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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 15. Juli 2016, 12:14 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Dienstag 2. August 2016, 23:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 16:39 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Sutter-Wüthrich-von Bergen-Lecjaks Ravet-Sanogo-Bertone-Sulejmani Kubo-Hoarau
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 16:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2016  Zitat: YB und die Aussicht auf das Wunder gegen Schachtar
Berner Fans sehen lieber Hediger als Srna
Es geht um über 20 Millionen Franken. Doch die Berner Fans lassen YB gegen Schachtar Donezk hängen. Nicht die besten Vorzeichen für ein neues Wunder von Bern.
Doch, doch, es gehe ihm wieder besser, sagt YB-Trainer Adi Hütter auf das 1:2 gegen Abstiegskandidat Lugano angesprochen. Was bedeutet: Es ging ihm schlecht nach der Heimpleite. «Ich war sauer, ja. Aber die Niederlage ist verdaut. Ich sehe in jedem Spiel eine neue Chance.» Nur ist dieses neue Spiel nicht irgendeines, sondern jenes gegen das übermächtige Schachtar Donezk. Und es geht um 20 Millionen und mehr Franken, die es in der Champions League zu gewinnen gibt. Nach dem 0:2 in Lemberg ist die Aufgabe für YB fast unlösbar geworden. Für Blick.ch-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz braucht es ein neues Wunder von Bern, um es doch noch ins Königsklassen-Playoff zu schaffen. Sowas ähnliches wie der deutsche Weltmeistertitel 1954 gegen das ungarische Wunderteam.
«Das wäre dann 62 Jahre später, wenn ich richtig gerechnet habe», so der Österreicher Hütter. Hat er. Und weil die Zahl wie aus der Pistole geschossen kommt, darf man sich schon die eine oder andere Frage stellen: Ist Hütter ein Schnellrechner? Oder kokettiert er mit einem neuen Wunder von Bern? «Es ist schon sehr lange her», sagt Hütter. Und verweist auf die Qualitäten in seiner Mannschaft. «Wir glauben an unsere Stärken und werden versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.»
Schade nur, lassen die YB-Fans das Team in einem Match, in dem es um die magische Champions League und um fast so viel Geld geht, wie das Jahresbudget von YB beträgt, im Stich. Bis Dienstag-Nachmittag waren nur etwas über 7000 Tickets verkauft. Zum Vergleich: Für das Derby gegen Thun vom Sonntag sind es über 18'000. Lieber Hediger, Ferreira und Reinmann als Srna, Bernard und Stepanenko. http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 34160.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 17:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BSC Young Boys - Schachtar Donezk, Mittwoch, 3. August 2016, 20:15 Uhr, Stade de Suisse
Verletzte Spieler: Gerndt, Benito, Seferi, Schick.
Einsatz fraglich: Zakaria.
Gesperrter Spieler: Vilotic (Gelbrote Karte im Hinspiel).
Vorverkaufsstand am Dienstagnachmittag: 7'000 (Jahreskarten sind nicht gültig).
Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 17:11 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zitat: Für das Derby gegen Thun vom Sonntag sind es über 18'000. Lieber Hediger, Ferreira und Reinmann als Srna, Bernard und Stepanenko. Bernard hat sich im letzten Meisterschaftsspiel gegen Chornomorets Odessa verletzt und wird morgen nicht spielen. http://shakhtar.com/en/news/38109
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shalako
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 23:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.08.2016  Zitat: Das Unmögliche möglich machen: So will YB gegen Donezk bestehen
YB braucht am Mittwoch im Rückspiel gegen Schachtar Donezk eine kleines Fussballwunder, um in die Playoffs der Champions League einzuziehen (20:00 Uhr live auf SRF zwei und hier im Ticker). Trotz der 0:2-Hypothek aus dem Auswärtsspiel gibt sich YB-Coach Adi Hütter noch nicht geschlagen.
YB wie es leidet und lebt: 3 Pflichtpartien ist die neue Saison jung, doch die Berner haben bei ihren Auftritten schon wieder beinahe alle Facetten offengelegt. Drei Spiele, die nicht wirklich Aufschluss darüber geben, wie die Young Boys in dieser Saison einzuschätzen sind.
- Der souveräne Auftakt: YB lässt zum Saisonauftakt in St. Gallen nichts anbrennen, zeigt eine souveräne Leistung und gewinnt verdient mit 2:0. - Die Grenzen aufgezeigt bekommen: Die ersten 15 bis 20 Minuten können die Berner im Hinspiel gegen Donezk mithalten. Dann folgt eine Machtdemonstration von Schachtar. YB ist mit der 0:2-Niederlage sicher nicht schlecht bedient. - Der Rückfall ins alte Muster: Ein Stunde lang hat YB das Heimspiel gegen Lugano im Griff, führt verdient (und zu knapp) mit 1:0. Doch dann geht gar nichts mehr, das Hütter-Team bricht komplett auseinander und verliert ein Spiel, das es nie hätte verlieren dürfen.
Es stellt sich aber nicht nur die Frage, welches Gesicht die Berner im Rückspiel gegen Schachtar Donezk zeigen werden. Sondern auch, wie YB das kleine Fussball-Wunder gegen die spielstarken Ukrainer vollbringen will.
« Wir dürfen nicht planlos nach vorne spielen. »
Adi Hütter
Denn Coach Adi Hütter steckt im Dilemma. Sein Team braucht nach dem 0:2 im Hinspiel dringend Tore. Aber genau so wichtig: Ein Gegentor würde wohl bereits die Champions-League-Träume begraben. Der Österreicher hat eine Vorstellung, wie es dennoch klappen soll. Aber der Grat ist schmal.
- Kontrollierte Offensive: «Wir müssen das Tor suchen, aber wir dürfen nicht planlos nach vorne spielen. Wir können nicht nur attackieren, uns aber auch nicht nur hinten reinstellen.» - Aktiv bleiben: «Passivität ist nicht unser Stil. Wir müssen kompakt und aggressiv spielen und dem Gegner mit unserer Härte weh tun. So wollen wir ihr schnelles Umschaltspiel unterbinden.»
« Versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. »
Adi Hütter
- Die Null halten: «Das Wichtigste ist, dass wir kein frühes Gegentor erhalten. Das wäre wohl die Entscheidung.» - Die Einstellung: «Es wird eine Reaktion gegenüber dem Lugano-Spiel geben. Mein Team hat Charakter.» - Die Hoffnung: «Es ist neues Spiel in einem anderen Wettbewerb. Mit den Fans im Rücken wollen wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen.» http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... k-bestehen
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Dienstag 2. August 2016, 23:15 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. August 2016, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.08.2016  Zitat: Champions-League-Qualifikation
Wer YB ist
YB hat gegen Schachtjor Donezk noch eine kleine Chance, in die Champions-League-Play-offs einzuziehen. Doch die Aufbruchstimmung ist getrübt – Erinnerungen an alte Frustrationen sind wach geworden.
Die Zeugenaussagen von Leonardo Bertone und Florent Hadergjonaj deckten sich. Es ging um den letzten Samstagabend, Ort des Geschehens: Stade de Suisse, Bern. Beide YB-Fussballer erzählten, ihr Trainer Adi Hütter habe die Spieler in der Pause warnend darauf hingewiesen: aufpassen!, die Partie sei längst nicht entschieden, trotz der 1:0-Führung gegen den Aussenseiter Lugano. An fehlender Aufmerksamkeit des Trainers lag es also nicht, offenbar hatten die Spieler auch zugehört – und dennoch verlor YB noch 1:2.
Andere Schilderungen zeigten ebenso viel Einsicht wie Ratlosigkeit. Bertone sagte: «Das kann es nicht sein daheim.» Hadergjonaj sagte: «Das darf uns nicht passieren im Heimstadion.» Man nimmt die Mahnungen des Coachs wahr; man weiss, dass man besser spielen müsste, und kennte vielleicht sogar die Mittel dazu – und doch fehlen die Erklärungen, warum alles anders kam.
Am Mittwoch findet die nächste Partie im Stade de Suisse statt, das Rückspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Schachtjor Donezk. Im ersten Spiel siegten die Ukrainer 2:0, sie waren klar besser, die Aussichten auf ein Weiterkommen von YB sind nicht gross – aber allein ein Abend im europäischen Kleid und die Existenz einer Rest-Chance müssten die Berner Aufbruchstimmung spüren lassen. Doch der letzte Samstag macht's nicht leicht.
Der Coach Hütter arbeitet seit bald einem Jahr bei YB, das Team habe ihn noch fast nie enttäuscht, sagte er am Dienstag an der Pressekonferenz, und er war bestrebt, seine Spieler starkzureden. Doch da alle im Raum wussten, wie zornig er nach dem 1:2 gegen Lugano gewesen war, räumte Hütter auch ein: «Es war die vielleicht zweitbitterste Niederlage, seit ich hier bin» – härter getroffen hatte ihn einzig die Cup-Achtelfinal-Niederlage gegen den FCZ im letzten Herbst.
Es ist das Ernüchternde aus Berner Sicht: dass YB schon wieder in dieses Fahrwasser zu geraten droht, das eine gewisse Selbstzerfleischung bringt und zudem Hohn und Spott von aussen. Der Saisonstart mit dem Sieg in St. Gallen verblasst rasch; es brauchte eine einzige Niederlage, um bei den Fans Frustrationen zu wecken und Erinnerungen an die Wechselbäder, die YB früher oder später in jeder Saison heimsuchen.
Der Captain Steve von Bergen gab sich am Dienstag präventiv als Brandlöscher – drei Spiele seien absolviert, darunter die Auswärtspartie gegen Schachtjor, «eine Topmannschaft in Europa, also gibt's auch kein Feuer im Haus». Und von Bergen sagte, gegen Schachtjor und am Samstag gegen Thun gehe es darum zu zeigen, wo YB hinwolle – «und wer wir sind». Wer YB ist? Wenn die nächsten beiden Spiele eine Antwort geben, ist womöglich schon viel gewonnen. http://www.nzz.ch/sport/fussball/champi ... -ld.108774
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. August 2016, 08:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.08.2016  Zitat: Eine fast unmögliche Aufgabe für YB
Die Young Boys benötigen heute Abend im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League einen Exploit. Sie müssen daheim gegen Schachtar Donezk ein 0:2-Handicap wettmachen.
Wenig spricht dafür, dass die Young Boys in diesem Jahr erstmals die Gruppenphase der Champions League einziehen. Schon die erste Qualifikationshürde scheint mit Schachtar Donezk zu hoch. Im Hinspiel in der Ukraine kamen die Berner nur mit Glück um eine höhere Niederlage herum. Aber auch das 0:2 ist eine beachtliche Hypothek. "Es wird sehr schwierig", weiss Trainer Adi Hütter. "Wir dürfen kein frühes Gegentor bekommen. Das wäre wohl die Entscheidung."
Das Ziel sei, die Partie zu kontrollieren, ohne dabei zu passiv zu sein. Am Samstag gegen Lugano gelang dies den Young Boys nicht und prompt resultierte ein erster schmerzhafter Rückschlag für den ersten Herausforderer von Serienmeister Basel. Für Hütter war das 1:2 gegen die Tessiner die "zweitbitterste" Niederlage in seiner nicht ganz einjährigen Amtszeit in Bern. Nur das Out gegen den FC Zürich im Cup-Achtelfinal hinterliess beim Österreicher einen noch unangenehmeren Nachgeschmack.
Die ganze Mannschaft hatte in den letzten Tagen mit der Pleite gegen Lugano zu kämpfen. "Es wird eine Reaktion geben", ist Hütter überzeugt. "Mein Team hat Charakter." In den letzten Jahren hat YB im Europacup daheim den einen oder anderen renommierten Gegner bezwungen, etwa Napoli, Udinese oder Sparta Prag. Es ist nicht auszuschliessen, dass Schachtar und seine brasilianische Offensiv-Armada die Aufgabe in Bern nach dem ziemlich souveränen Auftritt daheim etwas unterschätzen. Dass die Ukrainer nicht unverwundbar sind, haben die ersten 15 Minuten vor einer Woche gezeigt.
Was auf die Startviertelstunde folgte, war dann aber eine Machtdemonstration von Schachtar. Wie gut die Mannschaft des Portugiesen Paulo Fonseca in der Offensive gerüstet ist, zeigte sie auch in der heimischen Meisterschaft mit zwei 4:1-Erfolgen in den ersten beiden Runden. Wie auch immer das Duell mit dem neunfachen ukrainischen Meister endet, bestreitet YB eine weitere Qualifikationsrunde - wenn nicht für die Champions-League-, dann für die Europa-League-Gruppenphase.
In den Reihen der YB-Fans ist der Glaube an einen Exploit gegen Schachtar nicht sehr gross. Nur 7000 Tickets wurden bis am Dienstagnachmittag für das Spiel abgesetzt. 19'000 sind es für den nächsten Super-League-Auftritt am Samstag gegen Thun, der mit einer Sonderaktion beworben wird. Nach der Pleite gegen Lugano gilt in erster Linie, sich in der Meisterschaft wieder auf Kurs zu bringen, damit der Rückstand auf Basel nicht wie im letzten Jahr innerhalb von wenigen Runden uneinholbar wird. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130463749
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. August 2016, 08:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.08.2016  Zitat: YB muss Argumente für die Optimisten liefern
Das 1:2 gegen Lugano hat die Zweifler an den Fortschritten der Young Boys bereits bestärkt.
Die neue Fussballsaison ist gerade einmal zehn Tage alt. In dieser kurzen Zeit haben die Young Boys aber bereits dafür gesorgt, dass die positiven Vorzeichen einer ersten Ernüchterung gewichen sind. Dabei hatte der Auftakt die Erwartungen noch geschürt.
Die Mannschaft spielte in St. Gallen zwar nicht übermässig gut, sie bewältigte die Aufgabe beim 2:0 aber ohne grosse Probleme – wie eine vermeintliche Spitzenmannschaft eben. YB konnte diese ideale Vorlage für die neue Saison aber nicht nutzen.
Das 0:2 im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Schachtar Donezk entsprach letztlich der Papierform, mit Ausnahme der ersten 15 Minuten waren die Berner nicht in der Lage, den Gegner auch nur ansatzweise in Schwierigkeiten zu bringen. Das unerklärliche 1:2 gegen Lugano schliesslich war ein Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten.
Ein Gegentor reichte, und schon zeigte sich, wie fragil die Young Boys noch immer sind. Und schon waren sie wieder da, die altbekannten Fragen: Warum ist beim Team kaum etwas von Leidenschaft zu spüren? Wo bleiben Cleverness und Coolness in heiklen Momenten? Wer ist in schwierigen Phasen der Chef, der alle mitreisst?
Die Seuche ist nicht besiegt
Auch unter Adi Hütter scheint sich die YB-Seuche fortzusetzen: Die Mannschaft ist nicht fähig, die bedeutenden Spiele zu gewinnen. Im letzten Herbst war das Scheitern im Cup gegen den späteren Absteiger FC Zürich die erste kapitale Niederlage unter dem neuen Trainer aus Österreich. «Die bitterste, seit ich in Bern arbeite», wie er gestern selber sagte.
Im Mai, als es galt, gegen den FC Basel ein Zeichen für die nächste Saison zu setzen, lag man nach 41 Minuten 0:3 zurück. Und am Samstag verpatzte die Mannschaft nun die grosse Chance auf einen verheissungsvollen Saisonstart. So positiv die Fortschritte unter Hütter bisher auch waren: Wenn es hart auf hart ging, musste YB stets als Verlierer vom Platz.
Dieses Image wird dem Club weiter anhaften, bis es ihm gelingt, das Gegenteil zu beweisen. YB, so lehrt es die Erfahrung, ist immer gut für einen Ausreisser nach unten, aber nur ganz selten für einen nach oben. So einen Sondereffort braucht es auch heute, will YB nach dem 0:2 in Hinspiel gegen Schachtar Donezk das Playoff zur Champions League doch noch erreichen.
Als Steve von Bergen gestern gefragt wurde, ob er mit YB schon Spiele erlebt habe, in denen die Mannschaft im Europacup über sich hinausgewachsen sei, musste er einen Moment überlegen. Diese Szene hatte etwas Entlarvendes. Auftritte wie 2014 beim 2:0 gegen Napoli oder 2010 beim 3:2 gegen Tottenham sind in der Tat Ausnahmen. Das ist im Vergleich mit dem FCB eine bescheidene Ausbeute.
Dieser hat in der Rolle des krassen Underdogs oftmals Gegner von noch grösserem Kaliber besiegt. Heute gegen die mit vielen technisch brillanten Brasilianern bestückten Ukrainer von YB das Weiterkommen zu fordern, wäre nach den Eindrücken des Hinspiels vermessen.
Man kann die Ausgangslage aber auch anders sehen, als Chance nämlich: Was haben die Young Boys heute zu verlieren? Warum nicht ans Limit gehen, dem Gegner einen Fight auf Biegen und Brechen liefern, an die Überraschung glauben?
YB will in dieser Saison einen Schritt nach vorne machen. Das 1:2 gegen Lugano hat schon früh die Zweifler bestärkt. Heute kann die Mannschaft etwas für die Optimisten tun. http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/24538412
_________________ For Ever
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