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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Juli 2005, 10:36 
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Bund, 27.7.2005

YB und SCB nicht gleichzeitig

Die SCB-Verantwortlichen nehmen den neuen, alten Nachbarn YB nicht als Konkurrenten, sondern als Partner wahr. YB hat bis anhin rund 9000 Saisonkarten verkauft – Tendenz klar steigend. Fest steht, dass sich die YB- und SCB-Heimspiele nicht überschneiden werden. Die Swiss Football League und die Eishockey-Nationalliga haben vereinbart, die Heimspiele der Berner Grossvereine nicht am selben Tag anzusetzen. (st)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 07:53 
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Ds sogenannte Eröffnigsspektakel wird am Samschtig, 30.7.05 ab 21.55 Uhr live uf Telebärn übertrage!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 08:01 
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BZ, 28.7.2005


Countdown im Stade de Suisse

Bern fiebert der Eröffnung seines neuen Wankdorfstadions entgegen. Ein letzter Blick auf das dreitägige Fest.

«Die Begeisterung steigt von Tag zu Tag.» Gesamtorganisator Harry Heusser hat während der laufenden Proben und Aufbauarbeiten eine massive Vorfreude auf das dreitägige Event festgestellt. Acht Lastwagen Material wurden verbaut, 500 programmierbare Scheinwerfer und 20 Hochleistungsspots montiert. Es läuft offenbar gut: «Wir sind überall im Zeitplan», so Heusser. Sein Hauptaugenmerk gilt der 70-minütigen Eröffnungsshow vom Samstag. Versprochen wird ein Spektakel mit 150 Musikern, Akrobaten sowie je tausend Kindern und Bauarbeitern. Heute Abend läuft der erste Licht- und Soundtest, morgen steigt die Hauptprobe.

Auch die Stadionbetreiber spüren aufkeimende Euphorie. «Je näher das Event kommt, umso grösser ist das Interesse», sagt Sprecherin Marianne Gut. Gemäss dem letzten Stand vor zehn Tagen seien die Hälfte der Tickets für den Samstag und zwei Drittel für den Sonntag verkauft. «Die Abendkasse wird geöffnet sein. Wir hoffen, dass sich viele noch spontan entscheiden werden», meint Gut. Obs wohl für ein ausverkauf- tes Stadion (32 000 Plätze) reicht? «Wir lassen uns überraschen.»


Konzerte auch ohne Ticket

Sicher ist: Wer sich kein 100-Franken-Ticket leistet, kommt trotzdem in den Genuss vieler Attraktivitäten. Ausserhalb des Stadions wird nämlich eine Stadionexpo mit Spielen, Kinderecke, Ausstellungen und Infoständen aufgebaut. Zudem spielen viele Berner Bands auf der dort aufgebauten Bühne. Offenbar haben sich nicht wenige dafür eingesetzt, gratis aufzutreten. Stadionsprecherin Marianne Gut dazu: «Es soll ein Volksfest werden, deshalb finden Konzerte nicht nur drinnen, sondern auch draussen statt.»

Konzipiert hat das Programm der Berner Musiker und Produzent Bruno Dietrich. «Ich finde es schön, dass die Veranstalter die Berner Kultur berücksichtigen», sagt er. Auf der Bühne beim gratis zugänglichen Quartierplatz gehts so richtig ab. Am Samstag beispielsweise mit Die Hellen Barden und Tomazobi, aber auch mit Skaladdin und Ray Wilko. Am Sonntag mit den Rappern Chlyklass, am Montag spielen etwa Roots 66 (mit Polo Hofer) oder Sandee.


Sugarbabies und YB-Song

Zu einem Auftritt kommen auch die Sugarbabies mit Bubi Rufener (Stimme), Kuno Lauener (Bass), Gere Stäuble (Drums) sowie Küse Fehlmann und Carlos Häfliger (beide Gitarre). «Wir sind alle grosse Fussball- und YB-Fans», so Rufener. Gegründet haben sie ihre Band zum 100-jährigen YB-Jubiläum 1998. Dass sie nun bei der Wankdorferöffnung auftreten dürfen, sei toll. «Uns war es wichtig», so Bubi Rufener, «dass wir dort spielen, wo es die Leute nichts kostet.»


Als Teil der Eröffnungsshow wird ein YB-Song von Bruno Dietrich zum Besten gegeben – eingebettet in den alten YB-Boogie und die Stadionhymne. Die Texte stammen von Dietrich, Bubi Rufener und Polo.


Tickets und die Infos zum Programm: http://www.stadedesuisse.ch


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Der Herr des Rasens: Sven Welti (40) ist der Hüter des heiligen Grüns im Stadion.

«Wenn man ein neues Stadion baut, ist der Rasen das Wichtigste. Das ist meine Meinung. 111 mal 74 Meter sattes Grün, 3,5 Zentimeter hoch: Auf diesem Boden spielt die Musik.

Schon im alten Wankdorf habe ich den Rasen angesät. Im neuen Stadion habe ich den fertig angelieferten Rasenteppich verlegt. Und wer weiss: Vielleicht montiere ich auch schon bald den Kunstrasen. Aber daran mag ich im Moment noch gar nicht denken. Es tut schon ein bisschen weh, wenn man sich so viel Mühe mit einem Platz gibt, Überstunden macht, den Rasen hegt und pflegt, und zum Schluss muss man ihn wieder rausreissen. Aber daran muss man sich wohl gewöhnen. Das ist die Zukunft.

Für mich ist das Schöne am Rasen halt die Natur. Jeder ist anders. Er lebt und verändert sich. Das ist das Interessante. Bevor du ihn säst, muss du dir das Stadion anschauen, das Licht und die Feuchtigkeit beurteilen. Dann suchst du die richtige Samenmischung. Und wenn der Rasen erst mal wächst, musst du ihn immer beobachten, damit er gut kommt: bewässern, striegeln, lüften, nachsäen und markieren – das Ganze ist eine Wissenschaft für sich.

Das Grün im Wankdorf kann sich nun wirklich sehen lassen. Und der Rest auch. Die Architektur des Stadions hat mir immer gefallen. Aber das Beste ist, dass es so viel Bier- und Essstände gibt. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Leute, die so richtig Stimmung ins Stadion bringen. Aber spätestens bei der Eröffnung werde ich auch das erleben. Das gibt ein Riesenspektakel. Da muss man einfach dabei sein.»

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 08:03 
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BZ, 28.7.2005

Extrazüge können nicht im Wankdorf halten

Wenn Fussballfans mit Extrazügen zu Spielen im neuen Stade de Suisse in Bern reisen, können sie nicht gleich bei der S- Bahn-Station Wankdorf aussteigen. Sie müssen zuerst in den Hauptbahnhof fahren und dann auf eine S-Bahn-Linie umsteigen.

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Die S-Bahn-Station Wankdorf / Der Bund, Peter Schneider
»Wankdorfstadion

SBB-Sprecher Roland Binz bestätigte am Mittwoch einen Bericht im Fussball-Weblog der Zeitung «Der Bund». Die Station sei stark belastet, sagte Binz. «Täglich fahren hier rund 1000 Züge durch, davon halten 270 im Wankdorf an.» Die Zeitfenster seien daher eng.

Ausserdem seien die Perrons bloss 220 Meter lang - zu kurz für Extrazüge. Hätte man die Perrons extrazug-gerecht gebaut, hätte dies einen zusätzlichen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gekostet, heisst es im «eBund»-Bericht.

Binz wies darauf hin, dass der Halt von Extrazügen im Rahmen der Planung des Entwicklungsschwerpunkts Wankdorf nicht vorgesehen worden sei.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 08:05 
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Bund, 28.7.2005

«Ich sag Wankdorf. Basta»

Das grosse Fest fürs neue Stadion lässt YB-Fans eher kalt – ihre Gemüter erhitzen sich wegen seines Namens

«Dieses Eröffnungsfest interessiert den Fussballfan eher weniger.» Patrick Däppen muss es wissen. Als Präsident von «gäubschwarzsüchtig», der Dachorganisation der YB-Fanklubs, spürt er den Puls der treuesten Anhänger. Für die Feiern in der neuen Arena im Wankdorf von diesem Wochenende sei denn auch seitens der Fans keine Aktion geplant. Anders wirds am 6. August aussehen. Anlässlich des ersten Meisterschafts-Heimspiels der Young Boys in der neuen Spielstätte gegen GC – «der eigentlichen Eröffnung» – werden die Fans eine Choreografie auf die Beine stellen, «wie sie YB noch nie gesehen hat», verspricht Däppen. Und bereut sogleich, überhaupt etwas zum Thema gesagt zu haben. Denn viele müssten mitziehen, damit die «Choreo» gelinge. «Das Risiko ist also hoch, dass etwas schief geht.» Zudem sei es ein Sport unter den Fangruppen, herauszufinden, was die andern planen, und Choreografie-Ideen zu klauen. Details zu den «finanziell und zeitlich aufwändigen» Vorbereitungen der YB-Fans sind von Däppen deshalb keine zu erfahren.


«Absolutes Catering» nicht nötig

Vorbei also die Zeiten der doch eher flachen Fan-Aktionen, wie sie im Neufeld zu sehen waren? «Das Neufeld war schon von der Akkustik her nicht geeignet», sagt Däppen. Im Wankdorf hätten sie nun beste Voraussetzungen. Und wenn tatsächlich rund 30 000 Menschen den ersten Match besuchten, sei das ein zusätzlicher Kick. Die Nervosität der Fans vor den ersten Spielen sei deshalb sicher gross – auch wenn die meisten bereits am Match gegen Marseille ein erstes Mal im Stadion waren. Ansonsten halte sich die Aufregung wegen des neuen Stadions aber in Grenzen, sagt Däppen. «Wir brauchen nicht das absolute Catering, das modernste Stadion», sagt er. Wenn YB verliere, könne auch die neue Arena die Stimmung der Fanklub-Mitglieder nicht heben. Nicht nur Slogans der Stadionverantwortlichen, wie etwa «das Stadion ist der Star», kommen laut Däppen schlecht an. Noch heute könnten viele Fans die neue Namensgebung «Stade de Suisse Wankdorf Bern» nicht nachvollziehen.
Einer dieser Fans ist Marcel Kohler. «Der Name Wankdorf gehört zu YB. Und umgekehrt», sagt er. Und: Für die Fans werde das Stadion immer «Wankdorf» heissen. Bei seinem Unmut lässt es Kohler indes nicht bewenden. Mit zwei Kollegen hat er ein T-Shirt produziert, das ihren Standpunkt deutlich macht: «Ich sag Wankdorf. Basta» ist auf gelbe-schwarze Baumwolle gestickt. Eigentlich war das T-Shirt bloss eine Bieridee. Schliesslich lag den Dreien doch etwas an der Sache. Denn es sei schade, wenn Tradition einfach vernichtet werde, sagt Kohler. Wenigstens heisse das Stadion nicht «Coop-Arena», räumt er ein. Das T-Shirt sei freilich nicht mehr als «ein leiser Protest, eine kleine Provokation». Ändern werde sich kaum etwas. Beizen, Läden und das Fussball-Lokal «Halbzeit» verkaufen das Produkt. Es gehe darum, die Unkosten zu decken, sagt Kohler.
Solche Fan-Initiativen, wie zuletzt auch das T-Shirt mit Chapuisats Gesicht im Che-Guevara-Antlitz, findet Däppen «das Beste». Das komme besser an als die teuren offiziellen Fanartikel. «Ein gutes Händchen» in dieser Beziehung habe auch die Boutique Kitchener. Seit längerem ist dort auch ein gelb-schwarzes T-Shirt mit dem schlichten Aufdruck «Wankdorf» erhältlich. «Wir besuchen die YB-Spiele und wollen den alten Namen in Ehren halten», sagt Sarah Huber, Mitglied der Geschäftsleitung. Und das Geschäft «läuft recht». Präzis will Huber nicht werden, doch mehrere hundert davon seien sicher verkauft worden.


Zu kurz für Extrazüge

Wenn künftig Tausende Basler oder Zürcher Fans in Extrazügen für ein Fussballspiel nach Bern pilgern, wird ihr Zug nicht an der S-Bahn-Station Wankdorf anhalten, sondern erst im Berner Hauptbahnhof. Dort müssen die Fans in einen S-Bahn-Zug umsteigen, um ins Stadion zu kommen. SBB-Sprecher Roland Binz bestätigte eine entsprechende Meldung des «eBund»-Weblogs «Zum Runden Leder».

Zwei Gründe sind es, die den Halt in unmittelbarer Nähe des Stadions schwierig machen: Die Station Wankdorf ist zu stark belastet, als dass normale Fan-Extrazüge dort anhalten könnten. Täglich fahren bei der neuen S-Bahn-Station rund 1000 Züge durch, davon halten 270 an. «Da sind die Zeitfenster für Extrazüge sehr eng», sagt Binz.
Ausserdem seien die Perrons bloss 220 Meter lang – zu kurz für Extrazüge. Hätte man die Perrons Extrazug-gerecht gebaut, hätte dies laut Experten einen zusätzlichen Betrag im zweistelligen Millionenbereich gekostet. Federführend bei der Planung «Entwicklungsschwerpunkt Wankdorf» ist der Kanton Bern. (la)

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 08:14 
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Bieler Tagblatt, 28.7.2005

Stade de Suisse: Swatch-Ticketingsystem

Das Billett am Handgelenk

An diesem Wochenende steigt der Eröffnungsevent des neuen Stade de Suisse. Das Ticket kommt aus Biel und wird am Handgelenk getragen - eine Swatch.

Tobias Graden

«Das Stadion ist der Star», heisst es in Bern seit einigen Monaten, und nie wieder hat dieser Slogan mehr Gültigkeit als zwischen dem 30. Juli und dem 1. August. An diesen drei Tagen wird das neue «Stade de Suisse Wankdorf» eingeweiht: Mit einem Eröffnungsspektakel (30. Juli), einem Fussball-Kurzturnier (31. Juli) und einem Tag der offenen Tür (1. August). Letzterer ist gratis, für die beiden ersten Tage brauchts Tickets.


Limitierte Ausgabe

Diese Billetts werden aber nicht wie gewohnt auf Papier gedruckt. Wer sie bestellt hat, bekam stattdessen eine Swatch-Uhr nach Hause geschickt - und zwar nicht irgendeine: In der auf zwei mal 32 000 Stück limitierten Swatch Access ist ein Chip integriert, der mit der Zutrittsberechtigung zum Spektakel oder dem Kurzturnier «aufgeladen» ist. An den Eingängen zum Stadion stehen Lesegeräte, die Besucher halten kurz ihre Swatch Access hin, und schon werden sie ins Innere gelassen.
«Unseres Wissens ist dies die weltweit einzige Uhr mit einem solchen Zutrittssystem», sagt Swatch-Sprecherin Carmen Daetwyler. Junghans habe zwar mal ein ähnliches System entwickelt, allerdings sei dort der Chip am Band angebracht und nicht in der Uhr integriert gewesen. Das Junghans-System ist nicht mehr auf dem Markt. Swatch aber hat bereits Erfahrung mit einem ähnlichen System: Mit Swatch Snowpass können Skifahrer und Snowboarder bequem ihrem Pistenspass frönen.
Die beiden Systeme sind allerdings nicht kompatibel - eine Swatch Snowpass kann nicht für Berner Fussballspiele genutzt werden, eine Swatch Access berechtigt nicht zum Schneespass. Die Gründe sind technischer Natur. «Die Lesegeräte zu Swatch Snowpass stammen von der österreichischen Firma Skidata», erklärt Carmen Daetwyler, «wogegen diejenigen im Stade de Suisse von Omega Electronics entwickelt wurden.» Die Lösung im neuen Wankdorfstadion stammt also gänzlich von der Swatch Group.


Immer wieder aufladen

Die beiden limitierten Swatch Access gibt es nicht im Handel zu kaufen, nur wer Tickets für die Eröffnungsevents kauft, erhält ein Exemplar. Allerdings kann das «Ticket, das tickt» (Polo Hofer) auch für künftige Events in diesem Stadion genutzt werden: Über Internet können die Kunden den Chip in ihrer Uhr immer wieder aufladen. Ebenso könnte die Uhr zur bargeldlosen Zahlung innerhalb des Stadions - etwa an Cateringständen - gebraucht werden. «Von unserer Seite her ist das problemlos machbar», so Daetwyler, «der Entscheid darüber liegt aber in der Kompetenz der Stadionbetreiber.»
Jede Uhr weist eine unverwechselbare Identifikationsnummer auf. Wer also die Uhr beispielsweise verliert und sein YB-Sai- sonabo darauf gespeichert hat, kann dieses sperren lassen - das funktioniert wie bei einer Kreditkarte.
Swatch legt Wert auf die Feststellung, dass der allgemein als zu hoch kritisierte Eintrittspreis von Fr. 100.- pro Tag nicht auf die Swatch Access zurückzuführen sei. «Die Kosten für die Uhr machen nur einen Bruchteil des Eintrittspreises aus», so Daetwyler.
Swatch sieht für dieses System ein grosses Potenzial. Derzeit läuft ein weiteres Pilotprojekt in Norwegen. Swatch Access soll sich als technischer Standard etablieren: «Wir möchten dereinst so viele Stadien wie möglich damit ausrüsten», sagt die Pressesprecherin.


Keine Instant Stores

Nicht dabei am Eröffnungsevent sind die neuartigen «Swatch Instant Stores», mit denen «guerillaartig» an In-Places Uhren verkauft werden. «Man würde es erwarten, dass beim Wankdorf Instant Stores stehen werden», so Daetwyler, «gerade darum stehen keine dort.» Swatch hat dafür fürs interessierte Publikum ganz normale Verkaufsstände eingerichtet.

«Das Ticket, das tickt», nennt Mundartrock-Legende Polo Hofer die Swatch Access. Die Uhr kann auch für künftige Anlässe im Stade de Suisse genutzt werden. Bild: zvg/photopress/Lukas Lehmann


Beitrag zu Solarstrom

tg. Swatch ist nicht das einzige Bieler Unternehmen, das im neuen Stade de Suisse Wankdorf engagiert ist. Sputnik Engineering, ein ehemaliges Spin-Off der HTI, hat der BKW sieben Solarstrom-Wechselrichter des Typs SolarMax 125 geliefert. Diese kommen im Solarkraftwerk zum Einsatz, das auf dem Dach des Wankdorfstadions eingerichtet ist. Gemäss Auskunft von Christoph von Bergen, Mitgründer von Sputnik Engineering, weisen diese eine Nennleistung von 70 Kilowatt auf. Zum Auftragsvolumen gibt Sputnik keine Zahlen bekannt, die Kosten für die Wechselrichter betragen aber in der Regel etwa zehn Prozent der Gesamtinvestitionskosten für ein Solarkraftwerk. Sputnik Engineering hat bereits für das (kleinere) Solarkraftwerk auf dem Basler St. Jakobspark die Wechselrichter geliefert. Diese beiden Projekte sind aber laut von Bergen nicht ganz vergleichbar: «Das Solarkraftwerk Wankdorf ist eine Grossanlage, bei welcher bei Planung, Installation und Betrieb auf verschiedene neue Aspekte geachtet werden musste.» Immerhin gilt das Kraftwek laut BKW als weltweit grösstes in ein Stadion integriertes Solarkraftwerk.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 11:21 
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hätte die pro tag 50 stutz velrangt wär ds stadion a beidne täg usverchouvt gsi. het me ja gseh cho das das nid guet chunt so. richtigi amateure.

Zitat:
Extrazüge können nicht im Wankdorf halten

das isch ja ä witz!!! dä baut me äxtra ä hautstell für's wankdorf und när chöi nid mau d'äxtrazüg im bahnhof wankdorf ahaute. si eigentlech nume deppe am wärk rund ums wankdorf.

:deppenalarm: :deppenalarm: :deppenalarm:

wird de aube luschtig im wyler bus und im nüni tram. :roll:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. Juli 2005, 12:16 
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dieser typ ist mir massiv unsympathisch.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 04:10 
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"Tschou zäme" heisst die Sonderbeilage des Blicks zur Eröffnung des neuen Wankdorfs. Erscheint am Samstag.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 09:48 
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Bund, 29.7.2005

Vom Wankdorf ins Stade de Suisse

Die Erinnerung ist noch frisch. Am 15. Juli 2000 bestritt Thomas Häberli sein erstes von bisher 152 Meisterschaftsspielen für die Young Boys und erzielte beim 1:0-Sieg gegen Kriens den einzigen Treffer der Begegnung.


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Gürkan Sermeter (links) und Thomas Häberli. / Stefan Anderegg
»Das neue Wunder von Bern
»Neue Spieler, neues Stadion

Im Gedächtnis haften geblieben ist ihm die Partie aber nicht nur dank diesem persönlichen Erfolgserlebnis, sondern vor allem wegen der tristen Stimmung unter den 2850 Zuschauern, die sich damals im alten, zerfallenen Wankdorfstadion verloren hatten. YB hatte in der Saison zuvor zwischenzeitlich dem Abstieg in die 1. Liga nahe gestanden. «Und dies war noch immer spürbar», sagt Häberli. Viele Leute seien frustriert gewesen und hätten ihrem Unmut während der Partie auch entsprechend Luft verschafft. «Nach diesem Spiel war ich ein wenig geschockt.»

Der Zustand besserte sich jedoch rasch. YB setzte das Potenzial, das auf dem Papier vorhanden war, auf dem Platz um, hatte eine erfolgreiche Saison und kehrte in die Nationalliga A zurück, wie die Super League damals noch hiess. «Der Aufstieg und das dazugehörige Fest», meint Häberli, «war ein würdiger Abschied vom alten Stadion.» Und mit dem Stadion auch von einigen Utensilien wie beispielsweise dem blauen Fahrrad. «Physiotherapeut Fredy Häner erzählte uns jeweils, dieses Velo habe der Deutsche Helmut Rahn vor dem WM-Final 1954 benutzt», sagt Häberli lachend.

Vom YB-Kader der Saison 2005/06 hat ein Quartett das gelb-schwarze Dress bereits während der letzten Saison (2000/01) im alten Wankdorf getragen: Gürkan Sermeter, Thomas Häberli, Mark Disler und Marco Wölfli. Während Wölfli zwischenzeitlich für den FC Thun spielte und Mark Disler vor wenigen Tagen zum FC Schaffhausen wechselte, sind Sermeter und Häberli die Einzigen, die dem Klub während der Zeit im Neufeld, in welcher die Berner den Aufstieg Richtung nationale Spitze kontinuierlich fortsetzten, die Treue hielten und am Sonntag auch am Eröffnungsturnier im Stade de Suisse gegen Stuttgart und Udinese mit von der Partie sein werden.

Häberli hätte im Sommer die Young Boys beinahe verlassen. Der Offensivspieler, der anfänglich mit reichlich Skepsis bedacht worden war, sich aber in den letzten Jahren mit seinem unermüdlichen Engagement zu einem Publikumsliebling gemausert hat, liebäugelte mit einem Transfer innerhalb der Super League. Der FC Zürich und St. Gallen waren im Gespräch. «Das Herz gehört wohl YB, aber der Verstand sagte mir, ich müsse wechseln.» Letztlich scheiterte das Vorhaben an der Transfersumme, die YB verlangte. Nun liegt für Häberli, der bisher auf einen Länderspiel-Einsatz zurückblicken kann, die Priorität im Erfüllen des Kontrakts bis Sommer 2006; mit Vertragsverhandlungen will er sich entsprechend Zeit lassen.

Wie Häberli wechselte auch Sermeter im Sommer 2000 zu den Young Boys – die Partie in einer Woche gegen GC wird sein 158. Meisterschaftsspiel für YB sein. Gegenüber Häberli hat Sermeter die Nase nicht zuletzt deshalb leicht vorne, weil er bereits einige Jahre vor dem Innerschweizer seine ersten Spuren im alten Wankdorf hinterlassen hat. Einem Stadion das für Sermeter etwas mythisches hatte: «Die Katakomben, die Nordtribüne, die Türme – das bleibt unvergleichbar.»

Im Frühling 1996 hatte Sermeter als Leihspieler entscheidenden Anteil am Ligaerhalt der Young Boys. Seine Leistungen sowie die zehn Tore in zwölf Partien sorgten dafür, dass das Publikum den damals 22-Jährigen umgehend ins Herz schloss – und der Offensivspieler das Publikum und Bern. «Ich fühlte mich enorm wohl bei YB; die Warmherzigkeit der Berner und das familiäre Klima im Klub gefielen mir.» Weil GC danach aber Geld verdienen wollte und YB damals keines hatte, spielte Sermeter in der folgenden Saison für den FC Luzern.

Vier Jahre später kehrte Sermeter zu den Bernern zurück. Trotz Angeboten aus der NL A unterschrieb er beim damaligen NL-B-Verein. «Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um anschliessend zwei vorwärts zu machen», sagt er. Einer der Gründe, die ihn in Bern unterschreiben liessen, war die Aussicht aufs neue Stadion. «Dieser Traum wurde Wirklichkeit. Das Stade de Suisse, diese riesige Arena, ist ein wunderbares Schmuckstück, das mit Abstand schönste Stadion der Schweiz», sagt Sermeter. Und während er diese Worte spricht, spürt man, dass es ihn auch ein wenig mit Stolz erfüllt, mit YB Teil dieses Schmuckstücks zu sein.

Ein erstes Mal auf Tuchfühlung mit dem neuen Stadion gegangen sind die Young Boys vor knapp zwei Wochen mit dem ersten Training auf dem neuen Rasen sowie dem UI-Cup-Spiel gegen Marseille. «Diese Partie vor der beeindruckenden Kulisse gab uns einen guten Vorgeschmack auf das, was uns erwartet – und zwar sowohl wenn wir gut als auch wenn wir schlecht spielen sollten», sagt Häberli. Sermeter spricht vor allem davon, dass auch dank der Unterstützung des Publikums in der zweiten Halbzeit ein Ruck durchs Team gegangen sei. «Nun gilt es, die grosse Begeisterung und Vorfreude in konstant gute Leistungen auf dem Platz umzumünzen», sagt Sermeter. «Damit wir künftig möglichst viele Erfolge feiern können. Schliesslich wollen wir im neuen Stadion auch eine neue Ära einläuten.»

Wohin der Weg des elffachen Schweizer Meisters führen soll, lassen Sermeter und Häberli offen. «Es ist einiges möglich, Wunder darf man von uns jedoch nicht erwarten», sagt Häberli und meint, der FC Basel sei der klare Favorit, wobei man dessen Stellung aber angreifen wolle. Allzu hohen Erwartungen greift auch Sermeter vor: «Wir wollen Schritt für Schritt nehmen: erst das Eröffnungsturnier, dann das Heimspiel gegen GC, in welchem wir den dritten Saisonsieg anpeilen.»


EXTRA


YB - GC, Thun – Kiew

Ab sofort können Tickets für das erste Meisterschaftsspiel im Stade de Suisse vom 6. August zwischen YB und GC bezogen werden. Billette gibts im Vorverkauf in der YB-Geschäftsstelle im Stade de Suisse, bei Zig Zag Records in Thun, Beat-it Records in Langnau und BEO-Tickets in Interlaken. Weitere Informationen unter http://www.bscyb.ch.

Auf Hochtouren läuft derweil auch der Vorverkauf des FC Thun für das Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Dynamo Kiew. Bisher wurden 15 000 Billette verkauft. Tickets für die Partie, die am Mittwoch, 3. August, in Bern stattfindet, können an den üblichen Vorverkaufsstellen des FC Thun (Central Apotheke Thun; alle Filialen der AEK Thun) sowie bei der BZ-Billettzentrale und via Internet (https://ticket.stadedesuisse.ch) bezogen werden. (gui)

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