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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. September 2015, 23:30 
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BSC Young Boys - FC Zürich (Cup - 1/8-Final)

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Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag. 29. Oktober 2015
Zeit: 19.30 Uhr

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Webseiten FC Zürich:
http://www.fcz.ch
http://www.efzezet.ch
http://www.fczblog.ch
http://www.suedkurve.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-zueri ... n_260.html
http://www.de.wikipedia.org/wiki/FC_Z%C3%Bcrich
http://www.facebook.com/fcz.ch?sk=wall
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Z%C3 ... 9245620958
http://www.letzigrund.ch/
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum FC Zürich:
http://www.fczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc- ... son/201516
http://www.transfermarkt.ch/spielberich ... ht/2627342
http://www.football-lineups.com/team/FC_Zurich
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2015/10 ... ch/2159151


Zuletzt geändert von Rino am Montag 26. Oktober 2015, 20:13, insgesamt 3-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. September 2015, 21:52 
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Beiträge: 29376
20.09.2015

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Cup-Achtelfinals: YB trifft auf Zürich

Die Auslosung der Cup-Achtelfinals im «sportpanorama» hat spannende Affichen hervorgebracht. Unter anderem kommt es zu den Super-League-Duellen YB-FCZ und St. Gallen-Luzern sowie zu einem Basler Derby.

Mit YB und dem FC Zürich treffen am Wochenende vom 28./29. Oktober in den Cup-Achtelfinals zwei Teams aufeinander, die sich vor viereinhalb Jahren einen spektakulären Viertelfinal lieferten (der FCZ gewann 4:3 n.V.).

Die zweite reine Super-League-Begegnung ist St. Gallen-Luzern. Die beiden Teams standen sich 2010 im Viertelfinal gegenüber (4:1-Sieg der Ostschweizer).

Die Cup-Achtelfinals

FC Red Star ZH - FC Köniz
FC Wettswil-Bonstetten - FC Thun
SV Muttenz - FC Basel
FC Winterthur - FC Lugano
FC Schaffhausen - FC Sion
Young Boys - FC Zürich
FC Aarau - Le Mont
FC St. Gallen - FC Luzern


http://www.srf.ch/sport/fussball/schwei ... uf-zuerich

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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Oktober 2015, 00:38 
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mit welcher innenverteidigung werden wir wohl antreten? :roll:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. Oktober 2015, 15:54 
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Schweizer Cup, Achtelfinal:

BSC Young Boys - FC Zürich, Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19:30 Uhr, Stade de Suisse.

Abwesende Spieler:
Guillaume Hoarau, Steve von Bergen, Taulant Seferi (alle verletzt).

Einsatz fraglich:
Alexander Gerndt.

Vorverkaufsstand:
ca. 7'200 (28.10.2015, 16:00 Uhr / Jahreskarten sind nicht gültig).

Vom Cup-Achtelfinal gibt es keine Fernseh-Direktübertragung.

Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. Oktober 2015, 19:10 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 10:02 
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29.10.2015

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Wie ein Final im Oktober

YB will sich am Donnerstag (19.30 Uhr) im Cup-Achtelfinal gegen den FCZ wenigstens eine Titeloption offenhalten.

Es ist erst der 29. Oktober. Doch die Young Boys bestreiten heute im Cup-Achtelfinal gegen den FC Zürich bereits den ­ersten Final der Saison. Weil die Clubleitung im Sommer einen Titelgewinn als Ziel vorgegeben hat, weil das Team in der Super League aber schon 12 Punkte Rückstand aufweist und der Cup die wohl letzte Titeloption bleibt.

Adi Hütter reagiert gelassen, als er mit dieser Konstellation konfrontiert wird. «Ich war nicht beteiligt bei dieser Zielsetzung», sagt der YB-Trainer, der erst Anfang September das Erbe von Uli Forte angetreten hat. Hütter weiss, dass er sich nur bedingt an dieser Vorgabe messen lassen muss. Abschieben will er die Verantwortung nicht. «Ich finde es gut, dass YB hohe Ansprüche hat. Und», betont er energisch, «die Chance ist ja noch da, dieses Ziel zu erreichen.»

Der FCZ ist die erste von vier Hürden auf dem Weg dorthin. Hütter spricht mit Respekt von der heutigen Aufgabe, vom Gegner, von dessen individueller Klasse. Der aktuelle Leistungsausweis des FCZ spricht eine andere Sprache: Tabellenletzter in der Super League mit nur 9 Punkten aus 13 Spielen, 2,3 Gegentore im Schnitt und in sechs Spielen ­unter dem neuen Trainer Sami Hyypiä noch ohne einen Sieg.

Erst 7200 Tickets verkauft

YB gegen den FCZ im Cup, das gab es letztmals am 2. März 2011. Damals hatten die Zürcher in einen spektakulären Viertelfinal bis zur 49. Minute schon 3:0 vorgelegt, ehe Farnerud, Bienvenu und Mayuka die Young Boys noch in die Verlängerung retteten. Dort war es dann Margairaz, der die Berner Cup-Träume in der 116. Minute beendete.

Seither hat es YB nie mehr geschafft, im Cup zu überwintern. Ob dies nun fünf Jahre später wieder einmal gelingt, scheint die Anhängerschaft nur bedingt zu interessieren. Erst 7200 Tickets konnten bis gestern für diese kapitale Partie abgesetzt werden. Das hat einen Grund: Die Cupspiele sind in den Jahreskarten nicht enthalten. Trotzdem hofft man bei YB heute noch auf eine fünfstellige ­Besucherzahl, zumal die Partie nicht live im TV übertragen wird.

Für Hütter ist das Nebensache. «Wir werden dieses Spiel mehr als ernst ­nehmen», verspricht er. Und er will eine Mannschaft sehen, die wie gegen den FCB «aktiv» ist und «ein gutes Bild» abgibt. Dieses Spiel habe auch bewiesen, dass YB tempofest sei. Selbst in Unterzahl sei kräftemässig ­kein Unterschied zum ­Leader auszumachen gewesen.

Dass Alexander Gerndt, der in Basel wegen einer leichten Innenbandzerrung nicht dabei war, vor der schnellen Rückkehr ins Team steht, ist ein gutes Omen für YB. Der Schwede ist wichtigster ­Antreiber und bester Skorer in der ­Offensive, seit der Österreicher in Bern wirkt. Gerndt war es auch, der mit einer Doublette in ­Chiasso den Vorstoss in die Cup-Achtelfinals ermöglicht hat.

Mit weiteren Umstellungen sei aber nicht zu rechnen, sagt Hütter. Erst für den Sonntag, wenn es erneut im Stade de Suisse zur Neuauflage dieses Duells in der Meisterschaft kommt, kündigt er erstmals grössere Veränderungen in der Mannschaft an. Dies auch zwangsweise, weil Wüthrich und Vilotic nach der vierten gelben Karte fehlen werden. Da diese Sperren nur für die ­Super League Gültigkeit haben, kann Hütter seine ­beiden Innenverteidiger heute im Cup einsetzen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/11856016

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 10:04 
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29.10.2015

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YB im Cup mächtig unter Druck

YB trifft heute Abend um 19.30 im Cup-Achtelfinal auf den FC Zürich. Dabei stehen die Berner unter Druck: YB-Trainer Adi Hütter hat seit Sommer 2013 im nationalen Cup nicht mehr verloren.

838 Tage ist Adi Hütter im Cup ungeschlagen. Natürlich erinnert er sich an seine letzte Niederlage in einem nationalen Pokalwettbewerb. «Es war ein enges Spiel», sagt der YB-Trainer, «leider verloren wir im Penaltyschiessen.»

Das war am 13. Juli 2013, als Hütter mit seinem vorletzten Verein Grödig in der 1. Runde des österreichischen Cups bei Austria Salzburg verlor. Dessen Stadtrivalen Red Bull führte er letzte Saison zum Double, wobei sich Hütter bestens an den Weg zum Pokaltriumph erinnert. «Zuerst siegten wir 10:1 und 12:1, im Achtelfinal mussten wir in die Verlängerung, dann waren wir relativ souverän.»

Im Halbfinal schaltete Red Bull vor einem halben Jahr Hütters früheren Klub Grödig 2:0 aus, das Endspiel im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt gewann Salzburg ebenfalls mit 2:0 – nach Verlängerung gegen Austria Wien. «Da hatten wir vor der Pause eine Rote Karte gegen uns», erzählt Hütter, «liessen uns aber nicht aufhalten.»

Saisonziel steht auf dem Spiel

YB hat also einen aktuellen Pokalsieger dabei, wenn es heute im Cupachtelfinal zu Hause gegen Zürich geht. Die Young Boys selber etablierten sich in den letzten Jahren als Cupversager und scheiterten an den unterklassigen Klubs Buochs, Le Mont, Wil und Winterthur. Davor, 2010/2011, bedeutete der FCZ im dramatischen Viertelfinal Endstation. Nachdem die Young Boys ein 0:3 aufgeholt hatten, verloren sie nach Verlängerung 3:4.

Adi Hütter interessiert die YB-Cupvergangenheit nicht. «Wir spielten am Sonntag in Basel stark, darauf bauen wir auf», sagt er. Bei der 0:1-Niederlage gegen den FCB war YB das bessere Team, spielte mutig und schwungvoll und damit so, wie die Berner oft im Stade de Suisse agieren.

Hütter warnt vor dem FCZ. «Zürich besitzt unabhängig von der Tabellensituation viel Qualität.» Sein Team steht mächtig unter Druck. Das erste Saisonziel, das Erreichen einer europäischen Gruppenphase, verpassten die Young Boys – das zweite, den Gewinn eines Titels, dürfte über den Cup einfacher als über die Super League zu realisieren sein. «Man hat immer Druck», sagt Hütter, «vor allem bei einem ambitionierten Klub wie YB.»

Die Partie heute wird nicht live am TV übertragen. Möglicherweise kann Adi Hütter wieder auf Alexander Gerndt zählen. Rotieren will der Trainer nicht, jedenfalls nicht heute. Am Sonntag, wenn es in der Liga zu Hause erneut gegen den Letzten Zürich geht, könnten Ersatzspieler eine Einsatzchance erhalten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31488997

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 10:06 
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Cup-Achtelfinal YB - FCZ

Die Zäsur – und was seither geschah

Für YB und den FC Zürich steht im Cup-Achtelfinal (ab 19 Uhr 30 Im Live-Ticker bei nzz.ch) viel auf dem Spiel. Doch sonst verbindet die Klubs derzeit wenig, das Profil der Young Boys ist schärfer.

Der 28. November 2012 war der Tag einer Zäsur: Der Sportchef Fredy Bickel gab den Wechsel vom FC Zürich zu YB bekannt. Es waren turbulente Tage in beiden Klubs. YB suchte wieder einmal einen neuen Weg; der FCZ hatte soeben den Trainer Rolf Fringer entlassen, und der Präsident Ancillo Canepa sagte im «Tages-Anzeiger» zu zwei Journalisten: «Sie sind einfach schwer von Begriff oder lebensfremd . . . Es gibt doch Themen, die firmenintern vertraulich behandelt werden müssen.»

Seither waren die Zeiten immer mal wieder turbulent; Canepa wies gerne darauf hin, dass es intern viel besser läuft, als es gegen aussen den Eindruck erweckt. Der NZZ sagte er im letzten April: «Es ist offenbar für einige schwierig, zu akzeptieren, dass Interna intern bleiben.» Oder: «Ich weiss nicht, was für Vorstellungen Sie haben, wie ein KMU funktioniert.» Jedenfalls kam es so weit, dass sowohl das KMU FCZ als auch YB seit September mit einem neuen Trainer arbeiten – und im Cup vor einem entscheidenden Spiel stehen, obwohl noch nicht einmal die Hälfte der Saison gespielt ist. Für Bickel steht sogar seine Mission auf dem Spiel, weil er gesagt hatte, bis 2016 wolle er mit YB einen Titel gewinnen. In dieser Saison verpassten sowohl der FCZ als auch YB die Gruppenphase der Europa League. In der Meisterschaft liegt YB 12 Punkte hinter dem Leader Basel, der FCZ 25, er belegt den letzten Platz. Wer am Donnerstagabend den Cup-Achtelfinal verliert, erleidet den nächsten Rückschlag.

Investitionen mit System

Damit aber erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten. Denn anders als sein FCZ-Antipode Sami Hyypiä ist es dem neuen YB-Trainer Adi Hütter gelungen, seine Mannschaft in Aufbruchstimmung zu versetzen. Zudem haben die beiden Klubs seit Bickels Wechsel Ende 2012 verblüffend andere Profile erhalten. Das YB-Profil ist schärfer. Was vor allem auffällt: Das Team ist systematisch verändert, vermutlich auch verstärkt worden, nicht auf einen Schlag, sondern sukzessive. Im Halbjahresrhythmus verpflichtete Bickel Spieler, die heute – sofern gesund – Teamstützen sind: zuerst Alexander Gerndt, danach Steve von Bergen und Renato Steffen, darauf Milan Vilotic, ein halbes Jahr später Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau, zuletzt Miralem Sulejmani, Loris Benito und Denis Zakaria. Die Berner nahmen immer wieder viel Geld in die Hand, die Finanzkraft der Investoren Andy und Hansueli Rihs im Rücken.

Zugleich gelang es YB aber auch, junge Spieler einzubauen. Mit dem Stammgoalie Yvon Mvogo, Florent Hadergjonaj, Leonardo Bertone, Gregory Wüthrich und Haris Tabakovic sind frühere YB-Junioren heuer regelmässig zum Einsatz gekommen, der im Sommer von Servette gekommene Denis Zakaria verschaffte sich im Nu viel Respekt.

Auch der FCZ bediente sich im Talentreservoir der aus der Challenge League zwangsrelegierten Genfer und engagierte Kevin Bua. Der rechte Flügel ist der grösste FCZ-Lichtblick, eigentlich: der einzige. Genaugenommen sind die Zürcher ein Gegenentwurf zu YB: Obwohl sie in den letzten Jahren häufig Spieler aus dem eigenen Nachwuchs beförderten, kommen in dieser Saison kaum Spieler zum Einsatz, die 21-jährig oder jünger sind. Die eigenen Jungen, die derzeit im Kader der ersten Mannschaft stehen, sind die zweite Garde. Im Sommer verliessen mit Nico Elvedi, Francisco Rodriguez, Dimitri Oberlin und Djibril Sow vier junge Hoffnungsträger den Klub, allesamt für eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich. Namentlich für Elvedi und Sow mochten die Angebote aus Mönchengladbach verlockend gewesen sein, doch der Aderlass von so viel Talent warf die Frage auf, wie gute Perspektiven der FCZ den Junioren bietet.

Nahrung für die Kritiker

Es ist erstaunlich: YB engagierte teure Spieler, ohne Nachwuchsleuten den Weg nach oben zu verbauen. Der FCZ indes investierte viel weniger Geld als YB, bot den besten eigenen Jungen aber offenbar nicht Anreiz genug. Mehr als rund 500 000 Franken gaben die Zürcher seit 2013 für niemanden aus; nicht zu unterschätzen sind aber Anpassungen und Provisionen bei den Vertragsverlängerungen von Yassine Chikhaoui (2014) und Marco Schönbächler (2015).

Die preisbewusste Einkaufspolitik mag löblich sein, wird aber zum Problem, wenn sich unter den Low-Budget-Transfers kaum ein Schnäppchen befindet. Abgesehen vom Zuzug Gilles Yapis gelang dem FCZ kein Coup, was Nahrung ist für die Kritiker Canepas, weil der Präsident seit der Degradierung von Marco Bernet im Sommer 2014 keinen Sportchef beschäftigt. Heute arbeitet Bernet gar nicht mehr im FCZ, im sportlichen Bereich fehlt Canepa abgesehen vom Trainer Hyypiä ein einflussreiches Korrektiv. Ob's Zufall ist oder nicht: Ohne Sportchef ist es im FCZ zunehmend schlechter geworden. Im Frühling 2014 hatte der Cup-Sieg resultiert, der Start in die Saison 2014/15 verlief noch sehr gut, im Herbst 2014 fiel Yapi für lange Zeit schwer verletzt aus, danach gewannen die Zürcher in 34 Liga-Partien nur noch siebenmal.

Der Anspruch auf die Alleinherrschaft ist das beliebteste Argument gegen Canepa. Es ist bemerkenswert, dass Bickel gern dasselbe unterstellt wird, obwohl YB in der Führung breiter aufgestellt ist. Bei YB wird nicht die Grösse, sondern die Zusammensetzung des Verwaltungsrats kritisiert; es gebe zu wenig Sportkompetenz, hiess es oft, Bickels Einfluss sei zu gross. Doch seit YB unter Hütter attraktiv spielt, sind diese Stimmen plötzlich stumm.

«Kommen Sie doch vorbei!»

Canepa ist derzeit angreifbarer – mangels kurzfristigen Erfolgs, aber auch, weil er seit Bickels Abgang nicht klarzumachen verstand, was er mit dem FCZ will. Der Absicht, eigene Trainer zu fördern (Urs Meier), folgte die Kehrtwende mit Hyypiä, einem früheren Spieler von Weltruf. Ihm vertraut er den Neuaufbau seines KMU an, einen Neuaufbau, der durchaus Anschubhilfe gebrauchen könnte im Cup gegen YB. Aber vielleicht ist der FCZ längst auf gutem Weg, bloss sieht es fast niemand. Wie sagte Canepa letzte Woche im «Tages-Anzeiger»: «Kommen Sie doch im Training vorbei, und schauen Sie sich an, wie gut und intensiv trainiert wird!»


http://www.nzz.ch/sport/fussball/die-za ... 1.18637309

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 10:47 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Oktober 2015, 11:39 
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29.10.2015

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Sami Hyypiä möchte durchatmen

Trainer Sami Hyypiä ist beim FC Zürich erst seit zwei Monaten im Amt. Der frühere Weltklasseverteidiger steht vor dem heutigen Cupachtelfinal bei YB (19.30 Uhr) bereits unter Druck.

Als Sami Hyypiä Ende August in Zürich als neuer Trainer vorgestellt wurde, sagte Ancillo Canepa: «Die Wahl war ganz einfach.»

Als Spieler brachte es der 195 Zentimeter grosse Schlaks zu Weltruhm. In Liverpool war er ein beinharter Verteidiger, ein Leader mit legendärer Willensstärke. Und viel Erfolg. Er gewann die Champions League, den Uefa-Pokal, den FA Cup. 2011 beendete er in Leverkusen die Karriere.

Was Hyypiä aber als Trainer taugt, daran scheiden sich die Geister. Zumindest fehlt es ihm – anders als dem Spieler Hyypiä – noch an Konturen. Zum Start der zweiten Karriere war Sami Hyypiä gleich oben eingestiegen. Im April 2012 wurde er in Leverkusen zum Teamchef ernannt.

Im Sommer bekam der unerfahrene Jungtrainer mit Sascha Lewandowski einen ausgewiesenen Fachmann zur Seite gestellt. Das Duo funktionierte, die Werkself wurde hinter Bayern und Dortmund Dritter. Doch dann entschied Lewandowski, sich aus dem Profifussball zurückzuziehen. Mit ihm ging der Erfolg. Im April der nächsten Saison musste Hyypiä in Leverkusen nach zwölf Spielen mit einem Sieg gehen.

Später, beim englischen Zweitligisten Brighton&Hove Albion, war Hyypiä auch kein Glück beschieden. Nach nur sechs Monaten trat er im Dezember 2014 ernüchtert zurück. Zweifel befielen Canepa darob nicht, der allmächtige FCZ-Präsident hat dem Finnen bezüglich Kaderanpassungen gar eine Carte blanche ausgestellt.

Ablenkung beim Eishockey

Es ist Mittwochmittag, Sami Hyypiä kommt mit dem Velo zum Termin im FCZ-Museum in der Innenstadt. Dass er in den Zürcher Medien nach zwei Monaten bereits in die Kritik geraten ist, überrascht ihn. Er fordert Geduld.

Die Flitterwochen seien nun vorbei, sagt er. «Jetzt kenne ich das Kader besser.» 22 Spieler in 6 sieglosen Partien hat er getestet. Er glaubt, nach dem 2:2 gegen St.Gallen am Wochenende seine Mannschaft in etwa gefunden zu haben.

Für den Fussball, der ihm vorschwebe, müssten sich seine Akteure aber noch im mentalen wie auch im physischen Bereich steigern, meint er. Die Zeit ist aber auch für Hyypiä endlich: Nach 13 Runden liegt der FCZ mit 9 Punkten auf dem letzten Platz.

Beunruhigt wirkt der 105-fache Nationalspieler darob nicht, er wirkt überzeugt von sich. «Ich glaube an harte Arbeit», sagt er einmal. Die momentane Situation sei aber schwer für ihn. «Ich überlege mir Tag und Nacht, was ich anders machen kann.» Viel zu oft sei er in seinem Büro anzutreffen.

Dabei könne er die Arbeit erst effektiv gestalten, wenn er über Ablenkung verfüge. Ohne Frau und Kinder, die noch in Finnland wohnten, fehle ihm diese bisher, sagt Hyypiä. Deshalb hat er sich nun einem Eishockeyteam angeschlossen. Beim wöchentlichen Training könne er den Alltag vergessen.

Endspiel in Bern

Damals, im August, bei der Bekanntgabe von Sami Hyypiäs Engagement, schwärmte Canepa von der Aura, dem Charakter des finnischen Trainers. Liess er sich davon etwa verleiten?

Sami Hyypiä sagt nun: «Der Cup ist die einzige Möglichkeit, in dieser Saison noch etwas zu gewinnen.» Er nennt den heutigen Achtelfinal bei YB deshalb ein Endspiel. Ein Sieg würde ihm zwar keinen Titel einbringen. Aber eine Verschnaufpause.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19356336

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