 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Dienstag 29. März 2016, 01:00 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Mittwoch 30. März 2016, 19:17 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Extrazug nach Basel
Nächstes Auswärtsspiel: FC Basel - YB
Datum: 03. April 2016, 16:00 Uhr
Fahrplan: Bern ab: 13:17 Uhr Burgdorf ab: 13:30 Uhr Herzogenbuchsee ab: 13:44 Uhr Langenthal ab: 13:52 Uhr Basel St. Jakob an: 14:33 Uhr
Basel St. Jakob ab: 18:15 Uhr Langenthal an: 19:07 Uhr Herzogenbuchsee an: 19:15 Uhr Burgdorf an: 19:27 Uhr Bern an: 19:43 Uhr
Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern, Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal am Automaten gelöst werden. Wie das geht, erfahrt ihr hier.
CHF 22.00 (Halbtax) / CHF 44.00 (ohne Halbtax) Billette für das Spiel gibt es bis am Samstagmorgen im Fanshop.
Auf dem Zug werden zu fairen Preisen Getränke verkauft.
Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert: Auswärtsfahrtenordnung
Tickets Gästesektor Tickets für den Gästesektor können im YB-Fanshop (Montag-Samstag), an Heimspielen beim GSS-Fanshop im Sektor D oder im Extrazug bei der Fanarbeit Bern bezogen werden.
Ragazzi Berna Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 1. April 2016, 16:31 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.04.2016  Zitat: Leader mit Limiten
Nach Wochen im Abseits dürfte Milan Vilotic am Sonntag in Basel (16 Uhr) wieder einmal zum Einsatz kommen. Captain Steve von Bergen fehlt gesperrt. Mit seiner Situation bei YB hat sich der serbische Führungsspieler arrangiert.
Es sind Episoden, die erahnen lassen, was für ein Typ Milan Vilotic ist: Bei seinem Debüt für GC bekamen die Zürcher in einem Testspiel einst einen Penalty zugesprochen. Der Neuling schnappte sich den Ball und traf. Und bei seinem ersten Training in Bern scheute sich der 29-Jährige nicht davor, die Kollegen anzuweisen, wie sie zu stehen haben.
Milan Vilotic ist einer, der gerne voranschreitet. Umso schwieriger waren für ihn die letzten Wochen. Seit dem Rückrundenauftakt bei GC wurde er nicht mehr eingesetzt, zeitweise musste der kostspielige Verteidiger, der vor zwei Jahren auf Wunsch des damaligen Trainers Uli Forte für rund drei Millionen Franken verpflichtet worden war, auf der Tribüne Platz nehmen. Sein Transfer droht zu einem teuren Missverständnis zu werden. Zumindest ist Vilotics Situation eine mit Konfliktpotenzial. Und vielleicht hätte der stolze Serbe noch vor wenigen Jahren anders reagiert, er hätte gepoltert, Trainer und Team seine Unzufriedenheit spüren lassen. Nun sagt er: «Ich habe gelernt, meine Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken.»
Musterprofi im Strickpullover
Es ist die Woche vor dem sonntäglichen Spitzenspiel in Basel (16 Uhr), bei dem die Young Boys immerhin bis auf 11 Punkte an den Tabellenführer heranrücken können. Und bei dem Milan Vilotic nach langer Zeit mal wieder eine Bewährungschance erhalten dürfte: Gregory Wüthrich ist bis zum Saisonende verletzt, Captain Steve von Bergen fehlt gesperrt. Vilotic sitzt in den Katakomben des Stade de Suisse, trägt Hemd und Strickpullover. Er erweckt nicht nur deshalb den Eindruck, ein Musterprofi zu sein. Einmal sagt er: «Wir sind auf einem guten Weg. Die Resultate sind wichtiger als das Schicksal eines Einzelnen.» Später meint er: «Ich denke, ich bin mit dieser unangenehmen Situation bisher sehr gut umgegangen.»
Natürlich, Milan Vilotic ist kein unbedarfter Jüngling, er weiss, dass er in der Öffentlichkeit kein schlechtes Wort über seinen Arbeitgeber verlieren sollte. Und doch tönt es glaubhaft, wenn er über seine Ersatzrolle spricht. Vilotic findet etwa, heute würden die Spieler zu rasch vor den Problemen davonlaufen. «Kommt einer nicht zum Zug, sagt er sich: Okay, dann gehe ich halt zu einem anderen Klub. Früher oder später wird er aber auch dort ein Tief durchmachen.» Und er glaubt, viele Vereine würden sich zu wenig Zeit für die Entwicklung eines Teams lassen. «Dabei ist ja gerade dieser Prozess das Schöne am Fussball. Wenn aus einem Stein ein Diamant wird.» Vilotic findet, bei den Young Boys sei dies zurzeit der Fall. «Wir haben viele Talente. Und wir sind schon jetzt eine starke Mannschaft.»
«Ich möchte nicht wechseln»
Die Frage ist, wie lange Milan Vilotic selbst noch Teil des YB-Meisterprojekts ist. In der Hierarchie der zentralen Abwehrkräftebefindet er sich mittlerweile an vierter Stelle. Er ist vor allem in der Spieleröffnung kein Innenverteidiger, wie ihn sich Trainer Adi Hütter wünscht. «Als Fussballer erlebte ich schon bessere Zeiten», sagt er. Er habe die Entscheidung des Coachs erst nicht nachvollziehen können. «Doch dann fand ich eine Erklärung, habe meine Situation akzeptiert und fortan in jedem Training gezeigt, dass ich mich nicht aufgegeben habe. Dass ich da bin für das Team.» Die Geburt seines Kindes vor 10 Monaten relativiere zudem vieles. «Es gibt Wichtigeres im Leben als Fussball.»
Milan Vilotic würde mit seiner Familie gerne in Bern bleiben. «Uns gefällt es hier sehr gut», sagt er. Und: «Ich kämpfe für das, was wir hier haben.» Er ist aber Realist genug, um zu wissen, dass er bei Adi Hütter über schlechte Karten verfügt. Er ist ein Leader mit Limiten. Vilotic sagt: «Meine Position ist klar: Ich möchte nicht wechseln.» Er meint aber auch: «Es gibt immer auch noch die Seite des Klubs. Wir werden sehen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29343799
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 1. April 2016, 16:36 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.04.2016  Zitat: Das Spitzenspiel, das keine Spannung birgt – oder doch?
Nach der Nati-Pause geht es für den FCB in der Liga am Sonntag gleich mit dem Spiel gegen YB weiter. Die Basler wollen die Pleite im letzten Heimspiel gegen YB wieder gut machen. Und für einen Akteur dürften es sehr spezielle 90 Minuten werden.
Da ist es wieder. Dieses Wort, das Urs Fischer so oft braucht. Dieses «irgendwo». Aber selten hat es so gepasst wie heute. «Irgendwo» sagt der FCB-Coach, «glaube ich schon, dass es ein Spitzenkampf ist, wenn der Erste gegen den Zweiten spielt.» Aber eben nur irgendwo. Denn im Vorfeld des Spiels des FC Basel gegen YB vom Sonntag (16 Uhr) birgt der Blick auf die Tabelle keine Spannung. 14 Punkte Vorsprung haben die Basler auf die Berner. Und das erst noch mit einem Spiel weniger.
«Lasst euch nicht blenden von diesem Abstand», tritt Fischer aber einmal mehr auf die Euphoriebremse. «Wir bilden uns überhaupt nichts auf diesen Vorsprung ein, und das behalten wir bis am Schluss so bei.» Schliesslich gehe es brutal schnell im Fussball. «Wir hatten das eine oder andere Mal Wettkampfglück. Die Tabelle könnte auch ganz anders aussehen.»
Steffens spezielles Spiel
Aber das tut sie nicht. Fischer erachtet die Partie aber dennoch als sehr wichtig im Meisterschaftsrennen. Man wolle diese drei Punkte in Basel behalten. Das letzte Mal, als die Berner im Joggeli zu Gast waren, hatte das nicht geklappt. In einem äussest spektakulären Spiel gewann YB am Ende 4:3. «Dieses Spiel hat in den Matchvorbereitungn keine Rolle mehr gespielt, das ist schon zu lange her. Aber man muss schon sagen, dass sie es im letzten Spiel hier schon gut gemacht haben. Jetzt müssen wir schauen, dass wir es besser machen.» So zum Beispiel, wie im letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams. Dort konnte Breel Embolo mit einem seiner momentan so schmerzlich vermissten Tore das Spiel entscheiden.
Aber auch dieses Spiel ist schon lange her, es war am 25. Oktober. Und seither ist viel passiert. Am meisten zu reden gab der Wechsel von Renato Steffen, der die Berner nicht gerade friedlich verlassen und zu den Baslern gewechselt hat. Er trifft am Sonntag zum ersten Mal auf seine ehemalige Mannschaft. Allzu viel hinein interpretieren will Fischer aber nicht. «Renato hat den Wechsel vollzogen. Da muss ich nicht extra noch mit ihm zusammensitzen und mit ihm darüber reden. Ich wüsste nicht wieso.» Schliesslich würden solche Gespräche auch immer eine kleine Gefahr bergen: «Ich muss ihn ja nicht noch extra darauf aufmerksam machen. Und am Ende muss ein Spieler mit solchen Situationen einfach umgehen können.» Und auch wenn Steffen das heutige Training abbrechen musste, weil es ihn im Leistenbereich zwickte, dürfte er das Spiel gegen seinen letzten Arbeitgeber absolvieren können.
Boëtius auf dem Weg zurück
Auch sonst kann sich Fischer über die momentane Personalsituation nicht beschweren. Taulant Xhaka hat endlich seine Sperre abgesessen und abgesehen von den Langzeit-Verletzten Andraz Sporar, Manuel Akanji, Philipp Degen und Jean-Paul Boëtius kann er auf alle Spieler zählen. Letzterer sei ausserdem auf einem sehr guten Weg. «Er ist bereits wieder am trainieren. Anfang nächste Woche sollte er dann ein paar Einheiten mit Assitenztrainer Marco Walker absolvieren können, und dann schauen wird, wann wir ihn wieder ins Mannschaftstraining integrieren können.»
Wann Fischer ihn aber effektiv zurück erwartet, konnte er nicht sagen. Dafür weiss er, was er von YB erwartet: «Angriffig und aggressiv, so wie sie schon die ganze Saison auftreten. Sie werden Druck aufsetzten und sie schalten unglaublich schnell um.» Beeindruckt zeigte er sich auch vom Start YBs in die Rückrunde. «Der ist ihnen absolut geglückt.» Auch der Blick auf die letzten absolvierten Spiele spricht für YB: aus fünf Partien resultierten fünf Siege. Doch auch wenn der FCB in den letzten fünf Spielen nur zwei Mal gewinnen konnte, Sorgen muss man sich keine machen. Denn auch wenn Fischer sagt, dass ihm die Direktbegegnungen egal seien, wenn sie am Ende den Titel holen, geht es doch um die Ehre. Denn zwei Mal im eigenen Stadion gegen YB zu verlieren, das ist irgendwo so gar nicht baslerisch. http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130170759
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 1. April 2016, 16:38 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.04.2016  Zitat: Alles dreht sich um Renato Steffen
Aus Mangel an sportlicher Spannung ist das Hauptthema vor dem Spitzenkampf des FC Basel gegen die Young Boys gegeben: der erste Auftritt von Provokateur Steffen gegen sein Ex-Team.
Dass Renato Steffen noch bis vor vier Monaten beim BSC Young Boys im Soll stand, kann sich heute schon fast niemand mehr vorstellen. Beim FC Basel hat sich der pfeilschnelle Aargauer mit dem eckigen Laufstil nahtlos ins Team integriert und ist schon nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken, weder als Spektakelspieler noch als Provokateur. Doch auch zweitere Qualität ist eine Stärke, wie sein Trainer Urs Fischer festhält: «Man muss ihn immer zügeln, aber das macht ihn auch so wertvoll. Man kann nicht immer nur Emotionen fordern und sich dann beklagen, wenn ein Spieler diese zeigt.»
Meistens ist es denn auch der Gegenspieler, der gegen den aufsässigen, sich am Rande der Legalität bewegenden Flügelstürmer die Nerven verliert. Zuletzt demonstrierte Steffen diese Qualität auch beim Länderspiel gegen Bosnien-Herzegowina eindrucksvoll, als er den Schalker Sead Kolasinac an den Rand einer Tätlichkeit trieb. Und auch sein heutiger Teamkollege Taulant Xhaka hat unangenehme Erinnerungen an Steffens provokativen Fähigkeiten. Und am Sonntag (16 Uhr, baz.ch/Newsnet live) also läuft der 24-Jährige erstmals in Rotblau gegen Gelbschwarz auf. Für Fischer ist das aber kein Grund für ein Vieraugen-Gespräch mit dem heissblütigen Angreifer: «Ein Spieler muss mit solchen Situationen umgehen können.»
Fischers Understatement
Der Faktor Steffen ist die pikanteste Zutat zum so genannten Spitzenspiel. Trotz der vierzehn Punkte Vorsprung – bei einem Spiel weniger notabene – ist man beim Meister aber krampfhaft bemüht, die Spannung hochzuhalten. «Lasst euch nicht blenden durch diesen Abstand», fordert Fischer die Journalisten auf. Man habe auch schon einen 13-Punkte-Vorsprung schon schwinden gesehen. Richtig, aber nicht zu einem so späten Zeitpunkt der Saison und nicht vom FCB. Wenn, dann brachen meist die Aussenseiter ein, wie YB in der legendären ersten Basler Meistersaison der laufenen Titelserie in der Saison 2009/10.
Immerhin berechtigt die Form von Baslern und Bernern zur Affiche «Spitzenkampf». Seit der Winterpause ist YB die einzige Mannschaft neben dem FCB, die noch nie verloren hat. Weil Basel noch ein Spiel in Rückstand ist, steht YB in der Rückrunden-Tabelle sogar noch einen Punkt vor Rotblau. Die Hauptstädter dürften also mit einem gesunden Selbstvertrauen ans Rheinknie reisen und vielleicht den letzten echten Prüfstein für den FCB afu dessen Weg zum siebten Titel in Serie darstellen. http://bazonline.ch/sport/fussball/Alle ... y/20553777
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
JFK
|
Verfasst: Samstag 2. April 2016, 11:13 |
|
Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
|
|
----------------------mvogo---------------------- hadergjonaj--------vilotic------rochat-------lecjaks ravet-----------gajic-------zakaria--------sulejmani ----------------gerndt-----hoarau----------------
basel - yb 1:1
hoarau
30'500
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Samstag 2. April 2016, 12:04 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
FC Basel - BSC Young Boys, Sonntag, 3. April 2016, 16:00 Uhr, St. Jakob-Park, Basel Verletzte Spieler: Benito, Wüthrich, Seferi. Gesperrter Spieler: Von Bergen (4. gelbe Karte). Der YB-Extrazug nach Basel verlässt Bern um 13:17 Uhr. Radio Gelb-Schwarz überträgt das Spiel wie gewohnt live ( www.radiogelbschwarz.ch). Die Spiele der YB-Teams an diesem Wochenende Samstag, 2. April 2015: 11:00 Uhr: YB FE13 - Solothurn (Neufeld) 11:00 Uhr: YB FE14 - Solothurn (Neufeld) 13:00 Uhr: Biel - YB FE12 (Gurzelen) 14:00 Uhr: YB U15 - Luzern (Neufeld) 18:00 Uhr: YB U21 - Solothurn (Stade de Suisse)
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Samstag 2. April 2016, 12:12 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
Mvogo Hadergjonaj-Wüthrich-Rochat-Lecjaks Ravet-Zakaria-Gajic-Sulejmani Hoarau- Gerndt
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 2. April 2016, 23:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
03.04.2016  Zitat: Die unnützen Siege gegen Meister Basel
YB gewinnt nur, wenn's um nichts geht
Kein Team gewinnt so oft gegen Basel wie die Young Boys. Die Bilanz hat aber zwei Schönheitsfehler: YB gewinnt immer noch zu selten. Und nur dann, wenn es um nichts geht.
Schon 50 Mal haben sich Berner und Basler seit Einführung der Super League 2003 duelliert. 26-mal gewann Basel. 12-mal YB. Auf den ersten Blick eine lausige Berner Bilanz. Aber Fakt ist: Kein anderes RSL-Team hat öfter gegen den Ligakrösus gewonnen. An zweiter Stelle folgen die Hoppers mit elf Siegen. Dritter ist der FC St. Gallen mit erstaunlichen sieben Siegen aus bloss 43 Spielen.
Ins Detail will YB-Coach Adi Hütter bei der Analyse dieser Statistik nicht gehen. Er sagt bloss: «Jede Statistik kann man verbessern. Ich bin ein Trainer, der nach vorne schaut.»
Wir blicken indes nochmals kurz zurück, auf diese Saison. Da gewann YB in einem Gewaltsspektakel zuerst gegen den FCB 4:3 und verlor gegen Ende Vorrunde 0:1. Der Unterschied? Derweil beim 4:3 im September Basel bereits 12 Punkte Vorsprung hatte, es also nicht unmittelbar um viel ging, so waren die Vorzeichen am 25. Oktober anders. Basel war nur noch sieben Punkte voraus. YB hätte auf vier Zähler herankommen können. Doch es endete wie meist in solchen Situationen und wie in den beiden Finalissimas: Der FCB siegt. Egal wie. «Die 0:1-Niederlage war aus meiner Sicht nicht zwingend und aufgrund der Leistung auch nicht verdient», erinnert sich Hütter.
Der Fall ist klar: YB siegt
Aktuell ist die Situation so, dass der FCB 14 Punkte vor YB liegt und ein Spiel weniger ausgetragen hat. Der Fall ist also klar: YB gewinnt. Weil es zwischen den beiden Teams kaum mehr um etwas geht, es sei denn um Ruhm, Ehre und … Statistik. Und weil Alex Gerndt gegen den FCB fast nach Belieben trifft: fünf Tore in acht Spielen!
«Bei diesem Rückstand brauchen wir nicht vom Titel zu reden», fährt Hütter fort. «Aber wir wollen in Basel ein gutes Spiel zeigen und punkten. Für uns geht es darum, den zweiten Platz bis zum Saisonende zu verteidigen und Signale für die Zukunft zu senden.»
Und das mit Milan Vilotic, der wegen der Sperre von Von Bergen und der Verletzung von Wüthrich in die Startelf rutschen dürfte. Es wäre das erste Mal seit dem Rückrundenstart, dass der serbische YB-Rekordtransfer wieder von Beginn weg ran darf. Trotz seiner misslichen Situation als Innenverteidiger Nummer vier bekräftigt Vilotic in der «Berner Zeitung» nochmals: «Ich möchte nicht wechseln.» http://www.blick.ch/sport/fussball/die- ... 73774.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 2. April 2016, 23:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
01.04.2016  Zitat: 14 Punkte blenden nicht – der FC Basel vor dem Spitzenspiel gegen die Young Boys
Zwei Wochen ruhte wegen der Nationalmannschaftspause der Meisterschaftsbetrieb in der Super League. Am Wochenende geht nun das dritte Viertel zu Ende. Mit dem Spitzenspiel zwischen dem FC Basel und den Young Boys am Sonntag (16.00 Uhr, St.-Jakob-Park). Basels Trainer Urs Fischer ist unermüdlich bemüht, den grossen Vorsprung in der Tabelle klein zu reden.
Es gibt diese Momente, da erinnert sich Urs Fischer an seine Zeit beim FC Zürich. Beispielsweise an die Saison vor fünf Jahren, als er an der Seitenlinie seines Stammvereins miterlebte, wie sein Team einen Rückstand auf den FC Basel wettmachte und diesen in der 31. Runde gar von Platz eins verdrängte.
Fischer ist damals trotzdem nicht Meister geworden, die Basler entschieden das Championat unter Trainer Thorsten Fink schliesslich mit einem Punkt Vorsprung für sich. Aber die Saison, die erfolgreichste in seiner Trainerlaufbahn, dient Fischer als Mahnmal.
Als Mahnmal dafür, dass es in diesem Geschäft schnell gehen könne, wie es Fischer in den Schweizer Stadien Woche für Woche von den Podien der Medienzentren herunterbetet. Zuletzt an diesem Freitag, zwei Tage vor dem Spitzenspiel gegen die Young Boys. Die Tabellenzweiten aus der Hauptstadt waren im September das erste Team, das die Basler in einem dramatischen Spiel im Stade de Suisse bezwungen hat. Jüngst reihten die Berner fünf Siege aneinander und sind über die letzten sechs Partien gesehen zusammen mit Basel das formstärkste Team.
Die laufende Spielzeit hat mit der besagten Saison allerdings nur wenig gemein. Basels Vorsprung betrug damals zu keinem Zeitpunkt 14 Punkte. Diese Differenz liegt vor der 26. Runde zwischen dem FCB und den Bernern, die am Sonntag im St.-Jakob-Park zu Gast sind (Spielbeginn: 16.00 Uhr).
«Wir lassen uns nicht blenden von diesem Vorsprung und bilden uns darauf nichts ein», sagt Fischer. Auch wenn die Basler zur grossen Differenz zusätzlich ein Spiel weniger in der Buchhaltung haben.
29’200 Tickets hat der FCB bis am Freitag abgesetzt für das Beste, was der Schweizer Clubfussball momentan zu bieten hat. Basel geht mit dem Handicap in den Vergleich, in den letzten zwei Wochen nicht mit dem ganzen Team trainiert zu haben – wobei das eine Untertreibung ist: Mehr als «fünf, sechs Spieler» aus dem Fanionenteam standen Fischer nicht zur Verfügung. Der FCB hielt den Trainingsbetrieb mit Akteuren aus der U21 aufrecht.
Steffen bricht Training ab, ist aber für Match bereit
Zehn Nationalspieler sind zu fünf A-Auswahlen gefahren, andere zu den Juniorenteams. «Ein Trainingsspiel mit sieben gegen sieben war das höchste der Gefühle», sagt Fischer, «elf gegen elf war nur am Computer möglich.»
Nun hat der Trainer die Länderspielpause freilich nicht mit Computerspielen zugebracht, sondern für die Vorbereitung auf den Vergleich mit YB genutzt. «Ich erwarte die Berner so angriffig, wie sie sich in der ganzen Saison präsentiert haben», sagt Fischer, «sie werden Druck aufsetzen und aggressiv sein.»
Ein Berner Aggressivspieler hat im Winter zum FC Basel gewechselt und trifft am Sonntag erstmals auf seine ehemaligen Teamkollegen. Renato Steffen, der mit der Schweizer Nationalmannschaft um die Ostertage zwei Rückschläge erlebte. Das Freitagstraining musste der Flügel mit Problemen im Oberschenkel und in der Leistengegend abbrechen, die medizinische Abteilung sieht einen Einsatz gegen YB nicht in Gefahr.
Taulant Xhaka kehrt nach der Sperre zurück ins Team
Fischer glaubt nicht, dass Steffens Abgang bei YB eine substanzielle Lücke hinterlassen hat: «Yoric Ravet und Miralem Sulejmani bringen die gleichen Qualitäten mit. Sie sind schnell, wendig, können dribbeln, haben Zug zum Strafraum und bewegen sich an der Grenze des Erlaubten.»
Weil Taulant Xhaka diese Grenze im Spiel gegen die Grasshoppers überschritten hatte und sich im Interview an dieser Stelle dafür selbst in die Pflicht nahm, sperrte die Liga den Basler Mittelfeldspieler für vier Partien. Gegen YB kehrt er zurück ins Team und dürfte mit Luca Zuffi im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen.
Zuffi ist wie alle anderen Nationalspieler gesund auf die Brüglinger Ebene zurückgekehrt. Fischer fehlen lediglich die langzeitverletzten Andraz Sporar, Manuel Akanji und Philipp Degen sowie Jean-Paul Boëtius. Der Holländer werde Anfang nächster Woche mit Assistenztrainer Marco Walker erste Einheiten absolvieren, «dann schauen wir, ob wir ihn bereits wieder ins Mannschaftstraining integrieren können», sagt Fischer. http://www.tageswoche.ch/de/2016_14/spo ... g-Boys.htm
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |