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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 23. Februar 2009, 18:26 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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staplerfahrer
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Verfasst: Mittwoch 25. Februar 2009, 16:46 |
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Registriert: Samstag 12. Januar 2008, 17:31 Beiträge: 93 Wohnort: Wankdorf
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Ist das Spiel eigendlich definitiv?? Sieht nicht so gut aus in Sion
_________________ BRONCOS ZURÜCK INS WANKDORF!! 100% anti Protectas
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shalako
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Verfasst: Freitag 27. Februar 2009, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 27.02.2009
«Die Young Boys sind ‹l’équipe à battre›»
Der Trainer des nächsten YB-Gegners Sion, Umberto Barberis, äussert sich zu seinen Ambitionen und zu YB als Team der Stunde.
Nur ein Sieg in vier Spielen: Gab es bereits die erste kritische Unterredung mit Sion-Präsident Christian Constantin?
Umberto Barberis: Nein. Wir haben selbst bei den Niederlagen in Bellinzona oder gegen Xamax teilweise gut gespielt. Die grossen Chancen, die wir ausliessen…da wirst du als Trainer wahnsinnig!
Das dürfte als Erklärung nicht reichen, um den Präsidenten zufrieden zu stellen.
Es ist doch normal, dass er damit nicht zufrieden ist. Aber er sieht auch, dass wir nicht alles falsch machen.
Trotzdem: Constantin ist nicht bekannt für seine Geduld. Bangen Sie schon um Ihren Job?
Nein. Ich weiss, wie das Geschäft funktioniert. In diesem Beruf ist man zum Erfolg verdammt. Aber in meinem Fall sind die Ziele bis Ende Saison klar definiert: Ligaerhalt. Und im Cup weit kommen.
Machen Sie sich keine Sorgen um den Ligaerhalt?
Wir stecken in Schwierigkeiten. Aber Angst? Nein.
Sie haben nach Ihrem Rücktritt in Lausanne ein Jahr pausiert, bevor Sie in Sion eingestiegen sind. Warum tun Sie sich das an?
Man muss ein bisschen verrückt sein (lacht). Ich bin 57 und voller Energie. Wenn ich sehe, dass andere Trainer in höherem Alter als ich in der Champions League dabei sind, reizt mich der Job noch mehr.
Ende Saison ist also nicht Schluss.
Nein! Umberto Barberis fängt jetzt erst wieder an.
Machen Sie im Wallis weiter?
Noch bin ich der Feuerwehrmann. Aber wenn der Brand gelöscht ist, kann ich mir bei einem angemessenen Projekt vorstellen, die Arbeit fortzuführen.
In Sion haben Sie derzeit reichlich Arbeit. Was lief in der Vergangenheit schief?
Es wurde versucht, eine Multikulti-Equipe zusammenzustellen. Es wurde unterschätzt, dass es viel Zeit und Geduld braucht dafür. Afrikaner, Südamerikaner, Europäer – das funktioniert nicht auf Anhieb.
Constantin hat vor der Rückrunde gesagt, dass er Ihnen zutraut, den Spielern die fehlende Disziplin beizubringen. Schaffen Sie das wirklich?
Die Disziplin steht an erster Stelle. Regeln sind notwendig, und daran haben sich alle zu halten. Stellen Sie sich vor: Wenn zwei Spieler im Zimmer sitzen, haben sie den Computer vor sich und leben in einer virtuellen Welt. Und sie haben die Kopfhörer im Ohr, ständig.
Warum stellen Sie das nicht ab?
Um solche Dinge kümmere ich mich, wenn ich Trainer bleibe. Es sind Änderungen nötig.
Wo sehen Sie die hauptsächlichen Defizite bei Schweizer Fussballern?
Den absoluten Siegeswillen erkenne ich zu wenig. In dieser Hinsicht sind wir gegenüber den ausländischen Ligen in Rückstand geraten. Sehen Sie sich die Skifahrer Didier Cuche oder Carlo Janka an. Die fahren den Berg runter und sagen sich: Wir gewinnen!
Mangelt es gerade beim FC Sion nicht auch an einheimischen Figuren, mit denen sich die Fans stärker identifizieren können?
Ich sähe gerne mehr Walliser im Team. Aber wir weisen im Nachwuchsbereich Rückstand auf. Eigentlich müsste es so sein, dass die Schweizer das Gerüst bilden und starke Ausländer dazukommen. Die guten Romands wechseln heute aber nach Basel oder nach Zürich. In diesen Klubs sind mit Christian Gross und Bernard Challandes Trainer, die eine starke Mentalität fördern.
Was können Sie dagegen unternehmen?
Wir müssen selber attackieren. Warum versuchen wir nicht, einen Stocker aus Basel zu holen, wenn dieser nicht mehr regelmässig spielt? Oder Derdiyok?
Sie loben den FCB und den FCZ. Mittlerweile hat sich auch YB ins Meisterrennen eingeschaltet.
Oh, YB! In dieser Mannschaft lauert überall Gefahr.
Wie ist das zu verstehen?
Ich habe mir die Statistik angeschaut und festgestellt, dass praktisch jeder Tore schiessen oder vorbereiten kann: Raimondi: Sieben Tore, sieben Assists. Schneuwly: Acht Tore, zwei Assists. Varela: Fünf Tore, drei Assists. Doumbia: Acht Tore, vier Assists. Und Häberli: Vier Tore, fünf Assists. YB könnte den gleichen Weg gehen wie Basel. Sie haben mit Alain Baumann einen ehemaligen Spieler als Manager, und mit Vladimir Petkovic haben sie einen Trainer, der klare Ideen hat. Das ist ein intelligentes Führungskonstrukt. Die Young Boys sind «l’équipe à battre». Wir müssen vorsichtig sein. YB hat zuletzt immer zwischen der 60. und 90.Minute enorm aufgedreht.
_________________ For Ever
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Shadowchild
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Verfasst: Freitag 27. Februar 2009, 21:00 |
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Registriert: Sonntag 15. Oktober 2006, 22:37 Beiträge: 151 Wohnort: Madelestwilare
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Vorschau Sion - YB
FC Sion - BSC Young Boys, Samstag, 28. Februar 2009, 17:45 Uhr, Stade de Tourbillon, Sion.
Die Situation bei YB präsentiert sich vor dem Auswärtsspiel im Stade de Tourbillon wie folgt:
Verletzter Spieler: Thierry Doubaï.
Gesperrter Spieler: Christian Schwegler (vierte gelbe Karte).
Noch nicht spielberechtigt: Guillermo Pereyra (Unterschrift Lokomotive Moskau noch ausstehend, Frist läuft noch), Augusto. Beide Spieler befinden sich noch im Aufbautraining und sind noch nicht einsatzfähig.
Bisherige Resultate in dieser Saison: 24. Juli 2008: Sion - YB 2:1 (YB-Treffer: Eigentor Kali). 5. Oktober 2008: YB - Sion 5:0 (Schneuwly 2, Schneider, Häberli, Degen)
Extrazug: Der Extrazug nach Sion fährt ab Bern um 14:13 Uhr.
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yb fan
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Verfasst: Freitag 27. Februar 2009, 23:59 |
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Registriert: Sonntag 24. Februar 2008, 19:15 Beiträge: 96 Wohnort: figö
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_________________ wir siegen yb
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shalako
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 12:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 02.03.2009
YB – eine formidable Gruppe
Die Berner hätten in Sitten mit mehr Kaltblütigkeit höher siegen können
Die Berner gewinnen im Wallis letztlich überzeugend. Erst in arger Rücklage hat der FC Sion einige starke Momente. Bernhard Brunner, Sitten
Sogar Umberto Barberis, der Trainer der Walliser, war nach der hektischen Schlussphase voll des Lobes über das im Kollektiv wiederum stark auftretende YB. Es sei «eben kein Zufall», dass die Berner aus vier Spielen in der Rückrunde zwölf Punkte geholt hätten, unglaublich sei, wie deren Qualität «von überall her» käme. Defensiv sei der Runner-up der Rückrunde stabil, «und vorne», raunte Barberis, «oh lala», man wisse nicht wo wehren.
Der FC Sion war anfangs und über weite Strecken des Spiels weder gedanklich noch physisch präsent, schon in der 7. Minute durfte der YB-Spieler Degen im Fünfmeterraum den Cornerball Varelas unbehelligt mit dem Kopf zur 1:0-Führung verwerten und das Selbstvertrauen des Gastes noch weiter hochtreiben. Und als Raimondi in der 48. Minute den Penalty zum 2:0 ins Netz setzte, waren alle Zweifel über den Sieger eigentlich ausgeräumt.
Eigentlich. Denn der Mittelfeldspieler Yapi leistete sich nach einer Stunde den Lapsus und Luxus, einen weiteren Elfmeter nicht im Tor zum entscheidenden 3:0 unterzubringen. Sein Ball landete an der Lattenoberkante. Warum wurde der Penaltyschütze gewechselt? Drei trügen die Verantwortung, sie könnten sich dann absprechen, wer schiessen wolle, erklärte der YB-Trainer Petkovic. Gibt es ein eindrücklicheres Beispiel, um zu untermauern, dass eine Gruppe immer noch stärker zur Gruppe geformt werden soll?
Die Walliser nutzen die Chance zweimal, um überraschenderweise ins Spiel zurückzukehren. Monterrubio traf mit einem wunderbaren Schlenzer in der 65. Minute zum 1:2, M'Futi in der Nachspielzeit mit einem gekonnten Kopfball zum 2:3. Die Spannung war jetzt zum Greifen, und Reset wäre es in den letzten Sekunden noch fast gelungen, ein glückliches Ende für die Walliser zu schaffen; aber sein Schuss von der Strafraumgrenze landete am Pfosten. Erst diese Aktion gab dem mitfiebernden Präsidenten Christian Constantin das Recht, sich über «mangelndes Wettkampfglück» zu beklagen. Denn zuvor hätte alles Glück diesem Team nicht weitergeholfen. Doumbia, wiederum er, diesmal vier Minuten nach seiner Einwechslung, hatte in der 69. Minute mit dem 3:1 dafür gesorgt, dass die Walliser bis in die Endphase mit dem Hoffen warten mussten.
Sie hätten einen «unglaublich guten Team-Spirit», ja, das könne er ruhig so sagen, mit dieser Geschlossenheit könne man «sogar Meister werden», er wisse das, sagte Degen. Er muss es auch wissen, schon viermal hat der frühere Basler diesen Triumph auskosten dürfen. Der Trainer Petkovic war erfreut «über die gewachsene Siegermentalität». Gut hätten sie agiert, einzig das Versäumnis, mit einem dritten oder vierten Tor die Partie frühzeitig zu entscheiden, sei zu bemängeln. Und der Kroate zählte fünfzehn Torschüsse – ja, das offensive Potenzial gefalle ihm. Und der Stürmer Schneuwly, wieder sehr mannschaftsdienlich spielend, erwähnte das «Selbstvertrauen, das jetzt immer grösser wird». Wen wundert's?
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 12:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 01.03.2009
Die Young Boys immer unwiderstehlicher
3:2-Erfolg der Berner in Sitten – GC gewinnt beim FC Aarau klar 3:0
Die Young Boys haben ihren Siegeszug fortgesetzt. Sie feierten beim 3:2 auswärts gegen Sitten im vierten Spiel der Rückrunde den vierten Erfolg und schlossen in der Tabelle zumindest bis am Sonntag zu Leader Zürich auf. David Degen, Raimondi und Joker Doumbia mit seinem neunten persönlichen Erfolgserlebnis schossen die Tore für die Berner.
(si) Dem FC Sion gelang durch Monterrubio (65.) und M'Futi (91.) zweimal der Anschlusstreffer. In der 63. Minute hatte Yapi eine frühere Entscheidung zugunsten der Berner verpasst, als er mit einem Foulpenalty nur die Latte traf.
Bei den ersten beiden Treffern profitierten die Gäste von kapitalen Fehlern in der Sittener Hintermannschaft. Kam Degen in der siebenten Minute nach einem Corner am Fünfmeterraum ungehindert zum Kopfball, leistete sich beim 0:2 kurz nach der Pause Verteidiger Bühler einen Faux-pas. Zuerst leitete er mit einem Fehlpass den Berner Konter ein, ehe er den enteilten Regazzoni im Strafraum von den Beinen holte.
Verdienter Sieg der Young Boys
Auch wenn die Walliser in der Schlussphase noch einmal mit Vehemenz den Ausgleich suchten und Pech bekundeten, als Reset in der 92. Minute nur den Pfosten traf, war der Sieg der Berner verdient. Sie kontrollierten über weite Strecken die Partie und kamen mit den drei Stürmern Varela, Schneuwly und Regazzoni immer wieder gefährlich vor das Tor. Doumbia, der vierte Angreifer der Berner, garantierte vier Minuten nach seiner Einwechslung für die Entscheidung.
FC Sion - Young Boys 2:3 (0:1). Tourbillon. - 9300 Zuschauer. - Schiedsrichter: Circhetta. - Tore: 7. Degen 0:1. 48. Raimondi (Foulpenalty) 0:2. 65. Monterrubio 1:2. 69. Doumbia 1:3. 91. M'Futi 2:3. - FC Sion: El Hadary; Sarni, Vanczak, Kali, Bühler (53. Monterrubio); Obradovic, Fermino (77. M'Futi); Reset, Dominguez, Paito; Saborio (68. Adeshina). - Young Boys: Wölfli; Portillo, Ghezal, Schneider; David Degen, Hochstrasser, Yapi, Raimondi; Varela (65. Doumbia), Schneuwly (83. Bastians), Regazzoni (76. Häberli). - Bemerkungen: Sitten ohne Alioui, Berisha (beide verletzt), Ahoueya und Brellier (beide rekonvaleszent), Young Boys ohne Doubaï (verletzt) und Schwegler (gesperrt). 63. Yapi schiesst Foulpenalty an die Latte. 92. Pfostenschuss Reset. Verwarnungen: 47. Bühler (Foul). 50. Kali (Reklamieren). 77. Portillo (Foul). 87. Paito (Foul).
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 12:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 02.03.2009
David Degen: «Potenzial den Titel zu gewinnen»
David Degen ist am Samstag erstmals in der Rückrunde in der YB-Startformation gestanden. Im Interview äussert er sich zu seinem Tor zum 1:0, zu seinen Perspektiven und jenen des Teams im Kampf um die Meisterschaft.
Wo war denn in der siebten Minute, bei Ihrem Tor zum 1:0, Ihr Gegenspieler?
David Degen: (schmunzelt) Das habe ich mich auch gefragt. Zunächst wurde ich noch bedrängt. Nachdem Carlos Varela den Eckball getreten hatte, stand ich völlig frei im Fünfmeterraum. Ich war zunächst etwas überrascht, dass mich niemand störte, doch dann stieg ich hoch und köpfte den Ball ins Tor.
Welches Fazit ziehen Sie nach dem Spiel in Sion?
Es ist verrückt, mussten wir nach der 2:0-Führung noch um den Sieg zittern. Hätte Yapi mit seinem Penalty zum 3:0 getroffen, wäre nichts zu befürchten gewesen. Und auch danach hatten wir Chancen, die Partie frühzeitig zu entscheiden. So aber kam bis Spielende Spannung auf. Immerhin: Die Sion-Anhänger dürften daran ihre Freude gehabt haben.
Sie kamen in Sion zum ersten Mal in der Rückrunde von Anfang an zum Einsatz. Wie sieht Ihre persönliche Bilanz aus?
Meine Leistung war in Ordnung. Allerdings kenne ich mein Potenzial und weiss, dass ich noch besser spielen kann als am Samstag. Ich habe sehr hohe Ansprüche an mich selbst.
Wie sehen Ihre Perspektiven nach diesem Auftritt aus. Stehen Sie auch am Mittwoch im Cup-Viertelfinal gegen GC in der Startformation?
Diese Entscheidung liegt beim Trainer. Ich habe beschlossen, mich nicht mehr zu dieser Thematik zu äussern. Dabei bleibt es auch.
Aber zu den Perspektiven der Young Boys können Sie etwas sagen?
Der Teamgeist bei uns ist unglaublich gut. Wir treten geschlossen auf und gewinnen auch schwierige Spiele wie jetzt in Sion. Die Young Boys haben das Potenzial, den Titel zu gewinnen. Das darf man ruhig so sagen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 12:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 02.03.2009
Nicht Glück, positive Energie
YB hat die Serie fortgesetzt und in Sion 3:2 gewonnen. Nachdem Gilles Yapi die Chance zum 3:0 vergeben hatte, musste YB um den Erfolg zittern. Mit Glück habe der Erfolg aber nichts zu tun gehabt, sagte Trainer Vladimir Petkovic.
Wieder ein Sieg, zum vierten Mal in der Rückrunde. Wieder 3:2, zum dritten Mal seit der Winterpause. Die Young Boys waren am Samstag auch in Sion erfolgreich und haben ihre Ambitionen im Titelkampf unterstrichen. Der knappe Erfolg im Wallis hatte alles in sich, was die Auftritte der Berner in diesem Jahr ausmacht. YB spielte im Tourbillon trotz schwieriger Platzverhältnisse druckvoll und kombinierte phasenweise gefällig. Bei Ballbesitz kennen die Young Boys ohnehin praktisch nur den Vorwärtsgang. Sions Abwehr war vom Tempo der Berner oft überfordert. Ergebnis waren unter anderem zwei Penaltypfiffe von Schiedsrichter Claudio Circhetta in der 47. und der 63.Minute. Jeweils war Alberto Regazzoni im Sion-Strafraum zu Fall gebracht worden.
Doumbias neuntes Tor
Es waren bereits die Elfmeter vier und fünf, die YB in der Rückrunde zugesprochen wurden. Mario Raimondi rehabilitierte sich mit seinem Versuch für den Fehlschuss eine Woche zuvor gegen Aarau und traf kurz nach dem Seitenwechsel zum 2:0. Gilles Yapi aber vergab mit seinem Schuss an die Latte eine Viertelstunde später die Möglichkeit zum 3:0 und vertagte die Entscheidung der Partie. «Hätte Yapi seinen Penalty verwertet, wäre Sion nicht mehr ins Spiel zurück gekehrt», sagte Vladimir Petkovic. So aber hatte der YB-Trainer miterleben müssen, wie Sion, das nach David Degens frühem Treffer zum 1:0 (7.Minute)?lange chancenlos gewesen war, plötzlich die Möglichkeit auf einen Punktgewinn erhielt. Ausnahmekönner Olivier Monterrubio, den Sion-Trainer Umberto Barberis ohne Angabe von Gründen bis zur 53.Minute auf der Bank gelassen hatte, erzielte kurz nach Yapis Fehlschuss das 1:2. Dass Seydou Doumbia bald darauf den Zweitorevorsprung wiederherstellte (der Ivorer traf zum neunten Mal als Einwechselspieler), beendete Sions Sturmlauf nicht. Das tat erst Schiedsrichter Circhetta mit dem Schlusspfiff. Bis dahin hatte Mobulu Mfuti in der Nachspielzeit das 2:3 erzielt und Virgile Reset mit dem letzten Angriff den Pfosten getroffen. Nein, sein Team habe das Glück nicht im Übermass beansprucht, sagte Petkovic. Sion habe in den Schlussminuten nach dem Motto «alles oder nichts» gespielt. «Der Ball wurde wieder und wieder nach vorne geschlagen – da kann es durchaus zu heiklen Situationen kommen.» Der Sieg sei vielmehr das Ergebnis der positiven Energie, die in der Gruppe herrsche. Die Art, mit der sich der Coach in der Nachspielzeit mit dem vierten Offiziellen anlegte und das Ende der Partie forderte, liess jedoch erahnen, dass ihn der Lauf der Dinge nicht unberührt gelassen hatte.
Tabellenspitze verpasst
«Wir haben eine Siegermentalität entwickelt und diese einmal mehr an den Tag gelegt», meinte Petkovic. Der?Druck, den YB mittlerweile auf Zürich und Basel ausübt, ist gross. Nur das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem FCZ verhinderte am Samstag den (vorübergehenden) Sprung an die Tabellenspitze. YB als Erster der Super League, letztmals war das am 27.April 2008 der Fall gewesen. Hält die Erfolgsserie der Berner an, könnte der Vorstoss an die Spitze in Sion allerdings nur aufgeschoben worden sein.
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 2. März 2009, 14:55 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Zum Schluss gezittert, aber verdient gewonnen
Nachdem vor einer Woche noch 15 Zentimeter Schnee auf dem Rasen des Tourbillon-Stadions lagen, konnte am heutigen Abend dennoch zur Partie Sion – YB angepfiffen werden. Vorallem vor der Haupttribüne präsentierte sich das Terrain sumpfig, aber bespielbar.
YB gelang ein optimaler Start. Nach einem Varela-Corner traf David Degen aus kurzer Distanz per Kopf zur Führung. Degen hatte sich gegen Sion-Goalie El Hadary im Luftduell durchgesetzt (7.). Die Einheimischen taten sich in der Folge schwer, YB hatte das Geschehen weitgehend unter Kontrolle. Regazzoni besass Mitte der ersten Halbzeit die Möglichkeit für ein zweites Tor. Sein Abschluss aus halblinker Position bereitete El Hadary jedoch keine Probleme (22.).
Die Sittener kamen danach etwas besser ins Spiel. Saborio holte nach 26 Minuten den ersten Corner für Sion heraus (YB zu diesem Zeitpunkt mit 6 Eckbällen), nachdem Wölfli seinen Schuss abwehren konnte. Später rettete der YB-Goalie gegen den alleine anstürmenden Reset die Führung, indem er geschickt den Winkel verkürzte (38.). Das Resultat zur Pause entsprach dem Spielverlauf. YB agierte im Spielaufbau sorgfältiger, nutzte seine Chancen aber noch nicht. Regazzoni und Schneuwly liessen noch vor dem Pausenpfiff zwei aussichtsreiche Möglichkeiten ungenutzt.
Dafür gelang den Young Boys der perfekte Start in die zweite Halbzeit: Nach einem zügigen Angriff foulte Bühler den anstürmenden Regazzoni im Strafraum, Raimondi verwertete den Elfmeter sicher zum 0:2 (47.). In den folgenden Minuten vergab Yapi den dritten YB-Treffer (51.) und Schneiders Schuss aus spitzem Winkel strich haarscharf am entfernten Pfosten vorbei (52.).
Nach etwas mehr als einer Stunde war der unermüdliche Regazzoni erneut nur mit einem Foul zu bremsen. Kali foulte den YB-Stürmer im Strafraum. Zum zweiten Elfmeter lief Gilles Yapi an und der Ivorer sah seinen Schuss von der Latte abprallen (62.). Anstatt des dritten YB-Treffers fiel praktisch im Gegenzug das Anschlusstor durch Olivier Monterrubio (65.).
Gleich nach dem Gegentor kam Seydou Doumbia für Varela ins Spiel. Der YB-Joker brauchte keine fünf Minuten, um den Zweitorevorsprung wieder herzustellen. Nach einem schönen Angriff über Degen und Hochstrasser erzielte Doumbia seinen neunten Saisontreffer (69.).
Die Young Boys hatten in der Schlussphase noch einige heikle Momente zu überstehen. Der aufmerksame Portillo rettete wenige Meter vor dem Tor gegen Adeshina mit einer gelungenen Intervention (84.). Kurz nach Beginn der Nachspielzeit brachte Mfuti den FC Sion auf 2:3 heran (91.) und einige Sekunden später traf Reset den Pfosten (92.). Letztlich konnten die Young Boys aber einen verdienten Sieg feiern, um welchen sie in der Endphase noch zittern mussten.
Stadion: Tourbillon Zuschauer: 9'300 Schiedsrichter: Circhetta
Tore: 7. Degen (Kopfball; Varela) 0:1. 47. Raimondi (Penalty; Foul an Regazzoni) 0:2. 65. Monterrubio 1:2. 69. Doumbia (Rechtsschuss; Hochstrasser) 1:3. 91. Mfuti 2:3.
Auswechslungen: 53. Monterrubio für Bühler. 65. Doumbia für Varela. 68. Adeshina für Saborio. 76. Häberli für Regazzoni. 77. Mfuti für Fermino. 83. Bastians für Schneuwly.
Ersatz: YB: Collaviti, Baykal, Affolter, Pereyra. Sion: Beney, Serey Die, Yusuf, Crettenand, Adeshina.
Bemerkungen: YB ohne Doubaï (rekonvaleszent) und Schwegler (gesperrt), Pereyra erstmals im Aufgebot (Spielberechtigung eingetroffen). Sion ohne Afonso, Ahoueya, Alioui, Berisha und Brellier (alle verletzt). 62. Yapi schiesst Penalty an die Latte. 92. Pfostenschuss Reset.
Verwarnungen: 47. Bühler (Foul), 48. Kali (Reklamieren), 77. Portillo (Foul)
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