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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 08:35 |
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22.08.2019  Zitat: Nach 2:2 im Playoff-Hinspiel
Gute Stimmung, gute Omen: YB reist zuversichtlich nach Belgrad
Die Ausgangslage fürs Rückspiel in Belgrad könnte zwar besser sein, bei YB bleibt man nach dem 2:2 dennoch positiv.
Die Ausgangslage für die Young Boys nach dem 2:2 im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Roter Stern Belgrad ist für das Rückspiel delikat. Die Berner müssen in Serbien gewinnen oder ein hohes Unentschieden erreichen, um nach 90 Minuten in der Gruppenphase der «Königsklasse» zu stehen.
Dennoch ist die Stimmung bei YB gut. Nach dem dominanten Auftritt im Stade de Suisse ist Goalie David von Ballmoos «sehr zuversichtlich», dass YB die Champions League im Rückspiel erreicht.
Auch die Schweizer Medien trauen YB im Rückspiel alles zu. «YB darf die Reise nach Belgrad zuversichtlich antretend», schreibt etwa die Berner Zeitung. «Keine Angst! Die Roter-Stern-Abwehr ist knackbar», meint der Blick.
Auch der Blick in die Vergangenheit dürfte den Schweizern Mut machen. In den letzten 10 Jahren zog YB in der Champions League trotz heikler Ausgangslage vor dem Rückspiel noch in die nächste Runde ein:
- 2010/11: Nach dem 2:2 im Hinspiel der 3. Quali-Runde siegen die Berner auswärts bei Fenerbahce Instanbul sensationell 1:0 und ziehen in die Playoffs ein. Henri Bienvenu trifft für YB.
- 2016/17: Ebenfalls in der 3. Quali-Runde unterliegt YB auswärts beim grossen Favoriten Schachtar Donezk 0:2. Im Stade de Suisse machen die Berner die Hypothek wett und setzen sich im Penaltyschiessen durch.
- 2017/18: Wieder die 3. Quali-Runde: YB verliert bei Dynamo Kiew 3:1, siegt im Rückspiel in Bern aber dank Toren von Guillaume Hoarau und Jordan Lotomba 2:0 und kommt dank der Auswärtstor-Regel weiter.
- 2018/19: Gegen Dinamo Zagreb spielen die Berner zuhause nur 1:1, setzen sich auswärts aber mit 2:1 durch und ziehen erstmals in der Klubgeschichte in die CL-Gruppenphase ein. Hoarau erzielt beide Tore.
Weniger gern wird man in Bern dagegen an die Saison 2004/05 zurückdenken, als man gegen Roter Stern Belgrad im Heimspiel ebenfalls zu einem 2:2 kam, auswärts dann aber chancenlos blieb und 0:3 unterlag. Welche Geschichte sich wohl wiederholen wird? https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ch-belgrad
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 08:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Für YB wäre gegen Roter Stern Belgrad mehr drin gelegen
Eigentlich wäre für YB im CL-Quali-Hinspiel mehr als ein 2:2-Remis gegen Roter Stern Belgrad drin gelegen. Das wissen auch Spieler und Trainer.
Das Wichtigste in Kürze
- YB trennt sich im CL-Quali-Hinspiel in Bern gegen Roter Stern Belgrad mit einem 2:2-Remis. - Für die Berner wäre deutlich mehr drin gelegen, den sie hatten das Spiel unter Kontrolle. - Die Reaktionen der Spieler und des Trainers fallen entsprechend gemischt aus.
Es war ein turbulenter Abend in Bern. Und das nicht nur wegen der brutalen Ausschreitungen der Belgrad-Fans vor und nach dem Spiel.
Nein, turbulent ging es auch im Stade de Suisse zu und her. YB trennt sich im Playoff-Hinspiel der Champions League gegen Roter Stern Belgrad mit 2:2 (1:1). Und obwohl ein Elfmeter von Guillaume Hoarau kurz vor Schluss dieses Unentschieden sicherte, wäre eigentlich mehr möglich gewesen.
Die Berner waren nämlich gegen die Serben fast das ganze Spiel lang überlegen. Das war auch Trainer und Spieler klar, weshalb sie sich nach dem Spiel mit gemischten Gefühlen zu den Interviews begaben.
Fassnacht: «Haben Bern europäisch top vertreten»
David von Ballmoos beschrieb das Match als «schwierig». «Für den grossen Aufwand haben wir uns zu wenig belohnt. Wir haben uns selber durch Kleinigkeiten und Fehler bestraft», so der YB-Goalie. Dem Gegner zollte er Respekt: «Sie schlagen dann zu, wann man denkt, man hätte sie unter Kontrolle.»
Auch Mittelfeldspieler Michel Aebischer ist mit dem Resultat «eher weniger» zufrieden. «Ich glaube wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt, aber die Gegentore waren unnötig. Und unsere Chancenauswertung könnte besser sein.»
Saidy Janko pflichtet seinem Mitspieler bei und sagt: «Wir waren eigentlich übers ganze Spiel gesehen die bessere Mannschaft.» Hinten dürfe man die «Dinger» halt nicht einfach so «reinlassen». Und weniger naiv sollte man sein, so Janko der in der 67. Minute für Ulisses Garcia ins Spiel kam.
Christian Fassnacht findet, das Team habe Bern und die Schweiz «europäisch top vertreten». «Das war eine solide Leistung. Leider wurden wir nicht so belohnt, wie wir uns das vorgestellt hatten», so der Mittelfeldspieler.
Gerardo Seoane zeigt sich zufrieden mit der Leistung seines Teams. «Sie haben mit einer Persönlichkeit gespielt, keine schlottrigen Knie gezeigt und selbstbewusst nach vorne gespielt.» Der Trainer stellt aber klar, dass es noch Raum nach oben gibt. «Mit dem Resultat sind und können wir nicht zufrieden sein.»
Hoffnungen ruhen auf Rückspiel in Belgrad am Dienstag
Das Rückspiel in Belgrad folgt nächsten Dienstag. Die Chancen für den Einzug in die Champions League sehen die Berner unisono intakt. Aebischer: «Wir gehen mit einem guten Gefühl nach Belgrad.»
Janko: «Wir können das schaffen.» Van Ballmoos: «Ich bin zuversichtlich.» Seoane: «Wir glauben daran.» Und Fassnacht stellt klar: «Wir werden alles geben, damit wir wieder die Champions League in Bern haben».
Einfach wird es für YB auf keinen Fall werden. Das macht Marko Marin, der im Mittelfeld für Roter Stern agiert, im Interview klar. Als der Reporter ihn fragt, was die Berner in Belgrad erwartet, lacht er und sagt mit bestimmter Stimme: «Das werden sie nächste Woche sehen.» https://www.nau.ch/sport/fussball/fur-y ... n-65572541
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 08:39 |
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22.08.2019  Zitat: YB darf die Reise nach Belgrad zuversichtlich antreten
Die Young Boys hätten den Sieg gegen Roter Stern Belgrad verdient gehabt. Für das bevorstehende Rückspiel dominiert nun die Hoffnung. Der Kommentar von Sportredaktor Fabian Ruch.
Es ist für YB wie 2018 im Champions-League-Playoff. Nach einem Blitzstart mit sehr frühem Tor steht am Ende des Hinspiels zu Hause ein eher ernüchterndes Remis. Vor einem Jahr das 1:1 gegen Dinamo Zagreb, nun das 2:2 gegen Roter Stern Belgrad. Die Young Boys hätten am Mittwochabend den Sieg verdient gehabt. Sie waren bereit und zeigten im sechsten Pflichtspiel der Saison die mit Abstand beste Leistung.
YB war solidarisch und kämpferisch, grösstenteils schwungvoll, phasenweise überaus spielfreudig. Aber eben nicht stilsicher genug, um einen keineswegs übermächtigen Gegner zu bezwingen.
Mit Mohamed Camara und Sandro Lauper fehlten YB am Mittwoch zwei wertvolle Innenverteidiger verletzt. Der junge Cédric Zesiger agierte solid, aber ihm unterlief vor dem 1:2 ein Abspielfehler, wie er auf diesem Niveau nicht passieren darf. Vielleicht ist das bezeichnend für den Weg, den die Young Boys mit jungen, entwicklungsfähigen Fussballern gehen. Auch Kasim Nuhu und Camara patzten zu Beginn, ehe sie sich deutlich steigerten.
Und die Reise nach Belgrad darf YB trotz nicht idealer Ausgangslage zuversichtlich antreten. Torjäger Guillaume Hoarau wird beim Rückspiel von Anfang an zur Verfügung stehen, die Young Boys werden mit ihren schnellen Offensivspielern Räume zum Kontern vorfinden, die Roter-Stern-Defensive ist anfällig. Teil zwei des Playoff verspricht Spannung und Spektakel vor einem enthusiastischen Publikum. Zumal Belgrad dank des 2:2 möglicherweise verhaltener als erwartet auftreten wird.
Vielleicht wird es für YB wie 2018. Damals gab es in Zagreb ein 2:1. Dieses Resultat würde auch in fünf Tagen genügen. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26588312
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: YB-Trainer Seoane hadert mit der Effizienz: «Das ist ungenügend»
Trotz spielerischen Vorteilen und zahlreichen Torchancen kommt YB im Hinspiel gegen Roter Stern Belgrad nicht über ein Unentschieden hinaus. Dennoch herrscht bei den Bernern für das Rückspiel Zuversicht.
Die Young Boys sind in den Playoffs zur Champions League gegen Roter Stern Belgrad über weite Strecken die bessere Mannschaft und haben genug Chancen, als Sieger aus dem Hinspiel hervorzugehen. 27:13 Torschüsse, 65 Prozent Ballbesitz und eine Quote von 60 Prozent gewonnener Zweikämpfe belegen die spielerischen Vorteile auf Berner Seite – schlussendlich zählen im Fussball aber bekanntlich die Tore.
Auf gegnerischer Seite macht ihnen diesbezüglich vor allem einer einen dicken Strich durch die Rechnung: Torwart Milan Borjan. «Der Goalie musste einiges parieren heute, er hat das sehr gut gemacht», lobt Teleclub-Experte Pascal Zuberbühler den 31-Jährigen nach der Partie. Gleichzeitig soll das aus Schweizer Sicht Mut machen: «Aber da sieht man, dass YB eigentlich auf dem richtigen Weg ist. (…) Es hat eigentlich alles gepasst. Das heisst, dass man auch auswärts so auftreten kann», sagt Zuberbühler.
Seoanes Ärger über den zweiten Gegentreffer
YB-Trainer Gerardo Seoane spricht nach der Partie von einer guten Leistung. «Ich kann der Mannschaft nicht grosse Vorwürfe machen – was Persönlichkeit, Wille und das Kreieren von Torchancen betrifft. Sicher müssen wir uns vorwerfen lassen, zu wenig effizient gewesen zu sein. Bei über 20 Torschüssen und fünf bis sechs hochkarätigen, wäre sicher frühzeitig das 2:0 möglich gewesen. Das ist ungenügend», spricht Seoane Klartext.
Ausserdem hadert der 40-Jährige mit dem verschlafenen Start in die zweite Halbzeit. «Vor allem das zweite Tor ärgert mich, da wir uns in der Pause einige Sachen vorgenommen haben und kurz danach das 1:2 bekommen.» Das habe natürlich auch mit dem starken Gegner zu tun. Aber: «Wir müssen sicher nochmals aufarbeiten, wieso zwei, drei Situationen ihnen klare Konterchancen ermöglichten», sagt Seoane im Interview mit «Teleclub».
Hoarau als Lichtblick
Positiv ist mit Sicherheit die Rückkehr von Stürmer und Lebensversicherung Guillaume Hoarau, der mit seiner ersten Ballberührung vom Penaltypunkt aus für den 2:2-Ausgleich sorgt. «Mit seiner Präsenz schüchtert er den Gegner ein in den Luftduellen. Er weiss, wo der Ball hingeht, er riecht das natürlich. Er hat die Ruhe und die Klasse beim Penalty, den muss man auch immer noch zuerst machen«, gibt es viel Lob vom Trainer.
Seoane weiss allerdings auch, dass der Franzose noch nicht der alte ist. «Man hat bei ihm schon gemerkt, dass er drei Wochen nicht mittrainierte. Das war am Limit von der Einsatzzeit her, er musste während diesen 20 Minuten sicher beissen. Aber er gibt der Mannschaft Sicherheit.»
Sicherheit, die YB im schwierigen Rückspiel in Belgrad gut gebrauchen kann – wenn irgendwie möglich länger als 20 Minuten. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 89917.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 09:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Hoarau bleibt lässig, Marin eher gestresst
YB legt das 2:2 gegen Belgrad in der Analyse gekonnt für sich aus. Und Marko Marin macht eine Ankündigung.
Unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Allein die schiere Grösse, 1,92m sind es bei Guillaume Hoarau, 1,70m bei Marko Marin. Nicht weit stehen die beiden am späten Donnerstagabend beisammen, die grosse Show ist vorbei, YB und Roter Stern Belgrad haben sich in einer packenden Partie 2:2 getrennt. Hoarau hat getroffen, ist mit seinem Penalty-Tor drei Minuten nach seiner Einwechslung zum 2:2-Schlussresultat einmal mehr der gefeierte Held. Lässig lehnt er an der Abschrankung, streckt sich und sagt: «Wir treffen in jedem Spiel, das wissen wir.» Und eben, neben, aber auch ein bisschen unter ihm steht Marin, ein wenig zerknirscht gibt er sich, sein Versuch in der zweiten Halbzeit wurde von YB-Verteidiger Fabian Lustenberger auf der Linie geblockt. Marin sagt: «Wir kommen zu Hause weiter, da bin ich mir ziemlich sicher.»
Jeder legt sich dieses 2:2 ein bisschen für sich aus. Das liegt zum einen in der Natur eines Unentschiedens, das ist an diesem Abend aber auch schon die psychologische Aufbereitung fürs Rückspiel am Dienstag in Belgrad. YB hat gegen Roter Stern überzeugt und gerade zu Beginn mutig angegriffen, YB hat aber auch vermeidbare Fehler begangen, und den Gegner eingeladen, zurück ins Spiel zu finden.
«Wir haben uns nicht richtig belohnt»
«Ich bin stolz auf die Energie, die wir aufbringen konnten», sagt Michel Aebischer, beim Sturm-und-Drang-Start von YB mit der beste Berner. «Wir haben uns leider nicht richtig belohnt für eine gute Leistung», sagt Goalie David von Ballmoos, der zweimal hinter sich greifen musste, dafür gar nicht einmal so viel vor sich aufräumen musste.
Noch vor zwei Jahren wäre man bei YB im Europacup in einer solchen Ausgangslage mit bescheidenen Hoffnungen ins Rückspiel gestiegen. Klar, es gab 2010 die 1:0-Sensation bei Fenerbahce Istanbul. Doch es gab eben auch viele Rückschläge: Tottenham, Monaco, Moskau. Bis zum 28. August 2018 und dem 2:1-Sieg in Zagreb bei Dinamo. 1:1 ging vor einem Jahr das Hinspiel in Bern aus, das Auswärtstor der Kroaten wurde den Bernern als schier unüberwindbare Hypothek angelastet. In Zagreb traf Hoarau, erst per Penalty, dann per Kopf.
Und dieser Hoarau steht noch immer in Bern in der Interviewzone, klar, er will jetzt nach Hause, aber er bleibt lässig. Er ist mal wieder die grosse Hoffnung der YB-Fangemeinde, drei Wochen lang war er verletzt, gegen Belgrad durfte man nicht unbedingt mit der Rückkehr des Franzosen rechnen. Dann kommt er ins Spiel, eine Viertelstunde vor Schluss. Denn Ball hat er kaum je berührt, als er zum Penalty antritt. Wann er seinen letzten Elfmeter verschossen habe? «Kann ich mich nicht erinnern», sagt er und zwinkert. Es war im Mai 2018, in der Super League gegen Lugano.
Und Marin? Er will schon weg, wird noch einmal gefragt, was YB denn nun in Belgrad erwarte. «Das werdet ihr sehen», sagt er. Doch zwinkern tut er nicht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13592921
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 10:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Das meint BLICK zum YB-Remis
Keine Angst! Die Roter-Stern-Abwehr ist knackbar
Die Young Boys fahren zuhause ein 2:2-Unentschieden ein. Den Kopf in den Sand stecken müssen die Berner deswegen aber keineswegs, meint Fussball-Reporter Alain Kunz.
Nur 2:2 gegen Roter Stern Belgrad. Die Serben feiern, und tanzen. In der Mixed-Zone beglückwünscht man sich. Das ist so in etwa wie der Jubel nach einem Penaltypfiff. Der Ball ist noch nicht drin. Man hat noch nichts gewonnen. Aber man kann alles verlieren.
Denn nun ist es Roter Stern, das alles verlieren kann. Natürlich: Die Atmosphäre im Marakana wird atemberaubend und ohrenbetäubend sein. Aber hat Atmosphäre jemals ein Tor geschossen? Haben Dezibel Tore geschossen? Meines Wissens noch nie.
Auf dem Platz werden die YB-Spieler vom ganzen Drumherum nicht tangiert werden. Es wird keine Würfe von Gegenständen irgendwelcher Art gegen sie geben. Keine rassistischen Gesänge. Das Spielfeld wird innerhalb der vorgeschriebenen Normen sein. Der Rasen grün. Der Gegner auch zu elft. Und der VAR wird in seinem Van von der Atmosphäre nicht mal etwas mitkriegen.
YB weiss nun: Die kochen auch nur mit Wasser. Sie haben mit Milan Borjan einen überragenden Keeper Und mit Marko Marin einen Weltklasse-Spielmacher. Aber der Rest? Die Abwehr? Naja.
Knackbar. Und da ist dann noch die Erinnerung an letzte Saison. Die Ausgangslage gegen Dinamo Zagreb war fast identisch. Nur 1:1 im Stade de Suisse. Enttäuschung. Doch dann reist YB nach Zagreb. Und gewinnt gegen eine spielerisch bessere Mannschaft als Roter Stern. Auch Erinnerungen schiessen keine Tore. Aber sie können Gold wert sein. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77494.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 10:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Ein Spieler war sehr schwach
Das sind die YB-Noten zum Belgrad-Remis
Ein 2:2 gegen Roter Stern Belgrad im Playoff-Hinspiel der Champions League. Es wäre mehr drin gelegen für Berner. Hier kommen die Einzelbewertungen der YB-Stars! https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77432.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 10:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Der YB-Trainer Seoane sagt nach dem Spiel gegen Roter Stern: «Das Tor kam aus dem Nichts»
Nach dem 2:2 im Hinspiel der Champions-League-Play-offs ist YB am nächsten Dienstag auswärts bei Roter Stern Belgrad unter Zugzwang. Gerardo Seoane lobt sein Team trotz mangelnder Chancenauswertung.
Gerardo Seoane, die Leistung der Young Boys gegen Roter Stern Belgrad war besser als das Resultat, oder?
Ja, ich darf die Mannschaft loben. Das Resultat spiegelt sicher nicht die Leistung. Trotzdem gibt es einige Dinge, die wir im Rückspiel vom nächsten Dienstag besser machen müssen. Wir dürfen wirklich praktisch gar nichts zulassen. Aber ich bin zufrieden, wie viel Offensivspiel das Team zeigte und wie viel Persönlichkeit, trotz dem jungen Durchschnittsalter. Die Mannschaft hatte keine schlottrigen Knie, im Gegenteil, sie spielte selbstbewusst nach vorne.
Es war wohl das beste Spiel von YB in dieser Saison. Staunten Sie darüber, dass Ihre Mannschaft schon so weit ist? Oder teilen Sie den Eindruck der bisher besten Leistung gar nicht?
Ich bin mit Ihrer Aussage einverstanden. Harte Arbeit zahlt sich aus, die Spieler trainieren vorbildlich. Die Entwicklung der vergangenen sechs Wochen stimmt mich positiv. Gegen Roter Stern setzten wir vieles um von unserem Spielplan. Wir kamen zu vielen Torchancen mit vielen Varianten. Das einzige Manko betraf den Abschluss, was einerseits an uns lag, wir waren zu wenig entschlossen oder manchmal zu überhastet. Anderseits lag es am starken gegnerischen Torhüter.
Vor dem 1:1-Ausgleichstreffer von Roter Stern gaben Sie der Mannschaft energisch Anweisungen, Ihr Assistent Patrick Schnarwiler tat es Ihnen gleich. Sahen Sie Ungemach kommen?
Gewisse Erkenntnisse aus der Gegneranalyse bewahrheiten sich, gewisse Dinge ändern sich im Spiel. Bei den Eckbällen hatten wir eine Veränderung bemerkt, auf die wir reagieren wollten. Aber das hatte nichts mit dem Gegentor zu tun. Wir wussten, dass Roter Stern kopfballstarke Spieler hat, wir hatten uns sehr gut darauf vorbereitet und das Mögliche gemacht. Das Tor kam aus dem Nichts. Wir hätten diese Aktion viel früher besser verteidigen können, damit es gar nicht zum Eckball gekommen wäre.
Welches sind Ihre Erwartungen an das Rückspiel, angesichts auch der Tatsache, dass Roter Stern in der jüngeren Vergangenheit gute Champions-League-Resultate erzielte? In der vergangenen Saison resultierte beispielsweise ein 2:0 gegen Liverpool und ein 0:0 gegen Napoli.
Wir wissen, dass es schwierig wird – und dass es eine grosse Unterstützung für das Heimteam geben wird, das ist uns allen bewusst. Die Mannschaft zeigte in der vergangenen Saison, dass sie solchen Situationen gewachsen ist. Aber es wird ein anderes Spiel werden in Belgrad als im Stade de Suisse.
Inwiefern?
Ich erwarte vom Gegner sicher mehr Druck nach vorne. Aber wenn wir es schaffen, zu null zu spielen, können wir uns Chancen ausrechnen, weil wir in der Regel immer zu Torchancen kommen. Heute waren es sehr viele. Die Effizienz muss einfach besser sein. Wir werden in Belgrad wahrscheinlich nicht 26 Abschlüsse haben.
Vor einem Jahr krempelten Sie das Team in englischen Wochen von Spiel zu Spiel immer wieder ziemlich um. Am Samstag trifft YB auf den FC Zürich, Roter Stern hingegen ist spielfrei – werden Sie wieder umbauen, oder haben Sie wegen verletzungsbedingter Absenzen derzeit gar nicht so viel Spielraum?
Zu viele Informationen will ich dem FCZ nicht geben. Aber wir haben Qualität und Breite im Kader. Das Spiel vom nächsten Dienstag steht momentan in der Prioritätenliste sicher zuoberst. Die Champions League zu erreichen, ist das Maximum der Gefühle und Wünsche. Es wird Veränderungen geben für das Spiel vom Samstag gegen den FCZ. Doch nicht jedem Spieler tut es gut, Pause zu machen. Der eine oder andere wird kurz oder länger spielen. Aber wir setzen im Moment den Fokus ganz klar auf das Spiel in Belgrad. https://www.nzz.ch/sport/gerardo-seona- ... ld.1503466
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JFK
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Verfasst: Donnerstag 22. August 2019, 21:59 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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schade konnte man die überlegenheit nicht in mehr tore ummüntzen. zuerst dachte ich ein 1-1 wäre viel besser als ein 2-2. je länger ich aber darüber nachdenke und die euporischen kommentare der serben lese, desto mehr habe ich das gefühl das dieses 2-2 für uns gar nicht so übel ist.
wer im sükrü-saracoğlu-stadion, im maksimir gewinnt, sollte eigentlcih auch im rajko mitić gwinnnen können.
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shalako
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Verfasst: Freitag 23. August 2019, 10:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.08.2019  Zitat: Hoaraus Rezept fürs Rückspiel
Mit der «Grinta des Bösen» nach Belgrad
Unfassbar, diese Kaltblütigkeit! Reinkommen. Ball schnappen. Penalty verwerten. Guillaume Hoarau ist für YB unverzichtbar. Und will im Rückspiel von Beginn weg auflaufen.
Wo wäre YB international ohne Hoarau? Die Berner wären nicht in der Champions League gewesen. Sie hätten ihren ersten Königsklassen-Punkt gegen Valencia nicht geholt und auch nicht den grossen Sieg gegen Juventus. In diesen drei Spielen schoss er nämlich alle fünf YB-Tore! In den allergrössten Spielen ist AirFrance präsent. Er ist DIE Lebensversicherung der Berner: 21 Tore hat er in Europa für YB bereits geschossen.
Und es hätte gestern auch noch der Siegtreffer sein können. Den verhinderte zuerst Verteidiger Gobeljic auf der Linie. Und in der Nachspielzeit köpfelte Hoarau daneben. So war er denn unzufrieden: «Das Resultat ist schlecht, keine Frage. Wir hatten wenig Glück. Und dennoch: Das Wichtigste war, nicht verloren zu haben. Aber es braucht einen Exploit in Belgrad, um diese Hürde zu nehmen.»
Und dies in der heissen Atmosphäre des Marakana. «Diese wird heisser sein als in Zagreb», denkt Hoarau. «Aber wir wissen, dass wir die Fähigkeit haben, Tore zu schiessen. Egal wo - wir treffen ja in jedem Spiel. Was uns noch fehlt, ist ein bisschen Grinta. Die Grinta des, sagen wir, Bösen.» Killerinstinkt könnte man es auch nennen.
Den einer fraglos hat: Hoarau. Deshalb ist er unverzichtbar. Doch wird er in Belgrad von Beginn weg spielen können? «Mal schauen. Ich hatte mit dem Coach abgesprochen, dass ich reinkommen würde, sollte es nötig sein. Jetzt direkt nach dem Spiel bin ich schmerzfrei. Doch auch wenn ich Schmerzen haben sollte: Die ignoriert man in solchen Momenten. Denn ich will unbedingt noch einmal die Champions League erleben.» Reichts, um im Marakana in der Startformation zu stehen? «Wir unternehmen alles, dass es im Rückspiel von Beginn weg klappt.» Und wenn nicht? «Dann machen wir es wie in Bern. Ich komme rein, wenn es nötig ist.»
Wenn AirFrance spielen kann, ist die einzige Frage für Belgrad: Wer ist sein Sturmpartner? Roger Assalé? Jean-Pierre Nsame? Letzterer war enttäuscht, weil YB die Tore hergeschenkt habe. «Das hätten wir besser machen müssen. Deshalb ist der Frust gross. Zwei Auswärtstore sind doch eine ganze Menge! Das zeigt uns, dass wir immer noch Lehrlinge sind in diesem Betrieb. Nun ist aber genug geredet. Am Dienstag müssen Taten folgen. Denn wir wissen genau: Wir haben die Qualität, um diese Mannschaft in Schwierigkeiten zu bringen und die nötigen Tore zu schiessen.» Und die zu erwartende Ambiance? «Ich persönlich habe zum Beispiel schon auf Korsika gespielt. Da ist die Atmosphäre auch völlig verrückt, glauben Sie mir!»
Es hat den Unterton einer Drohung. Und das ist gut so. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 77831.html
_________________ For Ever
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