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 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 12:28 
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FC Sion - BSC Young Boys

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Stade de Tourbillon, Sion
Sonntag, 12. Februar 2012
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://www.fcsion-online.ch
http://1909.ch
http://www.ultras-sion.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
http://fr-fr.facebook.com/pages/FC-Sion/128099090117
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html


Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258


Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.football.ch/sfl/777833/de/team.aspx
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-sion
http://de.soccerway.com/matches/2012/02 ... /head2head
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1820


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Februar 2012, 18:02 
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07.02.2012

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Rätsel im Tourbillon

Sion - YB auf der Kippe?

Der Winter gibt der Super League weiterhin grosse Rätsel auf. Zwei Spiele müssen womöglich verschoben werden.

Im Wallis, wo bekanntlich der Winter besonders hart zugeschlagen hat, unternahm die Stadt Sitten alles, um den Tourbillon-Rasen irgendwie bespielbar zu machen. Bis heute Dienstag war das Spielfeld unter Wärmetunneln versteckt, welche Tag und Nacht heisse Luft über die Grasfläche bliesen. Mit Erfolg: Das habe nämlich ein Vereisen und Zuschneien verhindert.

Nun musste jedoch das Spielfeld freigelegt werden, damit das Terrain in einen spielfähigen Zustand gebracht werden kann.

Gemäss Bernard Pury, Stadionverantwortlichem der Stadt Sitten, zum spätmöglichsten Zeitpunkt. «Es besteht nun die Gefahr, dass der Rasen anhand der polaren Temperaturen trotzdem noch gefriert», warnt Pury.

«Sofern es keine Schneefälle mehr gibt, ist das Terrain grün und die Spielunterlage so eben wie sie es noch nie zuvor war», gibt sich Pury zuversichtlich. Doch Bilder von rutschenden Spielern ohne festen Stand wie in den letzten Jahren kann auch er nicht ausschliessen - und nimmt es trotzdem mit der typischen Walliser Lockerheit. Pury scherzt: «Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, den Winter aus dem Wallis zu verbannen. Doch es ist uns auch dieses Jahr nicht gelungen.» Mit anderen Worten: Die Partie zwischen Sion und YB ist noch nicht gesichert und steht auf der Kippe.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 57831.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 8. Februar 2012, 10:55 
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08.02.2012

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Tourbillon im Schatten – YB-Spiel gefährdet

Weder die Sonne noch eine Rasenheizung können das Stadion des FC Sion beheizen. Ob YB sein Auswärtsspiel im Wallis austragen kann, ist noch unklar.

In Sitten herrschte am Dienstag strahlender Sonnenschein und auf dem Spielfeld des Stade de Tourbillon liegt kein Schnee. Dennoch ist das Auswärtsspiel von YB am nächsten Sonntag (Spielbeginn 16.00 Uhr) gefährdet. Denn der Platz ist gefroren, vor allem der Bereich vor der Haupttribüne, der in dieser Jahreszeit stets im Schatten liegt.

«Nach unseren ersten Informationen vom Dienstag sieht es für das Spiel nicht besonders gut aus», meinte YB-CEO Ilja Kaenzig. «Das Tourbillon besitzt keine Rasenheizung.» Angestellte des Bauamtes der Stadt Sion haben mittlerweile sogenannte Plastiktunnels auf den Rasen gelegt, durch die warme Luft geblasen wird. Nach Auskunft des Bauamtes werde alles unternommen, um den Platz bespielbar zu machen.

Wettervoraussagen stimmen pessimistisch

Eine Prognose zum jetzigen Zeitpunkt zu stellen, sei nicht möglich, es gelte die kommenden Tage abzuwarten, wird aus Sitten gemeldet. Die Wetteraussichten stimmen indes nicht besonders optimistisch, die Kälte hält auch im Wallis an.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/To ... y/13868910

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 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Februar 2012, 11:55 
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10.02.2012

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Margairaz schwärmt – und träumt von Titeln

YB trifft am Sonntag auswärts auf den FC Sion. Seit wenigen Wochen spielt Xavier Margairaz für den Walliser Klub. Der 18-fache Schweizer Nationalspieler ist begeistert von seinem neuen Verein – und hat hohe Ziele.

Wenn Xavier Margairaz mit bemerkenswerter Begeisterung über den FC Sion spricht, hört sich das besser an, als man als Beobachter nach den schwierigen Monaten des Vereins und des riesigen Punkteabzugs erwarten könnte. Margairaz erwähnt das «starke Team» und die «Superstimmung» im Klub wie unter den Spielern, er schwärmt von der Qualität der Mannschaft und davon, was mit Sion möglich sein wird. Er stört sich auch nicht am Gebaren des umtriebigen Präsidenten Christian Constantin, im Gegenteil, er nennt den Walliser einen «riesigen Kämpfer», der seine Ziele mit grossartiger Philosophie und Mentalität ehrgeizig verfolge. Und irgendwann sagt Margairaz: «Sion kann in den nächsten Jahren viele Titel gewinnen.

Dreimal Meister mit Zürich

Xavier Margairaz kann das ganz gut beurteilen – dreimal wurde der Mittelfeldspieler mit Zürich Meister (2006, 2007, 2009), einmal Cupsieger (2005). Und in der Winterpause war er der Königstransfer Constantins, der im Januar, als er ohne Komplikationen Spielerwechsel tätigen durfte, gleich zehn neue Akteure zu Sion lotste. «Ich bin erst wenige Wochen hier», sagt Margairaz, «aber es kommt mir vor, als wäre ich schon ewig dabei.» Die familiäre Ambiance passe ihm, und beim Startspiel in die Rückrunde am letzten Sonntag deutete er mit Sion an, wie stark der Verein aufgestellt ist.

Bei der unterhaltsamen Nullnummer in Basel vergab Margairaz zwei ausgezeichnete Chancen relativ leichtfertig. Ein Torjäger war er ja noch nie. Wäre der spielstarke Romand («Ich will mehr Tore schiessen») ein regelmässiger Torschütze, würde er kaum in der Super League engagiert sein. Sein Auslandaufenthalt im spanischen Osasuna endete im Januar 2009 nach eineinhalb Jahren mit der Rückkehr zum FCZ – auch weil Margairaz wegen eines Kreuz- sowie Innenbandrisses und einem Meniskusschaden lange ausgefallen war.

Rückkehr ins Nationalteam?

In Basel agierte Margairaz am Sonntag als Spielmacher, doch wenn Goran Obradovic, der schier ewige Sion-Regisseur, nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung stehen wird, könnte er auch eine Rolle auf einer Aussenposition im Mittelfeld einnehmen. «Ich freue mich, mit so einem starken Fussballer wie Obradovic den Aufbau lenken zu dürfen», sagt Margairaz, der vor einem Monat 28 Jahre alt wurde und auch als Nachfolger des bald 36-jährigen Obradovic vorgesehen ist.

Mit auffälligen Leistungen möchte der freundliche, zurückhaltende Margairaz zudem seine Rückkehr ins Nationalteam vorantreiben. Der Kontakt zu Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld ist nie abgerissen. Letztmals wurde Margairaz im Juni 2011 für die Partie in England (2:2) aufgeboten, sein letztes von 18 Länderspielen (1 Tor) bestritt er im September 2010 gegen England (1:3). Der feine Techniker hält gerne länger den Ball, er ist kein junger, wilder Draufgänger, und möglicherweise passt seine Spielweise nach dem personellen Umbruch nicht mehr zur Auswahl.

Der lässige Penalty-Fehlschuss

Manchmal wirkt der ballsichere Margairaz auf dem Rasen ja ein wenig lässig und verspielt, unvergessen ist, wie er am 1.Spieltag dieser Saison – ausgerechnet im Tourbillon – bei der 0:1-Niederlage Zürichs fahrlässig einen Elfmeter verschoss. Margairaz probierte es frech mit einem Lupfer, Sion-Goalie Andris Vanins blieb stehen und fing den Ball locker.

Jetzt sind Margairaz und Vanins Teamkollegen, und bald sollen auch Frau Margairaz und die zwei Kinder ins Wallis ziehen, schliesslich hat Xavier Margairaz einen Vertrag bis 2015 unterschrieben. «Sion hat wie Basel und YB ein sehr gutes, sehr breites Kader», sagt Margairaz, «und wir wollen am Sonntag auch gegen YB zeigen, das mit uns zu rechnen ist.» Die Partie übermorgen muss aber eventuell verschoben werden, weil der Rasen im Tourbillon in schlechtem Zustand ist.

«Im Frühling, bei schönem Wetter, werden wir noch stärker sein», sagt Margairaz. «Denn Sion spielt den besten, schönsten Fussball der Liga, fast so wie wir damals beim FCZ unter Lucien Favre.»

Der Mann ist wirklich euphorisch, und so lässt sich Margairaz auch vom massiven 36-Punkte-Abzug gegen den FC Sion nicht abschrecken. «Das ganze Transfertheater interessiert mich nicht. Und vielleicht wird die Strafe ja reduziert. Im schlimmsten Fall greifen wir halt erst nächste Saison ganz oben an.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14450310

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 Beitrag Verfasst: Freitag 10. Februar 2012, 16:51 
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Ausblick auf Sion - YB

FC Sion - BSC Young Boys, Sonntag, 12. Februar 2012, 16:00 Uhr, Tourbillon, Sion. - Die Situation beim BSC Young Boys:

Abwesender Spieler:
Emmanuel Mayuka (mit Sambia im Final des Afrika-Cups im Einsatz).

Einsatz fraglich:
Josh Simpson (Spielberechtigung).

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 12:36 Uhr.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 11. Februar 2012, 13:17 
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11.02.2012

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Wegweiser mitten in der Saison

Am Sonntag in Sitten und am Donnerstag gegen Basel kann YB eine bisher enttäuschende Saison neu lancieren.

Wären dem morgigen YB-Gegner Sion in der Winterpause nicht 36 Punkte abgezogen worden, würden die Young Boys nach enttäuschender Vorrunde ja bloss auf Rang 4 liegen. Weil aber gleichzeitig Xamax (Lizenzentzug) nicht mehr mitspielt und weil YB am letzten Sonntag Aufsteiger Servette mit einem 3:1-Heimsieg um sechs Punkte distanzierte, haben es sich die Stadtberner komfortabel in der Verfolgergruppe des souveränen Leaders Basel eingerichtet – und sie erhalten in den nächsten fünf Tagen die Gelegenheit, dem Meister näher zu rücken. «Wir stehen vor zwei wichtigen Spielen», sagte ein immer noch leicht erkälteter Christian Gross am Freitag, «aber unsere Konzentration gilt jetzt der Partie am Sonntag in Sitten.»

Schwieriger Auftritt im Wallis

Vor dem wegen des Champions-League-Achtelfinalhinspiels Basel - Bayern (am 22. Februar) vorgezogenen YB-Heimspiel am nächsten Donnerstag gegen den FCB treten die Berner morgen im Wallis an. Meistens verliessen sie das Tourbillon in den letzten 25 Jahren als Verlierer, doch am 2. Spieltag dieser Saison setzten sie sich nach guter Leistung – auch ein wenig glückhaft – 2:1 durch. «Die Trauben im Wallis hängen immer hoch», sagte Gross. «Sion ist nach den zahlreichen Transfers im Winter schwierig einzuschätzen. Aber wir treffen auf einen starken Gegner, der in den nächsten Jahren wie wir ebenfalls hohe Ziele verfolgt.»

Gross lobt Martinez

Bei den Young Boys herrscht auf beinahe allen Positionen ein heftiger Konkurrenzkampf – und auch wenn Emmanuel Mayuka, in der Vorrunde klar bester YB-Torschütze, am Sonntag mit Sambia den Afrika-Cup-Final gegen die Elfenbeinküste bestreitet, gibt es drei starke Kandidaten als Sturmpartner Raúl Bobadillas. Moreno Costanzo, der gegen Servette früh verletzt ausgewechselt werden musste, hat seine Rückenbeschwerden überwunden, und auch Nassim Ben Khalifa, in der Vorrunde noch gesetzt, drängt auf einen Einsatz.

Trainer Christian Gross lobte gestern zudem explizit Josef Martinez («Er hat gegen Servette nach seiner frühen Einwechslung gut gespielt und wurde in den Medien zu schlecht bewertet»). Der 18-jährige Venezolaner Martinez, schnell, wendig und sprungstark, ist erst seit wenigen Wochen in der kalten Schweiz und könnte in Sitten an der Seite Bobadillas beginnen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17510211

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Februar 2012, 13:28 
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sion - yb 1:2

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 15:14 
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12.02.2012

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YB siegt dank Elfmeter-Tor

YB hat auch die zweite Rückrunden-Partie siegreich gestalten können. Die Berner bezwangen den FC Sion auswärts mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte Christoph Spycher in der 83. Minute vom Elfmeterpunkt aus.

Vor Wochenfrist hatte YBs Neuzugang Matias Vitkieviez gegen Servette mit 2 Toren gross aufgetrumpft. Beim 2. Einsatz im Berner Dress sah man von Schweiz-Uruguayer weniger, doch er stand im Mittelpunkt der spielentscheidenden Szene.

In der 83. Minute wurde Vitkieviez nach einem Einwurf im gegnerischen Strafraum von Gegenspieler Rodrigo umklammert und fiel zu Boden - der Unparteiische taxierte die Aktion als Elfmeter-würdig. Christoph Spycher liess sich nicht zweimal bitten und versenkte den Strafstoss souverän. Sion konnte auf den Rückstand nicht mehr reagieren.

Viele Ausrutscher, wenig Spektakel

Dass die Partie auf tief gefrorenem Terrain stattfand, war dem Spielfluss nicht förderlich. Vater Zufall bestimmte das Geschehen, die Spieler bekundeten grosse Standschwierigkeiten und konnten kaum einmal einen vernünftigen Angriff vortragen.

Sion hatte die beste Phase kurz nach dem Seitenwechsel. Zuerst verlor Spycher im eigenen Strafraum den Ball fahrlässig, doch Didier Crettenands Abschluss konnte Alain Nef mit letztem Einsatz ins Aussennetz ablenken. Der darauffolgende Eckball wurd von Sions Adailton abgelenkt und landete auf der Lattenoberkante.

YB rückt vor

YB konnte nur mit Distanzschüssen für Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse sorgen. In der 1. Hälfte scheiterte Raul Bobadilla, nach dem Wechsel Alexander Farnerud von der Strafraumgrenze aus an Torhüter Andris Vanins.

Dank den gewonnenen 3 Zählern hat YB das punktgleiche Luzern vom 2. Tabellenrang verdrängt. Die Zentralschweizer weisen das um 2 Treffer schlechtere Torverhältnis auf. Der Rückstand von YB auf Leader Basel beträgt bei einem Mehrspiel nur noch 6 Punkte. Am nächsten Donnerstag steigt in Bern der Spitzenkampf gegen den FCB.


http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Arch ... fmeter-Tor

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 15:16 
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12.02.2012

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Spycher Matchwinner für YB

Rodrigos verhängnisvolle Umarmung

Die Young Boys stossen auf Rang 2 vor. Die Berner gewinnen das Auswärtsspiel gegen den FC Sion mit 1:0 - dank einem verwerteten Foulpenalty von Christoph Spycher in der 83. Minute.

Die beiden Mannschaften hatten sich auf dem schlechten Geläuf im Tourbillon einen müden Kick geliefert. Das gefrorene Terrain liess keinen Fussball-Schmaus zu. Die Highlights waren rar. Hätte sich Rodrigo, der brasilianische "Sechser" von Sion, nicht kurz vor dem Abpfiff eine dümmliche Aktion geleistet, wäre es zu einem leistungsgerechten torlosen Unentschieden gekommen. Rodrigo hatte im eigenen Strafraum bei einem YB-Einwurf seine Arme am Körper von Matias Vitkieviez gehabt, was Schiedsrichter Stephan Klossner für ein penaltywürdiges Foul hielt. Den fälligen Strafstoss verwertete Spycher stilsicher.

Beinahe hätte Vilmos Vanczak für Sion noch ausgeglichen. Doch der ungarische Verteidiger, der plötzlich mutterseelenallein vor YB-Goalie Marco Wölfli auftauchte, traf den Ball nicht wie gewünscht mit dem rechten Fuss. Vanczak versteht es halt, seine Tore per Kopf zu erzielen.

Sion wartet seit vier Runden auf einen Sieg in der Meisterschaft. Zuletzt hatte es drei Remis gegeben.

Sion - Young Boys 0:1 (0:0)

Tourbillon. - 8700 Zuschauer. - SR Klossner. - Tor: 83. Spycher (Penalty/Foul von Rodrigo an Vitkieviez) 0:1.

Sion: Vanins; Vanczak, Adailton, Dingsdag, Bühler; Rodrigo, Serey Die (86. Ianu); Yoda (46. Melo), Margairaz, Crettenand; Danilo (73. Tréand).

Young Boys: Wölfli; Zverotic, Nef, Silberbauer, Spycher; Vitkieviez, Doubai, Farnerud, Degen (67. Simpson); Bobadilla, Martinez (89. Nuzzolo, 92. Costanzo).

Bemerkungen: Sion ohne Basha (gesperrt), Mrdja, Obradovic (beide verletzt), Aislan (noch nicht einsatzberechtigt) und Sauthier (nicht im Aufgebot). Young Boys ohne Veskovac (verletzt), Mayuka (Afrika-Cup), Ben Khalifa, Mveng, Sutter und Raimondi (alle nicht im Aufgebot). 53. Lattenschuss Adailton. - Verwarnungen: 32. Yoda (Ballwegschlagen). 33. Vitkieviez (Foul). 69. Dingsdag (Foul). 72. Serey Die (Reklamieren). 74. Doubai (Foul). 81. Rodrigo (Foul). 83. Bobadilla (Simulieren?).


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 01106.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2012, 15:18 
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13.02.2012

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Zitat:
Wertsteigerung der YB-Aktien

Die Young Boys sind in Fahrt und gewinnen im Wallis 1:0 gegen Sitten

Auf dem schier unbespielbaren Rasen im Tourbillon-Stadion neutralisieren sich die beiden Mannschaften 80 Minuten lang. Dann schiesst der Captain Spycher die engagierten Young Boys mittels Penalty zum verdienten Sieg.
Samuel Burgener, Sitten

Das Treffen zwischen dem FC Sion und den Young Boys im Tourbillon-Stadion in Sitten war geschlagene 80 Minuten lang ein Match ohne jeglichen Wert. Ohne Wert für die Zuschauer, die froren und denen für ihr Ausharren auf der Tribüne ein Kränzchen zu winden ist.

Auch ohne Wert für die beiden Trainer, die nicht feststellen konnten, ob ihre Spieler etwas gelernt hatten in den letzten Trainingseinheiten und ob sie die vorgegebene taktische Marschrichtung überhaupt einhielten. Und letztlich ohne Wert für die Spieler, die sich nur darauf zu konzentrieren schienen, nicht hinzufallen und keine leichtsinnigen Fehler zu begehen. Denn ihnen schien klar, dass es äusserst schwierig sein würde, auf diesem Rasen einen Rückstand aufzuholen.

Doch in der 83. Minute fiel der YB-Angreifer Vitzkieviez im Zweikampf mit dem Sittener Rodrigo so geschickt, dass der Schiedsrichter Klossner nicht anders konnte, als Penalty zu pfeifen. Nach langen Protesten der Walliser Spieler und Fans schoss der YB-Captain Spycher den Ball in die linke Ecke des Tores und seine Equipe somit zum Sieg, der in der Bilanz eine erhebliche Wertsteigerung der YB-Aktie ergab. Die Sittener prüften in der Folge noch einmal alle Optionen im Angriffspiel, doch ein Tor wollte ihnen nicht mehr gelingen.

Der YB-Trainer Gross befand später, dass der Match am Rande der Regularität stattgefunden habe. Er sprach von einem glücklichen, aber verdienten Sieg für seine Mannschaft, die eine bemerkenswerte Einstellung gezeigt habe. Tatsächlich kämpften die Berner aufopferungsvoll. Über die Mängel in der Infrastruktur enervierten sie sich deutlich weniger als die Sittener, die ständig die Hände in der Luft verwarfen, wenn ihnen Bälle von den Füssen sprangen oder ihnen der Schiedsrichter nicht gut gesinnt war. Dass die Flügelspieler Crettenand und Yoda sich gar nicht bemühten, in der Offensive Akzente zu setzen, und der Spielgestalter Margairaz völlig isoliert blieb, vergass in der Analyse nach dem Spiel sogar der Trainer Roussey.

Auch abseits des Fussballplatzes bezogen die Walliser dieser Tage eine weitere Niederlage. Das Waadtländer Kantonsgericht wies ihren Antrag auf provisorische Massnahmen bezüglich einer Wiedereingliederung in die Europa League nachträglich ab. Das Gericht stützte sich dabei auf das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (TAS) in Lausanne von Mitte Dezember. Dieser hatte den Ausschluss des FC Sion aus der Europa League bestätigt.

Der erneute juristische Rückschlag hielt die Walliser jedoch nicht davon ab, weiter zu provozieren. Weil der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Hauptsponsor, ein Lebensmittel-Distributor, im Winter abgesprungen war, prangte am Sonntag der Slogan «Pour un tourisme constructif» auf den Sittener Trikots. Der Gedanke war bewusst allgemein gehalten.


http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 07226.html

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