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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Mai 2017, 16:55 
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FC Thun - BSC Young Boys

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Stockhorn Arena, Thun
Sonntag, 28. Mai 2017
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
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Fotos FC Thun:
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Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-thun
http://www.transfermarkt.de/spielberich ... ht/2700620
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2017/05 ... rn/2243355
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1120


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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Mai 2017, 17:58 
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19.05.2017

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Zitat:
Keine strengen Auflagen bei Thun – YB

Für das kommende Derby verzichtet Thuns Sicherheitsdirektor auf strengere Sicherheitsauflagen. Zugleich kritisiert er die fehlende Unterstützung von Klub und Fans gegen Randalierer.

Beim Kantons-Derby vom 28. Mai zwischen dem FC Thun und YB wird es keine strengeren Sicherheitsauflagen geben. Dies gab der Thuner Sicherheitsdirektor Peter Siegenthaler (SP) am Freitag bekannt.

Siegenthaler war vom FC Thun heftig kritisiert worden, nachdem er am 6. Mai den Gästefans des FC Luzern verboten hatte, Fahnen und Transparente ins Stadion zu bringen. Dies, nachdem einzelne Luzerner Fans beim vorletzten Aufeinandertreffen der beiden Klubs randaliert hatten.

Sein Ziel sei, in Thun friedliche Fussballfeste zu ermöglichen, schreibt Siegenthaler in der Mitteilung. «Leider machen die Fussballfans immer wieder mit gefährlichen und destruktiven Aktionen von sich reden.» Dies einfach hinzunehmen, sei für ihn keine Option. Die Thuner Stimmberechtigten hätten dem Hooligan-Konkordat mit 80 Prozent Ja zugestimmt.

Fanwalk wird nicht verboten

Das Fahnenverbot vom 6. Mai war aus Sicht von Siegenthaler eine «verhältnismässige Auflage», um die negativen Begleiterscheinungen des Fussballs zu minimieren. Die Sicherheitsdirektion vermisse aber seitens der Klubs und Fans den Willen, «die Probleme an der Wurzel zu packen und gemeinsam wirkungsvolle Massnahmen zu verhängen und durchzusetzen.»

Aufgrund der fehlenden Unterstützung verzichtet Siegenthaler für das Kantonsderby vom 28. Mai auf strengere Zusatzauflagen wie das erneute Verbot eines Fanwalk oder die Schliessung des Gästesektors. Beim letzten Kantonsderby vom 11. Dezember 2016 hätten sich die Fans um die Auflagen «foutiert», worauf es in der Folge erneut zu Zwischenfällen gekommen sei.

Hohe Sicherheitskosten durch Fahnenverbot

Nach dem Fahnenverbot vom 6. Mai kritisierte der FC Thun diese Massnahme als «Kollektivstrafe», die keine Lösung des Problems bringe. Vielmehr müssten «endlich und wirksam die Einzeltäter belangt werden.»

Das Fahnenverbot habe zu hohen Sicherheitskosten bei den Eingangskontrollen geführt und dem Klub zudem einen Ausfall von 500 Eintritten bescherten. Der FC Thun sei bestrebt, Massnahmen gegen Einzeltäter zu unterstützen, schrieb er anfangs Mai und bedauerte seinerseits, dass Stadt und Klub nicht am gleichen Strick zögen.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... B-17441228

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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Mai 2017, 18:03 
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19.05.2017

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Zitat:
Thuner Gemeinderat gibt (vorerst) klein bei

Trotz Zwischenfällen beim letzten Derby Thun gegen YB: Für das bevorstehende Spiel am nächsten Wochenende gibt es keine zusätzlichen Auflagen. Gemeinderat Peter Siegen­thaler vermisst die Unterstützung – unter anderem vom FC Thun.

Der Thuner Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler steht im Abseits – um in der Fussballersprache zu bleiben. Aufgrund von Zwischenfällen verbot er für das letzte Derby Thun gegen YB vom letzten Dezember den Fan-Walk der Berner Supporter. Diese foutierten sich aber darum. Es kam zu diversen Scharmützeln (wir berichteten).

«Gestützt auf die Vorfälle wäre es gerechtfertigt, für das kommende Spiel zwischen dem FC Thun und YB strengere Auflagen zu verhängen», sagt Siegenthaler. Denkbar wäre, den Fan-Walk erneut zu verbieten und die Vorgabe auch durchzusetzen. Oder gar den Gästesektor zu schliessen. Siegen­thaler hat sich nun aber dazu entschlossen – entgegen seiner bisherigen Praxis – auf zusätzliche Auflagen zu verzichten.

«Spiele sind unberechenbar»

«Man kann es Resignation oder auch Kapitulation nennen», gibt sich Siegenthaler selbstkritisch. Es sei auf jeden Fall ein Zeichen der Hilflosigkeit. «Ich habe noch keine Antwort auf die zunehmende Gewalt im Rahmen von Fussballspielen gefunden.» Nach wie vor würden die Fans bestimmen, in welchem Rahmen die Spiele abzulaufen haben. «Das darf aber nicht sein», stellt der SP-Gemeinderat klar. Es sei jedoch fast ein Ding der Unmöglichkeit, allfällige Schwierigkeiten mit Fans vorauszusehen. «Die Spiele sind unberechenbar.»

Die «gefährlichen und destruktiven Aktionen» einfach hinzunehmen, ist für Siegenthaler grundsätzlich aber keine Option. Im Hinblick auf das Spiel gegen YB vom 28. Mai hat er nun aber einen pragmatischen Entscheid gefällt. Nicht zuletzt, weil in den letzten Wochen die Wogen bereits hochgegangen waren. Siegenthaler hatte für das Heimspiel des FC Thun gegen Luzern die Eintrittskontrollen für die Gästefans verschärfen lassen. Er erliess zudem ein ­Alkohol- und Fahnenverbot.

Die rund 350 FCL-Anhänger entschieden sich vor Ort, aus Protest ihre Mannschaft nicht in der Stockhorn-Arena zu unterstützen. Stattdessen traten sie den Fussmarsch in Richtung Bahnhof an. Unterwegs legten sie einen friedlichen Halt im Klubhaus des benachbarten FC Rot-Schwarz ein.

Bald gemeinsame Sache?

In jüngerer Vergangenheit hatte sich Siegenthaler mehrfach über die mangelnde Unterstützung vonseiten des Fussballverbandes und auch des FC Thun beklagt. Im jüngsten Fall mit dem FC Luzern kritisierte der FCT-Präsident Markus Lüthi die Auflagen der Stadt öffentlich. Er sei ge­gen Kollektivstrafen, das bringe nichts. Vielmehr sollte die Polizei die Einzeltäter dingfest machen. Gestern reagierte der FC Thun auf die Ankündigung von Siegenthaler, keine Auflagen für das Derby zu erlassen, mit einer kurzen Mitteilung.

Darin steht unter anderem: «Der FC Thun ist der Meinung, mit den Behörden einen stets konstruktiven Dialog zu pflegen. Das Thema Sicherheit wird zurzeit gemeinsam mit der Direktion Sicherheit und Soziales der Stadt Thun unter neuen Ansätzen bearbeitet.» Konkreteres war den Verantwortlichen nicht zu entlocken.

Siegenthaler seinerseits bestätigte zumindest, dass zwischen ihm und FCT-Präsident Lüthi ein konstruktives Gespräch stattgefunden hat. «Menschlich gab es nie ein Problem zwischen uns. Wir hatten ­lediglich sachliche Differenzen», sagt Siegenthaler. Man habe Punkte besprochen, welche man nun inhaltlich vertiefen wolle. «Es ist aber noch zu früh, um Details bekannt zu geben.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14982185

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Mai 2017, 13:57 
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Extrazug nach Thun

Sonntag, 28. Mai 2017 um 16:00 in der Arena in Thun

Hinfahrt:
Bern ab: 14:09
Thun an: 14:30

Rückfahrt:
Thun ab: 18:52
Bern an: 19:15

Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern, Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal am Automaten gelöst werden. Ermässigte Billette kosten 14 Franken, Vollpreisbillette 28Franken, ihr müsst einfach normale Tickets lösen.

Aufgrund der kurzen Fahrt werden keine Getränke verkauft.

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert

Tickets Gästesektor
Tickets für den Gästesektor gibt es im YB-Fanshop bis Samstagmittag oder sie können im Extrazug bei der Fanarbeit Bern bezogen werden.

Ragazzi Berna
Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. Mai 2017, 12:07 
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AUI IN GÄUB UF THUN

Chömet aui im Trikot oder im gäube Shirt uf Thun – HOPP YB!

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 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Mai 2017, 18:07 
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Thun - YB, Sonntag, 28. Mai 2017, 16:00 Uhr, Stockhornarena

Verletzte Spieler:
Hoarau, Sanogo, Sulejmani.

Der YB-Extrazug verlässt Bern um 14:09 Uhr.

Spiele der YB-Teams an diesem Wochenende

Samstag, 27. Mai 2017:
12:00 Uhr: Team Jura - YB U12 (Stade de la Pran, Develier)
16:00 Uhr: Fribourg - YB U21 (St. Léonard)

Sonntag, 28. Mai 2017:
13:00 Uhr: YB U15 - GC (Neufeld)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Mai 2017, 11:05 
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27.05.2017

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Ab ans Derby!

Der FC Thun hat den Abstieg längst abgewendet, und die Young Boys bestreiten nächste Saison die Champions-League-Qua­lifikation – da kann man sich das Derby morgen um 16 Uhr in der Stockhorn-Arena getrost schenken. Oder doch nicht?

1.
Derbys versprechen Spektakel: Wenn Thun und YB aufeinandertreffen, dann fallen fast immer Tore. Die Berner Derbys gingen in jüngerer Vergangenheit meistens mit dem besseren Ende für die Stadtberner aus. Der letzte Sieg für den FCT datiert vom 12. März 2012 (1:0). Seither gewann YB fünfmal, einmal spielten die Teams unentschieden.

2.
Noch ist der Europacup nicht abgeschrieben: Vor nicht allzu langer Zeit hätte wohl nicht einmal der optimistischste Fan darauf gewettet – aber der FC Thun kann sich tatsächlich noch für das internationale Geschäft qualifizieren. Klar, der FC Luzern hat zwei Runden vor Schluss fünf Punkte Vorsprung und damit die deutlich besseren Chancen für die Europa-League-Quali. Aber unmöglich ist im Fussball bekanntlich nichts. Also muss für die Thuner ein Sieg gegen YB her. Und die entsprechende Unterstützung von der Tribüne.

3.
Es läuft was in der und um die Stockhorn-Arena: Das letzte Heimspiel der Saison wird so oder so zum Ereignis. Alphornbläser zeigen ihr Können im und rund ums Stadion. In der Pause treten Artisten des Circus Nock auf. Auf der Es­planade wird ein Biergarten aufgestellt. Es gibt einen Saisonschlussverkauf, bei dem Spieler der ersten Mannschaft Fanartikel an die Frau und den Mann bringen.

4.
Der Abschied von Mauro Lustrinelli: Es war ein Tor für die (Thuner) Ewigkeit, damals an jenem 23. August 2005 in der Cham­pions-League-Qualifikation im Stade de Suisse. Mauro Lustrinelli zog aus grosser Distanz ab, schlenzte den Ball unhaltbar ins Malmö-Tor. Allerspätestens seit jenem unvergesslichen 3:0-Sieg hat Lustrinelli seinen fixen Platz im Herzen eines jeden Thuner Fussballfans.

Nun verabschiedet sich der Interimschefcoach vom FCT-Heimpublikum: In der neuen Saison amtet er als Trainer der U-16-Nati. Das Derby ist also die (vorläufig) letzte Gelegenheit, einem Thuner Fussballhelden die Ehre zu erweisen. Dieser ist übrigens vor seinem letzten FC-Thun-Heimspiel voller Tatendrang und sagt: «Ein Derby ist wie ein Final. Derbys werden nicht gespielt, sie werden gewonnen!»

5.
Der Abschied von Jeff Saibene: Er geniesst vielleicht nicht den Kult­status eines Lustrinelli – aber auch Saibene hat im Oberland ­gute Arbeit geleistet, bevor er im März nach Bielefeld wechselte und den deutschen Club vor dem Abstieg aus der 2. Bundesliga bewahrte. Am Sonntag ist er nochmals in der Stockhorn-Arena zu Gast und wird laut FC-Thun-Kommunikationschef Nik Thomi «gebührend verabschiedet».

6.
Der Abschied von Überraschungsspielern – bevor die nächsten kommen: Dem Thuner Sportchef Andres Gerber haftet der Ruf eines Trüffelschweins an. Immer wieder zauberte er in der Vergangenheit un­bekannte Spieler aus dem Hut, die in Thun einschlugen: Wer kannte vor Jahresfrist beispielsweise Christian Fassnacht oder Dejan Sorgic? Heute gehören sie zu viel umworbenen Spielern und bestreiten vielleicht ihr letztes Derby für den FCT. Die Gretchenfrage ist, wer von den Neu­erwerbungen Spielmann, Alessandrini, Da Silva oder Kablan in ihre Fussstapfen treten kann.

7.
Den Zuschauer-Minus­rekord in der Stockhorn-Arena verhindern: In der Saison 2012/2013 besuchten im Durchschnitt 5328 Fussballfans die Spiele des FC Thun – es war der bisher tiefste Schnitt seit dem Bezug des neuen Stadions im Sommer 2011. Der Rekord stammt aus der Spielzeit 2014/2015 mit 6324 Zuschauern pro Spiel. Vor dem sonntäglichen Derby steuert der FCT mit einem Wert von 5287 auf einen neuen Minusrekord hin.

Im letzten Heimspiel ist eine Zuschauerzahl von mindestens 6051 nötig dafür, den bisherigen Tiefstwert wenigstens um einen Besucher pro Spiel zu steigern. Wär ja gelacht, wenn das gegen YB nicht klappen würde. So ganz nebenbei könnte der FC Thun auch den sechsten Rang in der Zuschauerrangliste der Super League halten: Derzeit liegen GC, Lausanne, Vaduz und Lugano in der Statistik hinter den Kyburgstädtern.

8.
Das Sommerfeeling: Am Sonntag ist Sommer angesagt – bis gegen 30 Grad versprechen die Wetterfrösche. Das sollte doch schon mal ein Stück brasilianisches Sommerfeeling ins Stadion zaubern. Und überhaupt: Wer will schon in den «Strämu», wenn man sich auch in der Arena einen gepflegten Sonnenbrand holen kann?

9.
Der künftige Weltstar letztmals im Oberland zu Gast: Es ist wohl für lange Zeit die letzte Möglichkeit, den künftigen Torhüterstar Ivon Mvogo auf einem oberländischen Fussballplatz zu erleben. Der Goalie wechselt in die Bundesliga zu RB Leipzig. Übrigens: Mvogos Aufstieg begann im Dezember 2013 im Spiel gegen Thun. Damals riss sich der etatmässige Goalie Nummer 1, Marco Wölfli, die Achillessehne. Damit wurde der Weg frei für Mvogo im Tor von YB.

10.
Die letzte FC-Thun-Wurst der Saison: Sollte sich Punkt 1 für einmal nicht bewahrheiten und das Spektakel auf dem Rasen ausbleiben, kann das ein Stück weit und absolut ausnahmsweise auch mal – Zitat Gilbert Gress – «wurstegal» sein. Es ist immerhin die letzte Gelegenheit, im Stadion nochmals herzhaft in eine FC-Thun-Wurst zu beissen, bevor die zwar hoffentlich nicht brot-, aber sicher FC-Thun-Wurst-lose Fussball-Sommerpause anbricht. E Guete!


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31896760

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Mai 2017, 11:10 
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27.05.2017

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Eine Baustelle weniger: Marco Bürki kehrt zu YB zurück

Vor dem Derby belegen Thun und YB ihre ausgeprägte Zusammenarbeit. Für Marco Bürki, der vom Oberland zurück nach Bern wechselt, leihen die Young Boys einen anderen Verteidiger an den FCT aus.

Wäre Mauro Lustrinelli nicht anders gekleidet, der Trainer würde nicht auffallen. Nach dem Vormittagstraining am Freitag setzen sich die Thun-Spieler die Bälle auf die Strafraumgrenze, üben Schüsse. Mittendrin statt nur dabei: der Tessiner.

Die Stimmung ist gut, Lustrinelli fühlt sich im Kreise seiner Mannschaft sichtlich wohl. Doch es ist eine Momentaufnahe, am Sonntag gegen YB steht er letztmals bei einem Heimspiel an der Thuner Seitenlinie. Der 41-Jährige übernimmt im Sommer das U-16-Nationalteam.

«Es ist schön, kann ich noch einmal ein Derby aus nächster Nähe miterleben», sagt Lustrinelli, der 2010 ein halbes Jahr für die Berner gespielt hatte. Mit einem Sieg bei allfälligem Punktverlust Luzerns würden sich die Thuner die Chancen auf den fünften Platz, der für die Europa-League-Qualifikation berechtigt, bewahren.

Der Trainer steht vor dem Abschied. Und so mancher Spieler tut es auch. Am Freitag gab der FC Thun bekannt, den Ende Saison auslaufenden Vertrag mit Enrico Schirinzi nicht zu verlängern. Der 32-jährige linke Aussen­spieler war im Herbst 2010 als Vereinsloser zu den Oberländern gestossen, in 187 Partien erzielte er 19 Treffer.

Zudem wird der Kontrakt von Lotem Zino nicht erneuert, der israelische Mittelfeldspieler vermochte sich in den letzten drei Jahren nicht durchzusetzen. Und gestern vermeldeten Thun und YB wie erwartet die Rückkehr von Marco Bürki zu den Young Boys. Nach schwierigen Jahren in Bern hatte der Innenverteidiger 2015 nach Thun gewechselt, in dieser Saison entwickelte er sich zum Abwehrchef.

Den umgekehrten Weg geht Elia Alessandrini. Der 20-jährige Innenverteidiger führte heuer die U-21 der Young Boys als Captain an, er ist zudem langjähriger Juniorennationalspieler. Sein Leihvertrag läuft über zwei Jahre.

Zudem gaben die beiden Klubs bekannt, dass das Leihengagement von Nicolas Bürgy um eine weitere Saison verlängert wird. Die beiden YB-Leihgaben sind die einzigen Thuner Innenverteidiger, die für die nächste Saison einen Vertrag besitzen. Thomas Reinmann hört auf, die Zukunft von Nicolas Schindelholz ist weiterhin ungeklärt.

Miralem Sulejmani fällt aus

Miralem Sulejmani hat sich am Sonntag im Spiel gegen den FC Basel eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen. Er wird YB in den beiden letzten Meisterschaftsspielen der Saison in Thun (am Sonntag) und zu Hause gegen Lausanne (am nächsten Freitag) nicht zur Verfügung stehen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21217301

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Mai 2017, 09:41 
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28.05.2017

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Der Chancenverwerter

Am Sonntag empfängt der FC Thun die Young Boys zum Derby. Für Christian Fassnacht dürfte es das letzte Heimspiel im Trikot der Oberländer werden. YB bemüht sich intensiv um ihn.

Zu Beginn des Songs «Lose Yourself» fragt der amerikanische Rapstar Eminem: «Wenn du nur einen Versuch oder eine Gelegenheit hättest, alles zu erreichen, was du je erreichen wolltest, würdest du den Moment festhalten, oder zulassen, dass er dir durch die Finger rutscht?»

Das Stück schrieb Eminem für den Film «8 Mile», in dem sich ein mittelloser Jugendlicher aus dem Ghetto nach oben rappt.

Interessent aus Deutschland

Wenn Thuns Sportchef Andres Gerber auf Christian Fassnachts Werdegang angesprochen wird, redet er von einer Wahnsinnsgeschichte. Es ist erst zweieinhalb Jahre her, da beobachtete er den schnellen Flügel erstmals. Fassnacht spielte da noch in der 1. Liga Promotion für Tuggen, dritthöchste Liga. Provinz.

Fassnachts Berater hatte seinen Klienten an Gerber empfohlen, die beiden pflegen seit Jahren eine ergiebige Zusammenarbeit. Gerber fuhr mit dem damaligen Trainer Urs Fischer und Marc Schneider ans Spiel. «Ich sehe ihn noch genau vor mir», erinnert sich der Sportchef.

Wie sich Fassnacht auf dem Platz bewegt und gegeben habe, sei noch gleich wie heute, findet er. Ansonsten hat sich beim 23-Jährigen enorm viel verändert. Vielleicht war es damals im November beim Spiel von Tuggen Fassnachts von Eminem besungener Alles-oder-nichts-Moment.

Er ist kein Noname mehr, sondern einer der meistumworbenen Spieler der Super League.
In seiner ersten Super-League-Saison hat Fassnacht in 33 Partien 16 Skorerpunkte gesammelt. Er ist kein Noname mehr, sondern einer der meistumworbenen Spieler der Super League. Er wurde zuletzt mit Teams aus Italien in Verbindung gebracht, laut seinem Berater bekundet ein Bundesligist ernsthaftes Interesse.

Und in der Schweiz würde ihn fast jedes Team liebend gern verpflichten. Die Young Boys bemühen sich intensiv um ihn. Gerber kann für den Spieler, den er im Herbst 2014 bei Tuggen beobachtet hatte, einen siebenstelligen Betrag verlangen. Fassnacht ist ein weiterer Coup des Sportchefs, der in den letzten Jahren in den tiefen Ligen so manche Trouvaille ausgegraben hat.

Mit den Einnahmen aus Fassnachts Verkauf hätte der Sportchef die budgetierten Transfererlöse bereits erreicht, der Druck, weitere Spieler abzugeben, wäre dann erheblich kleiner.

Von der 3. Liga nach oben

Andres Gerber hat sich auch schon gefragt, was aus seinem begehrtesten Akteur geworden wäre, wenn er dazumal nicht dieses Spiel anschauen gegangen wäre. «Dann würde ihn vielleicht nun niemand kennen», sagt er.

Gerber vergleicht Fassnachts Werdegang mit dem von Renato Steffen, den er 2012 aus der 1. Liga geholt hatte, und der es nun via Bern und Basel bis ins Nationalteam gebracht hat. Fassnacht spielte ab der 3. Liga in jeder Spielklasse, sein Weg ging über Thalwil, Tuggen, Winterthur Schritt für Schritt nach oben. Die Frage ist, ob es jetzt schon Zeit ist, den nächsten Schritt zu machen?

Es ist Freitagmittag. Christian Fassnacht sitzt ganz oben auf der Tribüne der Stockhorn-Arena. Er hat den Platz vorgeschlagen. So, als ob er dort besser überblicken könnte, was sich in seinem Leben alles getan hat. Hinter ihm liegt eine verrückte Zeit, vor ihm eine goldene Zukunft.

Fassnacht sagt: «Ich habe mir erhofft, dass ich mich in der Super League durchsetze.» Aber dass es so gut laufe, sei schon unglaublich. Fassnacht meint, sein Weg zeichne ihn aus, weil er nichts geschenkt bekommen habe, sich nach oben kämpfen musste.

«Ich habe mich in den letzten Jahren auch menschlich immer weiterentwickelt, weil ich mich immer wieder in ein neues Umfeld integrieren und beweisen musste.»
Christian Fassnacht


Deshalb findet er auch, er sei nach nur einer Saison in Thun schon bereit für den nächsten Schritt. «Ich habe mich in den letzten Jahren auch menschlich immer weiterentwickelt, weil ich mich immer wieder in ein neues Umfeld integrieren und beweisen musste.»

Einerseits würde Fassnacht gerne seine ganze Karriere in Thun verbringen, wie er sagt. So gut gefalle es ihm im Oberland. Mit etlichen Teamkollegen reist er nach der Saison eine Woche in die Ferien. Anderseits möchte er weiter vorankommen. Bei einem Schweizer Spitzenteam reifen, das Jahr für Jahr europäisch ­engagiert sei.

YB kann ihm die Möglichkeit bieten. Noch ist der Wechsel nicht beschlossen, aber sehr wahrscheinlich.

Die Kleider als Extravaganz

Wer so schnell aufsteigt wie Christian Fassnacht, droht den Boden unter den Füssen zu verlieren. Die Gefahr bestehe bei ihm aber nicht, sagen Personen, die ihn kennen. Mit seiner Freundin, die er seit der Sekundarschule kennt und die in Zürich bei einer Bank arbeitet, wohnt er in Gümligen. Gerber attestiert Fassnacht, ein «guter Gieu» zu sein.

Und Sven Christ, der ihn letzte Saison in Winterthur trainiert hatte, meint: «Er ist ein sehr umgänglicher Typ.» Das einzige Extravagante an Fassnacht seien dessen Kleider, sagt der Trainer.

Am Freitag trägt der Offensiv­akteur ein Cap, ein lang geschnit­tenes Shirt, zerlöcherte Jeans, Sneakers. Alles miteinander abgestimmt, alles trendig. Wer es nicht besser wüsste, könnte zum Schluss kommen, Fassnacht sehe ein wenig wie Eminem aus.

Mode als zweites Standbein

Die Mode ist Christian Fassnachts zweite Leidenschaft. Mit einem Freund hat er ein Label ­gegründet, aufs Weihnachtsgeschäft soll eine erste Kollektion online erhältlich sein. Zuletzt ging Fassnacht an den freien ­Tagen mehrmals nach Italien, Fabriken besichtigen, welche die Kleider produzieren könnten.

Die Marke heisst Cedici, abgeleitet vom italienischen Wort «sedici» für 16. Sie ist Fassnachts Glückszahl. Er trägt sie beim FC Thun auf dem Rücken, seine älteren Brüder, die ebenfalls Fussball spielen, auch. Und: 2016 gelang Fassnacht der Durchbruch.

Eine letzte Episode, die zeigt, wie rasant der Thuner aufgestiegen ist. Letzten August, vor dem ersten Berner Derby, erschien er im Stade de Suisse zum gemeinsamen Interviewtermin mit seinem Cousin Linus Obexer, der bei YB unter Vertrag steht.

Im leeren Stadion zückte Christian Fassnacht sein Handy, schoss Erinnerungsbilder. Wie ein Tourist.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19833765

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Mai 2017, 09:45 
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