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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 12:06 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 20:29 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Extrazug nach Zürich
FC Zürich - YB
7. Oktober 2012 – 13:45 Stadion Letzigrund, Zürich
Bern ab 10:53 Uhr Burgdorf ab 11:11 Uhr Herzogenbuchsee ab 11:23 Uhr Langenthal ab 11:28 Uhr Zürich Altstetten an 12:10 Uhr
Zürich Altstetten ab 16:15 Uhr Langenthal an 17:01 Uhr Herzogenbuchsee an 17:08 Uhr Burgdorf an 17:20 Uhr Bern an 17:35 Uhr
Das Zugticket kostet 22.- mit Halbtax / 44.- ohne Halbtax
Ticketinfo (Match)
Mit dem Einsteigen in den Extrazug wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 5. Oktober 2012, 21:29 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Ausblick auf Zürich - YBFC Zürich - BSC Young Boys, Sonntag, 7. Oktober 2012, 13:45 Uhr, Letzigrund, Zürich. Die Situation beim BSC Young Boys: Verletzte Spieler: Josh Simpson (Schien- und Wadenbeinbruch) Pascal Doubai (Oberschenkelverletzung) Marco Bürki (Mittelfussbruch) Gesperrter Spieler: Raul Bobadilla (vierte Verwarnung) Fraglich: Christoph Spycher (Entzündung im Knie) Alexander Farnerud (Adduktorenbeschwerden) Extrazug: Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 10:53 Uhr. Radio: Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
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Marc
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Verfasst: Freitag 5. Oktober 2012, 22:02 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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sutter---nef-----ojala-------lecjaks
-------------spycher----------------
-----costanzo------farnerud--------
zarate-----------------------nuzzolo
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Oktober 2012, 16:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2012  Zitat: Berner Selbstkritik und Fringers scharfe Worte
Bei den Young Boys wie beim FC Zürich waren nach dem 1:1-Unentschieden kritische Stimmen zu hören.
Die YB-Spieler wussten nach dem 1:1 beim FC Zürich nicht, ob sie sich ärgern sollten über die miserable Leistung vor der Pause oder über den verpassten Sieg nach deutlicher Leistungssteigerung. Sie fanden zumindest klare und schonungslose Worte für ihren blutleeren Auftritt zu Beginn. Als «sehr schwach» bezeichnete Abwehrchef Alain Nef die YB-Vorstellung in der ersten Halbzeit, Spielmacher Moreno Costanzo fand sie sogar «katastrophal», und Captain Marco Wölfli meinte ungewohnt kritisch: «Das war ungenügend. Wir fanden überhaupt nicht in die Partie und in die Zweikämpfe.» Nef bemängelte die fehlende Frische und die Müdigkeit: «Wir wussten ja, dass wir uns nach der harten Partie am Donnerstag in Moskau gegen Anschi ins Spiel kämpfen müssen. Das ist uns misslungen.»
Penaltyschütze Costanzo
Mit 45 Minuten Verspätung nahmen die Young Boys in Zürich doch noch am Treiben teil. Gegen einen sehr verunsicherten Gegner hätten sie letztlich sogar gewinnen können, «auch wenn das vielleicht nicht ganz verdient gewesen wäre», wie Costanzo ehrlich meinte. Er hatte eine Viertelstunde vor Schluss den Elfmeter zum 1:1 verwandelt, nachdem er zuletzt am zweiten Spieltag bei der 0:1-Heimniederlage gegen Leader GC beim Stande von 0:0 einen Penalty verschossen hatte. «Daran dachte ich nicht gross. Ich habe mir einfach den Ball geschnappt und geschossen», sagte Costanzo gestern. Eigentlich sind Raúl Bobadilla und Christoph Spycher als Elfmeterschützen bei YB gesetzt, doch beide Leistungsträger fehlten gestern wie Alexander Farnerud. «Solche Ausfälle spüren wir», meinte Nef, «aber es ist keine Entschuldigung für unseren Auftritt in der ersten Hälfte. Wenigstens haben wir uns rehabilitiert.» Costanzo nannte das Aufbäumen der Young Boys «eine kleine Steigerung». Sie könnten aber, meinte er, «noch viel, viel besser spielen».
In der spektakulären Endphase hatten beide Teams den Sieg knapp verpasst. «Irgendwie mit den Fingerspitzen» habe er den Schuss Mario Gavranovics pariert, sagte Wölfli zu seiner überragenden Parade kurz vor Schluss. Und Nef fand es schade, habe YB seine guten Gelegenheiten in personeller Überzahl nicht genutzt: «Ich glaube, wir standen dem Sieg am Ende sogar näher.»
Debüt von Tabakovic
Vielleicht hing das harmlose Auftreten der Young Boys vor der Pause auch mit der ungewöhnlichen Aufstellung zusammen. Trainer Martin Rueda hatte den gesperrten Bobadilla überraschend durch Haris Tabakovic ersetzt. Der seit diesem Sommer 18 Jahre alte Angreifer ist wie der ebenfalls sehr talentierte Michael Frey Stammkraft in der Schweizer U-19-Auswahl, die noch gestern an ein EM-Qualifikationsturnier nach Schottland flog.
Gestern erlebten der kurz nach der Pause ausgewechselte Super-League-Debütant Tabakovic und Frey einen ungemütlichen Nachmittag. Sie fanden keine Bindung ins Spiel und waren «überfordert», wie Rueda einräumte. Der Trainer war aber verständlicherweise nachsichtig mit den 18-Jährigen im Angriff: «Es war für sie nicht einfach. Und sie kämpften stark.» FCZ-Coach Rolf Fringer wählte dagegen scharfe Worte für den desolaten Auftritt seines 20-jährigen Stürmers Josef Drmic: «Das Aufgebot für das Nationalteam vor einem Monat hat ihm gar nicht gut getan. Es ist an der Zeit, dass Drmic endlich wieder auf den Boden kommt. Er muss viel besser spielen.» Auch beim FCZ waren also äusserst kritische Töne zu vernehmen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29368470
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Oktober 2012, 16:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Zürich (07. Oktober 2012)
Viel Schatten, später ein wenig Licht: Die YB-Akteure agierten in Zürich (1:1) gestern enorm wechselhaft.
Marco Wölfli: Note 5,5 Starke Parade gegen Mario Gavranovic in der Startphase, überragender Reflex gegen den gleichen Stürmer kurz vor Schluss – der Goalie rettete YB einen Punkt. Beim Gegentor machtlos.
Scott Sutter: Note 4 Seine Leistung war ein Spiegelbild des Teams. Vor der Pause schwach, mutlos, fehlerhaft, nach der Pause klar besser, mit starken Flanken und forscher Spielweise.
Alain Nef: Note 4 Solid, hatte einmal Mühe mit Gavranovic. Humpelte nach Spielende stark, weil er einen Schlag auf die Achillessehne erhalten hatte.
Juhani Ojala: Note 3,5 Auch der zweite Innenverteidiger litt. Nach Zusammenprall mit Pedro spielte er die Partie mit einem Verband am Kopf zu Ende. Kampfstark, nicht immer stilsicher, ungenügend im Aufbau.
Mario Raimondi: Note 4 In der zweiten Halbzeit beherzt im Vorwärtsspiel. In der Defensive aber mit Fehlern, wie vor den FCZ-Grosschancen kurz vor Schluss, als Raimondi den Konter nicht unterbunden hatte.
Dusan Veskovac: Note 3,5 Agierte erneut im defensiven Mittelfeld. Ihm gelang nicht viel, er fand auch nicht ins Spiel.
Gonzalo Zarate: Note 5 Der beste YB-Feldspieler. Nach der Pause vom FCZ kaum zu kontrollieren, wirblig, schnell, dribbelstark, holte den Elfmeter heraus. Vergab aber in der Schlussphase zweimal das Siegestor.
Moreno Costanzo: Note 4,5 Im 4-1-4-1-System diesmal leicht offensiver als zuletzt. Nach ungenügendem Beginn nach der Pause klar besser, gute Pässe. Verwandelte den Penalty eiskalt.
Michael Frey: Note 3 Lief viel – und dem Spiel hinterher. Blass und unglücklich, hatte wenig Einfluss aufs Geschehen.
Raphael Nuzzolo: Note 3,5 Nicht so stark wie in den letzten Wochen, setzte sich kaum durch.
Haris Tabakovic: Note 3 Ersetzte den gesperrten Raúl Bobadilla im Sturmzentrum. Erhielt keine Zuspiele, hatte kaum Ballkontakte, hing vorne sehr stark in der Luft. Ein Abschluss kurz vor seiner Auswechslung.
Josef Martinez: Note 4,5 Kam nach 51 Minuten für Tabakovic. Deutete sein Talent an, war eine Bereicherung, flink und viel unterwegs. Hätte es verdient, mehr berücksichtigt zu werden.
Elsad Zverotic: Note 4 Kam nach 64 Minuten für Veskovac. Brachte ein wenig Linie ins Mittelfeld, ohne zu glänzen. Sein weiter Ball, der nach einem Befreiungsschlag aussah, geriet zur perfekten Vorlage für Zarate, der den Elfmeter herausholte.
Matias Vitkieviez (88. für Frey) war für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19388652
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Oktober 2012, 16:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2012  Zitat: Treten im Mittelmass
YB bleibt sich treu – und schaffte es in Zürich, in einem Spiel das ganze Leistungsspektrum abzurufen. Nach miserabler erster Hälfte reichte das zu einem 1:1 beim FCZ.
Die Szene besass skurrilen Charakter und war sinnbildlich für einen merkwürdigen Nachmittag im Letzigrundstadion. Nach dem Schlusspfiff der zumindest spannenden Begegnung zwischen Zürich und den Young Boys wirkten die FCZ-Spieler enttäuscht und traurig, sie senkten die Köpfe, lagen am Boden oder trotteten missgelaunt in die Kabine. Die Körpersprache der Berner Fussballer verriet erstaunliche Synchronität. Auch sie verliessen den Rasen nicht erhobenen Hauptes, sondern niedergeschlagen und ziemlich abgekämpft.
1:1 hatte das Treffen zwischen dem schwer kriselnden FCZ und den schwer inkonstanten Young Boys geendet. Es war ein Resultat, das beiden ambitionierten Vereinen wenig bringt. «Am Ende ist es ein gerechtes Ergebnis», meinte Zürichs Trainer Rolf Fringer, «obwohl wir die Partie schon früh hätten entscheiden müssen.» Auch Martin Rueda sprach von einem «logischen Resultat», aber dann hörten die Parallelen endgültig auf. Denn der YB-Coach erklärte in seiner Analyse, dass seine «Mannschaft nach sehr schwachem Beginn in der Schlussphase sogar noch hätte gewinnen können.» Das erneute Unentschieden ordnete Rueda mit einem trockenen Fazit ein: «Das ist ein Treten am Ort.»
Treppe rauf, Treppe runter
Die Young Boys sind in dieser Spielzeit bisher ja rätselhaft inkonstant: Sie gewinnen, sie verlieren, sie holen einen Punkt. Treppe rauf, Treppe runter. Und so gesehen sind sie sich am Sonntag absolut treu geblieben. Sie schafften es sogar, das gesamte Leistungsspektrum innerhalb einer Partie abzurufen. Ihre Vorstellung vor der Pause geriet zu einem neuen Tiefpunkt in dieser Saison, sie stürzten, um im Bild zu bleiben, mehrere Tritte herunter und boten eine unterirdische Darbietung. Der Berner Treppenfall hatte jedoch nur einen 0:1-Rückstand nach der ersten Halbzeit zur Folge, weil die deutlich besseren Zürcher einzig durch Marco Schönbächler in der 30.Minute erfolgreich waren.
Bei YB passte lange Zeit nichts zusammen. Die Berner reihten Fehlpass an Fehlpass, wirkten wenig solidarisch, es war ihr Glück, dass der Gegner überlegen agierte, aber gleichfalls bescheidenes Format aufwies. «So wie vor der Pause dürfen wir nicht spielen», kritisierte Rueda.
Akku in der Pause aufgeladen
Natürlich gibt es Gründe für den vorerst lausigen Auftritt der Young Boys. Ihnen fehlte mit dem gesperrten Torjäger Raúl Bobadilla sowie den verletzten Teamleadern Christoph Spycher und Alexander Farnerud die «zentrale Achse», wie Captain Marco Wölfli erklärte. Zudem hatten die anstrengenden letzten Wochen mit Partien im Dreitagesrhythmus Spuren hinterlassen. Aber nachdem YB im ersten Durchgang so schläfrig, unkonzentriert und fehlerhaft gespielt hatte, als ob das Team direkt von einem Ausflug ins Zürcher Nachtleben gekommen wäre, steigerten sich die Gäste nach dem Seitenwechsel eklatant – als ob ihr Akku in der Kabine neu aufgeladen worden wäre.
Nun dominierte YB das Geschehen, traute sich mehr zu, fand irgendwo die Kraft, um sich gegen den nächsten Rückschlag aufzulehnen. Und der FCZ bekam insbesondere Gonzalo Zarate nicht in den Griff. Der YB-Flügelstürmer holte in der 74.Minute nach einem langen Ball von Elsad Zverotic, den FCZ-Coach Fringer als «Befreiungsschlag» bezeichnete, einen Foulpenalty heraus. Zudem sah Jorge Teixeira nach seinem Foulspiel an Zarate die Rote Karte. Weil Moreno Costanzo den Elfmeter souverän verwandelte, lagen auf einmal alle Vorteile auf YB-Seite. Die beste Gelegenheit zum Sieg aber verpassten die Zürcher 10 Minuten vor Schluss, als zuerst Mario Gavranovic am sensationell reagierenden Berner Goalie Wölfli scheiterte – und YB-Verteidiger Scott Sutter den Nachschuss Schönbächlers auf der Linie akrobatisch klärte. Auf der Gegenseite vergab Zarate zweimal das 2:1 für die Young Boys.
12 Punkte hinter GC
Und so treten die Berner weiter im Ligamittelmass – und werden nach der Länderspielpause in zwei Wochen wieder im Letzigrund, bei GC, antreten. Der Leader liegt mittlerweile 12 Punkte vor YB. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25695487
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Oktober 2012, 16:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2012  Zitat: FCZ und YB kommen nicht vom Fleck
YB spielte auf dem Letzigrund während der ersten Halbzeit bedenklich schwach, schaffte nach einer Steigerung gegen den FC Zürich aber noch ein 1:1.
Nach einer desolaten ersten Halbzeit auf dem Letzigrund fehlten am Ende Zentimeter für einen YB-Sieg. Gonzalo Zárate verpasste in den Schlussminuten mit dem Kopf und danach mit dem Fuss das Siegestor. Auf der Gegenseite hatte aber auch der FCZ in Unterzahl die grosse Möglichkeit zum Sieg, als nach einem Konter in der 79. Minute Goalie Wölfi mit einer hervorragenden Abwehr gegen Gavranovic rettete, ehe Sutter den Ball beim Nachschuss von Schönbächler auf der Torlinie wegschlug.
So trennten sich der FC Zürich und YB leistungsgerecht 1:1, was beide Teams nicht wirklich vorwärtsbringt. Martin Rueda sagte treffend: «Es ist ein Treten an Ort.» Nach 12 Runden beträgt der Rückstand der Young Boys auf Leader GC bereits 12 Punkte. Und nächster Gegner der Berner – erneut auf dem Letzigrund – sind nach der Länderspielpause am 21. Oktober die Grasshoppers.
Jugendliche Unbekümmertheit und Kampfgeist
Der YB-Trainer nominierte mit Raimondi, Sutter, Nuzzolo, Frey und Tabakovic fünf Spieler, die am Donnerstag nicht in der Startformation in Moskau standen. Doch die Wirkung dieser Mutationen war gleich null, im Gegenteil, die Berner begannen die Partie nervös, lethargisch, uninspiriert und mit einer hohen Fehlpassquote.
Der 18-jährige Haris Tabakovic kam dabei zu seinem Debüt in der Super League, neben ihm stand der gleichaltrige Michael Frey. Es war eine mutige Aufstellung von Rueda, der angesichts der verletzten Routiniers Spycher und Farnerud sowie der Sperre von Bobadilla auf jugendliche Unbekümmertheit und Kampfgeist setzte. Dass die beiden Youngster vorne kaum einen Ball sahen, lag nicht nur an ihnen, auch im Mittelfeld lief nichts zusammen. Jeder hatte in erster Linie mit sich selbst zu tun.
«Das war kein Fussball»
«Die erste Hälfte war eine Katastrophe», bekannte Moreno Costanzo. «Wir hatten keine Kombinationen zu verzeichnen, das war kein Fussball, das war nichts.» Und Alain Nef sagte. «Die erste Halbzeit war unsäglich schlecht.»
So mussten die Young Boys zur Pause froh sein, nur mit 0:1 in Rückstand zu liegen. Das Tor der Zürcher entsprang dabei mehr dem Zufall, aber der Schuss von Schönbächler aus 18 Meter in die tiefe Ecke war sehenswert. Ein anderer Gegner als der FCZ, der ebenfalls vor allem mit sich selber beschäftigt ist, hätte die Unzugänglichkeiten der Berner wohl ausgenutzt und die Partie noch vor der Pause entschieden.Denn in der zweiten Halbzeit wurde es ein ganz anderes Spiel. Die Zürcher, die danach trachteten, den Vorsprung zu verwalten und auf günstige Kontergelegenheiten zu lauern, wurden für ihre Passivität bestraft.
Und die Young Boys, die in der ersten Halbzeit ein einziges Mal auf das Tor schossen (Nuzzolo/40.), kamen nun durch Costanzo sowie den eingewechselten Zverotic zum Abschluss, und Nuzzolo vergab in der 72. Minute die bisher beste YB-Möglichkeit.Dann wurde ein Befreiungsschlag von Zverotic (74.) zur Vorlage für Zárate. Der Argentinier lief Benito und Teixeira davon, der Portugiese traf im Strafraum die Beine von Zárate, der zu Boden ging. Die Konsequenz: Penalty und Rote Karte für Texeira.
Selbstsicherer Costanzo
Costanzo behielt die Nerven und erzielte das 1:1. «Abgesprochen war das nicht», sagte Costanzo, der bei seinem letzten Elfmeter am 22. Juli beim 0:1 gegen GC an Goalie Bürki gescheitert war. «Ich habe mir den Ball geschnappt, deshalb war ich der Penaltyschütze.»
So wendete YB nach einer unerklärlich schwachen ersten Halbzeit zumindest eine Niederlage ab. «Ich bin nicht zufrieden, aber auch nicht unzufrieden», erklärte Rueda seinen Gemütszustand, und auch FCZ-Trainer Rolf Fringer hatte nicht bessere Laune. Er ärgerte sich vor allem über seinen 20-jährigen Stürmer Josip Drmic, der beim WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien zu seinem ersten Kurzeinsatz mit der Schweiz kam. «Ihm hat das Aufgebot für das Nationalteam gar nicht gutgetan. Er stagniert seit Wochen, und es wird Zeit, dass man ihn zurück auf den Boden holt.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/FC ... y/24045264
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 8. Oktober 2012, 16:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.10.2012  Zitat: YB-Raimondi erklärt das 1:1
«Wir laufen genug, aber vielleicht ein bisschen falsch»
Der FC Zürich und die Young Boys trennen sich 1:1-Unentschieden. Beide Teams kommen nicht vom Fleck.
Am 11. September feierte YB-Supertalent und U19-Natispieler Haris Tabakovic in einem Testspiel gegen Breitenrain Bern (1. Liga Promo) sein Debüt im Fanionteam. Die Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, als der gross gewachsene Stürmer nach seiner Einwechslung innert lediglich acht Minuten einen lupenreinen Hattrick erzielte. «Haris wer?», fragten sich die YB-Fans.
Gegen den FCZ wirft YB-Trainer Martin Rueda seinen 18-jährigen Youngster ins kalte Super-League-Wasser. Er bringt Tabakovic im Letzigrund für den gesperrten Raul Bobadilla überraschend von Beginn weg – neben dem ebenfalls erst 18-jährigen Michael Frey. Vom Berner Bubi-Sturm ist aber zu Beginn wenig bis gar nichts zu sehen.
Der FCZ wirkt im Gegensatz zu den Bernern konzentriert, die zweite sehenswerte Aktion wird belohnt: Schönbächler trifft aus 20 Metern gleich zur 1:0-Führung (30.). Das Pausenfazit von Mario Raimondi auf Teleclub: «Wir laufen genug, aber vielleicht ein bisschen falsch.»
Nach 50 Minuten setzt sich erstmals Tabakovic in Szene. Sein Schuss aus der Drehung verfehlt das Ziel aber klar. Das wars dann auch schon. Nur eine Minute später nimmt ihn Rueda vom Platz, Martinez (19) kommt rein – und seine Einwechslung sorgt für Schwung im Berner Spiel.
In der 74. Minute bricht Zarate durch, kann im Strafraum nur mit einem Notbremsefoul gestoppt werden. Rot für FCZ-Verteidiger Teixeira. Moreno Costanzo verwandelt den Penalty souverän zum 1:1-Ausgleich.
Dann brennt es lichterloh im YB-Strafraum. FCZ-Angreifer Gavranovic bringt aber das Kunststück fertig, aus 5 Metern (!) Distanz YB-Goalie Wölfli anzuschiessen. Scott Sutter wehrt den Nachschuss mirakulös auf der Linie ab. Glück für die Berner!
Es bleibt beim am Ende leistungsgerechten 1:1-Unentschieden, auch weil Buffs Weitschuss und Zarates Kopfball das Ziel in der Folge nur knapp verfehlen. Den Punkt bringt weder den FCZ noch YB weiter. Costanzo: «Das ist eindeutig zu wenig.» Zürich - Young Boys 1:1 (1:0)
Letzigrund. - 10'073 Zuschauer. - SR Jaccottet. - Tore: 30. Schönbächler (Gavranovic) 1:0. 75. Costanzo (Foulpenalty) 1.1.
Zürich: Da Costa; Philippe Koch, Djimsiti, Teixeira, Benito; Pedro Henrique (69. Glarner), Buff, Kukeli, Schönbächler (80. Kajevic); Gavranovic, Drmic (73. Frimpong).
Young Boys: Wölfli; Sutter, Nef, Ojala, Raimondi; Veskovac (63. Zverotic); Zarate, Costanzo, Nuzzolo; Tabakovic (51. Martinez), Frey (87. Vitkieviez).
Bemerkungen: Zürich ohne Beda, Chermiti, Chikhaoui, Chiumiento (alle verletzt) und Jahovic (gesperrt); YB ohne Simpson, Doubai, Farnerud, Spycher (alle verletzt) und Bobadilla (gesperrt). Verwarnungen: 53. Pedro Henrique (Foul). 54. Schönbächler (Foul). 57. Ojala (Foul). 93. Da Costa (Spielverzögerung). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28503.html
_________________ For Ever
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