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(Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern
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Autor:  Rino [ Dienstag 20. Juli 2010, 10:37 ]
Betreff des Beitrags:  (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

BSC Young Boys - FC Luzern

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Samstag, 24. Juli 2010
Zeit: 17:45 Uhr

Bild


Webseiten FC Luzern:

http://www.fcl.ch
http://www.fclforum.ch

Autor:  Warlock [ Donnerstag 22. Juli 2010, 11:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

-----------------Wölfli------------------
Jemal------------Dudar----------Affolter
Sutter---Costanzo----Doubaï-------Degen
Mayuka--------Bienvenu--------Regazzoni

BSC Young Boys - FC Luzern 3:1

Tore:

YB: Bienvenu, Mayuka, Costanzo
FC Luzern: Yakin

Zuschauer: 18'990

Autor:  shalako [ Freitag 23. Juli 2010, 09:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

Der Bund, 23.07.2010

«YB hat gegen uns noch eine Rechnung offen»

1:5 ging YB im Mai gegen Luzern unter und verspielte als Folge davon noch den Titel. Jetzt trifft YB am Samstag wieder auf den FCL, der als Team der ersten Runde gefeiert wurde, was Trainer Rolf Fringer relativiert.

Rolf Fringer, wie fühlt man sich als Trainer des Leaders?

Wie sagt man so schön: Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Zudem gab es auch Phasen, in denen wir nicht gut spielten. Wir waren gegen St. Gallen insgesamt viel zu wenig dominant, als dass wir jetzt schon das Gefühl haben müssten, die Besten zu sein.

Die Anhänger in Luzern sehen das aber etwas euphorischer.

Für das Umfeld, für die Fans ist es natürlich schön, Erster zu sein. Für uns als Mannschaft zählt aber nur, wo wir nach 36 Stunden stehen. Wir müssen diese Euphorie relativieren, werden aber zweifellos versuchen, einen Teil dieser Begeisterung als Schwung in die nächsten Spiele mitzunehmen.

Vor 13 Monaten spielte der FCL in der Barrage gegen Lugano um den Liga-Erhalt, jetzt ist Luzern Erster in der Super League. Diese Entwicklung kann sich sehen lassen.

Wie gesagt, dass wir jetzt auf Platz 1 stehen, hat für mich noch keinerlei Bedeutung. Trotzdem dürfen wir beim FC Luzern alle stolz auf das sein, was uns in diesem Jahr gelungen ist. Wir haben gut gearbeitet nach der Barrage und viel Dynamik reingebracht ins Team, in den Verein, in alles.

Haben Sie das Gefühl, dass Luzern näher an die grossen Teams wie YB oder Basel herankommen kann?

Das wird sich diese Saison zeigen. Der Vorteil von YB oder Basel ist weiterhin das breite Kader mit einer grossen Auswahl in jeder Reihe. Wir dagegen haben nach der Nummer 13 oder 14 fast nur noch junge Spieler, die wir bringen können.

Insbesondere in der Offensive ist der FCL aber ebenfalls sehr gut besetzt.

Wir haben ein grosses Offensivpotenzial, das aber auch Risiken mit sich bringt, wenn die Spieler vorne nicht nach hinten arbeiten. Deshalb müssen wir die richtige Mischung, ein Gleichgewicht finden. Ich spiele sehr gerne mit offensiv ausgerichteten Leuten. Das kann aber nur funktionieren, wenn diese sich auch defensiv engagieren. Das ist heute die Basis, um Erfolg zu haben. Ein Missverhältnis zwischen Offensive und Defensive wirkt sich schnell kontraproduktiv aus. Aus meiner Sicht wird für unser Abschneiden entscheidend sein, wie solid wir defensiv spielen werden.

Kann der FCL mit dieser starken Offensive überhaupt ein Gleichgewicht erreichen?

Wir haben diesbezüglich letzte Saison schon Fortschritte gemacht, als wir mit Hakan Yakin, Chiumiento und Ianu auch offensiv ausgerichtet waren.

Sie konnten mit einem bereits eingespielten Team in die Saison steigen. Ist das der grosse Vorteil des FC Luzern?

Vor allem vorne sind wir gut eingespielt, das stimmt. Bis auf Gygax waren alle schon letzte Saison dabei und er als Neuling kennt beispielsweise Hakan Yakin bereits sehr gut, sodass die Integration keine Probleme machte.

Die Aussichten beim FCL sind folglich vielversprechend, den nächsten Schritt nach vorne zu machen?

Ehrgeiz braucht es, aber gerade in einem Moment wie jetzt ist Bescheidenheit sehr wichtig. Unser erstes Ziel muss es sein, wieder so gut abzuschneiden wie letzte Saison, als am Schluss wirklich alles nach Wunsch aufgegangen ist.

Diesen starken Aufwind des FCL im Saisonfinish bekam ja auch YB schmerzhaft zu spüren.

Bei unserem 5:1-Sieg im letzten Duell im Mai ging für YB praktisch der Titel verloren. Das wird in Bern sicher noch in den Köpfen sein, YB hat mit uns noch eine Rechnung offen. Ich glaube aber, dass der Gegner mit einigem Respekt vor uns ins Spiel gehen wird, weil wir letzte Saison in Bern einmal punkten konnten und einmal nur knapp verloren haben.

Wie beurteilen Sie die Leistung von YB beim 1:1 in Thun?

Ich muss betonen, dass mir YB trotz des 1:1 gefallen hat. Als grosser Klub im Kanton war die Aufgabe im Derby nach dem frühen Gegentreffer sehr schwierig. Doch weil es in der Mannschaft stimmt, weil die Leidenschaft zu spüren war, hat sich YB den Punkt am Schluss verdient.

Ist der Kunstrasen in Bern überhaupt noch ein Nachteil für die YB-Gegner?

Es braucht noch immer 15 bis 20 Minuten, bis sich die Gegner in Bern an den künstlichen Rasen angepasst haben. Deshalb besitzt YB weiterhin einen kleinen Vorteil, auch wenn wir ebenfalls auf Kunstrasen trainiert haben.

«So ein Einstand ist perfekt»

«Der Hype in Luzern nach unserem 4:0 ist unglaublich.» Dies sagt jener Akteur, der bei seiner Premiere im FCL-Dress am letzten Sonntag gegen St. Gallen mit zwei Toren massgeblich zum beeindruckenden Resultat beigetragen hat. Dass Daniel Gygax so schnell in Luzern angekommen ist, sei für ihn «eine grosse Befriedigung», erklärt der Super-League-Rückkehrer, der die letzten Jahre in den beiden höchsten Ligen Frankreichs und Deutschlands bestritt. «Bei einem neuen Klub ist es wie an einem neuen Arbeitsplatz, in der Regel braucht es dabei eine gewisse Anlaufzeit. Das mir bereits der Einstand so gut gelang, ist natürlich perfekt», freut sich der bald 29-Jährige, «denn der Druck ist immer gross, wenn ein Spieler aus dem Ausland in die Schweiz zurückkehrt.»

Der 35-fache Nationalspieler, der seit der EM 2008 von Ottmar Hitzfeld nicht mehr berücksichtigt wurde, will mit konstant guten Leistungen weiterhin Werbung in eigener Sache machen. Das nächste Mal am Samstag (17.45) in Bern, «auch wenn YB ein anderes Paar Schuhe ist als St.?Gallen und ich selber kaum Erfahrung mit dem Kunstrasen habe».

Der FC Luzern hat gestern den 27-jährigen Kroaten Tomislav Puljic verpflichtet. Mit dem 1,92 m grossen Innenverteidiger hat Trainer Rolf Fringer eine neue Alternative im Abwehrzentrum, wo der angeschlagene Dusan Veskovac für das YB-Spiel fraglich ist. (atr)



http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB-hat-gegen-uns-noch-eine-Rechnung-offen-/story/11558288

Autor:  Bierflasche [ Freitag 23. Juli 2010, 16:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

Vorschau YB - Luzern

BSC Young Boys - FC Luzern, Samstag, 24. Juli 2010, 17:45 Uhr, Stade de Suisse, Bern. - Die Situation bei YB präsentiert sich am Tag vor dem Spiel wie folgt:

Verletzte Spieler:
Hassan Lingani (Schienbeinverletzung).

Gesperrter Spieler:
Xavier Hochstrasser (zweite und letzte Spielsperre nach roter Karte aus der vergangenen Saison).

Resultate letzte Saison:
13.05.2010, Luzern – YB 5:1, Tore: Ferreira, Ianu (2), Kukeli, Siegrist; Doumbia.
13.02.2010, YB – Luzern 2:1, Tore: Doumbia (2); Paiva.
01.11.2009, YB – Luzern 1:1, Tore: Dudar; Ianu.
16.08.2009, Luzern – YB 1:2, Tore: Paiva; Ghezal, Degen.

Abschied von Paolo Collaviti:
Vor dem Spiel wird der langjährige YB-Goalie Paolo Collaviti, der seine Karriere beendet hat, den Young Boys aber als Goalietrainer im Nachwuchs sowie im kaufmännischen Bereich weiterhin zur Verfügung stehen wird, verabschiedet.

Bitte mit ÖV anreisen:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Das Einkaufszentrum Wankdorf ist bis 17:00 Uhr geöffnet.

Vorverkauf:
Bis am Freitag Nachmittag wurden rund 17‘000 Tickets (davon 14‘800 Jahreskarten) abgesetzt.

Matchprogramm:
Das Matchprogramm kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden: MP YB - Luzern.
http://mail.enewsletter.ch/public/bin/link.php?urlid=k68on08&mailing=846&uid=oonmo67&hash=f4b5d46f16d6&sid=127989703116460

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter http://www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Autor:  shalako [ Samstag 24. Juli 2010, 13:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

sf.tv, 24.07.2010

Wie schlägt sich Luzern in Bern?

Am 2. Spieltag der Super League stehen in den beiden Samstags-Spielen alle 3 Gewinner der Auftaktrunde im Einsatz. Um 17.45 Uhr empfangen die Young Boys den FC Luzern und Meister Basel tritt in Sion an.

Nach dem glücklichen 1:1 vor Wochenfrist in Thun ist Vizemeister YB vor eigenem Anhang gegen Luzern gefordert. Mit einer ähnlich mageren Leistung wie im Berner Oberland wird für die Mannschaft von Vladimir Petkovic gegen die Innerschweizer nicht viel zu holen sein.

Mit Wölfli und Spycher

Bei den Stadtbernern hütet Torhüter Marco Wölfli nach seiner abgesessenen Sperre wieder das Tor. Zudem wird Verteidiger Christoph Spycher nach seiner Rückkehr aus der Bundesliga sein Super-League-Debüt für YB geben. Am Uhrencup in Grenchen kam der zuletzt angeschlagene Internationale am Montag beim 1:0 gegen La Coruña über 80 Minuten zum Einsatz.

Beim FCL werden die Augen auf Hakan Yakin und Daniel Gygax gerichtet sein. Beide stachen beim 4:0 gegen St. Gallen mit einer Klasseleistung aus dem Kollektiv heraus. Neuzuzug Gygax brillierte mit zwei Toren und einem Assist.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/23/Fussball/Wie-schlaegt-sich-Luzern-in-Bern

Autor:  shalako [ Samstag 24. Juli 2010, 14:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

Berner Zeitung, 24.07.2010

Der YB-Captain greift wieder ein

YB trägt gegen Luzern am Samstag sein erstes Heimspiel der Saison aus. Im Tor steht wieder Marco Wölfli. Der Captain war vor einer Woche in Thun gesperrt. Hinter Wölfli liegen ereignisreiche Wochen und nur eine kurze Sommerpause.

Wer ihn auf dem Gurten erkennen wollte, musste zwei Mal hinsehen. Mit Kappe und Sonnenbrille besuchte YB-Goalie Marco Wölfli am Sonntagnachmittag das Festival. «Ich kenne so viele Leute. Da kann eine gewisse Tarnung nicht schaden. Ausserdem schien die Sonne stark», sagt Wölfli, der mit seiner Freundin unterwegs war, und schmunzelt. Für ihn beginnt die Meisterschaft heute mit der Partie der Young Boys gegen Luzern mit einem Spieltag Verspätung. Wie sein Konkurrent im Tor des Nationalteams, Zürichs Johnny Leoni, verfolgte Wölfli den ersten Auftritt seines Teams von der Tribüne aus. Im Gegensatz zu Leoni, der sich seinen Stammplatz gegen Andrea Guatelli zurückkämpfen muss, ist Wölfli bei YB unumstritten. Eine Gelbsperre aus der letzten Saison verhinderte vor einer Woche den Einsatz in der Partie gegen Thun (1:1). «Ich hätte in Thun sehr gerne gespielt», sagt Wölfli. So aber habe Roman Bürki die Chance erhalten, erste Erfahrungen in der Super League zu sammeln. Dass eine Unsicherheit, die zum frühen Gegentor führte, das Debüt seines jungen Stellvertreters trübte, hebt Wölfli nicht hervor. «Roman hatte bei dieser Aktion etwas Pech und im weiteren Spielverlauf leider kaum die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Aber er wird an dieser Erfahrung wachsen.» Bürki steht auch am Mittwoch im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Fenerbahce Istanbul im YB-Tor. Weil er vor einem Jahr nach dem Aus gegen Athletic Bilbao zu heftig reklamiert hatte, wurde Wölfli in diesem Wettbewerb ebenfalls für ein Spiel gesperrt – wie übrigens auch Trainer Vladimir Petkovic.

Als Zuschauer ist Wölfli in Thun aufgefallen, dass im Spiel der Young Boys die Automatismen noch fehlten. Die neu zusammengestellte Mannschaft brauche etwas Zeit, um sich einzuspielen, sagt er. «Gleichzeitig waren die Thuner sehr aggressiv. Es war wichtig, konnten wir schliesslich doch noch einen Punkt mitnehmen.»

Transfer bleibt ein Thema

Die Rolle des Beobachters hat Wölfli in den letzten Wochen kennen gelernt. Die drei WM-Spiele der Schweiz verfolgte er von der Ersatzbank aus. An Bundesliga-Goalie Diego Benaglio führte kein Weg vorbei. Von einem Wechsel ins Ausland ist auch bei Wölfli immer wieder die Rede. Mit seinen starken Leistungen in den letzten Jahren hat er auf sich aufmerksam gemacht. Anfragen ausländischer Klubs liegen vor, Kontakte bestehen. Der Keeper selber äussert sich zurückhaltend: «Ich will meine Karriere an einem Ort fortsetzen, wo ich mich entwickeln kann. Das kann im Ausland sein, das kann aber auch bei YB sein. So habe ich das auch immer gesagt.» Sein Vertrag in Bern läuft noch bis Sommer 2012.

Wölflis Pause nach der Rückkehr war kurz. Mit seiner Freundin verbrachte der 27-Jährige einige Tage bei der Grossmutter auf Sizilien. Bereits nach einer Woche kehrte er ins Training zurück. «Um bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein, habe ich gerne auf lange Ferien verzichtet.» In Bern hat er dann die neuen Teamkollegen kennen gelernt. «Als ich ankam, wurden sie im Training gerade ganz schön geschlaucht», sagt Wölfli und lacht. Die neuen Gesichter und Charaktere frischten das Team auf, lässt er verlauten. Am Dienstag kam er zu seinem ersten Einsatz nach der Sommerpause. In Grenchen besiegte YB am Uhrencup Deportivo La Coruña 1:0. Das Team habe dabei bereits Fortschritte erkennen lassen: «Die Zusammenarbeit auf dem Feld klappte gut, und wir haben dem Gegner wenig Raum gelassen.» Wölfli ist in Grenchen aufgewachsen, Auftritte am Uhrencup sind für ihn sehr speziell: «Vor der Familie und vor so vielen Freunden und Bekannten zu spielen, ist immer ein grosses Ereignis.»

Wölfli setzt auf Heimstärke

Für das Finalspiel des Uhrencups gestern gegen Stuttgart ist er trotzdem nicht erneut in seine Heimatstadt gefahren. Sein Können ist heute im Stade de Suisse gegen Luzern gefragt. Trainer Vladimir Petkovic setzte gegen den Sechsten der abgelaufenen Bundesligasaison vor allem die jungen Akteure ein und liess die Stammspieler trainieren.

Luzerns tollen Start mit dem 4:0 gegen St.Gallen haben Wölfli und seine Mannschaftskollegen zur Kenntnis genommen. Vor Ehrfurcht erstarrt ist YB laut seinem Captain vor den Zentralschweizern aber nicht: «Mir war klar, dass Luzern diese Saison eine starke Offensive hat. Wir müssen einfach verhindern, dass sie in Fahrt kommt.» Mit dem ehemaligen YB-Teamkollegen und aktuellen Luzern-Captain Hakan Yakin steht Wölfli in ständigem Kontakt. Die beiden sind seit Yakins Zeit in Bern gute Freunde. Wölfli setzt auf die Heimstärke seines Teams, «dann kommt es zu einem guten Spiel, das wir gewinnen wollen».

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Der-YBCaptain-greift-wieder-ein/story/23241511

Autor:  shalako [ Samstag 24. Juli 2010, 14:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

Blick, 24.07.2010

Petkovic: «Die sind in der Offensive stärker als hinten»

BERN - Dani Gygax und «Hatsch» Yakin – das passt: Heute wollen GygHatsch die Young Boys alt aussehen lassen.

In der Freizeit legt Daniel Gygax Platten auf. Beim 4:0-Saisonauftakt gegen St. Gallen legte Gygax-Tore auf und traf zweimal selbst: Ein Traumstart für den Ex-Nationalspieler (35 Spiele/5 Tore). «Ja, es lief perfekt», sagt der 28-Jährige Gygax. «Ich fühle mich sehr wohl in Luzern.»

Lassen GygHatsch am Samstag (17.45 Uhr/ im Live-Ticker auf Blick.ch) auch die Young Boys alt aussehen? «Das wird ein ganz anderes Spiel als gegen St. Gallen. YB ist nach dem 1:1 in Thun unter Druck. Die werden kommen wie die Feuerwehr», sagt Gygax.

Mit Kumpel Hakan Yakin teilte er übrigens bei der Nati das Zimmer: «Als ich in Nürnberg war, hatten wir immer mal wieder Kontakt. Wir verstehen uns auf und neben dem Platz gut.»

Trainer Rolf Fringer weiss, was der sensible und gelegentlich etwas verrückte Gygax braucht: «Man muss ihm Vertrauen schenken, ihm zeigen, dass er willkommen ist.»

Er möge Typen wie Gygax. Fringer: «Ich habe gerne Spieler, die ein bisschen aus der Reihe tanzen. In einem Team braucht es drei Viertel normale Spieler und eine Handvoll spezielle Charaktere.»

Fringer sagt aber auch: «Solche Spieler müssen geführt, begleitet werden, sie brauchen eine klare Linie, eine harte Hand.»

Gygax wurde auf Anhieb zum Leader, neben Yakin, Veskovac und Goalie Zibung. Fringer: «Hatsch und Dani haben einen hohen Stellenwert in der Mannschaft. Aber sie wissen auch, dass sie sich dem Team unterordnen müssen, wenn wir Erfolg haben wollen.»

Auch YB hofft auf Schub aus der Bundesliga

Bei YB könnte mit Christoph Spycher (32) ein weiterer Bundesliga-Rückkehrer zu seinem ersten Einsatz kommen. Er kennt Gygax und Yakin aus gemeinsamen Nati-Zeiten: «An einem guten Tag können die beiden jeden Gegner in Verlegenheit bringen.» YB-Trainer Vladimir Petkovic ist ebenfalls gewarnt: «Wir wissen, was die beiden können. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir wissen aber auch, dass sie in der Offensive stärker sind als hinten», stichelt der YB-Trainer in Richtung Luzern.

Fringer stichelt zurück: «YB hat das letzte Spiel in Luzern 1:5 verloren. Das ist sicher noch in den Köpfen der Berner drin. Die wissen, dass wir jederzeit zu einem Exploit fähig sind.»

Gygax freut sich aufs Spiel: «YB spielt offensiv, wir auch. Das wird attraktiv.» Nur eines macht ihm Sorgen: «Ich habe seit meinen Juniorenzeiten nie mehr auf Kunstrasen gespielt.»

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/fc-luzern/petkovic-die-sind-in-der-offensive-staerker-als-hinten-151832

Autor:  shalako [ Samstag 24. Juli 2010, 14:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

Zisch, 24.07.2010

Liveticker: Young Boys - FC Luzern (17.45 Uhr)

Der FC Luzern ist heute zu Gast im Stade de Suisse. Der Vizemeister steht vor eigenem Publikum unter Druck, die Luzerner können befreit aufspielen. Trainer Fringer stellt das Team taktisch um. Zisch berichtet ab 17.45 Uhr live.
Der FC Luzern gastiert heute beim Vizemeister Young Boys. Der FC Luzern wird gegen die Hauptstädter voraussichtlich auf jenes taktische System zurückgreifen, das ihm am vorletzten Spieltag der abgelaufenen Saison die Qualifikation für die Europa League bescherte. Damals, als die Luzerner den heutigen Gegner gleich mit 5:1 vom Platz fegten, liess Trainer Fringer ein 3-4-1-2-System spielen. Den Luzernern gelang es dadurch, die pfeilschnellen Berner Angreifer zu bändigen und Kompaktheit in die eigenen Reihen zu bringen. Diese defensive Ausrichtung wird auch heute essentiell sein, will der FCL gegen YB, das nach dem mageren Auftaktremis gegen Thun unter Siegeszwang steht, bestehen.

Veskovac-Einsatz ungewiss

Aller Voraussicht nach beginnt Daniel Gygax, Doppeltorschütze im Auftaktspiel gegen St. Gallen, im zentralen Mittelfeld. In der Dreierabwehr vertraut Trainer Fringer auf Lukmon, Kibebe und Alain Wiss. Ob Dusan Veskovac zum Einsatz kommt, bleibt hingegen fraglich. Der Serbe zog sich im ersten Saisonspiel gegen St. Gallen einen Nasenbeinbruch zu und leidet noch immer unter einem «Brummschädel». Ob der Innenverteidiger, der nur mit einer Maske spielen könnte, heute auflaufen wird, wird im Laufe des Tages entschieden.


Die voraussichtlichen Aufstellungen:

BSC Young Boys: Wölfli; Sutter, Dudar, Affolter; Degen, Doubai, Costanzo, Raimondi; Mayuka, Bienvenu, Regazzoni.

FC Luzern: Zibung; Lukmon, Kibebe, Wiss; Ferreira, Kukeli, Renggli, Lustenberger; Gygax; Ianu, Yakin.

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/sport/fussball/fcl/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=338980

Autor:  Haribo [ Sonntag 25. Juli 2010, 02:12 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

gloube äs git ä zäi saison für yb.

u dr nelson isch doch dr gröscht schouspieler i dere liga!

Autor:  shalako [ Montag 26. Juli 2010, 13:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: (Matchthread) BSC Young Boys - FC Luzern

sf.tv, 24.07.2010

YB und Luzern trennen sich 1:1

Die Young Boys sind gegen den FC Luzern zuhause nicht über ein 1:1 hinausgekommen. In einer attraktiven Partie mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten trafen Cristian Ianu für Luzern und Emiliano Dudar für YB.

Vor 22'590 Zuschauern im Stade de Suisse erwischten die Young Boys den besseren Start und drückten die Gäste aus Luzern in die Defensive. In der 14. Minute traf Thierry Doubai zum vermeintlichen 1:0. Das Tor wurde jedoch wegen Offsides wohl zu Unrecht aberkannt. Marco Schneuwly und Henri Bienvenu vergaben weitere gute Möglichkeiten für die Berner.

Viele Chancen, keine Tore bis zur Pause

Nach und nach fanden dann auch die Zentralschweizer besser ins Spiel. Für die offensive Musik war Hakan Yakin besorgt. In der 28. Minute landete ein Schuss des FCL-Regisseurs am Innenpfosten. Wenig später zirkelte er einen Freistoss nur knapp am YB-Tor vorbei.

Aufgrund schlechter Chancenauswertungen auf beiden Seiten endete die erste Hälfte torlos. Nach dem Seitenwechsel waren es dann die Gäste, welche den Takt angaben. Die Young Boys wankten. Mit Steilpässen hebelten die Luzerner die YB-Abwehr um Emiliano Dudar wiederholt aus.

Luzern trifft, YB reagiert

Luzern kam zu Torchancen im Minutentakt. Auch Neuzugang Daniel Gygax, in der ersten Halbzeit noch unauffällig, setzte sich jetzt in Szene. In der 54. Minute sah er seinen Kopfball von Marco Wölfli abgewehrt. Gut zehn Minuten später leitete er dann mit einem feinen Steilzuspiel das 1:0 für die Luzerner ein. Nelson Ferreira erlief seinen Pass und flankte in die Mitte, wo Cristian Ianu zur verdienten Führung einköpfelte.

Luzern vergab in der Folge mehrere Möglichkeiten, die Partie mit dem 2:0 vorzeitig zu entscheiden. Die Berner fanden wieder besser ins Spiel und kamen in der 75. Minute prompt zum Ausgleichstreffer. Emiliano Dudar traf per Kopf, nachdem David Zibung einen Weitschuss von Scott Sutter hatte abprallen lassen.

In einer spannenden Schlussphase hatte Bienvenu die beste Chance zum 2:1. Der Kopfball des Ivorers strich jedoch haarscharf am Tor von Zibung vorbei.

http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/07/24/Fussball/YB-und-Luzern-trennen-sich-1-1

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