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 Beitrag Verfasst: Freitag 31. August 2012, 17:07 
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BSC Young Boys - Udinese Clacio (EL)

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Zeit: 21:05 Uhr

Bild


Webseiten Udinese Calcio:
http://www.udinese.it
http://www.transfermarkt.ch/de/udinese- ... n_410.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Udinese_Calcio
http://en.wikipedia.org/wiki/Udinese_Calcio
http://www.facebook.com/Udinese
http://www.facebook.com/UdineseCalcio1896
http://udineseclub.net
http://www.udineseclub-carinzia.at

http://en.wikipedia.org/wiki/Stadio_Friuli

http://en.wikipedia.org/wiki/Udine


Forum Udinese Calcio:
http://udineseclub.net/index.php?option ... d&Itemid=5


Statistiken Udinese Calcio:
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_410.html
http://www.football-lineups.com/team/Udinese


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Oktober 2012, 11:45 
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http://de.uefa.com/uefaeuropaleague/sea ... background


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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Oktober 2012, 22:49 
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700 Udineser werden in Bern erwartet.

http://www.udinese.it/script/view_flsh_news.php?id=4928


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2012, 11:42 
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BSC Young Boys - Udinese Calcio 1:1

Tore:

BSC Young Boys: Bobadilla
Udinese Calcio: Di Natale

Zuschauer: 16'500


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 13:37 
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YB empfängt die Tormaschine Di Natale

Das kriselnde YB trifft am Donnerstag zu Hause auf Udinese. Beim italienischen Klub mit dem ausgeklügelten Scoutingsystem wirbelt der erfahrene Stürmer Antonio Di Natale

Bei YB brennt es nach miserablem Saisonstart in vielen Bereichen, die Baustellen in Team und Betrieb sind vielfältig. Und weil die interne Kommunikation gestört und von der Chefetage vernachlässigt wird, treiben die Young Boys relativ führungslos durch die stürmischen Wellen. Immerhin wartet im Stade de Suisse ein relativ renommierter und äusserst interessanter Gegner auf den kriselnden Verein. YB trifft am Donnerstag (21.05 Uhr) auf Udinese, nach zwei Niederlagen trotz guter Leistungen zum Start der Europa League (3:5 gegen Liverpool, 0:2 bei Anschi) stehen die Berner unter Druck.

Der Durchlauferhitzer

Dem italienischen Mittelklasseklub Udinese gelingt es seit Jahren, mit den Grössen aus Mailand, Rom und Turin mitzuhalten – derzeit aber liegt das Team nur auf Rang 9. Das Geschäftskonzept des nahe an der slowenischen Grenze spielenden Vereins ist raffiniert: Er ist ein gewaltiger Durchlauferhitzer für Fussballer. Früher schafften Oliver Bierhoff, Thomas Helveg oder Marcio Amoroso den Durchbruch, in den letzten Jahren hiessen die mit viel Gewinn verkauften Akteure zum Beispiel Gökhan Inler (zu Napoli), Alexis Sanchez (Barcelona) oder Samir Handanovic (Inter). Sie und Dutzende Spieler mehr wurden als ziemlich unbekannte Akteure von Udinese verpflichtet und reiften im Friaul zu internationalen Topkräften. «Wir müssen mit unseren Mitteln arbeiten», sagt Giampaolo Pozzo, der smarte Vereinsbesitzer, der Udinese fast so lange regiert wie Silvio Berlusconi Milan.

Seit über einem Vierteljahrhundert dominiert die Familie Pozzo den Klub. Von 1986 bis 1990 war Patron Giampaolo Pozzo noch Präsident, nach einer Spielmanipulation, die Udinese den Zwangsabstieg in die Serie B bescherte, durfte der Unternehmer aber 5 Jahre keine Funktion im Fussball mehr ausüben. Sohn und Frau sind seither in leitenden Klubpositionen tätig, doch der heute 71 Jahre alte Giampaolo Pozzo ist der mächtige Chef geblieben. Er kam in der Holzindustrie und später mit Immobiliengeschäften zu Reichtum.

Das Spielerportefeuille

Unter Pozzos Führung wurde ein glänzend vernetztes, umfangreiches Scoutingsystem installiert, welches dem norditalienischen Klub seit über 20 Jahren die Gelegenheit bietet, begabte Nachwuchskräfte zu engagieren. Die Idee ist so simpel wie genial – und brillant umgesetzt. In Udinese wird der internationale Fussball auf unzähligen TV-Geräten und dank riesigen Antennen intensiv verfolgt, auch im Internet wird geforscht, ein Stab von rund 40 Spähern ist weltweit unterwegs, um Trouvaillen aufzuspüren.

Derzeit sind über 100 Akteure im Spielerportefeuille Udineses. Der Schweizer Almen Abdi beispielsweise schaffte den Sprung letzte Saison wie der frühere YB-Akteur Thierry Doubai (derzeit bei Sochaux) nicht – und ist an Watford ausgeliehen. Der 19-jährige Schweizer U-21-Nationalspieler Silvan Widmer von Aarau dagegen, ein grosses Talent, soll im nächsten Sommer zu Udinese stossen – oder zum Primera-Division-Verein Granada. Der clevere Pozzo hat Watford und Granada ebenfalls übernommen, um die Hundertschaft Fussballer noch besser umherschieben zu können. Pozzo ist ein moderner Menschenhändler, betont aber, die Spieler gut zu betreuen: «Sie müssen sich wohlfühlen. Wir erfüllen ihnen fast jeden Wunsch.»

Die Tormaschine

Spieler kommen und gehen und kommen und gehen bei Udinese, doch Antonio Di Natale ist seit 8 Jahren immer da – und trifft und trifft und trifft. Der 35-jährige Neapolitaner ist kräftig, flink und sehr torgefährlich. Zweimal wurde Di Natale Serie-A-Torschützenkönig (2010 und 2011 mit 29 und 28 Treffern). Und obwohl die Klasse des Provinzhelden im Calcio oft angezweifelt wird, hat Di Natale 42 Länderspiele bestritten und dabei 11 Tore erzielt. An der Euro 2012 traf er zuletzt in der Vorrunde gegen Spanien (1:1).

Und im Udinese-Kader des erfahrenen, 57-jährigen Trainers Franceso Guidolin nimmt Di Natale eine Sonderrolle ein. Er reüssierte auch in der Europa League in letzter Minute gegen Anschi (1:1) und beim 3:2-Sieg in Liverpool. Im Gegensatz zu anderen italienischen Klubs nimmt Udinese, das zuletzt zweimal nur knapp die Champions League verpasste, die Europa League ernst. «Wir können Werbung für Udinese machen», sagt Di Natale.

Ans Stade de Suisse hat der Torjäger aber keine guten Erinnerungen – 2008 an der EM spielte er 64 Minuten, als ein entfesseltes Holland in Bern die Italiener mit 3:0 zerzauste.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21835970

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 13:39 
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Rueda will sein Team schonen

Die Berner Young Boys treffen am Donnerstagabend im Europa League Spiel auf Udinese Calcio. Ein Sieg muss her.

Die BSC Young Boys müssen unbedingt alle drei Punkte im Spiel am Donnerstag gegen Udinese Calcio holen, sonst ist der Traum von der K.o.-Runde für die Berner vorzeitig ausgeträumt. Für YB wird dies die erste Begegnung mit einer Mannschaft aus Italien werden. 18'000 Tickets sind für das Spiel im Wankdorf bereits verkauft.

Zuversicht bei Spieler und Trainer

Der Coach Martin Rueda gab sich am Mittwoch an der Pressekonferenz zuversichtlich. «Wir hatten heute ein gutes und intensives Abschlusstraining. Wir wollen die Niederlage vom Sonntag unbedingt wegstecken und sind von einem Sieg am Donnerstag überzeugt.»

Auch Verteidiger Alain Nef schaut nach vorne: «Jede Niederlage ist bitter. Gut, kommt das Spiel morgen.» Nef kennt den Gegner Udinese Calcio, er hat in der Saison 2008/09 dort gespielt. Er habe gute Erinnerungen an den Klub, kenne aber nicht mehr viele Spieler dort. «Udinese Calcio ist ein Verein mit sehr vielen jungen Spieler und hat dem entsprechend ein breites Kader.»

Auf der Suche nach Stabilität

Man müsse dran arbeiten, dass das Spiel bei YB wieder solider und konsequenter werde, sagt Rueda. «Es ist eine Frage der Zeit, diese Stabilität zu finden. Der Fakt, dass wir zwei Wettbewerbe gleichzeitig spielen, darf nicht vernachlässigt werden.» Er werde daher sicher Rotationen vornehmen, um Spieler auch für das wichtige Meisterschaftsspiel gegen den FC Luzern am Wochenende zu schonen.

Einer, auf den er aber nicht verzichten kann, ist Raul Bobadilla: «Bobadilla ist ein wichtiger Spieler. Einer, der Spiele entscheiden kann.»

Wie lautet das Geheimrezept gegen die Italiener? «Wir dürfen uns nicht verunsichern lassen, wie am Sonntag beim Freistosstor gegen GC.» Solche zwischenzeitliche Tiefs im Spiel können immer passieren, aber YB dürfe sich davon nicht entmutigen lassen. Entscheidend sei, dass die Mannschaft an ihre Fähigkeiten glaube.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17275755

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 14:57 
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Ausblick auf YB - Udinese Calcio

BSC Young Boys - Udinese Calcio, Donnerstag, 25. Oktober 2012, 21:05 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Abwesende Spieler:
Christoph Spycher (Entzündung im Knie), Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch), Marco Bürki (rekonvaleszent nach Mittelfussbruch).

Vorverkauf:
Bisher wurden 18'000 Tickets abgesetzt, davon 14'500 Pakete, die für alle YB-Heimspiele in der Gruppenphase gültig sind.

Anreise:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen und rechtzeitig anzureisen.
Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 17:26 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2012, 09:19 
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YB und der Kampf gegen die Herbstdepression

Berner wollen gegen Udinese die ersten Punkte

Die Young Boys stehen unter Zugzwang. Wenn sie heute im Heimspiel gegen Udinese keinen Sieg einfahren, steht praktisch schon fest, dass sie nicht in der Europa League überwintern werden.

Die Young Boys stecken in einer Herbstdepression. In der Europa League ist das Punktekonto noch leer. Es stehen bereits sieben Gegentore zu Buche. Und in der Meisterschaft dümpelt man im Mittelfeld der Tabelle herum. Der Rückstand auf Leader GC beträgt stattliche 15 Punkte. Dass sie die statistisch beste Offensive der Super League stellen, dürfte für die Gelb-Schwarzen ein schwacher Trost sein. Aus den letzten sieben Pflichtspielen hat lediglich ein Sieg resultiert. Dabei hat man vor nicht allzu langer Zeit dem FC Basel den Kampf angesagt und einen Titelgewinn ins Visier genommen.

Die Medien beurteilen die jüngsten Entwicklungen bei YB nicht ohne kritische Anmerkungen. Von zahlreichen Baustellen auf und neben dem Rasen ist die Rede. Die "Berner Zeitung" schrieb in ihrer Ausgabe von gestern Mittwoch: "Die Young Boys treiben relativ führungslos durch die stürmischen Wellen." Im "Blick" hiess es unter der Schlagzeile "Das YB-Trauerspiel", dass potente Geldgeber nicht mehr an die Wende zum Guten glauben würden.

Mittendrin steht Trainer Martin Rueda. Er, der auf der Kommando-Brücke den schillernden Christian Gross abgelöst hatte, konnte das YB-Flaggschiff noch nicht zurück auf Kurs bringen. Die Zweifel an seinem Coaching nehmen zu. "Natürlich spüre ich den Druck und die Unzufriedenheit im Umfeld des Vereins", sagt Rueda, "aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als weiterhin alles zu geben und vorwärts zu schauen. Wichtig ist, dass wir stabiler und konstanter werden." Er nahm damit Bezug auf die miserable erste Halbzeit vom letzten Sonntag bei der 2:3-Auswärtsniederlage gegen GC. Bis zur Pause hatte YB drei Treffer einkassieren müssen. Die Gelb-Schwarzen hatten phasenweise erschreckend wenig Widerstand geleistet.

Rueda meinte am Mittwoch, es sei gegen GC nicht alles schlecht gewesen, nur weil man verloren habe. Es habe ihn gefreut, dass sein Team noch während jener Partie eine Reaktion gezeigt habe. In der zweiten Hälfte seien klare Fortschritte zu erkennen gewesen. Aber auch Rueda ist sich bewusst, dass gewisse Mängel schleunigst behoben werden müssen. Probleme ortet er im mentalen Bereich: "Es kann nicht sein, dass wir uns durch ein unglückliches Gegentor wie das 0:1 am Sonntag derart verunsichern lassen. Nach diesem Schock waren wir eine Weile lang nicht mehr auf die Beine gekommen. Wir hatten komplett das Selbstvertrauen verloren. Dabei müssen wir, egal was passiert, immer an unsere Qualitäten glauben."

Positives Denken sei gefragt. Er möchte seiner Mannschaft einimpfen, dass sie in jedem Spiel den Sieg anzustreben habe. Deshalb wolle er sich mit dem Szenario einer Niederlage gar nicht erst beschäftigen - auch nicht gegen Udinese, obwohl er seit der Auslosung sehr wohl wisse, wie schwierig diese Europa-League-Gruppe sei. "Es ist klar: Wenn wir gegen die Italiener punkten wollen, müssen wir uns auf Top-Niveau bewegen und ans Limit gehen." In den Duellen mit Udinese, dem FC Liverpool und Anschi Machatschkala (Russ) gelte es, die Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Niederlagen gegen solche Kaliber werden Rueda eher verziehen. Was aber, wenn YB am Sonntag zuhause gegen Luzern verliert? Kommt es dann zum nächsten grossen Knall im Stade de Suisse?

Auch bei Udinese Calcio ist in dieser Saison noch nicht alles im Lot. In der Serie A haben die Friauler nach acht Runden lediglich zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Am Sonntag feierten sie einen eminent wichtigen 1:0-Heimerfolg gegen Aufsteiger Pescara. Bei Udinese könnte im Stade de Suisse vor allem Antonio di Natale für die offensiven Akzente sorgen, wenn er denn aufgestellt wird von Trainer Francesco Guidolin. Der Stürmer ist zweifellos der Star im Kader der Gäste. In diesem Sommer ist er mit Italiens Nationalmannschaft in den EM-Final eingezogen. Als einziger Spieler dieser Endrunde hat er den spanischen Weltklasse-Goalie Iker Casillas bezwingen können.

Di Natale ist bei Udinese eine lebende Legende. Er hält diesem Klub seit fast einem Jahrzehnt schon die Treue. 2010 und 2011 hatte er sich jeweils zum Torschützenkönig der Serie A gekrönt. In der laufenden Europa-League-Kampagne traf er sowohl beim Remis gegen Anschi (zum 1:1-Schlussresultat in der Nachspielzeit) als auch beim spektakulären 3:2-Auswärtssieg gegen den FC Liverpool.

Young Boys - Udinese. - Stade de Suisse, Bern. - Heute, 21.05 Uhr. - SR Turpin (Fr).

Die möglichen Aufstellungen. Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Veskovac, Farnerud; Zarate, Costanzo, Nuzzolo; Bobadilla.

Udinese: Brkic; Benatia, Danilo, Domizzi; Pereyra, Badu, Willians, Lazzari, Armero; Ranegie, Di Natale.

Bemerkungen: Young Boys ohne Bürki, Simpson und Spycher (alle verletzt). Udinese ohne Basta, Pasquale, Pinzi, Muriel (alle verletzt) und Maicosuel (nicht für die Europa League lizenziert).


http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/ur ... 1.17716709

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2012, 09:24 
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24.10.2012

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YB gegen Udinese mit dem Rücken zur Wand

YB trifft am Donnerstag in der Europa League auf Udinese (21.00 Uhr live auf «SF zwei»). Die Situation in Bern ist einmal mehr unbefriedigend und der Druck nimmt zu: Um europäisch zu überwintern, ist ein Sieg Pflicht.

YB ist einmal mehr wieder dort, wo es nicht sein möchte: in der Depression. Nach der 2:3-Niederlage gegen GC am Wochenende beträgt der Rückstand auf den Leader 15 Punkte, in der Europa League schaute noch nichts Zählbares heraus und aus den letzten sieben Pflichtspielen resultierte nur ein Sieg.

Beim Publikum macht sich Ratlosigkeit breit und Anzeichen auf Besserung gibt es keine. Die Baustellen sind vielfältig: Spieler, die ihr Potenzial nicht abrufen, ein Team, das zumindest nach aussen nicht homogen wirkt und Führungspersonen, die ebenfalls ratlos scheinen sowie ein Trainer, der das Rotationsprinzip auf die Spitze treibt und noch kein System gefunden haben zu scheint. Konstanz findet sich weder in der Verteidigung noch im Mittelfeld noch im Sturm. «Die Young Boys treiben relativ führungslos durch die stürmischen Wellen», urteilt die Berner Zeitung – womit auch die Teppichetage gemeint ist.

Rueda mit Durchhalteparolen

Selbstredend ist das auch Trainer Martin Rueda nicht entgangen und er bleibt ihm keine andere Wahl, als sich in Durchhalteparolen zu üben. «Es bleibt uns nichts anderes übrig, als weiterhin alles zu geben und vorwärts zu schauen. Wichtig ist, dass wir stabiler und konstanter werden», so Rueda.

Dazu sei positives Denken gefragt, um nicht wie gegen GC nach dem 0:1 für den Rest der Halbzeit wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen, fordert Rueda. Mit einer Niederlage am Donnerstag will er sich nicht beschäftigen. «Es ist klar: Wenn wir gegen die Italiener punkten wollen, müssen wir uns auf Top-Niveau bewegen und ans Limit gehen.»

Vorsicht vor Di Natale

Auch bei Gegner Udinese Calcio ist in dieser Saison noch nicht alles im Lot, in der Serie A beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz lediglich 2 Punkte. Die Berner dürften besonders vor Torjäger-Oldie Antonio di Natale gewarnt sein. Der Serie-A-Torschützenkönig von 2010 und 2011, der bald seit einem Jahrzehnt im Friaul spielt, konnte an der diesjährigen EURO als einziger Spieler Europameister-Torhüter Iker Casillas bezwingen. Würde Di Natale im Stade de Suisse kein Tor erzielen, wäre es für YB ein mickriges Erfolgserlebnis. Aber die sind in einer Depression von unschätzbarem Wert.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... n-zur-Wand

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