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 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 17:52 
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54
Beiträge: 292
:mrgreen:

Gerhardt Igel Basel: Für viele gelten Sie als überheblich wie gehen Sie damit um?
Valentin Stocker: Bis jetzt habe ich noch nicht gemerkt, dass ich überheblich sein sollte und ich hoffe, dass es auch nicht so ist. Den ich bin ein guter Junge :-) und alle die mich kennen, schätzen mich auch so ein. Vielleicht verwechselt man manchmal auch die Überheblichkeit mit Stolz.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 22:00 
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Registriert: Montag 30. November 2009, 17:33
Beiträge: 1
Wenn Intelligenz was mit Sehstärke zu tun hätte, dann sähe der Knabenchor in der BSC Fankurve nicht mal mit Kontaktlinsen bis zum Brillenglas. Wie Niveaulos kann man als selbsternannter Fussball-Fan noch werden. Liebe YB Fans, man kann eine Rivalität oder Antipathie in einem Fussballspiel in einer gewissen Rahmen zum Ausdruck bringen. Da sind Sprüche wie „scheiss FCB“ oder so zwar nicht sehr gepflegt Ausdrücke, doch entsprechen sie situativ einem inneren Überzeugung ohne jemanden persönlichen zu verletzen. Alles was Recht ist, irgendwo hat es aber seine Grenzen. Marco Streller ist ein verdienter Nationalspieler, der in der Vergangenheit viel für den Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen hat. Wenn er in Form ist, so ist er selbst heute noch eine Alternative für die Nationalmannschaft. Solche verbale Attacken sind mittlerweile leider kein Einzelfall mehr. Sie zielen einzig und allein darauf hin einen Spieler zu Demoralisieren. Die Idioten, welche vermutlich noch Stolz darauf sind einen eigenen Nationalspieler zu verhöhnen, sind für mich persönlich keine Fussball-Fans sondern frustrierte Taugenichts, die ihr eigenes Versagen bei Anderen zum Ausdruck bringen. Robert Enke hat vor 3 Wochen sein Leben genommen, weil er den Druck nicht mehr ertragen konnte. Findet Ihr es wirklich legitim einen Menschen mit Absicht zerstören zu wollen, welcher eigentlich seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht, dem Fussball den wir echte Fans so sehr lieben?
Denkt bitte mal darüber nach, es ist Sport und kein Krieg! Freut Euch doch einfach nur, dass Ihr ein wichtiges Spiel gewonnen habt, welches auch anders hätte ausgehen können.
Ich bin ein Basler Fan doch gönne ich Euch den Erfolg und werde Euch im nächsten Jahr bei Internationalen Einsätzen fest die Daumen drücken. Dies nicht etwa weil Ihr so nett zu uns Basler seid, nein weil YB ausserhalb der Superleague nicht nur für YB sondern auch für uns Schweizer Punkte sammelt.


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 23:19 
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48
Beiträge: 317
Gut seine Aktion, als er den Austritt aus der Schweizer Fussballnationalmannschaft bekannt gab, da er vom SCHWEIZER Publikum (also nicht nur von Bernern) gnadenlos ausgepfiffen wurde, und dann doch kurzerhand den Rücktritt vom Rücktritt bekannt gab, dass machte ihn mir nicht unbedingt sympathischer. Daher ist eine gewisse Abneigung zu diesem Spieler verständlich. Ob dies zu Recht geschah oder nicht, darüber will ich nun nicht urteilen. Was das Schicksal von Robert Enke angeht... auch mich hat es betroffen gemacht. Es sollte wirklich nicht soweit kommen, dass ein Spieler so unter Druck steht, dass er nur noch einen Ausweg sieht. Abgesehen davon dass Enke noch private Schicksalsschläge erlitten hatte, ist es trotzdem nicht nur auf die Fans zurückzuführen. Viel hat auch mit der Vereinsführung u.s.w. zu tun. Von oben wird ja meistens der höchste Druck ausgeübt auf die Spieler. Deswegen kam in Deutschland ja dann auch die Diskussion darüber auf, dass man auf die Spieler auch viel mehr eingehen muss, es darf mit ihnen nicht wie mit Robotern, Tormaschinen, umgegangen werden. Jedoch teile ich die Ansicht, dass die Fans auch in die Verantwortung gezogen werden müssen. Ich werde es in Zukunft wohl unterlassen solche Aktionen lautstark zu unterstützen.

Noch schlimmer finde ich diese ewigen "H*****sohn"-Sprüche gegen Spieler oder Schiedsrichter. Bei solchen Aktionen mache ich aus Prinzip nicht mit! Hat ein Spieler ein Foul begangen, soll er danach vom Schiedsrichter bestraft werden. Das reicht aus meiner Sicht.
Speziell genervt hat mich am vergangenen Sonntag, dass Busacca schon ausgepfiffen wurde, als sein Name in der Spielaufstellung erwähnt wurde. Und kaum begann das Spiel kamen auch schon die ersten A**** Sprechgesänge... Traurig meiner Meinung nach! Busacca hatte dieses Spiel ausgezeichnet geleitet!


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 23:36 
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37
Beiträge: 3822
Wohnort: Bern
Zitat:
Marco Streller ist ein verdienter Nationalspieler, der in der Vergangenheit viel für den Erfolg der Nationalmannschaft beigetragen hat. Wenn er in Form ist, so ist er selbst heute noch eine Alternative für die Nationalmannschaft. Solche verbale Attacken sind mittlerweile leider kein Einzelfall mehr. Sie zielen einzig und allein darauf hin einen Spieler zu Demoralisieren.


Glaubst du, dass Streller ganz unschuldig ist, dass er solche Attacken über sich ergehen lassen muss?

Wenn Du ehrlich bist und mal die rot-blaue Brille runterziehst, musst Du doch selber sagen das die Interviews von z.B. gerade von Streller ziemlich arrogant in früherer Zeit rübergekommen sind. Auch wenn er privat ein super netter Typ ist, werden gerade die Aussagen, sprich Interviews von von den Fans aufgenommen und dem Spieler schnell mal einen Charakter zugeteilt.

Ich muss allerdings auch erwähnen das die Gesten von Streller gestern auf die Schmähgesänge okay waren. Mit solchen Aktionen wie gestern wird er seinen Ruf als arrgoanter Schnössel sicher bald ablegen können. Noch ein paar gute Interviews und keine Flennerei mehr über den Kunstrasen und der Junge bekommt seine Anerkennung.

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2009, 09:12 
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Beiträge: 134
Man soll Hassgesänge nicht schönreden und jemanden als H****sohn oder A****loch zu bezeichnen finde ich Niveaulos. Jedoch waren die Ohne Streller fahren wir zur WM-Rufe doch eigentlich ganz lustig und Streller ist damit sehr souverän umgegangen und hat mit seinem erhobenen Daumen sicher nicht nur bei mir gepunktet. Solche Sachen gehören zum Fussballalltag und teuer bezahlte Spieler müssen das wegstecken können. Ich mag weder Streller, noch Huggel, noch Frei wenn sie für den FCB spielen. Tragen sie jedoch das CH-Natidress werden sie auch von mir unterstützt und so wird es auch bleiben! Und zuletzt: Lieber Baselfan der du dich extra für diese Diskussion hier eingeloggt hast, wische doch in Zukunft lieber vor der eigenen Haustüre. Den die Baslerfankurve ist diesbezüglich weder schlimmer noch besser als unsere oder die irgendeines anderen Clubs!

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Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2009, 11:39 
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Beiträge: 29376
Blick, 01.12.2009

«Eine Wurst pfeifen wir nicht aus»

Nach den Schmährufen der YB-Fans gegen Marco Streller im Spitzenspiel fragt man sich: Woher kommt eigentlich der Hass gegen den FCB-Stürmer?

Es gibt Spieler, die ziehen den Hass aufgrund ihrer Spielweise auf sich. Meist sind das brutale Verteidiger oder Stürmer, die sich gerne fallen lassen. Es gibt andere, die werden nach schlimmen Eskapaden ausserhalb des Platzes ausgepfiffen. Schlägereien, Sauftouren, Affären.

Und es gibt Spieler wie Marco Streller. 2006 verschiesst er im WM-Achtelfinal aufreizend lässig einen Penalty, nachdem er zuvor neckisch mit der Zunge schnalzte.

«Ich weiss, dass ich polarisiere»

Es war der Anfang der Anti-Streller-Stimmung in der Schweiz. Der Rest ist bekannt: Pfiffe der ­eigenen Fans beim Länderspiel in St. Gallen, Rücktritt. Rücktritt vom Rücktritt. Vergangene Saison sogar mehrfach Pfiffe der FCB-Fans gegen den Baselbieter. «Ich weiss, dass ich polarisiere. Mein Stil gefällt nicht jedem. Ich werde hochgejubelt oder niedergemacht», sagte Streller damals.

In dieser Saison spielt der ­Nati-Stürmer in der Form seines Lebens. Machte bisher 18 Tore in drei Wettbewerben. Zeigte spektakuläre Dribblings wie gegen Xamax oder Zürich. In jedem Auswärts-Stadion wird Streller ausgepfiffen.

«Die Aktion war kreativ, nicht bösartig»

Nach dem Match in Bern verhöhnt ihn die YB-Fan­kurve: «Ohne Streller fahrn wir zur WM.» Was haben die Zuschauer nur gegen Streller, der eigentlich ein lockerer, sympathischer Typ ist?

Clemens Friedli vom YB-Fandachverband: «Ich fand die Ak­tion kreativ und überhaupt nicht bösartig. Streller ist nun mal Basler und steht dazu, er macht mir auf dem Platz zu viel Theater. Lässt sich fallen, reklamiert. Aber diese Reaktion der Fans muss er abkönnen, sonst hat er im Profi-Fussball nichts verloren. Ausserdem ist es ja auch eine Art Anerkennung. Wäre er eine Wurst, würden wir nicht pfeifen.»

Das sieht auch FCB-Sport­koordinator Georg Heitz so: «Diese Schmährufe hat sich Marco erarbeitet, und er wird sich weitere erarbeiten.» Nach drei, vier Jahren habe sich Streller aber an diese Reaktionen gewöhnt, glaubt Heitz: «Ihn trifft das nicht mehr so. Ich persönlich finde es schade, weil dort Dinge vermischt werden, die nichts miteinander zu tun haben. Es ist ein Unterschied, ob er als FCB-Spieler oder als Nationalspieler ausgepfiffen oder ver­spottet wird.»

Streller selbst will kein weiteres Öl ins Feuer giessen und schweigt lieber. Dafür sagt sein Kumpel Beni Huggel: «In der Schweiz herrscht eine komische Doppelmoral, die schwer zu akzeptieren ist. Man soll auch in der Öffentlichkeit Schwächen zeigen dürfen, wurde gerade nach der tragischen Geschichte mit Robert Enke gefordert. Marco hat das damals getan und bekommt dafür seit zwei Jahren auf die Mütze.»

BLICK meint: Die Schmährufe hat Streller nicht verdient, denn in dieser Form muss jeder Schweizer froh sein, wenn er mit zur WM fährt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/eine-wurst-pfeifen-wir-nicht-aus-134682

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2009, 12:20 
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Beiträge: 29376
Berner Zeitung, 01.12.2009

Saisonende für Marco Schneuwly

Bei den Young Boys ist die Freude nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Basel erheblich getrübt. Stürmer Marco Schneuwly fällt mit einem Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr aus. YB dürfte in der Winterpause Ersatz verpflichten.

Gleichzeitig mit den ersten Schneeflocken am Montagmorgen bedeckte sich auch der nach dem 2:0-Sieg gegen Basel wolkenlose YB-Himmel. Bei einer MRI-Untersuchung wurde bei Marco Schneuwly eine Ruptur am vorderen Kreuzband festgestellt, der Stürmer fällt mit einem Kreuzbandriss sechs bis acht Monate aus. Der 24-jährige Angreifer wird in den nächsten Tagen operiert – und dürfte in dieser Saison nicht mehr spielen können. «Das ist ein harter Schlag für uns», sagt Sportchef Alain Baumann. Und Trainer Vladimir Petkovic ergänzt: «Marco Schneuwly ist ein wichtiger Spieler für uns. Sein Ausfall schmerzt sehr.»

Der bittere Rückschlag

Nach einem Foul von Scott Chipperfield, der dafür verwarnt wurde, musste Schneuwly am Sonntag in der 53.Minute angeschlagen ausgewechselt werden. «Das war ein normaler Zweikampf, wie es in jedem Spiel viele gibt», sagt Baumann. Und auch Petkovic spricht von einem «unglücklichen Zufall», dass Schneuwly beim Rencontre mit Chipperfield einen Kreuzbandriss erlitten hat. Wenige Minuten vor der Verletzung hatte Schneuwly mit seinem fünften Saisontor noch das 2:0 gegen Basel erzielt, zudem ist er mit acht Assists der beste Super-League-Vorbereiter. «Er war in starker Form», sagt Baumann. «Und hätte er in der Rückrunde so weitergespielt, wäre vielleicht sogar eine WM-Teilnahme möglich gewesen.»

Operation und monatelanges Aufbautraining statt Kampf um Meisterschaft und Cup und WM-Ticket – eine unglückliche Bewegung hat für Marco Schneuwly sehr unerfreuliche Nachrichten zur Folge. Der fleissige und laufstarke Angreifer interpretierte die Rolle im 3-4-3-System der Young Boys stets sehr teamfreundlich und war in dieser Saison ein tragendes Element des Berner Höhenflugs. Erst zu Beginn der nächsten Saison wird Schneuwly vermutlich wieder voll belastbar und einsetzbar sein. Dann dürfte der überragende Seydou Doumbia nicht mehr in Bern sein, sein Verkauf am Saisonende in eine grosse Liga ist kaum zu verhindern. «Aber im Winter wollen und werden wir keine Leistungsträger abgeben», sagt Alain Baumann. Der Sportchef hofft, dass Matar Coly in der Rückrunde seine Vorzüge ausspielen kann. «Er ist ein kräftiger Angreifer, der uns helfen wird», sagt Baumann. «Und wenn er im Januar eine gute Vorbereitung absolvieren kann, wird er auch fit sein.» Coly, erst seit Sommer bei YB, fiel vor der Saison und zu Beginn der Meisterschaft wochenlang verletzt aus und überzeugte bei seinen bisherigen Einsätzen für die Young Boys nicht restlos.

Kommt noch ein Stürmer?

Eigentlich war Coly als Konkurrent Marco Schneuwlys verpflichtet worden, weil die YB-Verantwortlichen jede Position mit einer gewissen Qualität doppelt besetzt haben wollen. Und eigentlich wollten die Berner in der Winterpause so oder so einen weiteren Angreifer holen, im Idealfall einen jungen und entwicklungsfähigen Schweizer. Nach der schweren Verletzung Schneuwlys könnte es nun aber sein, dass die Young Boys sogar einen gestandenen Angreifer suchen. «Wir schauen uns um, klar, aber wir erzwingen nichts», sagt Sportchef Baumann. Trainer Petkovic schliesslich erklärt, es sei noch zu früh, um Forderungen zu stellen: «Wir wissen erst seit Montag, dass Schneuwly lange ausfällt. Wir werden die Situation in der Winterpause in aller Ruhe analysieren.» Im letzten Ligaspiel 2009 am Sonntag zu Hause gegen Xamax sowie eine Woche später im Cupviertelfinal bei Challenge-League-Verein Lausanne dürfte Coly neben Doumbia und Alberto Regazzoni stürmen.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Saisonende-fuer-Marco-Schneuwly/story/16916543

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Dezember 2009, 14:33 
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Meisterschaft, YB - Basel 2:0 (2:0)

YB-Sieg im Spitzenkampf! Die Berner bezwangen Basel im ausverkauften STADE DE SUISSE mit 2:0 (2:0). Doumbia schoss in der Startphase das 1:0, Marco Schneuwly erhöhte kurz vor der Pause. Eine starke Teamleistung mit einem herausragend spielenden Goalie Marco Wölfli machten den Sieg perfekt.

YB legte stark los und beunruhigte die Basler Hintermannschaft bereits in der ersten Minute. Marco Schneuwly und Alberto Regazzoni hatten den Führungstreffer auf dem Fuss. Ein weiterer Angriff rollte eine Minute später in Richtung Basler Tor. Yapi setzte dabei mit einem magistralen Zuspiel Doumbia in Szene und dieser bezwang FCB-Goalie Wessels aus spitzem Winkel zum 1:0 (3.).

Die Basler erholten sich rasch vom Startfeuerwerk der Young Boys und setzten selber Akzente. Der überragend spielende Marco Wölfli im YB-Tor wehrte Kopfbälle von Huggel (5.) und Almerares (20.) ab, Carlitos vergab dazwischen aus guter Position den Ausgleich (18.).

Ab Mitte der ersten Halbzeit übernahm YB wieder mehr die Initiative. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Degen zur Mitte flanken, wo Verteidiger Cagdas den Ball unglücklich mit dem Arm spielte. Schiedsrichter Busacca zeigte sofort auf den Penaltypunkt. Doch Gilles Yapis Handelfmeter wurde von Stefan Wessels im Basler Tor pariert (35.). Die Young Boys liessen sich dadurch aber nicht beirren. Ein herrlicher Angriff über mehrere Stationen führte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zum 2:0. Sutter lancierte Regazzoni in die Tiefe, dieser legte quer und Marco Schneuwly besorgte den Rest (45.).

Nach dem Seitenwechsel suchte Basel natürlich den raschen Anschlusstreffer. Wölfli klärte ein erstes Mal gegen den anstürmenden Streller (57.) und zeigte wenig später die «Parade des Tages»: Einen Schuss von Stocker aus kurzer Distanz lenkte Marco Wölfli mit einem reflexschnellen Fussabwehr neben das Tor (60.). Später wurde ein Tor der Basler wegen einer angeblichen Abseitsposition von Streller aberkannt. Als der Ball im Netz lag, war das Spiel schon lange unterbrochen.

YB liess danach keine guten Chancen mehr zu. Die Abwehr mit Dudar, Ghezal und Affolter stand gut und auf den Seiten machten Degen, Sutter und später Raimondi die Räume eng. Die Gelbschwarzen kamen in der Schlussphase zu etlichen guten Kontergelegenheiten, welche aber ungenutzt blieben. Coly (78.), Doumbia (87.) und Degen (92.) hatte die Möglichkeiten, das Resultat noch zu erhöhen.

Letztlich blieb es beim leistungsgerechten 2:0 für YB, welches den Vorsprung auf dem Zweitplazierten FC Basel so auf sieben Punkte ausbauen konnte.

Stadion: STADE DE SUISSE
Zuschauer: 31120
Schiedsrichter: Busacca

Tore:
3. Doumbia (Rechtschuss; Yapi) 1:0.
45. M. Schneuwly (Rechts.; Regazzoni) 2:0.

Auswechslungen:
39. Shaqiri für Da Silva.
53. Coly für M. Schneuwly.
64. Raimondi für Regazzoni.
66. Zoua für Almerares.
73. Doubaï für Sutter.
88. Gelabert für Huggel.

Ersatz:
YB: Collaviti, C. Schneuwly, Pasche, Mardassi.
Basel: Klaus, Perovic, Ferati, Zanni, Sahin.

Bemerkungen:
YB ohne Schneider (karnk) und Gourmi (verletzt). Basel ohne Costanzo, Colomba, Marque (verletzt), Frei, Safari und Abraham (gesperrt). 35. Wessels hält Handspenalty von Yapi. 39. Da Silva verletzt ausgeschieden. 53. M. Schneuwly verletzt ausgewechselt.

Verwarnungen:
23. Dudar (Foul), 25. Huggel (Foul), 25. Streller (Unsportlichkeit), 40. Affolter (Foul), 52. Chipperfield (Foul), 63. Stocker (Reklamieren), 69. Coly (Foul).

Best Player Voting (SMS-Zuschauerwahl):
1. Wölfli, 2. Doumbia, 3. Degen.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Dezember 2009, 02:00 
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Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48
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Weiss eigentlich jemand, wieso der Capo nie eine Welle anstimmen will? Jedes Mal wenn die Menge eine Welle fordert schüttelt er mit dem Kopf. Fand es ziemlich schade... gerade beim letzten Spiel gegen Basel in einem ausverkauften Stadion hätte das doch ziemlich cool ausgesehen und hätte zu dem die Stimmung auch auf den anderen Rängen noch ein wenig erhöht?! Naja... es wurde ja ein paar mal versucht auf eigene Faust eine Welle zu starten, aber ist natürlech ziemlich schwierig, wenn der Capo nicht koordiniert.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Dezember 2009, 11:41 
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29
Beiträge: 1036
Zitat:
Weiss eigentlich jemand, wieso der Capo nie eine Welle anstimmen will?


wahrschinlech reini sälbstdarstellig!


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