SofaTrainer hat geschrieben:
YB sollte sich an Juve orientieren:
1) Einheimische Spieler wenn möglich, auch wenn es mehr kostet. Diese bleiben dem Klub eher treu, so dass etwas wachsen kann.
2) Allergrössten Wert auf Juniorenarbeit und Talentförderung in der Region legen.
3) Vorbildliche Sportlichkeit als feste Klub-Philosophie etablieren. Ein Juve Fan hat mir erzählt, dass dort allen neuen Spielern klar gemacht wird, dass Reklamieren und Unsportlichkeiten nicht akzeptiert werden. "Die alte Dame" Juve ist nicht nur "alt", sie hat vor allem Eleganz und Stil. Interne Bussen bei lausiger Disziplin (klar, jedem brennt die Sicherung gelegentlich durch). Wer dauernd negativ auffällt wird automatisch Transfer-Kandidat (und weiss das auch).
4) Abwehr verstärken. Warum nicht CH Spieler aus dem Ausland holen, die vorwiegend auf der Bank versauern? Ricardo Rodríguez, Senderos, etc. Oyala mag ein netter Mensch sein, aber als Ausländer bringt er zuwenig. Ich finde ihn das schwächste Glied in der YB Abwehr.
5) Ruedas Arbeit gefällt mir, der Klub sollte ein klares JA zu ihm äussern, so dass langfristig gearbeitet werden kann.
6) Bobadilla ist in meinen Augen der (technisch) beste YB Spieler und es würde mich freuen, wenn er bleibt. Jemand müsste ihm aber klarmachen, dass YB für ihn eine langfristige Chance ist, nicht ein kurzfristiges Straflager. Hier kann er mit Unterstützung von Rueda (auf Spanisch!) an seinen offensichtlichen Charakterschwächen arbeiten. Bei Juve wäre er wohl schon lange geflogen. Zu Basel wechseln wäre blöd, YB hat das Potenzial aufzuschliessen. Und für einen internationalen Spitzenklub hat er charakterlich (noch?) zuviele Schwächen. Die CH ist ja nicht so die Hölle. Vielleicht könnte sich Bobadilla dafür erwärmen in Bern alt zu werden, wenn der Klub ihm bei der Integration hilft. Wenn er allerdings selbst keine Zukunft in Bern möchte oder seine Unsportlichkeiten nicht immer besser in den Griff bekommt, sollte man ihn so rasch wie möglich ziehen lassen.
7) Der Trainer muss vorrangiges Mitspracherecht bei Transfers haben und sollte auch eng bei der Juniorenarbeit involviert werden.
Was meint ihr zu diesen Ideen?
Juve kaufte meist gestandene Spieler ein und setzte wenig auf die eigene Jugend noch heute ist jeder dritte im Team ein Ausländer.
Frag deinen Freund doch einmal über die Zusammenhänge von Juve und Bestechung, Betrug, Erpressung, Dokumentenfälschung, Spielmanipulation, die Zusammenarbeit mit bekannten Dopingärzten, Moggi etc etc.
Nein danke, weder Juve noch ein anderes Italienisches Team ist geeignet um ein legales Vorbild zu geben.