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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Oktober 2023, 13:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.10.2023  Zitat: Ex-Sportchef kritisiert Liga-Konkurrenz
«Schade, dass YB nicht mehr gefordert wird»
Gegen Basel zeigt Meister YB eine überzeugende Vorstellung und gewinnt deutlich mit 3:0. Ex-YB-Sportchef Fredy Bickel ist begeistert von der Führung des Vereins, kritisiert im «Blick Kick» jedoch auch die mangelnde Herausforderung durch die Super-League-Konkurrenz. https://www.blick.ch/sport/fussball/bli ... 24509.html
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 12. Oktober 2023, 00:06 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Fünf YB-Spieler aufgeboten
Folgende fünf Spieler der 1. Mannschaft des BSC Young Boys stehen im Aufgebot ihrer Nationalteams:
- Cedric Itten und Ulisses Garcia, A-Nationalmannschaft Schweiz. 15.10.2023, Schweiz - Weissrussland. - Aurèle Amenda, U21-Nationalmannschaft Schweiz. 13.10.2023, Schweiz - Montenegro; 17.10.2023, Armenien - Schweiz. - Meschack Elia, Nationalmannschaft Demokratische Republik Kongo. 13.10.2023, Neuseeland - DR Kongo; 17.10.2023, Angola - DR Kongo. - Noah Persson, U21-Nationalmannschaft Schweden. 13.10.2023, Schweden - Moldawien; 17.10.2023, Georgien - Schweden.
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 20. Oktober 2023, 21:24 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2023, 22:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.10.2023  Zitat: Die Begeisterung um YB ist im Herbst 2023 so gross wie nie – doch der Höhenflug wird begleitet von Kritik an der Spielweise
Das 0:0 im Spitzenkampf gegen den FC Zürich belegt, warum die Auftritte der Young Boys teilweise erstaunlich streng beurteilt werden. Das Treffen am Mittwoch in der Champions League mit dem besten Team der Welt ist für die Berner Belohnung für sehr erfolgreiche Jahre.
Womöglich wird man irgendwann sagen, der Höhepunkt dieser YB-Ära sei im Herbst 2023 gewesen. Am Mittwochabend wird der Schweizer Meister in der Champions League Manchester City empfangen. Der Besuch des weltbesten Teams in Bern ist Bestätigung und Belohnung für wunderbare Jahre, die 2017 noch als realitätsfremde Prognose beurteilt worden wären. Unterdessen stehen fünf Meistertitel in sechs Saisons, zwei Cup-Siege und drei Champions-League-Teilnahmen auf der Visitenkarte des Klubs.
Es mag Zufall sein, dass gleichzeitig der grosse Rivale FC Basel im Herbst 2023 in der tiefsten Krise seit langer Zeit steckt. Nach der 0:1-Niederlage gegen Servette vom Samstag ist der FCB von Schockstarre erfasst, er steht bei nur fünf Punkten aus zehn Partien. Das ist eine Bilanz, die Anfang Saison als realitätsfremde Prognose beurteilt worden wäre.
In Bern werden gleichzeitig historische Rekorde aufgestellt. 22 300 Dauerkarten hat YB verkauft, der Zuschauerdurchschnitt liegt bei mehr als 29 000. Für das Spiel in der Königsklasse gegen die Weltauswahl des Titelhalters Manchester City mit dem Startrainer Pep Guardiola und der Stürmer-Urgewalt Erling Haaland hätte das Wankdorfstadion wohl mindestens zweifach gefüllt werden können.
Wer YB seit rund 25 Jahren begleitet, staunt über eine solche Entwicklung und Begeisterung. Das letzte Heimspiel vor der Länderspielpause Anfang Oktober gegen den FC Basel (3:0) war ausverkauft, für den Spitzenkampf vom letzten Samstag gegen den FC Zürich (0:0) waren bereits eine Woche vor dem Match keine Tickets mehr erhältlich. Dabei ist es kein Vierteljahrhundert her, dass der sportlich und wirtschaftlich schwer kriselnde Klub im alten, baufälligen Wankdorf vor manchmal nicht einmal 2000 Zuschauern gegen den Abstieg in die 1. Liga kämpfte.
Der Trainer Wicky steht für Solidität, nicht für Spektakel
Heute ist YB die klare Nummer eins in der Schweiz, das torlose Remis gegen den Leader FCZ sorgte für eine gewisse Ernüchterung. «Ich bin frustriert», sagte der Defensivspieler Loris Benito sogar. Nach Verlustpunkten sind die Berner auf Platz eins, aber der FCZ hat mit einer robusten, solidarischen Darbietung bewiesen, dass er sie herausfordern kann. Der YB-Trainer Raphael Wicky meinte, sein Team habe sich nach der Pause gesteigert, in der Schlussphase habe bei den Schüssen an Pfosten und Latte auch «das Quentchen Glück» gefehlt.
Das Gipfeltreffen mit dem FCZ zeigte exemplarisch auf, warum die Arbeit von Wicky von Medien und Anhängern trotz dem Double-Gewinn und der Champions-League-Qualifikation teilweise überraschend streng beurteilt wird. Attraktiv sind die Auftritte der wuchtigen Young Boys selten, es mangelt an Kreativität. Gegen den FCZ wurden sie vor allem nach Weitschüssen oder einfacher Angriffsauslösung gefährlich.
Heiko Vogel, der Trainer des FC Basel, sagte nach der Niederlage in Bern, man habe gewusst, dass YB vor allem mit «langen Bällen» operiere. Der FCZ-Trainer Bo Henriksen erwähnte am Samstag in seiner Analyse, dass man sich auf die «langen Bälle» der Young Boys vorbereitet habe.
Wicky nahm die wenig schmeichelhaften Kommentare ungerührt zur Kenntnis. Während der Partien ist er engagiert am Spielfeldrand, mit seiner schlanken Figur sieht er so sportlich aus, als könnte er sich jederzeit einwechseln. Dabei ist nicht zu vernachlässigen, wofür einst der Fussballer Wicky mit seiner Schlauheit stand; eher für Solidität als für Spektakel.
YB steht das beste Kader der Liga zur Verfügung, obwohl im Sommer mit Christian Fassnacht (zu Norwich), Cédric Zesiger (zu Wolfsburg) und Fabian Rieder (zu Rennes) erneut drei Nationalspieler den Klub verliessen. Vor allem Rieder wird als Gestalter vermisst; der zurzeit verletzte Edeltechniker Kastriot Imeri hat sein Potenzial in Bern seit dem Sommer 2022 kaum ausgeschöpft.
Erinnerungen an Siege gegen Juventus Turin und Manchester United
Die Kritik an der Spielweise der Young Boys belegt, wie sich die Massstäbe verschoben haben. Loris Benito hatte bereits von 2015 bis 2019 im Verein gespielt, 2022 kehrte er zurück. Er sagt, man spüre, wie viel grösser und erfolgreicher YB unterdessen geworden sei. «Die Erwartungshaltung ist deutlich gestiegen, die Siege müssen auch schön herausgespielt sein.»
Ein ausverkauftes Wankdorfstadion ist für die Leute in Bern ebenso zur Normalität geworden wie ein ungefährdeter 3:0-Sieg gegen Basel und Heimspiele in der Champions League. Da kommt das Treffen mit Manchester City gerade recht, selbst wenn die YB-Abwehr gegen den FCZ nicht immer stilsicher wirkte.
Benito, jahrelang hinten links eingesetzt, spielt seit dieser Saison in der Innenverteidigung, auch auf eigenen Wunsch. Der 31-Jährige tritt routiniert auf und ist mit seinem starken linken Fuss ein passender Ersatz für Zesiger. Aber ein Duell mit Haaland wird auch für Benito zur Herausforderung.
Und so wird am Mittwoch niemand Spektakel und Offensivlust von den Young Boys erwarten. Einen Triumph gegen Manchester City zu verlangen, wäre eine realitätsfremde Prognose, obwohl sie im Wankdorf in den letzten Jahren Siege gegen Juventus Turin und Manchester United gefeiert haben. Doch Erfolg ist halt vergänglich. https://www.nzz.ch/sport/der-yb-hoehenf ... ld.1761900
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Hauptstadt
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Verfasst: Montag 23. Oktober 2023, 23:12 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. November 2023, 21:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.11.2023  Zitat: Ex-Fussballprofi
«Ich will ohne Schulden leben»
Philipp Eich war ein Schweizer Fussballstar und schwamm im Geld. Dann ging es abwärts. Die Stiftung SOS Beobachter will ihm nun wieder auf die Beine helfen.
Das Jahrhunderttalent
Manchmal, wenn sich Philipp Eich am Fernseher einen Match anschaut, erwischt ihn dieser fiese Gedanke: «Ich könnte dort sein, wo die sind.» Die – das sind Urs Fischer, Trainer des Jahres in der deutschen Bundesliga. Raphael Wicky, Meistertrainer von YB. Oder Hakan Yakin, der Künstler am Ball. Schweizer Fussballprominenz.
Eich kennt sie alle – aus der Zeit, als die Medien ihn als Jahrhunderttalent feierten. Das ist lange her. Heute ist Eich 45, schlank und drahtig wie einst – aber meilenweit weg vom Scheinwerferlicht.
Der grösste Wunsch des jungen Mannes aus dem Seeland war damals: «Eine schöne Karriere bei Bayern München machen.» Heute ist sein Wunsch ein anderer: «Ohne Schulden leben.» Denn vor Philipp Eich türmt sich ein Schuldenberg. 250’000 Franken. Er bezahlte die Steuern nicht und hat das viele Geld verprasst, das ihm als Jungstar nachgeworfen wurde.
«Ich habe nie gelernt, mit Geld umzugehen. Damals ist es komplett überbordet.» Philipp Eich, ehemaliger Fussballprofi
«Die Schulden sind allgegenwärtig in meinem Leben.» Ständig werde er damit konfrontiert, etwa wenn er sich eine neue Stelle suche oder eine neue Wohnung. Sich etwas Schönes zu gönnen, Ferien etwa, daran wagt er schon gar nicht mehr zu denken.
Mit 18 fuhr er mit dem BMW vor
Es gab eine Zeit, da kaufte sich Philipp Eich alles, was er kriegen konnte. Weshalb auch nicht? Kaum erwachsen, verdiente er als Profi bei den Young Boys mehr als 10’000 Franken im Monat. Später, bei Waldhof Mannheim, das Zweieinhalbfache. Zum Lehrerseminar, das er kurz vor dem Abschluss hinschmiss, fuhr der 18-Jährige im BMW vor. «Ich habe nie gelernt, mit Geld umzugehen. Damals ist es komplett überbordet.»
Damals ist der Himmel die Grenze. Es geht nur aufwärts. Der feine Techniker spielt in jeder Nachwuchs-Nati bis zur U21. Alle Türen für eine grosse Laufbahn stehen ihm offen. Der Bruch kommt 1999 mit dem Wechsel von YB nach Mannheim. Er kommt nicht damit klar, dass sein Talent allein plötzlich nicht mehr genügt. Mit dem Trainer liegt er bald im Zwist. «Ich hatte dort niemanden, mit dem ich reden konnte.» Fast täglich fährt der Jungprofi heim nach Bern, 365 Kilometer pro Weg.
Dann kamen die Panikattacken
In dieser Phase tauchen erste psychische Probleme auf. Eich entwickelt Ängste, bekommt Panikattacken. Auf die Stimmungsschwankungen reagiert er mit der Flucht ins Nachtleben. Erneut: exzessiv in allen Belangen.
Nach dem Abbruch des Experiments in Mannheim versucht er beim FC Winterthur einen Neuanfang. «Aber Zürich, der Ausgang, das hat mich gekillt.» Eine Zeit lang gelingt es ihm, seine Probleme zu überspielen, «darin bin ich Profi». Er gibt den fröhlichen, vorlauten Philipp von früher. Doch in ihm drin kämpft er gegen Dämonen.
Bis zu dreissig Xanax-Tabletten pro Tag
2001 dann die Erkenntnis: Es geht nicht mehr. Mit 23 Jahren ist Schluss mit Spitzensport. Schnell aufgestiegen und ungebremst abgestürzt. Wegen seiner Angststörungen muss Eich in die Klinik. Man verschreibt ihm dort Medikamente, die ihn abhängig machen. Bis zu dreissig Xanax-Tabletten schluckt er pro Tag – selbstzerstörerisch. Der Entzug gelingt ihm im letzten Moment.
«Ich brauchte eine Weile, um mir einzugestehen, dass ich niemandem die Schuld für mein Scheitern geben konnte.» Philipp Eich, ehemaliger Fussballprofi
Mit 25 steht das einstige sportliche Wunderkind im Abseits: ohne Ausbildung, ohne Geld, gesundheitlich angeschlagen. Jetzt, am Nullpunkt angelangt, will er sein Leben selbst dirigieren. Rückblickend sagt er: «Ich brauchte eine Weile, um mir einzugestehen, dass ich niemandem die Schuld für mein Scheitern geben konnte. Ich allein bin für mein Leben verantwortlich.»
Der Neustart gelingt leidlich. Richtig gut läufts dafür im privaten Bereich. Eich lernt seine Partnerin kennen, mit der er nun schon seit 18 Jahren zusammen ist. «Das Beständigste in meinem Leben.» Beruflich hangelt er sich mit diversen Jobs durch. Seit diesem Sommer ist er endlich, was er immer werden wollte, wenn der Fussball nicht gewesen wäre: Primarlehrer, im Teilzeitpensum.
Dem Fussball bleibt er treu
Doch Philipp Eichs Welt ist und bleibt der Fussball. Mit ihm hat er nie gehadert, obwohl der Fussball ihm alles gegeben und fast alles genommen hat. Auch seine Zukunft soll auf dem grünen Rasen liegen. Eich will Instruktor beim Schweizerischen Fussballverband werden. Voraussetzung ist ein Zertifikat in Erwachsenenbildung.
Der Kurs kostet 3000 Franken, die Eich nicht hat. Den Betrag übernimmt nun die Stiftung SOS Beobachter. Denn die Ausbildung ist das fehlende Puzzleteil, das ihm erlaubt, sein Berufsleben zu stabilisieren und den Schuldenabbau voranzutreiben. Im Dezember sollte Eich das Papier in der Tasche haben. Dann geht es richtig los.
«Der Fussball ist mein Lebenselixier! Ohne ihn kann ich nicht glücklich werden.» Philipp Eich, ehemaliger Fussballprofi
Als Instruktor will er helfen, die Trainer in den Vereinen besser auszubilden. Da gebe es nämlich viel zu tun. Philipp Eich redet sich ins Feuer. Mitten im Gespräch in einem Berner Café springt er auf und demonstriert die richtige Technik beim Vollspannschuss. Spätestens da glaubt man ihm, wenn er sagt: «Der Fussball ist mein Lebenselixier! Ohne ihn kann ich nicht glücklich werden.»
Momentan verdient Eich als Teilzeitlehrer 2600 Franken im Monat, ziemlich genauso viel wie das vom Betreibungsamt definierte Existenzminimum. Die Sozialhilfe unterstützt ihn nicht. Er ist froh darüber, diesen Stempel braucht er nicht auch noch. Denn an der Sozialhilfe hafte immer das Stigma des Versagens: dass man selbst schuld an seiner Misere sei.
Die neue Linie bei SOS Beobachter
Vor ein paar Monaten hätte es Philipp Eichs Gesuch bei SOS Beobachter noch etwas schwieriger gehabt. Die Stiftung finanzierte längere Aus- und Weiterbildungen bisher nur in Ausnahmefällen – zum Beispiel, wenn kurz vor dem Ende der Ausbildung ein Problem auftrat. Das soll sich nun ändern, SOS Beobachter baut ihr Engagement in diesem Bereich aus.
Mit gutem Grund. «Gerade für Geringqualifizierte und Armutsgefährdete ergibt es viel Sinn, wenn sie sich beruflich weiterentwickeln und finanziell verbessern können», sagt Beat Handschin, der Leiter der Stiftung. «Ein paar Hundert Franken mehr im Monat können bei knappen Budgets schnell den Unterschied machen zwischen Abhängigkeit und Unabhängigkeit.»
Diese Öffnung ist für die Stiftung auch ein Wagnis. Sie fährt den Umfang ihrer Hilfeleistungen hoch, was unweigerlich zu Mehrausgaben führt.
«Entscheidend für uns ist, dass Weiterbildungen den Betroffenen helfen, die Situation langfristig zu verbessern.» Beat Handschin, Leiter der Stiftung SOS Beobachter
Andererseits kann der Schritt bei Betroffenen falsche Erwartungen wecken: Sie könnten glauben, dass SOS Beobachter von nun an jeden Ausbildungswunsch erfüllt. Als mittelgrosses Hilfswerk sei die Beobachter-Stiftung nicht in der Lage, unbegrenzt zu helfen.
«Entscheidend für uns ist, dass solche Aus- und Weiterbildungen den Betroffenen helfen, die Situation langfristig zu verbessern», sagt Handschin. «Wir werden weiterhin sämtliche Gesuche sehr genau prüfen und sorgfältig mit den Spendengeldern umgehen.»
Bildung schützt vor sozialem Absturz
Die bisherige Politik der schnellen Interventionen hilft Sozialhilfebeziehenden längerfristig weniger gut als angenommen. Das zeigen neuere Untersuchungen. Und: Investitionen in die Bildung schützen besser vor einem erneuten sozialen Absturz.
Dass Bildung am besten gegen Armut schützt, ist eigentlich eine Banalität. Doch die Sozialhilfe hat diesem Fakt lange Zeit zu wenig Rechnung getragen. Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) hat deshalb die Art der Unterstützung grundsätzlich überdacht und 2018 eine Ausbildungsoffensive gestartet. Ein verständlicher Politikwechsel, wenn man weiss, dass die Hälfte der Sozialhilfebeziehenden keine abgeschlossene berufliche Ausbildung hat. https://www.beobachter.ch/unterstutzen/ ... ben-650070
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shalako
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Verfasst: Samstag 11. November 2023, 17:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.11.2023  Zitat: Wankdorf: Im «YB Chalet» empfangen zwei Ex-Spieler
Das «YB Chalet» vor dem Wankdorf bietet Glühwein, Raclette und eine heimelige Atmosphäre. Ausgerechnet zwei ehemalige Profis weisen den Weg zum Eingang.
Das Wichtigste in Kürze
- Von Anfang November bis Ende Januar steht das «YB Chalet» für die Fans vor dem Wankdorf. - Den Weg zum Eingang weisen zwei ehemalige Spieler: Cédric Zesiger und Quentin Maceiras.
Nach der Königsklasse ist vor der Super League! Bereits am Samstag geht es für YB nach dem 0:3 bei Manchester City in der Liga weiter. Der FC Luzern reist zum Leader ins Wankdorf.
Und für die Berner Fans kehrt pünktlich zur Winterzeit eine Attraktion zurück: Das YB-Chalet steht bis Ende Januar 2024 auf dem Quartierplatz. Und bietet in einem heimeligen Ambiente alle Winter-Klassiker – von Glühwein bis Raclette.
Wer sich das Bauwerk unter der Woche schon mal angeschaut hat, staunt nicht schlecht: Nicht nur das Chalet überzeugt mit dem klassischen Retro-Look – auch im Eingangsbereich werden Erinnerungen wach.
Gestenreich weisen dort die Ex-YB-Stars Cédric Zesiger (jetzt Wolfsburg) und Quentin Maceiras (jetzt in Ungarn) den nach drinnen. Natürlich sind beides verdiente Spieler: Innenverteidiger Zesiger holt mit YB drei Meister- und zwei Cuptitel. Bei Aussenverteidiger Maceiras sind es zwei und einer.
Kurios ist aber: Die Fotos der beiden Profis stammen aus ihrer einzigen Saison in Bern, in der sie leer ausgingen!
2021/2022 spielte Gelbschwarz zwar in der Champions League, beendete die Saison aber hinter dem FCZ und Basel auf Rang 3. Ein schlechtes Omen für die aktuelle Spielzeit? Aber wer weiss: Vielleicht werden die beiden Pappkameraden bis Samstag ja noch ersetzt...
Die beiden ehemaligen YB-Verteidiger sind bei ihren Clubs übrigens unterschiedlich gestartet. Cédric Zesiger stand bei den Wölfen in sieben von zehn Bundesligaspielen auf dem Platz. Dazu kommen zwei Einsätze im DFB-Pokal. Bei Quentin Maceiras sind es bei Puskás Akadémia bisher sechs Einsätze in den ersten zwölf Meisterschafts-Runden. https://www.nau.ch/ort/bern/yb-chalet-z ... e-66644464
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shalako
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Verfasst: Samstag 11. November 2023, 20:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.11.2023  Zitat: Vier fehlen bei YB
Nur zwei Teams beklagen weniger Ausfälle in dieser Saison
YB-Trainer Raphael Wicky muss gegen Luzern auf Lauper, Ugrinic, Imeri und Lakomy verzichten. Manch ein Super-League-Trainer hätte diese Sorgen gern.
Vor neun Jahren wurde Loris Benito erstmals aufgeboten. Vor fünf Jahren spielte er zum ersten Mal. Und jetzt, ein halbes Jahr nach seinem 13. Länderspiel, ist der Berner Verteidiger wieder dabei, wenn sich die Schweizer Nationalmannschaft zu den Länderspielen gegen Israel, Kosovo und Rumänien trifft.
Nationaltrainer Murat Yakin belohnt den 31-Jährigen mit dem Aufgebot für die Auftritte in der Champions League, wo Benito etwa in beiden Spielen gegen Manchester City zu den besten Bernern gehörte. Nach einem Drittel der Saison ist er kaum mehr wegzudenken aus dem Abwehrzentrum der Young Boys. Es gibt Statistik-Portale, die ihn aktuell als besten Berner ausweisen.
Filip Ugrinic versucht es noch einmal
Ebenfalls in Yakins Aufgebot hat es Filip Ugrinic geschafft. Ende August war er erstmals nominiert worden. Er verpasste jenen Zusammenzug verletzt. Doch jetzt soll es klappen. Jetzt muss es klappen. Denn dieser Ugrinic ist so etwas wie der Spieler der Stunde in der Super League: Der 24-Jährige ist an jedem vierten Tor der Berner beteiligt, fünfmal als Torschütze, viermal als Vorbereiter.
Bevor Ugrinic zur Nationalmannschaft reist, schaut er sich das letzte Ligaspiel von der Tribüne aus an. Der YB-Feldspieler mit den meisten Einsatzminuten fehlt am Samstag im Wankdorf gegen seinen Jugendverein FC Luzern, weil er sich beim Sieg gegen Winterthur die vierte Gelbe Karte abgeholt hatte.
Ugrinic bildet zusammen mit Sandro Lauper das Duo der Gesperrten. Denn bevor Lauper gegen Manchester City mit Gelb-Rot vom Platz flog, hatte er in Winterthur Gegenspieler Tobias Schättin am Schienbein getroffen und die erste Rote Karte seiner Karriere gesehen.
Beim Schlechtesten der Liga fallen dreimal mehr Spieler aus als bei YB
Neben den beiden Gesperrten fehlen den Young Boys zwei verletzte Spieler: Kastriot Imeri hat seit Ende September wegen einer Aussenbandverletzung am rechten Knie nicht mehr gespielt. Und Lukasz Lakomy wird bis nach der Länderspielpause wegen Fussbeschwerden ausfallen. Diese plagen ihn seit einem Kompensationstraining rund um das erste Spiel gegen Manchester.
Damit muss Trainer Raphael Wicky auf vier Spieler verzichten, so viele wie noch nie in der laufenden Saison. Wobei YB in dieser Hinsicht zu den besten Teams der Super League zählt: Kumuliert man die Anzahl Partien, die Wickys Spieler bis und mit Runde 13 verpasst haben, ergibt das für diese Super-League-Saison die Zahl 22. Oder anders gesagt: Pro Partie fallen durchschnittlich 1,8 Berner aus.
Zwei Teams hatten weniger Ausfälle: Lausanne-Sport (total 19 / durchschnittlich 1,5) und der FC Zürich (8/0,6). Klassenschlechtester ist Stade Lausanne-Ouchy (61/5,1). Anders gesagt: Beim Aufsteiger fallen fast dreimal so viele Spieler aus wie bei YB.
Obwohl YB in drei Wettbewerben spielt, stehen die Berner bei den Ausfällen also prächtig da. Und deutlich besser als letzte Saison, als nach der gleichen Anzahl Ligaspiele die Zahl bei 37 lag. Ein Grund dafür könnte sein, dass der Trainerstaff ein neues System eingeführt hat. Die App auf den Handys aller Spieler soll helfen, die Trainingsbelastung besser zu steuern, wie Sportchef Steve von Bergen einmal erklärte.
Das ist eine mögliche Antwort dafür, warum bei YB vergleichsweise wenige Spieler verletzt ausfallen. Und was die Anzahl der Gesperrten angeht, so ist die Antwort einfache Mathematik: YB holt wenige Karten. Mohamed Ali Camara ist mit sieben Gelben Karten zwar der am meisten verwarnte Spieler der Super League. Aber in den Top 100 sind nur noch vier weitere Berner klassiert: Ugrinic, Saidy Janko, Aurèle Amenda und Wieder-Nationalspieler Loris Benito. https://www.bernerzeitung.ch/vier-fehle ... 3885661777
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shalako
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Verfasst: Montag 13. November 2023, 22:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.11.2023  Zitat: Bei YB treffen zurzeit alle - ausser Stürmer Itten!
YB verteidigt seinen Leaderthron und feiert dabei ein Schützenfest gegen den FC Luzern. Dabei fällt es nicht ins Gewicht, dass ein Stürmer Ladehemmung hat.
Das Wichtigste in Kürze
- Cedric Itten ist seit Anfang Oktober ohne Torerfolg. - Dafür haben bei Leader YB schon zwölf verschiedene Spieler eingenetzt. - Am Samstag half Jean-Pierre Nsame Kollege Silvere Ganvoula aus dem Tief.
Nach 14 Runden zeigt sich in der Super League ein ungewohntes Bild: Die Torschützenliste führen mit Bedia (Servette), Okita (FCZ) und Sène (Lausanne) drei Spieler mit sieben Toren an. Und keiner davon spielt bei Leader und Meister YB!
Bester YB-Torschütze ist derzeit Jean-Pierre Nsame, der sich Rang zwei mit Winterthurs Ltaief und FCZ-Regisseur Marchesano teilt. Alle drei Akteure haben bisher sechsmal eingenetzt. Erst deutlich weiter hinten findet man Cedric Itten mit vier Liga-Toren.
Wettbewerbsübergreifend kommt der Stürmer auf sieben Treffer, doch der letzte liegt für Itten-Verhältnisse weit zurück: Am 8. Oktober erzielt der 26-Jährige sein obligates Tor beim 3:0 gegen Ex-Club FCB.
Cedric Itten mit ungewohnter Tor-Baisse
Mittlerweile wartet Cédric Itten seit sieben Partien auf einen Treffer. Darunter verpasste er die Spiele gegen Lugano und Rapperswil angeschlagen. Sieben Spiele sind für den Torjäger eine gefühlte Ewigkeit.
Zudem kassiert Itten am Freitag noch einen Dämpfer: Murat Yakin bietet ihn nicht für den EM-Quali-Endspurt auf.
Doch Sorgen muss man sich bei den Bernern keine machen: YB ist mit 31 Toren die treffsicherste Mannschaft der Super League. Und hat dabei erst noch eine Partie weniger absolviert als die Verfolger.
Was Itten beruhigen wird: Seine Teamkollegen springen für ihn in die Bresche. Beim 6:1 gegen Luzern erzielen Darian Males und Ebrima Colley ihre Premieren-Tore für Gelbschwarz. Damit haben bei YB bereits zwölf verschiedene Akteure getroffen.
In der letzten Saison hat «Sturm-Patron» Jean-Pierre Nsame Itten bei YB erfolgreich integriert. Die beiden pushten sich zu 19 (Itten) und 21 (Nsame) Liga-Treffer, was dem 30-Jährigen seine dritte Torjägerkrone einbrachte.
Nsame hilft Ganvoula, dieser revanchiert sich
Aktuell nimmt sich Nsame bei YB einem anderen Teamkollegen an. Silvere Ganvoula steht vor dem 6:1 gegen Luzern bei einem Saisontörchen, bekundet zuletzt viel Pech im Abschluss.
Was macht Nsame? Er überlässt seinem Teamkollegen den Penalty, den er selber herausgeholt hat! Ganvoula versenkt eiskalt und revanchiert sich keine zehn Minuten später mit einem schönen Assist auf Nsame zum 6:1.
Der gelebte Teamgeist ist einer der Faktoren, warum es beim Meister seit Jahren rund läuft. Und es wäre keine Überraschung, wenn Cedric Itten nach der Natipause auch ein «Tor-Geschenk» erhält, sollte seine Baisse andauern.
Denn eines ist klar: Die Quote auf einen YB-Torschützenkönig sind tief. Letztmals trug der beste Torschütze der Super League 2018 nicht Gelbschwarz. Das war Albian Ajeti im Trikot des FCB. https://www.nau.ch/sport/fussball/bei-y ... n-66648724
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. November 2023, 21:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.11.2023  Zitat: Von Langnau nach Bern
Der Geschäftsführer der SCL Tigers wechselt zu YB
Ende Saison wird Simon Laager den Langnauer Eishockeyclub verlassen. Künftig will er die Young Boys vermarkten.
«Ausschliesslich persönliche und familiäre Gründe» seien letztlich ausschlaggebend gewesen. So lässt sich Simon Laager in einer Medienmitteilung der SCL Tigers zitieren.
So begründet der Geschäftsführer, weshalb er sich entschieden hat, die Tigers auf Ende der Saison zu verlassen und ein Jobangebot der Berner Young Boys anzunehmen. Dort wird er als neuer «Head of Partnerships & New Business» tätig sein und «die Vermarktung des Schweizer Fussballmeisters gestalten», wie die Tigers schrieben.
Wie YB seien auch die SCL Tigers eine der faszinierendsten Organisationen im Schweizer Sport. Diese zu verlassen, sei für ihn «nach vier sehr spannenden und erfolgreichen Saisons ein schwieriger Entscheid» gewesen, so Laager.
Reorganisiert und stabilisiert
Tigers-Präsident Peter Jakob bedauert «den Abgang sehr», auch wenn er ihn nachvollziehen könne. «Simon Laager hat die Tigers während Covid in einer herausfordernden Situation stabilisiert und in den Folgesaisons erfolgreich navigiert und weiterentwickelt.»
Er habe notwendige Reorganisationen jeweils zum richtigen Zeitpunkt initiiert und zahlreiche neue Massnahmen erfolgreich umgesetzt, «sodass die Tigers als Unternehmen organisatorisch wie auch finanziell gut aufgestellt sind», lobt Peter Jakob.
Im gleichen Zusammenhang erwähnen die Tigers, dass die Werbeeinnahmen in den letzten drei Saisons um knapp ein Drittel zunahmen, ein neuer Stadionpartner sowie mehrere neue Gold- und Silbersponsoren langfristig für die Tigers gewonnen wurden.
Künftig werde er das Wirken der SCL Tigers als Fan verfolgen, versichert Laager. «Vorerst aber freue ich mich, die Tigers weiterhin erfolgreich durch die aktuelle Saison zu führen.» https://www.bernerzeitung.ch/von-den-sc ... 6724358244
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