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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:57 
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Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
FC Thun - BSC Young Boys

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Stockhorn Arena, Thun
Sonntag, 1. März 2015
Zeit: 13:45 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
https://twitter.com/fcthun_official
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html

Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc- ... on/201415/
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2015/03 ... rn/1695323
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1120


Zuletzt geändert von Rino am Montag 10. August 2015, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 19:04 
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Wohnort: In der Brauerei
Stellungnahme zum Spiel in Thun

Durch die Medien haben wir erfahren, dass der Polizeivorsteher der Stadt Thun bei unserem
Gastspiel beim FC Thun Massnahmen aus dem Konkordat angeordnet hat. So ist das Mitbringen von
grossen Schwenkfahnen, Zaunfahnen sowie jegliche Choreomaterialien, inklusive Spruchbänder, verboten.

Einmal mehr zeigt sich, dass sich das Konkordat nicht gegen gewaltbereite Fans richtet, sondern in
erster Linie die Fankultur in all seinen Facetten bedroht. Weiterhin werden diese rein repressiven
Massnahmen dazu benutzt, Wahlkampf zu betreiben und sich als Hardliner in Sicherheitsfragen zu
positionieren, obwohl die handelnden Personen genau wissen, damit die Sicherheit in keinem Masse
zu verbessern.

Wir wissen heute schlicht nicht, wie wir mit dieser Situation umgehen werden und bitten deshalb alle
YB-Fans noch keine Eintrittskarte für dieses Spiel zu kaufen. Wir werden in den nächsten Tagen
informieren, wie wir gedenken das Spiel zu verfolgen. Wir werden in jedem Fall einen Derby-
Treffpunkt bekannt geben.

ZÄME SINGE – ZÄME GWINNE

Ostkurve Bern & gäubschwarzsüchtig

http://www.ostkurve.be/


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 Beitrag Verfasst: Montag 23. Februar 2015, 20:06 
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13.02.2015

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Zitat:
«Es handelt sich nicht um eine Retourkutsche»

Fans reagieren mit Unverständnis, der Thuner Sicherheitsvorsteher wiegelt ab: Für das Fussballspiel FC Thun gegen YB am 1. März gelten für die YB-Fans strengere Regeln.

Das letzte Berner Derby zwischen Thun und YB in der Stockhorn-Arena am 23. November letzten Jahres nutzten die YB-Supporter zur Machtdemonstration. Sie schmuggelten im grossen Stil Pyrotechnika ins Stadion und zeigten so, dass sie von den zusätzlichen Sicherheitsauflagen, die den Thun-Fans für jenes Spiel erteilt worden waren, nichts hielten. Mit den verstärkten Sicherheitsmassnahmen werde Wahlkampf betrieben, so lautete der Vorwurf der Fans an die Adresse der Thuner Behörden. Als Geschenk, hiess es auf einem Transparent, gebe es «rouchegi Chöpf». Dann wurde das Stadion eingenebelt.

Trotz dieser Vorkommnisse betont der Thuner Sicherheitsvorsteher Peter Siegenthaler (SP): «Es handelt sich nicht um eine Retourkutsche für ein früheres Verhalten.» Es sei Zufall, dass das nächste Hoch-Risikospiel der Match gegen YB sei. Im Gästesektor sind am 1. März grosse Fahnen, Transparente oder Choreografien verboten, wie Stadt Thun und FC Thun an einer gemeinsamen Medienkonferenz bekannt gaben.

Fans diskutieren Boykott

Die Fahnen könnten beim Abbrennen von Pyrotechnika zur Tarnung verwendet werden, erklärte Siegenthaler. Kurze Schwenkfahnen dagegen sind zulässig. Im Gästesektor werden die Eingangskontrollen verschärft, um den Schmuggel von pyrotechnischen Gegenständen zu unterbinden. Keine Massnahmen gibt es für den Rest des Stadions. Die Thun-Fans hätten sich zuletzt stets friedlich verhalten, betonte Gemeinderat Siegenthaler. «Deshalb sehe ich nicht ein, warum ich Massnahmen gegen Fans des FC Thun verhängen sollte.» Das Verhalten der Fans diktiere letztlich die Massnahmen, welche verfügt würden.

Die Stadt und der FC Thun betonten am Freitag, dass man sich gemeinsam «für friedliche Spiele» einsetze. Die nächsten fünf Heimspiele wurden bewilligt, spezielle Auflagen gibt es nur für das Spiel gegen YB. Es sei grundsätzlich bedauerlich, wenn keine Choreografien gezeigt werden dürften, sagte YB-Mediensprecher Albert Staudenmann auf Anfrage. In Internetforen wurden die verfügten Auflagen kontrovers diskutiert. Einzelne YB-Fans riefen zu einem Boykott auf.


http://www.derbund.ch/bern/region/Es-ha ... y/26875792

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Februar 2015, 18:14 
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THUN WIRD GÄUBSCHWARZ!

Wie unterdessen allen bekannt sein dürfte, hat die Stadt Thun für
sogenannte Hochrisiko-Spiele zusätzliche Auflagen erlassen. Nachdem
die Massnahmen bei unserem letzten Gastspiel die Heimkurve betrafen,
gelten diese nun ausschliesslich für den Gästesektor. Wir können diese
Auflagen in keiner Weise nachvollziehen und sind gespannt, wie man
beispielsweise gedenkt, „Choreinlagen“ (sic!) verbieten zu können (siehe
Medienmitteilung der Stadt Thun vom 13. Februar 2015). Für uns ist klar:
Die verfügten Massnahmen zielen einzig und alleine auf unsere
Fankultur ab und haben keinen Einfluss auf die Sicherheit im Stadion.

Wir werden uns aber nicht auf diese Provokation einlassen und uns
entsprechend nicht davon abhalten lassen, unsere Mannschaft immer
und überall zu unterstützen. Gerade weil die Behörden am liebsten
hätten, dass keine Gästefans anreisen, werden wir das Spiel im
Gästebereich verfolgen und unsere Mannschaft wie immer lautstark
unterstützen. Mit einem Boykott hätten wir nicht nur unsere Mannschaft
gestraft, sondern auch noch den FC Thun, der für Siegenthalers
Umsetzung des Konkordats „mit Augenmass“ genau so wenig kann wie
unsere Mannschaft.

Wir treffen uns am kommenden Sonntag ab 10:30 Uhr beim Baldachin
und reisen anschliessend gemeinsam nach Thun. Wir fordern alle YB-
Fans auf, kleine, einhändig schwingbare Fahnen mitzunehmen, die laut
den Auflagen erlaubt sind! Wir empfehlen, Tickets für den Gästesektor
zu kaufen, verstehen aber durchaus, wenn man als YB-Fan den
überzogenen Sicherheitsvorkehrungen im Gästesektor aus dem Weg
gehen und entsprechend das Spiel aus einem anderen Sektor aus
verfolgen möchte.

Zeigen wir den Thuner Sicherheitsbehörden, dass wir uns auf ihr
provokatives Spiel nicht eingehen und lassen wir das Stadion in
sämtlichen Sektoren gelbschwarz erstrahlen.

Hopp YB!

Ostkurve Bern & gäubschwarzsüchtig


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 24. Februar 2015, 19:39 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 00:04 
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Extrazug nach Thun

FC Thun - BSC YOUNG BOYS

Sonntag, 1. März 2015, 13:45 Uhr
Stockhorn Arena, Thun

Zum Auswärtsspiel von YB gegen den FC Thun organisieren gäubschwarzsüchtig, die Ostkurve Bern und der BSC YB in Zusammenarbeit mit den SBB am Sonntag, 1. März einen Extrazug nach Thun.

Bern ab 11:48 Uhr
Thun an 12:18 Uhr

Thun ab 16:25 Uhr
Bern an 16:44 Uhr

Das Footballticket ist auf dieser Strecke nicht erhältlich, es muss ein reguläres Zugticket gekauft werden.

Billette für das Spiel gibt es ab Montag, 23. Februar bis Samstag, 28. Februar (14.00 Uhr) im YB-Fanshop im Wankdorf Center. Preis. CHF 26.00

Wegen der kurzen Fahrt nach Thun werden im Zug keine Getränke verkauft.

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert: Auswärtsfahrtenordnung
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/a ... gelung.pdf

Für dieses Spiel wurden von den Thuner Behörden für den Gästesektor spezielle Auflagen erlassen.
http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/B ... 282%29.pdf


Zuletzt geändert von Bierflasche am Mittwoch 25. Februar 2015, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2015, 17:59 
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Gesperrte Spieler:

Hoarau Guillaume
Vilotic Milan


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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Februar 2015, 17:08 
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FC Thun - BSC Young Boys, Sonntag, 1. März 2015, 13:45 Uhr, Stockhorn-Arena

Gesperrt:
Guillaume Hoarau, Milan Vilotic (beide vierte gelbe Karte).

Rekonvaleszent:
Matias Vitkieviez, David Von Ballmoos.

Der YB-Extrazug nach Thun fährt um 11:48 Uhr in Bern ab.

Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live.

--> www.radiogelbschwarz.ch


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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. Februar 2015, 13:14 
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28.02.2015

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Zitat:
Wenig Lust auf das Dessert

YB vermochte gegen Everton nicht mehr an die Leistungen der Gruppenphase anzuknüpfen. Die Gedanken der Spieler drehen sich um die Super League, wo es am Sonntag zum FC Thun geht.

Die Europa-League-Kampagne 2014/15 des BSC YB ist in Liverpool erwartungsgemäss zu Ende gegangen. Der FC Everton, obwohl in der heimischen Liga mit erheblichen Problemen, war in den Sechzehntelfinals eine Nummer zu gross für die Berner. Diese haben keine wieselflinken Aussenverteidiger wie Coleman, Oviedo oder Garbutt. Sie haben im ­zentralen Mittelfeld wohl Sekou Sanogo, doch im Vergleich zu Naismith, Evertons Vorkämpfer und Perpetuum mobile, ist der Ivorer eine kleine Nummer. Und selbst Guillaume Hoarau, der im helvetischen Fussball innert wenigen Monaten eine herausragende Rolle eingenommen hat, besitzt nicht die Klasse eines Romelu Lukaku, der YB fast im Alleingang von der europäischen Bühne vertrieb.

«Viel Lehrgeld bezahlt»

Die Vergleiche mögen ein bisschen unfair sein, wenn man weiss, über welche ­finanziellen Möglichkeiten Everton dank eines äusserst lukrativen TV-Ver­trags (123 Millionen Franken in der Saison 2013/14) verfügt. Dennoch wäre gegen die Engländer mehr drin gewesen als ein ernüchterndes Gesamtskore von 2:7 nach etwas mehr als 180 Spielminuten. «Wir haben viel Lehrgeld bezahlt», resümierte YB-Trainer Uli Forte vor dem Rückflug in die Schweiz.

Er war mit dem Abschluss auf der europäischen Bühne zu Recht nicht zufrieden, weil sein Team zweimal keine Topleistung hatte abrufen können. Das Dessert, von dem Forte vor den Sechzehntelfinals gesprochen hatte, fand bei seinen Spielern nicht richtig Anklang. Im Stade de Suisse ­traten sie viel zu passiv und zögerlich auf; vorgestern Abend im Goodison Park wurden sie nach einer ­kecken Startphase übermütig und liessen sich durch schnelle Kontervorstösse etwas gar leicht überlisten.

Ein Schelm, wer behauptet, die Young Boys seien nach dem Hauptgang (die geglückte Gruppenphase) gesättigt gewesen und hätten den Fokus ausschliesslich auf die Super League gerichtet gehabt. Was unbestritten ist: Der Meisterschaftsbetrieb hat ganz klar Priorität, was vom Trainer und den Spielern immer wieder betont wurde.

Am offensichtlichsten war es letzten Sonntag, als die Berner gegen Basel rannten, kämpften und grätschten, als gebe es kein ­Morgen. Der 4:2-Erfolg bestärkte Forte, beim Rückspiel in Liverpool einige Stammkräfte zu schonen. Dies im Hinblick auf die nächste schwierige Aufgabe in der Super League, das Derby gegen den FC Thun. So nahmen Mvogo, von Bergen, Gajic, Steffen und Gerndt im Goodison Park auf der Ersatzbank oder Tribüne Platz. Sie alle werden morgen in der Stockhorn-Arena in die Startformation zurückkehren.

Im Derby ohne Vilotic und Hoarau

YB hat zwei gewichtige Absenzen zu verkraften: Vilotic und Hoarau sitzen je eine Gelbsperre ab. Den Platz des serbischen Innenverteidigers übernimmt ­Rochat. Im Sturmzentrum ist sich Forte noch nicht sicher, ob er Afum, Kubo oder Gerndt das Vertrauen schenken soll. «Das wird wie meistens ein Bauch­ent­scheid sein.» Der Coach ist überzeugt, dass die Kohlehydratspeicher ­seiner Fussballer wieder gefüllt sind für das zähe Ringen mit den Thunern. «Das ist auch nötig, denn der kleine Bruder fordert uns immer alles ab.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/We ... y/25085525

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 Beitrag Verfasst: Samstag 28. Februar 2015, 13:15 
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28.02.2015

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Zitat:
Sehnsucht nach weiteren Auslandsreisen

Nach dem Ausscheiden im Europacup geht es für YB am Sonntag mit dem Derby in Thun weiter. Die Stadtberner müssen sich in der Defensive deutlich steigern.

YB, wie es verliert, lacht und feiert. Die winzige Hoffnung auf ein Weiterkommen in den Sechzehntelfinals der Europa League lebte gegen Everton vorgestern zwar bloss 25 Minuten, dennoch sang die gelb-schwarze Gemeinde im Goodison Park die gesamte Spielzeit leidenschaftlich. Die beeindruckten Anhänger Evertons spendeten den fast 2000 Gästefans mehrmals Szenenapplaus, in den englischen Medien sowie auf Twitter wurde nicht mit Sonderlob für den Einsatz der Berner Supporter gespart. Es hiess sogar, eine derart gute Stimmung hätten Fans eines Gästeteams seit Jahrzehnten nicht mehr im Goodison Park verbreitet.

Und so verliess ein Grossteil der Berner Fans Liverpool trotz der 1:3-Niederlage mit einem Lächeln im Gesicht – und mit Erinnerungen an einen für sie unvergesslichen Abend.

Kampf um Rang 2

Aus sportlicher Sicht jedoch blicken die Young Boys frustriert auf ihre letzten kontinentalen Auftritte zurück. Gleich mit dem Gesamtskore von 2:7 schieden die hoffnungslos unterlegenen Berner gegen einen keineswegs restlos überzeugenden Gegner aus. Das in dieser Spielzeit grösstenteils enttäuschende Everton erwies sich als deutlich zu stark, insbesondere der aussergewöhnlich begabte Angreifer Romelu Lukaku deckte die Mängel in der fehlerhaften YB-Defensive schonungslos auf. Uli Forte, Coach der Young Boys, gibt unumwunden zu: «Auf diesem Niveau muss man besser verteidigen, sonst erhält man so viele Gegentore.»

Nun kann sich YB auf die Meisterschaft konzentrieren, wo die Aussichten nach 22 Punkten aus 8 Partien reizvoll sind. Leader Basel, noch in Champions League und Cup engagiert, liegt bloss 5 Punkte voraus. Will YB den Serienmeister fordern, muss die Abwehrarbeit massiv verbessert werden – in den fünf Partien seit der Winterpause resultierten 12 Gegentore. Bei den Young Boys steht ohnehin der Kampf mit Zürich um Rang 2 im Vordergrund, der Zweite der Super League darf auch an der Qualifikation zur Königsklasse teilnehmen.

Erfolg für die Schweiz

Mit ihren im letzten Herbst teilweise sehr starken Vorstellungen trugen die Young Boys zu einer für den Schweizer Fussball erfreulichen Nachricht bei: Im Uefa-Fünfjahresranking ist die Schweiz – vor allem dank den Leistungen von Basel und YB in den letzten Jahren im Europacup – mittlerweile so gut platziert, das der Meister der nächsten Saison direkt für die Champions League qualifiziert sein wird. Und der Cupsieger 2016 wird automatisch an der Europa League teilnehmen dürfen.

Das ist Zukunftsmusik. Morgen treten die Young Boys in Thun an, das Derby wird zum wichtigen Wegweiser, weil die erneut erstaunlich stabilen Oberländer nur 6 Punkte hinter YB liegen. «Derbys sind immer brisant», meint Uli Forte, «und wir wollen unsere gute Form in der Liga natürlich auch am Sonntag gegen den kleinen Bruder beweisen. Das ist ein wichtiges Spiel.»

Vilotic und Hoarau gesperrt

Die Super League ist für die Young Boys zentraler als die Europa League, das liess sich ja auch an der Aufstellung Fortes am Donnerstag gegen Everton ablesen. «Ich habe immer gesagt, dass die Liga unser Kerngeschäft ist», sagt Forte. Der Coach schonte am Donnerstag mehrere Stammkräfte, was sich als kluger Schachzug erweisen könnte.

Die Leistungsträger Milan Vilotic und Guillaume Hoarau sind in Thun gesperrt, doch Captain Steve von Bergen und Alexander Gerndt werden wie Flügelflitzer Renato Steffen relativ ausgeruht sein. Die Beförderung Marco Wölflis zum Torhüter Nummer 1 gegen Everton sei eine Belohnung gewesen, erklärt Forte: «Wölfli hat sich in den letzten Monaten stets vorbildlich verhalten.»

Am Sonntag wird wieder Yvon Mvogo im YB-Tor stehen – und beim Gegner kein absoluter Weltklassestürmer im Kader. Treffen mit brillanten Akteuren wie Romelu Lukaku machen einen Reiz des Europacups aus, an den Belgier werden sich die Young Boys bestimmt noch lange erinnern. Die Sehnsucht nach Auslandsreisen ist weder im Klub noch im Anhang gestillt.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29212988

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