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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 16. März 2015, 19:34 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 20. März 2015, 16:54 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau auf YB - ZürichBSC Young Boys - FC Zürich, Sonntag, 22. März 2015, 16:00 Uhr, Stade de Suisse. Verletzte Spieler: Sékou Sanogo, Scott Sutter. Einsatz fraglich: Taulant Seferi. Rekonvaleszent: Matias Vitkieviez, David von Ballmoos. Vorverkaufsstand: 15'400 (davon 10'760 Jahres- und 1'898 Freikarten). Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen, um die Wartezeiten an den Eingängen so kurz wie möglich zu halten. Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. März 2015, 19:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2015  Zitat: Der Arbeiter im Schönwetterteam
Alain Nef spielt am Sonntag mit dem FC Zürich im Verfolgerduell in Bern gegen seinen früheren Klub YB. Der 33-jährige Verteidiger ist eine der letzten Charakterfiguren in der Super League
Die echten Typen, wie man so schön sagt, sie sterben in der Super League aus. Benjamin Huggel, Alex Frei und Christoph Spycher sind nicht mehr aktiv, nach dieser Saison beenden Marco Streller und Stéphane Grichting ihre Karriere, und vielleicht ist dann Alain Nef der letzte Überlebende aus einer irgendwie vergangenen Epoche.
Als die Hierarchien im Team nicht so flach wie heute waren, als es autoritäre Chefs im Kader gab. «Ja, die Zeiten ändern sich», sagt Nef, «die Jungen haben heute eine ganz andere Einstellung. Sie werden früh ins kalte Wasser geworfen. Wir mussten noch ein, zwei Jahre im Nachwuchs warten.»
Wenn Alain Nef von früher spricht, tut er das nicht nostalgisch verklärend, eher pragmatisch. «Ich habe das schon oft erzählt: Wenn es vor einigen Jahren Freistosstrainings gab, stellte ich mich als junger Spieler artig hinter das Tor und warf die Bälle sofort zurück. Heute sagen die jungen Spieler, dass sie selber schiessen wollen. Und das ist gut so.»
Eine Art Urs Fischer 2.0
Alain Nef hat viel erlebt als Fussballer. Er war einer von 90 Kaderspielern, die sich bei Udinese drei Kabinen teilten, er spielte mit Huelva gegen Barcelonas Lionel Messi, er wurde mit Zürich Meister und Cupsieger, stieg zum Nationalspieler auf, verbrachte drei Jahre bei YB, doch jetzt ist er zurück in jener Organisation, die er Heimat nennt. «Ich bin ein FCZler», sagt er, «das war immer so.» Früher sei die Nähe zu den Fans stärker gewesen, ihn habe es nie gestört, mit den Anhängern einen Schwatz abzuhalten.
33 Jahre alt ist Alain Nef vor kurzem geworden, aber das hinderte den FC Zürich nicht daran, seinen Vertrag bis 2017 zu verlängern. «Ich bin fit und kann dem Team helfen», sagt Nef. Gesprochen hat er mit dem Verein längst auch darüber, in welcher Form er dem FCZ nach der Spielerlaufbahn erhalten bleiben könnte. Als Trainer sieht er sich nicht, «denn es ist schwer vorstellbar, Woche für Woche an der Seitenlinie zu stehen». Den C-Trainer-Lehrgang hat er dennoch absolviert, und der Zürcher bringt ja viele Voraussetzungen mit, um einmal als Coach zu arbeiten.
Nef ist, wenn man so möchte, eine Art Urs Fischer 2.0, ein FCZ-Urgestein, loyal, authentisch, zupackend. Aber auch eine Leaderfigur, die vorangeht, die Medienarbeit professionell erledigt und über die Eckballfahne hinausdenkt. Mit Thun-Coach Fischer ist Nef übrigens bestens befreundet, die beiden teilen auch die Vorliebe fürs Fischen.
FCZ tut sich im Winter schwer
Ein harter Arbeiter, der weder sich noch seine Gegenspieler schont, ist Alain Nef sowieso. Bei YB erzählt man sich immer noch mit einer Mischung aus Bewunderung und Schauer, unter welchen Schmerzen Nef teilweise auflief, weil er unter heftigen Achillessehnenbeschwerden litt. «Ich bin hart im Nehmen», sagt Nef und lacht dann, als er meint, das hänge wohl auch mit seiner Position als Verteidiger und seiner Spielweise zusammen. Beim FCZ, den man als Schönwetterteam bezeichnen darf, ist Nef jedenfalls offensichtlich einer der wenigen Akteure, die in der kälteren Jahreszeit nicht weniger Freude an ihrer Tätigkeit haben.
Die Zürcher sind ja jeweils im Frühling und Sommer, wenn die Plätze in prächtigem Zustand sind, deutlich bessere Punktesammler als im Herbst und Winter – immerhin dürfen die Künstler am Sonntag in Bern gegen YB auf Kunstrasen antreten. «Wir legen viel Wert auf Ballbesitz und sind ein spielstarkes Team», sagt Nef, «und derzeit ist es schwieriger, flüssig zu kombinieren.»
Und so erstaunt es nicht, tat sich der FCZ auf tiefem Terrain zuletzt recht schwer. «Die Heimniederlagen gegen Thun und Sion waren unglücklich», sagt Nef, «aber wir sind Dritter und stehen im Cup, wo wir den Titel verteidigen wollen, im Halbfinal.»
Die Kinder als Fanklub
Der fünffache Nationalspieler (1 Tor) Nef geniesst das Privileg eines ganz besonderen Fanklubs. Sohn und Tochter tragen an den FCZ-Heimspielen jeweils ein Alain-Nef-Shirt. «Die Tochter ist erst 3 Jahre alt, sie wird das Leibchen wohl ein wenig länger als der Sohn nicht wechseln.» Es könne aber gut sein, meint Nef lachend, dass der 6-jährige Sohn bald mehr auf Fussballer stehe, die mit Toren und Tricks brillieren. Und beim FCZ hat es mit Yassine Chikhaoui und Davide Chiumiento ja grossartige Techniker im Team. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27782950
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1898
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Verfasst: Samstag 21. März 2015, 01:39 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. März 2015, 08:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.03.2015  Zitat: Selbstkritischer Chiumiento
Der FCZ-Mittelfeldspieler meldet sich fit für das Spiel bei YB. Und sagt: «Die Rückrunde war bis jetzt nicht gut.»
Als sich der FCZ in die Winterpause verabschiedete, sah die Tabelle so aus, dass Urs Meier sagen durfte: «Wir sind auf Kurs.» Seine Mannschaft lag auf Platz 2, dank des besseren Torverhältnisses vor den punktgleichen Young Boys. Dann aber brach das neue Jahr an, in dem die Zürcher die Berner vorbeiziehen lassen mussten, was sich vor allem mit der Heimschwäche erklären lässt: 0:1 gegen Thun, 0:0 gegen Aarau, 0:1 gegen Sion. Allerdings geht die Selbstkritik von Davide Chiumiento weiter: «Wir haben bis jetzt insgesamt keine gute Rückrunde absolviert. Es wird kein Spieler behaupten, dass er zufrieden ist.»
Der Mittelfeldspieler ist von einer Fussverletzung genesen, die er gegen Aarau erlitten hatte. Nun steht er morgen wieder im Aufgebot, wenn es gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber YB geht. «Wir sollten wieder vermehrt auf uns statt auf die Gegner schauen», sagt Chiumiento, wobei das gerade in dieser Begegnung schwerfallen dürfte. Bei einer Niederlage würde der Rückstand auf sieben Punkte anwachsen. «Verlieren verboten» hat Trainer Meier darum als Devise ausgegeben, «wenn wir den zweiten Platz im Auge behalten wollen, können wir es uns nicht leisten, ohne Lohn heimzufahren.»
YB: Bickel im Zwiespalt
Nur, der Gegner hat seit dem 2. November und dem 0:1 gegen Vaduz vieles richtig gemacht, aus elf Spielen 27 Punkte gewonnen. In Zahlen: 8 Siege, 3 Remis, 0 Niederlagen. Das ist wohl eine schöne Bilanz, aber der FC Basel ist immer noch ein Stück entfernt. Das bringt die Gefühlswelt von YB-Sportchef Fredy Bickel durcheinander. Einerseits liefert ihm die Serie der Ungeschlagenheit den Beleg dafür, dass «etwas wächst». Anderseits hilft sie ihm nicht über den Ärger hinweg, dass in dieser Saison leichtfertig zu viele Punkte liegen gelassen worden sind. Gegen Aarau etwa resultierten aus 3 Partien statt 9 nur deren 2.
Bickel will YB zwar nicht ganz aus dem Titelrennen reden. Er geht aber davon aus, dass die Meisterschaft zum sechsten Mal in Serie nach Basel geht – auch wenn der FCB keinen unwiderstehlichen Eindruck hinterlässt: «Unter normalen Umständen wird das wieder so sein. Die Realität ist eben die, dass offensichtlich kein Konkurrent bereit ist, Anzeichen von Schwächen der Basler auszunützen.» YB konzentriert sich primär auf den Kampf um Platz 2, «und darum», sagt Bickel, «ist dieser Sonntag für uns von so enormer Bedeutung».
Voraussichtliche FCZ-Aufstellung: Da Costa; Nef, Kecojevic, Djimsiti; Schneuwly, Kukeli; Buff, Chiumiento, Schönbächler; Chikhaoui, Etoundi. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Se ... y/27830828
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Samstag 21. März 2015, 08:42 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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----------------------mvogo------------------------ hadergjonaj----vilotic-------von bergen-------lecjaks ---------------bertone----------gajic--------------- steffen--------------gerndt ------------------nuzzolo ---------------------hoarau-------------------------
yb - fc zürich 2:1
nuzoolo, hoarau
18'500
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shalako
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Verfasst: Montag 23. März 2015, 09:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.03.2015  Zitat: Ein erster
Final um Platz 2
YB kann sich in der 25. Runde mit einem Sieg um 7 Punkte vom FC Zürich absetzen.
Für Uli Forte ist es «eines der wichtigsten Spiele der Saison, wenn seine Young Boys am Sonntag (16.00) im Vergleich Zweiter gegen Dritter den FC Zürich empfangen. Der YB-Trainer findet, dass die Spitzenpaarung «25'000 Zuschauer verdienen würde», weil YB schon seit 11 Spielen ungeschlagen sei, in den letzten 5 Heimspielen 5 Siege verbucht und 17 Tore erzielt habe und nun die Chance bestehe, den FCZ mit einem Sieg bereits um 7 Punkte zu distanzieren. Auch wenn diese Zahlen Respekt verdienen: So viele Zuschauer, wie Forte hofft, sind nicht zu erwarten. 15'400 Tickets wurden bis gestern abgesetzt, gerechnet wird mit 18'000 bis 20'000 Besuchern.
Der YB-Trainer, der bis auf Sanogo, Sutter und Seferi wieder auf alle Spieler zurückgreifen kann, fordert von seinem Team ein ganz anderes Auftreten als beim 1:1 in Aarau. «Wir waren in allen Belangen ungenügend, nur 10 starke Minuten reichen nicht», sagt Forte. Gegen den FCZ will er mit seiner Mannschaft die Gelegenheit nutzen und einen grossen Schritt Richtung zweiten Platz machen. Bereits weiter, also an das Herausfordern des FC Basel, will Forte nicht denken. «Es zählt für uns nur die Gegenwart, das Spiel gegen den FCZ.»
Sportchef Fredy Bickel will YB zwar nicht ganz aus dem Titelrennen reden. Er geht aber davon aus, dass die Meisterschaft zum sechsten Mal in Serie nach Basel geht – auch wenn der FCB keinen unwiderstehlichen Eindruck hinterlässt: «Unter normalen Umständen wird das wieder so sein. Die Realität ist eben die, dass offensichtlich kein Gegner bereit ist, Anzeichen von Schwächen der Basler auszunützen.» YB konzentriere sich primär auf den Kampf um Platz 2, «und darum», sagt Bickel, «ist dieser Sonntag für uns von so enormer Bedeutung».
Meier: «Verlieren verboten»
Noch wichtiger als für YB ist das Spiel für den FCZ. Als sich die Zürcher in die Winterpause verabschiedeten, sah die Tabelle nämlich so aus, dass Trainer Urs Meier sagen durfte: «Wir sind auf Kurs.» Seine Mannschaft lag auf Platz 2, dank des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen YB. Dann aber brach das neue Jahr an, in dem die Zürcher die Berner vorbeiziehen lassen mussten, was sich vor allem mit der Heimschwäche erklären lässt: 0:1 gegen Thun, 0:0 gegen Aarau, 0:1 gegen Sion. Allerdings geht die Selbstkritik von Davide Chiumiento weiter: «Wir haben bis jetzt insgesamt keine gute Rückrunde absolviert. Es wird kein Spieler behaupten, dass er zufrieden ist.»
Der Mittelfeldspieler ist von einer Fussverletzung genesen. Nun steht er morgen wieder im Aufgebot, wenn es gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber YB geht. «Wir sollten wieder vermehrt auf uns statt auf die Gegner schauen», sagt Chiumiento, wobei das gerade in dieser Direktbegegnung um Rang 2 aber schwerfallen dürfte. «Verlieren verboten», hat FCZ-Trainer Meier als Devise ausgegeben. «Wenn wir den zweiten Platz im Auge behalten wollen, können wir es uns nicht leisten, am Sonntag ohne Lohn heimzufahren.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ei ... y/20951368
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shalako
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Verfasst: Montag 23. März 2015, 09:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.03.2015  Zitat: Noch längst nicht ausgelernt
Die Konkurrenten heissen Sékou Sanogo und Milan Gajic und haben etliches an Erfahrung vorzuweisen. Leonardo Bertone stachelt das nur noch mehr an, um einen Stammplatz im zentralen YB-Mittelfeld zu kämpfen.
Direkt verwandelte Freistösse? In dieser Disziplin haben sich die Young Boys schon lange nicht mehr mit Ruhm bekleckert. Als Moreno Costanzo noch regelmässig zum Einsatz kam, traf er hie und da mal ins Tor. Seit der Ostschweizer an Aarau ausgeliehen wurde, hat noch gar keiner mit einem ausserhalb des Strafraums ruhenden Ball reüssiert. Höchste Zeit also, an dieser Schwäche zu arbeiten. Diese Woche tat es YBs Freistoss-Fraktion nach Abschluss der offiziellen Trainingseinheiten. Mit mässigem Erfolg. Alexander Gerndt, Florent Hadergjonaj, Jan Lecjaks, Raphaël Nuzzolo und Leonardo Bertone zielten meistens zu hoch oder in die Metallfigurenmauer – oder aber scheiterten mit ihren Schüssen aus 20 bis 22 Metern an Goalie Mvogo.
Am häufigsten traf noch Bertone ins Ziel, was er als nichts Aussergewöhnliches empfand. «Freistösse sind eine meiner Spezialitäten», erklärte er nach Abschluss eines kleinen Wettkampfes um ein Mittagessen. Tief ins Gedächtnis des Mittelfeldspielers eingebrannt hat sich ein Turnier mit der U-18-Auswahl in Lille, als ihm fünf Tore gelangen – alle mittels Freistoss. Wie übrigens auch das erste Tor in der Super League – erzielt gegen den FC Basel im Februar 2014.
Mitglied des «goldenen» Jahrgangs
Leonardo Bertone gehört wie Yvon Mvogo, Florent Hadergjonaj, Michael Frey, Grégory Wüthrich zum «goldenen» YB-Jahrgang 1994. Golden, weil sie allesamt vor dem 20. Altersjahr den Sprung in die Super League geschafft haben. 27 Meisterschaftsspiele hat Bertone bisher für YB bestritten, über 20 weitere in der Europa League, im Cup und mit der U-21-Nationalmannschaft. Das ist viel für den nun 21-Jährigen, der im zentralen Mittelfeld wirkt, wo die Ansprüche besonders hoch sind. Wer sich auf dieser Position behaupten will, muss dirigieren und Bälle erobern können ohne ständig zu foulen, gedanklich sehr schnell sein und das Gespür für öffnende Pässe haben. Er habe sich nie gescheut, Verantwortung zu übernehmen, gibt Bertone zu verstehen.
Uli Forte gefällt, mit welchem Selbstverständnis der jüngste der zentralen Mittelfeldspieler seine Aufgaben wahrnimmt. Leo lasse sich nicht einschüchtern, egal wie der Gegner heisse, so der YB-Coach. Der Hinterkappeler mass sich in dieser Saison mit etlichen starken Kontrahenten; am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben sind ihm die beiden Everton-Akteure Ross Barkley und Darron Gibson: «Ihre Zweikampfstärke und das schnelle Umschalten, sobald sie in Ballbesitz waren, haben mich beeindruckt.» Ohnehin fand Bertone die Europacup-Kampagne «eine äusserst lehrreiche Erfahrung». Gefragt nach dem emotionalen Höhepunkt, muss er nicht lange überlegen. «Das Heimspiel gegen Napoli, die Ambiance, mein spätes Tor zum 2:0. Da hat einfach alles gepasst.»
«Eher ein mentales Problem»
Der Auswärtsmatch in Aarau am letzten Sonntag war quasi das Gegenstück dazu. Beim schmeichelhaften 1:1-Remis gegen die 70 Minuten in Unterzahl spielenden Aargauer passte bei YB wenig bis nichts zusammen. Den Bernern fehlte lange Zeit ein vernünftiger Plan, um den aufopfernd kämpfenden Tabellenletzten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. «Wir bewegten uns zu wenig, und das vertikale Passspiel funktionierte so gut wie nie», kritisiert Bertone, der in Abwesenheit des verletzten Sékou Sanogo im Verbund mit Milan Gajic die Zentrale vor der Abwehrreihe besetzt. Wie andere Akteure kann er nicht schlüssig erklären, wieso die Young Boys bisher in der Rückrunde im eigenen Stadion etliches überzeugender aufgetreten ist als in der Fremde. Die Unterlage sei es jedenfalls nicht. «Wenn schon, ist es eher ein mentales Problem.»
Womit wir beim Bild der geschwellten Brust sind, die bei YB längst nicht so ausgeprägt vorhanden ist wie bei Serienmeister Basel. Um in dieser Disziplin mit der Nummer 1 der Schweiz mithalten zu können, braucht es einiges mehr als ein paar achtbare Resultate in der Gruppenphase der Europa League. Notwendig sind Erfolge in den Direktbegegnungen und eine Dominanz im eigenen Stadion, egal wie der Gegner heisst. Der morgige Widersacher, der FC Zürich, ist der härteste Konkurrent um Platz 2. «Unser Ziel ist es, die Distanz zum FCZ zu vergrössern», sagt Bertone. Mit einem Sieg würde YB die Zürcher bereits um sieben Punkte distanzieren. Was schon ein ordentliches Polster wäre, auch wenn danach immer noch 11 Meisterschaftsrunden zu spielen sind. http://www.derbund.ch/sport/fussball/No ... y/22740305
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 23. März 2015, 09:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.03.2015  Zitat: YB: Symbiose an der SeitenlinieYB-Sportchef Fredy Bickel hält Harald Gämperle für den Besten seines Fachs. Der Assistenztrainer sagt, er könne einen Cheftrainer rasch einschätzen. Vor dem Heimspiel gegen den FCZ (So., 16 Uhr, im Liveticker), bildet er mit Uli Forte ein harmonisches Duo. Harald Gämperle lächelt verlegen, als er gebeten wird, die Aussage zu kommentieren. Der beste Assistenztrainer der Schweiz sei er, sagte YB-Sportchef Fredy Bickel einmal. «Das kann ich nicht beurteilen», beteuert Gämperle, ehe er aber doch unaufgefordert auf seine Vorzüge zu sprechen kommt. Er könne einen Cheftrainer sehr rasch lesen, «was ist seine Philosophie, was mag er, was nicht. Und dann setzte ich es um.» Aber, und das ist dem 46-Jährigen wichtig, er sage auch deutlich, was er denke. «Ich nicke nicht alles durch.» Seit nun bald 15 Jahren steht Gämperle im zweiten Glied, erst bei YB hinter Marco Schällibaum (2000–2003), später in Zürich und Berlin, wo er Lucien Favre assistierte, ehe er zum FCZ zurückkehrte. In der Öffentlichkeit fand Gämperle in all den Jahren kaum statt, gewürdigt wurde meist die Arbeit seiner Chefs. Nur einmal preschte Gämperle vor. Als Favre in Berlin vor der Entlassung gestanden hatte, kritisierte er die Spieler öffentlich scharf. Die deutschen Medien nahmen den Steilpass dankend auf. In der Sache, findet der Ostschweizer, habe er richtig gehandelt. Über die Art und Weise lasse sich aber diskutieren. «Vielleicht war ich zu solidarisch mit Favre.» Jedenfalls kam es nur wenige Tage nach dessen Freistellung zum Bruch mit dem sensiblen Romand. Kein Good Guy, kein Bad GuyFavre, einst filigrane Nummer 10, und Gämperle, ein rustikaler Aussenverteidiger, so unterschiedlich sie als Spieler waren, so verschieden sind sie als Menschen. Dennoch arbeiteten die beiden jahrelang erfolgreich zusammen. «Mit mir lässt es sich aushalten», findet Gämperle. Dennoch, die Art und Weise, wie der Ostschweizer vor 2 Jahren nach Bern zurückkehrte, schien ein gewisses Konfliktpotenzial zu bergen. Gämperle war verpflichtet worden, bevor ein neuer Trainer festgestanden hatte. Es sei zwar schon eine besondere Konstellation gewesen, sagt Gämperle rückblickend, eine Brisanz mag er darin aber nicht erkennen. Zumal er Uli Forte, der knapp einen Monat später bei YB vorgestellt wurde, aus seiner ersten Zeit beim FCZ kannte. Forte coachte damals Red Star, der Zweitligist trainiert auf derselben Sportanlage. «Jeder kennt seine Rolle, wir befinden uns im ständigen Austausch», beschreibt Gämperle die Zusammenarbeit mit dem um 6 Jahre jüngeren Zürcher, dem er einen sehr guten Draht zur Mannschaft attestiert. Dass Forte den Good Guy und er den Bad Guy gebe, will Gämperle aber nicht so verstanden haben. Der Ruf des harten Hundes komme womöglich von früher her. «Heutzutage erreicht man die Spieler anders. Natürlich muss man fordernd sein. Ich sage meine Meinung, gehe aber nie unter die Gürtellinie.» Ambitionen ja, Absichten neinGerade bei der Mentalität erkennt Gämperle aber noch Steigerungspotenzial. Er findet, es fehle zuweilen noch an der letzten Entschlossenheit. Wenn Spieler nach dem 1:1 in Aarau sagen, nun könne man den Punktgewinn gegen Zürich vergolden, bereitet das ihm Mühe. «Gegen kleinere Teams haben wir schlicht zu viele Punkte liegen gelassen.» Die offensive Spielweise des FC Zürich, der am Sonntag im Stade de Suisse (16 Uhr, im Liveticker auf www.bernerzeitung.ch) gastiert, behage YB dagegen wieder mehr. Grundsätzlich stimmt Harald Gämperle die Entwicklung der letzten zwei Jahren aber positiv. Mit einem Titelgewinn mit den Gelb-Schwarzen würde sich für ihn, der in Bern seine Trainerkarriere lanciert hatte, der Kreis schliessen. Dereinst will er selbst ins erste Glied rücken, im Sommer wird er die Uefa-Pro-Lizenz erhalten, die ihm einen Job als Cheftrainer ermöglichte. «Aber», stellt Gämperle klar, «ich bin gerne hier, ich bin gerne Assistent.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20893417
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 23. März 2015, 09:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.03.2015  Zitat: Mini-Krise beim FCZ
Ist Meier kein Chef?
Keinen Plan fürs Spiel, keine Autorität: FCZ-Coach Urs Meier könnte in den nächsten zwei Spielen schon beide Saisonziele verpassen.
Der FCZ steht vor wegweisenden Tagen: Heute das Duell gegen YB – die Vorentscheidung um Platz zwei in der Meisterschaft. FCZ-Trainer Meier: «Verlieren verboten.» Nach der Nati-Pause der Cup-Halbfinal gegen Sion.
Rang zwei in der Meisterschaft und das Erreichen des Cupfinals hatte FCZ-Präsident Ancillo Canepa als Saisonziele herausgegeben. Die letzten FCZ-Auftritte geben aber Anlass zur Sorge.
Im Letzigrund warten die Fans seit drei Spielen auf ein Tor ihrer Mannschaft. Der FCZ tritt ohne erkennbaren Spielpan auf. Und noch schlimmer: Die Autorität von Trainer Urs Meier bröckelt.
So fragte Trainer Meier die Spieler zuletzt in der Halbzeitpause, ob sie so weiterspielen wollten. Meier zu den Spielern: «Ihr müsst mir sagen, wenn ihr etwas ändern wollt.»
Da sich keiner der Profis zu Wort meldete, schickte er die Mannschaft ohne weitere Ansage wieder auf den Platz. Der FCZ verlor die Partie!
Wo blieb der Matchplan?, fragten sich danach die Spieler.
«Er will es allen recht machen», sagt einer zu SonntagsBlick. Ein anderer wählt noch drastischere Worte: «Es kann jeder machen, was er will. Uns fehlen die klaren Ansagen.»
Es allen recht machen zu wollen, ist schwierig bei einem Kader mit 30 Profis. Alleine im Sturm kämpfen fünf Spieler (Chikhaoui, Chermiti, Gavranovic, Etoundi und Sadiku) um zwei Plätze.
Auch das Mittelfeld ist überbevölkert. So muss Oliver Buff mal hinter den Spitzen spielen, dann wieder als Innenverteidiger oder wie zuletzt im rechten Couloir. Wo spielt er wohl heute gegen YB?
Nach der 0:1-Niederlage gegen die Walliser reagierte der Trainer dünnhäutig, als er nach seiner Taktik gefragt wurde. Zu den Vorwürfen der Spieler will er sich gegenüber SonntagsBlick nicht äussern.
SonntagsBlick fragt auch bei Präsident Ancillo Canepa nach: «Spüren Sie Unmut in der Mannschaft? Ist der Kader zu gross? Wie beurteilen Sie die momentane sportliche Situation?»
Canepa lässt schriftlich mitdcrtteilen, er halte diese Fragen für unangemessen. Er werde nicht Stellung nehmen. Einen Tag später gibt Canepa grünes Licht zum Gespräch. Er ist bereit, nächste Woche zu diskutieren.
In den nächsten drei Wochen wird sich zeigen, ob Meier der richtige Chef ist. Denn wenn sein Team gegen YB und Sion verliert, dann hat er die beiden Saisonziele schon im April verfehlt. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 90597.html
_________________ For Ever
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