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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Samstag 17. Juli 2010, 07:25 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Mittwoch 4. August 2010, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
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shalako
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Verfasst: Freitag 30. Juli 2010, 09:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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gazetefotbol.de, 30.07.2010 Lugano ist wieder daDiego Lugano ist wieder in Istanbul. Der Urguayer hatte aufgrund der WM-Teilnahme Sonderurlaub. Nun hoffen die Fans auf seinen Einsatz gegen Young Boys Bern. Fenerbahce zeigte gestern gegen Young Boys Bern insgesamt eine schwache Leistung. Vor allem die Defensive wirkte unsicher. Diego Luganos Abstinenz machte sich bemerkbar. Bekir Irtegün vermochte den Abwehrchef nicht zu ersetzen. Vor dem ersten Gegentor ließ er sich von Bienvenu austanzen. Für das Rückspiel hoffen die Fans nun auf Lugano. Der 29-jährige ist heute in Istanbul gelandet. Eigentlich wollte Trainer Aykut Kocaman nicht auf Lugano zurückgreifen, da der Spieler direkt aus dem Urlaub kommt. http://www.gazetefutbol.de/news/Fenerbahce/1084587,Lugano-ist-wieder-da.htm
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 09:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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sf.tv, 03.08.2010 Scott Sutter: «Angst brauchen wir keine zu haben»YB wartet in der neuen Saison noch immer auf den ersten Vollerfolg. Im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation bei Fenerbahçe Istanbul (Hinspiel 2:2) muss wohl ein Sieg her, um ins Playoff einzuziehen. Scott Sutter spricht im Interview über die Taktik der Berner, den Gegner und die Atmosphäre in Istanbul. Scott Sutter, YB ist im Hinspiel gegen Fenerbahçe sehr offensiv und mutig aufgetreten. Wird man in Istanbul auf die gleiche Art versuchen, auf Angriff zu spielen? Sutter: So viel ich weiss, werden wir dies versuchen, ja. Es wird auswärts natürlich nicht einfacher werden als im Hinspiel. Wir müssen versuchen, unser Spiel aufzuziehen. Die Türken boten in Bern eine enttäuschende Leistung. Hatte Fenerbahçe YB ganz einfach unterschätzt? Ich glaube, dies trifft schon ein wenig zu. Wir machten diese Erfahrung bereits im letzten Jahr in der Europa League gegen Bilbao. Auch die Spanier kannten YB wohl gar nicht, dann siegten wir auswärts völlig überraschend mit 1:0. Es ist wohl so, dass die grossen Mannschaften die Teams aus der Schweiz unterschätzen. Doch der Unterschied zwischen den europäischen Top-Ligen und der Super League ist gar nicht so enorm, wie viele denken. «Fener» gilt als äusserst heimstark, die einheimischen Fans als frenetisch. Wie gross ist der Respekt vor dem Auftritt in Istanbul? Respekt haben wir. Aber Angst brauchen wir keine zu haben, vor allem vor der gegnerischen Mannschaft nicht. Es ist für uns das Schönste, in einem solchen Stadion auflaufen zu können, vor solch leidenschaftlichen Zuschauern. Das ist geil. Im Hinspiel hat YB vor allem im Abschluss gesündigt. Einerseits war sicherlich eine grosse Portion Pech dabei, andererseits war dennoch auch Unvermögen im Spiel. Wie kann dieses Manko verbessert werden? Entweder geht der Ball rein oder nicht - nein, wir müssen mit der letzten Entschlossenheit und dem Glauben an den Sieg agieren. Zudem braucht es eine konzentriertere Leistung, sowohl in der Defensive wie auch in der Offensive. In der Meisterschaft läuft es dem Team momentan gar nicht. Herrscht in der Mannschaft eine bedrückte Stimmung? Die Stimmung ist natürlich anders, als wenn man gewinnt. Das Hinspiel gegen Fenerbahçe gab uns enorm viel Selbstvertrauen, das war vonnöten. Dann kam allerdings die Niederlage in Bellinzona. Aber es wird wieder aufwärts gehen. Wie ist der Leistungsabfall in Bellinzona gegenüber dem Fenerbahçe-Spiel zu erklären? Das frage ich mich auch. Wie kann man an einem Tag so gut spielen, dann so schlecht? Ich kann es nicht erklären. Wir wissen auf jeden Fall, dass wir gut spielen können, wie eben gegen Fenerbahçe. Auf dieser Erkenntnis müssen wir aufbauen, das Positive mitnehmen. Trainer Vladimir Petkovic hat in den ersten Spielen innerhalb der Mannschaft viel rotiert und auch das System immer wieder geändert. Teilen Sie den Eindruck, dass der Mannschaft momentan noch eine klare Linie bzw. ein Gesicht fehlt? Es ist alles eine Frage des Systems. Es ist für die Spieler nicht ganz einfach, aber es sind erst 3 Spiele in der Meisterschaft ausgetragen. Es ist schwierig zu sagen, an was es im Moment liegt. Wir müssen versuchen, unsere Fehler zu minimieren und uns so zu verbessern. Die personellen Rochaden betreffen auch Sie persönlich. Bei der Dreier-Abwehr spielen Sie im Mittelfeld, waren aber auch schon Teil der Viererkette. Ist das nicht schwierig, so die Automatismen im Team zu verbessern? Die System-Flexibilität muss zu einer Qualität der Mannschaft werden. Bisher lief es nicht so gut, aber das lag nicht am System. Wir müssen einfach besser und konzentrierter spielen. Für mich persönlich ist es nicht so ein grosser Unterschied, ob ich jetzt als rechter Verteidiger oder als rechter Mittelfeldspieler eingesetzt werde. Wenn ich als Verteidiger spiele, muss ich darauf achten, dass ich defensiv spiele. Aber für mich spielt es keine Rolle, wo ich eingesetzt werde. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/03/Fussball/Scott-Sutter-Angst-brauchen-wir-keine-zu-haben
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Warlock
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 10:14 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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-----------------------Wölfli-------------------------- Affolter-----------------Dudar--------------------Jemal ----------------------Spycher------------------------- Sutter-------Hochstrasser------Costanzo---------Degen -----------------Bienvenu----Mayuka-------------------
Fenerbahçe Istanbul - BSC Young Boys 0:1
Tore:
Fenerbahçe Istanbul: - YB: Bienvenu
Zuschauer: 38'500
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chato
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 10:33 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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fenerbahce - yb 1:2 fenerbahce: alex yb: bienvenu, costanzo 
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 10:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 03.08.2010
Chance zur Korrektur
YB ist sehr schwach in die Saison gestartet. Vielleicht sollten sich die Berner am Steigerungslauf Basels im letzten Jahr orientieren.
Der Saisonstart ist den ambitionierten Young Boys gründlich misslungen, nach vier Ernstkämpfen warten die Berner noch immer auf einen Sieg. Rang 8 und bereits 7 Punkte Rückstand nach drei Runden auf den Rivalen Basel erhöhen den Druck, keine Frage. Doch vielleicht lohnt sich aus YB-Sicht ein Blick zurück in die letzte Saison. Der FC Basel lag damals Ende August nach acht Spieltagen und einer 1:2-Heimniederlage gegen YB 13 Zähler hinter den Bernern – um Ende Saison Meisterschaft und Cupsieg zu feiern. Mitte September setzte sich der FCB zuerst glückhaft 3:2 in Bellinzona durch (Siegtor durch Benjamin Huggels Penalty in der 90. Minute), ehe in der Europa League kurz darauf der italienische Spitzenverein AS Roma 2:0 bezwungen wurde – vor nur knapp 16 000 Zuschauern. «Das war ein Wendepunkt für uns», sollte Trainer Thorsten Fink Monate später erklären. Fink hatte im Sommer 2009 das schwierige Erbe von Erfolgstrainer Christian Gross angetreten und die Spielphilosophie komplett geändert. Hätte der FCB damals in Bellinzona verloren, wären die Boulevardmedien bereit gestanden, um eine scharfe Kampagne gegen Fink zu starten.
Ein Sieg ist wohl nötig
Ja, es kann schnell gehen im Fussball, und gefragt sind manchmal Geduld und Ruhe, selbst wenn das schwerfällt. Auch YB hat morgen bei Fenerbahçe Istanbul die Chance zur Korrektur auf europäischer Ebene. YB-Trainer Vladimir Petkovic weiss um das «Berufsrisiko als Trainer», wie er es nennt, wenn der Erfolg zu lange ausbleibt. Bei zwei Niederlagen in Istanbul und am Sonntag bei GC würde auch in Bern die Trainerdiskussion intensiver geführt werden. So ist das Geschäft.
Steigern müssen sich morgen sowieso in erster Linie die Fussballer. Eine unmotivierte, schwache Vorstellung wäre kaum zu verstehen. Den YB-Spielern bietet sich in Istanbul eine einmalige Gelegenheit, den Verein endlich in Fussballeuropa zu etablieren. Nach dem für die Berner unglücklichen 2:2 im Hinspiel ist aber ein Auswärtssieg nötig, um den Einzug in die Europa League zu realisieren – und der Champions League näher zu rücken. Wobei: Ein spektakuläres 3:3 oder 4:4 würde am Mittwoch auch reichen…
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 10:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 03.08.2010
Der Auftritt im Hexenkessel
Heute fliegt YB nach Istanbul, morgen treten die Berner zum Rückspiel in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Fenerbahçe an. Das Sükrü-Saracoglu-Stadion ist eine wunderbare, aber auch explosive Spielstätte.
Wenn die Young Boys heute gegen 14 Uhr Ortszeit nach einem Charterflug von Bern aus in Istanbul landen, wird es am Bosporus rund 34 Grad sein. Und für den Mittwochabend, wenn YB bei Fenerbahçe zum Rückspiel der 3. Champions-League-Qualifikationsrunde antritt (Hinspiel 2:2), sind immer noch 25 Grad prognostiziert. Es wird für YB in jeder Hinsicht ein heisser Tanz im Sükrü-Saracoglu-Stadion.
Wildwest in Istanbul
Unvergessen sind ja die hässlichen Bilder vom 16. November 2005, als die Schweiz trotz einer 2:4-Niederlage im Barragerückspiel in Istanbul den Sprung an die WM 2006 realisierte (Hinspiel 2:0). Weltweit in den Schlagzeilen aber waren die Ausschreitungen nach Spielende, als sich die – auch medial und von Türkei-Trainer Fatih Terim – aufgeheizte Stimmung in wüsten Schlägereien zwischen den Akteuren entlud. Die Schweizer mussten in die Kabine flüchten, es waren Wildwestszenen mit drastischen Folgen. Stéphane Grichting erlitt nach einem Tritt in den Unterleib einen Harnröhrenriss und fiel mehrere Wochen aus. Zahlreiche türkische Akteure wurden gesperrt, die Türkei musste sechs Heimspiele auf neutralem Terrain unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen – und Benjamin Huggel verpasste gesperrt die WM in Deutschland.
Mit Christoph Spycher war 2005 ein aktueller YB-Spieler dabei. «Das war schlimm und sehr traurig für den Fussball», sagt der 32-Jährige, der damals als Linksverteidiger agierte und nach Spielschluss vom heutigen Fenerbahçe-Spieler (!) Emre am Eingang zu den Katakomben attackiert wurde. «Aber das ist vergessen», sagt Spycher. «Und ich spielte ja wieder dort.» Im Dezember 2006 hätte Frankfurt mit Spycher im Sükrü Saracoglu gewinnen müssen, um in der Europa League nicht auszuscheiden. In grossartiger Ambiance holte Fenerbahçe einen 0:2-Rückstand auf und schaffte mit dem 2:2 den Aufstieg in die Zwischenrunde.
Weniger Hass gegen YB
Auch morgen ist es wie 2005 für den türkischen und den Schweizer Vertreter nach dem Hinspiel im Stade de Suisse ein Endspiel in der wunderbaren Arena auf asiatischem Boden – zumindest kann der Verlierer nicht mehr die Champions League erreichen. Und neben Emre spielen mit Torhüter Volkan sowie Stürmer Selçuk zwei weitere Akteure bei Fenerbahçe, die vor fünf Jahren auf dem Rasen standen. «Aber dennoch ist die Ausgangslage anders», sagt Christoph Spycher. «Wenn wir mit YB aus dem Flughafen in Istanbul kommen, schlägt uns nicht Hass entgegen. Die Fans von Galatasaray und Besiktas werden uns sogar unterstützen.» Das bestätigt eine Umfrage am Montagnachmittag auf dem Taksim-Platz in Istanbul, wo die Anhänger von Galatasaray und Besiktas alle auf das Ausscheiden des ungeliebten Erzrivalen Fenerbahçe am Mittwoch gegen YB hoffen.
Grosser Ärger im Mai
Das Sükrü-Saracoglu-Stadion (Fassungsvermögen: 52 509 Plätze) gilt als 5-Sterne-Arena und war Austragungsort des Uefa-Cup-Finals 2009 (Bremen - Schachtjor Donezk, 1:2 nach Verlängerung). Die bereits 1908 erbaute Spielstätte wurde zuletzt mehrmals ausgebaut und modernisiert. Die heissblütigen Anhänger des Vereins sorgen oft für eine explosive, einschüchternde Stimmung, ihre grenzenlose Begeisterung kann jedoch jederzeit auch in unkontrollierten Frust umschlagen. Als Fenerbahçe im Mai nach dem 1:1 gegen Trabzonspor und einer falschen Lautsprecherdurchsage bereits den Meistertitel feierte, wurde bekannt, dass Konkurrent Bursaspor doch gewonnen hatte – und damit als Meister feststand. Also wurden Sitze aus der Tribüne gerissen und auf das Feld geworfen, die Fans entzündeten Feuer, und auf dem Rasen, den Teile der Zuschauer stürmten, herrschte Chaos. Der Schaden betrug rund 15 Millionen Franken! Auch morgen dürften zwischen 40 000 und 50 000 Besucher im Sükrü-Saracoglu-Stadion anwesend sein. Für YB geht es darum, im Hexenkessel Ruhe zu bewahren – und beim Favoriten für Nervosität zu sorgen.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 03.08.2010
Taucht YB auch gegen Fener?
Desaströser Start, das Champions-League-Aus droht. Was macht YB? Ferien und Kinder-Training.
Die Hölle wartet. Das Sükrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul, Stadtteil Kadiköy, asiatischer Teil der 15-Millionen-Metropole. Heimat von Fenerbahçe Istanbul. Dort, wo die Schweiz sich in einer Schlacht an einem nebligen Novembertag 2005 für die WM 2006 qualifizierte.
Damals reichte eine 2:4-Schlappe. YB braucht nach dem 2:2 im Hinspiel morgen einen Sieg. «Oder ein 3:3», ergänzt Sportchef Alain Baumann. Dieses 2:2 war der viel zu karge Lohn für einen tollen Auftritt. Den besten in dieser Saison. Drei Tage später kommt der 1:2-Taucher in Bellinzona. Die Krise.
Was passiert dann? Trainer Vladimir Petkovic reist gar nicht erst zurück nach Bern. Das Team kriegt Urlaub. Freier Sonntag.
Am Montag gibts zum Fenerbahçe-Aufgalopp ein Training mit 400 Kids im YB-Camp. Die richtigen Massnahmen?
Ja, sagt Sportchef Alain Baumann: «Die Spieler sollten bei ihrer Familie sein, den Kopf auslüften dürfen. Denn sie haben nach dem 1:2 in Bellinzona ganz sicher miserabel geschlafen.» Und der Verbleib des Trainers in seiner Tessiner Wahlheimat? Baumann: «Am Sonntag war trainingsfrei. Es machte doch keinen Sinn, im Car nach Bern zurückzukehren, um danach gleich wieder nach Bellinzona zu fahren.»
Wirbel um Baumann-Zitat
Ein Weiterkommen gegen die Türken wäre eine Überraschung. Ein Out gegen Fener ist für Schweizer Teams Normalität. Petkovic würde daraus kein Strick gedreht werden. Aber was, wenn gegen die beiden anderen Krisen-Teams GC und Xamax, die nächsten Gegner, die Punkte ausbleiben? «Daran denke ich keine Sekunde», so Baumann. «Ich bin vom Gegenteil überzeugt.»
Gestern hatte es in der «Berner Zeitung» ganz anders getönt.
Dort hatte Baumann bestritten, dass es Petkovic jetzt ähnlich wie seinem Vorgänger Martin Andermatt ergehen könnte. «BZ»-Zitat Baumann: «Das ist überhaupt kein Thema, sicher nicht vor diesen wichtigen Partien. Wir spielen jetzt gegen Fenerbahce und GC und sehen dann weiter.»
Hiesse: Ultimatum für Petkovic. Baumann korrigiert: «Ich wurde falsch zitiert. Ich sagte, dass wir uns auf diese beiden wichtigen Spiele konzentrieren. Alles andere sei Spekulation.»
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 11:09 |
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sf.tv, 03.08.2010 Ambiance, die keinen kalt lässtNach der doch eher schwachen Leistung von Fenerbahçe Istanbul im CL-Quali-Hinspiel brauchen die Berner Young Boys am Mittwoch den türkischen Gegner auswärts spielerisch nicht zu fürchten. Eindruck wird hingegen mit Sicherheit die Ambiance im Sükrü-Saraçoglu-Stadion machen. Grösser könnte der «Kulturschock» nicht sein: Am Samstag spielte YB in der Super League in Bellinzona noch vor 3900 Zuschauern. In einer ganz schwachen Partie, die 2:1 für die ACB endete, gab es kaum Höhepunkte. Dementsprechend kam auch nie richtig Stimmung auf im Stadio Comunale. Weder bei den Toren der Heimelf, noch zu einem anderen Zeitpunkt. Das wird am Mittwoch im Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation bei Fenerbahçe Istanbul ganz anders ein. Die Mischung machts Das Sükrü-Saraçoglu-Stadion verdient das Prädikat «Hexenkessel» wie kaum eine andere Sportstätte im europäischen Fussball. Die Zauberformel? Südländisches Temperament gepaart mit fanatischer Unterstützung für «Fener». Keinen Besucher lässt die Ambiance im 53'000 Zuschauer fassenden Stadion kalt. Die Vorfreude beim Gegner (YBs Scott Sutter: «Das ist geil.») kann rasch zu Verunsicherung werden, wenn man sich zu stark beeindrucken lässt. Fangesänge, die einem durch Mark und Bein gehen, einstudierte Choreographien und ein Lärmpegel, der seinesgleichen sucht, machen ein Gastspiel im Sükrü Saraçoglu zum Erlebnis. Auch wüste Szenen Vereinzelt kann der Fanatismus bei «Fener» auch ins Negative kippen. So geschehen Mitte Mai nach dem letzten Saisonspiel und der verpassten Meisterschaft, als wütende Fans Teile des Stadions verwüsteten. Solche Bilder sind glücklicherweise die Ausnahme. In der Regel werden Fussballspiele im Sükrü Saraçoglu zum unvergesslichen Erlebnis. http://www.sport.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/08/03/Fussball/Ambiance-die-keinen-kalt-laesst
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shalako
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Verfasst: Dienstag 3. August 2010, 11:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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uefa.com, 03.08.2010 Keine Zweifel bei FenerbahçeKeiner der drei türkischen Europapokal-Teilnehmer konnte letzte Woche gewinnen, doch im Lager von Fenerbahçe ist man fest davon überzeugt, dass es dennoch mit dem Einzug in die Play-off-Runde klappt. Letzte Woche herrschte große Enttäuschung in der Türkei, denn von den drei Teams aus der Süper Lig, die im Europapokal im Einsatz waren, konnte kein einziges gewinnen. Trotz einer wenig berauschenden Leistung ist man im Lager von Fenerbahçe SK fest davon überzeugt, den Einzug in die Play-off-Runde zu schaffen. Wie die beiden Istanbuler Stadtrivalen Galatasaray AŞ und Beşiktaş JK kam auch Fenerbahçe im Hinspiel nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Partie in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League beim BSC Young Boys endete 2:2, was den Türken keine schlechte Ausgangsposition für das Rückspiel am Mittwoch bescherte. Allerdings zeigte die Mannschaft alles andere als eine starke Vorstellung, Torhüter Volkan Demirel war mit Abstand der beste Spieler der Gäste. Nach dem Platzverweis von Kazım Kazım hatte Fenerbahçe die komplette zweite Halbzeit nur zehn Mann auf dem Platz, doch die Probleme waren nicht nur numerischer Art. Der neue Trainer Aykut Kocaman hat ein neues System eingeführt, was Zeit braucht, um es zu perfektionieren, doch laut Kapitän Alex ist die Mannschaft nicht weit von der Umsetzung weg. "Kocaman will, dass wir schneller und dynamischer spielen", sagte der Brasilianer. "Er will, dass seine Spieler in jedem Teil des Platzes kämpfen. Ich denke nicht, dass wir lange dafür brauchen werden, denn personell hat sich bei uns nicht viel verändert." "Wir haben das Training und unsere Spielweise umgestellt. Wir werden Schritt für Schritt besser und erreichen ein Niveau, wo wir einerseits die Fans unterhalten, aber auch die Ergebnisse holen, die wir uns vorstellen." Das Rückspiel gegen die Young Boys wird für Fener jedoch alles andere als ein Selbstläufer, denn neben den taktischen Problemen haben die Türken auch Personalsorgen. Innenverteidiger Diego Lugano, der mit Uruguay im Halbfinale der FIFA-Weltmeisterschaft stand und deshalb Sonderurlaub hatte, hinterlässt eine große Lücke in der Abwehr von Fenerbahçe. Eigentlich hätte er am Mittwoch schon wieder auflaufen sollen, doch wegen einer Knieverletzung fällt er aus. Es ist sogar fraglich, ob er rechtzeitig zum Start der Süper Lig wieder fit wird. Stürmer Daniel Güiza spielt in den Plänen von Kocaman keine Rolle, und Semih Şentürk sowie Gökhan Ünal sind auf der Suche nach ihrer Form. Wenigstens konnte Neuzugang Miroslav Stoch von Chelsea FC bisher überzeugen. Kocaman selbst hat keine Zweifel, dass seine Mannschaft die Play-off-Runde erreicht. "Wir waren im Hinspiel ein Mann weniger, aber meine Spieler haben ihr Bestes gegeben", so der 45-jährige frühere Stürmer von Fenerbahçe. "Wir sind im Vorteil und der Favorit." Das Aus in einer so frühen Runde wäre ein schwerer Schlag, doch auch Alex ist zuversichtlich: "Über das Hinspiel muss man nicht mehr viel sagen - wir waren einfach nicht gut. Ich erwarte eine ehrgeizige und disziplinierte Leistung der Young Boys, aber wir sind gut genug, um weiter zu kommen." http://de.uefa.com/uefachampionsleague/news/newsid=1510063.html
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