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(Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel
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Seite 1 von 4

Autor:  Rino [ Montag 13. Februar 2012, 18:57 ]
Betreff des Beitrags:  (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

(Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

BSC Young Boys - FC Basel

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Donnertag, 16. Februar 2012
Zeit: 20.15 Uhr

Bild


Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.football.ch/sfl/777819/de/team.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 6_452.html
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 12/fixture
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_BS/ ... /index.htm
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel/
http://de.soccerway.com/matches/2012/02 ... el/1239031
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2012

Autor:  shalako [ Dienstag 14. Februar 2012, 13:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

14.02.2012

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Zitat:
Fast wie eine Finalissima

Die Fussball-Schweiz (minus FCB-Fans) hofft am Donnerstag auf einen YB-Sieg im Heimspiel gegen den Leader FC Basel.

Die klimatischen Bedingungen laden derzeit eher nicht zum Besuch eines Fussballspiels ein, und auch die Protagonisten bedauern die schwierigen Terrainverhältnisse. «Aber letztlich ist es für alle gleich», sagt YB-Abwehrspieler Christoph Spycher. Und: «Man kann ja nicht einfach drei Spieltage verschieben. Das gäbe riesige Terminprobleme.» Und so steht mit der Begegnung YB - Basel ausgerechnet übermorgen eine Veranstaltung auf der Agenda, die man auch als «kleine Finalissima» bezeichnen darf – zumindest bezüglich Titelspannung in der Super League. Verlieren die Young Boys gegen den Leader, wäre das bestimmt ein Meilenstein des FCB auf dem Weg zur Titelverteidigung. Er läge dann bereits 12 Minuspunkte vor dem Rivalen aus Bern.

Partie kaum ausverkauft

Am Donnerstag hofft jedenfalls die gesamte Fussball-Schweiz (minus Grossraum Basel) auf einen Sieg der Young Boys – eine praktisch entschiedene Meisterschaft Mitte Februar gefällt kaum jemandem. Und dem kriselnden FC Luzern traut man, bei allem Respekt, nicht zu, mit Basel Schritt halten zu können. YB dagegen könnte den Druck auf den noch in der Champions League engagierten FCB mit einem Heimsieg übermorgen erhöhen.

Trotz verheissungsvoller Affiche dürfte das Stade de Suisse am Donnerstabend (Spielbeginn 20.15 Uhr) kaum ausverkauft sein, aber die YB-Verantwortlichen erwarten dennoch eine würdige Zuschauerkulisse. Und die Young Boys blicken dem Gipfeltreffen nach den zwei Siegen (3:1 gegen Servette, 1:0 in Sion) zu Beginn der Rückrunde durchaus optimistisch entgegen.

Sutter leihweise zum FCZ?

Im breiten YB-Kader könnte es unterdessen noch zu Veränderungen kommen. So soll Rechtsverteidiger Scott Sutter, bei Trainer Christian Gross nicht mehr hoch im Kurs, auf einmal doch wieder ein Kandidat beim FC Zürich sein. Sutter könnte bis Ende Saison ausgeliehen werden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31801451

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 10:01 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
Vor Hit gegen FCB

Gross (38,5˚) hat schon Fieber!


Am Donnerstag geht es für YB um alles. Mit einem Sieg gegen Basel wären die Berner um Trainer Gross wieder zurück im Meisterrennen.

Ein YB-Sieg am Donnerstag – und die Meisterschaft ist mit bloss noch sechs Verlustpunkten Rückstand wieder offen.

Christian Gross: Das sagen Sie. Ich nicht. Ich mache mir diesbezüglich keine Gedanken.

Aber der kapitale Match gegen Basel ist doch kein Spiel wie jedes andere.
Natürlich nicht. Es ist der FC Basel. Ein sehr starkes Team. Wir müssen höllisch aufpassen, die richtige Balance zu finden. Aber nochmals: Elf Punkte Rückstand sind enorm!

Elf? Die Tabelle mag zwar im Moment völlig verwirrend sein. Aber ich lese: sechs Punkte Rückstand.
Also eigentlich neun, weil Basel ein Spiel weniger hat. Aber für uns geht es nur um eines: Den Rückstand zu verringern. Die Rückrunde steht ganz unter diesem Aspekt.

In der Vorrunde hatte YB viel Pech mit Entscheiden der Unpartei­ischen. Gegen Sion viel Glück beim Elfmeter, den wohl nur wenige Refs pfeifen. Ist das schon eine Trendwende?
Es ist verfrüht, diesen Schluss nach zwei Spielen zu ziehen. Ich verlange von den Schiedsrichtern nur, dass sie den Match seriös und hochprofessionell leiten. Mehr nicht.

Sportlich scheint YB jedenfalls gefestigter als in der Vorrunde.
Die beiden Siege geben uns weiteres Selbstvertrauen. Da ist mehr Spielfreude, mehr Zug nach vorne, mehr Tordrang.

Sie selbst könnten in Ihrem Zustand kaum spielen...
(Nestelt an einem Kleenex herum) Nein, ich könnte definitiv nicht spielen. Ich habe eine schwere Bronchitis. Aber selbstverständlich stehe ich dennoch jeden Tag auf dem Platz.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 67936.html

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 10:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
Basel-Fans planen keinen Fanmarsch

Für die Basel-Fans gibt es für das Meisterschaftsspiel am Donnerstag in Bern einen Extrazug mit Halt an der Station Wankdorf. Zu einem Basler Fanmarsch durch die Innenstadt wird es höchstwahrscheinlich nicht kommen.

YB-Basel morgen Abend: Das ist zum einen ein Spitzenspiel und zum anderen eine Hochrisikopartie – nicht nur rund ums Stadion, sondern auch in der Innenstadt. Denn bei den letzten Basler Auftritten in Bern hielten die FCB-Fans die Öffentlichkeit und die Polizei mit Fanmärschen vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt zum Stadion auf Trab.

Auch im Vorfeld des morgigen Spiels gab es Anzeichen, dass die FCB-Anhänger wieder einen Marsch durchführen. Doch es blieb bisher bei Anzeichen. Von einem Marsch ist nun, zumindest offiziell, nicht mehr die Rede. In Basler Fankreisen wird auf die Extrazüge nach Bern hingewiesen. Und die halten an der Station Wankdorf und fahren nicht bis zum Hauptbahnhof. Auch seitens der Stadt heisst es: Es gibt keine Anzeichen, dass eine grössere Gruppe Basel-Anhänger durch die Innenstadt marschieren will. «Wir gehen von einem normalen Fussballabend aus», sagt der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP).

SBB-Extrazug mit 720 Plätzen

Die SBB setzten Extrazüge von Basel bis zur Station Wankdorf ein. Man habe, wie vor jedem Auswärtsspiel, Kontakt mit den Fanverbänden gehabt, um zu erfahren, wie viele Supporter etwa erwartet werden, sagt SBB-Sprecher Reto Kormann. Nach Absprache mit dem Basler Fanprojekt stehen für die FCB-Fans nun 720 Plätze im Zug zur Verfügung.

Auf dem Weg zwischen der Station Wankdorf und dem Stadion wird, wie immer bei solchen Spielen, der Fanlenkungszaun zum Einsatz kommen. Vor und nach dem Spiel ist die Winkelriedstrasse gesperrt. «Es geht wie bei allen Risikospielen darum, eine Konfrontation der Fanlager zu verhindern», sagt Michael Fichter, Sprecher der Kantonspolizei. Das Polizeidispositiv sei «der Affiche des Spiels entsprechend». Auch die Rückreise der FCB-Fans soll von der Station Wankdorf aus erfolgen, der Extrazug wird hier abfahren. Die Fans aus Basel werden dafür nach dem Schlusspfiff erst noch im Stadion zurückbehalten. Von 22.15 bis 22.45 Uhr ist die Achse Sempachstrasse-Station Wankdorf für den Rückmarsch der FCB-Fans zur Station Wankdorf abgesperrt.

Den einheimischen Fans wiederum rät die Polizei, nach Matchende das Stadion rasch zu verlassen – via S-Bahn-Station Wankdorf, ab Guisanplatz oder ab Winkelriedstrasse.

Nause: «Fans entschieden»

YB-Basel hätte ursprünglich am Freitag stattfinden sollen. Der Wunsch, die Partei auf Donnerstag zu verlegen, sei vom Wankdorf Center gekommen, sagt Reto Nause. Das Einkaufszentrum zählt an den Abendverkäufen am Freitag jeweils bis zu 10'000 Besucher und wollte nicht darauf verzichten. Am Donnerstag wird das Center nun eine Stunde früher als üblich, bereits um 19 Uhr, schliessen. Dass alle Stellen, wie das Einkaufszentrum, der Statthalter, die Liga und die Vereine, der Spielverschiebung zustimmten, wertet Nause als «erfreuliches Zeichen». Der Berner Sicherheitsdirektor will sich aber nicht dazu äussern, ob durch diese Verschiebung letztlich ein Fanmarsch verhindert wurde. «Die Entscheidung, wie sie anreisen, haben die Fans selber getroffen», sagt Nause lediglich.

http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/14619831

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 10:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
«Es gibt auf einmal schon sehr viele Schulterklopfer»

Heiko Vogel trifft mit Leader Basel am Donnerstag in Bern auf Verfolger YB. Im Interview spricht der 36-jährige FCB-Trainer über seine neue Rolle und den Umbruch beim FC Basel.

Heiko Vogel, wenn Ihnen im letzten Sommer jemand gesagt hätte, dass Sie im Februar 2012 als Basel-Trainer in den Champions-League-Achtelfinals gegen Bayern München spielen würden und zuvor Manchester United ausgeschaltet hätten, was hätten Sie geantwortet?
Heiko Vogel: Ich hätte den Kopf geschüttelt und gesagt: Ja, ja, passt schon. Und: Träum weiter.

Sie sagten einmal, dass Sie nur fünf Minuten überlegt hätten, als der FC Basel fragte, ob Sie neuer Cheftrainer werden wollten.
Es waren fünf Sekunden. Ich wusste ja, was ich kann. Zudem spürte ich die Wertschätzung und das Vertrauen des Vereins.

Was passiert mit einem Menschen, wenn er quasi in fünf Sekunden vom unbekannten Assistenten zum Chef im Rampenlicht befördert wird?
Es verändert sich in der täglichen Arbeit nicht viel. Ich war ja schon vorher für die Trainingsgestaltung zuständig. Die Medienarbeit nimmt natürlich gewaltig zu, das ist der grösste Unterschied.

Und wie veränderte sich Ihre Rolle in der Öffentlichkeit?
Das ist eine sehr gute Frage. Es ist erstaunlich, wie viele Freunde man plötzlich hat. Es gibt auf einmal schon sehr viele Schulterklopfer. Zum Glück bin ich in der Familie, im Freundeskreis und im Verein von guten Leuten umgeben. Runterholen muss mich sowieso keiner. Ich versuchte zudem bewusst, mich teilweise aus der Presse rauszuhalten. Ich sollte nach zwei Monaten beispielsweise in TV-Sendungen auftreten wie ein Startrainer. Aber das bin nicht ich, das wollte ich nicht.

Ihr Bekanntheitsgrad dürfte dennoch enorm gestiegen sind.
Ich musste meine Anonymität aufgeben, ja, aber die Leute in Basel sind sehr warmherzig. Ich habe heute nicht weniger Zeit für mich und bin kein Trainer, der behauptet, 24 Stunden am Tag an Fussball zu denken. Die Auszeiten nehme ich bewusster wahr.

Von Gladbachs Erfolgstrainer Lucien Favre weiss man, dass er vor dem Video stundenlang die Gegner analysiert. Das ist kaum Ihre Lieblingsbeschäftigung.
Selbstverständlich beobachte auch ich die kommenden Gegner und verfolge den Fussball intensiv, das gehört zur Arbeit. Aber ich gestehe, dass ich keine drei Partien am Stück schauen kann. Dann müsste ich jetzt wohl eine Brille mit Panzerglas tragen.

Sind Sie mit 36 Jahren und dem Chefposten beim FCB Ihrer eigenen Karriereplanung voraus?
Im Fussball kann man solche Dinge nicht planen. Ideen und Träume sind das eine, aber ich lebe sehr stark in der Realität. Es bringt nichts, zu sehr zurück oder nach vorne zu blicken. Jeder Tag ist eine Herausforderung, und ich möchte meine ganze Energie in der Gegenwart einbringen.

Als Bayern-Nachwuchstrainer war es aber kaum Ihre Wunschvorstellung, die nächsten 40 Jahre Junioren auszubilden.
Warum nicht? Ich war damals wahnsinnig glücklich mit dieser Aufgabe und beschäftigte mich nicht mit Alternativen, was wann wo sein könnte. Ich dachte: Super, ich bin Juniorentrainer bei Bayern München, das ist genial! Ich konnte mir damals nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Und jetzt sage ich: Sensationell, ich bin Cheftrainer beim FC Basel! Was in 10 Jahren sein wird, interessiert mich nicht.

Dennoch: Wann könnte der richtige Zeitpunkt dafür sein, als junger, erfolgreicher Trainer den Sprung zu einem Mittelfeldklub in der Bundesliga zu schaffen?
Also wenn Sie damit mich ansprechen, dann sage ich: Zu jedem Mittelfeldklub würde ich nicht gehen (lacht). Okay, ich bin jung und bis jetzt auch erfolgreich, aber wirklicher Erfolg ist etwas anderes. Erfolg ist, was Sir Alex Ferguson bei Manchester United in über 25 Jahren aufgebaut hat. Für die Entwicklung eines Trainers ist es enorm wichtig, nachhaltig erfolgreich zu sein. Zudem beschäftige ich mich gar nicht mit solchen Überlegungen. Der FCB hat sehr viel zu bieten.

Wie gingen Sie mit der Situation um, auf einmal Druck zu spüren?
Man ist als Trainer immer dazu verpflichtet, Erfolg zu haben. Gerade beim FC Basel. Es spielt dann auch keine Rolle, wie die Spielphilosophie aussieht. Ich kann die schönsten Pläne und die besten Übungen haben und der netteste Typ sein, aber wenn ich zehnmal in Serie verliere, bringt mir das alles nichts. Wenn wir bis dahin nie mehr gewinnen, interessiert es in sechs Wochen keinen mehr, was im Herbst 2011 war.

Sie wirken pragmatischer als Thorsten Fink und legen mehr Wert auf eine stabile Defensive.
Fussball ist ein Strategiespiel, das bestimmt wird durch Zeit und Raum. Ist der Raum eng, habe ich wenig Zeit. Habe ich viel Zeit, ist der Raum grösser. Darum geht es, und ein Stück weit ist Fussball auch Mathematik auf einfachster Ebene. Es geht immer darum, personelle Überzahl zu schaffen.

Haben Sie ein Trainervorbild?
Ich habe es nicht so mit Vorbildern und möchte keinem nacheifern oder ihn kopieren. Man schnappt ständig etwas Spannendes auf oder sieht etwas Neues. Wichtig ist vor allem, authentisch zu sein. Die Spieler spüren sofort, wenn man schauspielert.

Wie weit können Sie authentisch sein in einem Beruf, in dem man sich oft wie auf einem Schleudersitz befindet?
Für mich ist Fussball Passion und Leidenschaft, und es ist ein Privileg, diesen Beruf auszuüben. Man muss gelassen bleiben und darf sich nicht von Emotionen leiten lassen. Wenn ich heute ein Sieger bin, gibt es irgendwo einen Verlierer. Das kann sich ändern. Deshalb bin ich demütig.

Zumal Sie vor einem heiklen Umbruch stehen. Kann es für Basel überhaupt besser kommen?
Das sehe ich völlig anders, das ist nicht heikel. Man muss die Ziele ändern und noch mehr erreichen wollen. Doch ob wir erneut so erfolgreich sein werden, hängt von vielen Faktoren ab, die wir nicht alle beeinflussen können.

Die FCB-Leader Alex Frei, Marco Streller und Benjamin Huggel werden nicht jünger, und neben Xherdan Shaqiri werden weitere talentierte Akteure wie Granit Xhaka ins Ausland wechseln...
...ja, ja, der Ausverkauf des FC Basel! Ein Umbruch ist immer auch eine Chance, und es ist eine schöne Herausforderung. Wir werden nächste Saison ein gutes Team haben, und das unabhängig davon, wie viele Akteure uns verlassen werden. Der FCB arbeitet zielgerichtet und hat in den letzten Jahren unzählige Spieler verloren, es aber immer geschafft, auch prägende Fussballer zu ersetzen.

Und wer kann den FCB in dieser Spielzeit noch stoppen?
Ich glaube, es wird schwierig für Lausanne, noch Meister zu werden (lacht). Aber es gibt Luzern und YB. Gerade die Young Boys habe ich noch nicht abgeschrieben, da erhoffe ich mir etwas.

Sie erhoffen sich etwas von YB, weil es Ihnen ohne ernsthafte Konkurrenz langweilig wird.
Nein, nein, nein, ganz im Gegenteil, es wäre wunderbar, wenn wir 20 Punkte Vorsprung hätten.

YB sehen Sie aber als härtesten Rivalen des FC Basel.
Die Young Boys haben das bereits gut besetzte Team im Winter verstärkt. Ich traue Ihnen zu, den Rückstand auf uns halten zu können (lacht wieder). Aber ernsthaft: Wir haben ein solides Fundament gelegt, um wieder Meister zu werden. Aber die Saison dauert noch lange, und wenn wir am Donnerstag in Bern verlieren, dann glaubt YB wieder daran, uns einholen zu können. Also müssen wir das unbedingt verhindern.

Sie gelten als Kumpeltyp und waren bis vor kurzem als FCB-Assistent noch sehr nahe bei den Spielern. Ist diese spezielle Konstellation keine Gefahr?
Nein. Wir arbeiteten auch vorher hart und professionell zusammen. Aber es ist keine Schande, wenn man dabei gute Laune und eine gute Zeit hat, sich mag und respektiert. Ich sehe die Spieler nicht als Ware, sondern als Menschen und Persönlichkeiten.

Ist es für Sie schwierig, weil Sie plötzlich Kollegen auf die Bank oder Tribüne setzen müssen?
Nein, überhaupt nicht, da habe ich sogar einen Riesenvorteil. Als Nachwuchstrainer bei Bayern trainierte ich auch mal ein Jahr lang 12 Neunjährige und musste am Ende der Saison einigen Jungs sagen: Du, es reicht nicht für Bayern. Man schaut in ihr Gesicht, wartet eine Sekunde, dann ist zuerst das rechte und gleich darauf das linke Auge mit Tränen gefüllt. Das ist schrecklich entwaffnend. Und auch die Eltern sind dabei, die haben alle in ihren Träumen schon eine tolle Finca auf Mallorca gekauft, ihr Sohn ist ja auf dem Weg zum Fussballprofi. Da bricht eine Welt zusammen. Aber ich war da immer ehrlich. Es wäre ungerecht, wenn ich noch Illusionen befeuert und gesagt hätte: Passt auf, das ist ein Riesenkicker, der wird mal Weltklasse.

Aber die Distanz zu den FCB-Spielern ist heute schon grösser als zu Ihrer Zeit als Assistent?
Meine Türe ist auch heute immer offen, aber logischerweise ist durch die neue Rollenverteilung eine gewisse Distanz entstanden. Dennoch albere ich mit den Jungs immer noch gerne rum und zocke manchmal sogar mit ihnen. Schreiben Sie ruhig, dass ich im Super-Mario-Kart-Videospiel besser bin als die Spieler.

Das ist schwer zu glauben...
...okay, gut, da gibts ein paar harte Konkurrenten wie Valentin Stocker, die können mich ab und zu schlagen (lacht). Und wenn Alex Frei mitspielt, dann habe ich sowieso nur ein Ziel: ihn im Auto abzuschiessen. Selbst wenn ich dann halt Zweitletzter werde.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22353893

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 10:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
Kein dritter Fanmarsch geplant

Der Auftritt von Sicherheitsdirektor Reto Nause in Basel scheint Früchte zu tragen: Die FCB-Fans wollen am Donnerstag planmässig übers Wankdorf einreisen.

Aufatmen in der Stadt Bern: «Mir fahre an Bahnhof Wankdorf», heisst es auf der FCB-Fanpage Muttenzerkurve.ch. Diese Nachricht gibt Anlass zur Entwarnung. Im Vorfeld spekulierten verschiedene Seiten über einen dritten Fanmarsch durch die Berner Innenstadt. Denn auch wenn die zwei vergangenen Aktionen verhältnismässig friedlich verliefen, seien solche Fanmärsche «nicht ohne Risiko für die Stadt», wie Sicherheitsdirektor Reto Nause betont.

Er wies Ende Januar an einem Fan-Symposium in Basel auf die schwierige Ausgangslage bei Fanmärschen in Bern hin. Dass die Einsicht der Basler Fans mit seinem Auftritt zusammenhängt, will Nause nicht beurteilen. Was auch immer zum Wandel geführt hat – die Karten für morgen stehen gut: «Wir gehen von einem normalen Fussballabend aus», so Nause. Auf den mobilen Zaun zur Fantrennung werde aber nicht verzichtet: «Dieser hat sich bewährt und half mit, den polizeilichen Aufwand markant zu reduzieren.» Auch von Seiten der SBB sieht es ganz nach einem friedlichen Match-Tag aus: «Wir sind in Kontakt mit den Fan-Verantwortlichen. Die Hin- und Rückreise der rund 720 Fans wird im Extrazug über den Bahnhof Wankdorf erfolgen», so Sprecherin Lea Meyer.


http://www.20min.ch/news/bern/story/Kei ... t-19691429

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 10:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
Kampf gegen Kälte und Schnee im Wankdorf

Der YB-Platzwart und seine Helfer leisten Überstunden, damit morgen Abend der Spitzenkampf YB - Basel stattfinden kann.

Weiss wie die schneebedeckte Allmend. So präsentiert sich das Spielfeld des Stade de Suisse, wenn es mit Blachen abgedeckt ist. Gestern um die Mittagszeit war es wieder so weit. Platzwart Beat Biedermann und zwei Handvoll Helfer rollten die Plastikbahnen aus und beschwerten sie anschliessend mit schweren Steinen. Die Blachen erfüllen zweierlei Funktion: Erstens schützen sie den Rasen vor den Schneefällen, die für heute und für die kommende Nacht angesagt sind; zweitens dienen sie der Wärmeisolation. Ziel ist es, die gefrorenen Grashalme aufzutauen. Das ist der Heizung unter dem Dicksodenrasen nicht gelungen, obwohl sie ständig in Betrieb ist in diesen kalten Tagen. «Wir können die Heizung nicht noch stärker aufdrehen, sonst verbrennt es uns das Wurzelwerk», erklärt Sacha Altermatt, der Technische Leiter des Stade de Suisse. Die Erdschicht habe sich auf acht Grad erwärmt in den letzten Tagen. «Das ist ein ermutigender Wert. Doch leider ist der Frost stärker.»

Schneepflüge stehen parat

Die arktische Kälte hält Altermatt und seine Crew auf Trab. Sollte es viel Schnee geben, wird dieser bereits heute ein erstes Mal geräumt. Ansonsten wird die weisse Masse morgen Vormittag mithilfe von kleinen Traktoren vom Feld gestossen. Spätestens um 11.30 Uhr, wenn das Abschlusstraining von YB beginnt, sollten auch die Blachen weg sein. Weil Mindesttemperaturen um den Nullpunkt angekündigt sind, ist Biedermann zuversichtlich, einen ordentlichen Platz hinzukriegen. Beim Auftaktspiel gegen Servette waren Teile des Rasens wegen der starken Bise gefroren.

Weisse Blachen im Stade de Suisse bedeuten für die erste Mannschaft: ausweichen auf den Kunstrasen des Neufelds. Trainer Christian Gross nimmt den neuerlichen Umzug schulternzuckend zur Kenntnis. Den Zürcher plagt immer noch eine starke Bronchitis. Dennoch denkt er nicht daran, die Übungseinheit nicht selber zu leiten. Es gehe ihm schon wieder besser als am Sonntag in Sion, versichert Gross. Auch wenn sein Team im Tourbillon gewonnen hat: Ihm wäre lieber gewesen, der Match wäre gar nicht erst angepfiffen worden. «Pneuspuren auf einem Rasen bedeuten in der Regel nichts Gutes.»

Gross’ Appell an die Fans

Gross hofft, dass sich das Terrain im Stade de Suisse in einem besseren Zustand präsentieren wird, wenn morgen Abend um 20.15 Uhr der FC Basel zu Gast ist. Gleichzeitig wünscht er sich für den Spitzenkampf eine würdige Kulisse. «Ich wäre enttäuscht, wenn weniger als 25'000 Zuschauer im Stadion wären.» Bis gestern waren etwas über 18'000 Tickets verkauft.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ka ... y/23240934

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 14:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
David Degen: «Wir schauen nur auf uns»

David Degen empfängt mit den Young Boys am Donnerstag den FC Basel. Vor dem Super-League-Spitzenspiel Zweiter gegen Erster sprach der 29-jährige Mittelfeldspieler über das Meisterrennen, seine Versetzung auf die linke Seite und die Kommunikation mit seinem Zwillingsbruder.

David Degen, YB hat momentan bei einem Spiel mehr 6 Punkte Rückstand auf Leader Basel. Hat Ihre Mannschaft am Donnerstag die letzte Möglichkeit, noch ins Meisterrennen einzugreifen?

David Degen: Das würde ich so nicht sagen. Wir sind momentan nicht in der Position, um vom Meisterrennen zu reden. Wir nehmen Spiel für Spiel. Basel ist die Nummer 1, aber wir spielen auch gegen den FCB auf Sieg. Falls wir 3 Punkte holen, wird es natürlich spannender. Aber selbst dann liegt Basel noch immer 6 Verlustpunkte vor uns.

Die Young Boys sind mit 2 Erfolgen optimal in die Rückrunde gestartet, Basel spielte zu Hause gegen Sion nur 0:0. Sehen Sie das Momentum auf Ihrer Seite?

Nicht unbedingt. So wie ich das mitbekommen habe, hätte Basel seine Partie gewinnen müssen. Aber wir schauen nur auf uns. Vielleicht kommt uns entgegen, dass wir am letzten Wochenende im Wallis trotz gefrorenem Boden gespielt haben, während der FCB in Lausanne nicht antreten konnte.

6 Tage nach dem YB-Spiel steht für den FC Basel die Partie des Jahres vor den eigenen Fans gegen Bayern München in der Champions League an. Besteht die Hoffnung, dass der Meister allenfalls im Stade de Suisse nicht 100-prozentig bei der Sache sein könnte?

Auf keinen Fall. Immerhin ist YB - Basel die Partie Zweiter gegen Erster. Und zudem ist das Bayern-Spiel noch fast eine Woche weg. Der Gegner wird gegen uns top motiviert und hoch konzentriert sein. Denn die Basler wissen: Um auch nächstes Jahr in der Champions League zu spielen, müssen sie ihren Schweizer Meistertitel verteidigen.

Bobadilla bringt viel Qualität.
David Degen

Die neuen Offensiv-Kräfte Raul Bobadilla und Matias Vitkieviez haben überzeugt. Bringt das Duo jene Durchschlagskraft mit, die YB im Herbst im Angriff gefehlt hat?

Wir waren im Sturm zu wenig gefährlich, das stimmt. Raul Bobadilla ist ein guter Spieler, der vorne den Ball halten kann und das Auge für die Mitspieler hat. Ich bin froh, dass er bei uns ist. Er bringt viel Qualität in unsere Mannschaft.

Und Vitkieviez? Immerhin mussten Sie wegen dem Neueinkauf aus Genf von Ihrer angestammten Position im rechten Mittelfeld auf die linke Seite weichen. Hat Trainer Christian Gross mit Ihnen gesprochen, ob er auch künftig an dieser Aufstellung festhält?

Keine Ahnung. Das ist die Sache des Trainers. Ich glaube, Christian Gross weiss, was ich kann und was ich der Mannschaft bringe, wenn ich Freude am Fussball habe. Wir kennen uns schon sehr lange. Ich versuche in jedem Spiel, Akzente zu setzen. Konkurrenzkampf innerhalb des Teams ist generell eine gute Sache.

Aber Sie würden schon lieber auf der rechten Seite spielen...

Natürlich, es ist meine angestammte Position. Aber ich habe keine Probleme damit, wenn mich Christian Gross links aufstellt. Er wird sich seine Gedanken dazu gemacht haben. Ich mache meinen Job, so gut es geht. Aber klar: Ich bin ein ausgebildeter rechter Mittelfeldspieler. Ich habe allerdings schon in der Saison 2009/10 links gespielt.

Der Konkurrenzkampf auf der linken Seite ist mit Mario Raimondi, Raphaël Nuzzolo und dem neu verpflichteten Josh Simpson allerdings ungleich grösser. Auch Moreno Costanzo hat diese Position schon gespielt.

Das sagen Sie richtig. Vielleicht besteht momentan ein wenig ein Überangebot auf dieser Position. Aber der Verein wird sich etwas dabei überlegt haben. Jeder Spieler stellt sich in den Dienst der Mannschaft und möchte das Bestmögliche aus der Situation machen. Und am Ende entscheidet der Trainer.

Philipp hält sich mir gegenüber sehr bedeckt.
David Degen

Zum Schluss nochmals zum Basel-Spiel: Auf YBs linker Seite könnte es zum Direktduell mit Ihrem Zwillingsbruder Philipp kommen. Dieser war zuletzt allerdings angeschlagen. Wissen Sie schon, ober er wieder fit ist?

Ich weiss es nicht. Er hält sich mir gegenüber sehr bedeckt.

Vor solchen Direktduellen wird also auch dem Zwillingsbruder nicht alles erzählt?

Wir sind in dieser Partie direkte Konkurrenten. Er tut alles dafür, dass der FC Basel Meister wird und lässt sich deswegen nicht in die Karten schauen. Er setzt sich 100-prozentig für den FCB ein, so wie ich das für YB mache.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... ur-auf-uns

Autor:  shalako [ Mittwoch 15. Februar 2012, 14:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

15.02.2012

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Zitat:
YB spielt um letzte Chance für Rückkehr ins Titelrennen

BERN. Die zwei Siege zum Rückrundenstart lassen YB wieder hoffen. Mit einem Erfolg morgen gegen Basel würde der Rückstand auf drei Punkte schmelzen – zumindest vorübergehend.

Mit elf Punkten Rückstand auf Leader Basel ist YB in die Rückrunde gestartet. Nach zwei Runden beträgt dieser bloss noch sechs Zähler und könnte morgen sogar auf drei verkürzt werden. «Nein, nein, aufhören!», unterbindet Christian Gross solche Rechenspiele vehement. Der Trainer, dem momentan eine Bronchitis zu schaffen macht, will partout nicht von einer Finalissima reden. «Ich mache mir nichts vor, denn Basel hat wirklich eine sehr, sehr gute Mannschaft.»

Natürlich zeigt die Tabelle derzeit ein verzerrtes Bild. Der FCB hat nach der Absage in Lausanne eine Partie weniger ausgetragen. Nach Verlustpunkten liegen die Berner also immer noch neun Punkte zurück. «Und das ist halt schon enorm viel», weiss Gross. Verlieren sie, ist der Meisterzug wohl endgültig abgefahren.

Doch die Young Boys haben Lunte gerochen. «Die zwei Siege haben uns Selbstvertrauen gegeben», hat auch der Coach festgestellt. Im Vergleich zur missratenen Vorrunde tritt YB 2012 anders auf. «Mehr Spielfreude, mehr Zug nach vorne, mehr Tordrang», beschreibt Gross den Unterschied. Er warnt aber davor, nach zwei Runden alles hochzujubeln. «Der Sieg in Sion war glücklich. Wir müssen uns weiter steigern und den Rückstand auf Basel verkürzen, dann werden wir sehen, wohin dies führt.»

Fraglich ist, ob der Trainer morgen wieder auf Dusan Veskovac (Adduktoren) zählen kann. Fällt der Serbe aus, dürfte der Finne Juhani Ojala in der Innenverteidigung ran. Michael Silberbauer rückt für den gesperrten Doubai wieder ins Mittelfeld vor.

Autor:  chato [ Mittwoch 15. Februar 2012, 16:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel

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