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 Betreff des Beitrags: Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Montag 18. Juli 2005, 21:44 
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Volià, ein bisschen Boulevard Lektüre. 8)

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 19. Juli 2005, 08:05 
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gloube langsam ou dr yakin chönnts nomau packe hie in bärn.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2005, 08:00 
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BZ, 20.7.2005

Das Genie und der grosse Druck

YB ist wieder en vogue. Das hat mit dem neuen Stadion, aber vor allem auch mit dem neuen Star zu tun. In Bern dreht sich alles um Hakan Yakin. Der Regisseur spricht über seine Ziele und über seinen Reifeprozess.

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Hakan Yakin und sein Schuh mit exquisiter Lasche: einziger Luxus / Andreas Blatter

Es ist fast so, als ob Robbie Williams auf dem Gurten auftreten würde. Okay, sagen wir, Bryan Adams. Hakan Yakin hat in Bern eine Fussballeuphorie entfacht, und die ganze Schweiz freut sich mit. Auf einen fitten, gesunden und regelmässig Fussball spielenden Yakin kann das Nationalteam nicht verzichten. Wenn YB den FC Basel konkurrieren kann, profitiert der helvetische Klubfussball davon, die Super League ist attraktiver. Und in Bern, ja in Bern, sind sowieso alle Fussballfreunde happy. Nur zwei starke Spiele und einige tolle Pässe hat Yakin gebraucht, um auch die letzten der anfänglich vielen Zweifler zu überzeugen, dass der Spielmacher YB in neue Sphären führen kann.


Ein höflicher Mensch

Und jetzt sitzt er da, es ist Dienstagmittag, an einem Tischchen vor den Büroräumlichkeiten der Young Boys. Gut gelaunt ist Hakan Yakin, und man fragt sich, ob dieser Mann realisiert, welche Bürde auf seinen schmalen Schultern und vor allem in seinen kräftigen Beinen und schnellen Füssen lastet.

Wie fühlt man sich als Messias des Berner Fussballs, Hakan Yakin? «Alleine bin ich gar nichts wert. Ich brauche die Unterstützung des Teams. Das hat bei YB geklappt und mir meinen Einstieg in Bern erleichtert.»

Aber den gewaltigen Druck, den spürt er doch? «Jeder Spieler hat Druck. Ich habe bewiesen, dass ich damit umgehen kann.»
Doch im Ausland ist er dreimal gescheitert – in Paris, in Stuttgart und in Istanbul. Ist YB seine allerletzte Chance im Profifussball? «So würde ich das nicht sagen. Ich habe mich für YB entschieden, weil ich vom Trainer, vom Sportchef, vom Team, vom Stadion überzeugt bin. Hier spüre ich menschliche Wärme, hier gefällt es mir.»

Hakan Yakin ist sehr höflich. Und: Er spricht jetzt wieder gerne mit den Medien. In den ersten Wochen bei YB hatte er sich abgeschottet. «Weil ich zuerst einige Partien absolvieren wollte», sagt er jetzt. Stark war seine Vorstellung vor Wochenfrist beim 3:1 gegen Xamax, gar überragend seine Performance am Samstag beim 2:3 gegen Olympique Marseille im UI-Cup. «Ja, wir haben gut gespielt», sagt Yakin, «aber wir haben verloren. Wir haben gegen einen europäischen Topverein unsere Limiten gesehen. Das ist gar nicht so schlecht für unseren Prozess.»
YB sei weiter als Basel damals beim Bezug des St.-Jakob-Parks, hat Yakin einmal gesagt. Was aber fehlt YB noch zu jenem FCB, der vor drei Jahren die Champions League eroberte? «Das war ein überragendes Team. Viele Spieler hatten im Ausland Erfahrungen gesammelt. Bis dahin ist es ein weiter Weg für YB. Auch ich habe im Ausland viel gelernt. Ich will eine Leaderrolle übernehmen.»

Rückkehr ins Nationalteam

Reifer ist Hakan Yakin geworden, ohne Zweifel, und er gibt das auch offen zu. «Als Hans-Peter Zaugg mein Trainer bei GC war, da war ich ein Lusbueb. Ich hatte nur Flausen im Kopf, das ist heute anders. Ich will noch viel erreichen in meiner Karriere.»

Was sind denn seine Ziele? «In dieser Saison wollen wir mit YB einen Platz unter den ersten drei belegen. Aber ich bin hier in Bern, um Titel zu gewinnen, in der Meisterschaft, im Cup. Und natürlich will ich wieder zurück ins Nationalteam.» Hakan Yakin geht davon aus, im August beim Freundschaftsspiel in Norwegen wieder zum Schweizer Kader zu gehören. «Wir haben realistische Möglichkeiten, an der WM 2006 in Deutschland teilzunehmen. Das ist doch super.»

Der 28-Jährige sprüht wieder vor Lebensfreude, die Arbeit bei YB macht ihm sichtlich Spass. Nach dem Training am Dienstagmorgen hatte er sich Zeit genommen für einige Mädchen aus Basel, die in den Sommerferien extra wegen ihres Lieblings nach Bern gefahren sind. Die Teenies strahlten Yakin an, und der Star lächelte freundlich zurück. Auch beim Fototermin nahm er sich Zeit. Vorbei scheinen die Zeiten, als es hiess, Yakin sei eine Zicke. Heute leistet er sich höchstens den Luxus, auf der Lasche seiner Fussballschuhe seinen Vornamen und seine Rückennummer zu tragen – wie Glamourboy David Beckham.
YB ist auch national wieder en vogue. Das hat einiges mit dem neuen Wankdorf zu tun – und viel mit Hakan Yakin. Er ist jene Marke, die in Bern Erfolg verspricht. Der Regisseur polarisiert. Und mit seiner Klasse kann er aus einer mittelmässigen Mannschaft eine gute machen – oder aus einer guten eine sehr gute. Denn Yakin sagt: «Wir haben ein Kader von 18, 19 sehr guten Fussballern, dazu kommen 4 Talente. Das ist ideal.»

Seine Rolle im Mittelfeld

Über die Schwächen in der YB-Abwehr mag Yakin nicht sprechen. Er sagt bloss: «Wenn ich vorne das Tor nicht treffe, dann ist das halt halb so schlimm, wie wenn hinten Fehler passieren, die zu Gegentoren führen.» Viel lieber spricht der talentierteste Schweizer Kicker über seine Rolle im Mittelfeld. «Wenn noch ein starker Angreifer geholt wird, ist das sensationell.» Dann kann Hakan Yakin wieder hinter zwei Stürmern zaubern und tricksen, passen und dirigieren. Wie einst bei Basel und im Nationalteam.

Was aber ist, wenn seine Leistungskurve weiter derart rasant nach oben zeigt? Was ist, wenn erste Anfragen aus dem Ausland kommen? «Daran verschwende ich derzeit keinen Gedanken. Ich bin bei YB, und nur das zählt.»

Vielleicht ist es wirklich so, dass Hakan Yakin drei Jahre bei YB bleibt. Und vielleicht wechselt in einem Jahr auch Bruder Murat nach Bern, wie es sich Hakan wünscht. Wahrscheinlicher aber ist, dass bald wieder ein richtig grosser Verein aus dem Ausland lockt und Hakan Yakin irgendwann einen vierten Anlauf in einer grösseren Liga unternimmt. Bryan Adams spielt auch lieber im Madison Square Garden in New York als auf dem Gurten

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. Juli 2005, 10:03 
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tönt sympa.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. September 2005, 08:02 
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NZZ, 02.09.2005


«Irgendwann verzweifelst du an dir selber»
Hakan Yakin und seine schweren Jahre

Am Samstag beginnt für die Schweizer Fussballer in der WM-Qualifikation der heisse Herbst. In Basel spielen sie gegen die Auswahl Israels, am Mittwoch auf Zypern. Seit Anfang Woche bereitet sich das Team von Trainer Kuhn in Feusisberg auf die Aufgabe vor. Im Unterschied zum letzten Pflichtspiel gegen die Färöer steht Hakan Yakin wieder im Aufgebot. Mit ihm unterhielten sich Christine Steffen und Flurin Clalüna.


Hakan Yakin, seit dem letzten Spiel gegen Israel im Oktober ist beinahe ein Jahr vergangen. In welchem Formzustand befinden Sie sich im Vergleich mit damals?

Es war sehr schwierig für mich in Tel Aviv, weil mir die Spielpraxis fehlte. Ich kann mich kaum erinnern, jemals schlechter für die Nationalmannschaft gespielt zu haben als damals. Meine physische Verfassung heute ist viel besser. Langsam habe ich wieder Vertrauen in meine Fähigkeiten.


Gehen Sie davon aus, dass Sie am Samstag wieder die Rolle des Regisseurs übernehmen? Cabanas hat im Frühling auf dieser Position überzeugt.

Mein angestammter Platz im Mittelfeld war mir lange Zeit immer sicher. Weil mir die Spielpraxis fehlte, hat sich das zuletzt geändert. Aber jetzt stehe ich bei YB regelmässig im Einsatz und denke deshalb, dass ich auch in der Nationalmannschaft spielen werde. Aber natürlich entscheidet der Trainer.


Der Tiefpunkt Ihrer jüngeren Nationalmannschafts-Karriere war im März im Heimspiel gegen Zypern. Sie sind spät eingewechselt worden, einige Zuschauer haben gepfiffen.

Das war sicher einer der Tiefpunkte in meiner Karriere. An diesen Match denke ich nicht gerne zurück. Die Beziehung zu Trainer Kuhn hat mir damals aber sehr geholfen. Ich habe mit ihm immer offen über meine Situation gesprochen, seine Meinung war mir wichtig.


Sie haben Kuhns Vertrauen immer gespürt, obwohl er sie im Aufgebot gegen die Färöer im Juni nicht mehr berücksichtigt hat?

Für beide Seiten war im Juni klar, dass es keinen Sinn ergibt, mich für dieses Spiel aufzubieten. Zudem haben andere auf meiner Position sehr gute Leistungen gezeigt. Meine Nichtberücksichtigung hat der Beziehung zum Trainer aber nicht geschadet. Er hat nicht vergessen, dass ich sein Vertrauen in der Vergangenheit meistens mit guten Leistungen rechtfertigen konnte.


Bei den Young Boys haben Sie erstmals eine Führungsrolle übernommen. Wie interpretieren Sie diese Aufgabe?

Ich habe Trainer Zaugg schon vor meiner Unterschrift in Bern mitgeteilt, dass ich gerne Verantwortung übernehmen möchte. Ich bin jetzt 28 Jahre alt und habe trotz allen negativen Erfahrungen auch viel Positives aus dem Ausland mitgebracht. Es macht mir Spass, die neuen und jungen Spieler zu führen; eine solche Aufgabe hatte ich in Basel nie. Jetzt fühle ich mich reif dafür.


Nehmen Sie diese neue Aufgabe eher auf oder neben dem Rasen wahr?

Mehrheitlich versuche ich, auf dem Platz zu führen. Daneben bin ich halt immer noch das kleine Schlitzohr. Aber es ist mein Ziel, bald auch abseits des Rasens Einfluss auf die Jungen zu nehmen und mit ihnen zu sprechen. So wie es damals im GC Türkyilmaz mit mir getan hat.


Woher kommt dieser Wunsch, plötzlich Verantwortung zu übernehmen? Hat er auch mit den Erfahrungen im Ausland zu tun?

Einerseits liegt das sicher daran, dass ich älter geworden bin. Vor allem aber hatte ich in den letzten 18 Monaten viel Zeit nachzudenken - auch über Dinge, die nichts mit Fussball zu tun haben. Insofern habe ich schon eine Entwicklung durchgemacht.


Während eineinhalb Jahren haben Sie kaum je in einem Verein gespielt. Wann haben Sie erkannt, dass sich etwas Grundlegendes an Ihrer Situation ändern muss?


Das war im Juni, als ich kein Aufgebot mehr für die Nationalmannschaft bekommen habe. Da habe ich mir gesagt: So verschwindest du nicht von der Bildfläche. Irgendwann erreicht man den Punkt, an dem man an sich selber verzweifelt. Man versucht alles, wechselt den Verein wieder und wieder. Und irgendwann fragst du dich, ob da oben eine dunkle Wolke schwebt, die dich dauernd verfolgt. Das kann nicht nur Pech sein. Und ich habe mich sicher gefragt, woran das liegen könnte. An mir? An den jeweiligen Trainern? Die Antwort habe ich noch nicht gefunden.


Man hat Ihnen vorgeworfen, die Schuld immer bei den anderen zu suchen.

Das stimmt nicht. Aber was soll ich machen, wenn mir zum Beispiel der Stuttgart-Trainer Sammer schon am ersten Tag sagt, er wolle nicht mit mir arbeiten? Ich konnte trainieren wie ich wollte, gut oder schlecht - ich bekam keine Chance. Alles was ich getan habe, war offenbar falsch, jedes Wort in der Zeitung ist mir zum Vorwurf gemacht worden. Muss ich mir da allein die Schuld geben? In Istanbul wollte mich zwar der Vorstand, aber Trainer Hagi hat mich gar nicht erwartet. Zudem war ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht fit; das war ein Fehler, so selbstkritisch bin ich.


Sind Sie nicht oft falsch und von zu vielen Leuten beraten worden?

Ja. So ist es. Ich war aber auch naiv. Als jüngerer Spieler staunt man, wenn dir Berater dies und das versprechen. Doch diese Fehler mache ich sicher nicht mehr. Ich vertraue keinem Manager mehr, keinem Anwalt, nur noch der Familie.


Was hat sich konkret geändert?

Einzig der Spieler-Agent Giacomo Petralito hat noch ein Mandat. Die Entscheidungen fälle ich jetzt selber, spreche mich aber vorher mit meinem Bruder Murat ab. Ihm vertraue ich blind.


Die europäischen Ligen locken sie nicht mehr?

Ich habe den Traum vom Ausland sicher noch nicht ganz begraben. Vielleicht ergibt sich ja noch etwas, aber ich warte nicht mehr darauf.


Die Odyssee Hakan Yakins

zz. Im Juli 2003 schwor Hakan Yakin dem FC Basel die Treue, wenige Tage später setzte er sich zu Paris St- Germain ab. In der französischen Hauptstadt blieb er nur ein paar Wochen. Der damalige PSG-Trainer Halilhodzic mochte ihn nicht leiden, und Yakin kehrte nach Basel zurück. Im Februar 2004 unterschrieb er einen Dreijahresvertrag mit dem VfB Stuttgart. Doch Trainer Felix Magath, der ihn ins Schwabenland holte, wechselte nach München, und unter dessen Nachfolger Matthias Sammer absolvierte Yakin vornehmlich Waldläufe - und insgesamt neun Teileinsätze. Im Januar dieses Jahres unterzeichnete Yakin einen Leihvertrag mit Galatasaray Istanbul. Trainer Hagi war über seine Ankunft nicht orientiert und setzte nur in zwei Kurzauftritten auf ihn. Im Juni schliesslich das vorläufige Ende der Odyssee. Die Young Boys verpflichteten Yakin bis Ende 2008. Seither hat er in sieben Spielen drei Tore erzielt.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 2. September 2005, 11:40 
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Ein gutes Interview von Yakin. Man merkt er ist reifer geworden.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 4. September 2005, 17:30 
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Ja sehr gutes Interview!

Zeigt das er doch etwas gelernt hat!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Oktober 2005, 17:09 
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Vater von Hakan und Murat ist am letzten Sonntag in Basel verstorben.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Oktober 2005, 21:41 
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was isch eigentlech mit em haki los. wenn spielt är ändlech wieder?


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Oktober 2005, 09:38 
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Beiträge: 641
weil seine mutti ihm verboten hat gegen die Türkei zu spielen, muss er halt jetzt noch ein bisschen simulieren...damit er auch sicher nicht fürs Länderspiel aufgeboten werden wird..


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