um 17.30 Uhr den FC Vaduz.
Am Freitagmorgen ist auf dem Rasen die dominierende Farbe jedoch blau statt grün. Die Profis des FC Luzern durften bereits zum dritten Mal in dieser Woche auf dem neuen Kunstrasen trainieren. Der kleine Bruder aus der Agglomeration gibt dem FCL Gastrecht. Die Luzerner sollen sich ideal auf das Spiel gegen den Schweizer Meister BSC Young Boys vorbereiten. Denn der Kunstrasen auf der Allmend Süd, auf dem der FC Luzern gewöhnlich vor Kunstrasen-Spielen trainiert, genügt den Anforderungen nicht mehr. Oder wie es Verteidiger Marvin Schulz ausdrückt: «Der ist eigentlich nicht mehr zu gebrauchen.»
Weiler: «Wir müssen effizienter sein»
Deshalb hat der FC Luzern bei Kriens angefragt, ob die Profis im Vorfeld der Partie gegen YB auf dessen neuer Unterlage trainieren könnten. «Der Kunstrasen in Kriens kommt demjenigen in Bern deutlich näher. Das ist für unsere Vorbereitung gut», sagt Trainer René Weiler, der danach zum Rundumschlag ausholt. Er sei alles andere als ein Fan von Kunstrasenplätzen, meint er. «Dass das Team mit dem höchsten Budget einen solchen Platz hat, ist ein grosser Vorteil.» Er schlägt deshalb gar vor, dass auch der FC Luzern in der Swisspor-Arena einen Kunstrasen bauen soll. «Das kostet weniger, löst die Trainingsplatz-Probleme und wäre ein Wettbewerbsvorteil.»
Wie dem auch sei: Der FCL hat keinen Kunstrasen im Stadion. Deshalb nahm er die Unterstützung des SCK dankend an. Und der FC Luzern kann im Vorfeld der Partie gegen YB jegliche Unterstützung gebrauchen. Er ist in Bern grosser Aussenseiter. Nicht nur trifft man auf den Ligadominator, sondern man hat auch selber Probleme. Innerhalb einer Woche verlor der FCL gleich dreimal: in Zürich (0:1), in Basel (1:2) und gegen Sion (1:3). In diesen Partien war nicht alles schlecht, vor allem in Zürich und Basel fehlte es hauptsächlich an der Kaltschnäuzigkeit. Kein Wunder, hadert Weiler bei der Journalistenrunde vor dem YB-Spiel noch immer: «Wir müssen die Chancen viel effizienter nutzen.»
Weil die Spiele jeweils knapp waren, will weder Weiler noch sonst jemand beim FC Luzern irgendwas von einer Krise wissen. «Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben», sagt Innenverteidiger Schulz. «In Zürich und in Basel kann man knapp verlieren, vor allem wenn man zu ineffizient ist. Nun wollen wir alles daran setzen, gegen YB dagegen zu halten und etwas mitzunehmen.» Dass dies nicht einfach werde, ist sich der ehemalige Gladbach-Spieler bewusst. Wie kann man gegen Hoarau und seine Kollegen verteidigen? «Wir müssen konsequent am Mann bleiben, aggressiv in die Zweikämpfe gehen und versuchen, die kleinen Schwächen der Gegenspieler auszunutzen», so Schulz.
Bereits ein Punkt wäre für den FCL eine Überraschung angesichts dessen, wie überzeugend die Berner in der Super League auftreten. Sie gewannen alle neun Meisterschaftspartien trotz Doppelbelastung mit der Champions League. Dort gab es mit den beiden 0:3-Niederlagen gegen Manchester United und zuletzt am Dienstag gegen Juventus Turin erste Rückschläge. Eine Chance für Luzern? «Nicht wirklich», meint Weiler. «YB ist sich nicht gewohnt zu verlieren und schon gar nicht zweimal hintereinander. Ich bin mir sicher, dass die Berner auf die Niederlage gegen Juventus in der Super League reagieren möchten.» Und doch sagt Weiler: «Unmöglich ist im Fussball nichts. Natürlich werden wir alles daran setzen, in Bern zu punkten.» https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.1059379
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shalako
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Verfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 20:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.10.2018  Zitat: FCL gegen YB krasser Aussenseiter
Bei den Luzernern fehlt Tomi Juric erneut verletzt
In der 10. Super League Runde spielt der FC Luzern am Samstag (19.00 Uhr) auswärts gegen die Berner Young Boys. Gegen den Leader aus der Hauptstadt ist der FCL der klare Aussenseiter. Alles andere als eine Niederlage wäre aktuell eine Überraschung. Bei den Luzernern fehlt gegen YB erneut Stürmer Tomi Juric wegen einer Verletzung.
Selten ist die Ausgangslage vor einem Super League Spiel so deutlich. FCL gegen YB ist aktuell ein wenig wie David gegen Goliath. Da der klare Leader aus der Hauptstadt, welcher alle neun bisherigen Spiele gewonnen hat in der Liga. Dort ein kriselndes Luzern, welches zuletzt drei Spiele in Folge verloren hatte. Die Berner Young Boys sind im Spiel in der 10. Super League Runde der klare Favorit. Dies sieht auch FCL-Trainer René Weiler so. "Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir effizienter werden und die Fehler abstellen", so Weiler.
Trainings in Kriens, Tomi Juric erneut verletzt
Beim FC Luzern fehlen gegen YB die verletzten Spieler Cirkovic, Rodriguez und Juric. Genau, jener Tomi Juric, welcher zuletzt gegen Basel und Sion mit zwei Kurzeinsätzen zurück in der Mannschaft war. Gemäss FCL-Trainer René Weiler hat Juric die ganze Woche nicht trainiert, daher stehe er auch nicht Aufgebot, sagte Weiler an der Medienkonferenz. Captain Christian Schneuwly ist angeschlagen und daher fraglich. Trainiert haben die Luzerner zuletzt öfters in Kriens auf dem neuen Kunstrasen. Dieser sei ähnlich gut wie in Bern, sagt beispielsweise FCL-Verteidiger Marvin Schulz. Nicht so wie jener in Luzern auf der Allmend Süd, welcher man laut Schulz nicht mehr gebrauchen könne. https://www.radiopilatus.ch/artikel/152 ... ssenseiter
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 5. Oktober 2018, 22:09 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC LuzernVerletzt: Mbabu, Wüthrich, Lotomba, Teixeira. Gesperrt: Sanogo (4. gelbe Karte) Fraglich: Sulejmani (krank). Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag: 24‘200 (davon 17'910 Dauerkarten) Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen ( http://www.bscyb.ch/ticketshop) und frühzeitig zu erscheinen. An der Tageskasse wird ein Zuschlag von 3 Franken pro Ticket erhoben. Das Spiel steht unter dem Motto "Kids Day", Kinder zwischen 6 und 16 Jahren bezahlen nur fünf Franken Eintritt. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Anreise- und Parking-Infos (Grafik): http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/A ... arking.pngIm Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. YB-Spiele am Wochenende Samstag, 6. Oktober 2018: 11:00 Uhr: YB FE14 - Köniz (Wyler, Bern) 11:30 Uhr: YB FE13 - Köniz (Neufeld, Bern) 13:30 Uhr: YB U18 - Team BEJUNE (Cup 1/8-Final / Wyler, Bern) 14:00 Uhr: YB U16 - Servette (Cup 1/8-Final / Neufeld Bern) 14:00 Uhr: YB U15 - Solothurn (Cup-Qualifikation / Neufeld, Bern) 16:00 Uhr: YB U17 - St. Gallen (Cup 1/8-Final / Wyler, Bern)
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 09:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2018  Zitat: Das gefährliche Spiel der FCL-Chefs
Beim FC Luzern hat der kommunikative Realismus Einzug gehalten. Trainer René Weiler und Sportkoordinator Remo Meyer reden die zuletzt dreimal sieglose Mannschaft schlecht. Die Frage vor dem Auswärtsspiel beim verlustpunktlosen Leader YB diesen Samstag ist: Kann man so das Optimum aus seinen Spielern herausholen?
Es ist eine Zeitenwende. Zumindest auf kommunikativer Ebene. Jahrelang haben sie beim FCL alles schöner geredet, als es in Wirklichkeit war. Mit der Verpflichtung von Trainer René Weiler gehört das der Vergangenheit an. Der 45-jährige Winterthurer pflegt offen zu sagen, was er denkt.
So wird er seit seinem Jobantritt nicht müde zu erwähnen, dass seine Mannschaft mittelmässig sei. Und sein Vorgesetzter Remo Meyer befand nach dem jüngsten 1:3 gegen Sion in der «Luzerner Zeitung», dass dem FCL «Typen mit Ausstrahlung» fehlen. Bleibt anzumerken, dass Meyer bei der Zusammenstellung dieser Mannschaft federführend war.
Die Einschätzungen von Trainer und Sportchef sind inhaltlich bestimmt nicht falsch. Aber sie treiben damit auch ein gefährliches Spiel. Profi-Fussballer sind nicht selten empfindliche Gemüter. Und wenn sie von ihren Vorgesetzten permanent zu hören bekommen, dass sie nicht genügen, besteht die Gefahr, dass sie nicht mehr ihre Leistung bringen. Dann gerät der auf Platz 8 abgerutschte FCL in akute Abstiegsgefahr.
Stimmt Weilers Sichtweise?
Weiler kam jüngst zum Schluss, dass sein Team dort stehe, wo es hingehöre. Mit anderen Worten: Mehr kann man im Moment nicht herausholen. Aber stimmt das wirklich?
Seiner Logik zufolge müssten also immer nur die teuersten Mannschaften mit den besten Einzelspielern überall auf dem Planeten Fussball die Meisterschaften gewinnen. Zum Glück ist das nicht ausschliesslich so, wie zum Beispiel Leicester City mit dem Titelgewinn in der Premier League 2015/2016 zeigte. Weil es immer wieder Trainer gibt, die mit Cleverness ein Optimum aus ihrem Team herausholen.
«Bei uns mangelt es derzeit überall ein bisschen.» René Weiler, FCL-Trainer
Jung-Trainer Gerardo Seoane, mittlerweile bei YB beschäftigt, hat in diesem Frühjahr aufgezeigt, wo das Leistungslimit der Luzerner ist. Er hat eine Mannschaft, die bis auf Goalie Jonas Omlin und Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu unverändert geblieben ist, auf Platz 3 geführt. Seoane hat viel mehr herausgeholt, als eigentlich möglich schien.
Die wegweisenden Spiele warten
Weiler hingegen ist immer noch auf der Suche nach dem Pfad zum Erfolg. Die Balance in seinem Team fehlt. Hinten gesteht der FCL dem Gegner zu einfach Tore zu, vorne fehlt die Effizienz im Abschluss. Weiler sagt: «Bei uns mangelt es derzeit überall ein bisschen.» Vor allem müssten die Luzerner aber die eigenen Fehler abstellen und mehr Kaltblütigkeit im Umgang mit Torchancen zeigen.
Kein Realist erwartet vom FCL einen Punktezuwachs in Bern. Dafür scheint der Gegner, der all seine neun bisherigen Meisterschaftsspiele gewonnen hat, zu übermächtig. Und der FCL tritt nach den jüngsten Misserfolgen nicht mit breiter Brust an.
Danach folgen aber die für Luzern richtungsweisenden Spiele gegen Thun und Aufsteiger Xamax. Da ist verlieren verboten. Zeit, dass Weiler anfängt zu zeigen, auch in der Super League ein grosser Trainer sein zu können. https://www.zentralplus.ch/de/news/spor ... -Chefs.htm
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2018  Zitat: YB-Trainer Seoane vor FCL-Match: «Wir laufen nicht einfach durch»
Gerardo Seoane ist seit Sommer Trainer der Young Boys – und hat in der Meisterschaft noch keine Punkte abgegeben. Dennoch erwartet er morgen gegen seinen Ex-Klub Luzern (19.00) alles andere als ein einfaches Spiel.
Gerardo Seoane, Sie haben die ersten neun Meisterschaftsspiele mit YB alle gewonnen. Was macht ihr Team so stark?
Es gibt viele Faktoren und das beginnt bereits oben: Das Team um Sportchef Christoph Spycher macht einen tollen Job. Wir haben eine gut zusammengestellte Mannschaft mit herausragenden Spielern und einem funktionierenden Trainerstaff. Die Mannschaft hat eine gute Mentalität. Sie versucht alles, um die Spiele erfolgreich zu gestalten.
Wie gross ist Ihr Anteil am Erfolg?
Das will ich nicht beurteilen. Sicher ist, dass wir als Trainerteam dafür gesorgt haben, dass in der Vorbereitung sehr intensiv gearbeitet wurde und wir dazu beigetragen haben, dass die Spieler wieder sehr hungrig sind.
Einige sagen, Ihr Erfolg basiere auf der Arbeit von Vorgänger Adi Hütter.
Das, was hier im letzten Jahr entstanden ist, ist etwas Grossartiges. Dennoch glaube ich, dass wir einige Dinge ein bisschen angepasst haben und wir nicht genau den gleichen Fussball spielen wie in der letzten Saison.
Was hat sich geändert?
Unter Hütter war der Fokus noch mehr auf die Phasen des Gegenpressings und Pressings mit gezieltem Vertikalspiel ausgelegt. Diese Stärke wollten wir beibehalten, dazu aber noch mehr Ordnung ins Spiel bringen. So gibt es heute immer wieder Phasen in denen wir viel Ballbesitz haben. Wir versuchten, der Defensive mehr Gewicht zu geben.
Wie haben Sie es geschafft, dass die Motivation der Spieler nach dem ersten Meistertitel seit 32 Jahren hoch geblieben ist?
Das hat gleich an dem Tag begonnen, an dem ich unterschrieben habe und wir mit der Planung für die neue Saison begonnen haben. Für uns war es enorm wichtig, dass die Mannschaft hungrig bleibt. Das ist einfach zu sagen, aber nicht einfach umzusetzen.
Was haben Sie gemacht?
Ganz wichtig war, dass wir im Trainingslager hart trainiert haben und die Spieler ihre Grenzen haben überschreiten müssen. Wir müssen über uns hinauswachsen, um besser zu werden. Weiter brauchte es Gespräche, um die nötige Mentalität hinzubekommen.
Im Moment ist YB zu gut für die Super League, aber noch nicht gut genug, um in der Champions League zu punkten. Wie geht man damit um?
Wir können sehr gut einschätzen, wer wir in der Champions League sind. Mit Manchester United, Juventus und Valencia spielen wir gegen Topmannschaften. Unsere Philosophie ist es dagegen, junge Spieler auszubilden, die den Verein irgendwann ins Ausland verlassen. Dazu haben wir eine erfahrene Achse. Aber klar: Natürlich wollen wir europäisch über uns hinauswachsen und punkten.
«Der Wechsel nach Bern war ein Schritt nach vorne.»
Was fehlt, um in der Champions League zu punkten?
Wir ziehen aus den Spielen unsere Lehren und versuchen, die Erkenntnisse in die tägliche Arbeit einfliessen zu lassen. Für den Verein ist die Champions League Neuland, da müssen wir schnell dazu lernen. Das Gelernte möchten wir auch in der Super League umsetzen. Denn den Ist-Zustand der Tabelle wollen wir nicht überbewerten. Wir laufen nicht einfach durch. Bei jedem Spiel steckt grosse Arbeit dahinter.
Es ist von der Motivation her wohl nicht einfach, gegen Juventus zu spielen und wenig später Luzern zu empfangen.
Die Motivation ist immer hoch, die Mannschaft ist extrem hungrig. Dennoch ist es natürlich nicht einfach, alle drei Tage einen neuen Plan auf den jeweiligen Gegner aufzustellen, mental immer auf der Höhe zu sein.
Im Sommer wechselten Sie von Luzern nach Bern. Wie gross ist der Unterschied?
YB ist ein fantastischer Verein, der toll geführt wird. Darüber hinaus gibt es eine grosse Begeisterung in der gesamten Region für den Verein. Das ist in Luzern auch so, aber hier ist alles nochmals grösser. So haben wir etwa für das Spiel am Samstag bereits 24 000 Tickets verkauft. Bern ist eine richtige Sportstadt. Zudem sind die Ambitionen grösser als in Luzern.
War dies auch die Hauptmotivation für den Wechsel?
Wenn man die Situation analysiert, wird offensichtlich, dass der Wechsel ein Schritt nach vorne ist. Es ist eine grosse Ehre, wenn dich der Schweizer Meister will. Ich bin ein ambitionierter Trainer. Wie die Spieler arbeite auch ich hart, um weiterzukommen.
Mussten Sie sich hier in Bern, wo sie auf erfahrene Spieler wie Guillaume Hoarau oder Steve von Bergen trafen, im Vergleich zu Ihrer Zeit in Luzern verändern?
Es ist sehr wichtig, authentisch zu bleiben. Aber authentisch zu sein, heisst nicht, dass man immer so reden soll, wie einem der Schnabel wächst. Man muss sich als Trainer adaptieren und dazulernen. Selbstverständlich passt man sich bei jedem Spieler an, egal ob hier Hoarau, Schürpf oder ein Nachwuchsspieler ist.
Im Umfeld des FCL wurde Ihr Abgang nach Bern kritisiert. Hat Sie das verletzt?
Intern gab es beim FCL fast nur positive Rückmeldungen, aus der Öffentlichkeit gab es negative und positive Reaktionen. Das gehört bei diesem Job dazu.
Von einigen Experten und Fans wurden Sie als charakterlich schwach bezeichnet. Das lässt Sie wirklich kalt?
Wir haben hier in der Schweiz Meinungsfreiheit. Wichtig ist es, dass die Kritik in einem fairen Rahmen stattfindet.
Morgen geht es gegen den FCL. Wie speziell ist das?
Natürlich ist es für mich speziell. Aber im Trainerteam spielt es keinen Unterschied, wir gehen den Match so professionell wie jeden anderen an. Aber ich freue mich schon, meine ehemaligen Spieler und früheren Weggefährten hier in Bern zu empfangen.
Als Ex-Trainer wissen Sie über die Schwächen von Luzern Bescheid. Ein Vorteil?
Nein, das denke ich nicht. Man versucht, bei jedem Gegner so viele Informationen wie möglich zu haben. Zudem kennt man sich in der Schweiz gut. Luzern hat mit dem neuen Trainer auch eine neue Ausrichtung.
Wie wollen Sie die Partie gegen Luzern angehen?
Zu Hause wollen wir immer offensiv auftreten. Wir wollen den Gegner unter Druck setzen und den Zuschauern etwas bieten. https://www.luzernerzeitung.ch/sport/fc ... ld.1059076
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 6. Oktober 2018, 09:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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06.10.2018  Zitat: Die Verlierer der Meisternacht
Während YB anscheinend mühelos den Höhenflug der letzten Saison fortsetzt, befindet sich der FC Luzern vor dem Duell am Samstag im Stade de Suisse (19 Uhr) in der Krise.
Es gibt Zehntausende Bilder vom 28. April 2018, dem Tag, an dem die Young Boys im Stade de Suisse mit einem dramatischen 2:1-Sieg gegen den FC Luzern den ersten Meistertitel seit 32 Jahren gewannen. Sie sind gespeichert auf Handys, Kameras, in den Köpfen.
Es sind Bilder des Sieges, Jubels, Trubels. Die Verlierer, sie sind darauf nicht sichtbar. Aber es gibt sie: den FCL und seine Spieler, denen mehr abhandenkommen sollte als dieses eine Spiel.
Jene Niederlage in Bern war eine von nur dreien Luzerns nach der Winterpause. Der Club, der die Rückrunde als Achter begonnen hatte, befand sich im Hoch, der dritte Platz am Saisonende sowie der damit verbundene Einzug in die Qualifikation der Europa League war die Krönung des Aufschwungs.
Doch während die Young Boys ihre Erfolgsgeschichte anscheinend mühelos weiterschreiben und schon wieder unangefochten Tabellenführer sind, redet Luzerns Captain Christian Schneuwly nun über Tagesform und fehlendes Wettkampfglück. Der 30-Jährige sagt: «Ich bin seit zweieinhalb Jahren in Luzern. In dieser Zeit erlebten wir immer mal wieder ein Auf und Ab. Daran müssen wir arbeiten.»
Seoanes Bindung zum FCL
Die neuerliche Schwächephase, die den FC Luzern vor dem heutigen Gastspiel in Bern mit neun Punkten aus neun Spielen und drei Niederlagen in Folge auf den achten Rang geführt hat, kann auf die Ereignisse des 28. April zurückgeführt werden.
Als die Young Boys einen Monat später ihren Meistertrainer Adi Hütter an Eintracht Frankfurt verloren, dachten sie bald einmal an Gerardo Seoane, den aufstrebenden Luzerner Coach, der mit seinem Auftreten und dem seines Teams in der Meisternacht nicht die entscheidenden, aber doch ein paar Pluspunkte gesammelt hatte.
Der Abgang des Erfolgstrainers nach nur einem halben Jahr im Amt sei für etliche Spieler ein Schock gewesen, ist aus dem Umfeld des Clubs zu vernehmen. Für die enge Bindung zwischen Trainer und Team spricht die Erzählung, wonach Seoane ehemaligen Akteuren zuweilen heute noch per Whatsapp eine Kurzanalyse ihrer Darbietung schickt.
Schneuwly sagt, er sei zu lange im Geschäft, als dass ihn plötzliche personelle Veränderungen beschäftigen würden. Der Trainerwechsel sei für ihn zwar überraschend früh zustande gekommen. «Aber wir merkten rasch, dass er eine erfolgreiche Karriere machen kann.»
Es sei deshalb klar gewesen, dass Seoane Begehrlichkeiten wecken würde. «Und Wuschu», sagt der Wünnewiler über seinen früheren Mitspieler und heutigen YB-Sportchef Christoph Spycher, «wusste genau, wenn er holen musste.»
Interessierter Beobachter
Schneuwly, der jahrelang im Nachwuchs der Berner und später mit Unterbrüchen bis 2013 für die Profis gespielt hatte, verfolgt den Weg seines früheren Clubs mit Interesse, die 0:3-Niederlage in der Champions League bei Juventus Turin sah er sich im Fernsehen an.
Dass die Mehrbelastung für YB im Verlauf des Herbstes zum Nachteil werde, glaubt der Vater eines kleinen Sohnes nicht («Als Spieler möchte man möglichst oft spielen»). Auch nicht, dass die happige Niederlage am Dienstag in Turin das Team vom Weg abbringen könne («Seoane wird durch Rotation neue Impulse setzen»).
Schneuwly stellt sich auf einen schwierigen Match am Samstag Abend (19 Uhr) in Bern ein. Bei einer Niederlage würde der Druck auf Seoanes Nachfolger, René Weiler, weiter zunehmen. Bereits werden mögliche neue Trainer gehandelt.
Erinnerungen an den 28. April
Auf Schneuwlys Rolle im Team hatte der Trainerwechsel keinen Einfluss. In Abwesenheit des langzeitverletzten Claudio Lustenberger trägt er wie letzte Saison die Captainbinde. Und vielleicht wird bei ihm, wenn er samstags Luzern im Stade de Suisse aufs Feld führt, die eine oder andere Erinnerung an den 28. April 2018 wach werden.
Trotz der Niederlage sei es auch für ihn ein Riesenspiel gewesen, sagt Schneuwly. «Schon beim Einmarsch ins Stadion war die Stimmung gigantisch.» Als dann YB-Goalie Marco Wölfli beim Stand von 1:1 den Penalty gehalten habe, erzählt Schneuwly, habe er gedacht, dass die Geschichte des Spiels schon geschrieben sei. «Es musste einfach so kommen.»
Das 1:0 übrigens erzielte damals Christian Schneuwly mit einem wunderbaren Freistoss. Es ist ein Tor, das von der meisterlichen Bilderflut weggeschwemmt worden ist.
Young Boys
Es sind Zahlen, welche die krasse Überlegenheit von YB in dieser Saison verdeutlichen: Die jeweiligen Nachspielzeiten miteingerechnet, sind die Young Boys in der Super League rund 850 Minuten auf dem Platz gestanden. Davon lagen sie gerade einmal 6 Minuten im Rückstand. Das war Ende August beim 5:2-Heimsieg gegen Xamax, als Roger Assalé (16. Minute) den Führungstreffer von Mustafa Sejmenovic (10.) fast postwendend egalisierte. Xamax ist auch nur einer von drei Gegnern, denen die Berner überhaupt ein Ausgleichstor zugestehen mussten (die anderen zwei: Thun und Luzern).
Im Schnitt vergingen in diesen drei Partien lediglich 10 Minuten, bis die Young Boys erneut in Führung lagen. Diese mussten sie bekanntlich nie hergeben, nach neun Begegnungen und vor dem Heimspiel gegen Luzern führen sie die Tabelle verlustpunktlos an.
YB muss am Samstag Abend (19 Uhr) auf Mittelfeldspieler Sékou Sanogo verzichten. Nach vier Gelben Karten ist er gesperrt. Zudem fehlt Rechtsverteidiger Kevin Mbabu weiterhin verletzt, Miralem Sulejmani ist krank, sein Einsatz fraglich.
YB - Luzern:
«Kids Day» in Bern. Das Heimspiel vom Samstag steht unter dem Motto «Kids Day», Kinder zwischen 6 und 16 Jahren bezahlen nur fünf Franken Eintritt. Bis gestern Mittag sind 24 200 Tickets verkauft worden.
So könnte YB spielen: Von Ballmoos; Schick, von Bergen, Lauper (Camara), Benito; Ngamaleu, Aebischer (Bertone), Sow, Fassnacht ; Assalé, Hoarau. – YB ohne Lotomba, Mbabu Teixeira und Wüthrich (alle verletzt), Sanogo (gesperrt). – Fraglich: Sulejmani (krank). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13804991
_________________ For Ever
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