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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 7. August 2015, 12:26 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Freitag 14. August 2015, 14:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 11. August 2015, 16:30 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Europa-League-Playoff YB - Karabach: Infos zum VorverkaufAm Donnerstag, 20. August 2015, um 20.00 Uhr spielt der BSC Young Boys im Stade de Suisse im Rahmen der Europa-League-Playoffs gegen den aserbaidschanischen Meister FC Karabach Agdam (Qarabag FK). Beim Heimspiel gegen Karabach am 20. August 2015, bei dem die Abonnemente nicht gültig sind, profitieren die Dauerkarten-Besitzerinnen und -Besitzer von einem Rabatt von 30 Prozent auf ihrem Platz. Infos zu den Preisen, zum Vorverkauf und zum Vorkaufsrecht für Abobesitzer gibt es hier. http://www.bscyb.ch/yb-karabach 
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 17. August 2015, 18:59 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB - Karabach am Donnerstag
Kräftemessen mit dem aserbaidschanischen Meister
Der BSC Young Boys trifft am Donnerstag in den Europa-League-Playoffs auf ein interessantes Team aus einer hierzulande unbekannten Region. Der FC Karabach Agdam ist ein aserbaidschanischer Fussballclub, der in den letzten Jahren im Europacup für Aufsehen sorgte und zuletzt zweimal in Serie Meister wurde.
Die Infos zum Ticketverkauf sind hier zu finden: Vorverkauf YB - Karabach
Wussten Sie, dass...
...Karabach seit 2009 ununterbrochen im Europacup spielt? In der letzten Saison erreichte der FC Karabach sogar die Gruppenphase der Europa League, belegte hinter Inter Mailand und Dnipro Dnipropetrowsk den dritten Platz und schied auf höchst unglückliche Weise aus. Im letzten Gruppenspiel gegen Inter wurde Karabach in der Nachspielzeit ein reguläres Tor aberkannt. Der Treffer hätte dem aserbaidschanischen Meister fürs Weiterkommen gereicht – der spätere Europa-League-Finalist Dnipro wäre ausgeschieden.
...im Jahr 2014 ein Schweizer Spieler für den FC Karabach spielte? Innocent Emeghara, der 9-fache Schweizer Internationale, kam Ende 2014 zu acht Einsätzen mit Karabach. Dabei erzielte er fünf Tore.
...Karabach in der Champions-League-Qualifikation knapp an Celtic Glasgow scheiterte? Das Hinspiel endete torlos, das Rückspiel in Schottland gewann Celtic knapp mit 1:0.
...der FC Karabach Agdam seit 1993 in Baku beheimatet ist? Die Stadt Agdam wurde von der armenischen Armee besetzt und zerstört. Heute ist Agdam eine Geisterstadt, in der nur noch wenige Siedler leben.
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2015, 11:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.08.2015  Zitat: Millionenspiele für die Young Boys
YB trifft am Donnerstag im Playoff-Hinspiel zur Europa League auf Karabach Agdam. Es geht für den kriselnden Berner Klub um enorm viel – sportlich, aber auch finanziell.
Inmitten allergrösster Turbulenzen steuern die Young Boys auf die zwei wichtigsten Partien der Saison zu. Am Donnerstag empfangen sie im Playoff-Hinspiel zur Europa League den aserbaidschanischen Meister Karabach Agdam, eine Woche später folgt auswärts das Rückspiel. Karabach ist als fünfmaliger Meister und Cupsieger eine Fussballmacht in Aserbeidschan – und erreichte letzte Saison wie YB die Europa League (6 Punkte gegen Inter Mailand, St. Etienne und Dnjepr Dnejpropetrowsk). «Das wird keine einfache Aufgabe», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel. «Karabach ist ein international erfahrenes Team, das wenig Gegentore erhält.»
Uefa zahlt 64 Prozent mehr
Für YB geht es in den Partien gegen Karabach um das erste Saisonziel, das Erreichen einer europäischen Gruppenphase. Einerseits. Denn andererseits geht es darum, den wirtschaftlichen Schaden in dieser Saison im Rahmen zu halten. Und bei einem Weiterkommen dürften die Young Boys am Ende wie letzte Saison mindestens 5 Millionen Franken einnehmen, vermutlich werden es mehr sein – je nach Attraktivität der Gegner. «Es wäre für uns sehr wichtig, die Playoffs zu überstehen», sagt Hanspeter Kienberger, YB-Verwaltungsratspräsident. Und Bickel meint: «Wir wissen, was gegen Karabach auf dem Spiel steht.»
Die Europa League steht ja krass im Schatten der grossen, glänzenden, grossartigen Champions League – wurde zuletzt aber deutlich aufgewertet. Der Europäische Fussballverband (Uefa) schüttet in der Champions League und Europa League ab dieser Saison während drei Jahren bis 2018 je rund 1,76 Milliarden Franken aus. Dabei gehen etwa 1,35 Milliarden an die Teams der Königsklasse, was einer Steigerung von 25 Prozent entspricht. Sogar 64 Prozent höhere Start- und Siegprämien dürfen die Teilnehmer der Europa League verbuchen: 410 Millionen statt bislang 262 Millionen.
FC Basel deutlich weiter
Ein paar weitere Kennzahlen verdeutlichen die Steigerung der Preisgelder, die vor allem dank des beliebten Zugpferds Champions League und dessen gewaltigen Werbe- und TV-Einnahmen möglich wurden. Im Sternenwettbewerb erhält der Sieger ab 2016 allein für seinen Finaltriumph 16,2 Millionen Franken statt wie bisher 11 Millionen. Und das Startgeld wurde von etwa 9,5 Millionen auf knapp 13 Millionen erhöht. In der Europa League erhält jeder Teilnehmer neu 2,6 statt 1,4 Millionen garantiert. Hinzu kommen Punkteprämien – und für die Vereine die individuellen Erlöse aus den Heimspielen. Der Sieger im zweitklassigen Europacup erhält übrigens neu rund 7,5 Millionen Franken statt knapp 6 Millionen.
So weit denken die Young Boys nicht. Und im Vergleich zum FC Basel geraten sie nicht nur sportlich, sondern auch ökonomisch immer stärker ins Hintertreffen. «Die Basler konnten zuletzt natürlich mit ganz anderen Einnahmen aus der Champions League planen», sagt Kienberger.
Bald YB-Spielerverkäufe
YB wäre schon mal froh, in diesem Sommer zum bereits vierten Mal seit 2010 die Europa League zu erreichen. Zudem muss Fredy Bickel fürs Geschäftsjahr 2015 nach Vorgabe der YB-Besitzer eine ausgeglichene Transferrechnung präsentieren. Nach den Ausgaben von mehr als sechs Millionen Franken für Miralem Sulejmani und Loris Benito (beide von Benfica Lissabon) also ist mit Verkäufen in den nächsten Monaten zu rechnen.
Möglicherweise wird ein Transfer für nächsten Sommer bereits im Dezember fixiert, damit er dem aktuellen Budget zugerechnet werden kann. Kandidaten, um bald ins Ausland zu gehen, sind Goalie Yvon Mvogo sowie Milan Vilotic, Sékou Sanogo, Renato Steffen und vielleicht Florent Hadergjonaj, Jan Lecjaks und Yuya Kubo. Gute Auftritte im Europacup würden helfen, den Marktwert der YB-Spieler zu steigern. Zumal die Auftritte gegen Karabach nur vorläufig die wichtigsten Partien der Saison sein sollen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14475465
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2015, 15:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.08.2015  Zitat: Dribbling um den Karabach-Krieg
Der FC Karabach Agdam, der Gegner der Young Boys in den Europa-League-Playoffs, ist ein kriegsversehrter Verein: Der Klub spielt stets im Exil in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku.
Agdam war eine blühende Kleinstadt im Berggebiet Karabach zwischen Kaspischem und Schwarzem Meer, als man 1951 mit der Gründung des «Qarabag Futbol Klubu» fussballerische Ambitionen zu hegen begann. International bekannt allerdings wurde Agdam 1993 als «Mini-Hiroshima des Kaukasus», weil die Stadt im Krieg zwischen Armenien und Aserbeidschan um Karabach zerstört wurde.
Bis heute ist Agdam eine tote, praktisch unbewohnte Geistersiedlung, besetzt von Armenien. Der FC Karabach Agdam jedoch, der morgen Donnerstagabend in Bern antritt, lebt.
Obschon er nie in seinem wirklichen Heimstadion spielen kann, ist der FC Karabach Agdam heute eine zumindest kleine Nummer im europäischen Fussballgeschäft. Die internationalen Auftritte kommen der politischen Propaganda des aserbaidschanischen Herrschers Ilham Aliyev gelegen, der den schwelenden Karabach-Konflikt immer stärker befeuert.
Krieg und Fussball
Der langwierige Krieg zwischen den Nachbarländern Aserbeidschan und Armenien um den fruchtbaren, vulkanischen Karabach, der die Identität des FC Karabach Agdam bestimmt, entstand so: Bereits 1918 kam es in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku zu Massakern von russisch-armenischen Truppen an Aserbaidschanern, als Racheakte zu Morden an Armeniern.
1923 bestimmte der Sowjetherrscher Stalin, dass der hauptsächlich von Armeniern besiedelte Karabach zwar einen Autonomiestatus erhielt, aber der aserbaidschanischen Sowjetrepublik zugeschlagen wurde.
1988 lancierten Armenier in Karabach eine Unabhängigkeitsbewegung, und nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 stürzten sich Armenien und Aserbeidschan in einen Krieg mit 30'000 Toten und über einer Million Vertriebenen. Militärisch fügte das arme Armenien dem grösseren, reicheren und hochgerüsteten Aserbeidschan im Karabach eine traumatische Niederlage zu.
Seit 1994 gilt ein Waffenstillstand, der bis heute fast täglich verletzt wird. Armenien kontrolliert die von keinem Land anerkannte Republik Karabach und hält zusätzlich sieben um Karabach gelegene aserbaidschanische Provinzen besetzt, aus denen die Einwohner grösstenteils vertrieben worden sind.
In dieser Pufferzone liegt Agdam, und im Mai 1993, als der FC Karabach mit einem Sieg im Halbfinal den Grundstein zu seinem späteren Cuptriumph legte, fand dort das letzte Fussballspiel statt. Zwei Monate später eroberten armenische Truppen Agdam. Der«Qarabag Futbol FK» hatte gerade ein Auswärtsspiel.
Heute trägt Karabach Agdam seine Heimspiele in Baku aus. Viele Fans sind Vertriebene aus dem Karabach, die in behelfsmässigen Siedlungen im Westen des Landes leben und in Bussen Hunderte von Kilometern zu den Heimspielen reisen.
Vergiftetes Klima
Der «Qarabag Futbol FK» verkörpert die offene Wunde Aserbaidschans, die Karabach heisst. Der autoritäre aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev nutzt die Auftritte dieser «vertriebenen» Mannschaft in Europa, um seinen aggressiven Kurs zu legitimieren: Er hat die militärische Rückeroberung des Karabach per Twitter angekündigt.
Das Klima ist vergiftet. Wer die Fussballgeschichte von Agdam erzählt, gilt in den Augen vieler Armenier als aserbaidschanischer Propagandist. Wer Fragen zur politischen Instrumentalisierung des Klubs stellt, tritt in Aserbeidschan ins Abseits. Thomas de Waal arbeitet für die Carnegie-Stiftung in Washington und ist einer der besten Kenner des Karabach-Konflikts. Weder Armenien noch Aserbeidschan, sagt er, könnten die Verantwortung für diesen Krieg abstreiten. Eine Lösung sei in weiter Ferne. Er sei kritisch zu vielem, was in Aserbeidschan passiere, hält er auf Anfrage fest, aber was der FC Karabach Agdam leiste, habe vor allem «mit sportlichem und menschlichem Engagement zu tun und nicht mit Staatspropaganda».
Der niederländische Journalist Arthur Huizinga, der die Geschichte von Karabach Agdam minutiös aufgearbeitet hat, sieht im Team, das sich durch den jahrelangen Krieg nicht vom Spiel abhalten liess und lässt, eine kleine Hoffnung für die Menschlichkeit. Vorerst auf dem Fussballfeld. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22171542
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2015, 15:48 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB vor dem Spiel gegen Karabach
BSC Young Boys - FC Karabach Agdam, Donnerstag, 20. August 2015, 20:00 Uhr, Stade de Suisse. Abwesende Spieler: Renato Steffen (krank), Loris Benito (rekonvaleszent), Alexander Gerndt, Sékou Sanogo, Taulant Seferi (verletzt).
Einsatz fraglich: Guillaume Hoarau. Vorverkaufsstand: 5'000. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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JFK
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2015, 18:02 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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Zitat: Einsatz fraglich: Guillaume Hoarau. warum? der hatte doch mit der roten karten genügend zeit sich zu schonen?
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. August 2015, 09:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.08.2015  Zitat: YB empfängt Karabach: Grosse Chance, grosser Druck
Am Donnerstag treffen die Young Boys in den Europa-League-Playoffs zuhause auf Karabach Agdam. Nach dem durchzogenen Saisonstart sind die Berner unter Zugzwang.
Es sind turbulente Tage in Bern. In der Champions-League-Qualifikation war Monaco mindestens eine Nummer zu gross. In der Meisterschaft hinken die Young Boys mit nur 6 Punkten aus 5 Spielen den eigenen Ansprüchen hinterher. Und mit dem 2:1-Sieg über Kriens ist YB nur knapp an einer neuerlichen Cup-Blamage vorbeigeschrammt.
Eine umso grössere Bedeutung kommt der Playoff-Paarung gegen Karabach Agdam zu. Mit einem Weiterkommen würden sich die Young Boys für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren. Gute Voraussetzungen also für einen sauberen Neustart unter dem Nachfolger des Anfang August entlassenen Uli Forte. Ob dies nun Interimstrainer Harald Gämperle als dauerhafte Lösung oder sonst jemand ist, sei dahingestellt.
Es locken die «Honigtöpfe» der Europa League
Verpassen die Berner allerdings die Gruppenphase, würden dem Klub neben dem sportlichen Scheitern mindestens 5 Millionen Franken durch die Lappen gehen. Ein Batzen, den YB zur Reduzierung seines Defizits gut gebrauchen könnte. Es steht einiges auf dem Spiel gegen Karabach.
Karabachs Heimstärke
Im Stade de Suisse sind die Young Boys zwar Favorit, Laufkundschaft ist der 5-fache Meister und Cupsieger aus Aserbaidschan aber keineswegs.
Besonders auf eigenem Terrain wird Karabach schwer zu bezwingen sein. Seit 2009 hat die Mannschaft in 22 Europacup-Heimspielen nur 3 Mal verloren: Gegen Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und Dnjepr Dnjepropetrowsk. http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... sser-druck
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. August 2015, 09:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2015  Zitat: Osteuropäische Hürden für YB und Thun
Für die Young Boys und den FC Thun geht es heute Abend darum, sich in den Hinspielen der Europa-League-Play-offs eine gute Ausgangslage zu verschaffen. YB empfängt Karabach Agdam, Thun spielt in Prag.
Die die Europa-League-Play-offs können für YB zweierlei Wirkung haben. Das Weiterkommen gegen Karabach Agdam aus Aserbaidschan ermöglicht dem Nachfolger des am 6. August entlassenen Uli Forte einen sauberen Aufbau für seine Amtszeit. Es wäre nach turbulenten Wochen mit dem durchzogenen Start in die Meisterschaft, dem klaren Out in der Champions-League-Qualifikation gegen Monaco und dem 2:1-Sieg im Cup in Kriens gewissermassen ein Neustart unter Mister X. Dieser wird seit Montag offiziell gesucht, gemäss «Berner Zeitung» haben sich der Sportchef Fredy Bickel und der Sportausschuss auf eine Liste von Kandidaten geeinigt.
Was aber passiert, wenn die Young Boys den vierten Einzug in die Gruppenphase verpassen, will man sich in Bern lieber nicht ausmalen. Es wären sportlich ziemlich ungünstige Voraussetzungen für die «reglementskonforme Lösung», die gemäss dem Schweizerischen Fussballverband spätestens 20 Tage nach dem Wechsel präsentiert werden muss. Sollte sich YB dafür entscheiden, dem interimistisch zum Chef beförderten Assistenten Harald Gämperle die Verantwortung dauerhaft zu übertragen, würde eine Sonderregelung greifen, weil der Ostschweizer nächstens die Uefa-Pro-Lizenz erhalten soll.
Für YB geht es neben Prestige und dem Zurückgewinnen des Vertrauens des Publikums um rund fünf Millionen Franken, die der Verein zur Reduzierung des Defizits gut gebrauchen könnte. Bis gestern wurden für das Heimspiel gegen Karabach (ab 20 Uhr im Live-Ticker) erst 5000 Tickets abgesetzt. Eine zweistellige Zuschauerzahl wird es angesichts des unbekannten und wenig attraktiven Gegners nicht geben. Die Young Boys setzten als Richtwert die 7927 Fans, die vor einem Jahr das Play-off-Heimspiel gegen die Ungarn aus Debrecen im Stadion verfolgt hatten.
Karabach Agdam mag für zentraleuropäische Ohren exotisch tönen, eine Rarität sind Europacup-Auftritte des fünffachen Meisters und Cup-Siegers aus Aserbaidschan aber längst nicht mehr. Jener im Stade de Suisse wird der 55. sein. Von sich reden machte der temporäre Arbeitgeber des Schweizer Stürmers Innocent Emeghara (fünf Tore in acht Liga-Spielen der ersten Saisonhälfte 2014/15) primär in seinen Heimpartien. Im «Exil» in Baku, wohin der Verein nach der Zerstörung der Stadt vor 22 Jahren ausgewichen ist, hat die Mannschaft aus der weltgrössten Geisterstadt seit 2009 in 22 Spielen nur gegen drei Teams verloren: gegen Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und gegen den diesjährigen Finalisten Dnjepr Dnjepropetrowsk.
Europa-League-Playoffs. Hinspiele:
Young Boys - Karabach Agdam (Aser). - 20.00 Uhr. - Schiedsrichter Besborodow (Russ).
Mögliche Aufstellung von YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, von Bergen, Lecjaks; Gajic; Sulejmani, Bertone, Kubo, Nuzzolo; Tabakovic. - Abwesend: Gerndt, Sanogo, Seferi (alle verletzt), Steffen (krank). - Fraglich: Benito, Hoarau. http://www.nzz.ch/sport/fussball/osteur ... 1.18598851
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 20. August 2015, 09:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.08.2015  Zitat: Das Europacup-Feuer lodert nur im Team
YB könnte am Donnerstag gegen Karabach den ersten Schritt Richtung Europa-League-Gruppenphase machen. Das Publikum interessierts wenig.
Ob es die Young Boys erneut in die Europa League schaffen oder nicht, scheint die Fans im Bern nicht gross zu beschäftigen. Trotz moderaten Preisen konnten bis gestern erst 5000 Tickets für das Playoff-Heimspiel gegen den FC Karabach verkauft werden. Und weil die Saisonkarten nicht gültig sind, droht der heutigen Partie im Stade de Suisse ein ziemlich trister Rahmen. Im Playoff vor einem Jahr waren es 7929 Zuschauer gewesen, die das 3:1 im Hinspiel gegen Debrecen live miterlebten. Bei YB hofft man, dass wenigstens diese bescheidene Marke dank gutem Absatz an der Tageskasse noch übertroffen wird.
Dass in Bern nicht gerade Europacup-Euphorie herrscht, hat wesentlich mit den durchzogenen Leistungen der Mannschaft im ersten Monat der Saison zu tun. Das streitet Leonardo Bertone nicht ab, er will sich damit aber nicht lange aufhalten: «Wir wollen wieder in die Gruppenphase der Europa League, nur das zählt, nur darauf konzentrieren wir uns im Team.» Der 20-Jährige hat die schönen Momente der letzten Saison nicht vergessen. Wie jenen im Heimspiel gegen Napoli, als ihm spät das Tor zum 2:0 gelang. Damit solche Erlebnisse wieder möglich werden, dürfe YB im Heimspiel «nichts anbrennen lassen».
Dass die ungeklärte Trainerfrage die Mannschaft verunsichern könnte, glaubt der Mittelfeldspieler nicht. Es lohne sich nicht, dafür Zeit zu verschwenden, «von der Trainerfrage dürfen wir uns jetzt nicht ablenken lassen», fordert Bertone. Er selber fühlt sich im 4:1:4:1-System wohler als bei der früheren Formation mit zwei defensiven Zentrumsspielern. «In der neuen Ausrichtung sind wir flexibler. Und ich kann auf der vorderen Mittelfeldposition mehr nach vorne laufen, das mache ich gerne, das passt mir.» Sonst habe sich unter Harald Gämperle noch nicht viel verändert. Das sei allerdings auch nicht möglich gewesen «bei den vielen Spielen innert kurzer Zeit», gibt Bertone zu bedenken.
Die Ungewissheit bei Hoarau
Der YB-Interimstrainer konnte bisher nur bedingt Zeit für sein Team aufwenden, weil er sich schnell ein Bild des heutigen Gegners aus Aserbeidschan machen musste. Gämperle hat den FC Karabach in den beiden Spielen in der Champions-League-Qualifikation gegen Celtic (0:1, 0:0) per Video genauer unter die Lupe genommen.
Weitere Infos steuerte Stéphane Chapuisat bei, der das in Baku beheimatete Team vor Ort beobachet hat. YB trifft heute auf eine «Multikulti-Truppe mit starken Einzelspielern aus verschiedenen Ländern, die sehr kompakt auftritt und nur wenige Gegentore zulässt», fasst Gämperle die gewonnenen Erkenntnisse zusammen. Auch wenn das Erreichen der Gruppenphase eines der Saisonziele ist, «werden wir nicht auf Teufel komm raus stürmen», kündigte er an. Erstes Gebot wird sein, kein Gegentor einzufangen. Der Interimscoach ist überzeugt, dass dieses Playoff-Duell nicht in einem Spiel entschieden wird. Ausserdem sei YB in der Lage, auch auswärts eine gute Leistung abzurufen.
Was die Formation betrifft, beliess er es bei Andeutungen. Das grosse Fragezeichen bei den Bernern ist Guillaume Hoarau. Der Franzose, der zuletzt auf nationaler Ebene zwei Spielsperren absitzen musste, plagt sich weiterhin mit Adduktorenproblemen herum, die nicht abklingen wollen. «Wir entscheiden erst nach einem Test am Spieltag», sagte Gämperle. Es kann also sein, dass der gross gewachsene Stürmer heute in der Startformation steht. Es ist andererseits aber auch möglich, dass er es nicht einmal aufs Matchblatt schafft. Wie Benito, Gerndt, Sanogo und Steffen, die weiterhin nicht zur Verfügung stehen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/24740332
_________________ For Ever
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