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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 31. August 2012, 15:39 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Rino
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Verfasst: Montag 10. September 2012, 12:15 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Montag 17. September 2012, 08:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.09.2012  Zitat: Mythos Liverpool – ein Weltklub in der Krise
Am Donnerstag empfängt YB in der Europa League den grossen FC Liverpool. Der englische Kultklub zehrt von seiner ruhmreichen Vergangenheit, durchlebt aber derzeit äussert schwierige Zeiten.
Nähert man sich dem FC Liverpool an, besteht bald die Gefahr, diesen Verein zu überhöhen. Liverpool ist ja: ein Kultklub und ein Mythos und eine Legende und ein weltweit sehr beliebter Fussballverein. Die Klubhistorie ist reich an Titelgewinnen und Dramen. Und vielleicht ist es nicht falsch, dabei als Erstes den vermutlich spektakulärsten Champions-League-Final der Geschichte zu erwähnen.
Etwas mehr als 7 Jahre ist es her, dass der FC Liverpool letztmals den wichtigsten kontinentalen Vereinswettbewerb für sich entschied. Steven Gerrard, damals wie heute Captain, schwärmte nach der schier unfassbaren Wende: «Wir haben Geschichte geschrieben. Und das ist in einem Verein mit einer derart fantastischen Vergangenheit eine grosse Leistung.» Im Elfmeterschiessen setzte sich der FC Liverpool Ende Mai 2005 gegen Milan durch, nachdem er an einem denkwürdigen Abend in Istanbul zu Beginn der zweiten Hälfte innerhalb von sechs Minuten einen 0:3-Rückstand ausgeglichen hatte. Der 32-jährige Liverpooler Gerrard, gegen Milan Schütze des ersten Tores, ist längst eine Vereinsikone in einem Verein voller Ikonen. Er bestritt vor bald 14 Jahren seine erste Partie für die Reds, wie Liverpool genannt wird.
Die zwei grandiosen Trainer
Der Glanz des FC Liverpool mag in den letzten, schwierigen Jahren ein bisschen verblasst sein. Dennoch gibt es weltweit wenig grössere Fussballvereine. Die Hochphase der Organisation ist untrennbar mit zwei legendären, populären Trainern verbunden: Bill Shankly und Bob Paisley. Shankly, ein strenger Schotte, formte Liverpool innert 15 Jahren von 1959 bis 1974 von einem Klub der zweiten englischen Liga wieder zu einem Weltklasseteam. Shankly, 1981 gestorben, war ein harter Arbeiter, ihm waren nicht nur der Sport und die Resultate wichtig, sondern auch die Kultur und die Fangemeinde. Seine berühmteste Aussage charakterisiert den dreifachen nationalen Champion mit Liverpool trefflich: «Es gibt Leute, die denken, Fussball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.»
Zu Ehren Shanklys wurde vor der grossartigen Anfield Road, der Arena in Liverpool, eine lebensgrosse Bronzestatue von ihm errichtet. Darauf steht geschrieben: «He made the people happy» (Er machte die Menschen glücklich). Und Shanklys Asche wurde nach seinem Tod auf dem Rasen des Stadions verstreut.
Noch erfolgreicher als Shankly arbeitete Bob Paisley in Liverpool. Er ist der einzige Coach, der die Champions League (damals den Landesmeistercup) dreimal gewann (1977, 1978 und 1981). Paisley, als Fussballer 1947 Meister mit Liverpool geworden, lernte als Shankly-Assistent während 15 Jahren das Trainerhandwerk – und perfektionierte es während seiner Amtszeit als Nachfolger Shanklys von 1974 bis 1983, als er auch sechsmal Meister wurde und einmal den Uefa-Cup gewann.
Bob Paisley starb 1996, ist aber in Liverpool wie Shankly unsterblich. Die treuen, leidenschaftlichen Supporter trauern der tollen Vergangenheit nach.
Die heikle Umbauphase
Der Champions-League-Triumph 2005 entschädigte die Fans zwar für viele Jahre ohne Meistergewinn, aber seither haben sich die wirtschaftlichen und sportlichen Probleme des Vereins verschärft. Die Anfield Road ist baufällig und aus finanzieller Hinsicht wenig lukrativ, und in der Liga ist die reiche Konkurrenz aus Manchester (United und City) sowie aus London (Arsenal, Chelsea und Tottenham) vorbeigezogen. Die letzte Saison beendete Liverpool bloss auf dem achten Rang, dank des Gewinns des Ligacups im Frühling aber darf der frühere Champions-League-Stammgast wenigstens an der Europa League teilnehmen. «Wir sind in einer heiklen Umbruchphase», sagt Steven Gerrard. «Ich hoffe, wir erhalten genügend Zeit, um ein gutes Team aufzubauen.»
Der miese Saisonstart
Nach dem schlechtesten Saisonstart seit über 50 Jahren (4 Spiele, 2 Punkte) jedoch brennt es an der Anfield Road heftig. Der neue Trainer Brendan Rodgers, ein hoch gelobter Konzeptcoach, steht bereits schwer unter Druck. Die Qualität in seinem Kader allerdings ist nach fürchterlichen Transfersünden in den letzten Jahren deutlich tiefer als bei anderen englischen Grossklubs. Von einem europäischen Gipfelsturm jedenfalls ist der FC Liverpool sehr weit entfernt. In einer tiefen Krise reist der Klub diese Woche nach Bern. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26092268
_________________ For Ever
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Marc
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 06:40 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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---------------wölfli----------------
sutter---nef----veskovac----raimondi
-------------spycher----------------
-----schneuwly------farnerud--------
zarate------------------------nuzzolo
--------------bobadilla--------------
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Mourinho
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 07:06 |
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Registriert: Donnerstag 2. August 2012, 13:14 Beiträge: 40
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Marc hat geschrieben: ---------------wölfli----------------
sutter---nef----veskovac----raimondi
-------------spycher----------------
-----schneuwly------farnerud--------
zarate------------------------nuzzolo
--------------bobadilla-------------- Nef ist gesperrt, deshalb würde ich Ojala wählen. Ansonsten würde ich die selbe Aufstellung vorstellen.
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Marc
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 08:38 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Mourinho hat geschrieben: Marc hat geschrieben: ---------------wölfli----------------
sutter---nef----veskovac----raimondi
-------------spycher----------------
-----schneuwly------farnerud--------
zarate------------------------nuzzolo
--------------bobadilla-------------- Nef ist gesperrt, deshalb würde ich Ojala wählen. Ansonsten würde ich die selbe Aufstellung vorstellen. danke für den hinweis, habs vorhin grad in der zeitung gelsen! würde auch ojala anstelle von nef aufstellen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 08:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: Mythos Liverpool – ein Weltklub in der Krise
Am Donnerstag empfängt YB in der Europa League den grossen FC Liverpool. Der englische Kultklub zehrt von seiner ruhmreichen Vergangenheit, durchlebt aber derzeit äussert schwierige Zeiten.
Nähert man sich dem FC Liverpool an, besteht bald die Gefahr, diesen Verein zu überhöhen. Liverpool ist ja: ein Kultklub und ein Mythos und eine Legende und ein weltweit sehr beliebter Fussballverein. Die Klubhistorie ist reich an Titelgewinnen und Dramen. Und vielleicht ist es nicht falsch, dabei als Erstes den vermutlich spektakulärsten Champions-League-Final der Geschichte zu erwähnen.
Etwas mehr als 7 Jahre ist es her, dass der FC Liverpool letztmals den wichtigsten kontinentalen Vereinswettbewerb für sich entschied. Steven Gerrard, damals wie heute Captain, schwärmte nach der schier unfassbaren Wende: «Wir haben Geschichte geschrieben. Und das ist in einem Verein mit einer derart fantastischen Vergangenheit eine grosse Leistung.» Im Elfmeterschiessen setzte sich der FC Liverpool Ende Mai 2005 gegen Milan durch, nachdem er an einem denkwürdigen Abend in Istanbul zu Beginn der zweiten Hälfte innerhalb von sechs Minuten einen 0:3-Rückstand ausgeglichen hatte. Der 32-jährige Liverpooler Gerrard, gegen Milan Schütze des ersten Tores, ist längst eine Vereinsikone in einem Verein voller Ikonen. Er bestritt vor bald 14 Jahren seine erste Partie für die Reds, wie Liverpool genannt wird.
Die zwei grandiosen Trainer
Der Glanz des FC Liverpool mag in den letzten, schwierigen Jahren ein bisschen verblasst sein. Dennoch gibt es weltweit wenig grössere Fussballvereine. Die Hochphase der Organisation ist untrennbar mit zwei legendären, populären Trainern verbunden: Bill Shankly und Bob Paisley. Shankly, ein strenger Schotte, formte Liverpool innert 15 Jahren von 1959 bis 1974 von einem Klub der zweiten englischen Liga wieder zu einem Weltklasseteam. Shankly, 1981 gestorben, war ein harter Arbeiter, ihm waren nicht nur der Sport und die Resultate wichtig, sondern auch die Kultur und die Fangemeinde. Seine berühmteste Aussage charakterisiert den dreifachen nationalen Champion mit Liverpool trefflich: «Es gibt Leute, die denken, Fussball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.»
Zu Ehren Shanklys wurde vor der grossartigen Anfield Road, der Arena in Liverpool, eine lebensgrosse Bronzestatue von ihm errichtet. Darauf steht geschrieben: «He made the people happy» (Er machte die Menschen glücklich). Und Shanklys Asche wurde nach seinem Tod auf dem Rasen des Stadions verstreut.
Noch erfolgreicher als Shankly arbeitete Bob Paisley in Liverpool. Er ist der einzige Coach, der die Champions League (damals den Landesmeistercup) dreimal gewann (1977, 1978 und 1981). Paisley, als Fussballer 1947 Meister mit Liverpool geworden, lernte als Shankly-Assistent während 15 Jahren das Trainerhandwerk – und perfektionierte es während seiner Amtszeit als Nachfolger Shanklys von 1974 bis 1983, als er auch sechsmal Meister wurde und einmal den Uefa-Cup gewann.
Bob Paisley starb 1996, ist aber in Liverpool wie Shankly unsterblich. Die treuen, leidenschaftlichen Supporter trauern der tollen Vergangenheit nach.
Die heikle Umbauphase
Der Champions-League-Triumph 2005 entschädigte die Fans zwar für viele Jahre ohne Meistergewinn, aber seither haben sich die wirtschaftlichen und sportlichen Probleme des Vereins verschärft. Die Anfield Road ist baufällig und aus finanzieller Hinsicht wenig lukrativ, und in der Liga ist die reiche Konkurrenz aus Manchester (United und City) sowie aus London (Arsenal, Chelsea und Tottenham) vorbeigezogen. Die letzte Saison beendete Liverpool bloss auf dem achten Rang, dank des Gewinns des Ligacups im Frühling aber darf der frühere Champions-League-Stammgast wenigstens an der Europa League teilnehmen. «Wir sind in einer heiklen Umbruchphase», sagt Steven Gerrard. «Ich hoffe, wir erhalten genügend Zeit, um ein gutes Team aufzubauen.»
Der miese Saisonstart
Nach dem schlechtesten Saisonstart seit über 50 Jahren (4 Spiele, 2 Punkte) jedoch brennt es an der Anfield Road heftig. Der neue Trainer Brendan Rodgers, ein hoch gelobter Konzeptcoach, steht bereits schwer unter Druck. Die Qualität in seinem Kader allerdings ist nach fürchterlichen Transfersünden in den letzten Jahren deutlich tiefer als bei anderen englischen Grossklubs. Von einem europäischen Gipfelsturm jedenfalls ist der FC Liverpool sehr weit entfernt. In einer tiefen Krise reist der Klub diese Woche nach Bern.
FC Liverpool
Seit 2011 ist der FC Liverpool nicht mehr englischer Rekordmeister – er liegt im Duell mit Erzrivale Manchester United 18:19 zurück. Allerdings liegt der letzte Meistertitel Liverpools bereits 22 Jahre zurück. Den FA-Cup gewann Liverpool 7-mal (zuletzt 2006), den englischen Ligapokal 8-mal (zuletzt in diesem Jahr).
Und auch international ist der Verein einer der erfolgreichsten Europas. 3-mal setzte sich der FC Liverpool im Uefa-Cup durch (1973, 1976, 2001). Und gleich 5-mal im Landesmeistercup oder in der Champions League (1977, 1978, 1981, 1984 und 2005). Nur Real Madrid (9 Titel) und Milan (7) haben den wichtigsten kontinentalen Vereinspokal öfter als Liverpool gewonnen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26092268
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 08:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: Ojala ersetzt Nef – Wölfli dabei
Fussball · Die Vorfreude steigt, in zwei Tagen empfängt YB den FC Liverpool. Alain Nef ist gesperrt, Marco Wölfli aber wird mitspielen können.
Am Montagmittag wird im Stade de Suisse überall ein bisschen gewerkelt. Der Rasen zum Beispiel ist noch einmal verbessert worden, er präsentiert sich in prächtigem Zustand. Und bald wird der Europäische Fussballverband die Arena Europa-League-tauglich herrichten. Die Champions-League-Sterne fehlen zwar, und doch herrscht in Bern Vorfreude wie auf eine Partie in der Königsklasse. Rund 27 500 Karten sind bisher verkauft worden für das YB-Spiel übermorgen gegen Liverpool, etwas mehr als 31 000 Zuschauer werden maximal live dabei sein können. Rund 1600 Tickets hat der FC Liverpool angefordert, der Gästeblock wird also auch bestens gefüllt sein.
Abwehrchef Nef ist gesperrt
Heute geniessen die YB-Spieler einen freien Tag. Um die Aufstellung der Young Boys existieren derweil kaum noch Geheimnisse. «Es gibt nicht viele Gründe, etwas zu wechseln», sagt Trainer Martin Rueda. Goalie und Captain Marco Wölfli, zuletzt am Oberschenkel leicht angeschlagen, wird wieder mitspielen können. Abwehrchef Alain Nef dagegen ist nach seinem Platzverweis im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Midtjylland (0:2) gesperrt. Er wird durch Juhani Ojala ersetzt. «Ich hoffe, Ojala ist nach seiner Grippe nicht mehr geschwächt», sagt Rueda.
Schlechtester Start seit 1911!
Im Berner Lager hat man die tiefe Formkrise bei Liverpool registriert. Je nach Quelle ist es ja sogar der schlechteste Saisonstart Liverpools (4 Spiele, 2 Punkte) seit 101 Jahren (!) oder 1911. Der Traditionsklub befindet sich im grossen Umbruch, Coach Brendan Rodgers baut einige spielstarke Talente ins Team ein.
Gerrard fordert Geduld
Viele Berner Fussballfreunde freuen sich aber vor allem auf Steven Gerrard, den langjährigen englischen Nationalspieler. Der Liverpool-Captain fordert bei Kritikern, Medien und Fans nach dem 1:1-Remis am Samstag bei Sunderland weiter Geduld ein. «Einen Umbruch kann man nun einmal nicht über Nacht vollziehen», sagte Gerrard. Und: «Wir stehen vor einer sehr wichtigen Woche und wollen in der Schweiz erfolgreich in die Europa League starten. Erst danach denken wir an das Heimspiel gegen Manchester United am Sonntag.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10721350
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 08:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: «Der Katzenjammer muss ein Ende haben»
von Adrian Müller - Vor dem Spiel des Jahres: YB-Boss Ilja Kaenzig über den Europa-League-Hit gegen Liverpool und zu hohe Berner Ansprüche.
Ilja Kaenzig, was bedeutet für Sie das Spiel gegen Liverpool? Der Match gegen den Weltverein wird weit vorne in den YB-Geschichtsbüchern auftauchen und ist nochmals eine Steigerung im Vergleich zum Tottenham-Spiel. Wir haben nichts zu verlieren. Die Spieler sollen befreit aufspielen und das Rampenlicht geniessen.
Dank Losglück spielt YB diesen Herbst in einer «Mini-Champions-League». Was passiert mit den rund fünf Euroleague-Millionen? Über Zahlen reden wir nicht, aber die Einnahmen nehmen wir natürlich gerne – die YB-Maschinerie ist sehr teuer geworden.
Die YB-Fans erlebten in der letzten Zeit wenig Höhenflüge. Kommt nun die Wende? Wir stehen immerhin vor der zweiten Europa-League-Gruppenphase seit 2010. Seit fünf Jahren ist in Bern nach jeder Saison trotz teilweise starker Leistungen Katzenjammer ausgebrochen. Das muss ein Ende haben. Wir dürfen nicht nur den Meistertitel als Massstab nehmen, sondern müssen mehr den Moment geniessen.
Sie sind seit über zwei Jahren YB-Chef. Wo steht der Verein in zwei Jahren? Ich denke nicht mehr in diesen Zeit-Dimensionen. Das Fussballgeschäft ist extrem schnelllebig: Gewinnen wir am Sonntag gegen Basel, heisst es, YB greift nun gegen vorne an.
http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... --12020459
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 18. September 2012, 09:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.09.2012  Zitat: Der unbeliebte Torjäger
Fussball · Liverpool, am Donnerstag in Bern erster YB-Gegner in der Europa League, befindet sich im Umbruch. Weltklassestürmer Luis Suarez ist ein grosser Hoffnungsträger Liverpools. Der Uruguayer sorgt mit Toren und Skandalen für Schlagzeilen.
Kürzlich stand im deutschen Fachmagazin «Kicker» geschrieben: «Suarez – einer der unbeliebtesten Fussballer dieser Tage – ist ein verdammt guter Stürmer.» Lob und Kritik in einer Aussage, daran hat sich Luis Alberto Suarez Diaz längst gewöhnt. Er sagt: «Es gibt zwei Gesichter von mir. Wahrscheinlich gibt es sogar zwei verschiedene Luis Suarez’.» Der eine, die Privatperson, ist nett, freundlich, fürsorglich, so beschreiben Teamkollegen und Freunde den Vater einer zweijährigen Tochter. Der andere aber, der Fussballer, ist aggressiv, unberechenbar, wild, er ist: zuweilen ein Biest. «Ich muss an mir arbeiten», sagt der Uruguayer, um aber gleichzeitig zu betonen, ein Gerechtigkeitsfanatiker zu sein: «Werde ich nicht korrekt behandelt, macht mich das sehr sauer.»
81 Tore in 110 Spielen für Ajax
Luis Suarez ist mit erst 25 Jahren in seiner Heimat bereits Nationalheld, 28 Tore hat er in 54 Länderspielen erzielt. Als 18-Jähriger wurde er bei Nacional Montevideo uruguayischer Meister, ein Jahr später wechselte er zu Groningen, überzeugte beim holländischen Provinzverein und zog mit 20 Jahren zu Ajax Amsterdam. Dort lancierten einige Torjäger ihre Weltkarrieren, erwähnt seien Marco van Basten und Patrick Kluivert, und auch Suarez startete durch. Flink und agil, spielstark und kämpferisch, ausgestattet mit fantastischer Schusstechnik und ausgeprägtem Torriecher, so schoss er Treffer um Treffer, am Ende waren es 81 in 110 Pflichtspielen für Ajax. Der charismatische Südamerikaner stieg gar zum Captain auf, vermochte seinen Impulsivität aber nicht zu verstecken. Im Herbst 2010 zum Beispiel wurde er für sieben Partien gesperrt, weil er einen Gegenspieler von Eindhoven in die Schulter gebissen hatte!
Der verweigerte Handschlag
Mit spektakulären Toren für Ajax aber weckte Suarez das Interesse fast aller kontinentalen Grossklubs. Schliesslich wechselte er im Januar 2011 zusammen mit dem massiv überbezahlten Andy Carroll (55 Millionen Franken Ablösesumme) für 35 Millionen Franken zu Liverpool – und sollte den Spanier Fernando Torres, den es für 75 Millionen Franken zu Chelsea zog, ersetzen. Carroll enttäuschte auf der ganzen Linie, der neue Liverpool-Trainer Brendan Rodgers setzt auf gepflegtes Passspiel und war im Sommer froh, den kopfballstarken, technisch schwachen Carroll an West Ham ausleihen zu können. Luis Suarez aber ist der Hoffnungsträger Liverpools. Zwar erzielte er in 47 Ligaspielen für seine Verhältnisse bescheidene 17 Tore, aber er sicherte seinem schwach in die Saison gestarteten Team im August die Qualifikation für die Europa League – und erzielte auch am Samstag den 1:1-Ausgleichstreffer in Sunderland. «Ich muss mehr Tore schiessen», sagt Suarez, «doch bei Ajax hatte ich auch viel mehr Glück im Abschluss.» Damit spricht der 181 Zentimeter grosse Stürmer zum Beispiel die acht Pfosten- und Lattenschüsse letzte Saison an.
Deutlich mehr als mit (Aluminium-)Treffern sorgte der Instinktfussballer mit einem Streitfall für weltweite Schlagzeilen. Im letzten Dezember wurde Suarez für acht Partien gesperrt, weil er den dunkelhäutigen französischen Verteidiger Patrice Evra von Manchester United im Oktober 2011 rassistisch beleidigt hatte. So zumindest entschied der englische Fussballverband nach umfangreicher Untersuchung. Suarez verteidigte sich leidenschaftlich und betonte, kein Rassist zu sein. Er sah sich als Opfer falscher Anschuldigungen Evras und erklärte, das spanische Wort «negro» sei – kulturell bedingt – falsch interpretiert worden. Der Verband glaubte Suarez nicht. Und dieser arbeitete beharrlich am Ruf der Hassfigur. Denn am 11. Februar 2012, nach Ablauf seiner Sperre, verweigerte er Evra vor dem nächsten Duell der Rivalen Liverpool und Manchester United demonstrativ den Handschlag. «Es war meine Reaktion auf die unfassbare Sperre», sagt Suarez, der eine Verschwörung gegen sich witterte.
Und nach dem Gastspiel Liverpools übermorgen bei YB trifft Suarez am Sonntag an der heimischen Anfield Road erneut auf Manchester United. Vielleicht ist es für alle Beteiligten gar nicht so schlecht, fehlt Evra vermutlich angeschlagen. Fabian Ruch
Wm 2010 «Hand Gottes»
«Hand Gottes» Für Aufsehen sorgte Luis Suarez auch an der WM 2010 in Südafrika. Im Viertelfinal gegen Ghana schlug er in der 120. Minute den Ball beim Stand von 1:1 mit der Hand von der eigenen Torlinie – und sah die Rote Karte. Ghana verschoss den Elfmeter, verlor das Penaltyschiessen und verpasste sehr unglücklich als erstes afrikanisches Team den Einzug in einen WM-Halbfinal. In Uruguay wurde die Rettungstat Suarez’ euphorisch gefeiert («die Hand Gottes»), im Rest der Welt eher weniger.
_________________ For Ever
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