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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 31. August 2012, 15:49 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Mourinho
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Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 15:01 |
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Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14 Beiträge: 40
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Wölfli Sutter-Nef-Vesko-Lecjaks Costanzo Zarate-schneuwly-Nuzzo Boba-Martinez/Frey
AM:YB: 2:3
Tore YB: Boba, Nuzzolo, Martinez
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2012  Zitat: Eto'o, der reiche, stolze Dschungellöwe
Am Donnerstag trifft YB in der Europa League auswärts auf Anschi. Dort spielt mit dem faszinierenden Weltklassestürmer Samuel Eto’o der bestbezahlte Fussballer der Welt.
Spricht und schreibt man über Samuel Eto’o, kann es tierisch werden. Katzenhaft sei seine Spielweise, heisst es, und bärenstark sei er, elegant wie eine Gazelle und schnell wie ein Windhund, gesegnet mit Kraft, Mut und Kampfgeist eines Löwen. Der vielleicht beste afrikanische Fussballer aller Zeiten verglich sich in einem Interview mit der Zeitschrift «Stern» mal mit einem Dschungellöwen. «Wenn ich auf dem Rasen stehe, verwandle ich mich in ein Tier», sagte er. Und: «Auf dem Fussballplatz gibt es keine Unterschiede zwischen Menschen.»
24 Millionen netto im Jahr
31 Jahre ist der Kameruner mittlerweile alt, und tief geprägt ist er durch seine ärmliche Herkunft. «Ich erinnere mich immer dankbar daran, wie meine Mutter jeden Morgen sehr früh aufstand, um auf dem Markt Fische zu verkaufen», sagt Samuel Eto’o. «Ich habe ihr alles zu verdanken.»
Aufgewachsen in New Bell, einem Armenviertel von Douala, der grössten Stadt Kameruns, wo die Strassen staubig und das Elend gross ist, hat Eto’o den sehr steilen Aufstieg zum «besten Stürmer der Welt» realisiert. Dieses bemerkenswerte Lob ist die Einschätzung des Startrainers José Mourinho, der Eto’o bei Inter Mailand erfolgreich trainierte und mit ihm 2010 die Champions League gewann. Eine andere Bestmarke ist Eto’o ohnehin nicht zu nehmen: Er ist – gemessen am Vereinslohn – der bestverdienende Fussballer der Welt. Rund 24 Millionen Franken verdient er bei Anschi Machatschkala seit 2011! Jährlich. Drei Saisons lang. Und vor allem: netto.
Das sind 2 Millionen im Monat, eine halbe Million in der Woche, rund 70'000 Franken im Tag – oder knapp 3000 jede Stunde. Verdammt viel Geld für einen, der als Junge glücklich war, wenn er eine Münze besass, die umgerechnet den Bruchteil eines Rappens an Wert besass. Der Transfer nach Russland hat Eto’o viel Kritik und den Vorwurf der Gier eingebracht. «Geld war mir nie wichtig», hat Eto’o gesagt. Natürlich tönt das gut, aber er war ehrlich genug, um zu ergänzen: «Doch es war immer ein Antrieb. Mit Geld geht es Familie, Freunden und mir besser. Und ich kann in der Heimat vielen helfen.»
Rache an Real Madrid
Sein Talent war ja früh erkennbar, Schnelligkeit und Technik, Schusskraft und Hingabe, doch als 14-Jähriger wurde er in einem Probetraining in Frankreich als untauglich eingestuft. Und zwei Jahre später landete er in Madrid, auf dem Flughafen aber wartete kein Real-Vertreter auf den kleinen, armen, eingeschüchterten Jungen aus Kamerun. Den Durchbruch schaffte er bei Real nicht, erst über den Umweg Mallorca erhielt er Jahre später eine Chance beim FC Barcelona. Und Eto’o, zum flinken, geschmeidigen, listigen Torjäger gereift, rächte sich an Real. Mit Toren. Und Titeln. Spanischer Meister wurde er mehrmals, Torschützenkönig auch, er sammelte in seiner Karriere Pokale und Auszeichnungen am Fliessband. Zweimal triumphierte er mit Barcelona sogar in der Champions League. «Real, du Scheissklub, huldige dem Meister!», rief Eto’o 2005 nach gewonnener Meisterschaft mit Barcelona – tief gekränkt, weil seine Fähigkeiten verkannt worden waren und er in Madrid sehr schlecht behandelt worden war.
«König von Afrika»
In der Heimat ist Eto’o ein Held des Volkes. Weil er es geschafft hat. Weil er mit Kamerun 2000 Olympiasieger wurde, zweimal die Afrika-Meisterschaft gewann und in 109 Länderspielen 54 Tore erzielte. Und weil der vierfache Vater zwar längst ein Millionärsleben mit schicken Villen, protzigen Luxusautos und edlen Anzügen führt, zu Hause aber auch zahlreiche Hilfsprojekte lanciert hat. Er finanziert zum Beispiel Stiftungen, Schulen und Fussballakademien und kann bei Besuchen in der Heimat sehr spendabel sein. Er verfolgt den einst formulierten Traum («Ich möchte ein grosszügiger König von Afrika sein») auf seine Weise.
Die Sperre im Nationalteam
Dennoch hat der charismatische, durchaus rebellische, polemische Eto’o auch Gegner. In Afrika ticken die Uhren anders, Korruption ist nicht nur in Fussballverbänden präsent. Damit hat sich Eto’o oft schwergetan. Und ausgerechnet sein Jugendidol Roger Milla, das Kamerun an der WM 1990 sensationell in den Viertelfinal führte und an der Eckfahne legendäre Tanzeinlagen zelebriert hatte, kritisierte Eto’o schwer. «Er hat Barcelona viel gegeben, er hat Inter viel gegeben, aber er hat Kamerun niemals etwas gegeben», meinte Milla. Das war bösartig und blödsinnig. Eto’o, vierfacher Fussballer des Jahres Afrikas, reagierte schwer beleidigt.
Und zuletzt war er fast ein Jahr im kriselnden Nationalteam gesperrt, weil der Verband in ihm den Anführer eines Länderspielboykotts im Herbst 2011 sah. Nach Aussprachen mit Nationaltrainer, Premierminister und Staatspräsident (!) wurde der Stürmer vor wenigen Tagen begnadigt. Auf seine Klasse und Tore, die er auch beim nächsten YB-Gegner Anschi unter Beweis stellt, kann Kamerun nicht verzichten. Und Samuel Eto’o ist froh, wieder für sein Heimatland zu spielen. Er kann stolz wie ein Pfau sein.
Ohne Spycher und Farnerud
YB fliegt heute von Kloten nach Moskau, am Donnerstag steht um 20 Uhr Ortszeit das zweite Europa-League-Gruppenspiel gegen Anschi Machatschkala auf der Agenda. SF 2 überträgt die Partie ab 18 Uhr Schweizer Zeit live. Und im Stadion von Lokomotive Moskau dürften rund 100 YB-Fans anwesend sein. Anschi ist seit vorgestern und dem 2:1-Heimsieg gegen Nowgorod Tabellenführer der russischen Liga (10 Spiele, 23 Punkte). Die überragenden afrikanischen Starstürmer Samuel Eto’o und Lacina Traoré erzielten am Sonntag mal wieder die Tor für Anschi. 21 YB-Spieler werden die Reise mitmachen. Nicht dabei sein werden die angeschlagenen Christoph Spycher (Entzündung im Knie) und Alexander Farnerud (Adduktorenbeschwerden) sowie die verletzten Josh Simpson, Pascal Doubai und Marco Bürki. Die Ausfälle der Leistungsträger Spycher und Farnerud sind ein heftiges Handicap für YB. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22332420
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2012  Zitat: Achtung, YB
«Polizist» Eto'o macht schon die Tor-Kontrolle
Samuel Eto'o (31) ist der bestbezahlte Fussballer der Welt. Und der Kameruner schiesst schärfer, als die Polizei erlaubt. Gelingt es YB, den Anschi-Star in der Europa League in Handschellen zu legen?
Der Star von Anschi Machatschkala kassiert 21 Millionen Franken jährlich, was das Budget von einigen Super-League-Vereinen locker übersteigt. Eto'o zeigt aber auch Leistung.
In der laufenden Meisterschaft erzielte der Ex-Barça-Star in acht Partien fünf Tore. Zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Schlusslicht Wolga Nischninowgorod. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielt Eto'o das 1:0.
Der Kameruner rennt in Richtung Corner-Fahne und schnappt sich kurzerhand die Mütze eines Polizisten und breitet seine Arme aus (siehe Video). Er macht damit klar, wer der Chef im Revier ist.
Anschi führt die Tabelle in der russischen Premier Liga mit 23 Punkten aus 10 Spielen an. Das kommt ein ganz schwerer Brocken auf die Young Boys zu. Die Berner sind bereits am Dienstag angereist.
Am Donnerstag steigt in Moskau um 18 Uhr das zweite Gruppenspiel in der Europa League. Während YB in der ersten Runde gegen Liverpool 3:5 verlor, mussten das Team von Coach Guus Hiddink bei Udinese das 1:1 in der 90. Minute hinnehmen. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 54066.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:27 |
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02.10.2012  Zitat: Europa League in Moskau
YB fliegt schon heute in den Osten
Am Donnerstag trifft YB in der Europa League auf den russischen Vertreter Anschi Machatschkala. Wegen der weiten Distanz fliegen die Berner bereits heute in Richtung Moskau.
Ein Abenteuertrip wird die Russland-Expedition von YB nicht werden. Denn Gegner Anschi Machatschkala muss seine Europa-League-Spiele in Moskau austragen.
Gerne hätte sich Anschi in seiner nordkaukasischen Heimat präsentiert. Aber die Uefa sagte «Njet» – Sicherheitsbedenken. Doch das ist nicht der Grund für den verfrühten Abflug zwei Tage vorm Spiel, sondern die Distanz.
YB führt seine Charterflüge normalerweise mit einer Bombardier-Q400-Propellermaschine durch, die eine zu geringe Reichweite hat. Anstatt zwischenzulanden und zu tanken, sattelt YB auf einen Linienflug um.
Ab Zürich gibts pro Tag zwei Direktflüge. Der zweite ist so spät, dass YB das Risiko nicht eingehen wollte, erst am Vortag anzureisen. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 53561.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2012  Zitat: Anschi – der neureiche Kaukasus-Klub will Europa erobern
Der nächste Gegner von YB führt Russlands Liga an, profitiert vom Milliardenvermögen seines Mäzens, ist aber umstritten, heimatlos und unbeliebt.
Anschi Machatschkala (gemäss Uefa-Schreibweise: Anzhi Makhatchkala) als Traditionsklub zu bezeichnen, wäre vermessen – gerade einmal 21 Jahre jung, dümpelte er lange an der Grenze zwischen der ersten und der zweiten russischen Liga herum und wurde von der Konkurrenz kaum wahr-, geschweige ernst genommen. Das änderte sich schlagartig, als der dagestanische Oligarch Sulejman Kerimow im Januar 2011 den Verein kaufte, das Ruder übernahm und bald enorme Geldbeträge investierte.
Seitdem tun sich die Nordkaukasier durch eine sehr freizügige Einkaufspolitik hervor. Roberto Carlos (ist inzwischen Sportdirektor) war der erste Toptransfer, Stürmerstar Eto’o kam von Inter, der russische Nationalspieler Juri Schirkow verliess Chelsea. Zuletzt wurde Frankreichs Nationalspieler Lassana Diarra von Real Madrid übernommen. Ein weiterer Höhepunkt war die Verpflichtung des holländischen Trainer-Urgesteins Guus Hiddink. An die zehn Millionen Euro soll sein Jahressalär betragen, glaubt man den russischen Medien.
Projekt Anschi
Das «Projekt Anschi», wie es in Russland bezeichnet wird, scheint zu funktionieren. Kerimows erklärtes Ziel – «Wir bauen in wenigen Jahren einen Superklub auf!» – ist auf guten Wegen, zumindest was die sportlichen Ergebnisse angeht. Die letzte Saison brachte Platz fünf in der Premjer-Liga und das Recht, in der Europa League mitzumischen.
Dort überstand man die Qualifikation gegen zwei holländische Gegner ohne Mühe (Gesamtskore von 4:0 gegen Vitesse, 6:0 gegen Alkmaar), im ersten Gruppenspiel bei Udinese wurde der Sieg beim 1:1 nur verpasst, weil die Konzentration in der Nachspielzeit nachgelassen hatte. In der russischen Meisterschaft läuft es ebenfalls rund – nach einem Drittel der Saison steht Hiddinks Team an der Spitze und verweist grosse Namen wie ZSKA, Spartak und Zenit auf die Plätze.
Im Exil in Moskau
Eine Erfolgsgeschichte sondergleichen, möchte man meinen. Aber das ist nur die schöne Seite der Medaille. Anschi hat mit vielen Problemen zu kämpfen, die mit Fussball allerdings nur wenig zu tun haben. So kann der Verein beispielsweise als heimatlos bezeichnet werden. Trainiert wird in der Nähe von Moskau, nur zu den Heimspielen in der Meisterschaft fliegt die Mannschaft zweimal im Monat nach Machatschkala. Kerimow und Co. reden viel über die soziale Aufgabe des Vereins, der den Menschen in der von Terror gebeutelten Republik patriotisches Vorbild und Hoffnungsträger sein soll – aber wie kann dies umgesetzt werden, wenn weder die Spieler noch der Trainer dort leben?
Die Uefa hat Anschi, das nach vielen Jahren Pause in dieser Saison erstmals wieder in einem europäischen Wettbewerb steht, sogar verboten, seine Heimspiele in Dagestan im Allgemeinen und in der Hauptstadt Machatschkala im Besonderen auszutragen – sie verweist auf die permanente Terrorgefahr. Im Oktober 2011 hatte das britische Portal Dailyrecord.co.uk Anschi ganz oben auf eine Liste der «gefährlichsten Fussballvereine der Welt» gesetzt – gefolgt übrigens vom Nachbarn Terek Grosny aus der tschetschenischen Hauptstadt.
Für viele russische Fussballfans ist Anschi derweil zum «Hassobjekt Nr. 1» avanciert – einerseits wegen der aggressiven Finanzpolitik, andererseits wegen der sehr starken Aversionen der slawischen Mehrheitsbevölkerung gegen die «Schwarzen» aus dem Kaukasus. In den letzten Jahren zog es immer mehr Menschen aus diesen unter Armut und Arbeitslosigkeit leidenden Teilrepubliken in die russischen Städte. Dort sind sie aber oft wenig gewillt, sich zu integrieren. Die Ortsansässigen fühlen sich «überfremdet». Anschi mimt zudem den omnipotenten «Geldsack» und trifft damit auf noch mehr Widerstand.
«Ganz Russland hasst Anschi!»
Beim Cupspiel letzte Woche bei Ural Jekaterinburg hatten Heimfans im Stadion ein riesiges Banner mit der Aufschrift «Ganz Russland hasst Anschi!» entrollt. Am Samstag skandierten Fans von Zenit St. Petersburg und Lok Moskau beim Ligaspiel gemeinsam (!) Schmähsprüche gegen den unbeliebten Klub aus Dagestan. Hintergrund sind Ausschreitungen in Machatschkala, bei denen vor wenigen Wochen ein bekannter Vertreter der Petersburger Fanbewegung zusammengeschlagen wurde. Die Sache wurde dann unter den Teppich gekehrt.
Glaubt man Medienberichten, droht Anschi bald noch grösseres Unheil: Milliardär Kerimow, einer der reichsten Männer Russlands, könnte sein «Lieblingsspielzeug» bald wegwerfen und sich aus dem «Projekt Anschi» zurückziehen. Die mögliche Folge: Die Sache platzt wie eine Seifenblase, und der Verein verschwindet so schnell wieder in der Versenkung, wie er auf der grossen Fussballbühne aufgetaucht ist. http://www.derbund.ch/sport/fussball/An ... y/28861305
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 07:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.10.2012  Zitat: Vorerst Stau für YB in Moskau
Ohne Spycher und Farnerud ist YB schon gestern zum Spiel gegen Anschi gereist und blieb in einer Blechlawine stecken.
Mit einem neu formierten Mittelfeld werden die Young Boys am Donnerstag im zweiten Spiel der Europa League gegen Anschi Machatschkala antreten. Für die verletzten Spycher und Farnerud werden Zverotic und Costanzo im Zentrum spielen. Christoph Spycher und Alexander Farnerud haben die Reise nach Moskau gar nicht mitgemacht; Rueda hofft, die beiden am nächsten Sonntag im Auswärtsspiel gegen den FC Zürich wieder zur Verfügung zu haben. «Farnerud hat Adduktorenprobleme, und bei Spycher nimmt die Entzündung hinter der Kniescheibe ab. Aber sie heilt nur langsam», sagte der YB-Trainer. Auch Doubai ist weiterhin nicht einsatzfähig.
«Zverotic wird vor der Abwehr als sogenannter Sechser spielen», ergänzte Martin Rueda, «und natürlich werden wir nicht mehr mit einer derart offensiven Formation antreten wie am vergangenen Sonntag gegen Servette.» Zudem könnte Schneuwly für den jungen Frey wieder in die Startformation rücken.
Ruedas Moskau-Erfahrungen
Nach dem 3:5 gegen Liverpool müssen die Berner punkten, wollen sie nicht schnell den Anschluss in der Vierergruppe verlieren, in der die zwei Bestklassierten weiterkommen. Rueda hat bereits Moskau-Erfahrung – mit Lausanne spielte er in der Europa League zweimal in der russischen Metropole. Im Lokomotive-Stadion, dort, wo YB am Donnerstag gegen Anschi spielt, schaffte er mit Lausanne gegen Lokomotive ein 1:1 und mit dem Sieg im Penaltyschiessen gar den Einzug in die Gruppenspiele.
Dort setzte es bei bitterer Kälte am 2. Dezember 2010 gegen ZSKA Moskau eine 1:5-Niederlage ab. In Erinnerung geblieben sind Rueda zudem die gewaltigen Verkehrsstaus in Moskau, und auch gestern blieb die YB-Delegation auf der Fahrt vom Flughafen ins Hotel in der Blechlawine stecken. Laut Medienchef Albert Staudenmann benötigte der Bus für diese Reise über zwei Stunden.
Ein Transferwert von insgesamt 128 Millionen Euro ist für das Kader von Anschi auf Internetportalen schon errechnet worden. Trainer Guus Hiddink wusste sich seit je zu vermarkten: Der 65-jährige Holländer war vor vier Jahren Nationalcoach Russlands und soll jetzt mit 10 Millionen Euro Jahresgehalt einer der bestbezahlten Trainer sein. Stimmen diese Zahlen, würde Hiddink rund 60 Mal mehr verdienen als Rueda. Gesichert ist hingegen: Für einen Sieg in einem Gruppenspiel der Europa League schüttet die Uefa 240 000 Franken aus. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Vo ... y/29155228
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2012  Zitat: «Was mit mir passiert, muss ich selber verantworten»
Vom Talent her müsste Moreno Costanzo bei YB regelmässig spielen und der Nationalelf angehören. Warum er immer wieder zurückgeworfen wird, erklärt er vor dem Europa-League-Spiel gegen Anschi Machatschkala.
Moreno Costanzo, Ihr Trainer Martin Rueda sagte gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet, Sie müssten im Spiel aggressiver werden und präsenter sein. Was halten Sie von dieser Kritik? Konstruktive Kritik ist immer willkommen. Ich widerspreche dem Trainer auch nicht. Ich versuche jeweils, seine Vorgaben umzusetzen, und rechne mit einem generellen Aufwärtstrend.
Ausgerechnet im Spitzenspiel zu Hause gegen Meister Basel verbannte Sie Rueda sogar auf die Tribüne. Wie sind Sie damit umgegangen? Zuerst war ich über alle Massen verärgert. Während des Spiels war ich immer noch erbost und enttäuscht, auf dem Heimweg sogar etwas frustriert. Als Spieler sieht man sich selber oft in einer anderen Rolle. Es ist nicht ganz einfach, selbstkritisch zu sein und somit die Fehler auch bei sich zu suchen.
Also ist es bei Ihnen eine reine Kopfsache? Kopfsache oder nicht, ich kenne mich selber am besten und weiss genau, was ich von mir erwarten kann. Ich habe meine Situation in Bern analysiert.
Was ist dabei herausgekommen? Ich habe die nötigen Schlüsse aus dieser unfreiwilligen Denkpause gezogen. Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass ich tatsächlich etwas ändern muss. Ich bin mit mir auch nicht zufrieden. Ich muss die Vorgaben des Trainers besser umsetzen können und mehr Einfluss auf das Spiel nehmen. Ich habe seit meinem Wechsel 2010 von St. Gallen den Anforderungen in Bern nicht genügen können, das ist Fakt. Dafür will ich auch niemandem die Schuld in die Schuhe schieben. Was mit mir passiert, muss ich zu einem grossen Teil selber verantworten.
Auch wenn Sie erst 24 Jahre alt sind? Selbstverständlich. Um vorwärtszukommen, sollte man schon Bescheid wissen über sich selbst. Ich habe den Willen und die Ambition, mich durchzubeissen. Auch ist mir bewusst, dass man gute Leistungen immer wieder bestätigen muss. Wer sich vor dieser Verantwortung drückt, ist in diesem Geschäft weg vom Fenster.
Nach Ihrem Wechsel 2010 von St. Gallen zu YB hatten Sie in der Nati einen Traumeinstand, schossen im Testspiel gegen Österreich mit dem ersten Ballkontakt als Joker das Siegestor. Dann erhielten Sie noch weitere Aufgebote. Zurzeit spielen Sie in den Überlegungen von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld jedoch keine Rolle mehr. Schmerzt Sie das? Es ist natürlich unbefriedigend, wenn man die Spiele der Nationalmannschaft vor dem Fernseher anschauen muss. Ich will mir mit guten und konstanten Leistungen eine erneute Nominierung verdienen. Träumen darf man, und es ist eine Vorgabe an mich selbst, mit der Schweiz an die WM in Brasilien zu fahren. Aber zuerst muss ich mich bei YB durchsetzen.
Sie streben also keinen Wechsel zu einem anderen Club an? Nein. Ich will mich bei YB beweisen.
Zuletzt hat Ihnen Rueda gegen Servette wieder einmal eine Chance in der Startelf gegeben. YB hat Servette gleich mit 6:2 vom Rasen gespielt. Sie haben ein Tor geschossen. War das ein Neuanfang für Sie? Wir dürfen den Sieg ja nicht überbewerten. Es war einfach eine gute Reaktion auf die 1:2-Niederlage in Thun, mehr nicht.
Wie würden Sie Ihre Leistung gegen Servette beurteilen? Ich habe mir das Spiel zu Hause in einem Videostudium noch einmal angeschaut. Ich konnte einige Defizite in meinem Spiel feststellen.
Und die waren? Ich hätte noch mehr Einfluss auf das Spiel nehmen müssen. So, wie es der Trainer eben von mir verlangt.
Was erwarten Sie vom Spiel in der Europa League am Donnerstag beim neuen russischen Tabellenführer Anschi Machatschkala? Die haben eine sehr starke Mannschaft. Im Angriff spielen mit Samuel Eto'o und Lacina Traoré zwei absolute Weltklassestürmer. Das wird eine sehr schwierige Aufgabe, das ist ein echter Prüfstein. Wir wollen mutig unsere Chance suchen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24978745
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2012  Zitat: Ohne Spycher und Farnerud – aber mit schönen Erinnerungen
Gestern Dienstag reisten die Young Boys nach Moskau. Trainer Martin Rueda hat dort vor zwei Jahren einen Grosserfolg gefeiert.
Die gelb-schwarze Reisegesellschaft hat in den letzten Wochen reichlich Erfahrung auf Expeditionen quer durch Europa sammeln können. Es ging für die Young Boys in der Europa-League-Qualifikation im Sommer nach Moldawien, Schweden und Dänemark, stets mit einem gecharterten Flugzeug von Belp aus – und immer einen Tag vor dem Spiel. Gestern erlebte die YB-Delegation eine doppelte Saisonpremiere: Erstmals hiess der Abflugort Kloten, erstmals ging die Reise bereits zwei Tage vor der Partie los. Der Flug nach Moskau dauerte knapp dreieinhalb Stunden. Und es ist für den Berner Fussballverein ja auch ein wenig ein Trip ins Ungewisse.
Der Gegner präsentiert zwar einen spektakulären Zungenbrechernamen und prächtig bezahlte Ausnahmefussballer im Kader, dennoch weiss man über Anschi Machatschkala nicht besonders viel. «Wir sind sicher Aussenseiter», sagt Martin Rueda, doch der YB-Trainer ist selbstbewusst genug, um zu betonen: «Aber wir gehen nicht nach Moskau, um bloss zu verteidigen.»
YB schon unter Druck
Nach dem 6:2-Heimsieg am Sonntag gegen den inferioren Tabellenletzten Servette ist die Stimmung bei YB wieder ein bisschen fröhlicher, doch der Blick auf die Tabelle, wo YB im Mittelfeld auf Rang 5 mit 10 Punkten Rückstand auf Leader GC zu finden ist, verbietet Euphorie. «Natürlich ist es aber schön, im Europacup spielen zu dürfen», sagt der formstarke Mittelfeldspieler Raphaël Nuzzolo. «Wir wollen weiter Selbstvertrauen gewinnen, um in der Liga endlich eine Siegesserie starten zu können.»
Die Ausgangslage in der Gruppe A der Europa League ist für YB aber gleichfalls ungemütlich. Nach der 3:5-Startniederlage im ausverkauften Stade de Suisse gegen Liverpools Boygroup würde eine zweite Niederlage die Situation bereits sehr verschärfen. Mit einem Punktgewinn morgen jedoch könnte YB für Spannung sorgen, zumal danach die beiden Partien gegen Udinese, zuerst in Bern, danach in Italien, auf dem Programm stehen. «Wir sind noch nicht ausgeschieden», meint Trainer Rueda, ehe er schmunzelnd ergänzt: «Und es wäre ja keine Sensation, wenn wir in Anschi gewinnen würden.»
Lausannes starke Leistung
Aufgrund der unsicheren Sicherheitslage im Nordkaukasus muss Anschi seine kontinentalen Heimspiele bekanntlich in Moskau austragen, im Stadion von Lokomotive. Und genau dort ist Rueda vor zwei Jahren als Lausanne-Coach eine Überraschung gelungen. Im August 2010 gewann der damalige Challenge-League-Verein Lausanne das Elfmeterschiessen im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Lokomotive Moskau, nachdem beide Partien 1:1 geendet hatten. «Das sind wunderbare Erinnerungen», sagt Rueda. «Wir hatten nichts zu verlieren und traten unbeschwert und mutig auf.»
Das könnte morgen auch eine Spielidee für YB sein. Mit Lausanne übrigens holte Rueda damals in der Gruppenphase bloss einen Punkt (3:3 bei Sparta Prag) – und verlor zweimal deutlich gegen ZSKA Moskau (0:3, 1:5). Der Mann kennt Moskau.
Wie YB-Scout Stéphane Chapuisat, der als Fussballer mit Dortmund und dem Nationalteam in der russischen Hauptstadt spielte. «Gegen die starke Offensive von Anschi wird das schwierig», sagt Chapuisat. «Wir müssen sehr kompakt stehen.» Gerade defensiv aber überzeugten die Young Boys zuletzt selten, und morgen müssen sie zudem noch auf die wertvollen, routinierten Leistungsträger Christoph Spycher (Knieschmerzen) und Alexander Farnerud (Adduktorenprobleme) verzichten. «Das ist bitter», sagt Rueda, «aber wir haben zum Glück ein breites Kader.»
Höchstwahrscheinlich werden Moreno Costanzo und Elsad Zverotic am Donnerstag das Zentrum im Mittelfeld bilden, womöglich unterstützt von Christian Schneuwly. Würde morgen ein Cupfinal oder eine Finalissima stattfinden, wären Spycher und Farnerud wohl dabei – doch die Europa League geniesst bei YB letztlich weniger Priorität als die nationale Liga. «Wir hoffen, beide können am Sonntag beim FC Zürich wieder in guter Verfassung mitspielen», sagt Rueda.
Sutter, der beste Fahrer
Christoph Spycher wird bei YB übrigens nicht nur als Lenker auf dem Rasen vermisst, sondern auch als kompetenter Super-Mario-Kart-Lenker auf der Spielkonsole. Seit Jahren ist es ja Tradition bei den Young Boys, dass mehrere Akteure (wie aktuell Marco Wölfli, Mario Raimondi oder Schneuwly) auf Auslandreisen miteinander zocken. Als bester Fahrer gilt dabei Scott Sutter. Er muss diesen Ruf auch am Freitag auf dem Rückflug nach Kloten wieder verteidigen. Am liebsten mit drei Punkten im gelb-schwarzen Gepäck. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16819193
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 3. Oktober 2012, 22:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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03.10.2012  Zitat: Geld schiesst doch Tore
YB ist am Donnerstag zu Gast bei einem neureichen Klub mit den grossen Ambitionen. Das ehrgeizige Anschi-Projekt visiert den Triumph in der Champions League an.
Geld schiesst Tore. Zumindest auf Anschi Machatschkala trifft diese Fussballphrase zweifellos zu. Samuel Eto’o, der bestbezahlte Fussballspieler der Welt (24 Millionen Franken netto im Jahr), ist nur einer von vielen überragenden Individualisten im Kader des Klubs aus Dagestan. Wer zu Anschi wechselt, tut das kaum wegen des netten Klimas, der schönen Gegend oder der aufregenden Stadt. Es lockt: ganz viel Geld. «Unser Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen», sagt Suleiman Abusaidowitsch Kerimow, der steinreiche Präsident, Besitzer, Investor und Financier Anschis. Der aktuelle Tabellenführer Russlands dürfte sich bald für die Champions League qualifizieren – und im nächsten Sommer das Team mit weiteren Weltstars verstärken.
Startrainer Hiddink
Vorerst heisst der Anschi-Gegner morgen YB in der Europa League. Milliardär Kerimow ist wie die meisten anderen Oligarchen teilweise zweifelhaft zu seinem Reichtum gekommen, zumindest aber tritt er äusserst spendabel auf. In einer Mischung aus Grössenwahn, Verschwendung und Riesenehrgeiz kauft er sich eine starke Mannschaft zusammen. Erstmals aufmerksam geworden auf das Anschi-Projekt war die Fussballwelt, als sich der legendäre brasilianische Linksverteidiger Roberto Carlos seinen Karrierewinter mit mehreren Millionen Euros in Machatschkala versüssen liess. Er amtete kurzzeitig auch als Trainer, mittlerweile übt diese Funktion der holländische Startrainer Guus Hiddink aus. Er ist – selbstverständlich – der am besten entlöhnte Fussballcoach weltweit und soll etwa 20 Millionen Franken im Jahr verdienen.
Sturmriese Traoré
Und alleine an Ablösesummen gönnte sich Besitzer Kerimow in den letzten 18 Monaten die beeindruckende Summe von rund 150 Millionen Franken, um das Team zu verstärken. Neben Eto’o stürmt der 203 Zentimeter grosse, 22-jährige, sehr starke Angreifer Lacina Traoré aus der Elfenbeinküste, im Mittelfeld sind der frühere Chelsea-Spieler Juri Shirkow, Russlands Star an der Euro 2008, sowie Lass Diarra die bekanntesten Akteure. Diarra verliess Real Madrid erst vor wenigen Wochen Richtung Anschi. Bisher ist es Hiddink in dieser Saison gelungen, das Potenzial seiner Multikultitruppe auszureizen. Beim 1:1 in Udinese zum Start der Europa League war Anschi das bessere Team und erhielt den Ausgleich erst in der Nachspielzeit durch den italienischen Torjäger Antonio di Natale.
Im nicht sonderlich liberalen Russland ist Anschi unbeliebt, Kaukasier werden im Rest des Landes teilweise angefeindet. Besonders bitter gestalten sich Gastspiele in Moskau oder St.Petersburg für dunkelhäutigen Akteure wie Eto’o und Traoré, die gnadenlos ausgepfiffen werden. Die Fussballer leben übrigens in Moskau und trainieren in einem modernen Leistungszentrum in Ramenskoje. Sie fliegen bloss für die Heimspiele der nationalen Liga nach Machatschkala. Im Gegenzug lässt Präsident Kerimow gerne Supporter an die Partien nach Moskau einfliegen. Geld ermöglicht sehr vieles. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22637654
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