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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 16. Februar 2015, 01:37 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Samstag 21. Februar 2015, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 09:45 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Vorschau auf YB - BaselBSC Young Boys - FC Basel Sonntag, 22. Februar 2015, 16:00 Uhr Stadionöffnung 15:00 Uhr Stade de Suisse, Bern Rekonvaleszent: Matias Vitkieviez, David von Ballmoos. Vorverkaufsstand: 14‘300 verkaufte Tickets (davon 10'600 Jahreskarten). Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 12:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.02.2015  Zitat: Einmal kurz «durchschnaufen»
Nach der 1:4-Klatsche gegen Everton wartet auf YB der Spitzenkampf gegen Basel (Sonntag, 16 Uhr, live SRF 2). Die Berner Bilanz gegen den Meister ist schwach. «Ich bin froh, geht es Schlag auf Schlag weiter», sagt Trainer Uli Forte.
Der Morgen kommt mit einem Kater. Das eine oder andere Tor zu viel haben die Young Boys am Donnerstagabend kassiert, und auch am Tag nach der 1:4-Niederlage gegen Everton zahlen sie noch Tribut. «Direkt nach dem Spiel war die Enttäuschung riesig», sagt Trainer Uli Forte.
Über dem Stade de Suisse scheint am Freitag die Sonne in frühlingsverdächtiger Stärke, Forte erscheint in kurzem Trainingstenü und beschreibt den Zustand seiner Mannschaft nach der Lehrstunde gegen den Premier-League-Klub mit Fassung und Zuversicht. «So klar wie die Kräfteverhältnisse waren, beschäftigt mich das Spiel schon nicht mehr so gross», sagt er etwa und merkt an, dass er dies auch dem Team beizubringen versucht habe.
In der Tat – das Verpassen des Achtelfinals in der Europa League ist für YB sportlich kein Rückschritt, das Saisonprojekt der Young Boys hat wegen der ersten Niederlage nach acht Siegen in neun Spielen nicht Schiffbruch erlitten.
Stabilität...
Natürlich ist am Donnerstag nicht alles nach dem Wunsch von Uli Forte verlaufen. Er räumt Fehler ein, gibt zu, nach dem überraschenden 1:0 habe seine Equipe viel zu passiv agiert. «Und natürlich, wir müssen unsere Chancen konsequenter nutzen, etwa nach dem 1:2, später beim Penalty, dann kommen wir vielleicht noch einmal heran.» Dass YB zudem nach dem Platzverweis gegen John Stones 30 Minuten lang in Überzahl agieren konnte, machte sich kaum bemerkbar.
Den Ausrutscher im Europacup gilt es schnell abzuhaken, umso mehr, als morgen (16 Uhr) die vielleicht wichtigste Meisterschaftspartie der Rückrunde ansteht – der FC Basel kommt zum Spitzenkampf nach Bern. «Ich bin froh, steht dieses Spiel an und geht es Schlag auf Schlag weiter», sagt Forte. Motivationsprobleme? «Wie auch?», kommt die Frage zurück.
Acht Punkte beträgt der Abstand auf Basel, ein Duell mit dem FCZ um Rang 2 scheint wahrscheinlicher als ein Titelrennen. Dennoch – ein Sieg von YB morgen wäre im Interesse eines spannenden Schweizer Fussballfrühlings. Die Statistik freilich spricht deutlich gegen einen solchen Erfolg, in sechs Begegnungen unter Uli Forte gewannen die Berner nur einmal.
Aktuelle Spitzenteams wie Zürich oder einstige Verfolger wie GC stehen diesbezüglich ein wenig besser da; der FC St.Gallen als Klub der erweiterten Elite hat gegen Basel gar eine ausgeglichene Bilanz.
...und Schadenbegrenzung
Die Leistungen der Young Boys im Vergleich mit dem Schweizer Branchenleader waren indes oft besser als das Resultat. In die Quere kam YB nebst fehlender Effizienz und mangelnder Cleverness auch mal die eine oder andere falsche Schiedsrichterentscheidung.
Ähnliches trägt auch Trainer Forte vor, um die durchzogene Bilanz gegen Basel zu erklären. «Dieses Team zeichnet eine enorme Stabilität aus.» Forte führt Leistungen wie jene vor zwei Wochen beim 4:2 gegen GC an, als Basel lange Zeit sehr passiv auftrat, um dann binnen 4 Minuten die Partie zu entscheiden. Ähnlich verhalte es sich mit Basels Auftritt in der Champions League vom Mittwoch.
Wie YB gegen Everton, musste sich der FCB mit Porto eines deutlich stärkeren Gegners erwehren. Die Partie endete unentschieden, mit dem 1:1 hält sich Basel alle Optionen offen.
Als «Dessert» bezeichnete Uli Forte die Partie in der Europa League gegen Everton noch am Mittwoch. YB verschluckte sich am Nachtisch ziemlich heftig, «durchschnaufen» ist jetzt nur kurz möglich. «Ich verliere lieber gegen Everton als gegen Basel», sagt Forte ehrlich. Und: «Nach einer solchen Phase offenbart sich auch der Charakter eines Teams. Ich bin gespannt.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17308715
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 12:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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21.02.2015  Zitat: FCB kommt im richtigen Moment
Nur drei Tage nach dem 1:4 gegen Everton erwartet YB am Sonntag (16.00) den FC Basel zum Spitzenkampf. Für Uli Forte ist es ein Vorteil, dass sein Team jetzt nicht auf Vaduz, sondern auf den Leader trifft.
1:4 im eigenen Stadion, nach 9 Pflichtspielen ohne Niederlage, nach grossen Hoffnungen auf einen weiteren Effort in der Europa League: Mit einer so harten Landung im Hinspiel des Sechzehntelfinals gegen den Everton FC hatte beim BSC Young Boys niemand gerechnet. Die Stimmung in der Kabine sei entsprechend getrübt gewesen, berichtet Uli Forte am Tag danach. Und auch beim morgendlichen Auslaufen habe vor allem bei den jungen Akteuren noch immer der Frust überwogen, während die Leader wie Steve von Bergen oder Guillaume Hoarau bereits wieder versucht hätten, die Mannschaft aufzurichten.
Dem YB-Trainer lag das verdorbene «Dessert», wie er die beiden Spiele gegen Everton stets bezeichnet hatte, offenbar weniger auf. Oder er kaschierte seine wahre Gemütslage so gut als möglich. «YB bewegt», heisse doch einer der Leitsätze des Klubs, und so spiele YB auch, sagte er. «Wir haben wieder Vollgas gegeben, leider ist die Rechnung nicht aufgegangen.» Man hätte nach dem 1:0 «auch den Bus vor dem eigenen Tor parkieren können», bemühte Forte den Fussball-Jargon, so etwas passe aber nicht zum Spielstil, der ihm vorschwebe. «Es ist schade, dass wir unsere Chance nach dem 1:0 nicht nutzen konnten. Dafür haben wir leider zu viel zugelassen, zu viele Eigenfehler gemacht.»
YB vor dem Reifetest
Forte wollte sich aber nicht länger mit dieser Lehrstunde beschäftigen. So versuchte er, den Fokus schnell weg vom Everton-Spiel und hin zum Spitzenkampf in der Super League zu lenken, auf das «daily business», wie er es nennt. Es sei «Glück», jetzt nicht gegen Vaduz antreten zu müssen, sondern gegen Basel. «Für dieses Spiel brauche ich niemanden zu motivieren.» Der YB-Trainer weiss aber auch, dass der Sonntag zu einer wichtigen Bewährungsprobe wird. Steve von Bergen hatte die Lage, in der sich YB nach dem Everton-Spiel befindet, schon beim Medientag vor dem Rückrundenstart aufgegriffen: «Wie stark, wie reif und wie stabil wir wirklich sind, wird sich erst zeigen, wenn unsere Erfolgsserie einmal abreisst.» Jetzt ist dieser Moment gekommen, bei dem es darum geht, «sofort wieder aufzustehen und Charakter zu zeigen», wie es der Captain damals formulierte.
Einfach wird dieses Vorhaben nicht. Das zeigt ein Blick auf die Statistik der Duelle zwischen YB und dem FCB aus den letzten fünf Saisons. 4 Siege stehen 6 Unentschieden und 10 Niederlagen gegenüber (siehe Box). Und auch die ersten zwei Vergleiche der laufenden Spielzeit gingen wieder an den Serienmeister. Für Forte, der erst eines von sechs Spielen mit YB gegen Basel gewinnen konnte, sind diese Zahlen aber nicht die ganze Wahrheit. «Unsere Leistungen gegen den FCB», sagt er, «waren meistens gut, die Resultate aber nicht.» Es sei jetzt an der Zeit, diese Bilanz aufzupolieren.
Erst 14'300 Tickets abgesetzt
Dass sein Team mit einem Tag Erholungszeit weniger ins Spiel Zweiter gegen Erster steigt, ist für den YB-Trainer zwar ein Nachteil, «zu behaupten, dass dies entscheidend sein könnte, wäre aber übertrieben». Forte hat in den ersten drei Pflichtspielen 2015 einen «stabilen und effizienten FCB» gesehen, erwartet den Leader nach dem 1:1 gegen Porto in der Champions League allerdings «nicht so euphorisch wie auch schon».
Nicht so gross, wie auch schon bei YB gegen Basel, dürfte die Kulisse im Stade de Suisse sein. Fortes Wunsch, dass 25'000 Fans kommen, dürfte sich kaum erfüllen. Bis gestern wurden erst 14 300 Tickets abgesetzt. Bei YB rechnet man mit 18'000 bis 20'000 Zuschauern. http://www.derbund.ch/sport/fussball/FC ... y/27769580
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 18:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.02.2015  Zitat: Der FCB und die Sache mit dem Rhythmus
Am Sonntag (16 Uhr, baz.ch/Newsnet live) kann sich der FC Basel den Frust aus dem Porto-Spiel im Stade de Suisse von der Seele spielen. Gegner YB hat noch Schlimmeres zu verarbeiten.
Das Positivste am mit Spannung erwarteten Champions-League-Knüller gegen den FC Porto war das Resultat. Diese Meinung vertritt Paulo Sousa auch zwei Nächte nach dem 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel. Zweimal geschlafen hat der FCB-Trainer indes nicht wirklich, denn nach dem Spiel konnte er nicht abschalten und hat sofort mit der Analyse der Partie begonnen. Dabei stellte er aber nicht nur Negatives fest: «Unsere gute Phase in der ersten Halbzeit war länger als ich direkt nach dem Spiel dachte.»
Leider endete die gute Phase ziemlich genau mit der Auswechslung von Torschütze Derlis Gonzalez, der aber am Freitag bereits wieder mittrainierte. «Mit seinem Gehirn ist alles in Ordnung, darüber bin ich sehr froh», erklärt Sousa, der angesichts von Gonzalez' Gleichgewichtsstörungen mit Schlimmerem rechnete. Der Paraguayer könnte am Sonntag gegen die Young Boys bereits wieder auf dem Platz stehen.
Konditionelle Probleme
Besagte Young Boys haben ebenfalls schlechte internationale Erfahrungen gemacht in dieser Woche, die Berner mussten beim 1:4 gegen Everton am Donnerstag gar eine empfindliche Schlappe einstecken. Sousa war mit seinem Staff im Stade de Suisse live dabei und kam zum Schluss, dass das Grundproblem dasselbe war wie beim Spiel seines FCB gegen Porto: «Der Unterschied des Spielrhythmus war augenfällig. Das ist auch natürlich, wenn man wie die Schweizer Teams zwei Monate ohne Ernstkampf ist. Die Winterpause ist für uns länger als die Sommerpause.» Deshalb sei der FCB im Dezember viel stärker gewesen als im Februar. «Ab der 60. Minute waren wir Porto konditionell klar unterlegen», räumt Sousa ein.
Die Angst, die der Portugiese bei seinen Spielern gesehen haben will, sei auf diesen Rhythmus-Unterschied zurückzuführen. «Das geschieht, wenn man das auf dem Feld spürt und nichts dagegen machen kann», meint Sousa. Sein Spieler Luca Zuffi gibt ihm im Kern der Sache recht: «Ich glaube nicht, dass wir Angst hatten. Aber man weiss nicht recht, wie man mit diesem Rhythmus umzugehen hat.» In drei Wochen beim Rückspiel sei man aber in dieser Hinsicht sicher einen Schritt weiter.
Ärger über Sperre
Auf Augenhöhe in Sachen Rhythmus begegnet der FCB Verfolger YB. Bezüglich Erholung haben die Basler sogar einen Tag Vorsprung. «Wir haben die Riesenchance, gleich zu zeigen, dass wir gute Spiele zeigen können», freut sich Zuffi auf den Spitzenkampf. YB sei zwar trotz des Everton-Spiels in Form und offensiv sehr stark, aber der FCB sei bereit. «Wir erwarten ein hartes Spiel», sagt Sousa. YB spiel eine fantastische Saison, und ihre Kopfballstärke gegen Everton war überragend. Da müssen wir aufpassen.»
In Bestbesetzung wird der FCB aber auch gegen YB nicht antreten können, sogar wenn Gonzalez in der Startelf steht. Tomas Vacliks Sperre nach seiner ungerechtfertigten Roten Karte gegen Sion bleibt bestehen, was Sousa nicht goutiert, zumal ein Präzedenzfall besteht: 2002 wurde Fabrice Borer von den Grasshoppers nach einem ähnlichen Fehlentscheid begnadigt. «Vielleicht ist es, weil wir der FC Basel sind», meint Sousa lapidar. Am Vertrauen in Ersatzmann Germano Vailati mangelt es ihm aber nicht: «Wenn wir ihm nicht vertrauen würden, würde er auch im Cup nicht spielen.» http://bazonline.ch/sport/fussball/Der- ... y/24730719
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 21. Februar 2015, 19:11 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Sutter-Vilotic-von Bergen-Lecjaks Gajic-Sanogo Steffen-Kubo-Nuzzolo Hoarau
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 11:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.02.2015  Zitat: «Das ist ein schlimmes Gefühl»
Xhaka sagt Gerndt Sorry für Horrorfoul
Im SonntagsBlick spricht FCB-Xhaka über sein folgenschweres Foul an YB-Gerndt. Und erklärt, warum es nie zu einer Entschuldigung kam.
Taulant Xhaka verschränkt die Arme. Zieht die Lippen nach innen. Der Blick nachdenklich. Vor ihm liegt das Bild, über das die ganze Fussballschweiz sprach. Die Aktion, die für Wut und Schlagzeilen sorgte. Sein Foul an Alexander Gerndt!
Es passiert am 8. Februar 2014. FCB–YB. 69. Minute. Gerndt zieht über links davon. Fabian Frei hetzt ihm nach, kann den Schweden nicht aufhalten. Xhaka folgt ihm weiter. Hebt ab. Landet auf seinem Bein. Ein Foul mit Folgen.
Ein Jahr ist seither vergangen. Ein Jahr, in dem der YB-Stürmer verletzt ausfiel. Ein Jahr, in dem es nie zu einer Entschuldigung kam.
Im SonntagsBlick tut Xhaka jetzt genau dies. Vor dem Duell heute im Stade de Suisse spricht Xhaka über den verhängnisvollen Augenblick. Seine Reue. Und seine Gefühle vor dem ersten Wiedersehen mit Gerndt.
Sein Blick schweift weg vom Foto. Er braucht das Bild nicht, um sich zu erinnern. «Ich sehe, wie Gerndt an Frei vorbeigeht. Wir wussten, dass er schnell und gefährlich ist. Ich will die Chance packen und auf den Ball gehen als er in Reichweite ist. Sein Fuss bleibt unter meinem Bein hängen. Ich kann nicht mehr ausweichen, lande auf ihm und merke, dass etwas passiert ist.»
Sein Finger tippt auf das Foto. «Es sieht schlimm aus, wenn man es so sieht. Vor allem wenn man weiss, was es für Auswirkungen hatte», sagt der 23-Jährige. Er zieht die Lippen wieder nach innen. Schweigt kurz. Und sagt dann bestimmt: «Das war niemals meine Absicht! Ich spiele hart, ich gehe an die Grenze, aber ich habe nie die Absicht, jemanden zu verletzen.»
Es passiert trotzdem. Die Diagnose ist für Gerndt niederschmetternd. Das Innenband im Knöchel wie auch das Syndemoseband sind gerissen. Der Knochen abgesplittert. Die Saison gelaufen. Als er sich endlich zurückkämpft der nächste Schock: Wegen starker Narbenbildung muss er wieder operiert werden. Erst jetzt ist der 28-Jährige wieder fit. «Als ich von der Diagnose hörte, habe ich mich natürlich gefragt, was ich da angerichtet habe. Das ist ein schlimmes Gefühl», sagt Xhaka.
Bereits nach dem Spiel hatte er versucht, sich bei Gerndt in der Kabine zu entschuldigen. Doch die YB-Verantwortlichen lassen es damals nicht zu. «Dafür hatte ich Verständnis. Die Emotionen waren sehr hochgegangen», sagt Xhaka. Zwei Tage später nimmt er einen neuen Anlauf. «Ich versuchte seine Nummer zu bekommen, aber YB wollte sie mir zu diesem Zeitpunkt verständlicherweise nicht geben, weil sie ihm Ruhe gönnen wollten.» Seither haben sich die beiden nicht mehr gesehen. Vorwürfe des YB-Stürmers gab es nie.
Trotzdem will Xhaka diese Entschuldigung endlich nachholen: «Es tut mir mehr als leid, was passiert ist! Ich wünsche ihm nur das Beste und hoffe, dass er jetzt verletzungsfrei bleibt. Es ist schön, ihn zurück auf dem Platz zu sehen. Ich werde mich sicher noch bei ihm persönlich entschuldigen.»
Was, wenn es heute wieder zum Duell kommt? Xhaka: «Mit dem Wissen von heute würde ich nicht mehr so einsteigen. Ich würde cleverer agieren, erst abwarten. Ich habe dazugelernt und an Erfahrung gewonnen. Denn die Auswirkungen, die dieses Einsteigen hatten, waren es nicht wert.» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 07409.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 11:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.02.2015  Zitat: Uli Forte vor dem Spiel der vielleicht letzten Chance: «Basel ist abgezockter als wir»
Die Bilanz ist nicht gut. Nur eines der zehn letzten Spiele gegen den FC Basel konnten die Young Boys für sich entscheiden. Auch die Statistik von Trainer Uli Forte gegen den FCB ist bescheiden: 20 Spiele, 4 Siege.
Uli Forte, ein 1:4 gegen Everton in der Europa League ist alles andere als eine Moralspritze für den Spitzenkampf gegen den FCB. War viel Arbeit im psychologischen Bereich nötig, um die Mannschaft wieder aufzubauen?
Uli Forte: Der Staff hat unmittelbar nach dem Spiel damit begonnen, die Mannschaft aufzurichten. Die jüngeren Spieler hatten an der Niederlage mehr zu knabbern als die Routiniers.
Befürchten Sie nicht, es könnte in den Köpfen etwas hängen geblieben sein?
Nein, die Europa League und die Super League sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Es war wichtig, zu analysieren, was wir falsch gemacht haben; aber dann war es genauso wichtig, das Spiel schnell abzuhaken. Everton wird erst in der nächsten Woche wieder ein Thema werden, wenn wir nach Liverpool reisen.
YB wirkte vom Tempo der Engländer überfordert.
Nein, so würde ich das nicht sehen. Wir hatten auch unsere Chancen. Aber nach dem frühen 1:0 sind wir zu weit zurückgewichen, zu passiv gewesen. Und dann sind die zwei Offsidetore dazugekommen, das war bitter. Das hat uns das Leben erschwert. Dass wir danach noch einen Penalty verschossen, passte ins Bild dieses Abends.
Romelu Lukaku war nicht in den Griff zu kriegen.
Nicht umsonst ist er von Everton für 42 Millionen Franken geholt worden. Er hat eindrücklich bewiesen, weshalb er so viel gekostet hat. Leider konnten wir ihn nicht in Schach halten.
Sie hatten gesagt, das Spiel gegen Everton sei wie ein Dessert. Ist es Ihnen im Hals stecken geblieben?
Nein, überhaupt nicht. Wir sind froh, dass wir in der Europa League so weit gekommen sind.
War das eine europäische Lehrstunde?
Das klingt jetzt ein bisschen übertrieben. Bei Everton hat alles geklappt, bei uns nicht. Aber es war ja auch nicht alles schlecht.
Der FC Basel hat gegen Porto nicht gut gespielt und trotzdem ein 1:1 erreicht. YB aber hat sein Europacupspiel 1:4 verloren. Hat das mit Reife zu tun?
Ich weiss nicht. In Basel ist der Offsidetreffer der Portugiesen annulliert worden, bei uns ist das zweimal nicht der Fall gewesen. Aber klar: Der FC Basel hat nach wie vor seine grossen Qualitäten.
Er wirkt in diesen ersten Spielen nach der Winterpause jedoch nicht mehr so unwiderstehlich wie auch schon.
Der FC Basel ist immer noch der FC Basel. Er hat gegen den FC Porto ein 1:1 mitgenommen. Nein, der FCB hat nach wie vor seine Klasse. Er holt Punkte und steht nicht umsonst mit grossem Vorsprung auf dem ersten Platz. Andrerseits wollen wir in der Super League auf dem eingeschlagenen Weg bleiben. Wir haben da einen guten Lauf.
Ihr Team hat acht Punkte Rückstand auf den FCB. Somit dürfte es heute für YB die letzte Chance sein, mit einem Sieg an den Serienmeister heranzukommen.
Das weiss ich jetzt nicht. Was ich sagen kann: Im Gegensatz zum Spiel gegen Everton wollen wir das Zepter in der Hand haben. Dieses Spiel ist viel wichtiger als jenes gegen Everton. Es hat absolute Priorität. Das tägliche Business ist die Super League.
Warum hat YB gegen Basel so grosse Mühe, gute Resultate zu holen?
Der FC Basel hatte im Porto-Spiel kaum Torchancen, aber 1:1 gespielt. Er ist abgezockter als wir. Wir hatten viele Möglichkeiten, schossen aber nur ein Tor. Das ist der Unterschied.
Ist es ein erheblicher Nachteil, einen Tag weniger Pause zu haben als der FCB, der am Mittwoch gespielt hat?
Es ist ein Nachteil. Aber dennoch denke ich nicht, dass dies allzu gross ins Gewicht fallen oder gar entscheidend sein wird. Auch der FCB hat gegen Porto lange und hart arbeiten müssen. Es ist doch gut, dass wir jetzt gleich gegen den FCB antreten können und es Schlag auf Schlag weitergeht. Da brauche ich keinen zu motivieren. Wir wollen den Abstand auf Basel verkürzen.
Was kann man in einer solch kurzen Zeit zwischen den beiden Spielen überhaupt noch tun?
Nicht mehr als sich erholen, erholen und erholen. Und ein gegnerbezogenes taktisches Training haben wir auch noch absolviert.
Das YB-Kader ist gross, die Absenzenliste mittlerweile aber kurz. Wie erleben Sie den Konkurrenzkampf bei YB?
Er ist mit der Rückkehr einiger lange Zeit verletzter Spieler sichtbar grösser geworden. Genau das brauchen wir, um konkurrenzfähig zu sein.
Sie können nun in einer anspruchsvollen Woche wie dieser frische Kräfte in die Mannschaft rotieren. Kommt jetzt einer wie Alexander Gerndt gegen den FCB zum Zug?
Das ist gut möglich. Ich werde aber erst kurz vor dem Spiel wissen, welche von den angeschlagenen Spielern zur Verfügung stehen. http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/ ... -128862641
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 11:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.02.2015  Zitat: Turm der Hoffnung
Guillaume Hoarau ist Fussballer, Abenteurer, Musiker – und bei YB der Mann, der Träume nährt. Heute trifft er mit den Bernern auf Leader Basel.
Es wirkt nicht überheblich und doch irgendwie unbernerisch forsch, wenn er darüber redet, was diese Saison den Young Boys noch bringen könnte. «Die Europa League», sagt er, «gewinnen wir nicht. Aber die Meisterschaft? Wieso nicht? Basel zweimal schlagen, ja, dann sieht es gut aus.» Und apropos FCB: «Ich habe vor nichts Angst, auch vor Basel nicht.»
Wie könnte einer wie er auch nur schon ansatzweise Angstgefühle verspüren, eine imposante Erscheinung wie er, 1,92 Meter gross, breite Schultern. An den Ohrläppchen funkelt Schmuck, in der Nase steckt ein feiner Brillant. Er trägt einen Trenchcoat, auffällige Schuhe und eine Mütze, sein Gang ist lässig, die Hektik lässt er an sich vorbeiziehen. Guillaume Hoarau. 31 wird er am 5. März, und wenn der Stürmer über sein Alter und die Entwicklung spricht, sagt er: «Ich habe das Glück, viele Abenteuer erlebt und die Welt gesehen zu haben.»
Der Sprung in den Schnee und die Tränen danach
Seine Geschichte fängt auf La Réunion an, einer französischen Vulkaninsel im Indischen Ozean mit 850 000 Einwohnern, 800 Kilometer östlich von Madagaskar gelegen. «So winzig klein ist es da im Vergleich zum Globus», sagt Hoarau und deutet mit dem Zeigefinger auf ein Staubkörnchen auf dem Tisch: «Man kennt einander.»
Er wird in Saint-Louis geboren, entdeckt bald den Fussball und seine Idole, Ronaldo, den Brasilianer, und Zidane, Franzose wie er. Die grosse Bühne ist weit weg, also kickt Hoarau bei angenehmem Klima auf bescheidenem Niveau und zum Vergnügen, er geht zur Schule und überlegt sich, was er einmal machen könnte. Sportlehrer ist eine Option, Spanisch zu unterrichten eine andere. Aber als er 19 ist, werden alle Pläne Makulatur. Für JS Saint-Pierroise hat er so viele Tore erzielt, dass Le Havre auf ihn aufmerksam wird, ein Ligue-2-Verein aus Frankreich. Hoarau verlässt die Heimat, gepackt von der Lust, etwas zu erleben. Er denkt: «Los, geh raus in die Welt.»
Als er in Le Havre ankommt, sieht er zum ersten Mal Schnee und ist in dem Moment «wie ein Kind», so erzählt er das: «Ich stürzte mich vor lauter Freude in den ersten Schneehaufen, und fünf Minuten später kamen mir fast die Tränen, weil ich vor Kälte schlotterte.» Er muss sich an ganz Neues gewöhnen, nicht nur an das Wetter. Erstmals ist er allein, der Sport ist sein Beruf, er muss beissen. «Aber ich sagte mir damals: Du hast das so gewollt, also heule nicht, sondern mach etwas daraus.»
«Fussballer sind wie grosse Kinder»
Hoarau wird 2006 nach Guegnon ausgeliehen, blüht dort auf, kehrt nach einem Jahr gestärkt nach Le Havre zurück, reiht Tor an Tor, wird zum besten Spieler der Ligue 2 gewählt und führt sein Team in die französische Elite. Auch persönlich steigt er auf, er wechselt zum grossen Paris St-Germain. Er ist jung, begehrt, er erliegt Verlockungen, die das viele Geld möglich machen: Schnelle Autos, schicke Kleider, er geniesst die Aufmerksamkeit der Frauen.
«Als Fussballer», sagt er heute, «hast du manchmal das Gefühl, der Mittelpunkt von allem zu sein. Du hast dein Ego, du lebst es aus, Fussballer sind wie grosse Kinder, denen neben dem Platz manches an Arbeit abgenommen wird. Es gibt viele Klischees, aber einige entsprechen auch der Realität.»
Hoarau wird Nationalspieler, auf fünf Länderspiele bringt er es. Nur fünf? «Nein, jedes einzelne ist ein Bonus», sagt er, «natürlich wäre ich gern an einer WM gewesen, aber es klappte halt nicht.» Im ungünstigsten Moment zieht er sich eine Schulterverletzung zu. Der Arzt eröffnet ihm: «Du musst sie operieren lassen.»
Bickels Bemühungen
Er nimmt das so gelassen hin wie sein Ende in Paris, beschleunigt durch den Einstieg der Eigentümer aus Katar. Für Hoarau, der mit Zlatan Ibrahimovic zusammenspielte, ist fortan kein Platz mehr. Ohne Groll sagt er: «Mission impossible.» Dalian Aerbin, ein Club aus China, meldet sich. Dreijahresvertrag, netter Lohn. Hoarau überlegt nicht lange, packt und geht. In Frankreich wird spekuliert, eine Gage von vier Millionen Euro habe ihm die Entscheidung abgenommen. Hoarau findet im Rückblick, er habe seinen Rucksack gefüllt mit Erlebnissen und Erfahrungen. Und das Geld, ja, es ist natürlich ein Faktor. Er will nach der Karriere tun und lassen können, wonach ihm der Sinn steht.
Seinen Aufenthalt in China kürzt er aber ab, nach einem Jahr unterschreibt er bei Bordeaux. Sechs Monate später ist auch das Kapitel wieder beendet. Was nun also? Stéphane Chapuisat, Scout von YB, empfiehlt Fredy Bickel, sich um den Stürmer zu bemühen. DerYB-Sportchef denkt: «Hoarau? Das ist kein Transfer, der für uns realisierbar ist.» Er nimmt doch einen Anlauf, spürt unerwartet, dass der Spieler nicht abgeneigt ist, und erhält vom Verwaltungsrat die Bewilligung für den Einkauf, falls YB die Gruppenphase der Europa League erreicht. YB hat Erfolg, Hoarau kommt mit einem Vertrag vorerst bis Ende Dezember. Im Winter verlängert er. Bereits laufen die Gespräche, ihn über den Sommer hinaus zu halten.
Bislang hat sich Hoarau als Glücksfall herausgestellt. Bickel stellt ihn auf eine Stufe mit dem Finnen Hannu Tihinen, den er 2006 aus dem Ausland zum FCZ geholt hatte und der umgehend als Chef in der Mannschaft akzeptiert war. Hoarau hat sich ähnlich schnell als Leader etabliert. «Er ist auf dem Rasen unberechenbar», sagt sein Mitspieler Renato Steffen, «er ist immer anspielbar und weiss mit dem Ball etwas anzufangen.»
Inspiriert von Bob Marley
Auch neben dem Platz gibt der Hüne den Takt an, als Musikfreak fühlt er sich dazu fast verpflichtet. Er vergöttert Bob Marley, sein Konterfei hat er sich auf den rechten Unterschenkel tätowieren lassen. Von Marley ist er schon als Kind fasziniert gewesen, seine Lieder übersetzte er in der Schule aus dem Englischen. Die Botschaften Marleys von Liebe und Frieden haben Hoarau nie losgelassen.
Als er in Bern die Musik hört, die in der Garderobe läuft, fragt er irritiert: «Was ist das denn?» Er übernimmt die DJ-Rolle, seither dominiert Reggae. Hoarau spielt selber Schlagzeug, Gitarre und Klavier, er singt auch mit Hingabe und hat sich eine eigene Band zusammengestellt. Eines der Mitglieder fand er zufällig, als er im Zug sass und mit einem Mann ins Gespräch kam, der in Genf lebt und die Leidenschaft des Franzosen teilt.
Ein eiskalter Teamplayer und Gentleman
Als Hoarau mitYB in Bratislava weilte, unterhielt er nach der Partie die Mannschaft in der Hotelbar mit Gesangseinlagen. Sein Cousin Ludovic ist sein musikalischer Lehrer, Ludovic, der ohnehin eine zentrale Figur geworden ist. Er begleitet Hoarau überallhin, kocht für ihn, musiziert mit ihm, «er achtet auf mein seelisches Gleichgewicht», sagt der Fussballer.
Hoarau ist ein Turm von einem Mann, für YB ist er auch der Turm der Hoffnung, dass der Abstand auf Basel kleiner wird. Und dass vielleicht schon diese Saison die Sehnsucht nach dem ersten Meistertitel seit 1986 gestillt wird. «Er ist eiskalt vor dem Tor», sagt Trainer Uli Forte, «ein Teamplayer – und ein Gentleman, ein edler Mensch.» Forte nennt Hoarau gar «ein Phänomen» und zählt ihn zu den drei grössten Attraktionen der Liga.
Guillaume Hoarau versteckt seinen Ehrgeiz und Erfolgshunger nicht. «Wenn es über mich heisst, ich sei ein schlechter Sänger, ist mir das egal», sagt er und lächelt sanft, «ich singe weiter. Wenn es über mich aber heisst, ich sei ein schlechter Fussballer, habe ich ein Problem.» Dieser Gefahr hat er sich bis jetzt nicht ausgesetzt, die Bilanz bezeugt das: sechs Tore in der Super League, sechs auch in der Europa League. Zuletzt hat er gegen GC und Everton mit technisch brillanten Schüssen getroffen und signalisiert: Er ist bereit für heute. Für den FC Basel. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10667390
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. Februar 2015, 11:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.02.2015  Zitat: Vertrauen in den Fliegenfischer: Vailati steht gegen YB im FCB-Tor
Germano Vailati vertritt heute gegen YB den gesperrten Tomas Vaclik im Tor des FC Basel.
Es ist nicht so, dass Paulo Sousa an den Qualitäten von Germano Vailati zweifeln würde. «Sonst würde ich ihn ja nicht jeweils im Cup einsetzen.» Doch ärgert sich der FCB-Trainer darüber, dass er heute in Bern auf seine etatmässige Nummer 1 Tomas Vaclik verzichten muss. Der Tscheche flog vor einer Woche beim 1:1 gegen Sion wegen einer angeblichen Notbremse vom Platz, was sich als krasser Fehlentscheid von Schiedsrichter Amhof herausstellte.
Nicht das erste Mal
Sousa hat gehofft, dass die Liga auf eine Sperre für Vaclik verzichtet. 2002 gab es einen ähnlichen Fall, als GC-Goalie Fabrice Borer nach einer roten Karte freigesprochen wurde. Sousa: «Ein Schiedsrichter darf Fehler machen. Aber dafür gibt es doch die Disziplinarkommission. Wenn es schon diesen Präzedenzfall gibt, hätte ich erwartet, dass Vaclik freigesprochen wird.» Es ist nicht das erste Mal, dass Sousa Kritik an der Liga übt. Im Herbst monierte der Portugiese, dass der FCB vor einer Champions-League-Woche in der Super League nicht bereits am Freitag spielen dürfe. «In beiden Angelegenheiten wird zu wenig Rücksicht auf uns genommen. Vielleicht ja, weil wir der FC Basel sind ...»
«Neben dem Platz ging es teilweise drunter und drüber»
Zurück zum Spitzenkampf gegen YB, in dem nun also Vailati spielt. Mittlerweile 34-jährig, ist der Tessiner in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Dabei war er einst eine grosse Nummer in der Schweizer Goalieszene, bevor er 2012 von St. Gallen nach Basel wechselte, um dort Stellvertreter von Yann Sommer zu werden.
Seine sportlich besten Jahre verbrachte Vailati von 2004 bis 2008 beim FC Sion. 2006 gewann er mit den Wallisern den Cup (im Final gegen den YB) und stieg ein Jahr später in die Super League auf. 2007 schaffte er es auch ins Kader der Nationalmannschaft (ohne Einsatz). «Im Sion-Trikot zu spielen, war toll. Aber neben dem Platz ging es teilweise drunter und drüber.» Nach einem sechsmonatigen Intermezzo in Frankreich beim FC Metz stiess Vailati 2010 als Stammgoalie zum FC St. Gallen. Der Schock folgte 2011, als die Ostschweizer nach dem Abstieg fortan auf den einheimischen Daniel Lopar zählten. Vailati spielte nur noch im Cup.
Parallelen zum Job
In dieser schwierigen Zeit fand er Ablenkung bei seiner grossen Leidenschaft – dem Fliegenfischen. Seit Kindesbeinen steht Vailati zwei-, dreimal pro Woche in grüner Montur im hüfthohen Wasser und hält Ausschau nach Forellen. «Es gibt Parallelen zu meinem Job: Wenn ich als Goalie einen Fehler mache, fällt meistens ein Tor. Mache ich beim Fischen einen Fehler, ist der Fisch weg.» Seychellen, Argentinien, Italien – Vailati hat den Köder schon in viele Gewässer geworfen. Nach dem Karriereende will er sich mehr Zeit fürs Fischen nehmen – und für seine Französische Bulldogge, die er sich vor einigen Wochen zugelegt hat.
Seinen Vertrag beim FCB hat er vor kurzem bis 2016 verlängert. «Im Kopf bin ich frisch wie ein junger Spieler. Über den Zeitpunkt meines Rücktritts entscheidet der Körper.» Was er sich wünscht: die Karriere in Basel zu beenden. «Ich hatte die Möglichkeit, bei einem kleineren Verein die Nummer 1 zu werden. Aber der FCB bietet mir Titel, Champions League und ein Arbeitsklima, das einzigartig ist.»
Vailati ist zufrieden – Nervosität sucht man bei ihm vor dem Spiel heute gegen YB vergebens. «Handschuhe anziehen und statt auf die Ersatzbank ins Tor gehen. So einfach ist das. http://www.aargauerzeitung.ch/dossiers/ ... -128862647
_________________ For Ever
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