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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Juli 2007, 00:03 
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Registriert: Sonntag 20. August 2006, 12:20
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Christoph_YB hat geschrieben:
Bierflasche hat geschrieben:

Grosses Medieninteresse am OBI-Cup


Trotz nasskalten und garstigen Wetterbedingungen war der Publikumsaufmarsch am Halbfinaltag es OBI-Cup sehr zufriedenstellend: Insgesamt erschienen 15'739 Zuschauer. Dazu gesellten sich über 150 Medienvertreter sowie TV-Teams aus der Türkei. Es sind Journalisten aus folgenden Ländern akkreditiert:

Türkei 38
Deutschland 28
Belgien 8
Polen 2
Italien 2
Aegypten 1
Schweiz 75


TV-Teams aus der Türkei. Aber in der Schweiz wird im Fernsehen kein Wort erwähnt ( z.B. Sport Aktuell)..


Und hüt im Sport Aktuell 5min. über FC Schaffhuse gäg Bayern :roll:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Juli 2007, 09:03 
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Berner Zeitung; 12.07.2007

Der grosse Schweizer Einfluss

Trotz der Niederlage gegen YB ist Dortmunds Trainer Thomas Doll bisher zufrieden mit dem Trainingslager in der Schweiz.

Die Schweiz ist nicht nur für Touristen eine beliebte Destination. Seit Jahren bereiten sich auch zahlreiche internationale Fussballvereine in der Schweiz auf die Saison vor – in diesem Jahr zum Beispiel die OBI-Cup-Teilnehmer RSC Anderlecht in Spiez, Galatasaray Istanbul in Yverdon und Borussia Dortmund in Feusisberg. Dort, im Panorama Resort & Spa Hotel, wo auch das Schweizer Nationalteam vor Länderspielen seit Jahren regelmässig Quartier bezieht, findet der ambitionierte Bundesligist ideale Bedingungen vor. «Das Hotel und die Infrastruktur sind grossartig und die Trainingsmöglichkeiten in Freienbach ausgezeichnet», sagt Thomas Doll. Der Dortmund-Trainer kennt die Schweiz relativ gut, weil er als aktiver Spieler oft verletzt gewesen war und zur Rehabilitation jeweils in Basel weilte. «Und das Spiel gegen die Young Boys war für uns ein wertvoller Test», sagt Doll nach der Niederlage im Penaltyschiessen gegen den OBI-Cup-Gastgeber.

Philipp Degens Ziele

Die Dortmunder sind mit ihren zahlreichen neuen Akteuren erst seit einigen Tagen wieder im (harten) Training und präsentierten sich gegen YB bereits erstaunlich spritzig und eingespielt. «Wir waren zwar nach den strengen Übungseinheiten müde, aber wir haben uns zahlreiche Torchancen erarbeitet. Das ist positiv», sagt Doll. Weniger gut sei die Chancenauswertung gewesen, moniert der Trainer, der noch einige Wochen auf seinen verletzten Torjäger Alex Frei verzichten muss.

Mit dem neuen Spielmacher Mladen Petric und Rechtsverteidiger Philipp Degen figurieren zwei weitere Akteure mit Vergangenheit in der Super League im Borussia-Kader. Petric hat gegen YB angedeutet, die gewünschte Verstärkung im Offensivbereich zu sein. Und Degen hat nach seiner Einwechslung zur Pause für viel Druck auf der rechten Seite gesorgt. «Die erste Saison bei Dortmund verlief für mich nicht wunschgemäss», sagt Degen. «Doch jetzt greife ich an und möchte auch in der Bundesliga konstant gute Leistungen zeigen.»

Federers Kurzbesuch

Die Dortmunder sind übrigens von Philipp Degen und Alex Frei, der hier weite Teile seines Aufbautrainings bestreitet, auf die Vorzüge der malerisch gelegenen Unterkunft in Feusisberg aufmerksam gemacht worden. Am Dienstag weilte überraschend Racketkönig Roger Federer, der ein Anhänger des FC Basels ist, in Feusisberg zu Besuch beim ehemaligen FCB-Spieler Degen. Federer hat sich ganz in der Nähe, in Bäch, das zur Gemeinde Wollerau gehört, eine Wohnung gemietet. Der Rasenkünstler von Wimbledon trainiert auch ab und zu in dieser Region, derzeit erholt er sich aber für einige Tage in der Schweiz. Weniger ruhig geht es für die Dortmunder Professionals zu. «Das Trainingslager ist streng, aber ich fühle mich bei Dortmund bereits sehr wohl», sagt Mladen Petric, der am Dienstag wegen seiner FCB-Vergangenheit von den YB-Anhängern unfreundlich und mit Pfiffen empfangen worden war. Immerhin kannte Petric den Kunstrasen im Wankdorf bereits bestens. «Meine Spieler haben riesigen Spass gehabt, auf dieser Unterlage zu spielen», sagt Thomas Doll.

Prämierter Kunstrasen

Im kleinen Final des OBI-Cups heute gegen den RSC Anderlecht (18.30 Uhr) dürfte Doll einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Einsatzgelegenheit geben. Auch sie werden auf einem von höchster Stelle prämierten Rasen antreten. Nach der Inspektion des Expertenteams hat die zuständige Stelle des Weltfussballverbandes Fifa dem Stade de Suisse die Lizenz für den Kunstrasen für ein Jahr mit dem (maximalen) Gütesiegel «2 Stars» erteilt.

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Juli 2007, 09:03 
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Berner Zeitung; 12.07.2007

Der «Traumfinal» im Wankdorf

Am OBI-Cup trifft YB nach dem Halbfinalsieg gegen Dortmund heute im Final auf Galatasaray Istanbul (20.45 Uhr). Der bislang überzeugende YB-Zugang Mangane dürfte sich um Lincoln, den Spielmacher der Türken, kümmern.

Özhan Canaydin ist ein mächtiger Mann. Der charismatische Präsident Galatasaray Istanbuls wollte am Dienstagabend im VIP-Bereich des Wankdorfstadions von seinem neuen Trainer Karl-Heinz Feldkamp wissen, warum dieser beim 1:0-Sieg im Halbfinal des OBI-Cups gegen Anderlecht zahlreiche Stars nicht eingesetzt habe. Er, Canaydin, sei doch auch extra wegen ihnen nach Bern gereist. Feldkamp, mit 73 Jahren kein Anfänger im Business, antwortete artig, er habe einige wichtige Akteure geschont. Aber im Final am Donnerstag würden sie alle zum Einsatz kommen. Özhan Canaydin lächelte zufrieden. Lincoln, der geniale Regisseur aus Brasilien, ist schliesslich die neueste Attraktion am Bosporus. Er spielt heute gegen YB erstmals für Galatasaray.

Die Veranstalter des OBI-Cups zeigten sich derweil zufrieden mit den rund 16 000 Zuschauern, die am ersten Tag der Veranstaltung trotz garstiger Wetterbedingungen den Weg ins Wankdorf gefunden hatten. Es ist davon auszugehen, dass heute auf Grund der Anspielzeit (20.45 Uhr) zahlreiche türkische Anhänger aus der Schweiz und Süddeutschland anreisen werden. Und auch die Young Boys freuen sich auf den «Traumfinal» gegen Galatasaray Istanbul. «Wir wollen den Turniersieg», sagt Trainer Martin Andermatt nach dem Erfolg gegen Borussia Dortmund.

Abstimmung verbessern

Kurz vor 23 Uhr war Marco Wölfli am Dienstagabend zum Matchwinner avanciert. Gleich drei Versuche der Dortmunder parierte der YB-Torhüter im Elfmeterschiessen. «Wölfli und unsere Schützen waren bereit und haben mentale Stärke bewiesen», lobt Andermatt. Der Trainer hatte gegen Dortmund eine mutige Aufstellung mit den fünf Offensivspielern João Paulo, Frimpong, Varela, Regazzoni und Yakin nominiert. «Es war interessant, zu sehen, wie die Spieler damit umgegangen sind», sagt Andermatt. «Es lief nicht schlecht, auch wenn wir im Mittelfeld nicht richtig ins Spiel gekommen sind. Aber es ist eine Möglichkeit, gerade in den Heimspielen so offensiv zu agieren. Wir müssen für die Gegner schwierig auszurechnen sein.»

Die Young Boys gefielen gegen Dortmund mit einer gefälligen, schnellen Spielweise, doch nach zahlreichen guten Gelegenheiten in der Startphase blieben Torchancen in der zweiten Halbzeit Mangelware. Die Angreifer João Paulo und Frimpong müssen noch besser zueinander finden. Sie hatten gegen die routinierte Dortmunder Abwehr einen schwierigen Stand; Spielmacher Yakin blieb ohne Einfluss; die Flügelspieler Regazzoni und Varela konnten ihre Schnelligkeit selten ausspielen; und in der YB-Defensive offenbarten sich nach Ballverlusten Mängel in der Feinabstimmung. «Dortmund hat clever gespielt», sagt Andermatt. «Unsere Spieler wissen nach den Testspielen gegen Donezk, Red Bull Salzburg, Celtic Glasgow und Galatasaray jetzt bestimmt, was internationale Härte bedeutet.»

Mangane als Verstärkung

Die Young Boys trainieren in diesen Tagen in Magglingen. Gestern stand vor allem Regeneration auf dem Programm. Rechtsverteidiger Christian Schwegler hat Schmerzen an der Achillessehne, und Stürmer Frimpong humpelte nach seiner Auswechslung gegen Dortmund wieder. «Es ist wirklich nichts Gravierendes», sagt Andermatt. «Frimpong ist ein Stürmer, der dorthin geht, wo es wehtut. Er hat einen Schlag auf den Fussknöchel erhalten.» Gegen Galatasaray dürfte der Ghanaer vorerst auf der Bank Platz nehmen. Andermatt plant «zwei, drei Änderungen» in seinem Team. Bereits nach wenigen Wochen als Verstärkung erwiesen hat sich Mangane, der Zugang von Xamax. Gegen Dortmund überzeugte der 24-Jährige als Abwehrchef, doch Andermatt sieht den physisch starken Fussballer auch als defensiven Mittelfeldspieler. Und so könnte der Senegalese heute auf dem Spielfeld die Wege Lincolns kreuzen. Der Liebling Özhan Canaydins wird im Final des OBI-Cups einem echten Härtetest unterzogen.

Fabian Ruch

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Juli 2007, 10:05 
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hellbob hat geschrieben:
Bierflasche hat geschrieben:
15.739 Zuschauer bereiteten insbesondere Mladen Petric einen unfreundlichen Empfang. Der vom FC Basel zum BVB gewechselte Offensivspieler wurde bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen, weil er sich dafür entschieden hat, künftig für die kroatische und nicht für die Schweizer Nationalmannschaft aufzulaufen.


:roll: no comment



hat da jemand petric mit raktitic verwechselt? petric spielt schon lange für die kroaten.

ansonsten kann ich mich crimetimes meinung nur anschliessen.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 12. Juli 2007, 21:50 
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1:3 niederlage gegen gala! :(


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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Juli 2007, 08:16 
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CrimeTime hat geschrieben:
Ich fand das ständige auspfeiffen von Petric total überflüssig.


Ich fand's angemessen. Schliesslich war es Petric.

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Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Juli 2007, 09:58 
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Marc hat geschrieben:
1:3 niederlage gegen gala! :(


Na ja das Spiel war nicht so schlecht. man kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Galatasaray, scheiterte jedoch fast immer kläglich oder aufgrund einer starken Parade des Goalis....mit ein bisschen mehr Gück wäre gester ein Sieg drin gelegen...

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Juli 2007, 11:14 
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Berner Zeitung; 13.07.2007

Keine YB-Gala im Finalspiel

Die Berner Young Boys haben den Final des OBI-Cups gegen ein starkes Galatasaray Istanbul verdient mit 1:3 verloren.

Für kurze Zeit schien es zu Beginn der zweiten Halbzeit, als ob die Young Boys die erste Austragung des OBI-Cups doch noch gewinnen könnten. In der 51. Minute erzielte der neue Offensivspieler Alberto Regazzoni nach einem schönen Angriff über die linke Seite den 1:1-Ausgleich, und nur eine Minute später scheiterte Joao Paulo alleine vor Galatasaray-Torhüter Orkun. Wiederum nur wenige Sekunden später erzielte Özgürcan aber auf der anderen Seite die erneute Führung für die Gäste. Vor der Pause war es Baris gewesen, der in einer eher langweiligen ersten Halbzeit das einzige Tor erzielt hatte. Der türkische Spitzenverein Galatasaray erteilte den Bernern eine Lektion in den Bereichen Tempo und Zielstrebigkeit. Ümit Karan, der wie einst der legendäre Eishockey-Spieler Wayne Gretzky die Nummer 99 trägt, erzielte Mitte der zweiten Halbzeit das 3:1 für die spielstarken Türken. Es war die Entscheidung.

Yapi überzeugend

Und so war es nur ein kurzes Aufbäumen der Young Boys gegen die Niederlage gewesen. Erst in der Schlussphase erspielten sich die Gastgeber zahlreiche gute Gelegenheiten, doch ein zweites Tor wollte YB nicht mehr gelingen. Gegen die sichere Defensive Galatasarays um den überragenden Abwehrdirigenten Song war den Bernern lange Zeit zu wenig eingefallen. Spielmacher Yakin war zwar bemüht, seine Zuspiele fanden aber zu selten einen Abnehmer. Regazzoni blieb bis auf seinen Treffer sehr harmlos, auch Varela wusste nicht zu überzeugen. Am stärksten war bei YB der fleissige, ballsichere Yapi, der sich kaum einen Fehler erlaubte.

Die positive Nachricht für YB ist, dass in der Super League selten Gegner vom Kaliber Galatasaray Istanbuls warten. Die einzelnen Fussballer bei YB versprechen zwar für die kommende Spielzeit einiges, doch noch hat Trainer Martin Andermatt die richtige Formation nicht gefunden. In der Abwehr erhielt gestern der kampfstarke Portillo eine Einsatzgelegenheit als Rechtsverteidiger, weil Schwegler verletzt passen musste. Und der Finne Kallio erledigte seinen Job sowohl in der zentralen Abwehr als auch später hinten links tadellos. Gleiches lässt sich für einmal nicht von Torhüter Wölfli sagen. Wirkte er bereits beim ersten Gegentor zumindest mitschuldig, sah er beim 3:1 Galatasarays sehr unglücklich aus. Noch im Halbfinal gegen Dortmund war Wölfli mit drei gehaltenen Versuchen im Elfmeterschiessen der Matchwinner für die Young Boys gewesen. Gestern schlüpfte Wölflis Gegenüber Orkun nach einigen Unsicherheiten zu Spielbeginn in die Rolle des reflexstarken Torhüters. In den letzten Spielminuten verhinderte er mehrmals einen YB-Treffer.

Verdienter Sieg

Vor bald zwei Jahren hat die Schweiz gegen die Türkei im ausverkauften Wankdorfstadion 2:0 gewonnen und damit in der WM-Barrage den Grundstein für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im letzten Sommer in Deutschland gelegt. Insbesondere wegen den Vorkommnissen damals im Rückspiel in Istanbul sind die Beziehungen zwischen schweizerischen und türkischen Fussballfans leicht getrübt. Das war teilweise auch gestern zu spüren, aber selbstverständlich standen der sportliche Gehalt und die Gehässigkeiten gestern in keinem Verhältnis zu den wüsten Vorfällen vom November 2005.

Ein Fussballfest war der gestrige Final des OBI-Cups lange Zeit nicht, dafür war die Zuschauerzahl von 13 845 zu tief, und dafür spielten die Young Boys in der ersten Halbzeit zu wenig erfrischend und zu wenig zwingend. Galatasarays Trainerveteran Karl-Heinz Feldkamp setzte zahlreiche junge und willige Akteure ein und hielt damit sein Versprechen, gegen YB alle Stars zu präsentieren, nicht ein. Regisseur Lincoln zum Beispiel wurde wegen Oberschenkelproblemen geschont. Dennoch zeigten die Türken eine starke Leistung. Gestohlen haben sie den Sieg gegen die Young Boys jedenfalls nicht.

Fabian Ruch


Alte Bekannte und eine Neuauflage

Der Zuschaueraufmarsch am zweiten OBI-Cup-Tag war enttäuschend. Die Organisatoren gaben sich dennoch zufrieden.

Am Dienstag, bei der Ouvertüre des OBI-Cups, strömten 15739 Zuschauer ins Wankdorfstadion. Der spätabendliche Halbfinal mit der rein gelb-schwarzen Affiche YB – Dortmund schien das Berner Publikum stärker anzuziehen als der Finaltag mit YB – Galatasaray. Lediglich 13845 Zuschauer wollten die gestrigen Partien verfolgen – und dies trotz endlich sommerlichen Temperaturen. Beim kleinen Final zwischen Anderlecht und Dortmund (1:2) waren noch weit weniger Besucher im Stadion – und sahen eine ereignisarme Partie. Beide Equipen liefen nur mit der zweiten Garnitur auf.

Viele türkische Fans

Nicht wenige Finalzuschauer drückten dem türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul die Daumen – und machten sich lautstark bemerkbar. Für die Partien von Galatasaray engagierte YB gar einen türkischsprachigen Speaker. Galatasaray reist heute aus seinem Domizil in Yverdon nach Deutschland ab, wo das Team innert einer Woche drei weitere Testspiele bestreitet.

Neuauflage in 2008

Gesamthaft haben wir mit 25000 bis 28000 Zuschauern kalkuliert. Das Turnier hat unsere Erwartungen übertroffen, sagte Stadion-CEO Stefan Niedermaier. Die YB-Verantwortlichen streben im nächsten Jahr eine zweite Austragung an. In den VIP-Logen und auf der Pressetribüne tummelten sich dafür einige Prominente aus dem Fussballbusiness. Stéphane Chapuisat etwa, der ehemalige Torjäger von YB und Dortmund, stattete einen Besuch ab, nachdem er beim Direktduell seiner Ex-Vereine verhindert war.

Raimondi ersetzt Hodel

Gemeinsam mit Trainer Christian Gross besuchte auch der neue Linksverteidiger des FC Basel, Ronny Hodel, seinen früheren Verein. Hodel hatte Mitte Juni von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht und von YB zu Basel gewechselt. Es gefällt mir in Basel. Gross wollte mich unbedingt haben und Basel verfügt über eine stärkere Equipe als YB, sagte Hodel, dessen Bezüge bei Basel im Vergleich zu YB-Zeiten angehoben wurden. Seinen Part in der YB-Viererkette übernahm Mario Raimondi. Der Oberdiessbacher wechselte von der Aussenbahn in die Defensive. Raimondi scheint die neue Rolle zu behagen, er absolvierte sein Pensum während der gesamten Vorbereitung bis auf einige wenige Stellungsfehler solid und diszipliniert. An ihm lag es jedenfalls nicht, dass YB gestern nicht den dritten Turniersieg der Vorbereitung feiern konnte. Doch wie sangen die Galatasaray-Fans in der Schlussphase so treffend Auf Wiedersehen! – bis im nächsten Jahr.

nbe

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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Juli 2007, 19:45 
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shalako hat geschrieben:
Berner Zeitung; 13.07.2007
Am stärksten war bei YB der fleissige, ballsichere Yapi, der sich kaum einen Fehler erlaubte.


Ich fand Yapi gestern gar nicht überragend. War aus meiner Sicht sehr durchschnittlich und hatte auch einige Fehlpässe drin, was man von ihm ja nicht gewohnt ist. Na ja was soll's...mir ist lieber, wenn er in der Vorbereitung einmal einen schlechten Tag hat, als in der Meisterschaftsphase.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 14. Juli 2007, 19:12 
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Zürichsee-Zeitung; 14.07.2007

Fussball Mladen Petric bestreitet am Dienstag mit Bundesligist Borussia Dortmund ein Testspiel gegen Tuggen

«Es gibt keinen Grund, mich auszupfeifen»

Er entschied sich für Dortmund und für Kroatien, aber nicht gegen die Schweiz. Mladen Petric gehört zum neuen BVB-Starensemble, das am Dienstag gegen den FC Tuggen antritt.

Interview Matthias Hafen
Mladen Petric wechselte in diesem Sommer vom FC Basel zum Bundesligisten Borussia Dortmund. Der 26-jährige Stürmer, der in der abgelaufenen Saison 19 Treffer für den FCB erzielte, unterzeichnete bei den Deutschen einen Vierjahres-Vertrag. Momentan weilt Petric mit den Borussen am Zürichsee im Trainingslager.

Der Torschützenkönig der Super League traf im BVB auf Philipp Degen und den zurzeit rekonvaleszenten Alex Frei. «Ich freue mich auf die Herausforderung in Dortmund und in der Bundesliga. Es ist ein wichtiger Schritt in meiner Karriere», sagt Petric. Der kroatisch-schweizerische Doppelbürger hatte im März den Vertrag mit dem FCB noch bis zum 30. Juni 2010 verlängert mit der Option einer beidseitigen Ausstiegsklausel. Wie sein früherer Klubkollege Ivan Rakitic entschied sich Petric - allerdings schon vor einiger Zeit -, für die kroatische Nationalmannschaft zu spielen und nicht für die Schweiz. «Kroatien ist meine Heimat, die Schweiz ist mein Zuhause», sagt er. In bisher 13 Länderspielen erzielte er 6 Treffer.

Mladen Petric, im Testspiel am Dienstag gegen die Berner Young Boys wurden Sie im Stade de Suisse bei fast jedem Ballkontakt ausgepfiffen. Was ging Ihnen dabei durch den Kopf?

Das stört mich nicht. Wenn du YB schon mehrmals «abgeschossen» hast wie ich mit Basel, dann ist es klar, dass dich die gegnerischen Fans nicht sonderlich mögen. Als Basler - und als solchen nehmen mich die Zuschauer noch wahr - hast du es in jedem Stadion ausser im St.-Jakob-Park schwer. So gesehen, motivieren mich die Pfiffe eher.

Nun gehören Sie aber zum Kader des Bundesligaklubs Borussia Dortmund und nicht mehr zum FCB. Denken Sie nicht, dass Sie die Zuschauer in Bern ausgepfiffen haben, weil Sie sich entschieden haben, für die kroatische Nationalmannschaft zu spielen anstatt für die schweizerische? Die Schweizer sind momentan sehr sensibel, was dieses Thema betrifft.

Ich denke nicht, nein. Es gibt auch gar keinen Grund, mich deswegen auszupfeifen. Im Gegensatz zu Ivan Rakitic zum Beispiel habe ich nicht alle Schweizer Juniorenauswahlen durchlaufen, bevor ich für Kroatien spielte. (Petric bestritt lediglich ein U21-Spiel für die Schweiz, bevor er sich für Kroatien entschied, Red.)

Auf die neue Saison hin wechselten Sie vom FC Basel zu Borussia Dortmund nach Deutschland. Haben Sie schon Heimweh?

Nein, dafür ist es noch zu früh. Ich war seit dem Trainingsstart erst eine Woche in Deutschland, bevor wir schon wieder ins Trainingslager an den Zürichsee reisten. Ich bin noch gar nicht richtig in Dortmund angekommen.

Wie sind Ihre ersten Eindrücke vom neuen Klub?

Die Fans sind fantastisch. Beim ersten Training waren 13 000 Zuschauer anwesend. Und von denen hat es schon ein Grüppchen gegeben, die meinen Namen skandierte.

Und wie wurden Sie von Ihren neuen Teamkollegen empfangen?

Ich wurde von Anfang an sehr gut aufgenommen. Dass mit Philipp Degen und Alex Frei bereits zwei Schweizer beim BVB spielen, half natürlich. Alex ist von seiner Hüftoperation von Mitte Mai noch rekonvaleszent. Deshalb hat mir vor allem Philipp die ersten Trainingsstunden in Dortmund vereinfacht.

Kennen Sie schon andere Teamkollegen ausser Alex Frei und Philipp Degen?

Ja. Verteidiger Robert Kovac, der ebenfalls neu ist in Dortmund, kenne ich von der kroa- tischen Nationalmannschaft her.

Was verlangt BVB-Trainer Thomas Doll in der kommenden Saison von Ihnen?

Ehrlich gesagt, haben wir noch gar nicht gross miteinander gesprochen. Aber das wird noch kommen, da bin ich mir sicher.

In diesem Fall kennen Sie Ihre Rolle innerhalb des BVB noch gar nicht?

Doch doch. Ich wurde in erster Linie verpflichtet, um das Spiel im Mittelfeld anzukurbeln - als eine Art Spielmacher also.

Der Torschützenkönig der Schweiz wird auf einer Position hinter den Spitzen eingesetzt? In Basel und früher bei den Grasshoppers hatten Sie vor allem als Stürmer überzeugt.

Ich hatte die Position, die ich in Dortmund einnehmen soll, ab und zu schon bei GC und Basel inne. Für mich ist es auch kein Problem, sich einem System auf dem Fussballfeld anzupassen. Zudem stellt sich immer die Frage, wie der Trainer deine Rolle interpretiert.

Auch Borussia Dortmund hat Freude, wenn Sie Tore am Laufmeter erzielen würden wie in der Super League. Im ersten Testspiel in Deutschland sorgten Sie bereits für zwei Treffer. Wann heisst das Sturmduo des BVB Alex Frei / Mladen Petric?

Gut möglich, dass es einmal so weit kommen wird. Ich könnte mir das vorstellen. Aber die Bundesligasaison hat ja noch nicht einmal begonnen.

Am Sonntag, 12. August, geht es los. Dortmund spielt zu Hause gegen den Aufsteiger MSV Duisburg. Werden Sie zum Saisonauftakt im beeindruckenden Westfalenstadion auflaufen? Rechnen Sie mit einem Stammplatz?

Wenn Borussia Dortmund schon so viel Geld für mich ausgegeben hat (dem Vernehmen nach lag die Ablösesumme bei 3,5 Millionen Euro, Red.), dann ist wohl schon gedacht, dass ich mehrheitlich spielen werde.

Valdez, Frei, Klimowicz, Smolarek: Die Konkurrenz in Dortmunds Offensive ist gross. Sie werden in der Bundesliga mehr unter Erfolgsdruck stehen als noch in der Super League.

Permanenten Druck kennt man auch als Spieler des FC Basel. Daran bin ich mich gewöhnt, und damit kann ich gut umgehen. Druck ist kein Problem für mich.

Nicht nur von Ihnen, sondern von der ganzen Borussia wird in der Spielzeit 2007/08 viel erwartet. Welches sind die Ziele Ihrer Mannschaft?

Der BVB gibt für diese Saison kein Ziel heraus. 2006/07 wollte man am Ende auf einem Uefa-Cup-Platz stehen, stattdessen spielte Dortmund gegen den Abstieg. Wir alle wissen, dass diese Saison wieder ein Schritt nach vorne getan werden muss.

Seit Montag weilt Ihre Mannschaft am Zürichsee im Trainingslager. Als Unterkunft steht das Panorama Resort in Feusisberg zur Verfügung, als Trainingsplatz der Chrummen des FC Freienbach. Gefällt es dem BVB hier?

Viele Spieler schätzen die herrliche Aussicht vom Hotel und die schöne Umgebung im Allgemeinen. Die Trainingsbedingungen sind ebenfalls gut. Das Interesse der Zuschauer ist gross. Nur das Wetter spielte lange Zeit nicht mit.

In dieser Woche nahm Borussia Dortmund an einem internationalen Turnier in Bern teil. Waren die Spiele gegen die Young Boys (0:0, 1:3 nach Penaltyschiessen) und Anderlecht (2:1) schon Gradmesser?

Nein, sicher nicht. Wir haben vor zwei Wochen das Training aufgenommen, während YB in einer Woche in die Meisterschaft steigt. Angesichts dessen war unsere Leistung an diesem Turnier in Ordnung, auch wenn wir gerne gewonnen hätten (Borussia Dortmund beendete das Turnier auf Rang 3, Red.)

Am Dienstag um 19 Uhr testet der BVB ein letztes Mal gegen den Erstligisten FC Tuggen, bevor Ihr Team am Mittwoch aus dem Trainingslager in Ausserschwyz abreist. Sie kennen den Schweizer Fussball. Das Spiel an der Linthstrasse muss Ihnen vorkommen wie ein Grümpelturnier.

So kann man das nicht sagen. In dieser Anfangsphase der Saisonvorbereitung geht es für uns vor allem darum, Spielpraxis zu erhalten. Dafür ist es eigentlich egal, wer als Gegner auf dem Platz steht. Wir werden gegen Tuggen sicher nicht schon einstudierte Spielzüge hervorzaubern können.

Also kann sich Borussia Dortmund auch gegen den FC Tuggen motivieren?

Unser allererstes Testspiel trugen wir gegen den FSV Witten aus (8:0, Red.) - ein Bezirksligist, der eigentlich noch schwächer einzustufen ist als Tuggen. Mit solchen Spielen wie am Dienstagabend wollen wir für die anstehende Bundesligasaison in die Gänge kommen.

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