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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2014, 14:57 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Thun

Bild vs. Bild

Stadion Wankdorf
Sonntag, 2. Februar 2014
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html

Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_938.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2013/07 ... un/1481194
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2011


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2014, 12:20 
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mvogo
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yb - thun 2:1

martinez, gerndt


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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Januar 2014, 17:24 
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Wohnort: In der Brauerei
Ausblick auf YB - Thun

BSC Young Boys - FC Thun, Sonntag, 2. Februar 2014, 16:00 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Marco Wölfli (Achillessehnenriss), Marco Bürki (Fussbruch), Josh Simpson (Beinverletzung), Pascal Doubai (Kreuzbandriss).

Einsatz fraglich:
Samuel Afum, Christoph Spycher, Alexander Gerndt (alle angeschlagen).

Gesperrte Spieler:
Steve von Bergen (Sperre nach vierter gelber Karte), Renato Steffen (zweite von drei Spielsperren nach roter Karte).

Vorverkauf:
Bisher wurden 12'500 Tickets (davon 11'100 Jahreskarten) verkauft.

Twitter:
Der Twitter-Hashtag zum Spiel YB - Thun lautet #YBTH.
www.bscyb.ch/twitter

Anreise:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Radio:
Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Januar 2014, 17:53 
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---------Bertone---------Costanzo--------------
Zarate-------------Frey-----------------Nuzzolo
------------------Martinez-----------------------


BSC Young Boys - FC Thun 2:0

Tore:
BSC Young Boys: Martinez, Frey
FC Thun: -


Zuschauer: 16'000


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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Januar 2014, 22:35 
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--------------costanzo----gajic---------------------
zarate----------------frey-------------------nuzzolo
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yb - thun 3:1

frey, zarate, costanzo


17'500


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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 00:54 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 09:51 
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01.02.2014

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Zitat:
YB im Angriffsmodus mit Vilotic

Die Berner holen den Innenverteidiger von GC als Ersatz für Dusan Veskovac – und senden damit ein klares Signal im Titelrennen aus.

An diesem Freitagmittag ist Uli Forte bestens gelaunt, er witzelt und redet, gestikuliert und lacht. Der YB-Trainer geht mit Energie auf jede Frage ein, und irgendwann sagt er auch, ein Start wie im Sommer mit fünf Siegen in Folge sei «fast nicht machbar». Als Begründung reicht ein Hinweis auf die lange Absenzenliste. Nicht mehr verfügbar ist seit Donnerstag zudem ein Spieler, der die Berner unter Zugzwang brachte: Dusan Veskovac.

Der Serbe drängte auf seinen Abgang, als sich Toulouse aus der Ligue 1 meldete. Und weil er nicht aufzuhalten war, hatten die Young Boys erst recht ein ernsthaftes Problem in der Innenverteidigung, zumal François Affolter in der Winterpause nach Luzern abgegeben worden war. Was tun also? Anfang Woche intensivierten die Berner die Suche nach einer Lösung für die zentrale Abwehr, und ins Spiel kam ein Defensivspezialist, mit dem Uli Forte in seiner Zeit bei GC vorzügliche Erfahrungen gemacht hatte: Milan Vilotic, 27-jährig und Serbe wie Veskovac. An Vilotic hatte Forte oft gedacht, wenn es um die Zukunftsplanung ab Sommer ging. Oder wie es Sportchef Fredy Bickel formulierte: «Wir haben immer wieder ein Auge auf Vilotic geworfen.»

2,5 Millionen Franken Ablöse

Eigentlich hatte GC kein Interesse, ihn abzugeben. So sagte das Sportchef Dragan Rapic, so tönte es auch von Trainer Michael Skibbe: «Wir wollen nicht die Konkurrenz verstärken.» Aber YB beliess es nicht bei einer scheuen Anfrage, sondern demonstrierte den unbedingten Willen, Vilotic zu bekommen. Und bei den Grasshoppers, die schon Izet Hajrovic aus wirtschaftlichen Zwängen an Galatasaray verkauften, fand ein Umdenken statt. «Wir setzten die Messlatte hoch», sagte Rapic, «aber als die Schmerzgrenze erreicht war, blieb uns keine Wahl – auch wenn der Abgang von Vilotic für uns ein schwerer Verlust sein wird.» Die letzten Übertrittsformalitäten sollen noch dieses Wochenende geklärt werden.

Offenbar soll YB bereit sein, rund 2,5 Millionen Franken Ablöse zu zahlen. Rapic kommentiert die Summe so wenig wie sein Amtskollege Fredy Bickel. Und doch legt der bevorstehende Transfer die finanziellen Kräfteverhältnisse deutlich offen. Ausserdem ist er als unmissverständliches Signal von YB an die Konkurrenz zu verstehen: Sie haben nichts anderes im Sinn, als Basel im Titelrennen den Kampf anzusagen, jenem Club also, dessen Trainer Murat Yakin gerne Vilotic verpflichtet hätte. Vilotic, der einen Vertrag bis 2018 erhält, dürfte in einer Woche nun seinen Einstand geben – im St.-Jakob-Park gegen den FCB.

Die mässige Bilanz gegen Thun

Wenn morgen das Derby gegen Thun ansteht, muss Forte in der Abwehr aber noch einmal improvisieren, weil von Bergen gesperrt ausfällt. Rochat gilt als gesetzt. Daneben scheint Gajic, der aus dem Mittelfeld zurückgezogen wird, die erste Option zu sein. Rechts wird Sutter verteidigen, links Lecjaks, wenn Spycher passen muss. Im Mittelfeld dürfte Bertone statt Gaijc die «Doppel-6» zusammen mit Costanzo bilden. Und vorne sieht es so aus, dass der wieder fitte Zárate, Frey, Nuzzolo sowie Rückkehrer Martínez beginnen, sollte Gerndt tatsächlich ausfallen.

«Die Vorgeschichte mit dem hektischen Dezember-Spiel macht das Derby noch spezieller als das danach folgende Basel-Spiel», sagt Forte. Dass die Thuner nicht seine Lieblingsgegner sind, zeigt die Statistik. Als Super-League-Trainer hat er nur vier von zehn Spielen gegen die Oberländer gewonnen. Noch düsterer sieht es bei den Duellen mit Urs Fischer in der höchsten Liga seit 2010 aus: bisher ein Sieg aus sieben Vergleichen. Diesen kann Forte jedoch als gutes Omen taxieren: Es war das 3:2 mit YB gegen Thun am 3. Spieltag dieser Saison.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/15934590

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 09:57 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 23:35 
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01.02.2014

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Zitat:
Forte vs. Fischer: «Wir konnten zusammen immer lachen»

Die Rückrunde der Super League beginnt für die Berner Klubs am Sonntag sogleich mit dem Derby. Uli Forte und Urs Fischer, die beiden Zürcher Trainer von YB und Thun, beantworten im getrennt geführten Doppelinterview die gleichen Fragen.

Kann YB Meister werden?
Uli Forte: Was heisst kann? Jede Mannschaft, die vorne dabei ist, kann Meister werden. Können ist nicht das Thema. Aber wer es am Schluss wird, das muss man abwarten. Es ist noch viel zu früh dafür, dies jetzt schon beim Rückrundenstart zu sagen.
Urs Fischer: Ich denke schon. Die vier Teams an der Spitze sind nur durch drei Punkte getrennt und haben unheimliches Potenzial, das haben sie in der Vorrunde gezeigt.

Kann Thun wieder den Europacup erreichen?
Fischer:Ja, wir sind in einer Position, wo das möglich ist. Mit der Dreipunkteregelung kann es schnell gehen, deshalb ist der Start so wichtig. Mit einer Serie von drei, vier Siegen ist man vorne dabei, und das ist unser Ziel. Gleichzeitig wollen wir auch gegen hinten wachsam sein, so wie der FC Thun das in den letzten Jahren immer gemacht hat.
Forte:Ja, sicher. Die Thuner haben es ja schon wiederholt bewiesen und in den letzten paar Jahren konstant sehr gute Arbeit geleistet. Sie können es durchaus schaffen, wenn sie nicht zu viele Verletzte haben.

Das letzte Derby wurde sehr emotional geführt. Haben sich die Gemüter wieder beruhigt?
Forte: Natürlich. Jeder Sportler weiss, dass Emotionen im Spiel sind, erst recht bei einem Derby wie YB gegen Thun. Ein Derby wollen alle gewinnen, und beim letzten Mal hat es Thun geschafft. Hoffentlich können wir uns dieses Mal revanchieren.
Fischer:Für mich ist das übertrieben. Es gab etwas härtere Zweikämpfe, aber das gehört dazu in einem Derby. Beide Spieler haben nachher gut reagiert. Renato Steffen hat sich entschuldigt, und auch Dennis Hediger hat sich bei der YB-Klubleitung gemeldet und sein Bedauer ausgedrückt. Beide haben gesehen, dass es auch anders gegangen wäre. Das ist keine Situation, die man überbewerten sollte.

Welchen Spieler des Gegners hätten Sie gerne in Ihren Reihen?
Fischer: Sie haben mehr als einen interessanten Spieler. Da sie aber alle bei YB sind, interessieren sie mich nicht gross. Ich schaue in erster Linie auf mein Team.
Forte:Ich bin sehr zufrieden mit meinem Kader, wir haben eine sehr gute Mannschaft. Wir haben ja Josef Martinez zurückgeholt, der bei Thun gespielt und dort eine sehr gute Entwicklung gemacht hatte. Alle, die ihn schon beim ersten Mal bei YB erlebt haben, sagen, dass er reifer und besser geworden ist. Und das zeigt er täglich im Training mit seinen Qualitäten.

Was schätzen Sie besonders an Ihrem Trainerkollegen?
Forte: Seine Coolness, seine Unaufgeregtheit, er passt tipptopp zu Thun. Und ich mag seinen Humor. Wir haben uns viele Jahre lang das Zimmer geteilt bei den Trainerkursen in Magglingen, und wir konnten zusammen immer viel lachen. Urs Fischer ist ein toller Typ.
Fischer:Wir kennen uns schon lange. Seit dem A-Diplom haben wir alle Kurse gemeinsam gemacht. Und sogar das Zimmer geteilt. Uns verbindet einiges. Er sagt, was er denkt, ist geradlinig, wir sind gute Kollegen geworden.

Fühlen Sie sich als Zürcher in Bern akzeptiert?
Fischer: Absolut, ich hatte nie das Gefühl, dass sich die Leute überlegen, da sei ein Zürcher, dem man vorsichtig gegenübertreten müsse. Ich weiss gar nicht, wieso die Zürcher immer einen so schweren Stand haben. Ich war acht Jahre als Spieler in St.Gallen, habe elf Jahre dort gelebt und wurde nie mit Vorurteilen konfrontiert. Vielleicht rührt dies daher, weil Zürich eine grosse Stadt ist und irgendwie auch eine Zentrale der Schweiz, in der viel läuft. Für mich ist das aber nicht negativ, sondern positiv zu bewerten.
Forte: Sehr, sehr, und zwar von Anfang an. Ich bin sehr gut aufgenommen worden, die Berner sind ein herzliches Volk. Ich fühle mich pudelwohl hier und freue mich sehr darüber, dass YB in der Stadt und bei der Bevölkerung ein ständiges Thema ist. Man merkt, dass die Bernerinnen und Berner YB in ihr Herz geschlossen haben.

Was gefällt Ihnen besonders an der Heimatstadt ihres Vereins?
Forte:Die Aare ist schön, die Altstadt, vor allem im Sommer, wenn alle draussen sitzen, dann ist es traumhaft. Das sind die Orte, die mir am besten gefallen – und natürlich das Stade de Suisse. Das ist ja schliesslich mein zweites Wohnzimmer.
Fischer: Thun ist ein Bijou. Das Panorama in der Winterzeit, wenn ich am Morgen von Zürich nach Thun fahre, mit den schneebedeckten Bergen, ist schlicht fantastisch. Und auch im Sommer entlang des Thunersees mit all den vielen Orten, wo man draussen sitzen kann, ist es eine grossartige Stadt.

Was könnte der Berner vom Zürcher Fussball lernen?
Fischer: Schwierig. Ich nehme nicht gerne die Titel zum Massstab, aber am Schluss zählt die Tabelle. Bei YB ist es seit dem letzten Erfolg schon lange her, und für Thun ist der Cup in diesem Jahr enorm wichtig. Es ist Zeit, es ist wirklich Zeit.
Forte:Da fällt mir nichts ein, der Fussball wird überall gleich gespielt. Auch in Bern wird sehr guter Fussball gespielt, auch im Berner Oberland. Da gibt es nichts, was wir lernen müssen, im Gegenteil. Wir müssen jetzt einfach Gas geben.

Weshalb gewinnt Ihr Klub das Derby?
Forte:Wir gewinnen, weil wir noch eine Rechnung offen haben vom letzten Mal und uns enorm freuen auf das Derby am Sonntag und die zweite Hälfte der Saison.
Fischer:Wir gewinnen, weil wir ein Tor mehr schiessen werden als YB.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/Forte ... y/18229820

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Februar 2014, 23:37 
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01.02.2014

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Zitat:
YB - FC Thun: Die Affiche ist ausgeglichener geworden

Eigentlich sind die Rollen im Fussballkanton Bern klar verteilt . Doch in letzter Zeit vermochten die Oberländer den Stadtbernern immer mal wieder ein Bein zu stellen.

Ring frei für Runde 3! Wenn am Sonntag zum Rückrundenauftakt YB und Thun aufeinandertreffen, könnte erneut gute Unterhaltung geboten werden. Die vergangene Hinrunde machte beste Werbung für das Duell zwischen dem grossen, zahlungskräftigen YB und dem kleinen, improvisationsbegabten FC Thun. Die erste Begegnung der Saison im Juli verlief dramatisch; die drei YB-Tore nach der Thuner Pausenführung (2:0) trafen die Oberländer hart. Entsprechend motiviert stieg Urs Fischers Team im Dezember ins zweite Duell – und revanchierte sich mit dem 1:0-Sieg erfolgreich. «Nun sind wir es, die eine Rechnung offen haben», sagt YB-Trainer Uli Forte, «wir verloren das Spiel und durch eine Verletzung Marco Wölfli.»

Positive Thuner Bilanz

Dabei waren die Affichen zwischen Stadtbernern und Oberländern ehemals eine klare Sache. Sei es in der Nationalliga B, etwa 2000/01, als YB schliesslich als Aufsteiger feststand und während der Saison Thun mit 4:1 und 8:2 besiegte. Oder sei es zwei Jahre später, als Thun dem Kantonsrivalen in die oberste Spielklasse folgte, bis zum erneuten Abstieg 2008 gegen die Young Boys insgesamt 12 Niederlagen bezog und dabei nur 4 Siege verbuchte.

Doch die Kräfteverhältnisse haben sich verschoben, nicht grundsätzlich zwar, doch immerhin in den Direktbegegnungen der beiden Teams. In den letzten vier Spielzeiten, seit dem Wiederaufstieg des FCT unter dem damaligen Trainer Murat Yakin, war (und ist) YB zwar in drei von vier Fällen vor den Thunern klassiert, in den Derbys aber stehen die Oberländer mit 5:3-Siegen besser da.

Martinez als Sinnbild

Erstaunlich, denn eigentlich sind die Rollen ja klar verteilt im Berner Profifussball. Hier die Young Boys mit einem der grössten Stadien der Schweiz, finanziell potenten Investoren im Rücken und dem Pflichtziel Europacup. Dort der FC Thun, zeitweise mit einer Zuschauerbeschränkung für die ohnehin schon kleine Arena und dem ständigen Risiko, die besten Spieler an die Konkurrenz zu verlieren. Versinnbildlicht wurden die Verhältnisse mal wieder in der Winterpause: Josef Martinez wechselte als Topskorer nach steilem Aufstieg flugs von Thun zu YB, nachdem er noch im Sommer als Ergänzungsspieler im Rahmen eines Leihgeschäfts den umgekehrten Weg gegangen war. Thun kann mit den Möglichkeiten, die YB bietet, nicht mithalten.

Die Young Boys aber wissen selbst nicht, warum sie sich in letzter Zeit gegen den «kleinen Bruder» so schwert(h)un. «Vielleicht müssen wir uns nicht allzu viel überlegen», mutmasst YB-Spielmacher Michael Frey, «eigentlich wissen wir ja, wo unsere Stärken liegen.» Freys Vorschlag ist möglicherweise kein schlechter: Thun-Coach Urs Fischer hat in sieben Spielen gegen seinen Antipoden Uli Forte (zuvor mit GC) sechsmal gewonnen – über die Statistik sollten sich die Young Boys also den Kopf besser nicht zerbrechen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/YB--F ... y/27694177

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